Eine texanische Überraschung - Charlie Richards - E-Book

Eine texanische Überraschung E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Unterwegs: Um zwei Leben miteinander zu verbinden, muss man zunächst die Komponenten eines jeden einzelnen verstehen. Als Ryan Carpenter herausfindet, dass die Wissenschaftler, für die er arbeitet, Lebewesen foltern, hat er das Bedürfnis Buße zu leisten, indem er den Wandlern hilft, ihre Kameraden zu befreien. Ryan reist nach Oregon, um dabei zu helfen, eine der Ausbildungseinrichtungen der Wissenschaftler zu schließen und alle gefangenen Wandler zu befreien. Er ist nicht darauf vorbereitet, dass sich einer der Männer, Sam Abbott, ein Texas Longhorn Bullen-Wandler, zu ihm hingezogen fühlt. Leider hat Ryan seine eigenen Geheimnisse und weiß, wenn er sich mit Sam, einem Wandler, einlässt, würden seine eigenen Verfehlungen gegen Sams Art irgendwann herauskommen und alles zerstören, was sie sich aufgebaut haben könnten. Weggehen – besonders zum Wohle aller – sollte einfach sein, nicht wahr? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 27.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Eine texanische Überraschung

Unterwegs: Um zwei Leben miteinander zu verbinden, muss man zunächst die Komponenten eines jeden einzelnen verstehen.

Als Ryan Carpenter herausfindet, dass die Wissenschaftler, für die er arbeitet, Lebewesen foltern, hat er das Bedürfnis Buße zu leisten, indem er den Wandlern hilft, ihre Kameraden zu befreien. Ryan reist nach Oregon, um dabei zu helfen, eine der Ausbildungseinrichtungen der Wissenschaftler zu schließen und alle gefangenen Wandler zu befreien. Er ist nicht darauf vorbereitet, dass sich einer der Männer, Sam Abbott, ein Texas Longhorn Bullen-Wandler, zu ihm hingezogen fühlt. Leider hat Ryan seine eigenen Geheimnisse und weiß, wenn er sich mit Sam, einem Wandler, einlässt, würden seine eigenen Verfehlungen gegen Sams Art irgendwann herauskommen und alles zerstören, was sie sich aufgebaut haben könnten. Weggehen – besonders zum Wohle aller – sollte einfach sein, nicht wahr?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.

Länge: rund 27.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Eine texanische Überraschung

Kontras Menagerie 13

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Texas Longhorn Surprise“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Für meinen liebevollen Partner – deine Unterstützung gibt mir den Antrieb, weiterzumachen.

Kapitel 1

Ryan Carpenter tippte unruhig mit dem Daumen auf seinen Oberschenkel und sah sich verstohlen um, während er neben dem Gepäckband auf seine Tasche wartete. Normalerweise musste er nichts einchecken, aber er hatte beschlossen, seine M24 mitzubringen, und die konnte er nicht einfach mit an Bord nehmen.

Er versuchte, nicht so nervös zu wirken, während er sich fragte, ob einer seiner Mitreisenden ein Wandler war, wie diejenigen, denen zu helfen er beabsichtigte. Es wäre nicht überraschend und es war unmöglich, das zu erkennen. Er hätte verdammt noch mal nicht gewusst, dass sie existierten, wenn die Wissenschaftler ihn nicht angeworben hätten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Zehn Jahre beim Militär, und so verabschiedete er sich davon … indem er sich in den Kampf eines faschistischen Wissenschaftlers gegen eine andere Rasse, von deren Existenz die meisten Menschen nichts wussten, reinziehen ließ.

Natürlich hatte er zu der Zeit nicht gewusst, dass Wandler in ihrer tierischen Form ihr menschliches Bewusstsein behielten. Es hatte ein halbes Jahr gedauert, in dem er die Tiere … ähm … Wandler beobachtete, während er sie bewachte, gefolgt von einem Mann, der ebenfalls bei den Wissenschaftlern und in der Aufklärungsabteilung angestellt war, um ihn dazu zu bringen, seine Fehler zu erkennen. Nun, es war nicht einmal sein Fehler. Abgesehen von dem, was er für die Ausübung seinerPflicht hielt, hatte er noch nie in seinem Leben einem Tier Schaden zugefügt, außer gelegentlich mal einer Spinne oder einem Skorpion. Er hatte blindlings gehorcht.

Darauf bin ich nicht stolz.

Er entdeckte seinen Waffenkoffer – die Tarnfarben stachen zwischen den rosa, roten und blauen Gepäckstücken der anderen Passagiere hervor. Als er ihn ergriff, wurden ihm ein paar neugierige Blicke von anderen zugeworfen. Er ignorierte sie und hielt den Kopf hoch und die Schultern gestrafft, während er zum Ausgang ging.

„Ryan? Ryan Carpenter?“

Ryan drehte sich um und entdeckte einen großen, schlanken Kerl mit sandfarbenem Haar und einem leichten Lächeln.

„Ja?“

Der Mann trat näher und streckte die Hand aus. „Ich bin Luc Laurent. Kontra hat mich geschickt. Er lässt seinen Dank ausrichten für deine Bereitschaft herzukommen.“

Richtig. Kontra ist der Anführer dieser Wandler. Er hatte von Carson – einem Wolfswandler in Stone Ridge – erfahren, dass die Wandler in ihren Gruppen eine recht strenge Hierarchie einhielten. Sie mussten es tun, um Ordnung zu bewahren, was dazu beitrug, die Geheimhaltung ihrer Existenz aufrechtzuerhalten.

Ryan schüttelte die Hand des Mannes und antwortete: „Kein Problem“, während er sich die ganze Zeit fragte, was für ein Wandler Luc war. Er hatte einen leichten französischen Akzent und Lachfalten um seine haselnussbraunen Augen. Nachdem er Ryans Identität bestätigt hatte, schien der Mann sich zu entspannen, seine Schultern lockerten sich und sein Lächeln wurde breiter.

„Vielleicht empfindest du das so“, erwiderte Luc und führte ihn eine Rolltreppe hinauf, vom Flughafen weg und zu einem Parkhaus. „Aber es bedeutet uns sehr viel, unsere Brüder aus … einer so gefährlichen Situation herauszuholen.“

Ryan nickte nur, wusste nicht, was er sagen sollte, denn er wollte niemanden beleidigen, nicht einmal versehentlich. Die Jahre beim Militär hatten ihm beigebracht, wann er den Mund halten sollte.

Luc hielt an einem marineblauen Geländewagen an. Ryan schaute auf das Nummernschild und bemerkte, dass es sich um einen Mietwagen handelte. Er wunderte sich darüber und hoffte, dass dies keine ausgeklügelte Inszenierung war, um ihn alleine zu erwischen und dafür zu bestrafen, dass er an der Gefangenhaltung der Wandler beteiligt gewesen war. Declan – der große Alpha-Wolf von Stone Ridge – hatte ihn ziemlich nervös gemacht, aber er schien kein Typ zu sein, der dermaßen rachsüchtig war.

Ryan öffnete die hintere Tür und stellte seine Reisetasche hinein. Er behielt seinen Gewehrkoffer bei sich und ließ sich auf dem Vordersitz nieder. Der Koffer lag zwischen seinem rechten Oberschenkel und der Tür. Wenn er aus irgendeinem Grund flüchten musste, wollte er seine Waffen bei sich haben.

Der Wandler ließ das Fahrzeug an, doch anstatt vom Parkplatz zu fahren, legte Luc den Arm auf das Lenkrad und drehte sich zu ihm. „Du vertraust uns nicht.“

Ryan fühlte keinen Grund, um den heißen Brei herumzureden und antwortete: „Wahrscheinlich genauso wenig, wie du mir vertraust.“

„Gutes Argument“, sagte Luc und nickte. Dann lächelte er und sagte: „Wenn du uns täuschen wolltest, würden wir allerdings deine Lügen wahrnehmen.“

Ryans Brauen schossen hoch. „Ihr seid lebende Lügendetektoren?“

Luc zuckte die Achseln. „Das ist eine Möglichkeit, es auszudrücken. Wenn jemand kein professioneller Betrüger ist, können wir ziemlich genau sagen, ob eine Durchschnittsperson lügt oder auch nur die Wahrheit auslässt oder verdreht. Die Herzfrequenz einer Person steigt an, ihre Pupillen weiten sich oft und der nervöse Schweiß nimmt zu. Für einen Wandler ist die Nervosität der größte Indikator, weil sie den Geruch der Person verändert.“

„Wow, das ist …“ Ryan runzelte die Stirn und schüttelte den Kopf. Wie oft hatte er sich in den letzten Wochen gewünscht, er hätte erkennen können, dass die Wissenschaftler ihn anlogen? Seufzend richtete er seinen Blick aus dem Fenster, sah die anderen Fahrzeuge aber nicht wirklich. „Das ist eine praktische Fähigkeit.“

Eine schwielige Hand landete auf seinem Arm und drückte ihn. Ryan drehte sich um und sah einen mitfühlenden Ausdruck auf Lucs Gesicht. „Es sind nicht nur Lügen, die wir riechen können“, enthüllte er. „Jetzt fühlst du dich schuldig. Das war nicht meine Absicht. Ich wollte nur, dass du weißt, dass wir deine Hilfe schätzen und warum wir dir vertrauen, uns zu helfen.“

Erstaunt über das Mitgefühl im Ton des Mannes starrte Ryan ihn ein paar Sekunden lang an. Schließlich nickte er. „Ich bin wirklich gerne bereit zu helfen.“

Luc nickte zurück, ließ seinen Arm los und brachte das SUV in Fahrt. Nach ein paar Minuten Schweigen bemerkte der Wandler: „Ich weiß, dass du gerade den Stone Ridge-Wölfen geholfen hast. Ich hoffe, du hast kein Problem damit, dass schwule Männer ihre Zuneigung füreinander ausdrücken.“ Luc warf einen Blick in Ryans Richtung und überraschte ihn, indem er ihn flüchtig musterte. „Wenn du nicht schwul bist, ist das in Ordnung, aber in unserer Gruppe gibt es eine Reihe von männlichen Paaren, und solltest du etwas Abfälliges sagen oder tun, werden sie nicht zögern, sich zu wehren.“

Ryan leckte sich nervös die Lippen und suchte nach der richtigen Antwort. Schließlich entschied er sich für: „Ich habe mich selbst ein oder zwei Mal in beide Richtungen orientiert. Ich werde deswegen niemandem das Leben schwer machen.“ Tatsächlich begann die Vorstellung, ein paar Männer offen rumknutschen zu sehen, ihn zu erregen.

„Gefällt dir der Gedanke?“, fragte Luc und gluckste. „Ja, einige von ihnen können ein wenig … ablenkend sein.“

Ryan versuchte nicht zu erröten und war plötzlich froh über seine Bräune. „Äh, ich werde versuchen, aus dem Weg zu bleiben“, murmelte er.

Grunzend warf Luc einen Blick auf ihn. Ryan konnte aus dem Augenwinkel sehen, wie der Mann seinen Blick wieder über ihn schweifen ließ, aber er ignorierte es.

Er fühlte sich wirklich geschmeichelt, aber Luc war nicht sein Typ. Die paar Mal, als er mit einem anderen Mann zusammen gewesen war, war der Typ größer als er. Er wollte jemanden, der ihn festhalten und durch die Matratze ficken konnte. Er dachte, mit der Kraft eines Wandlers könnte Luc das tun, aber es würde nicht dasselbe sein.

Wenn er geil wurde, würde er schon mit seiner rechten Hand zurechtkommen.

„Also, wenn es dir nichts ausmacht, dass ich frage“, begann Ryan, denn er brauchte etwas anderes, über das er nachdenken konnte. „Wie viele verschiedene Arten von Wandlern gibt es? Ich meine, ich habe hunde- und katzenartige Rassen gesehen –“ Er runzelte die Stirn und fügte schnell hinzu: „Äh, ist es richtig, das so zu sagen? Ich will nicht beleidigen.“

Luc zuckte die Achseln. „Wir verwenden Rasse oder Spezies ziemlich austauschbar, also nein, das würde uns nicht beleidigen. Außerdem gibt es wahrscheinlich die meisten Tiere, die man sich vorstellen können, wobei Hunde- und Katzenartige am häufigsten vorkommen. Wir haben ein paar Vogelwandler in der Gruppe, mich eingeschlossen, sowie eine Pythonschlange, ein Warzenschwein, ein Chamäleon und ein paar andere.“ Plötzlich grinste er und fügte hinzu: „Kontra ist ein Grizzlybär. Ich empfehle nicht, ihn wütend zu machen.“

„Äh, nein, definitiv nicht“, murmelte Ryan. Seine Gedanken rasten, als er die neuen Informationen aufnahm. So viele Möglichkeiten!

„Also, wo genau ist diese Einrichtung?“

Ryan war dankbar für den Themenwechsel und sagte: „Nordöstlich von hier, in der Nähe des Hogback Mountains, befindet sich eine Trainingseinrichtung. Sie haben dort ständig mehrere Wandler. Große, aggressive, mit denen sie uns beibringen, wie wir gegen euch kämpfen sollen“, gab er zu.

Er verzog das Gesicht, als er sich an seine Zeit dort erinnerte. Er hatte gelernt, einen Wolf, einen Kojoten und einen Fuchs auszuschalten. Er hatte gesehen, wie einige der modifizierten Soldaten einen Löwen und einen Tiger besiegt hatten. Er hatte gerade mit der Behandlung begonnen, um einige seiner eigenen Fähigkeiten zu verbessern – angefangen mit Sehvermögen und Beweglichkeit –, als er die Wahrheit von Raven erfahren hatte.

Der mysteriöse Mann hatte ihn über Wandler aufgeklärt und ihm dabei geholfen, die Wahrheit über die … Spezies zu verstehen. Dann hatte der Typ mit Hilfe von Wandlern einen Fuchs gerettet, in den er sich verliebt hatte und war verschwunden. Ryan hoffte, er würde ihm eines Tages wieder begegnen, damit er ihm danken konnte.

„Klingt so, als ob es gut ist, dass wir einen Arzt in unserer Gruppe haben“, kommentierte Luc.

Ryan konzentrierte sich wieder auf seinen Begleiter. Er nickte. „Ich bin sicher, den werdet ihr brauchen.“

Eine Viertelstunde später, nachdem sie auf zweispurigen Straßen gefahren waren, die von mehr Feldern und Baumabschnitten als Häusern gesäumt waren, steuerte Luc den Geländewagen auf eine einspurige Schotterstraße. Die Straße verschwand hinter Ryan, als die Kiefern sich um sie schlossen und seine Spannung stieg.

Er war verdammt weit von so ziemlich allem entfernt.

Luc seufzte. „Entspann dich, Ryan“, sagte er, sein Ton beruhigend und leise. „Du bist hier sicher.“

„Monate der Konditionierung“, murmelte er. Er stieß die SUV-Tür auf, griff nach seinem Koffer und rutschte aus dem Fahrzeug. Ryan atmete tief ein, als er die Tür schloss. Er legte den Kopf zurück und genoss einige Sekunden lang die Sonne, die sein Gesicht wärmte.

Wenn er sich nur daran erinnern konnte, weiter zu atmen, sollte er zurechtkommen. Er würde es wirklich gerne schaffen, seine Zeit durchzustehen und den Wandlern zu helfen und sich dabei nicht in Verlegenheit zu bringen.

Die Tatsache, dass Wandler bis zu einem gewissen Grad Emotionen wahrnehmen konnten, war definitiv eine Enthüllung. Ryan hatte keine Lust preiszugeben, dass einige der größeren Wandler ihm eine verdammte Scheißangst einjagten.

Kapitel 2

Sam Abbott hörte das Brummen eines Fahrzeugmotors und das Knirschen von Reifen auf Kies.

Muss Luc sein, der mit diesem Ryan zurückkommt.

Er war sich nicht sicher, was er darüber dachte, dass Kontra zustimmte, die Informationen des Menschen zu nutzen, um irgendwo in Oregon eine Trainingseinrichtung zu zerstören. Oh, Sam wusste, dass sie diese Einrichtung zerstören mussten. Er blieb nur skeptisch, einem Menschen zu vertrauen, der für die Wissenschaftler gearbeitet hatte.

Trotzdem schien Kontra sicher zu sein und Sam vertraute seinem Alpha.

Er konzentrierte sich wieder auf sein Kreuzworträtsel und las den nächsten Hinweis. Acht Buchstaben. Nachdenklich, melancholisch oder gedankenvoll. Sam legte den Kopf schief und dachte nach.

---ENDE DER LESEPROBE---