Eine Zuchtstute wird geschwängert - Jane Chavings - E-Book

Eine Zuchtstute wird geschwängert E-Book

Jane Chavings

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Beschreibung

Er will es härter, und für sie könnte das Treffen Folgen haben. Aber sie mag heiße, dominante Männer, die viel Geld haben und es ihr zustecken. Als seine Wünsche immer extremer werden, denkt sie an einen Rückzieher. Allerdings gibt es noch eine andere Möglichkeit.

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Seitenzahl: 38

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Eine Zuchtstute wird geschwängert

TitelseiteInhaltErstes KapitelZweites KapitelDrittes KapitelViertes KapitelAnhangImpressum

Eine Zuchtstute wird geschwängert

von

Jane Chavings

Inhalt

Er will es härter, und für sie könnte das Treffen Folgen haben. Aber sie mag heiße, dominante Männer, die viel Geld haben und es ihr zustecken. Als seine Wünsche immer extremer werden, denkt sie an einen Rückzieher. Allerdings gibt es noch eine andere Möglichkeit.

Erstes Kapitel

Laura blieb stehen und sah sich um. Wo sollte das bitte sein? Sie hätte noch mehr Fragen stellen sollen, aber sie hatte ihm ja gleich zusagen müssen. In einer der Villen hier wohnte er, klar, und wahrscheinlich hatte er auch einen eigenen Golfplatz im Garten. Sie entdeckte den Straßennamen, den er ihr geschickt hatte, und dieses Gefühl tief in ihr kam wieder auf.

Dieser knappe Rock, den sie an diesem Tag trug, gefiel ihm sicher. Vielleicht empfing er sie in einem anständigen Anzug, wenn er sich schon „großzügig“ genannt hatte. Sie ging mit schnellen Schritten weiter, verfolgte die beschilderten Hausnummern – und entdeckte die richtige an einem hohen Zaun. Sie war endlich da – und das Gefühl wurde stärker.

Was war mit ihr los? Sie war 22, und da war sie bei solchen Sachen immer noch nervös? Okay, was er da geschrieben hatte, war heftig gewesen. Dann ging sie eben wieder, wenn es nicht ihr Typ war. Ein wenig kamen nun auch ihre Hände ins Schwitzen, als sie direkt vor dem Eingang stand. Der Zaun bestand aus drei Meter hohen, schwarz gestrichenen Stahlteilen und sah aus wie eine Reihe aus Speeren. Ein leicht geschwungener, breiter Weg führte zu dieser Villa, die sicher schon sehr lange Zeit dort stand. Das Gestein an der Fassade sah dunkel und verwittert aus.

Laura suchte nach einer Sprechanlage und überlegte, ob sie ihn anrufen sollte. Doch die beiden Flügel des Tores begannen sich langsam nach innen zu öffnen. Sicherlich war sie gerade von einer irgendwo versteckten Kamera erfasst worden. Laura setzte ihren Weg fort, und die in Form geschnittenen Hecken sahen wie in einem Schlosspark aus. Dabei hatte sie noch nicht gesehen, was hinter dem Haus war.

Eine kurze Treppe und seitlich zwei Rampen führten zum Eingang. Sie ging einfach geradeaus weiter – und merkte, wie sich die Tür öffnete. Jemand trat hinaus – und er sah wie auf dem Bild aus, das er ihr geschickt hatte. Er trug sogar einen richtigen Anzug und lächelte ihr zu, während er nach unten auf sie blickte.

„Hallo, wir haben …“

„Komm herein!“

Sie folgte ihm, und ihr fiel ein, dass er ihr beim Vereinbaren dieser Sache keinen Namen genannt hatte. Ihren wusste er, aber sie nahm sich vor, ihn nicht zu fragen. Nur dann, wenn es ernster wurde. Es war doch schon toll, dass es nicht eines der üblichen Treffen vorab geworden war, wo sich die Leute dann nicht mehr meldeten. Nein, er wusste sicher genau, was er wollte. Einfach so ging er weiter, ohne etwas zu sagen.

Die Wolken waren auf dem Weg hierher zugezogen, aber sie mussten gerade aufgerissen sein. Zumindest drang helles Tageslicht durch ein großes, hohes Fenster in den Raum. Ein dunkelroter Teppich zog sich bis zum Ende über den Parkettboden. Da war ein Tischchen, wo sie ihre Sachen abstellte und erst einmal ihre Schuhe auszog. Der Teppich fühlte sich weich an, und sie folgte ihrem Gastgeber weiter in einen anderen Raum.

In diesen drang nur wenig Licht, und an der Wand war irgendwelches vielleicht handgemachte Zeug aus Metall als Dekoration. Oder waren das schon … seine Spielzeuge? Das Kreuz stammte sicher von einem alten Bahnübergang, klar. In der Mitte stand ein Tisch, so langgezogen wie der Raum nach dem Eingang, und er nahm Platz. Sie machte das nach einer Handbewegung ihm gegenüber.

„Tee, Kaffee, Whisky?“, fragte er.

„Ja, also …“

„Hol dir doch etwas, wenn du was willst.“

„Ja, muss nicht sein.“

Sie sah sich um, ob er vielleicht eine von diesen Hausbars hier drin gemeint hatte. Die, wo die Leute ein paar Flaschen Spirituosen und passende Gläser aufbewahrten. Ach, lieber nicht. Aber dieses Gefühl in ihrem Magen kehrte zurück, nachdem es bei seiner Begrüßung fast verschwunden war. Auch lächelte er nun wieder, aber …

„Weil wir von großzügig geredet haben …“, setzte er fort.

„Ja?“

„Es steht dir natürlich hier alles zur Verfügung. Und später dann vielleicht …“

„Ich hätte gedacht …“

„Oh, was hättest du denn gedacht? Wie viel willst du denn?“

„Na ja …“

„Ich habe da unlängst eine gehabt“, änderte sich sein Tonfall wieder und sein Lächeln verschwand. „600 Euro für nicht einmal zwei Stunden, plus Trinkgeld … aber die hat nichts getaugt.“

Laura dachte an ihre angestellten Sachen, und dass sie die gleich wieder zusammenpacken sollte. Warum hatte sie sich nicht doch vorab mit ihm getroffen? Nur weil sie diesem gewissen Prickeln vertraut hatte? Ach nein, bei ihm wäre das lange Herumreden nicht nötig. Am besten würde er sie gleich hier auf dem Tisch durchnehmen, klar.

„Ich … mir fällt ein“, begann sie, „… ich habe noch was zu tun.“