Einen Wolf dominieren - Charlie Richards - E-Book

Einen Wolf dominieren E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Eli begleitet einen verletzten Wandler zu einer medizinischen Behandlung in das Stone Ridge-Territorium. Als er in der Stadt ankommt, leidet er unter Reisekrankheit. Das Letzte, was er will, während er den Porzellangott anbetet, ist seinen Gefährten zu treffen, aber genau das passiert. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, beeinträchtigt die Übelkeit Elis Sinneswahrnehmungen und so erkennt er den niedlichen Sub nicht sofort als seinen Gefährten, sondern verscheucht den anderen Mann. Als Eli Sam wieder begegnet, dauert es nicht lange, bis er feststellt, dass der Wolfswandler in einer vergangenen Beziehung schwer verletzt wurde. Kann er einen Weg finden, um Sams Vertrauen zu gewinnen? Oder läuft sein Gefährte ein zweites Mal davon? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 20.700 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

ÜBER CHARLIE RICHARDS

LESEPROBE:

Einen Wolf dominieren

Eli begleitet einen verletzten Wandler zu einer medizinischen Behandlung in das Stone Ridge-Territorium. Als er in der Stadt ankommt, leidet er unter Reisekrankheit. Das Letzte, was er will, während er den Porzellangott anbetet, ist seinen Gefährten zu treffen, aber genau das passiert. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, beeinträchtigt die Übelkeit Elis Sinneswahrnehmungen und so erkennt er den niedlichen Sub nicht sofort als seinen Gefährten, sondern verscheucht den anderen Mann. Als Eli Sam wieder begegnet, dauert es nicht lange, bis er feststellt, dass der Wolfswandler in einer vergangenen Beziehung schwer verletzt wurde. Kann er einen Weg finden, um Sams Vertrauen zu gewinnen? Oder läuft sein Gefährte ein zweites Mal davon?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.

Länge: rund 20.700 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Einen Wolf dominieren

Kontras Menagerie 4

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Dominating The Wolf“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Für meinen selbsternannten Fan Nummer eins, Kevin. Vielen Dank für die wundervollen Gedanken und Ermutigungen.

Kapitel 1

Eli kämpfte gegen seine Übelkeit an. Es war schon schlimm genug, dass er sich auf Vampire und ihren Privatjet verlassen musste, um ihn und seinen verwundeten Patienten nach Denver zu bringen, und jetzt hatte er es noch geschafft, flugkrank zu werden. Als sein Alpha ihm gesagt hatte, dass er fliegen musste, hatte Eli gewusst, dass dies passieren würde, aber als Dom würde er eher durch die Feuer der Hölle gehen, bevor er zugab, dass er an schwerer Reisekrankheit litt. Er hätte etwas dagegen genommen, aber das würde bedeuten, dass er eine dreifache Dosis dessen, was Menschen nehmen würden, schlucken müsste, damit das Medikament nicht zu schnell von seinem Körper abgebaut wurde. Das Problem dabei war, dass es auch bedeuten würde, dass er unter Medikamenteneinfluss stehen würde und sich nicht richtig um seinen Patienten kümmern konnte, und das war auch nicht akzeptabel.

Wenigstens gab das ständige Überwachen des verwundeten Büffelwandlers Eli etwas, worauf er sich konzentrieren konnte, außer auf seinen Magen und seinen sich drehenden Kopf. Es war eine einstündige Fahrt nach Sacramento gewesen, wo sie das Flugzeug erwartet hatte, und der Flug sollte weniger als zwei Stunden dauern. Sie waren dreißig Minuten vor Denver, und er konnte es kaum erwarten, zu landen.

Eli stand auf und ging vorsichtig den Gang hinunter, wobei er sein Gesicht völlig unbeweglich hielt. Ein paar Schritte brachten ihn zum hinteren Teil des Flugzeugs, wo sein mit Gurten gesicherter Patient auf einer Tragbahre ruhte. Er beugte sich vor und überprüfte die Bandagen, die Infusion, die Sauerstoffzufuhr und alles, was ihn von seinen eigenen Problemen ablenken konnte. Der Zustand seines Patienten, Darrell Angleford, war weitgehend unverändert. Etwas blasser, vielleicht durch den Blutverlust, aber sein Puls war immer noch stabil. Der Büffelwandler war von seinem eigenen Alpha angegriffen worden, weil er sich mit einer menschlichen Frau verpaart hatte, der arme Kerl. Seine Gefährtin und seine beiden Jungen waren derzeit im vorderen Bereich des Flugzeugs zusammengerollt.

Er schätzte Yumas Bereitschaft, mitzukommen. Der kleine Pinguinwandler hatte nicht nur eine beruhigende Art, mit hysterischen Angehörigen umzugehen, er wurde auch beim Anblick von Blut nicht ohnmächtig. Im Laufe der Jahre hatte er schon öfter als Elis Assistent fungiert, als er zählen konnte. Ein kurzer Blick auf den vorderen Bereich des Flugzeugs zeigte Eli, dass Yuma, die Jungen und Darrells Gefährtin Lydia ein dringend benötigtes Nickerchen machten. Er beneidete sie um diese Fähigkeit, aber Eli wusste, dass er nicht schlafen konnte, auch wenn er sich nicht um Darrell kümmern musste.

„Wie geht es ihm?“

Die sanfte Stimme des Vampirs, der mehr oder weniger als Flugbegleiter fungierte, kam von seiner Linken. Er stand neben Eli und schaute auf den verletzten Gestaltwandler. Eli glaubte, der Mann sei ihm als Kyle vorgestellt worden. Er zuckte mit den Schultern. „Er hält ganz gut durch. Ich bin zuversichtlich, dass er es schaffen wird, sobald wir ihn in eine sichere und ordentliche Einrichtung gebracht haben.“

„Und du denkst, bei diesen Wölfen, zu denen wir ihn bringen werden, ist er in Sicherheit?“ Kyle neigte seinen Kopf und seine Augen verengten sich neugierig.

Eli begegnete dem braunäugigen Blick des Vampirs. „Ja“, antwortete er. „Obwohl ich den Wolfs-Alpha nicht selbst getroffen habe, glaubt Kontra, dass Declan ein fairer Mann ist, und ich vertraue dem Urteil meines Alphas.“

Kyle nickte. Er warf einen Blick auf den schlafenden Mann und Eli folgte diesem Blick. Erleichterung erfüllte ihn, als er sah, dass sich die schmerzverzerrten Linien geglättet hatten, und der Wandler sich ohne Unbehagen ausruhen konnte. „Es sieht so aus, als ob du für eine Weile nicht gebraucht wirst“, sagte Kyle und zog Elis Aufmerksamkeit auf sich. Zu seiner Überraschung lächelte der Mann verführerisch und legte eine Hand auf Elis Bizeps. „Du siehst aus, als könntest du eine Ablenkung gebrauchen.“

Die Lust, die in den Augen des dunkelhaarigen Mannes brannte, ließ Elis Schwanz voller Interesse zucken. Ein schneller Fick würde ihm definitiv etwas Zeit verschaffen, in der er nicht versuchen musste, die Reaktion seines Körpers auf den Flug zu kontrollieren, und Eli war es wirklich egal, dass der Mann ein Vampir war. Also, was war dann der Grund, dass seine Schlange vor Ärger eng zusammengerollt war? Eli war nie jemand gewesen, der die Warnung seiner Schlange ignorierte, also antwortete er: „Ich bin geschmeichelt, aber ich sollte verfügbar bleiben, falls sich bei meinem Patienten etwas ändert. Vielleicht können wir uns treffen, wenn du noch in Denver bist, sobald Darrell stabil ist?“

Ein Schimmer der Enttäuschung verdunkelte Kyles Augen, aber er nahm die Ablehnung gut auf. „Das müssen wir tun. Hier ist meine Nummer.“

Eli nahm den angebotenen Zettel entgegen und Kyle beugte sich näher und drückte einen sanften Kuss auf seine Lippen. „Etwas, das dir hilft, dich an mich zu erinnern“, flüsterte er, bevor er weiterging.

Er sah für eine Sekunde zu, wie der Mann den Gang entlang zurückkehrte, bevor Eli Yuma bemerkte, der ihn beobachtete. Der kleine Gestaltwandler zog die Brauen hoch, und seine Augen funkelten amüsiert. Eli grinste, hob eine Schulter mit einem Achselzucken und wandte sich wieder seinem Patienten zu. Zu seiner Erleichterung befahl der Kapitän fünfzehn Minuten später, dass alle zu ihren Plätzen zurückkehren sollten.

Als das Flugzeug landete und über die Landebahn hüpfte, verkrampfte sich sein Magen. Eli schloss die Augen und konzentrierte sich darauf, langsam zu atmen. Er schaffte es geradeso, die Galle unten zu behalten, als sein Magen drohte, sein Essen von sich zu geben. Er konnte nicht beschreiben, welche Erleichterung er empfand, als das Flugzeug in einen privaten Hangar einbog und zum Stehen kam.

Seine Erleichterung war jedoch nur von kurzer Dauer, denn nach fünfzehn Minuten befand sich Eli mit seinem Patienten in einem Rettungshubschrauber. Eli sah sehnsüchtig auf den Mietwagen, den Yuma zur Verfügung gestellt bekommen hatte, um die Familie des Patienten nach Colin City zu fahren. Der Hubschrauberpilot Manon Lemelle, der seinem Duft nach ein Wolfswandler war, grinste Eli an. „Hab keine Angst, mon ami. Doktor Carmichael hat ein Zimmer für dich und Doktor Trystan frei gemacht, um deinen Freund zu versorgen. Wir werden bald dort sein.“

Der Flug war nicht lang, aber er reichte, um die Arbeit zu beenden, die der Flug im Privatjet begonnen hatte. Eli hoffte, Doktor Trystan könnte sich ein paar Minuten allein um Darrell kümmern, denn als er im Krankenhaus ankam, schaffte er es nur noch, aus dem Hubschrauber zu stolpern und seinen Mageninhalt auf dem Landeplatz von sich zu geben.

Ein Arm glitt um seine Taille, ein fester Körper drückte sich gegen seine Seite, und jemand führte ihn vom Hubschrauber weg. Seine Sinne waren wie vernebelt. Der Geruch von Galle und Magensäure klebte an seiner Zunge und im Inneren seines Mundes.

Wer auch immer ihn da festhielt – ein männlicher Krankenpfleger, dem kräftigen Arm und dem festen Körper, der gegen ihn drückte, nach zu urteilen –, brachte ihn in ein kleines Badezimmer. Eli ging direkt zur Toilette und leerte erneut seinen Magen. Er ließ den Kopf hängen und schloss die Augen. Innerlich fluchte er, was das Zeug hielt. Er konnte sich nicht erinnern, wann er sich das letzte Mal so schlecht gefühlt hatte.

Ein kühles, nasses Tuch in seinem Nacken riss ihn aus seinem Elend. Er grunzte dankbar. Zu seiner Überraschung ging der Mann nicht einfach weg, sondern er legte eine Hand auf den Rücken und rieb sanft zwischen seinen Schulterblättern. Es war beruhigend und nett, und machte ihn stinksauer.

„Gibt es nicht noch irgendetwas anderes, was du tun solltest?“, fragte er, und die Rauheit seines Halses und das geschwollene Gefühl seiner Zunge ließen die Worte schroffer klingen, als er beabsichtigt hatte.

Die Hand verschwand, aber er wurde noch immer nicht alleine gelassen. Der Fremde murmelte: „Ich wollte nur sicherstellen, dass es dir gut geht.“

Die sanfte Tenorstimme war wie eine Liebkosung für seinen Schwanz und brachte ihn mit diesen wenigen Worten auf Halbmast. Scheiße!Jetzt ist ganz sicher nicht die richtige Zeit dafür! Er öffnete die Augen und spülte die Toilette ab. „Es ist nur Reiseübelkeit“, schnappte er. „Das geht vorbei.“

Er ging zum Waschbecken, drehte das Wasser an und spülte seinen Mund aus. Er hörte, wie der Mann einige Schritte in Richtung Tür ging, aber er ging nicht raus. Stattdessen sagte er: „Ich habe noch nie davon gehört, dass ein Wandler an Reiseübelkeit leidet.“

„Verpiss dich“, knurrte er, drehte schließlich den Kopf und schaute den Mann an. Von seinem Gesicht tropfte immer noch Wasser, als er den Kerl zum ersten Mal ansah … und er seufzte innerlich.

---ENDE DER LESEPROBE---