Enochian Light Source - Band I - Theorie - Frater Lysir - E-Book

Enochian Light Source - Band I - Theorie E-Book

Frater LYSIR

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Beschreibung

In diesem eBook (Enochian Light Source - Band 1 - Theorie) erhält der Leser die theoretischen Grundlagen der energetischen Initiationsmethode der "Enochian Light Source". Durch die Energien und Dynamiken der henochischen Buchstaben und Entitäten ist ein initiatorisches System entstanden, dass es in dieser Art und Weise noch nie gegeben hat. Hierbei wirken die Initiationen der Enochian Light Source in den energetischen Zentren des eigenen Selbst, sodass ein individueller Weg der energetischen Einweihung in ein System des Wissens, der Weisheit, der Macht, der Verantwortung und der Gewissenhaftigkeit eröffnet wird. Die Macht des Wissens, das Erschaffen der universellen Werkzeuge der Kosmos, schenken die Erkenntnis der henochischen Magie, die Erkenntnis über Möglichkeit der Erschaffung und der Schöpfung, genauso wie über die Zerstörung und die Destruktion. Mit der Disziplin, dem Selbstvertrauen und der Demut der eigenen Seele, kann man sich selbst vergöttlichen und als wahrer Stern im Kosmos aufgehen. Nur durch die Freiheit im Denken und im Handeln wird man den schwierigen Pfad der Enochian Light Source beschreiten können. Mit Mut im Herzen, Wahrheit auf den Lippen und Klarheit in den Augen, wird man sich selbst erkennen können. Doch in diesem Buch wird nur die entsprechende Theorie vermittelt, sodass man erkennen kann, wie das System der Enochian Light Source agiert und wie es konzipiert ist. Das vorliegende Werk bietet eine theoretische Aufschlüsselung der Enochian Light Source. Durch die Möglichkeiten der henochischen Energien und der henochischen Buchstaben, wird hier ein initiatorisches System in der Theorie beschrieben, welches ein System des Wissens, der Weisheit, der Macht, der Verantwortung und der Gewissenhaftigkeit ist. Stück für Stück wird man in einen neuen Kosmos geführt werden, in welchem man sich mit den verschiedenen Energien und kosmischen Archetypen vertraut machen kann.

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Seitenzahl: 675

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Ähnliche


Frater Lysir

Enochian Light Source - Band I - Theorie

Energetische Initiationen der henochischen Kräfte

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

LIGHT SOURCE

Prolog

Die henochischen Buchstaben

Dynamiken – Schwingungen der Magie

Systeme, Analogien und Korrespondenzen

Henochische Energien

Lebensenergien und Kategorien

Schwingungen und Resonanzen der henochischen Buchstaben

Das Enochian Light Source System

Initiationen

Die verschiedenen Grade der Enochian Light Source

Die Bedeutungen der henochischen Buchstaben

A – Un – Drache – Feuer

B – Pa – Phönix – Äther

C, K – Veh – Standarte – Luft

D – Gal – Labrys – Feuer

E – Graph – dunkler Winkel – Äther

F – Or – Hexe/Hohepriesterin – Wasser

G – Ged – Spirale - Äther

H – Na – Hermaphrodit – Äther

I, J, Y – Gon – Prüfung – Erde

L – Ur – Kelch – Wasser

M – Tal – Löwe – Feuer

N – Drux – Tunnel – Erde

O – Med – Adler – Luft

P – Mals – Spiegel – Wasser

Q – Ger – Brunnen – Wasser

R – Don – Harmonie – Erde

S – Fam – Schwert – Luft

T – Gisg – Wanderer – Luft

U,V,W – Van – Mann-Feuer

X – Pal – lichter Winke – Äther

Z – Ceph – Weib – Erde

Vorbereitung der höheren Meisterschaften der Elemente

Die Götter der Elementtafeln:

Die Könige der Elementtafeln:

Die Ältesten der Elementtafeln:

Die Engel der Kalvarienkreuze der Elementtafeln:

Die Engel der kerubischen Quadrate Elementtafeln:

Gesamtepilog und Kontakt

Quellenangabe

Impressum neobooks

LIGHT SOURCE

Die kosmische Kraft

der henochischen Buchstaben

Energetische Initiationen der kosmischen Quelle

eBook Band 1- Theorie

Die theoretischen Grundlagen

Von Lysir und Da’ijmpa Harcah Sehlem El Samrill Sadhi Schemesch

07.07.2016 – 22.01.2017

Copyright: © 2017 LYSIR

HENOCHISCHE MAGIE

hygmw hycwlwbya

Wer über diesem Text ERNEUT lateinische Buchstaben sehen/lesen kann (HENOCHISCHE MAGIE, hygmw hycwlwbya), dessen Reader kann KEINE henochischen und hebräischen Buchstaben wiedergeben. Die henochischen Buchstaben in diesem Text wurden daher primär als Grafiken abgebildet. Bei den hebräischen Buchstaben ist dies nicht immer möglich, doch auch einzelne henochische Wörter im Fließtext oder in Tabellen werden NICHT als Grafiken wieder gegeben. Es wurden die freien Schriften „DEEnoch“ und „Bwhebb“ verwendet. Wenn man also doppelte, „einzelne“ oder „unsinnige lateinische Buchstabenkombinationen findet, wird es sich um henochische bzw. hebräische Buchstaben handeln.

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Die Initiationen der Enochian Light Source wirken in den energetischen Zentren des eigenen Selbst. Hierdurch wird ein individueller Weg der energetischen Einweihung in ein System des Wissens, der Weisheit, der Macht, der Verantwortung und der Gewissenhaftigkeit eröffnet, einen Weg, den man durch die Initiationen beschreiten kann. Die Initiationen eröffnen die Pfade, die in die Tiefen der Mysterien des Seins führen, in die Tiefen der eigenen Seele, die man in allen Facetten erfahren kann. Die Macht des Wissens, das Erschaffen der universellen Werkzeuge der Kosmos, schenken die Erkenntnis der henochischen Magie, die Erkenntnis über Möglichkeit der Erschaffung und der Schöpfung, genauso wie über die Zerstörung und die Destruktion. Mit der Disziplin, dem Selbstvertrauen und der Demut der eigenen Seele, kann man sich selbst vergöttlichen und als wahrer Stern im Kosmos aufgehen. Nur durch die Freiheit im Denken und im Handeln wird man den schwierigen Pfad der Enochian Light Source beschreiten können. Mit Mut im Herzen, Wahrheit auf den Lippen und Klarheit in den Augen, wird man sich selbst erkennen können. Durch die Macht der henochischen Energien, der Enochian Light Source, vermag man in das Multiversum zu dringen, es zu erkennen, zu bereisen und als Heimat zu bezeichnen.

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Inhaltsverzeichnis der Theorie

Prolog

Die henochischen Buchstaben

Übereinstimmungen und das Sprechen von Sprachen

Zuordnungen und Buchstabenwirrwarr

Dynamiken – Schwingungen der Magie

Wege und Möglichkeiten

Systeme Analogien und Korrespondenzen

Grundschwingungen der henochischen Buchstaben

Grundinformationen der Elemente

Planetenmagie und henochische Buchstaben

Kabbalistische Analogien und henochische Attribute

Henochische Energien

Energie – Begriffe, Definitionen und Sichtweisen

Absichten, Vokabeln und Sichtweisen

Lebensenergien und Kategorien

Schwingungen und Resonanzen der henochischen Buchstaben

Das Enochian Light Source System

Initiationen

Initiation in Systeme und in magische Gemeinschaften

Arten und Beispiele von Initiationen

Die verschiedenen Grade der Enochian Light Source

Die Bedeutungen der henochischen Buchstaben

A / A – Un – Drache – Feuer

B / B – Pa – Phönix – Äther

C / C, K – Veh – Standarte – Luft

D / D – Gal – Labrys – Feuer

E / E – Graph – dunkler Winkel – Äther

F / F – Or – Hexe/Hohepriesterin – Wasser

G / G – Ged – Spirale – Äther

H / H – Na – Hermaphrodit – Äther

I / I, J, Y – Gon – Prüfung – Erde

L / L – Ur – Kelch – Wasser

M / M – Tal – Löwe – Feuer

N / N – Drux – Tunnel – Erde

O / O – Med – Adler – Luft

P / P – Mals – Spiegel – Wasser

Q / Q – Ger – Brunnen – Wasser

R / R – Don – Harmonie – Erde

S / S – Fam – Schwert – Luft

T / T – Gisg – Wanderer – Luft

U / U,V,W – Van – Mann-Feuer

X / X – Pal – lichter Winke – Äther

Z / Z – Ceph – Weib – Erde

Vorbereitung der höheren Meisterschaften der Elemente

Die Götter der Elementtafeln

Die Könige der Elementtafeln

Die Ältesten der Elementtafeln

Die Engel der Kalvarienkreuze der Elementtafeln

Die Engel der kerubischen Quadrate Elementtafeln

Gesamtepilog und Kontakt

Quellenangabe

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Prolog

Magische, energetische, esoterische und spirituelle Einweihungen gibt es wie Sand in der Wüste. Mittlerweile ist es fast unmöglich geworden, sich hier eine klare Übersicht zu verschaffen. Alles, was irgendwie in einen spirituellen Rahmen passt, wird vermarktet. Doch wenn man sich die ganzen Systeme anschaut, wird einem auffallen, dass es immer wieder universelle Komponenten gibt, zumindest in den initiatorischen Arbeiten, die mit Sinn und Verstand konzipiert wurden. Es werden zwar hier und da Begriffe ausgetauscht, ergänzt oder erweitert, aber wirklich neu ist nichts. Dies ist auch vollkommen in Ordnung, denn die universelle Energie des Seins hat letztlich bei allen Initiationsarten sehr viele Vokabeln erhalten. „Reiki“ ist hier eine der häufigsten Vokabeln, die verwendet wird. Es gibt unzählige Varianten. Gleiches gilt für andere Begriffe, die eher aus der östlichen Welt kommen. Egal, ob es nun die Chakren sind, die Kundalini oder das Nirwana selbst. Wenn man in die westliche Welt geht, findet man zwar auch energetische Einweihungen, doch sind hier die Angebote etwas kleiner – zumindest von den Bezeichnungen her. Hier geht es um schamanische Einweihungen, die man auf sehr viele Arten und Weisen erhalten kann und die auf die verschiedensten Bedürfnisse des Menschen und dessen Entwicklung zielen. Wenn man dann noch weitere Arten finden will, wird es schon schwieriger. Sofern man nach energetischen Einweihungen mit und durch die Energie des Kosmos und des Großen Werkes suchen will, muss man wirklich schon Glück haben, um ein echtes Angebot zu finden.

Dieses Buch eröffnet einen neuen Weg, einen Weg, der die Möglichkeiten der Enochian Light Source aufzeigt, einen Weg, der die Chance bietet, sich mittels dieser Energien initiieren zu lassen. Hierdurch wird ein vollkommen neues Kapitel eröffnet, ein Kapitel, das in die rituelle Magie und absolut in die Energetik hineingeht. Die henochischen Buchstaben und deren Kombinationen auf den henochischen Elementtafeln, dienen hier als Werkzeuge, Brenngläser und Wegbereiter, in die Tiefen der eigenen Seele und der Selbstevolution. So wird hier die Theorie der Nutzung der henochischen Energien, die via den Initiationen der Enochian Light Source vermittelt werden, erklärt, sodass man sich Schritt für Schritt auf vollkommen neue Pfade machen kann. Diese Pfade werden nicht nur dem gesamten Ich helfen, sondern auch die Chance geben, sich selbst im Großen Werk zu erkennen und zu verstehen.

Die Verwendungen der henochischen Energien sind natürlich gigantisch groß. Doch man muss für die Verwendung der Kräfte der Enochian Light Source kein Magier sein, der sich perfekt im Bereich der henochischen Magie auskennt. Dennoch sollte man sich im Vorfeld mit den theoretischen Konstrukten, Ansichten und Ideen auseinandersetzen, um für sich ausloten zu können, ob man auch in die Praxis der Enochian Light Source schreiten will. Die Energien der Enochian Light Source, die initiatorisch in das Energiesystem des Aspiranten gebracht werden, sodass dieser Mensch über seine energetischen Köper und über seine Energiezentren (seine Chakren) hierauf zugreifen kann, müssen auch vom Intellekt begriffen werden. Hierbei spielt das bewusste Agieren und Arbeiten mit diesen Energien, die größte Rolle. Wenn das eigene Tagesbewusstsein verstanden hat, wie diese Energien auftreten, welche Möglichkeiten sie besitzen und welche Steuerungsmechanismen man im eigenen Selbst ausbilden kann, wird hier eine sehr bewusste Arbeitsmöglichkeit vorhanden sein. Diese Arbeitsmöglichkeiten sind letztlich die Mächte der Enochian Light Source, es sind Werkzeug des Kosmos, die auf der einen Seite absolut individuell wirken, auf der anderen Seite aber auch absolut universell arbeiten. Man erhält durch die henochischen Buchstaben und die henochischen Entitäten der Elementtafeln, kosmische Dynamiken, die in einem Individuum sehr machtvolle Prozesse und Entwicklungen auslösen können. Natürlich ist die komplette Symbolik der 21 henochischen Buchstaben riesengroß, sodass man zu Beginn die Sorge haben kann, dass man schnell in eine Verwirrung geführt wird.

Doch durch das vorliegende Werk wird man sicher geführt werden, sodass man nicht nur eine Übersicht erhält, sondern auch tiefe Einblicke, wodurch man die Theorie der Enochian Light Source und der henochischen Buchstaben Stück für Stück verstehen kann. Natürlich hilft es, wenn man sich im Allgemeinen mit der Energiearbeit auskennt, doch man wird auch intuitiv erkennen können, wie man die einzelnen Buchstaben zu einem individuellen Werkzeug im eigenen Inneren zusammensetzen kann. Zu Beginn wird dies nur ein theoretisches Konstrukt sein, doch wenn man dann den Schritt die Praxis wagt, wird man hier das wahre Potenzial erkennen können. Gleichwohl muss aber klar sein, dass der Weg der Enochian Light Source definitiv kein einfacher Weg sein wird. Natürlich führen viele Wege zur Erleuchtung, zur Selbsterkenntnis und zum Verständnis, doch man wird mit dem Pfad der Enochian Light Source in Bereiche vorstoßen können, die den meisten Menschen verborgen bleiben.

So heißt es im „Klappentext“:

Das vorliegende Werk bietet eine theoretische Aufschlüsselung der Enochian Light Source. Durch die Möglichkeiten der henochischen Energien und der henochischen Buchstaben, wird hier ein initiatorisches System in der Theorie beschrieben, welches ein System des Wissens, der Weisheit, der Macht, der Verantwortung und der Gewissenhaftigkeit ist. Stück für Stück wird man in einen neuen Kosmos geführt werden, in welchem man sich mit den verschiedenen Energien und kosmischen Archetypen vertraut machen kann. Man beginnt, ein Fundament der Erkenntnis zu schaffen, sodass man sich bewusst und gezielt verändern kann. Man wird die verschiedenen Analogien, Korrespondenzen und Gleichnisse der henochischen Buchstaben verstehen können, die hier illuminiert und verständlich aufgezeigt werden. Aufgrund dieser Tatsache, wird man seinen wahren Wesenskern erkennen und freilegen können, sodass man mit der Hilfe der Enochian Light Source die Möglichkeiten erhält, Instrumente der Macht, des Beherrschens und des Großen Werkes zu formen. Doch das System der Enochian Light Source und der henochischen Buchstaben ist kein einfaches System. Die Bausteine der energetischen Initiationen, die Grundbegriffe und die fundamentalen Energien, werden in diesem Werk ausführlich beschrieben und dargestellt. Hierdurch kann man den ersten Schritt vollziehen, um sich einen Überblick von den Möglichkeiten und Vorgehensweisen zu machen. Jeder einzelne henochische Buchstabe wird hier ausführlich beschrieben und illuminiert, sodass man die verschiedenen Dynamiken und Wirkungen, in den Chakren und Energiekörpern des Menschen, verstehen und nachvollziehen kann. Dies sind die Energien, die sich durch die Enochian Light Source offenbaren können. So eröffnet sich ein Pfad, der von der Theorie, irgendwann zur Praxis führen kann, um dann weiter in die Freiheit der Selbstbestimmtheit zu gehen, auf dass die Muster und Fraktale des Multiversums erkannt, verstanden und verwendet werden können.

Man wird mit der Hilfe der verschiedenen Grundlagen und Informationen viele Erkenntnisse gewinnen, Erkenntnisse über das eigene Ich, über die eigene Struktur, die verschiedenen Charaktermerkmale und auch über die eigenen Aufgaben im Großen Werk, die sich eröffnen werden, wenn man seinen Platz im Kosmos einnimmt. Durch das Studium dieses Buches wird man erkennen können, was die Enochian Light Source Initiationen bewirken können, wie man sich selbst verändern kann, wenn man Schritt für Schritt auf den Pfaden der verschiedenen Grade wandelt. So will ich nun jedem, der den Weg zu diesem Buch gefunden hat, viel Spaß und tiefe Erkenntnisse wünschen. Gleichzeitig will ich aber auch eine obligatorische Warnung mit auf den Weg geben! Alle Arbeiten und beschriebenen Ausführungen werden stets auf eigene Gefahr vollzogen! Das Problem mit der Magie ist nicht, ob sie funktioniert, sondern dass sie funktioniert! Die Initiationen sind nicht so verfasst, dass man sie exakt ausführen kann, daher sollte man sie als Erklärung und theoretisches Konstrukt verstehen. Doch da es immer Neugierige gibt, muss sich jeder selbst prüfen, ob und wie die Warnung verstanden wird.

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Die henochischen Buchstaben

Was ist ein Buchstabe? Allgemein kann man einfach sagen, dass ein Buchstabe ein Zeichen oder ein Symbol ist, welches eine besondere bzw. menschliche Definition bekommen hat. Diese Definition bezieht sich auf eine Alphabetschrift, welche wiederum durch Grenzen bzw. andere Definitionen, Erklärungen und Begriffsbestimmungen umrissen ist. Meist entsteht aus einer Buchstabengesamtheit eine Schriftsprache, die auf Phoneme (oder spezielle Laute) basiert und die dann in Gestalt von Merkmalen (den sog. Graphemen) fixiert werden. In einigen Schriften werden noch sog. „Majuskeln“ (Großbuchstaben) und „Minuskeln“ (Kleinbuchstaben) verwendet und unterschieden. Im Grunde kennt man dies alles, denn irgendwann hat man einmal Lesen und Schreiben gelernt. Man wird sogar hier und da verschiede Buchstaben bzw. Alphabete kennengelernt haben (in der magischen Szene werden dies primär die hebräischen und die griechischen Buchstaben sein, sowie die Buchstaben aus dem Sanskrit) und diese möglicherweise auch eingesetzt haben – egal wofür.

Bei den henochischen Buchstaben ist es irgendwo ähnlich und gleichzeitig doch sehr verschieden. Um hier eine sinnige Erklärung zu geben, muss man sich darüber im Klaren sein, dass die henochische Magie ein sehr praxisorientiertes Selbstevolutionswerkzeug ist. In meinen Büchern „Henochische Magie“ schrieb ich, dass die henochische Magie kein starres System ist, sondern in sich hohe Flexibilitäten besitzt. Wenn man will, kann man die henochische Magie mit einem thixotropen System vergleichen, ein System, das im Grunde eine feste und vorgegeben Form hat bzw. einen gewissen Widerstand, eine gewisse Festigkeit oder eine gewisse Viskosität besitzt. Ketchup wäre hier ein haushaltsüblicher Vergleich. Wenn man der henochischen Magie – oder einem anderen thixotropen System – Energie gibt (wenn man die Ketchupflasche schüttelt) mindert sich der Widerstand, die Festigkeit, die Viskosität. Ketchup wird in diesem Fall ausgießbar.

Mit der henochischen Magie ist es ähnlich. Die henochische Magie ist ein Grundprinzip, ein Skelett, eine Schablone. Dieses System kann man für sich individuell gestalten und verwenden. Wenn man die Analogie des „Skeletts“ weiterführen will, dann hat man mit und in der henochischen Magie die Möglichkeiten, dass man alle Vorlagen und Ideen, die es gibt, anwenden kann. Hierdurch würde man einen vollkommen neuen und individuellen Körper schaffen. Das Skelett ist hierbei das Fundament bzw. in der magischen Realität, ist die henochische Magie das Fundament. Durch die eigene Energie, durch die eigene Kreativität und durch das Agieren im Großen Werk, kann man jetzt Haut, Muskeln, Organe, Blut und Hormone „erzeugen“. Diese werden dann mit dem „henochischen Skelett“ verbunden und man schafft neues „magisches Leben“. Gut, es ist einfacher geschrieben und auch gelesen, als es in der Realität umsetzbar ist. Natürlich braucht man gewisse „magisch-anatomische Kenntnisse“. Oft sind hiervon die Menschen überrascht. Ich frage mich warum, denn wenn man den Auftrag bekommt, um ein menschliches Skelett Organe, Muskeln etc. „anzusiedeln“, wird man das Herz auch nicht in den Beckenbereich legen und die Leber irgendwo in der Nähe des Schädels platzieren. Wenn man aus einem menschlichen Skelett einen „echten Menschen“ erschaffen will, muss man wissen, wie die Organe funktionieren, welche Aufgaben sie haben und wo sie im Körper angeordnet werden können. Mit der henochischen Magie ist es genauso. Es ist vollkommen überflüssig, wenn man alle Regeln und Muster einer anderen magischen Ordnung perfekt beherrscht und dieses Konstrukt dann 1:1 auf das henochische System anwenden will. Man muss schauen, welche Arbeitsweisen, individuell für einen selbst am besten sind, sodass man diese auswählen und forcieren kann. Zwar bietet die Kabbalah auch eine sehr hohe Flexibilität, doch dies gilt eben nicht für alle magischen Disziplinen.

Es ist für jede magische Evolution essenziell, dass man sich selbst als Quell des Wissens und der Weisheit annehmen kann, was wiederum bedeutet, dass man zu seinen höheren energetischen Anteilen einen innigen und festen Kontakt besitzt. Man muss sich selbst kennen und seinen wahren Willen leben, wenn man wahrlich das Skelett zu 100% beleben und erwecken will. Wie wichtig diese Erweckung im Einzelnen ist, muss jeder selbst für sich beantworten. Hierbei geht es um Selbstvertrauen und Demut, denn solange man sich selbst und seinem wahren Weg treu bleibt, wird man immer auf Werkzeuge zugreifen können die eine absolute Omnipräsenz besitzen.

Die henochische Magie kann man als eine Art „konstruktive Omnipräsenz“ sehen. Man kann mit diesem Werkzeug definitiv alle Bereiche der Magie „entdecken“ und sogar in gewissen Definitionsparametern „abdecken“, sodass man eine individuelle und perfekt auf die eigenen „energetischen Bedürfnisse“ zugeschnittene Magieart verwendet. Die henochischen Buchstaben sind hierbei mit Grundbausteinen zu vergleichen. Diese Grundbausteine besitzen eine individuelle Lebendigkeit, welche man wiederum in das eigene Energiesystem integrieren kann. Diese individuelle Lebendigkeit wird im Energiesystem des magischen Protagonisten nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ agieren und Chakren und Energiekörper öffnen bzw. diese in einem speziellen Maß aktivieren. Dies sind die ersten Schritte in der henochischen Magie und gleichzeitig auch schon die kompliziertesten. Sicher, die verschiedenen Schöpfungsperioden der henochischen Magie besitzen alle ihre individuellen Fragmente und Herausforderungen. Egal, ob es nun die mystische Heptarchie und die planetaren Energien der Könige, Prinzen, Gouverneure und Minister sind, die Verwendung der „Banner der Schöpfung“ und das „Sigillum Dei Aemeth“, das komplette „Liber Loagaeth“ (welches die zweite henochische Schöpfungsperiode darstellt) oder die henochischen Elementtafeln (die henochischen Wachtürme), die henochischen Schlüssel / Calls und die Aethyre mit ihren Gouverneuren. All dies ist nicht einfach, doch alles steht und fällt mit dem Energiesystem des Protagonisten. Gut, man muss es auch im Intellekt verstehen können, sodass man sich darüber auch „Gedanken“ machen kann, doch dies ist im Grunde kein Problem.

Wenn man jetzt auf die henochischen Buchstaben eingeht und auf die Visionen, die John Dee und Edward Kelley hatten, erkennt man, dass hier auch wieder Herausforderungen und das bekannte „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ zu finden sind. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein wenig mit einer telegrafischen Übermittlung zu vergleichen, vielleicht sogar mit einem kosmischen Bingospiel. Dies liegt daran, dass nach der Übermittlung der Buchstaben die Engel in den Visionen des Edward Kelley immer nur die entsprechenden henochischen Buchstaben zeigten bzw. diese präsentierten. Kelley gab diese Informationen an Dee weiter, der an einem „magischen Tisch“ saß, wo alle henochischen Buchstaben auf Buchstabentafeln aufgeschrieben waren, sodass diese dann im Anschluss niedergeschrieben wurden. Man kann sich sicherlich vorstellen, dass diese Methode sehr lange dauerte, und dass sie auch nicht wirklich effektiv bzw. befriedigend war. Dadurch, dass Kelley vom Engel die Reihe und Spalte bekam, (es wird berichtet, dass der Engel auf diese Bereiche der Tafel stets nur deutete) konnte Dee in einem sehr langsamen Diktat die henochische Sprache niederschreiben und Stück für Stück diese auch „analysieren“. Dies ist natürlich wieder ein großer Vorteil, denn man muss stets selbstkritisch sein, wenn es um „Botschaften der anderen Sphären“ geht. Schnell schleichen sich parasitäre Energien ein, die dann alles andere als „wahre Informationen“ verbreiten.

Vielleicht dies ist sogar einer der Gründe, warum die henochischen Buchstaben und die henochische Sprache teilweise immer noch so geheimnisvoll betrachtet werden.

Egal, ob es nun um ganze henochische Wörter oder nur um die Buchstaben geht, findet man in den verschiedenen literarischen Werken über die henochische Magie, immer wieder Hinweise auf Ausspracheregeln. Nun, dies mag für den Intellekt des Menschen wichtig sein, denn hierdurch hat das Tagesbewusstsein einen echten Strohhalm. Wenn man z. B. mit dem Hermetic Order of the Golden Dawn sympathisiert (immerhin hat der Golden Dawn die henochische Magie wirklich aus der mittelalterlichen Versenkung geholt und hat diese am Ende des 19. Jahrhunderts populär gemacht), wird man sicherlich deren Ausspracheregeln verwenden, welche sich u. a. auf die hebräische Sprache beziehen. Wenn man den Golden Dawn (warum auch immer) als überholt und überflüssig deklarieren will, wird man dieser Regel sicherlich nicht folgen. Nun, die magische Praxis mit der henochischen Sprache und mit den henochischen Buchstaben hat deutlich gezeigt, dass man ohne Weiteres eigene Ideen bzw. Ausspracheregeln anwenden kann und manchmal sogar muss – gerade dann, wenn man sich selbst erkannt hat und weiß, WER/WAS man ist. Wichtig ist im Allgemeinen, dass man sich selbst mit der Aussprache wirklich identifizieren kann. Dies ist 1000mal wertvoller, als ein gestottertes Ablesen, was mehr „Ratio und Zunge“ fordert, als die Energie des eigenen Systems.

Doch vielleicht melden sich jetzt auch schon wieder die „John-Dee-Puristen“ zu Wort, die sich selbstverständlich auf die „puren“ Lehren ihres Idols John Dee beziehen, denn natürlich hat auch John Dee in seinen Unterlagen Hinweise verfasst, wie die einzelnen Buchstaben zu betonen, bzw. linguistisch zu verwenden sind. Nun, dies ist sicherlich löblich und auch sinnig, wenn man wirklich mit den Originalen arbeiten will, doch darf man nicht vergessen, dass John Dee Engländer war, ein Engländer, der im 16. Jahrhundert lebte und daher eine vollkommen andere Aussprache besaß, als man sie heute im Englischen finden würde. Sicher, auch wenn sich das Englisch von John Dee nicht immens von der aktuellen Sprache unterscheidet (es ist nicht so ein großer Unterschied wie der zum Altenglischen), muss dennoch erwähnt werden, dass zu der damaligen Zeit ein anderer Akzent gesprochen wurde. Zusätzlich darf man nicht vergessen, dass jeder Mensch seine eigene „Aussprache“ hat. So wie im Deutschen das Wort „Chemie“ mal mit einem Kehllaut artikuliert wird, wird es gleichzeitig auch mit einem deutlichen K-Laut ausgesprochen. Auch eine solche Unterscheidung darf nicht vergessen werden, wenn es um Aussprachen bzw. um mögliche „historische Beweise“ geht. Jeder Mensch hat eine sehr individuelle Aussprache und seine eigene Mundart. Denn auch die Aussprache ist letztlich eine Form der Energie.

Diese Form der Energie muss man sogar sehr gesondert in Bezug auf die henochischen Buchstaben berücksichtigen. So wie man die Buchstaben in Kombination (also als ein Wort oder auch als ein Sigill) verwenden kann, so kann man die Buchstaben natürlich auch einzeln verwenden. In Bezug auf die Arbeit, bzw. die Einweihung in „Enochian Light Source“, kann man hier sogar sehr deutlich von einer Invokation bzw. von einer Initiation sprechen. Jeder einzelne Buchstabe hat eine sehr spezifische Energieschwingung, die man fast personifizieren kann, was man letztlich auch an den jeweiligen Namen bzw. Titeln der Buchstaben erkennen kann. Die Energie der henochischen Buchstaben kann das gesamte Leben verändern. Wenn man die Buchstaben in die Hauptchakren oder die Energiekörper des Menschen initiiert, beginnen diese „in individuellen Bahnen, universell zu wirken“, d. h., jeder Mensch wird die Initiation mit den Buchstaben individuell erfahren, obwohl es universelle Energietendenzen gibt, die in den entsprechenden Chakren bzw. Energiekörpern ihre Wirkung entfalten. So muss man ganz klar und deutlich sagen, dass die henochischen Buchstaben individuelle und exorbitante Wirkungen auf den Menschen haben können, sodass nicht nur das Energiesystem verändert wird, sondern das gesamte Leben. Dies ist in Bezug auf die eigene Evolution stets wünschenswert, doch das menschliche Ego mag nicht immer Veränderungen, sodass hier Blockaden auch manchmal mit einer „kosmischen Dynamik“ gesprengt werden.

So muss man akzeptieren, dass die Verwendungsmöglichkeiten der henochischen Buchstaben gigantisch sind, gleichzeitig aber auch als Gefahrenquelle respektiert werden müssen.

John Dee und Edward Kelley sahen die henochischen Buchstaben ähnlich. Sie wussten, dass sie wahre Instrumente der Macht erhielten und dass man diese niemals leichtfertig einsetzen sollte. Vielleicht war dies sogar einer der Gründe, warum die Visionen von Dee und Kelley schriftlich fixiert wurden. Sicher, primär geschah es aus der Idee der Wissensspeicherung heraus, gleichzeitig muss man aber auch bedenken, dass bei jeder magischen Arbeit immens viele unbewusste Prozesse ablaufen. So wurde das henochische Alphabet fixiert und jeder Buchstabe wurde mit einem separaten Namen versehen. Hier einmal die henochischen Buchstaben mit ihren Lautwerten als Übersicht:

Man sieht aber sofort, dass die Bezeichnungen der Buchstaben nichts mit ihren Lautwerten zu tun hatten. Der henochische Buchstabe „UN“ (A) besitzt den Lautwert „A“ und nicht „UN“. In unserem lateinischen Alphabet ist dies nicht so. Hier sind die Buchstabenbezeichnungen auch gleichzeitig der jeweilige Lautwert – abgesehen von dem Buchstaben „Y“, der der einzige Buchstabe ist, der als Bezeichnung ein ganzes Wort – Ypsilon – besitzt. Doch das henochische Alphabet ist hier keine Ausnahme, denn natürlich gibt es auch andere Alphabete, die Unterscheidungen zwischen den Lautwerten und den jeweiligen Buchstabenbezeichnungen besitzen. Man kann hier eine gedankliche Verbindung zum griechischen und zum hebräischen Alphabet knüpfen. Ist dies ein Zufall oder ist es ein Indiz dafür, dass die Grundidee der henochischen Buchstaben vielleicht aus einem bekannten Alphabet abgeleitet wurden? Vielleicht ist es auch unbeabsichtigt, zufällig oder intuitiv geschehen, sodass das Unterbewusstsein von Kelley und auch von Dee angezapft wurde. Da die beiden Magier die beiden Alphabete kannten und auch die hebräische und die griechische Sprache beherrschten – wobei John Dee hier die deutlich besseren Fähigkeiten als Edward Kelley hatte –, ist es ohne Weiteres denkbar, dass hier unbewusste Verknüpfungen entstanden.

Letztlich ist alles eine Spekulation, doch man darf hierbei nicht vergessen, dass „magische Buchstabenquadrate“ in der damaligen Zeit sehr beliebt waren. Da die henochischen Buchstaben hier eine ganz eigene Macht besitzen, kann man hier auch eine Verbindung zu der Idee eines besonderen Lamen knüpfen. Ein Lamen ist ein allgemeiner Begriff für einen „magischen Anhänger“, der auf der Brust bzw. auf dem Herzen getragen werden soll. Ein Lamen muss dennoch anders als ein magisches Amulett, ein magisches Siegel oder ein magisches Schmuckstück gesehen werden. Zwar kann man die Vokabel „Lamen“ als einen übergeordneten Begriff für Siegel, Talisman, Pentakel, Wappen etc. sehen, doch implizieren die jeweiligen Unterscheidungen meist, dass der „magische Anhänger“ aus Holz, Stein oder Metall besteht. Ein Lamen kann aber auch aus Papier bzw. Pergament bestehen. Allgemein kann man sagen, dass ein Lamen ein „zusammengefasstes Informationsmedium“ ist, welches über die jeweilige Energie (egal, ob Engel, Dämon, Gott, Göttin, Buchstaben, Grundschwingungsenergien) alle Informationen beinhaltet. Dee und Kelley haben in ihren Arbeiten auch spezielle Lamen bekommen, wobei diese im direkten Vergleich sehr große Unterschiede aufwiesen. Eines der Lamen sah aus wie eine wilde Zusammenstellung von Zeichen, Sigillen und anderen Unleserlichkeiten, das andere Lamen jedoch war ein klassisches Fragment einer Buchstabentafel. Interessant ist hier noch die Tatsache, dass das „Buchstabenquadrat-Lamen“ später von den himmlischen Energien (oder den Geistern) als falsch deklariert wurde und eine Korrektur angefertigt werden musste. Als dieses Lamen dann fertig war, konnte mit diesem Energieträger gezielt gearbeitet werden.

Hier einmal die beiden (bzw. die drei) Lamen aus dem Liber Mysteriorum Primus:

Erstes Lamen, welches in Gold graviert sein sollte, jedoch nie verwendet wurde:

Falsches Lamen (bzw. erstes Lamen, welches übermittelt wurde, später aber korrigiert wurde) mit den Maßen von 4 (englischen) Zoll bzw. Inch (ca. 10,16 cm):

Korrektes Lamen mit identischen Abmessungen, wobei es hier und da vollkommen neue Buchstabenpaare gibt, jedoch auch hier und da auch nur einfache „Positionswechsel“:

Diese Lamen sollen jedoch primär zur Übersicht dienen und eine Vorstellung bieten, wie man mit den henochischen Buchstaben „auch“ arbeiten kann. Bevor ich nun aber weiter auf die Buchstaben und deren verschiedene Verknüpfungen eingehe, will ich einmal die verschiedenen Darstellungen abdrucken, die es im Laufe der henochischen Schöpfungsperioden gab:

Man erkennt sehr deutlich, dass sich die erste Darstellung zum Teil erheblich von der handschriftlichen Darstellung John Dee’s (zweite Darstellung) bzw. von der „Reinschrift“ (dritte Darstellung) abhebt. Zwar kann man hier und da ohne Weiteres die Buchstaben erkennen (wie z. B. beim B, B, G, G, N, N, P, P, Q, Q), doch gibt es gleichzeitig Buchstaben, die man noch nicht mal in Ansätzen zuordnen könnte (wie z. B. das A, A, C, C, D, D, F, F, I, J, Y, I, L, L, M, M, O, O, R, R, S, S, T, T, U, V, W, W, X, X, Z, Z).

Interessant bei den henochischen Buchstaben ist jedoch die Tatsache, dass die „Darstellungen“ oder „Formen“ der henochischen Schriftzeichen deutliche Ähnlichkeiten mit Lettern anderer Alphabete aufwiesen.

Wirklich? Ja, wirklich! Hier kann man sich primär das griechische Alphabet ansehen, sekundär aber auch das hebräische Alphabet. Nun, die hebräische Schrift, genau wie die griechische Schrift und auch unsere lateinische Schrift, beziehen sich ursprünglich auf die phönizische Schrift – eine Schrift, die knapp 3000 Jahre alt ist! Es ist aber nicht die älteste Schrift, denn dies ist die sumerische Keilschrift (ca. 3150 v. Chr.), aus welcher sich das babylonische Alphabet entwickelt hat und schließlich auch die phönizische Buchstabenreihe. Vielleicht wird deswegen auch immer wieder versucht, hier und da die „ursprünglichen Quellen“ der henochischen Buchstaben zu finden. Vielleicht findet man ja doch etwas irgendwo auf sumerischen, babylonischen oder auch ägyptischen Tafeln, etwas, das den henochischen Buchstaben bzw. Symbolen sehr ähnelt, wenn nicht sogar mit ihnen übereinstimmt. Nun, bis jetzt waren all diese Versuche stets gescheitert. Dies ist jedoch nicht verwunderlich, denn man muss auch davon ausgehen, dass Menschen durch ihre eigene Kreativität Symbole oder Buchstaben vollkommen NEU erfinden können. Dies gilt auch für Sprachen. John Ronald Reuel Tolkien und Marc Okrand bzw. James Montgomery Doohan sind hier „Sprachväter“. Tolkien erfand die Sprache der Elben, die Sprache Sindarin, eine Sprache, die über eine „normale“ Grammatik verfügt, sodass man sie als „normale“ Sprache deklarieren kann.

Das Gleiche gilt auch für die klingonische Sprache, die primär von Marc Okrand entwickelt wurde bzw. von James Montgomery Doohan. Auch das Klingonische besitzt eine Grammatik, die man ohne Weiteres lernen kann und auch hier gilt erneut – es ist eine Sprache. Doch die elbischen und die klingonischen Buchstaben kann man nicht mit bekannten Buchstaben ohne Weiteres Vergleichen. Bei den henochischen Buchstaben ist dies – wie schon erwähnt – anders. Hier einmal eine tabellarische Übersicht zu den verschiedenen Buchstaben:

Wenn man jetzt ein wenig Fantasie hat und sich die griechischen Buchstaben und die henochischen Buchstaben „etwas“ genauer anschaut, dann kann man hier und da schon ein paar „Gleichheiten“ erkennen. Zwar muss man manchmal die Buchstaben „im Geiste“ etwas drehen, doch dass das henochische MALS (p/p) mit dem griechischen Omega (Ω) eine sehr große Ähnlichkeit aufweist, wird sicherlich jeder erkennen. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Ähnlichkeiten zwischen henochischen und griechischen Buchstaben!

OK, die Offensichtlichkeit wird jeder sehen, wobei man gleichzeitig sagen muss, dass man es nicht immer zu leicht machen soll. Manchmal ist es viel effektiver und auch lehrreicher, selbst Überlegungen anzustellen. Hierzu muss man sich jedoch mit den henochischen, hebräischen und griechischen Buchstaben auseinandersetzt und diese einmal genauer anschauen. Dies werde ich hier jedoch nicht anbieten, da man eine solche Arbeit auch ohne Weiteres im Selbststudium bewältigen kann. Allgemein will ich bemerken, dass man bei den Vergleichen mit den Buchstaben der verschiedenen Alphabete viele Ähnlichkeiten finden wird, doch wird es niemals „glatte“ Übereinstimmungen geben. Irgendwas wird immer „nicht passen“. Nun, dies muss es aber auch nicht! Die Henochische Magie ist und bleibt ein System, das absolut flexibel ist – egal, ob es sich jetzt auf die Buchstaben bezieht oder auf andere Fragmente. So sind die henochische Magie und auch die Buchstaben energetische Schablonen, welche man individuell einsetzen kann/muss/soll. Daher gilt, dass das „Skelett“ der henochischen Magie alle Möglichkeiten bietet, die überhaupt exstieren. Man kann alles erreichen – egal, was es ist.

Übereinstimmungen und das Sprechen von Sprachen

Apropos „glatte Übereinstimmungen“. So etwas gibt es leider auch nicht in Bezug auf die Aussprache der henochischen Buchstaben. Wenn man die henochischen Buchstaben und die henochische Sprache kurz und knapp beschreiben will, kann man ganz einfach sagen, dass es spezifische und gleichzeitig universelle Aussagen über die henochische Sprache zu treffen gibt. Leider kann man mit solchen Berichten nichts anfangen. Das Einzige, was man aus einer solchen Aussage ziehen kann, ist die Feststellung, dass permanent die Filter eines menschlichen Bewusstseins aktiv sind, wodurch oft „Ungereimtheiten“ entstehen – gerade dann, wenn es um eine magische Sprache geht, die sich dem menschlichen Intellekt nicht erschließt. In Bezug auf die henochische Sprache kann man sagen, dass es keine feste Grammatik gibt, bzw. dass es zu wenige Informationen gibt, die man sinnig verwenden kann. Wenn man sich ein paar henochische Sätze anschaut, verliert man vielleicht auch schnell das Interesse, hier eine echte Grammatik und eine unfallfreie Aussprache zu finden. Unfallfreie Aussprache? Ja, denn die henochischen Sätze besitzen teils zungenbrecherische Anhäufung von Buchstabenkombinationen. Hier einmal ein bekanntes Beispiel mit einem Auszug aus einem der henochischen Schlüssel:

Die 1. henochische Anrufung in henochisch mit lateinischen Buchstaben:

Ol sonf vors ge, goho Iad Balt, lonshe calz vonpho; sobra zol ror ie ta nazpes od graata malpreg; des holqu qaa nothoa zimze, od commah ta nobloh zien; soba thil genonpe prege aldi; des urbes oboleh gresam; casarem ohorela taba pir; des zonrensge cab erem iadnah. Pilah farzme zenurza adna gono iadpil, des hom od toh; soba ie pam lu ipamis; des loholo vep zeomde poamal, od bogpa aai ta piap piamol od vooan. Zacare, ca, od zamran; odo cicle qaa; zorge, lap zirdo noco mad, Hoathe Iaida.

Die 1. henochische Anrufung in henochisch mit henochischen Buchstaben:

Ol sonf vors ge, goho Iad Balt, lonshe calz vonpho; sobra zol ror ie ta nazpes od graata malpreg; des holqu qaa nothoa zimze, od commah ta nobloh zien; soba thil genonpe prege aldi; des urbes oboleh gresam; casarem ohorela taba pir; des zonrensge cab erem iadnah. Pilah farzme zenurza adna gono iadpil, des hom od toh; soba ie pam lu ipamis; des loholo vep zeomde poamal, od bogpa aai ta piap piamol od vooan. Zacare, ca, od zamran; odo cicle qaa; zorge, lap zirdo noco mad, Hoathe Iaida.

Original Englisch der 1. henochischen Anrufung:

I rayng ouer you, sayeth the God of Iustice, in powre exalted above the firmaments of wrath: in whose hands the Sonne is as a sword and the Mone as a throwgh thrusting fire: which measureth your garments in the mydst of my vestures, and trussed you together as the palms of my hands: whose seats I garnished with the fire of gathering, and bewtified your garments wth admiration. To whome I made a law to govern the holy ones and deliuered you a rod with the ark of knowledg. Moreouer you lifted vp your voyces and sware [obedience and faith to him that liueth and triumpheth] whose begynning is not, nor ende can not be, which shyneth as a flame in the myddst of your pallace, and rayngneth amongst you as the ballance of righteousnes and truth. Moue, therfore, and shew yorselues: open the Mysteries of your Creation: Be frendely vnto me: for I am the servant of the same yor God, the true wurshipper of the Highest.

Deutsche Übersetzung der 1. henochischen Anrufung:

Ich herrsche über Dich, spricht der Gott der Gerechtigkeit, in erhabener Macht über dem Himmelszelt des Zorns: (Er) In dessen Händen die Sonne wie ein Schwert ist und der Mond wie ein durchdringendes Feuer. (Er) Der Deine Gewänder ausmisst inmitten meiner Gewänder und der Dich zusammenbindet wie meine Handflächen. (Er) Dessen Platz das Feuer der Zusammenkunft ziert und der Deine Gewänder mit Bewunderung verschönert. Dem ich ein Gesetz / Schrift machte, welche(s) die heiligen regiert und dir einen Stab gibt, mit der Lade des Wissens. Überdies erhobt Ihr Eure Stimmen und schwort Gehorsam und Treue zu ihm, der lebt und triumphiert. Der keinen Anfang hat und darum nicht enden kann, der, wie eine Flamme inmitten deines Palastes leuchtet und inmitten von euch herrscht als Gleichgewicht (ggf. Gegengewicht) von Rechtschaffenheit und Wahrheit. Erhebt Euch also und zeigt Euch, offenbart das Mysterium Eurer Erschaffung. Seid freundlich zu mir, bin ich doch der Diener desselben, euren Gottes, der wahre Verehrer des Höchsten.

So, wie werden aber jetzt diese henochischen Wörter bzw. „Buchstabenkombinationen“ ausgesprochen? Gibt es da eine Regel bzw. eine Mundart, die von den Engeln verwendet wird? Wurde diese gechannelt und aufgeschrieben? Nein! Engel kommunizieren NICHT verbal. Wenn es eine Ausspracheregel aus der geistigen Welt geben sollte, dann nur für die Menschen selbst. In diesem Fall gaben John Dee und Edward Kelley die Aussprache vor, die später vom Hermetic Order of the Golden Dawn „individuell“ verändert wurde. Diese „individuelle Veränderung“ ist gut, zeigt dies doch, dass hier kein Kadavergehorsam an den Tag gelegt wurde, denn in Bezug auf die Aussprache des Henochischen, spielt das menschliche Ego immer wieder eine sehr starke Rolle. Zwar gaben John Dee und Edward Kelley in ihren Aufzeichnungen Hinweise darauf, wie man die einzelnen Buchstaben aussprechen soll bzw. wie sie „klingen“ sollen, doch muss man berücksichtigen, dass man einen „Klang“ nicht 1:1 beschreiben kann. Man kann immer wieder nur Analogien verwenden, jedoch keine Audioaufnahme in einen Text einfügen. Ferner muss man bedenken, dass jeder Mensch seine Mundart hat und mit „besonderen Buchstabenkombinationen“ mal mehr und mal weniger zu kämpfen hat. Ein Engländer wird die henochischen Calls anders aussprechen, als ein Deutscher oder ein Isländer oder ein Japaner. Natürlich ist es korrekt, wenn man allgemein sagen kann, dass einige Menschen eine wirklich bemerkenswerte Sprachauffassung besitzen, sodass sie eine fremde Sprache doch akzentfrei aussprechen können, vielleicht sogar so perfekt, dass man als Zuhörer denken kann, dass es sich um die eigentliche Muttersprache handelt. Doch wie verhält es sich mit einer fremden Sprache, für die es letztlich keine Ausspracheregeln oder bekannte Grammatik gibt? Ist es hier nicht eher so, dass der Mensch automatisch in seine Muttersprache (oder von mir aus auch in seine „Lieblingssprache“) zurückfallen wird?! Bei John Dee und Edward Kelley war es zumindest so, denn die Aussprache des Henochischen hat deutliche Züge des mittelalterlichen Englisch.

Gut, dies ist jetzt nicht sonderlich überraschend, denn dies hat letztlich wieder etwas damit zu tun, wie die verschiedenen henochischen Texte übermittelt wurden. Während sie am Anfang nach der Buchstabe-für-Buchstabe-Methode übermittelt wurden – wodurch eine sinnige Aussprache erschwert wird – wurden die henochischen Calls später flüssig diktiert, was wiederum bedeutet, dass hier eine (innere / unbewusste) Ausspracheregelung existierte. Der menschliche Verstand sucht immer „Muster im Chaos“, was bedeutet, dass man automatisch nach einer Aussprache sucht, wenn man fremde (henochische) Wörter Buchstabe für Buchstabe diktiert bekommt. Das menschliche Gehirn wird stets versucht, sich einen „Reim“ auf das Gesehene zu machen, sodass ein „Sinn“ erkannt werden kann.

Dies alles endet jedoch in einer Kreisbewegung, vielleicht sogar in einem gedanklichen Hamsterrad. Man wird niemals wissen können, ob die korrekte Aussprache getroffen wurde, selbst wenn man die Worte in seinem Geist hört. Noch viel schwieriger wird es werden, wenn man in einer magischen Sitzung nur die Buchstaben „gezeigt“ bekommt. Woher soll man wissen, wie die Wörter der „himmlischen Sprache“ einwandfrei ausgesprochen werden – wie will man überhaupt wissen, dass Engeln, also rein energetische Prinzipien, etwas aussprechen!? So ist und bleibt das größte Problem der henochischen Sprache, dass es kein System ist, in der eine phonemische Notation mitgeliefert wurde. Es wurde keine „Lautsprache“ diktiert, so wie man sie heute in Wörterbüchern findet, wodurch die Aussprache korrekt definiert wird.

Im Folgenden will ich kurz die Aufzeichnungen von John Dee und Edward Kelley, in Bezug auf die Aussprache der henochischen Buchstaben, wiedergeben, sodass man sich selbst einen Eindruck machen kann, wie Dee und Kelley die henochischen Wörter aussprachen:

A (A) – lange Betonung wie in „Pfad“ / kurze Betonung (fast unbetont) wie in „Pass“.

CH (CH) – Betonung als K in fast allen Positionen, außer am Ende als CH (Kehllaut).

D (D) – Betonung als „normales“ D in allen Positionen.

E (E) – lange Betonung wie in „Gebet“.

F (F) – Betonung als „normales“ F in allen Positionen.

H (H) – Betonung als „normales“ H in allen Positionen, außer nach einem Vokal. Hier ist es stumm und verlängert den Vokal.

I (I) – lange Betonung wie in „fies“, kurze Betonung wie in „bitte“, in Kombination mit Vokalen, wird das „I“ normal gesprochen – ai, ei, ui, oi. Wenn es am Anfang steht, wird es etwas länger gezogen – ähnlich einem Y.  J gibt es im henochischen nicht.

K (K) – Betonung als „normales“ K in allen Positionen.

L (L) – Betonung als „normales“ L in allen Positionen.

M (M) – Betonung als „normales“ M in allen Positionen.

N (N) – Betonung als „normales“ N in allen Positionen.

O (O) – lange Betonung wie in „Hose“, unbetont wie in „noch“. In Kombination mit Vokalen werden beide „normal“ ausgesprochen „OA“, „OE“, „oI“ und „OU“. Wenn ein „OO“ vorkommt, dann wie in „Boot“.

P (P) – Betonung als „normales“ P in allen Positionen, außer als PH.

PH (PH) – Betonung als „normales“ F in allen Positionen.

Q (Q) – Betonung als „normales“ Q, wie in „Quelle“.

R (R) – Betonung als „normales“ R in allen Positionen, kann aber etwas „gerollt“ werden.

S (S) – Betonung ist eher weich wie in „selten“, manchmal aber auch stimmhaft wie in „Fluss“.

SH (SH) – Betonung wie ein SCH, wie z. B. „Schuss“.

T (T) – Betonung als „normales“ T in allen Positionen.

TH (TH) – Betonung auf das T wie in „Thron“, was in Bezug auf die englische Sprache mit dem „th-Laut“ (wie in „the“) zu verstehen ist.

U (U) – lange Betonung wie in „Jugend“, aber auch kurze Betonung wie in „Mutter“. Wenn das U in am Anfang steht, dann wird es wie ein „JU“ ausgesprochen, wie in „Jude“. Es wird als V oder W ausgesprochen, wenn es vor anderen Vokalen steht.

X (X) – Betonung als „normales“ X in allen Positionen.

Z (Z) – Betonung eher einem langen S wie in „Super“.

Spannend ist bei dieser Aufzählung, dass Dee und Kelley im Grunde sogar mehr als „unsere“ 26 Buchstaben berücksichtigen, obwohl das henochische Alphabet nur 21 Buchstaben besitzt. Dies mag daran liegen, dass der menschliche Verstand eine „affektierte“ bzw. vorbestimmte Aussprache nicht sofort akzeptiert. Es werden eigene Muster eingeflochten, Muster, die man von der Pike an gelernt hat. Fremde Sprachen basieren zu Beginn auf ein permanentes Abrufen der Grundinformationen, welche im Tagesbewusstsein gespeichert sind. Bis diese Grundinformationen dann endlich mal ins Unterbewusstsein dringen, um sich dort festzusetzen, dauert es seine Zeit – bei manchen ist es sogar nie der Fall. Doch gilt dies auch für eine himmlische oder magische Sprache?

Nun, es wird immer Menschen geben, die diese Frage mit einem klaren „JA!“ beantworten. Ich will diese Frage jedoch bewusst mit einem „NEIN!“ beantworten, denn es geht in der phonemischen Magie um ein intuitives, nicht aber um ein deduktives Erfassen. Vielleicht ist dies sogar der Grund dafür, dass Dee die Buchstaben „C“ und „K“ getrennt aufgeführt hat und die Buchstaben „U“, „V“ und W zusammenfasst.

Wie ich schon erwähnt habe, hat auch der Golden Dawn eine Ausspracheregelung erschaffen. Aus Gründen der Vollständigkeit will ich diese hier kurz anschneiden. Der Golden Dawn arbeitete ausschließlich mit den lateinischen Buchstaben, was sinnig ist, da es natürlich nicht so einfach ist, eine Sprache mit vollkommen fremden Zeichen zu verwenden. Ferner versuchte der Golden Dawn die verschiedenen henochischen Zungenbrecher (und davon gibt es einige) mit einer „Vereinfachung“ zu versehen. Diese Vereinfachung wurde von MacGregor Mathers und William Wynn Westcott (zwei der drei Gründer des Hermetic Order of the Golden Dawn) geschriebenen und besteht darin, dass das lateinische Alphabet und die englische Aussprache genommen werden sollen. Das passt und man kann diese Regel letztlich in jede Sprache „mitnehmen“ – statt „englische Aussprache" setzt man einfach „deutsche Aussprache“. Zusätzlich schlug MacGregor Mathers vor, dass den Konsonanten der henochischen Wörter, stets besondere Vokale folgen sollten. Diese Vokale sollten sich dann aber auf das hebräische Alphabet bzw. auf die hebräische Sprache beziehen. Die Grundidee kommt daher, dass es auch im hebräischen eigentliche keine Vokale gibt und die entsprechenden Betonungen via Punktierung vollzogen werden. Dies bedeutet aber, dass es jetzt doch etwas komplizierter wird, denn irgendwie muss man jetzt ja doch die hebräische Sprache auch kennen, oder? Zusätzlich muss man immer berücksichtigen, dass in der Phonemik des Golden Dawn jedes „Z“ als ein „SOD“ ausgesprochen wird, was sich damit erklären lässt, dass die englische Sprache „ungern“ ein „Z-Laut“ verwendet. Ferner wird das „G“, als hebräisches „Gimel“ (g) verstanden, welches aber in seiner Betonung manchmal ein „DSCH-Laut“ besitzt. Ich will hier einfach mal ein Beispiel wiedergeben, und ein paar henochische Wörter nach der Methode des Golden Dawn abdrucken:

Text aus dem 19. Henochischen Schlüssel:

Elzaptilb parm gi Piripsax […] (Elzaptilb parm gi Piripsax)

Übersetzung des Textes:

Der Weg ihres Eilen samt den Himmeln […]

Phonemische Veränderung des Golden Dawn

El-sod-a-pe til-bepar-me dschi Pi-riep-zax

Phonemische Veränderung, auf die deutsche Sprache gemünzt, die „auch“ möglich ist:

El-zaptil-be par-me gi Pir-ip-sax

El-zaptil-ba par-ma gi Pir-ip-sax

Jeder soll erst einmal selber schauen, welche Version individuell „leichter“ ist.

Doch damit es nicht „zu leicht“ wird, existieren im Golden Dawn noch Ausspracheregeln, die sich von denen von MacGregor Mathers etwas entfernen. Sie stammen aus der Feder von William Wynn Westcott. Hier einmal seine „zusätzlichen“ Ideen bzw. seine Änderungen:

Das „M“ stets als „eM“ aussprechen.

Das „N“ mal als „eN“ und mal als „Nu“ aussprechen.

Das „S“ als „eS“ aussprechen.

Das „D“ als „De“ aussprechen.

Das „Y“ und das „I“ dem hebräischen „Jod“ (y) angleichen und als „JO“ aussprechen.

Das „U“ und das „V“dem hebräischen „Vau“ (w) angleichen und als „Waw“ aussprechen.

Das „X“ soll manchmal dem hebräischen Samech (s) angeglichen werden und ist somit als „S“ auszusprechen, manchmal wird es aber auch dem Tzade (c) angeglichen und muss dann als ein „TZ“ ausgesprochen werden!

Ferner wollte William Wynn Westcott jeden Buchstaben einzeln auszusprechen – wobei das im Grunde dann kein Lesen, sondern einfach ein Buchstabieren ist und daher wirklich albern.

So viel zu den Aussprachen der henochischen Wörter und Buchstaben. Wenn man sich die bisherigen Punkte anschaut, kann man alles dahingehend zusammenfassen, dass man sich erst einmal selbst eine eigene Ausspracheregel erschaffen muss, eine Ausspracheregel, die ein inneres und energetisches Wohlgefühl erschafft. Man kann nicht einfach fremde Sprachen miteinander vergleichen und auch wenn Englisch sprechende Menschen mit dem Buchstaben „Z“ anders umgehen als Deutsch sprechende Menschen, muss die Frage erlaubt sein, warum man dann das henochische Wort „ZIRDO“ (ZIRDO) dann als „Sod-ir-redo“ aussprechen soll (nach den Ausspracheregeln des Golden Dawn) und nicht als „ZIR-DO“?

Die henochische Sprache muss im Inneren des Menschen schwingen, in einem henochischen Ritual oder bei der Verwendung der henochischen Schlüssel, um die entsprechenden Pforten und Portale zu öffnen, müssen die Schwingungen so geformt und artikuliert werden, dass das Energiesystem darauf reagieren kann. Der Intellekt ist hierbei irrelevant. Es geht nicht um „richtig“, „falsch“, „cool“ oder „magisch“, es geht um eine energetische Reaktion im eigenen System, sodass die Energien fokussiert verwendet werden können. Eine individuelle Aussprache ist 1000mal wertvoller und effektiver, als ein gestottertes Ablesen, welches mehr die Ratio und die Zunge fordert, als die Energie seines eigenen Energiesystems. Erlaubt ist, was dazu führt, dass das eigene Empfinden sich passend anfühlt. Wie einfach oder wie kompliziert man sich selbst die Aussprache gestalten will, hängt vom eigenen Sein ab. Ich selbst kann sagen, dass meine Aussprache schon deutsch ist und ich Vokale einfüge, wo es lange Konsonantenreihen in den henochischen Wörtern gibt.

Natürlich sollte man darauf achten, dass man es nicht zu kompliziert macht – auch wenn es einen „coolen Faktor“ bekommt, wenn man mit fachspezifischen Ausdrücken um sich werfen kann oder wenn man in „fremden Zungen“ schwer magisch reden kann. Dieser Faktor wird aber schnell ins Lächerliche abgleiten, so wie es immer der Fall ist, wenn ein Möchtegern-Spezialist auf echte Fachleute trifft. Halbwissen ist nicht „cool“. Leider sieht das menschliche Ego dies sehr oft anders und es wird wie wild nach möglichen Verbindungen, Mustern und inneren Netzwerken gesucht, mit der Hoffnung, dass man irgendetwas Bahnbrechendes findet. Dies sind echte Gefahren, Gefahren, die auch bei der henochischen Sprache, den henochischen Symbolen und den henochischen Energien existieren. Man sollte daher stets auf der Hut sein, dass man nicht zwanghaft Muster sucht und literarische Anweisungen befolgt, ohne einen eigenen Überblick zu besitzen. In der Magie sind Übertreibungen meist sehr kontraproduktiv, gerade wenn es in den Bereich der „gewaltsamen Zusammenführung“ geht, d. h., wenn man alles berücksichtigen und unter einen Hut bringen will. Dies führt dazu, dass man irgendwann „den Wald vor lauter Bäumen“ nicht mehr sieht und die ganze henochische Magie wertlos wird.

Zuordnungen und Buchstabenwirrwarr

Speziell die Elementzuordnung und die henochischen Symbole können echte Verwirrungen auslösen. Sicher, man wird wissen, dass man die verschiedenen Elemente mit allen möglichen Analogien spicken kann. Man wird auch ohne Weiteres Analogien und Korrespondenzen zur Erde, zur Luft, zum Wasser, zum Feuer und auch zum Äther finden. Gerade beim Element Äther kann man „Alles“ (oder das Alles!?) verbinden und als Korrespondenz deklarieren. Aber gilt dies auch für die henochischen Buchstaben? Kann an diese auch den Elementen zuordnen? Vor allem … gibt es da überhaupt eine Elementzuordnung? Es sollte doch nicht zu kompliziert werden, oder? Richtig! Daher ist die Elementzuordnung – aus der Praxis für die Praxis – das einfachste Werkzeug, da man über die verschiedenen Elementeigenschaften sicherlich schon irgendwo einmal gestolpert ist. Sei es nun im Tarot, in der Astrologie, in der Geomantie oder noch allgemeiner gesprochen in der hermetischen Magie. Genau dieser Umstand ist ausreichend, denn die grundsätzliche Arbeit mit Symbolen – egal, ob nun henochische oder andere Symbole/Glyphen – ist uralt. Wenn man sich nun die verschiedenen henochischen Schöpfungsperioden anschaut, findet man immer wieder und wieder Hinweise, dass die henochischen Buchstaben auch „nur“ als Glyphen verwendet wurden. Warum auch nicht. Es ist absolut typisch und auch klassisch, dass in der mittelalterlichen Magie (bzw. Glyphenmagie) unendlich viele Siegel und Sigillen erstellt wurden. Es war schon immer bekannt, dass diese konzentrierten und in Schrift- oder Symbolform gebrachten Gedanken und Wünsche, ein immenses Machtpotenzial besaßen. Nun, die henochischen Buchstaben besaßen schon immer eine große „Symbolmacht“, allein durch den Umstand, dass sie von den Engeln übermittelt wurden und dass es keine direkten Vergleiche gab. So ist es möglich, dass man mit der Hilfe der Buchstaben sehr gezielte Deutungen erstellen kann, die man wieder weiter verwenden kann, wenn es um gezielte initiatorische Prozesse geht.

Doch wenn man mit den Buchstaben als „Symbolidee“ arbeiten will, muss man sie jeweils mit den Energien eines Archetypus verbinden, wobei es sich hierbei nicht um die „klassischen Archetypen“ nach C.G. Jung handelt. Die liebevolle Mutter, die destruktive Mutter, die Prinzessin, die Sirene, die Amazone, die Wettkämpferin, die Priesterin, die Hexe, der liebevolle Vater, das Ungeheuer, der strahlende Jüngling, der Herumtreiber, der Held, der Schurke, der Priester, der Zauberer sind natürlich „Klassiker“, doch geht es bei den 21 henochischen Buchstaben um „kosmische Prinzipien“. Zwar wird man in Ansätzen auch in den henochischen Buchstaben diese „Klassiker“ finden, doch durch andere Bezeichnungen und andere Schwingungen, wird eine natürliche Trennung erfolgen. Diese Trennung ist wichtig, denn im Verlauf einer energetischen Arbeit mit den henochischen Buchstaben treten spezifische Kausaleffekte auf, die im Endeffekt auch auf das physische und alltägliche Leben wirken werden.

Moment mal! Die Buchstaben haben eine kausale Wirkung auf mein Leben? Ja, so ist es! Wenn man sich energetisch mit den Buchstaben verbindet, wenn man diese in das eigene Energiesystem „brennt“ bzw. wenn man sich diesen Energien öffnet, werden individuelle Prozesse starten, die – je nach initiatorischer Anwendung der henochischen Buchstaben – das eigene Leben von „innen nach außen“ oder von „außen nach innen“ verändern. Ein weiterer, nicht zu verachtender Punkt, ist ein initiatorisches Gradsystem, welches man dann auch auf den jeweiligen Elementschwingungen anwenden kann. Wenn man es genau nimmt, dann gibt es mehrere initiatorische Systeme „in/mit“ den henochischen Buchstaben. Hierzu wird es aber ein eigenes Kapitel geben – „Die verschiedenen Grade der Enochian Light Source“.

Da die Anzahl der henochischen Buchstaben 21 beträgt, es aber nötig ist, Zuordnungen zu den 5 Elementen Äther, Feuer, Wasser, Luft und Erde zu finden, muss zuerst eine sinnige Einteilung geschaffen und begründet werden. Da man die 21 henochischen Symbole schlecht durch 5 Elemente dividieren kann, muss also eines der Elemente über fünf Zuordnungen verfügen, während die anderen Elemente nur vier Zuordnungen aufweisen. Da das Element Äther letztlich alles ist und dadurch einen besonderen Status hat, ist es logisch (und auch in der Praxis ausprobiert und bestätigt worden), dass natürlich das Element Äther fünf Zuordnungen erhält, während die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde jeweils vier Zuordnungen bekommen. Diese Zuordnung ist für den weiteren Verlauf und für die weiteren Arbeiten absolut wichtig. Dies gilt für die initiatorischen Arbeiten, aber auch für mögliche rituelle oder astrale Arbeiten, die man später mit Hilfe der speziellen Energien der henochischen Buchstaben ausführen kann. Da die Buchstaben alle über „eigene Namen“ verfügen, besitzt der Klang oder die Tonfarbe des jeweiligen Buchstabens eine eigene Energetik. Nun, bei magischen Arbeiten geht es dennoch primär um die Energie des Protagonisten. Sekundär und gerade in Bezug auf die henochischen Rituale bzw. auf die rituellen Möglichkeiten, die man auch selbst erschaffen kann, gilt aber auch, dass spezielle Energien über die „besondere Phonemik“ der henochischen Buchstaben und der daraus resultierenden henochischen Wörter aufgebaut werden. Gleichzeitig erhält das eigene Energiesystem die Möglichkeit, ein eigenes und individuelles Codierungsmuster zu ersinnen, egal, ob es nun imaginierte Symbole (z. B. auch henochische Buchstaben die wie ein „Matrixcode“ die Wände, die Decke und den Boden füllen) oder ganze Orte sind – man würde hier z. B. einen henochischen Buchstaben bereisen. Ausschlaggebend für jede magische Arbeit ist die Definition des eigenen Ziels, und das Erkennen, welchen entsprechenden Energielevel man aufbauen muss, um das rituelle/astrale Ziel auch wahrlich zu erreichen. Wer eine gewisse Abneigung gegen lautes Intonieren hat und sich lieber still und fokussiert, in einer Meditationshaltung, auf sein Ziel konzentriert, kann dieses genau so gut erreichen, wie der Magier, der in opulenter Robe, bombastischer Tempeldeko und theatralischer Musik ritualisiert. Wenn der magisch arbeitende Mensch nicht in der Lage ist, in seinem System die kosmische Essenz, den eigenen göttlichen Funken, zum Leuchten zu bringen, ist es egal, wie toll das Ritual aussieht oder klingt – man wird das Ziel nicht bzw. nur mangelhaft erreichen. Es ist und bleibt dabei, dass die eigene energetische Oszillation essenziell ist, auch wenn die Erfahrung sehr klar und deutlich gezeigt hat, dass die verbale oder materielle Schwingung / Vibration der henochischen Buchstaben und der henochischen Wörter, eine eigene, hoch effiziente Dynamik aufweisen kann, welche dann wieder fokussiert das Erreichen des eigenen Zieles fördern kann.

Was hat dies aber nun mit der henochischen Magie bzw. mit den initiatorischen Arbeiten der Buchstaben zu tun? Und was ist mit der Einteilung der Elemente, wenn es um die Buchstaben geht? Nun, in der henochischen Praxis wird die Energie der einzelnen Buchstaben gern vergessen, obwohl die einzelnen Buchstaben eine immense Kraft und eine gigantische Spanne an Synchronizitäten besitzen.

Diese Synchronizitäten lassen ein komplexes Energienetz entstehen, ein Netz, dessen Knotenpunkte die vier „materiellen Elemente“ sind und dessen Maschen das Element Äther ist. Wenn man dieses unglaubliche Netz aus Verknüpfungen verwenden kann, sodass man hier z. B. durch die Buchstaben – die man auch als Glyphen oder einfach als universelle Symbole deuten kann – wirken will, wird eine große Bandbreite und Werkzeugpalette geboten, die man zur Selbstevolution und für Arbeiten im Großen Werk nutzen kann.

Wie schon erwähnt, bezieht sich eine solche Arbeit auf die besonderen Synchronizitäten der henochischen Buchstaben. Die henochischen Glyphen besitzen Verbindungen zur Geomantie, zur Astrologie, zur Kabbalah, zur Planetenmagie, zum Tarot und natürlich auch zur Numerologie. D. h., durch die Verwendung eines einzigen Buchstabens greife ich auf mehr als 6 Systeme zu, da diese natürlich auch wieder ihre Synchronizitäten besitzen. Hieraus ergibt sich ein Filigran, dass man ohne Weiteres mit dem Internet vergleichen kann. Wenn man also die richtige „Adresse“ hat oder weiß, wie man mit einer „kosmisch-magischen Suchmaschine“ umgehen muss, wird man die „richtigen Seiten“ finden. Das Schöne an diesem (kosmischen) Internet ist die Tatsache, dass es keine „gefakten Seiten“ gibt. Es gibt hier keine Lügen und keine wilden Verschwörungstheorien, die sich mit politischen Propagandalügen ein Stelldichein geben.

So kann man ohne Weiteres mit den henochischen Buchstaben auch divinatorisch arbeiten, wobei es bei der Initiationsarbeit „Enochian Light Source“ nicht um die Divination geht, sondern um eine signifikante Energetisierung des eigenen Systems. Dennoch will ich in diesem Buch im Anhang einen Ausschnitt anbieten, der etwas über die divinatorischen Möglichkeiten erzählen wird. Bei Bedarf kann man den Anhang einfach „übersehen“. Allgemein sei schon einmal bemerkt, dass die 21 henochischen Buchstaben divinatorisch beliebig kombiniert werden können. Bei der Anzahl von 21 Buchstaben ist man natürlich schnell der Verlockung erlegen, dass man das System auf die großen Arkanen im Tarot und auch auf die Pfade des Etz ha-Hakara (hrkhh #[), Baum der Erkenntnis, bzw. auf die des Etz ha-Chajim (~yyxh #[), Baum des Lebens, münzen will. Man kann hier auch erst einmal die Vokabeln Sephiroth oder Qlippoth nehmen, da letztlich alles menschliche Konzepte und Ausdrücke sind. Doch bei einer Anzahl von 22 Punkten (22 große Arkanen und 22 Pfade), muss eine Stelle doppelt besetzt werden. Dies ist bei der divinatorischen Methode anders, denn hier fehlte der Narr des Tarot, da diese Karte letztlich „die Reise“ unternimmt – erst ist es EIN Narr, dann DER Narr, der seinen Weg geht, vom Umfeld aber nicht verstanden wird. Ähnlich verhält es sich mit den astrologischen Zuordnungen. Zwölf Sternzeichen, vier Elemente und sieben Planeten ergeben eine Gesamtzahl von 23. Wenn man dann neben den 7 „klassischen Planeten“ auch noch die „neuen Himmelskörper“ nimmt (Uranus, Neptun, Pluto, Lilith, aufsteigender Mondknoten, absteigender Mondknoten, Kleinplaneten [Quaoar, Sedna, Orcus, Eris, Varuna Ixion], Asteroiden [Ceres, Vesta] oder die Kentauren [Chiron, Chariklo, Pholus, Nessus]), wird es eng mit den 21 Buchstaben. Bei den 16 geomantischen Figuren müsste es jedoch dann teilweise eine doppelte Belegung geben. Man sieht, es ist nicht ganz so einfach mit der Divination und mit den verschiedenen Systemen und ihren Korrespondenzen. Deswegen habe ich in den Anhang einige Fragmente aus meinem Buch „Henochisches Schach - ISBN: 978-3-8442-8885-5“ abgedruckt, welche aber NICHT essenziell für die initiatorischen Arbeiten der „Enochian Light Source“ sind.

Einige werden jetzt sicherlich sagen: „Zum Glück geht es nicht primär um die Divination, sondern um die Energiearbeit!“ Das stimmt, denn die „Karten“ werden in Bezug auf „Enochian Light Source“ wortwörtlich neu gemischt. Es gibt zwar Ähnlichkeiten und sogar Gleichheiten, doch steht hier die Energie im Vordergrund und nicht die Wirkung. Hierbei greift schon wieder die Analogie, dass das henochische System sehr flexibel ist, sodass man auch ohne Weiteres selbst kreativ werden kann, ohne dass etwas FALSCH wird.

Es geht um das intuitive Erkennen, dass die Buchstaben im eigenen Energiesystem wirken können. Ferner zeigt die Praxis deutlich, dass das eigene Unterbewusstsein und auch das höhere Selbst dem Tagesbewusstsein alle Informationen zukommen lassen, die benötigt werden, auch wenn diese Informationen nicht immer logisch begriffen werden. Um eine ERSTE Übersicht der Möglichkeiten der henochischen Buchstaben zu bieten, hier einmal eine passende Korrespondenztabelle:

Auch wenn die Tabelle „sehr groß“ ist und möglicherweise bei einigen Lesern viele Fragezeichen aufwerfen kann, will ich noch einmal betonen, dass es hier nur um Korrespondenzen geht, sodass man erkennen kann, was alles in den henochischen Buchstaben enthalten ist. Dieses Wissen muss nicht bewusst abrufbar sein. Die Praxis hat mehr als deutlich gezeigt, dass die henochischen Buchstaben und die initiatorische Arbeit der „Enochian Light Source“ sehr stark in das Unterbewusstsein des Menschen dringt, wodurch automatische Prozesse und auch im Endeffekt „automatisches Wissen“ generiert wird. Daher ist es zu Beginn dieses Weges ausreichend, sich meditativ mit der Tabelle vertraut zu machen.

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