Es gibt ein Leben nach dem Tod! - Simon Bartholome - E-Book

Es gibt ein Leben nach dem Tod! E-Book

Simon Bartholome

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Beschreibung

Dieses Buch richtet sich an alle Menschen, die um geliebte Verstorbene trauern und sich vor dem eigenen Tod fürchten. Sämtliche Lebensängste wurzeln in der Todesangst. Wenn diese Wurzel herausgerissen wird, dann offenbaren sich Möglichkeiten, die das Vorstellungsvermögen des Verstandes bei weitem übertreffen. Der Autor präsentiert eine kompakte Zusammenstellung der zahlreichen, vielfältigen und äußerst schwerwiegenden Hinweise auf die Tatsache, dass unser Bewusstsein unabhängig vom Körper ist. Der bedingungs- und ausnahmslose Fortbestand des Lebens über den Tod des Körpers hinaus hat nichts mehr mit Glauben zu tun - er kann als zweifelsfreie Gewissheit betrachtet werden. Das lässt sich aber nur dann erkennen, wenn wir die materialistische Konditionierung überwinden. Dazu lädt dieses Buch ein, indem es überwältigende Erfahrungsberichte darbietet (das größte Kapitel widmet sich dem faszinierenden Phänomen der Nahtoderfahrungen). Es eignet sich sowohl für Menschen, die nach einer Bestätigung für ihr bereits vorhandenes Vertrauen suchen, als auch für Skeptiker, die bereit sind, ausnahmsweise auch ihrer Skepsis gegenüber skeptisch zu sein. Viele Wissenschaftler und Ärzte kommen im Inhalt zu Wort, um zu zeigen, dass der scheinbare Widerspruch zwischen Wissenschaft und Spiritualität nur ein reines Vorurteil und Missverständnis ist. Außerdem enthält das Buch ein hochspannendes Interview mit dem Medium Rita Pahl, die uns an ihren atemberaubenden Erlebnissen teilhaben lässt! Kein Ereignis in einem menschlichen Leben kann so wertvoll und bereichernd sein wie die Erinnerung an die Unsterblichkeit. Nichts ist von vergleichbarer Bedeutung! Die in diesem Buch enthaltenen Informationen sind bedauerlicherweise noch nicht allzu populär. Aufgrund ihres unschätzbaren Wertes sollte möglichst jeder Mensch mit den relevanten Fakten versorgt werden. Zu diesem Zweck ist das vorliegende Dokument ins Dasein gerufen worden. Seine Botschaft lautet: Du wirst vom Tod des Körpers nicht berührt. Du bist unsterblich! Du lebst ewig! Du bist das ewige Leben! Wer dieses Buch gelesen hat, kann die Realität des Lebens nach dem Tod nicht mehr verleugnen.

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Seitenzahl: 231

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Ich widme dieses Buch meinem Freund Franz "Fente" Friedrichs, meinem Vater Ferdinand Bartholomé und meiner Tante Birgit Wöhrle.

,,Ich kann in drei Worten alles zusammenfassen, was ich über das Leben gelernt habe: Es geht weiter."

(Robert Frost)

INHALTSVERZEICHNIS

Einleitung

Die Grenzen der Wissenschaft

Nahtoderfahrungen

Nachtodkontakte

Mediumismus

Ein Interview mit dem Medium Rita Pahl

Reinkarnationshinweise

Weitere Phänomene

Terminale Geistesklarheit

Sterbebettvisionen

Lichterscheinungen im Sterbeprozess bei Menschen und Tieren

Empathische Nahtoderlebnisse

Instrumentelle Transkommunikation

Fazit

Schlusswort

Weitere Bücher des Autors

Kontaktdaten des Autors

Impressum

EINLEITUNG

Dieses Buch verfolgt ein sehr konkretes Ziel:

Ich möchte meinen Mitmenschen die Angst vor dem Tod nehmen bzw. ihnen helfen, sich selbst davon zu befreien, damit sie das Leben in all seiner Fülle furchtlos auskosten und uneingeschränkt genießen können.

Wir sind nicht hier, um zu kämpfen. Dieses Leben ist kein Überlebenskampf, kein Wettbewerb und auch keine Schule, in der wir geprüft werden sollen, sondern ein spielerischer Ausdruck göttlicher Liebe und Kreativität.

Nichts ist so unbeliebt und gefürchtet wie der Tod – das Wort allein entfacht oftmals eine abschreckende Wirkung. Trauer und Angst sind die vorherrschenden Empfindungen, die wir mit dem Tod assoziieren. Wir denken dabei an geliebte Verstorbene, deren physische Präsenz wir schmerzlich vermissen. Außerdem fühlen wir uns an die eigene scheinbare Sterblichkeit erinnert, was uns in

Angst versetzt. Nur wenn man es wagt, sich dieser Angst zu stellen, nimmt man dem "Geheimnis" seinen Schrecken und erkennt die verborgene Schönheit des Todes.

Der spirituelle Lehrer Eckhart Tolle hat es in seinem Buch "Stille spricht" wunderbar auf den Punkt gebracht: ,,In der westlichen Kultur ist es noch immer weit verbreitet, den Tod zu verleugnen. Eine Kultur, die den Tod verleugnet, wird unweigerlich oberflächlich, weil sie sich nur mit der äußeren Erscheinungsform der Dinge befasst. Wenn der Tod verleugnet wird, verliert das Leben seine Tiefe. Dann werden wir in unserem Leben der Möglichkeit beraubt, in Erfahrung zu bringen, wer wir jenseits von Name und Form sind, denn es ist der Tod, der uns diese Dimension eröffnet."

Dieses Buch soll eine Zusammenfassung der beweiskräftigsten Fakten zum Thema anbieten. Und ja, es handelt sich lediglich um ein Angebot. Ich weiß, dass der Nektar der Unsterblichkeit nur von denen gekostet werden kann, die eine Empfangsbereitschaft mitbringen. Wer es vorzieht, an seinen Vorurteilen festzuhalten, wird sich auch von den überwältigenden Informationen in diesem Buch nicht überzeugen lassen. Ohnehin können die Restzweifel aufgrund der hartnäckigen Skepsis des kleinen Menschenverstandes wohl nur durch eigene Erfahrungen überwunden werden. In den Worten des revolutionären Nahtodforschers Dr. Raymond Moody:

,,Wer es selbst erfahren hat, der weiß Bescheid. Wer nicht, der soll abwarten."

Es sollte direkt zu Beginn erwähnt werden, dass es notwendig ist, über bloße Worte und damit auch über dieses Buch hinauszugehen. Ich möchte Raymonds Aussage jedoch hinzufügen (was sicherlich in seinem Sinne ist), dass eine literarische Auseinandersetzung mit dem Thema unter allen Umständen definitiv lohnenswert ist und niemals zu früh erfolgen kann. Denn jeder Mensch kann jederzeit sterben! Wie alt du bist, spielt keine Rolle. Es ist kein Geheimnis, dass auch junge Menschen sterben. Unabhängig vom Alter deines Körpers solltest du dir dessen bewusst sein: Jeder Atemzug könnte dein letzter sein. Das ist nicht pessimistisch, sondern realistisch. Daher kann eine frühzeitige Vorbereitung nicht schaden.

Sich dem verhassten Tod zuzuwenden, kann sich als äußerst wertvoll erweisen. Wir besiegen die Angst nicht, indem wir vor ihr davonlaufen oder sie beständig verdrängen, sondern indem wir ihre Ursache untersuchen. Leider wird eine leidenschaftliche Erforschung von Tabuthemen nicht als erstrebenswert erachtet. Stattdessen bringt man uns bei, allen Unannehmlichkeiten durch ablenkende Aktivitäten auszuweichen. Dadurch leben wir voller Furcht auf der Oberfläche des Lebens und nehmen unwissentlich in Kauf, dass uns das Juwel in der Tiefe entgeht.

,,Das Nahen des Todes und auch der Tod selbst, die Auflösung des physischen Körpers, sind immer eine große Möglichkeit für spirituelles Erwachen. Leider wird diese

Chance in den meisten Fällen verpasst, weil wir in einer Kultur leben, die vom Tod fast kein Verständnis hat.", so Eckhart Tolle.

Das Tabu zu überwinden und – entgegen aller Befürchtungen – einen genaueren Blick auf den Tod zu werfen, kann die Angst vor ihm verringern oder völlig verschwinden lassen.

Unzählige mutige Menschen bestätigen das…

Im Jahre 1896 wurde ein 16-jähriger Junge in Südindien aus heiterem Himmel von einer rätselhaften Todesangst heimgesucht. Er kämpfte nicht dagegen an und konsultierte keine äußere Hilfe, sondern gab sich hin und beobachtete, wie der Körper in eine Starre verfiel. Was dem jungen Ramana Maharshi, der zum weltweit größten spirituellen Lehrer der Neuzeit werden sollte, an diesem Tag widerfuhr, blieb als Einsicht bestehen. Er selbst schilderte die Empfindungen, die jene Erfahrung damals begleiteten: ,,Jetzt ist der Tod gekommen, was bedeutet das? Was stirbt? Der physische Körper stirbt. Ich hielt den Atem an. :Nun gut', sagte ich mir, :wenn dieser Körper stirbt, werden sie kommen, ihn zur Verbrennungsstätte bringen und er wird zu Asche. Aber wenn der Körper tot ist, bin ich dann auch tot? Ist der Körper das Ich? Er ist leblos und ich fühle mich unabhängig von ihm. So bin ich also unsterblicher Geist, jenseits des Körpers, der Leben und Tod unterworfen ist.’ Dieses alles spielte sich intensiv in meinem Innern ab. Die Einsicht durchfuhr mich, ich erkannte es ohne jeden Denkvorgang: Ich bin die Wirklichkeit. Ich empfand es als mächtige, lebendige Wahrheit, unmittelbar und ganz unumstritten: Ich bin unsterbliches Bewusstsein. Die Todesfurcht verschwand ganz und endgültig. Sie war ein für alle Mal ausgelöscht. Diese bewusste und unmittelbare Gegenwart des Selbst, die vom physischen Körper vollkommen unabhängig ist, hat mich seitdem nicht wieder verlassen."

Ramana Maharshi (1879–1950)

Auch Wolfgang Amadeus Mozart sah sich die Sache genauer an: ,,Da der Tod der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich mit diesem wahren, besten

Freund des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild allein nichts Schreckliches mehr für mich hat."

Als Mozart schließlich im Alter von 35 Jahren starb, ließ er folgende letzte Worte verlauten:

,,Der Geschmack des Todes liegt auf meiner Zunge.

Ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist."

Der geniale Schriftsteller Hermann Hesse ließ sich ebenfalls nicht von der konditionierten Panik des Kollektivs abschrecken, was sich als lohnenswert erwies: ,,Ich wusste plötzlich wieder, dass der Tod unser kluger und guter Bruder ist, der die rechte Stunde weiß und dessen wir mit Zuversicht gewärtig sein dürfen."

Eine intensive objektive Beschäftigung mit den verfügbaren Informationen kann ebenso Früchte tragen wie ein subjektives Erlebnis. Man muss nicht zwingend auf eine eigene Erfahrung zurückblicken können, um von den daraus hervorgehenden Erkenntnissen zu profitieren. Wir verfügen über die Möglichkeit, unsere Einsichten miteinander zu teilen. Wir können einander vertrauen!

Auch ich habe all die großartigen spirituellen Erkenntnisse einst für Wunschdenken gehalten, für das Produkt der Angst vor dem Tod und der Unfähigkeit, die menschlichen Grenzen zu akzeptieren – bis ich die vielen Beweise gesehen und es selbst immer wieder in tiefer Meditation erfahren habe.

Dieses Buch soll im Gegensatz zu vielen anderen Büchern über dieses Thema keine Analyse oder Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten für und gegen das Leben nach dem Tod sein. Für mich gibt es keine Zweifel mehr. Ich kann es nach Hunderten Büchern zum Thema und insbesondere nach der direkten eigenen Erfahrung nicht mehr verleugnen und möchte durch dieses Buch einfach nur auf die Wahrheit/Realität hinweisen.

Ich verfolge jedoch keineswegs das Ziel, irgendjemanden zu bekehren oder von einer bestimmten Sichtweise zu überzeugen. Mit Sichtweisen hat all dies ohnehin nicht das Geringste zu tun. Es handelt sich schlichtweg um simple Erkenntnisse, zu denen jeder Mensch kommen kann, mit tiefgreifenden Auswirkungen, die eine solche Bereicherung darstellen, dass es mir einfach am Herzen liegt, sie mit meinen Mitmenschen zu teilen. Mein Gefäß wurde so sehr gefüllt, dass sein Inhalt einfach überfließt. Wie viele andere ,,Beschenkte" fühle ich mich verpflichtet, das kostbare Geschenk nicht für mich allein zu behalten. Ich glaube, das liegt in der Natur des Menschen, weshalb Kinder es kaum abwarten können, Neuentdeckungen sofort mit ihren Eltern zu teilen. Ich bin nur ein Kind, das seinen Freunden eine tolle Entdeckung zeigen möchte.

Die Erinnerung an die Ewigkeit unseres eigenen Seins ist die wichtigste Erkenntnis und das wertvollste potenzielle Ereignis in einem menschlichen Leben.

Nichts ist von vergleichbarer Bedeutung.

Die Angst vor dem Tod gründet darin, dass er als das Lebensende gilt. Der Glaube daran, dass der Tod das Leben auslöscht, lässt sich wiederum auf die Identifikation mit dem Körper zurückführen, dessen Vergänglichkeit weitreichend bekannt ist.

,,Du selbst erlegst deiner wahren Natur des unendlichen Seins Einschränkungen auf und weinst dann darüber, dass du nur ein endliches Geschöpf bist. Du musst nur die falsche Vorstellung "Ich bin der Körper" aufgeben.", so Ramana Maharshi, der die Tücken jenes illusionären Selbstbildes genial verdeutlichte: ,,Sich mit dem Körper zu identifizieren und zugleich nach bleibendem Glück zu streben, das gleicht dem Versuch, einen Fluss auf dem Rücken eines Krokodils zu überqueren."

Wer sein Leben mit einem funktionierenden Körper gleichsetzt, hält sich selbst folgerichtig für endlich, denn die Sterblichkeit jedes Körpers lässt sich nicht leugnen. Wer aber erkennt, dass unser Sein nicht auf einen Körper beschränkt ist, wird durch diese Selbsterkenntnis in der Lage sein, dem Verfall des Körpers gelassen entgegenzublicken. Dazu eine schöne Geschichte:

Ein Mann sitzt in einem Bus und summt fröhlich vor sich hin: „Dideldum, dideldum, dideldum…“

Der Busfahrer ist allmählich genervt davon und sucht

einen Vorwand, um dem Fahrgast die Laune zu verderben und ihn zum Schweigen zu bringen. Als er sich umblickt, entdeckt er seine Chance: Neben dem Mann steht ein Koffer, der den Weg versperrt.

Der Fahrer spricht den Mann an und bittet ihn darum, den Koffer aus dem Weg zu räumen. Dieser reagiert nicht darauf und summt fröhlich weiter…

„Dideldum, dideldum, dideldum…“

Bei der nächsten Haltestelle reißt dem Busfahrer endgültig der Geduldsfaden. Wutentbrannt steht er auf, geht zum summenden Mann, packt den Koffer und wirft ihn aus dem Fenster.

Daraufhin blickt er den Mann an und brüllt:

„Na, was sagst du jetzt?!“

Der Mann schaut lächelnd zu ihm auf und antwortet:

„Dideldum, dideldum, dideldum…

Das war nicht mein Koffer.“

Und die Moral von der Geschichte:

Wenn du weißt, wer du wirklich bist, dann ist dein Körper nur eine Leihgabe und folglich ist dein Tod nicht wirklich dein Tod. Auch im Angesicht des Todes kannst du weitersummen: ,,Dideldum, dideldum, dideldum…" Denn es ist nicht dein Koffer, der hinausgeworfen wird.

Es besteht zwar kein grundsätzlicher Widerspruch zwischen Spiritualität und Wissenschaft, jedoch ist eine bestimmte wissenschaftliche Theorie mit spirituellen Erkenntnissen unvereinbar… Immer noch halten zahlreiche Wissenschaftler unser Bewusstsein für ein zufälliges Nebenprodukt neuronaler Prozesse und betrachten es folglich als ein Erzeugnis des Gehirns.

Das ist nichts Geringeres als der größte Irrtum in der Geschichte der Menschheit.

Keine Täuschung hat sich vergleichbar verheerend ausgewirkt. Der Irrglaube an unsere Sterblichkeit hat unsägliches Leid über die Menschheit gebracht.

Die ‘Ich=Gehirn-Hypothese’ ist wohl der einzige Grund, warum viele Menschen Spiritualität für Humbug halten. Mehr noch, sie ist letztendlich die alleinige Wurzel all unserer Probleme und Konflikte, der wahre Ursprung des menschlichen Leids.

Das Gehirn wird meist als notwenige Voraussetzung für bewusste Erfahrungen angesehen. Diese Vermutung war nie mehr als eine unbewiesene Hypothese, auch wenn sie nicht selten mit bemerkenswerter Arroganz und Ignoranz als Fakt präsentiert worden ist.

Niemand konnte je nachweisen, dass unser Gehirn als Produzent des Bewusstseins fungiert.

Auch Wilfried Kuhn, Neuromediziner und Chefarzt der Neurologie an der Klinik Schweinfurt, gab zu: ,,Die neurobiologische Vorstellung, dass Bewusstsein an materielle Vorgänge gebunden ist, ist zwar eine brauchbare Arbeitshypothese, konnte aber nicht bewiesen werden."

Im Verlauf dieses Buches werde ich aufzeigen, dass die Annahme, unser Bewusstsein werde vom Gehirn hervorgerufen und sei auf einen Körper angewiesen, inzwischen sogar einwandfrei widerlegt ist – auch wenn das noch nicht überall zur Kenntnis genommen wurde…

DIE GRENZEN DER WISSENSCHAFT

,,Wissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit von Experten. Ich bin klug genug, um zu wissen, dass ich dumm bin." ~ Richard Feynman (Bedeutender Physiker, Nobelpreisträger)

Sicher hast auch du, lieber Leser, schon häufig den Ausspruch ,,Die Wissenschaft sagt…" zu Ohren bekommen.

Ist diese Illusion nicht völlig offensichtlich?

Die Wissenschaft hat noch nie etwas gesagt, denn sie ist kein lebendiges Wesen. Es sind Wissenschaftler, die sich zu verschiedenen Themen äußern – und ihre Einschätzungen variieren teilweise stark. Relativ selten sind sich sämtliche Forscher einig. Viele Menschen vertreten die Ansicht, dass die Wissenschaft spirituelle Erkenntnisse grundsätzlich ablehne, was völliger Unsinn ist.

Die Wissenschaft lehnt überhaupt nichts ab. Es sind zahlreiche Wissenschaftler, die sich aufgrund vorgefasster Meinungen keines Besseren belehren lassen wollen.

,,Echte Wissenschaftler sind begeistert, wenn sie herausfinden, dass sie sich geirrt haben. Und für mich ist das eines der größten Geschenke, die eine wissenschaftliche Ausbildung bringen kann. Es gibt zu viele Menschen auf dieser Welt, die recht haben wollen. Und zu wenige, die einfach nur wissen wollen." – Brian Cox (Physiker)

Es gibt jedoch viele erfrischende ‘Ausnahmen', darunter auch populäre Vertreter der Wissenschaft – wie bspw. Max Planck, der als Vater der Quantenphysik zu den größten Naturwissenschaftlern des 20. Jahrhunderts gezählt werden muss. Max Plancks Einschätzung lautete:

,,Ich halte das Bewusstsein für fundamental. Ich betrachte die Materie als vom Bewusstsein abgeleitet. Wir können nicht über das Bewusstsein hinausgelangen. Alles, worüber wir sprechen, alles, was wir als existent erachten, setzt Bewusstsein voraus."

Seine Nahtoderfahrung ermunterte den Gehirnspezialisten Eben Alexander dazu, alles zu hinterfragen, was ihm in seiner wissenschaftlichen Ausbildung beigebracht worden war. Auch er erkannte, dass sich Wissenschaft und Spiritualität nicht widersprechen und dass solcherlei

Annahmen bloße Vorurteile sind...

,,Die Wissenschaft, der ich so viel von meinem Leben gewidmet habe, bestreitet das, was ich in meiner Nahtoderfahrung gelernt habe, nicht. Doch viel zu viele Menschen tun das, weil gewisse Mitglieder der wissenschaftlichen Gemeinde, die sich einer materialistischen Weltsicht verschrieben haben, immer wieder darauf bestanden haben, dass Wissenschaft und Spiritualität nicht koexistieren können. Sie irren sich.", so Dr. Alexander.

Spirituelle Weisheiten werden gelegentlich als "unwissenschaftlich" abgestempelt. Was aber wirklich unwissenschaftlich ist, ist, Informationen abzulehnen, ohne sie einer eingehenden Untersuchung unterzogen zu haben. Wirklich unwissenschaftlich ist mangelnde Offenheit. Wirklich unwissenschaftlich ist, wenn man etwas als unwissenschaftlich etikettiert, nur weil es nicht mit dem Narrativ übereinstimmt.

Spiritualität ist nicht unwissenschaftlich.

Spiritualität ist die Wissenschaft der Innenwelt!

In den Naturwissenschaften (Physik, Biologie, Chemie) liegt der Fokus auf der Erforschung der Außenwelt.

In der Spiritualität wenden wir uns dem zu, was sich der Außenwelt bewusst ist und was diese Erforschung durchführt – das Bewusstsein.

Wissenschaft und Spiritualität sind also keine Gegner oder Widersacher. Sie ergänzen einander. Es geht um die Vereinigung von Kopf und Herz, Intellekt und Liebe. Im menschlichen Leben ist hier ein gesundes Gleichgewicht empfehlenswert.

Mir ist wiederholt aufgefallen, dass naturverbundene Menschen durchschnittlich liebevoller sind, weniger stark mit ihrem Körper identifiziert und offener gegenüber der spirituellen Realität. Ein schönes Beispiel ist die erst jüngst verstorbene Wissenschaftlerin Jane Goodall, die mit ihrer liebenswerten und mitfühlenden Art Millionen Menschen inspiriert hat. Sie sagte über sich selbst: ,,Meine spirituelle Seite war schon immer stärker ausgeprägt als meine wissenschaftliche Seite."

Damit sagt sie im Grunde, dass ihr Herz lauter spricht als ihr Verstand. Dieses Herz ist im Einklang mit der Natur, während der Verstand und dessen Inhalt ein Produkt der menschlichen Gesellschaft sind.

Jane Goodall lässt uns mit einer wunderschönen Beschreibung an einer ihrer transzendenten Erfahrungen in der Natur teilhaben:

,,Verloren in Ehrfurcht vor der Schönheit um mich herum, muss ich in einen Zustand erhöhter Bewusstheit geraten sein. Es ist schwer – eigentlich unmöglich –, den Moment der Wahrheit, der mich damals plötzlich überkam, in Worte zu fassen. Selbst Mystiker sind nicht in der Lage, ihre kurzen Momente spiritueller Ekstase zu beschreiben. Als ich mich später bemühte, mich an diese Erfahrung zu erinnern, schien mir, dass das Selbst völlig abwesend war: Ich und die Schimpansen, die Erde und die Bäume und die Luft schienen zu verschmelzen, eins zu werden mit der spirituellen Kraft des Lebens selbst.

An diesem Nachmittag war es, als hätte eine unsichtbare Hand einen Vorhang zurückgezogen und ich hätte für einen Moment durch ein Fenster gesehen.

Ich habe Zeitlosigkeit und stille Ekstase erfahren. Ich habe eine Wahrheit gespürt, von der die Mainstream-Wissenschaft nur einen kleinen Bruchteil erfasst.

Und ich wusste, dass diese Offenbarung mich für den Rest meines Lebens begleiten würde, unvollkommen in Erinnerung, aber immer in mir. Eine Quelle der Kraft, aus der ich schöpfen konnte, wenn das Leben hart oder grausam oder verzweifelt schien.

Die ganze Zeit über kam ich den Tieren und der Natur und dadurch auch mir selbst näher und war mehr im Einklang mit der spirituellen Kraft, die ich überall um mich herum spürte. Für diejenigen, die die Freude erlebt haben, mit der Natur allein zu sein, gibt es wirklich wenig mehr zu sagen; für diejenigen, die dies nicht erlebt haben, können meine Worte niemals das kraftvolle, fast mystische Wissen um Schönheit und Ewigkeit beschreiben, das plötzlich und völlig unerwartet kommt."

Wow! Diese bemerkenswerte Frau ist eine erfrischende Ausnahme, ein weit geöffnetes Herz in einer vom kalten, verschlossenen Verstand dominierten Akademikerwelt. Als sie ihre berühmte Forschung mit Schimpansen durchführte, gab sie den Tieren Namen, woraufhin ihre Wissenschaftler-Kollegen ihr rieten, die Tiere lieber nur mit Nummern zu versehen und nicht zu vermenschlichen. Sie sollte sie nicht als Lebewesen, sondern als Forschungsobjekte betrachten. Goodall ließ sich nicht beirren, hielt an ihren Herzensmethoden fest und sagte später, sie habe

sofort gewusst, dass – so wörtlich: – ,,die Ratschläge dieser Professoren absoluter Müll waren".

Diese hochintelligente Frau hat bewiesen, dass Wissenschaftler über ihren bloßen Verstand hinausgehen und sich für die Tiefe des Lebens öffnen können.

Es spricht nichts dagegen, sich weiterhin des Verstandes zu bedienen, denn er ist ein nützliches Werkzeug, nur sollte man sich bestenfalls nicht von ihm einschränken lassen, denn sonst verpasst man den größten Schatz der Existenz – Das, was nicht gedacht, sondern nur mit dem

Herzen gefühlt werden kann.

,,Ich weiß nicht, warum Menschen die Gegenwart der spirituellen Kraft oft so heftig verneinen wollen.", so Jane Goodall.

Manchmal bin auch ich angesichts der Hartnäckigkeit unserer Zweifel und der übermächtigen Skepsis unseres konditionierten Verstandes erstaunt.

Offensichtlicher geht es nicht. Die Hinweise springen uns regelmäßig aus allen Richtungen mitten ins Gesicht. Wie viele göttliche Fingerzeige brauchen wir noch, um das Offenkundige anzuerkennen? Ich empfinde es als überaus erstaunlich, dass so viele Menschen weiterhin ein materialistisches Welt- und Selbstbild pflegen. Schon vor über 100 Jahren haben Physiker entdeckt, dass Materie im Grunde ausschließlich aus leerem Raum besteht. Setzt man das Ausmaß des Raumes zwischen den Atomen mit der Größe eines Atoms in Relation, dann liegt das Größenverhältnis ungefähr bei 99,999999 % Leere zu 0,000001 % Form – das gilt ebenso für den Raum innerhalb eines Atoms, wenn man ihn mit der Abmessung des Atomkerns vergleicht. Wir begutachten hier keine esoterische Hypothese, sondern eine Erkenntnis der Physik. Die Buddhisten wissen das schon seit über 2.500 Jahren.

Ihre Weisheitsschriften bringen es auf den Punkt:

,,Form ist Leere."

Es ist also der formlose Geist, welcher den materiellen

Formen zugrunde liegt. Mit anderen Worten: Die Essenz der Materie ist das Bewusstsein – und nicht umgekehrt.

,,Immer, wenn ich einen Vortrag über Quantenphysik halte, kommt es mir so vor, als ob ich über Spiritualität sprechen würde. Ich habe die letzten 35 Jahre lang

Materie studiert, nur um herauszufinden, dass sie nicht existiert!", so der weltweit anerkannte Kernphysiker Hans-Peter Dürr.

Auch Max Planck hielt sich dahingehend nicht zurück:

,,Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses:

Es gibt keine Materie an sich.

Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. So müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht –, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!"

Diese Worte stammen aus dem Munde eines der genialsten Wissenschaftler!

Der bekannte Physiker Albert Einstein soll sich wie folgt angeschlossen haben:

,,Bezüglich der Materie haben wir uns geirrt. Was wir Materie genannt haben, ist Energie, deren Schwingung so weit herabgesetzt wurde, dass sie mit den Sinnen wahrnehmbar ist. Materie ist Geist, reduziert bis auf den Punkt der Sichtbarkeit. Es gibt keine Materie."

Der Materialismus ist schlicht und ergreifend als restlos widerlegt anzusehen.

Der Wissenschaftler Bernardo Kastrup hat es schonungslos ausgedrückt: ,,Der Materialismus ist ein Hirngespinst.

Er stellt ein erstaunliches Versagen des menschlichen Intellekts dar, zu sehen, was direkt vor seiner Nase liegt. Er verbirgt die wunderbare Einfachheit der Natur hinter einem Schleier der Erfindungsgabe. Sein weiteres Überleben angesichts der zunehmenden Beweise und der direkten Erfahrung erfordert ständige und bewusste Pflege.

In der Tat dient der Materialismus mächtigen wirtschaftlichen und politischen Interessen."

Bevor sie etwas anerkennen, legen sehr viele Menschen großen Wert darauf, dass es zuvor von der Wissenschaft erforscht und bestätigt wurde… Jemand sagte mal augenzwinkernd: ,,Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Leute alles glauben, wenn man behauptet, Wissenschaftler hätten es herausgefunden."

Vom vorherrschenden Materialismus in den Naturwissenschaften werden unzählige Menschen in Mitleidenschaft gezogen, da sie Wissenschaftler für unfehlbar halten und daher deren Welt- und Selbstbild unhinterfragt übernehmen. Der Physiker David Darling hat es auf den Punkt gebracht: ,,Als Gesellschaft haben wir den Fehler gemacht, zu glauben, weil die Wissenschaft einige Fragen sehr gut beantworten kann, könne sie am Ende womöglich alle Fragen beantworten. Wissenschaftler waren für gewöhnlich sehr bescheiden in ihren Behauptungen. Doch in jüngerer Zeit haben einige von ihnen größeren Ehrgeiz entwickelt, als habe die illusionäre Macht, die wir ihnen verliehen haben, ihr Urteilsvermögen getrübt." Viele Menschen haben ein geradezu romantisches Bild von der Wissenschaft und wissenschaftlichen Forschern, das sich bei genauerer Betrachtung als unrealistisch entlarvt. Der Arzt Michael Crichton stellt klar:

,,Die Wissenschaft ist nichts Besonderes – zumindest nicht mehr. Vielleicht noch zu Zeiten von Einstein und Niels Bohr, als es nur ein paar Dutzend wichtige Forscher auf jedem Gebiet gab. Aber heute gibt es in Amerika drei Millionen Forscher. Es ist keine Berufung mehr, es ist ein Beruf. Wissenschaft ist genauso korrumpierbar wie jede andere menschliche Tätigkeit. Ihre Vertreter sind keine Heiligen, sie sind Menschen, und sie tun, was Menschen tun – sie lügen, betrügen, bestehlen sich gegenseitig, verklagen, verheimlichen Daten, fälschen Daten, überschätzen ihre eigene Bedeutung und verunglimpfen gegnerische Ansichten auf unfaire Weise."

In der Tat befürchten viele Wissenschaftler, von ihren Kollegen und der Öffentlichkeit nicht mehr ernst genommen zu werden, wenn sie es wagen, das bestehende Weltbild in Frage zu stellen. Es kommt regelmäßig vor, dass Forschungsgelder jenen offenherzigen Forschern entzogen oder vorenthalten werden, welche über den Tellerrand hinausblicken möchten.

Wie Kastrup angedeutet hat, würde ein weltweites Ende der fragwürdigen Lebensphilosophie des Materialismus der Wirtschaft schweren Schaden zufügen und ist daher bei vielen unerwünscht, wohl insbesondere bei den "reichsten" und einflussreichsten Menschen.

,,Ich suchte die Wissenschaft und konnte sie nicht finden. Dann folgte ich dem Geld und dort fand ich sie." (Andreas Herbrechtsmeier)

,,Es ist nicht der Glaube an die Wissenschaft, der verloren geht. Es wächst nur die Skepsis gegenüber der Instrumentalisierung der Wissenschaft durch Interessengruppen (Wirtschaft, Politik, Ideologie), bei der bewusst die ureigene Pluralität der Wissenschaft einseitig eingeschränkt wird – inklusive der ‘Schere im Kopf’ der Wissenschaftler selbst, die auf Lehrstuhl, Fördergeld und Sponsoren angewiesen sind." (Rainer Schubert)

Der Biologe Rupert Sheldrake, Autor des empfehlenswerten Buches ,,Der Wissenschaftswahn", gehört zu den wertvollen Wissenschaftlern, die eine Brücke zur Spiritualität errichten möchten. Er sagt:

,,Ich bin seit mehr als 40 Jahren Wissenschaftler und habe in Cambridge und Harvard studiert. Ich habe an der Universität Cambridge geforscht und gelehrt. Ich bin ein starker Befürworter der Wissenschaft! Der Wissenschaftswahn ist der Glaube, dass die Wissenschaft die Natur der Realität im Prinzip bereits verstanden hat und nur noch die Details auszufüllen sind. Wissenschaft ist im besten Fall eine aufgeschlossene Untersuchungsmethode, kein Glaubenssystem. Schlechte Religion ist arrogant, selbstgerecht, dogmatisch und intolerant. Das Gleiche gilt für schlechte Wissenschaft. Doch im Gegensatz zu religiösen Fundamentalisten erkennen wissenschaftliche Fundamentalisten nicht, dass ihre Ansichten auf Glauben beruhen. Sie glauben, die Wahrheit zu kennen."

Auch die beiden großartigen Physiker Max Born und Arthur Stanley Eddington bestritten ebenso wie Bernardo Kastrup nicht die Unvollkommenheit ihrer Kollegen:

„Wissenschaft ist eine Sache, Weisheit ist eine andere.“ (Arthur Stanley Eddington)

,,Es stimmt, dass viele Wissenschaftler nicht philosophisch gesinnt sind und bisher viel Geschick und Einfallsreichtum, aber wenig Weisheit gezeigt haben."

(Max Born)

,,Wir befinden uns jetzt in der Situation, dass wir Weisheit und Anleitung von intellektuellen Spezialisten erwarten, die zwar abstrakte mathematische Rätsel lösen können, aber oft weitgehend vom Leben abgekoppelt sind. Wir müssen den Mut aufbringen, uns einzugestehen, dass einige der berühmtesten Intellektuellen und Wissenschaftler unter uns nicht mehr waren als arrogante Kinder, wenn es um ihr Verständnis der Natur der Realität und ihres eigenen Menschseins geht. Die weit verbreitete kulturelle Vorstellung, dass die Wissenschaft den größten Teil der Welt erklärt hat, ist in skandalöser Weise ungerechtfertigt. Nach allem, was wir wissen, haben wir nur sehr, sehr wenig erklärt, praktisch nichts."

(Bernardo Kastrup)

Die letzte Aussage erinnert stark an ein Eingeständnis von Isaac Newton, dem vielleicht revolutionärsten Naturwissenschaftler aller Zeiten:

,,Was wir wissen, ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen, ist ein Ozean. In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wassers hier und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt."

Viele Forscher waren sich ihrer Grenzen bewusst und blieben bescheiden, darunter einer der besten Physiker des 20. Jahrhunderts, Wolfgang Pauli:

,,Das Beste, was die meisten von uns in der Physik zu erreichen hoffen, ist einfach, auf einer tieferen Ebene zu missverstehen."

Im Hinblick auf all die faszinierenden Phänomene, die ich auf den folgenden Seiten zu thematisieren gedenke, lasse ich nun noch den Physiologen und Nobelpreisträger

Charles Robert Richet ausführlich zu Wort kommen:

,,Höchst seltsame und wunderbare Phänomene werden noch zutage treten, über die wir uns, wenn sie einmal bekannt geworden sind, nicht viel mehr wundern werden als über all das, was uns die Wissenschaft in den letzten Jahrhunderten gelehrt hat. Es wird allgemein angenommen, dass die Phänomene, die wir jetzt ohne weiteres hinnehmen, uns deshalb nicht in Erstaunen versetzen, weil wir sie verstehen. Doch das ist nicht der Fall. Wenn wir uns nicht mehr über sie wundern, so nicht etwa deshalb, weil wir sie verstehen, sondern weil wir uns an sie gewöhnt haben. Denn wenn uns das, was wir nicht verstehen, verwundern sollte, so müsste uns alles verwundern. Wir sind bereits von den erstaunlichen Wahrheiten, die unsere Nachkommen entdecken werden, umgeben; sie starren uns sozusagen ins Gesicht. Dennoch sehen wir sie nicht. Wir wollen sie nicht sehen, denn sobald eine unerwartete und ungewöhnliche Tatsache auftaucht, versuchen wir sie in den Rahmen unseres bisherigen, bereits akzeptierten Wissens einzuordnen und sind entrüstet, wenn irgendjemand es wagt, tiefer zu forschen."

Man möge nachträglich bedenken, dass all diese kritischen Äußerungen über die Wissenschaft keinesfalls von Priestern, sondern von Wissenschaftlern stammen, und zwar von einigen der besten.

Wenn es um anerkennende Äußerungen bezüglich spiritueller Erkenntnisse geht, hielten sich einige Wissenschaftler ebenfalls nicht zurück, so z. B. der brillante Physiker Werner Heisenberg:

,,In der Geschichte der Wissenschaft ist immer wieder behauptet worden, dass die wissenschaftliche Wahrheit nicht mit der religiösen Interpretation der Welt in Einklang zu bringen sei. Es ist mir nie möglich gewesen, den Inhalt des religiösen Denkens einfach als Teil einer überwundenen Bewusstseinsstufe der Menschheit abzutun. An der Wirklichkeit dessen, auf das die Religionen hinweisen, habe ich nie zweifeln können."

Sein kongenialer Kollege Niels Bohr schloss sich an:

,,Die Tatsache, dass die Religionen im Laufe der Jahrhunderte in Bildern, Gleichnissen und Paradoxien gesprochen haben, bedeutet lediglich, dass es keine anderen Möglichkeiten gibt, die Realität, auf die sie sich beziehen, zu erfassen. Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht um eine echte Realität handelt."

Die Psychiaterin und Nahtodforscherin Dr. Elisabeth

Kübler-Ross versicherte:

,,In der Zeit des Übergangs (Tod) werden eure Führer, eure Schutzengel, Menschen, die ihr geliebt habt und die vor euch gegangen sind, da sein, um euch zu helfen.