3,99 €
Druckgeschwüre an der Ferse sind häufig und mehrere Studien haben die möglichen Gründe dafür untersucht. Ein Dekubitus und deren Vorbeugung ist ein Thema mit welchen sich die Pflege als auch die Medizin auseinandersetzt. Dekubitus sind stätig präsent und sind eine Belastung für Patienten*Innen und deren Angehörigen. Bettlägerige Patienten mit Dekubitus sterben fast doppelt so häufig wie Patienten ohne Dekubitus. Wenn Druckgeschwüre bei Früherkennung mit einem umfassenden Regime behandelt werden, können fast alle Geschwüre im Stadium IV vermieden werden. Darüber hinaus kann ein solches Regime die Komorbiditäten, Mortalitäten und Kosten von Behandlungen, die aus Geschwüren im Stadium IV resultieren, signifikant reduzieren.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2022
Welche Faktoren wirken sich negativ auf die Wundheilung bei Fersendekubitus aus?
2012 - 2013 Ausbildung zum Pflegehelfer (AWZ)
2013 - 2020 Krankenhaus Kardiologie (KAV)
2020 - 2021 Ausbildung zum Pflegefachassistenten (AWZ)
2020 - Buchautor "Mein Corona Pflege(k)rampf"
2021 - laufend Ambulanter Bereich (KWP)
2021 - Buchautor "Gesundheitsförderung und Prävention von Adipositas in der Pflege"
2021 - laufend Ausbildung zum Dipl. Berufs- und Sozialpädagoge
Eva Vollmann
1991 - Matura / HTL
1999 - 2001 Ausbildung Altenpfleger und Pflegehelfer
2001 - 2007 Langzeitpflege (Caritas)
2005 - 2007 Ausbildung zur DGKP
2007 - laufend Krankenhaus Kardiologie (KAV)
2021 - 2021 Ausbildung zur Wundmanagerin WDM
1.
Einleitung
1.1 Thema
1.2 Untersuchungsfrage
1.3 Literaturrecherche und Literaturanalyse der relevanten Quellen
2.
Methode
2.1 Beschreibung der Datenerhebungsmethode
2.2 Beschreibung der Datenauswertungsmethode
2.3 Beschreibung der Datendarstellungsmethode
3.
Ergebnisse
3.1 Wundheilung bei Fersendekubitus
3.2 Risikofaktoren
4.
Diskussion
4.1 Interpretationen der Ergebnisse
4.2 Empfehlungen für die Praxis
Literaturverzeichnis
Druckgeschwüre an der Ferse sind häufig und mehrere Studien haben die möglichen Gründe dafür untersucht. Ein Dekubitus und deren Vorbeugung ist ein Thema mit welchen sich die Pflege als auch die Medizin auseinandersetzt. Dekubitus sind stätig präsent und sind eine Belastung für Patienten*Innen und deren Angehörigen. Bettlägerige Patienten mit Dekubitus sterben fast doppelt so häufig wie Patienten ohne Dekubitus. Wenn Druckgeschwüre bei Früherkennung mit einem umfassenden Regime behandelt werden, können fast alle Geschwüre im Stadium IV vermieden werden. Darüber hinaus kann ein solches Regime die Komorbiditäten, Mortalitäten und Kosten von Behandlungen, die aus Geschwüren im Stadium IV resultieren, signifikant reduzieren.
Bei nicht fachgerechter Versorgung entstehen Mehrkosten im Gesundheitssystem, lange Behandlungsdauer, deutlich längere Krankenhausaufenthalte und im ungünstigsten Fall eine eventuelle Wiederaufnahme, ein hoher Verbrauch an Verbandsmaterial und vermeidbare Amputation. Ein Dekubitus zählt zu den bedeutendsten chronischen Wunden in der Krankenpflege. Mehrere Krankheiten im Alter können zu einer Bewegungseinschränkung führen, was wiederum für die Betroffenen ein erhöhtes Dekubitusrisiko und einen Leidensdruck bedeutet. Sobald jemand wegen Krankheit oder als Folge eines Sturzes länger liegen muss, erhöht sich das Dekubitusrisiko deutlich. Druckgeschwüre können meist durch eine regelmäßige Risikoerfassung und durch prophylaktische Maßnahmen verhindert werden. Komplikationen können früh erkannt werden und die Behandlung kann individuell angepasst werden. Eine Dekubitusprophylaxe gehört zur täglichen Aufgabe im Pflegealltag. Um Immobilität zu reduzieren, und Dekubitus vorzubeugen, wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Es wurden Daten gesammelt, welche alle die Thematik Dekubitus behandelten. Es ist wichtig, dass die Patienten*Innen und deren Angehörige über die Immobilität und deren Folgen aufgeklärt und beraten werden. Es ist sinnvoll zuerst eine genaue Diagnostik durchzuführen. Eine frühzeitige wirksame Behandlung kann die Schwere von Komplikationen wie vermeidbare Amputationen und mögliche Sterblichkeit reduzieren und die Lebensqualität verbessern. Das Management sollte durch den Einsatz eines multidisziplinären Teams optimiert werden, da ein ganzheitlicher Ansatz für das Wundmanagement erforderlich ist.