FIFA WM 2022 Katar - Wie konnte es dazu kommen? - Udo Fehring - E-Book

FIFA WM 2022 Katar - Wie konnte es dazu kommen? E-Book

Udo Fehring

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Beschreibung

Das Buch beleuchtet hauptsächlich den Vergabeprozess für die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar und was seinerzeit und im Vorfeld bei der Wahl 2010 in Zürich abgelaufen ist: Welche FIFA-Mitglieder hier bestochen wurden und von wem und welche anderen Verfehlungen rund um die WM-Vergabe gab ? Das Buch geht auch auf die Situation im Gastgeberland der Fußball-WM, Katar, ein und erläutert hier u.a. die Menschenrechtssituation im Land (Situation der Gastarbeiter, Frauenrechte, Homosexualität) mit den dazugehörigen Hintergründen.

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Veröffentlichungsjahr: 2026

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Impressum

Die Fakten dieses Buches entstammen zum großen Teil aus Quellen im Internet, die lückenlos im Anhang angegeben sind.

Texte: © 2022 Copyright by Udo Fehring

Umschlag: © 2022 Copyright by Udo Fehring

Verantwortlich

für den Inhalt:

Udo Fehring

Gierather Str. 82

51469 Bergisch Gladbach

[email protected]

Vorwort des Autors

Heute ist der 18.11.2022, zwei Tage vor der Eröffnung der Fußball-WM in Katar. Angesichts der berechtigten kritischen Berichterstattung zum Gastgeberland habe ich mich entschieden, dieses Buch zu beginnen und nochmal zu beleuchten, wie es im Jahre 2010 in Zürich trotz aller logischen Argumente, die gegen eine solche Vergabe an Katar sprachen, dazu kommen konnte, dass die WM 2022 schlussendlich an den Wüstenstaat vergeben wurde.

Ich habe dazu die verschiedensten Quellen, die allesamt im Anhang aufgelistet sind, zusammengeführt und die verschiedensten Entwicklungen rund um diese WM aufgezeigt. Diese belegen sehr deutlich, dass bei der Vergabe an Katar massiv manipuliert wurde.

Auch ich stelle mir heute, zwei Tage vor der WM, die Frage, ob es wirklich moralisch und ethisch korrekt ist, sich diese WM im TV anzusehen angesichts der Tatsache, dass beispielsweise Tausende Gastarbeiter auf den verschiedenen WM-Baustellen des Landes ihr Leben gelassen haben. Die Liste der Verfehlungen von Katar ist lang und die Verhältnisse sind nicht neu. Umso mehr verwundert es, dass die FIFA, die sich sonst immer ihrer vertretenen Werte rühmt, sich diesmal bei der Vergabe der WM an Katar in keinster Weise von diesen Werten hat leiten lassen.

Was geschah vor der Vergabe

Die FIFA hatte am 19. und 20. Dezember 2008 auf einer Sitzung ihres Exekutivkomitees in Tokio ohne Angabe von Gründen festgelegt, dass die beiden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 in Doppelvergabe, also bei einer gemeinsamen Sitzung vergeben werden sollten. Es war das erste Mal in der Geschichte der FIFA, dass in einer Veranstaltung über zwei Weltmeisterschaften entschieden wurde. Und es sollte, wie es aussieht, auch das letzte Mal gewesen sein, weil wechselseitige Abhängigkeiten dadurch ausgenutzt und freie Entscheidungen erschwert wurden.

Auch, wenn die beiden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zusammen vergeben wurden, konzentriere ich mich in der Nachbetrachtung nur auf die Vergabe für die WM 2022, auch wenn die Vergabe für die WM 2018 ebenfalls erhebliche Fragen nach der Rechtmäßigkeit des Wahlverfahrens aufgeworfen hat.

Die Regeln für die WM-Vergabe 2022

Im Jahre 2000 hat die FIFA ein Rotationsverfahren zur WM-Vergabe eingeführt, wonach die WM abwechselnd bei einem der sechs Kontinentalverbände stattfinden sollte. Aber schon 2007 wurde dieses Rotationsverfahren mit der nächsten Vergabe für die WM 2018 wieder abgeschafft, weil sich 2014 laut damaligem FIFA-Präsidenten Sepp Blatter nur ein Land des bevorzugten südamerikanischen Kontinents beworben hatte (Brasilien) und es so keinen Wettbewerb gab, was in der Zukunft wieder vermieden werden sollte. Übriggeblieben ist die Regel, dass ein Kontinentalverband, der eine der beiden letzten Weltmeisterschaften ausgetragen hatte, von der nächsten Vergabe ausgeschlossen würde. Konkret bedeutet das, dass der afrikanische und südamerikanische Verband von der Vergabe der WM 2018 ausgeschlossen war und der südamerikanische auch noch für die WM 2022.

Die Länder, die sich im Endeffekt für die WM im Jahre 2022 beworben hatten, waren: USA, Südkorea, Japan, Australien und eben Katar. Ursprünglich hatte sich auch Mexiko beworben, aber aufgrund der Wirtschaftskrise des Landes hatte es im September 2009 seine Bewerbung wieder zurückgezogen. Im März 2010 wurde das Bewerberland Indonesien von der FIFA abgelehnt.

Der Bewerbungsprozess

Im April 2009 stellte die FIFA den interessierten Verbänden die Bewerbungsordnung zu., die festlegt, welche Informationen und Angaben das Bewerbungsdossier enthalten muss. Die unterzeichnete Bewerbungsvereinbarung musste dann bis zum 11. Dezember 2009 an die FIFA zurückgeschickt werden.

Es wurde festgelegt, dass am 02.Dezember 2010 die Vergabe der beiden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 im FIFA-Hauptquartier in Zürich stattfinden sollte.

---ENDE DER LESEPROBE---