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Dieses Buch ist sowohl an Fachleute aus dem Bildungsbereich als auch an andere bildungsaffine Menschen gerichtet. Es soll ein Fachbuch sein, aber keine wissenschaftliche Arbeit. Die Lektüre soll neue Ideen liefern und zum Hinterfragen eigener Glaubenssätze und Heuristiken anregen. Es soll nicht abschliessenden Charakter haben, es soll vielmehr ein Prozessbuch sein. Es geht darin um Grundlagen des Förderns, um die beiden Generalplayer Lernende-Lehrende und eine kritische Betrachtung des Systems Schule in Bezug auf das Fördern.
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Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Dieses Buch ist sowohl an Fachleute aus dem Bildungsbereich als auch an andere bildungsaffine Menschen gerichtet. Es soll ein Fachbuch sein, aber keine wissenschaftliche Arbeit. Die Lektüre soll neue Ideen liefern und zum Hinterfragen eigener Glaubenssätze und Heuristiken anregen. Es soll nicht abschliessenden Charakter haben, es soll vielmehr ein Prozessbuch sein.
Es geht darin um Grundlagen des Förderns, um die beiden Generalplayer (Lernende – Lehrende) und eine kritische Betrachtung des Systems Schule in Bezug auf das Fördern.
Das soziale Wesen Mensch kommt nicht umhin, seinen Mitmenschen gegenüber immer wieder helfend, betreuend, assistierend oder kooperierend zu begegnen. Besteht ein Ziel, worauf wir mit anderen hinsteuern, oder äussern sich Bedürfnisse in unserem Umfeld, werden wir oft fördernd tätig.
Fördern ist ein soziales Ereignis, das wir in fast allen Lebensbereichen finden. Hier in meiner Arbeit soll vor allem das Fördern in einem schulischen und erzieherischen, aber durchaus auch in einem weiter gefassten Sinn betrachtet werden, um Eindrücke davon zu erhalten, was Fördern als soziale Aktion ausmacht, was es dafür braucht und wann es nachhaltig wird.
Vorerst soll der Blick nicht nur auf die didaktischen Aspekte fallen: Es gilt, begrifflich etwas Klarheit zu schaffen, dann verschiedene Bilder von Bildung zu betrachten, im Weiteren den Gelingensgrundlagen nachzuspüren und schliesslich und hauptsächlich die Belange von Fördernden und Geförderten sowie Fragen zum System Schule zu behandeln. Dieses System gibt Regeln vor, die auf die Nachhaltigkeit von Förderbemühungen begünstigend oder erschwerend Einfluss nehmen. Und letztendlich hängt die Wirksamkeit dieser Anstrengungen von allen Beteiligten ab, insbesondere von den Lehrpersonen und deren Haltungen und Glaubenssätzen.
Meine Dokumentation ist weniger an die breite Öffentlichkeit gerichtet als an eben diese Lehrpersonen und an Menschen, die in der Bildung tätig oder in besonderer Weise mit ihr verbunden sind.
Ich erwarte selbstredend nicht in allen Belangen Zustimmung. Im Gegenteil: Ich freue mich auf einen lebendigen und erweiternden Diskurs. Vielleicht gelingt es mir, das Hinterfragen tradierter Lehrtraditionen anzuregen oder zu neuen Sichtweisen zu verhelfen und eine «konstruktive Verunsicherung» zu bewirken.
Die vorliegende Schrift ist nicht das Ergebnis wissenschaftlicher Forschung. Vielmehr ist es eine Sammlung und Reflexion von Eindrücken und Fachmeinungen aus Hospitationen und Interviews mit Förderfachleuten, ein Vergleichen und Interpretieren dieses «Sammelguts» mit den Inhalten der studierten Fachliteratur und nicht zuletzt ein Kondensat meines eigenen Forschens in der täglichen Arbeit mit den Lernenden.
Die Auswertungen der Hospitationen habe ich aus datenrechtlichen Gründen bewusst anonymisiert.
Folgende Förderbereiche habe ich besucht:
Im Vorfeld zu meiner Weiterbildungsphase ergab sich für mich im Herbst 2015 eine sehr erfreuliche Gelegenheit: Anlässlich eines Besuchs bei unserem Bekannten Christof Arn eröffnete dieser, dass er gerade an einem Buch über Präsenzdidaktik arbeite und Fachlektoren suche, die überdies einen Artikel aus ihrer Fachrichtung beisteuern würden. Gerne habe ich diese Chance wahrgenommen, zumal das Thema des Buches im ganzen reformpädagogischen Kontext starke Berührungspunkte zu meinem Thema hat. Mein Artikel zu diesem Buch (das im März 2016 erschien) findet sich im letzten Kapitel ab Seite 91.
Thomi Eichhorn, Oktober 2018
Begriff – fördern und be-fördern, was heisst das?
Bedeutungen
Synonyme
Bilder – Vorstellung von Bildung im Zusammenhang mit Fördern
Erziehungsstile
Rollenbilder
Verantwortung
Grundlagen – was im Umfeld von Fördern beachtenswert ist
Plädoyer für eine Wohlfühlschule
Grundbedingungen des Wohlfühlens
Individualisieren
Konstruktivistische Didaktik
Modus «flow»
Offener Unterricht
Gruppendynamik
Was heisst Erziehung?
Lob und Tadel
Die Rolle des Glücks
Der Lehrende – die Belange des Fördernden
Authentisch sein
Sympathie für Schüler und Inhalte
Vorbild
Haltungen
Autorität, Regeln, Grenzen, Strafen
Wohlfühlschule – auch für Lehrende
Lehrerverhalten – fördernd oder hemmend
Die Hattie-Studie
Der Lernende – die Belange des Geförderten
Der Lernende bin ich
Lernen lehren
Lernbereitschaft
Teilhabe
Selbstattribution
Selbstwirksamkeit
Resilienz
Leben mit der Schwäche
Zuckerbrot oder Peitsche
Autonome Lernprozesse
Schlüsse aus der Wesensheterogenität der Lernenden
Heterogene Elternschaft
Systemkritische Gedanken – was hindert, was fördert
Familie und Schule
Person oder System
Neue Bilder
Neue Ziele
Schülerbeurteilung
Neue Strukturen
Politik als Weichensteller
Förderparadigmen, neue Werte
10 Gebote des Förderns – mehr als eine Glaubensfrage
Präsenzdidaktik – Artikel zum Buch von Christof Arn
Lehrerzentrierung – Schülerzentrierung – Lehr/Lern-Kosmos
Kontrollverlust, Zeitmangel, Chaos und andere Ängste
Neue Bilder und Altbewährtes
Agile Didaktik – warum gerade bei kleinen Kindern
Literatur
Der Begriff «fördern» findet in mannigfaltigen Lebensbereichen von Bildung über Kultur und Sport, aber auch in sehr spezifischen Situationen rege Verwendung.
Bezieht man weitergehend auch seine Abwandlungen und Synonyme mit ein, eröffnet sich ein grosses Feld unseres Gesellschaftslebens.
In den weiteren Kapiteln wird dann «fördern» vorab im Sinne der zwei unten folgenden Begriffserklärungen verstanden.
Fördern als ein Füllen von Defiziten, als ein Perfektionieren von fragmentarischem Wissen oder mangelhafter Fertigkeit mit dem Ziel einer definierten Leistungsfähigkeit.
Fördern im Sinne einer Entwicklungsbegleitung einer begabten Person mit dem Ziel einer möglichst hohen Leistungsfähigkeit.
Fördern in der Gestalt einer finanziellen oder administrativen Hilfe für eine Institution, eine Idee, ein Brauchtum; oft in der Form eines Fördervereins oder eines Mäzenatentums.
Fördern im Sinn der Rohstoffgewinnung.
Be-fördern von Personen oder Gegenständen von A nach B.
Be-fördern von Personen von Status A zum höheren Status B.
Weg-befördern: Im gemeinsamen Nutzen der beförderten Person und der Gesellschaft lässt man diese aufsteigen, um sie einem durch sie ungünstig beeinflussten Umfeld oder einem ihr Unwohlsein bereitenden Umfeld zu entziehen. Beispielsweise befördert man eine wenig kontaktbegabte Person weg vom Publikumsbereich in eine administrative Leitungsposition.
Peter-Prinzip: Die These von Laurence J. Peter besagt, dass in einer genügend komplexen Hierarchie Personen so lange befördert werden, bis sie den Grad ihrer höchsten Unfähigkeit erreicht haben. Komplett pervertiert wäre das System schliesslich, wenn alle Mitarbeitenden den maximalen Inkompetenzgrad erreicht hätten.
Peter-Prinzip in gezielt angewandter Form: Eine Person, die man als fürs Ganze ungeeignet erachtet, der man aber mangels eigentlicher Verfehlungen nicht einfach kündigen kann, wird so lange befördert, bis ihre Unfähigkeit auch für sie offensichtlich oder gar unerträglich wird und sie von sich aus den Betrieb verlässt.
Allgemein: aufbauen, begönnern, begünstigen, sich einsetzen, eintreten, helfen, sponsern, unterstützen, vorwärtsbringen, weiterbringen
Gehoben: Förderung angedeihen lassen, sich verwenden für
Bildungssprachlich: lancieren, protegieren
Umgangssprachlich scherzhaft: In den Sattel helfen, unter seine Fittiche nehmen
Jargon: powern
Wirtschaftlich, politisch: anregen, befördern, begünstigen, steigern, unterstützen, zur Entfaltung bringen, pushen
Bergbau: ausbeuten, gewinnen, abbauen, schürfen
Allgemein (im Sinne von transportieren): bringen, fahren, schaffen, spedieren, transportieren, überführen
Bildungssprachlich: expedieren
Beruflicher Aufstieg: höhergruppieren, höherstufen
Vorteilhafter Einfluss: begünstigen, erhöhen, fördern, heben, steigern, unterstützen, verstärken, anheizen
Aristophanes,
altgriechischer Dichter
Albert Anker, «Die Dorfschule von 1848», 1896, Öl auf Leinwand
Herkunft/Fotograf: «Von Anker bis Zünd, Die Kunst im jungen Bundesstaat 1848 – 1900», Kunsthaus Zürich
Lange Zeit bestand über Erziehung und Bildung in unserer Gesellschaft ein weitgehender Konsens. Eltern erzogen ihre Kinder, wie sie selbst erzogen wurden. Was die Eltern in der Schule lernten, wiederholte sich bei ihren Kindern weitgehend.
In den letzten Jahrzehnten hat sich vieles verändert, Reformen haben ganz neue Varianten von Erziehen und Bilden hervorgebracht. Ziele und Selbstverständnis von Erziehenden bewerten Gesellschaft und Fachwelt inzwischen sehr divergent. Und vieles, was früher selbstverständlich war, bedarf heute einer Begründung oder Rechtfertigung. Obschon oder weil das Wissen über Bildung und Erziehung in der Gesellschaft grösser geworden ist, haben es Eltern und Lehrpersonen heute erheblich schwerer. Dazu kommt, dass sich fast jeder berufen fühlt, über dieses Thema zu befinden.
Die verschiedenen Erziehungsstile und Rollenbilder, die den Erwachsenen im Umgang mit dem Nachwuchs zur Verfügung stehen, haben grossen Einfluss auf die Nachhaltigkeit des Förderns und bedürfen hier einer kurzen Betrachtung in Form einer Zusammenfassung aus der Literatur.
Die Fachliteratur stellt die gängigen Erziehungsstile sehr ähnlich dar. Ich habe mich hier zusammenfassend auf die meistgenannten Kriterien konzentriert.
Beobachtet man Eltern im Umgang mit ihren Kindern oder Lehrpersonen beim Unterrichten, offenbaren sich dem geübten Auge verschiedene Rollenmuster, die Lehrende und Lernende meist recht stabil pflegen – Rollen, die sich oft gegenseitig bedingen oder zumindest begünstigen.
Zur Veranschaulichung solcher Rollensysteme hier vier Beispiele, die das Rollenverhalten von Lehrenden und Lernenden bewusst überzeichnen. Die Geschlechterzuordnung ist beliebig.
Lehrende
Lernende
Der Messias
Der Gläubige
Er sieht sich als die personifizierte Kompetenz. Er geht davon aus, dass schon seine Anwesenheit einen Kompetenzsprung bewirken muss. Wer nicht reüssiert, muss folglich dumm, renitent und sonst wie selbst schuld sein. Kritisches Denken nimmt er absolut persönlich.
Was vom Lehrer kommt, wird unhinterfragt übernommen. Er sammelt folgsam Fakt um Fakt und gibt diese anlässlich der Prüfung möglichst deckungsgleich wieder. Kritische Anmerkungen versucht er der unvermeidlich bissig-bösen Kommentare wegen zu vermeiden.
Die Aufopfernde
Die Dankbare
Sie gibt alles für ihre Kinder und investiert viel in ihre Vorbereitung. Als Gegenleistung für ihr Opfer erwartet sie Aufmerksamkeit und vor allem Dankbarkeit. Wer nicht versteht, tut das, um sie zu ärgern.
Sie macht alles, um in der Gunst der Lehrerin zu sein. Oft bedankt sie sich und lobt den Unterricht. Nie würde sie etwas bemängeln oder Fragen stellen, denn das würde sie mit kaltem Wind aus dem Paradies fegen.
Lehrende
Lernende
Der Entertainer
Der Partygänger
Der Spass seiner Schüler ist ihm wichtig. Er gestaltet unterhaltsame Unterrichtseinheiten, die den Schülern weitgehende Freiheiten lassen – ein reizvoller Selbstbedienungsladen. Regeln, Pflichten und Lernziele sind zweitrangig, Freude an der Schule geht vor.
Er geht meist gern in die Schule. Der Lehrer ist ein cooler Typ. Die Schule findet er meist unterhaltsam. Was nicht unterhält, vermeidet er. Leuten gegenüber, die Regeln oder Pflichten einfordern, reagiert er frech oder renitent, denn «Spass geht vor»!
Der Regisseur
Die Schauspielerin
Das Lern- und Lebenswohl seiner Kinder ist ihm wichtig. Er begleitet die Kinder reflektiert und achtsam in ihrem Lernen und führt klar und bewusst. Er schafft fördernde und fordernde Umgebungen, passt die Schwierigkeiten jedem an, aber er weiss: Lernen müssen die Kinder schliesslich selber.
Sie sieht sich klar in der Verantwortung für ihr Lernen. Sie ist aber froh, dass der Lehrer immer da ist, wenn sie ihn braucht. Sie schätzt es, aufgemuntert, bestärkt zu werden. Seine Tipps und Tricks helfen ihr auch durch die Klippen des Miteinanders in der Klasse. Aber sie weiss: Meine Rolle, die spiele ich selber!
Für Lehrende wie Lernende stellt sich nun die Frage, zu welchem Typ sie tendieren. Geht es dem Lehrenden um Macht (administrative, kognitive oder emotionale), will er unterhalten oder will er zum Katalysator einer gesunden Entwicklung eines jungen Menschen werden?
Der Lernende muss abwägen, ob er allein um Geltung und Zuwendung buhlt, ob nur Reiz und Fun ihn aktivieren, oder ob er bereit ist, Lernverantwortung zu übernehmen und seine Rolle eigendynamisch zu füllen.
Sind wir als Erwachsene in der Rolle des Lernenden, ist diese Reflexionsleistung zumutbar. Kinder sind da überfordert und der Lehrende muss sich der kausalen Folgen seines Lehrverhaltens bewusst sein. Gerade in der Volkschule hat das Kind (im Gespann mit den Eltern) keine Chancen, dem Lehrer-Schüler-Setting zu entrinnen. Die Schulbehörden entscheiden über die Zuteilung.
Die Lehrenden haben es in der Hand, und eigentlich nur sie, dieses Setting so zu gestalten, dass ein nachhaltiges Fördern resultieren kann, in dem ein autoritativ führender Regisseur zusammen mit motivierten Schauspielern ein starkes Stück auf die Bühne bringt.
Johann Wolfgang von Goethe,
deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Bevor wir uns den Förder-Akteuren, den Lehrenden und den Lernenden widmen, richtet das nächste Kapitel den Fokus auf die Bedingungen, die dem Fördern zuträglich sind. Ähnlich wie ein umsichtiger, professioneller Gärtner Voraussetzungen wie Standort, Bodenqualität, Besonnung, Wasser, Zweck und ähnliches vor der Gestaltung einer Pflanzung bedenkt, müssen sich auch die Lehrenden den Bedingungen achtsam zuwenden, die dem jungen «Schüler-Pflänzchen» das Wachsen ermöglichen oder zumindest erleichtern.
Vieles davon liegt schon in der Person des Lehrenden und insbesondere in seiner Haltung sowohl seinen Klienten (Schüler/in, Eltern) wie auch seiner Rolle gegenüber. Seine Zuwendungsbereitschaft, sein Interesse an Kind und Inhalt, seine Empathie, seine philanthropische Grundeinstellung, seine Agilität und Flexibilität, seine Authentizität, seine Aufrichtigkeit und seine Klarheit sind wichtige Förderfaktoren. Ebenso ist in der Person des Lernenden vieles an Potential oder an Grenzen vorbestimmt.
Da hinein mischen sich Erwägungen oder Kritiken der Gesellschaft, die jeden weitreichenden Konsens in Zweifel ziehen können. Die Aufgabe von Erziehenden und Lehrenden ist eine schwierige. Da lohnt es sich, ein paar Einflussgrössen für den «Garten Schule» gesondert anzuschauen.
Ein beliebter, schon längst zum Schimpfwort avancierter Begriff ist jener der «Wohlfühlschule». Von den Kritikern wird gerne – parallel zu diesem Vorwurf – die Geborgenheit stiftende Familie hochgehalten. Wärme und Sicherheit, Führung und Begleitung, ein Hort der Zugehörigkeit, dies alles macht eine Familie als Grundlage für das Werden des Kindes unverzichtbar. Das Wohlgefühl in der Familie – das ist der unangefochtene Konsens der Gesellschaft.
Und in der Schule? Da soll das Wohlfühlen plötzlich nicht mehr mit Wärme und Sicherheit, mit Führung und Begleitung, mit Hort der Zugehörigkeit assoziiert werden, sondern mit Nichtstun, mit Ziel- und Führungslosigkeit, mit «jeder darf tun, was er gerade mal will».
Da stimmt etwas nicht. Da haben die Kritiker nicht zu Ende gedacht.
