Frühstück zu viert - Annemarie Schoenle - E-Book
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Frühstück zu viert E-Book

Annemarie Schoenle

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Beschreibung

„Ich werde Mutter, dachte sie ergriffen. Dreifache herrliche wunderbare vierzigjährige Mutter.“ Mit vierzig Jahren muss die Büroangestellte Judith Uhland über Nacht die Rolle der Tante mit der der Mutter tauschen: Sie übernimmt die Pflegschaft für die drei Kinder ihrer Schwester, die ein tragischer Unfall zu Waisen gemacht hat. Judiths Enthusiasmus wird sehr bald gedämpft: Die 17-jährige Claudia lässt sich absolut nichts mehr sagen; die Mittlere, Stephanie, begegnet der neuen Mutter mit Hass und Misstrauen, und der kleine Oliver ist zwar lieb und hilfsbereit, aber auch schüchtern und verschlossen. Zu allem Überfluss schlägt der widerspenstige Familienzuwachs auch noch Judiths gestrengen und prinzipientreuen Freund Hubert in die Flucht ... Eine spritzige Komödie von der bekannten Autorin Annemarie Schoenle! Jetzt als eBook: „Frühstück zu viert“ von Annemarie Schoenle. dotbooks – der eBook-Verlag.

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Seitenzahl: 267

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Über dieses Buch:

Mit vierzig Jahren muss die Büroangestellte Judith Uhland über Nacht die Rolle der Tante mit der der Mutter tauschen: Sie übernimmt die Pflegschaft für die drei Kinder ihrer Schwester, die ein tragischer Unfall zu Waisen gemacht hat. Judiths Enthusiasmus wird sehr bald gedämpft: Die 17-jährige Claudia lässt sich absolut nichts mehr sagen; die Mittlere, Stephanie, begegnet der neuen Mutter mit Hass und Misstrauen, und der kleine Oliver ist zwar lieb und hilfsbereit, aber auch schüchtern und verschlossen. Zu allem Überfluss schlägt der widerspenstige Familienzuwachs auch noch Judiths gestrengen und prinzipientreuen Freund Hubert in die Flucht ...

Eine spritzige Komödie von der bekannten Autorin Annemarie Schoenle!

Über die Autorin:

Die Romane Annemarie Schoenles werden millionenfach gelesen, zudem ist sie eine der bekanntesten und begehrtesten Drehbuchautorinnen Deutschlands (u. a. wurde sie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet). Alle ihre Bücher wurden verfilmt. Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von München.

Annemarie Schoenle veröffentlichte bei dotbooks bereits ihren Roman Frauen lügen besser.

Die Website der Autorin: www.annemarieschoenle.de

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Neuausgabe Mai 2013

Copyright © der Originalausgabe 1989 Droemersche Verlagsanstalt, Th. Knaur Nachf., München

Copyright © der Neuausgabe 2013 dotbooks GmbH, München

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nicola Bernhart Feines Grafikdesign, München

Titelbildabbildung: © Dori Oconnell – iStockphoto.com

ISBN 978-3-95520-223-1

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Annemarie Schoenle

Frühstück zu viert

Roman

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1. KAPITEL

Bevor Judith Uhland den Brief des Jugendamtes Ulm öffnete, schob sie Huberts Bild, das in einem kleinen Silberrahmen auf ihrem Schreibtisch stand, zwischen ihre Unterwäsche. Natürlich war dies eine kindische Reaktion, aber jedem Menschen standen schließlich Reaktionen, welcher Art auch immer, zu, befand Judith. Und da sie genau zu wissen glaubte, was Hubert über sie und ihr neuestes Vorhaben dachte, und da sie, albern wie sie nun mal war, fast befürchten musste, sein strenger Gesichtsausdruck könne noch um eine Spur strenger und die hellen blauen Augen noch ein wenig heller werden, legte sie ihren silbergerahmten Freund und Verlobten in spe liebevoll auf ihren neuesten Spitzenunterrock und hoffte sehr, ihre etwas dezente Rücksichtnahme möge ihn milder stimmen.

Dann riss sie den Brief auf. Ihr Herz klopfte bis zum Hals, während sie das Formular entfaltete und es eilig überflog. Mein Gott, ja. Ja, sie hatte es geschafft: Ihr, Judith Uhland, Schwester und Schwägerin der verstorbenen Eheleute Margareth und Philip Berger, wurde die Pflegschaft für die Kinder Claudia, Stephanie und Oliver Berger zuerkannt, und Lilli, die Großmutter der drei, sollte Vormund werden. Judith starrte aus dem Fenster, ohne etwas zu sehen, und bekam einen trockenen Mund. Die Flasche Sekt im Kühlschrank, von Hubert bereits seit einem halben Jahr für eine geheimnisvoll angekündigte Gelegenheit aufbewahrt, fiel ihr ein.

Ich werde Mutter, dachte sie ergriffen. Dreifache herrliche wunderbare vierzigjährige Mutter. Sie würde einen Mittagstisch decken und einen Abendbrottisch, würde Schokoladenpudding kochen und Strümpfe stopfen, mit dem kleinen Oliver in den Zoo gehen, Claudias junge Verehrer bewirten, Steffi bei den Schulaufgaben helfen und nie mehr alleine frühstücken. Ihr Mund war nun so trocken, dass er dringend des prickelnden Sektes bedurfte, so viel war klar, und während sie hastig die Flasche entkorkte und ein hohes Sektglas aus dem Schrank holte, sah sie ihre sonnige kleine Küche vor sich, mit dem runden Eichentisch und dem bunten Tischtuch, mit drei Kindern, die leuchtenden Blicks vor bauchigen Kakaotassen saßen, während sie einen Kuchen rührte, sich eine Locke aus der Stirn strich und dazwischen ermahnte, ordentlich zu essen.

»Lilli«, jubelte sie. »Stell dir vor … oh, stell dir doch bloß vor …« Sie riss sämtliche Türen auf, stürmte ins Freie und die Außentreppe empor.

Aber Lilli war nicht da. Judith spähte ungeduldig durch einen Vorhang und bemerkte lediglich Papagei Cäsar, der sie böse aus halbgeöffneten Augen musterte und zu kreischen begann.

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