Gassi-Training - Sonja Meiburg - E-Book

Gassi-Training E-Book

Sonja Meiburg

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Beschreibung

Spaziergänge mit Hunden können schnell herausfordernd werden, besonders wenn Ablenkungen wie Fahrräder, Eichhörnchen oder andere Hunde auftauchen. Doch es gibt Wege, diese gemeinsame Zeit in ein entspanntes und spannendes Erlebnis zu verwandeln. Die erfahrene Hunde-Expertin Sonja Meiburg zeigt mit ihrem bewährten positiven Training, wie aufeinander aufbauende Einheiten helfen, den Spaziergang zu dem zu machen, was er sein sollte: eine großartige Zeit miteinander. Mit den richtigen Tipps und Techniken wird jeder Spaziergang zum Vergnügen für Mensch und Hund.

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Seitenzahl: 136

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Cover for EPUB

Titel

Gassi-Training

Entspannt an der Leine und im Freilauf

Sonja Meiburg

KOSMOS

Impressum

Alle Angaben in diesem Buch erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Sorgfalt bei der Umsetzung ist indes dennoch geboten. Verlag und Autoren übernehmen keinerlei Haftung für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden, die aus der Anwendung der vorgestellten Materialien und Methoden entstehen könnten. Dabei müssen geltende rechtliche Bestimmungen und Vorschriften berücksichtigt und eingehalten werden.

Distanzierungserklärung

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Umschlagsabbildung: © Anna Auerbach

© 2025, Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG

Pfizerstraße 5–7, 70184 Stuttgart

kosmos.de/servicecenter

Alle Rechte vorbehalten

ISBN 978-3-440-51152-7

E-Book-Konvertierung: le-tex publishing services GmbH, Leipzig

Übersicht

Cover

Titel

Impressum

Inhaltsverzeichnis

Hauptteil

Bevor wir starten

Dein perfektes Gassi

Entdecke eure Vorlieben

Wie lange und wie viel?

Das Equipment

Der Hund an der Leine

Gassi-Knigge

Die Leinenführigkeit

Der Arbeits- und Freizeitmodus

Das Training

Aus dem Haus gehen

Etwas schwieriger: Treppen runtergehen

Der Hund im Freilauf

Am Anfang steht das Training

Der Rückruf

Begegnungen meistern

Die Herausforderung

Das Training

Strategien für unerwünschte Begegnungen

Nützliche Gassi-Signale

Signale, die dein Hund kennen sollte

Nur auf Signal aus dem Auto springen

Fingertouch „Hand“

Leine entheddern: „Andersrum“

Insel-Signale: Entspannung und Action

Nach dem Gassi

Die Autorin

Das perfekte Gassi für dich und deinen Hund

Nützliche Begleiter − Gassi-Signale

Service

Zum Weiterlesen

Zum Weiterklicken

© Anna Auerbach / Kosmos

Bevor wir starten

W as stellst du dir unter dem perfekten Hundegassi vor? Durch Wald und Wiesen streifen und dabei Rehe beobachten? Bällchen werfen auf einer Wiese? Durch die Stadt spazieren und im nächsten Café einen Latte Macchiato schlürfen, während dein Hund zu deinen Füßen liegt?

All das macht nur Spaß, wenn deine Bedürfnisse und die deines Hundes auf einer Wellenlänge liegen. Wenn du lieber gemütlich durch die Gegend schlurfst, dein Hund aber jede Menge Energie abzuarbeiten hat, dann wird es schwierig. Genauso wie in den Momenten, in denen du gemütlich auf einer Wiese sitzen möchtest, dein Hund aber den nächsten Menschen auf einem Fahrrad hetzen möchte.

In meinem Leben gab es schon Hunde, die mit einer extremen Vehemenz jede Nachbarskatze verhauen wollten. Hunde, die schon aus dem Hemd gesprungen sind, wenn andere Hunde noch 30 Meter entfernt waren. Hunde, die Fahrräder zum Fressen gerne hatten, und Hunde, die jeden Menschen, der uns entgegenkam, sofort als besten Kumpel adoptieren und verschmusen wollten. All das war mir nicht unbedingt recht, aber ich habe schnell merken müssen, dass es nicht viel hilft, Verhalten ständig durch Strafen unterdrücken zu wollen. Meine Hunde waren dann eben schneller, geschickter, heimlicher unterwegs, weil ihnen die Nachbarskatze, Fahrräder oder Menschen so extrem wichtig waren. Es musste also anders funktionieren.

Es geht häufig um die Fragen:

„Was braucht mein Hund? Und was brauche ich? Und wie kriege ich beides unter einen Hut, sodass wir beide entspannt Gassi gehen können, ohne uns oder die Umwelt zu nerven?“

Wie du deine Gassibedürfnisse mit denen deines Hundes in Einklang bringst, wie du es schaffst, dass dein Hund an lockerer Leine geht, wie du Begegnungen meisterst und wie dein perfektes Gassi aussehen kann, lernst du in diesem Buch.

Ich wünsche dir und deinem Hund eine wunderbar entspannte Zeit miteinander.

Liebe Grüße,

Sonja Meiburg

DEIN PERFEKTES GASSI

© Anna Auerbach / Kosmos

Entdecke eure Vorlieben

Jetzt darfst du einfach mal träumen. Wie sieht DEIN ganz persönliches, perfektes Gassi aus? Wir sind ja alle verschieden. Eine streunt gerne durch den Wald, schaut in die Luft und genießt das Vogelzwitschern. Ein anderer geht lieber durch den Stadtpark und setzt sich ins nächste Café. Schreib mal auf.

© Anna Auerbach / Kosmos

© Anna Auerbach / Kosmos

Wo seid ihr am liebsten unterwegs?

Bewegt ihr euch lieber rund um bewohnte Gebiete oder fahrt ihr lieber ins Grüne?

W as ist dein ganz perfektes Gassi? Schlenderst du gerne langsam durch die Gegend oder bist du eher flott unterwegs? Bist du gerne im Wald? Draußen auf dem Feld? Im Stadtpark? In der Fußgängerzone? Magst du es gerne kühler oder gehst du lieber in der prallen Sonne spazieren? Läufst du lieber auf ebenem Asphalt, hellem Schotter oder weichen Waldwegen?

Und was tust du dabei gerne? Hörst du gerne Podcasts? Schaust du auf dein Handy? Sitzt du gerne auf der Parkbank und beobachtest Leute? Gehst du gerne auf die Hundewiese? Trainierst du beim Gassi gerne mit deinem Hund? Schreibe das mal ganz genau auf.

© Anna Auerbach / Kosmos

Trainierst du gerne beim Gassi?

Als Nächstes ist dein Hund dran. Was wäre sein Traumgassi? Dein Hund ist genauso ein Individuum wie du mit eigenen Vorlieben und Abneigungen. Wenn du schon einige Zeit mit deinem Hund, egal ob jung oder erwachsen, zusammenlebst, kennst du ganz bestimmt die Lieblingsaktivitäten deines Hundes.

Mag er den Wald und seine Gerüche? Würde er gerne jagen gehen? Mag er lieber eine ruhige Wohngegend oder die Innenstadt mit vielen Menschen? Mag er gerne andere Hunde treffen oder ist ihm eine ruhige, aktionslose Runde lieber? Ist er gerne schnell unterwegs oder trabt er lieber gemütlich von Blümchen zu Blümchen? Hat er im Sommer Schwierigkeiten mit warmen Temperaturen? Oder hat er wenig Unterwolle, sodass er schon bei etwas kühleren Temperaturen oder Wind bereits friert? Ist er sicher auf den Beinen, sodass er auch auf Schotter laufen kann? Oder ist er nicht ganz so souverän auf unebenem Grund unterwegs? Wie lange kann dein Hund überhaupt Gassi gehen?

© Anna Auerbach / Kosmos

Manche Hunde sind sehr gesellig.

Wenn du dir nicht sicher bist, was dein Hund mag, probier es aus. Geh mal in der Stadt, geh mal in den Wald. Geh mal schneller, geh mal langsamer. Beobachte deinen Hund dabei. Wo hast du das Gefühl, dass er sich besonders wohl fühlt? Findet er Hundebegegnungen wirklich interessant oder stressen sie ihn eher? Was passiert, wenn du kein Tempo vorgibst, sondern dich deinem Hund anpasst? Läuft er dann eher schneller oder läuft er eher langsamer? Was passiert, wenn du deinen Hund die Richtung angeben lässt? Geht er lieber im Wohngebiet spazieren oder landet ihr plötzlich vor einem Baumarkt? Ja, das ist alles schon vorgekommen. Hunde haben manchmal völlig andere Vorlieben als wir Menschen.

Was auch noch wichtig sein kann: Genau wie bei uns Menschen können sich die Vorlieben deines Hundes im Laufe seines Lebens ändern. Biete ihm also gerne ab und zu mal eine neue Umgebung oder eine neue Art des Gassis an und schau mal, wie er reagiert. Wer weiß, vielleicht gefällt ihm auf einmal das Wohngebiet um die Ecke besser als die Hundwiese, die er vorher so mochte.

UND WAS MACHST DU JETZT MIT DIESEN INFORMATIONEN?

Wenn du mit deinen Notizen fertig bist, stell sie doch mal einander gegenüber. Was habt ihr gemeinsam? Kreise das grün ein. Wo habt ihr unterschiedliche Interessen? Kreise das rot ein.

© Anna Auerbach / Kosmos

Erstelle eine Gassi-Vorlieben-Liste.

Wenn dein Hund und du dieselben Dinge mögen: Herzlichen Glückwunsch! Dann hast du den Jackpot gezogen. Egal, wo du spazierengehen möchtest: Dein Hund wird es klasse finden.

Aber was tust du, wenn dem nicht so ist? Es kann zum Beispiel gut sein, dass du gerne einen Laufbegleiter hättest, dein Hund aber lieber ausgiebig an jedem Grashalm schnüffeln würde. Es kann auch passieren, dass du gerne durch den Park gehst und dich hinterher in ein Café setzt, dein Hund aber keine Lust hat, sich auf den kalten Fliesenboden zu legen, ständig Leute über sich drüberstolpern zu lassen und bei jedem vorbeiziehenden Fiffi gleich aus dem Hemd springt.

Nutze deine Liste! Gestalte deine Gassis zu einem großen Teil so, dass ihr beide Spaß daran habt. Das heißt: Sorge dafür, dass du möglichst oft so Gassi gehst, dass die Dinge, die du grün eingekreist hast, möglichst oft vorkommen. Damit schaffst du eine gute Voraussetzung für einen entspannten Spaziergang und den können wir alle gut gebrauchen.

Dort, wo du und dein Hund unterschiedliche Interessen haben, darfst du überlegen, wie ihr euch so gut wie möglich annähern könnt. Wenn du gerne im Café sitzt, dein Hund aber gerne an ruhigen Stellen im Wald unterwegs ist: Könntet ihr vielleicht zunächst eine einsame Waldrunde drehen, auf der dein Hund ausgiebig schnüffeln und sich erleichtern kann, bevor du ein ruhiges Café in Waldnähe aufsuchst?

Wenn du gerne in der Stadt unterwegs bist, dein Hund damit aber völlig überfordert ist: Kannst du vielleicht zuerst mit deinem Hund auf seinen Lieblingsfeldwegen spazierengehen und ihn danach daheim lassen, während du einen Stadtbummel unternimmst?

Wenn du gerne mit anderen Hundemenschen reden möchtest, dein Hund aber mit fremden Hunden so gar nichts anfangen kann: Kannst du vielleicht mit ein, zwei ausgesuchten Hunden und ihren Menschen viel Zeit investieren, damit sich dein Hund und deren Hunde ganz in Ruhe und mit viel Gespür kennenlernen können? So hättest du Kontakt zu anderen Hundeleuten und dein Hund lernt vielleicht nach und nach ein paar neue Hundekumpels kennen.

Wenn es draußen heiß ist, ist es besser, wenn du die frühen Morgenstunden nutzt und Wege suchst, die schön schattig sind. Im Winter könnte es sein, dass dein Hund einen Mantel braucht oder du Wege suchen solltest, die salzfrei sind. Vielleicht kann dein Hund im Winter körperlich bedingt auch nur ganz bestimmte Strecken gehen, die eisfrei und eben sind, statt sich durch tiefen Schnee und unebenen Untergrund kämpfen zu müssen. Insbesondere kleine Hunde bekommen sowohl im Sommer als auch im Winter die volle Packung vom Boden ab. Im Sommer reflektiert die Hitze, im Winter die Kälte. Da solltest du die Gassiwege schon wirklich gut aussuchen.

© Anna Auerbach / Kosmos

Kleine Hunde kriegen viel Hitze oder Kälte vom Boden ab.

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum du diesen Aufwand auf dich nehmen solltest. Dein Hund könnte doch einfach da hingehen, wo du hin möchtest, ob er das nun super findet oder nicht. Das steht dir natürlich frei. Dein Hund kann es sich ja nicht aussuchen. Du bist der Mensch, der den Gassiweg bestimmt. Es könnte nur sein, dass dein Gassi wesentlich entspannter verläuft, wenn du nicht nur deine eigenen Bedürfnisse berücksichtigst, sondern auch die deines Hundes. Das sind dann beste Voraussetzungen, um es mit allen Herausforderungen, die ein Spaziergang manchmal mit sich bringen kann, aufzunehmen und gemeinsam eine richtig gute Zeit zu haben!

Wie lange und wie viel?

Es macht nicht nur Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, wie so ein Gassi am besten aussehen soll, sodass es für dich und deinen Hund angenehm ist. Es macht auch Sinn, wenn du dir überlegst, wie lange oder wie weit du gehen solltest.

D ie meisten Hundeleute, die ich kenne, neigen dazu, ihren Hund in Sachen Gassi zu überschätzen. Es herrscht immer noch die einhellige Meinung, dass für das Gassi gilt „Je länger und je weiter, umso besser für den Hund“.

Das stimmt aber nicht unbedingt. Die ideale Gassi-Intensität hängt vom Gesamtzustand und der Tagesform deines Hundes ab und ist sehr individuell. Wenn du genau hinschaust, erkennst du, wie viel Gassi dein Hund gebrauchen kann.

Zwei Anzeichen, dass dein Gassi zu lange/zu weit ist:

1. Dein Hund läuft langsamer als du

Wenn dein Hund immer mal wieder zurückbleibt, ewig vor sich hinschnüffelt, nur noch langsam hinter dir hertrottet, sich vielleicht sogar hinsetzt oder hinlegt, dann dauert dein Gassi schon zu lange. Dein Hund zeigt dir deutlich, dass er nicht mehr möchte. Vielleicht ist es zu warm oder zu kalt, vielleicht ist der Weg für deinen Hund nicht so gut begehbar, vielleicht ist er sogar krank und ihm tut etwas weh. Egal, was es ist: Zwing deinen Hund nicht dazu, weiterzugehen. Dreh um und geh heim. Wenn dein Spaziergang für dich noch nicht lang genug war, geh einfach nochmal alleine los.

2. Dein Hund dreht hohl, sobald du nach Hause kommst

Wenn dein Hund nach dem Gassi erst so richtig aufdreht, durch den Garten oder das Wohnzimmer schießt, über Tische und Bänke geht, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass das Gassi zu aufregend war. Das ist KEIN Zeichen für eine Unter- sondern wahrscheinlicher für eine Überforderung. Vielleicht war die Strecke zu lang und dein Hund hatte permanent neue Eindrücke vor seiner Nase. Vielleicht war in den letzten Tagen viel los in eurem Leben und dein Hund hatte nicht genügend Schlaf. Vielleicht ist dein Hund noch recht jung und von den vielen Gassi-Impressionen total überreizt. Vielleicht bist du in dieser Woche schon drei Mal eine unbekannte Strecke mit deinem Hund gegangen und er ist völlig aus seiner Routine raus. Du kannst auch mal versuchen, einen Hin- und Rückweg zu gehen, statt einen Rundweg zu machen. Auf dem Rückweg kennt dein Hund viele Reize schon und ist dann nicht mehr so aufgeregt. Wenn dein Hund nach dem Gassi regelmäßig völlig überdreht ist, solltest du die Intensität deiner Spaziergänge überdenken. Kürze mal zwei Wochen lang deine Gassis um die Hälfte und gehe nur bekannte Strecken. Prüfe auch, ob dein Hund genügend ruht (ein erwachsener Hund ruht gerne mal 18–20 Stunden/Tag). Beobachte deinen Hund in diesen zwei Wochen: Wird er ruhiger? Dann passe eure Spaziergang-Routine entsprechend an.

Natürlich darf und soll ein Gassi auch mal aufregend, spannend oder gar stressig sein! Spiel mit deinem Hund! Sorge für neue Reize und Aufregung und Anregung! Dafür gehst du eben beim nächsten Mal wieder dort spazieren, wo ihr beide in Ruhe die Seele baumeln lassen könnt.

© Anna Auerbach / Kosmos

Action ist natürlich auch wichtig.

Was Ruhe ins Gassi bringt

Hin- und Rückweg, statt RundwegLeckerchen oder Spielzeug verstecken.Auf einer Bank sitzen und den Hund etwas kauen lassenAuf einer Decke sitzen und in die Gegend schauenDen Hund wenig stören und, wo es möglich ist, einfach mal machen lassenViel schnüffeln lassenIn Gegenden mit wenig aufregenden Reizen spazierengehenUhrzeiten wählen, zu denen wenig los ist

Was Aufregung ins Gassi bringt

Permanent an kurzer Leine laufen müssen, kostet Selbstbeherrschung

Schnüffeln verbieten

Viele aufregende Spiele wie Ballwerfen.

Ständig neue Orte oder Reize

Uhrzeiten wählen, zu denen es viele Wildspuren oder Hundebegegnungen gibt

Den Hund ständig weiterziehen, weil der Mensch im Stechschritt spazierengehen möchte

Das Equipment

„Was soll ich schon groß mitnehmen? Leine und Halsband reichen doch.“ Grundsätzlich ist das gar nicht so falsch. Es ist nicht notwendig, dass du schwer bepackt mit deinem Hund in den Wald ziehst.

© Anna Auerbach / Kosmos

Was man so braucht

Hund und Mensch freuen sich über gut passendes, solides Material.

© Anna Auerbach / Kosmos

Es schadet aber nicht, wenn du dir dein Equipment mal genauer anschaust. Manche Dinge können dir dabei helfen, bequemer und sicherer mit deinem Hund durch die Welt zu stiefeln, potenziell unangenehme Situationen eleganter und entspannter zu meistern und mehr Spaß zusammen zu haben. Neben den Dingen, die ich dir im Kasten aufgelistet habe, auch alles, worauf du Lust hast, wenn ihr zwischendurch mal eine Pause machen möchtet: Picknickdecke, Kauspielzeug, Tee, Knabberzeugs für dich …

Dinge, die du mitnehmen kannst…

… aber nicht alle mitnehmen musst:

Brustgeschirr/HalsbandLeine (ggf. Handschuhe)RuckdämpferHundemantelWasserLeckerchen/TascheSpielzeugHaufentüten

BRUSTGESCHIRR/HALSBAND