Grundzüge der Volkswirtschaftslehre - N. Gregory Mankiw - E-Book

Grundzüge der Volkswirtschaftslehre E-Book

N. Gregory Mankiw

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35,99 €

Beschreibung

Hilft die Mietpreisbremse, erschwingliche Wohnungen zu finden? Welche Auswirkungen hat der Corona-Lockdown auf die Wirtschaft? Was bedeutet der Brexit für Großbritannien und die Europäische Union? Warum sinkt das Produktivitätswachstum? Diese griffigen Beispiele machen klar: Volkswirtschaft findet mitten im Leben statt. Das ebenso fundierte wie wirklichkeitsnahe Lehrbuch avancierte weltweit zum Bestseller – auch wegen seiner klaren Sprache und seines ausgereiften didaktischen Konzepts. Anschaulicher kann Volkswirtschaft nicht vermittelt werden! Die Neuauflage wurde umfassend aktualisiert und behandelt nun noch stärker die Informations- und Verhaltensökonomik. Neu ist zudem ein Überblick über heterodoxe Wirtschaftstheorien wie die feministische Ökonomik oder die Komplexitätsökonomik. Die Betrachtung unterschiedlicher Markstrukturen wurde um die Theorie bestreitbarer Märkte ergänzt. Darüber hinaus wurden weitere Außenhandelstheorien wie das Heckscher-Ohlin- und das Stolper-Samuelson-Theorem aufgenommen. Mit Wiederholungsfragen und zahlreichen Aufgaben im Buch sowie ausführlichen Lösungen im begleitenden Arbeitsbuch von Marco Herrmann.

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Seitenzahl: 2183

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[XV]Inhaltsverzeichnis

Hinweis zum UrheberrechtImpressumDie VerfassersDie Bearbeiter der deutschen AuflageVorwort der deutschen Bearbeiter zur 8. AuflageInhaltsübersichtAbkürzungsverzeichnisHinweise für den Benutzer1 Was ist Volkswirtschaftslehre?1.1 Die Wirtschaft und die Wirtschaftsordnung1.2 Wie Menschen Entscheidungen treffen1.3 Wie Menschen zusammenwirken1.4 Wie die Volkswirtschaft insgesamt funktioniert1.5 Fazit2 Denken wie ein Volkswirt2.1 Ökonomische Methodologie2.2 Theorieschulen2.3 Der Volkswirt als politischer Berater2.4 Warum Volkswirte einander widersprechen3 Die Marktkräfte von Angebot und Nachfrage3.1 Die Annahmen des Marktmodells3.2 Nachfrage3.3 Angebot3.4 Angebot und Nachfrage zusammen3.5 Die Preiselastizität der Nachfrage3.6 Andere Nachfrageelastizitäten3.7 Die Preiselastizität des Angebots3.8 Anwendungsfälle für Elastizität von Angebot und Nachfrage3.9 Fazit: Wie Preise Ressourcen zuteilen4 Hintergründe zur Nachfrage: Die klassische Theorie der Konsumentscheidung4.1 Das mikroökonomische Standardmodell4.2 Budgetbeschränkung: Was der Konsument sich leisten kann4.3 Präferenzen: Was der Konsument will4.4 Optimierung: Was der Konsument wählt4.5 Der verhaltensökonomische Blick auf das Konsumentenverhalten5 Hintergründe zum Angebot: Unternehmen in Wettbewerbsmärkten5.1 Kosten und Opportunitätskosten5.2 Produktion und Kosten5.3 Verschiedene Kostenarten5.4 Kurzfristige und langfristige Kosten5.5 Skalenerträge5.6 Was ist ein Wettbewerbsmarkt?5.7 Gewinnmaximierung und die Angebotskurve des Unternehmens bei vollständiger Konkurrenz5.8 Die Marktangebotskurve bei vollständiger Konkurrenz5.9 Fazit6 Konsumenten, Produzenten und die Effizienz von Märkten6.1 Konsumentenrente6.2 Produzentenrente6.3 Markteffizienz6.4 Fazit7 Angebot, Nachfrage und die Politik der Regierung7.1 Preiskontrollen7.2 Steuern7.3 Subventionen7.4 Steuern und Effizienz7.5 Der Nettowohlfahrtsverlust der Besteuerung7.6 Administrative Kosten der Steuererhebung7.7 Die Ausgestaltung des Steuersystems7.8 Steuern und Gerechtigkeit7.9 Fazit8 Öffentliche Güter, Allmendegüter und meritorische Güter8.1 Die verschiedenen Arten von Gütern8.2 Öffentliche Güter8.3 Allmendegüter8.4 Meritorische Güter8.5 Fazit9 Externalitäten und Marktversagen9.1 Externalitäten9.2 Externe Effekte und Ineffizienz der Märkte9.3 Private Lösungen bei externen Effekten9.4 Politische Maßnahmen gegen Externalitäten9.5 Öffentlich-private Maßnahmen gegen Externalitäten9.6 Staatsversagen9.7 Fazit10 Die Produktionsentscheidung des Unternehmens10.1 Isoquanten und Isokostenlinien10.2 Die Minimalkostenkombination10.3 Fazit11 Marktstrukturen I: Monopol11.1 Unvollständige Konkurrenz11.2 Warum Monopole entstehen11.3 Wie Monopole Produktions- und Preisentscheidungen treffen11.4 Wohlfahrtseinbußen durch Monopole11.5 Preisdifferenzierung11.6 Wirtschaftspolitische Maßnahmen gegen Monopole11.7 Fazit12 Markstrukturen II: Monopolistische Konkurrenz12.1 Wettbewerb mit unterschiedlichen Produkten12.2 Werbung und Markenbildung12.3 Fazit13 Marktstrukturen III: Oligopol13.1 Märkte mit nur wenigen Anbietern13.2 Die Spieltheorie und die Ökonomik der Kooperation13.3 Eintrittsbarrieren auf Oligopolmärkten13.4 Wirtschaftspolitische Maßnahmen gegen Oligopole13.5 Fazit14 Marktstrukturen IV: Bestreitbare Märkte14.1 Die Eigenschaften bestreitbarer Märkte14.2 Die Grenzen der Bestreitbarkeit14.3 Fazit15 Arbeitsmarktökonomik15.1 Die Arbeitsnachfrage15.2 Das Arbeitsangebot15.3 Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt15.4 Andere Arbeitsmarkttheorien15.5 Einkommensunterschiede15.6 Die ökonomischen Aspekte der Diskriminierung15.7 Sonstige Produktionsfaktoren: Boden und Kapital15.8 Ökonomische Rente15.9 Fazit16 Einkommensungleichheit und Armut16.1 Die Messung der Ungleichheit16.2 Die politische Philosophie der Einkommensumverteilung16.3 Politische Maßnahmen zur Armutsbekämpfung16.4 Fazit17 Interdependenz und Handelsvorteile17.1 Die Produktionsmöglichkeitenkurve17.2 Produktionsmöglichkeiten und Handel17.3 Das Prinzip des komparativen Vorteils17.4 Die Bestimmungsfaktoren des Außenhandels17.5 Gewinner und Verlierer des Außenhandels17.6 Handelsbeschränkungen17.7 Weitere Außenhandelstheorien17.8 Fazit18 Informations- und Verhaltensökonomik18.1 Abweichung von der Annahme vollkommener Information: Informationsökonomik18.2 Abweichungen von der Annahme rationalen Verhaltens: Verhaltensökonomik18.3 Fazit19 Heterodoxe Theorien in der Volkswirtschaftslehre19.1 Einleitung19.2 Institutionenökonomik19.3 Feministische Ökonomik19.4 Komplexitätsökonomik19.5 Fazit20 Die Messung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt und das Preisniveau20.1 Makroökonomische Denkschulen20.2 Das Wesen der Makroökonomik20.3 Einkommen und Ausgaben einer Volkswirtschaft20.4 Die Messung des Bruttoinlandsprodukts20.5 Die Bestandteile des BIP20.6 Reales versus nominales BIP20.7 Die Grenzen des BIP als Wohlstandsmaß20.8 Die Messung der Lebenshaltungskosten20.9 Der Verbraucherpreisindex20.10 Inflationsbereinigung von ökonomischen Größen20.11 Fazit21 Produktion und Wachstum21.1 Das Wirtschaftswachstum rund um die Welt21.2 Die Bestimmungsgrößen der Produktivität und die Rolle der Produktivität für das Wachstum21.3 Wachstumstheorien21.4 Wirtschaftswachstum und staatliche Politik21.5 Fazit22 Arbeitslosigkeit22.1 Die Erfassung von Arbeitslosigkeit22.2 Arbeitsplatzsuche22.3 Strukturelle Arbeitslosigkeit22.4 Die Kosten der Arbeitslosigkeit22.5 Fazit23 Sparen, Investieren und das Finanzsystem23.1 Finanzinstitutionen23.2 Sparen und Investieren in der nationalen Einkommensrechnung23.3 Der Kreditmarkt23.4 Fazit24 Grundlagen der Finanzierung24.1 Der Barwert: Ein Maß für den Zeitwert des Geldes24.2 Der Umgang mit Risiko24.3 Vermögensbewertung24.4 Neue Produkte in der Finanzwelt24.5 Die Effizienzmarkthypothese in der (Finanz-)Krise24.6 Fazit25 Das monetäre System25.1 Die Bedeutung des Geldes25.2 Die Rolle von Zentralbanken25.3 Banken und das Geldangebot25.4 Die geldpolitischen Instrumente der Zentralbank25.5 Fazit26 Geldmengenwachstum und Inflation26.1 Die klassische Inflationstheorie26.2 Die Kosten der Inflation26.3 Das Inflationsziel der Zentralbank26.4 Fazit27 Grundsätzliches über die offene Volkswirtschaft27.1 Die internationalen Güter- und Kapitalströme27.2 Die Preise für internationale Transaktionen: Nominale und reale Wechselkurse27.3 Eine Erklärung der Wechselkursbestimmung: Die Kaufkraftparitätentheorie27.4 Fazit28 Eine makroökonomische Theorie der offenen Volkswirtschaft28.1 Das Angebot an und die Nachfrage nach Kreditmitteln und Devisen28.2 Das Gleichgewicht in der offenen Volkswirtschaft28.3 Wie wirtschaftspolitische Maßnahmen und andere Ereignisse eine offene Volkswirtschaft beeinflussen28.4 Fazit29 Konjunkturzyklen29.1 Trendwachstum29.2 Ursachen für Konjunkturzyklen29.3 Konjunkturmodelle29.4 Fazit30 Keynes, Keynesianer und die IS-LM-Analyse30.1 Das Keynesianische Kreuz30.2 Der Multiplikatoreffekt30.3 Die IS- und die LM-Kurve30.4 Das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht im IS-LM-Modell30.5 Vom IS-LM-Modell zur aggregierten Nachfragekurve30.6 Fazit31 Gesamtwirtschaftliche Nachfrage und gesamtwirtschaftliches Angebot31.1 Drei wichtige Befunde zu den konjunkturellen Schwankungen31.2 Zur Erklärung von kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen31.3 Die aggregierte Nachfragekurve31.4 Die aggregierte Angebotskurve31.5 Zwei Ursachen von kurzfristigen Wirtschaftsschwankungen31.6 Fazit32 Der Einfluss von Geldpolitik und Fiskalpolitik auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage32.1 Wie die Geldpolitik auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wirkt32.2 Der Einfluss der Fiskalpolitik auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage32.3 Der Einsatz der Geld- und Fiskalpolitik zur Stabilisierung der Volkswirtschaft32.4 Fazit33 Inflation und Arbeitslosigkeit als kurzfristige Alternativen33.1 Die Phillips-Kurve33.2 Verschiebungen der Phillips-Kurve: Die Rolle von Erwartungen33.3 Verschiebungen der Phillips-Kurve: Zur Rolle von Angebotsschocks33.4 Die Kosten einer Senkung der Inflationsrate33.5 Empirische Befunde zur Phillips-Kurve33.6 Fazit34 Angebotspolitik34.1 Verschiebungen der aggregierten Angebotskurve34.2 Angebotspolitische Maßnahmen34.3 Fazit35 Gebiete mit einheitlicher Währung und die Europäische Währungsunion35.1 Der Euro35.2 Der europäische Binnenmarkt35.3 Vorteile und Kosten einer Gemeinschaftswährung35.4 Die Theorie optimaler Währungsräume35.5 Ist Europa ein optimaler Währungsraum?35.6 Fiskalpolitik und Währungsunion35.7 Fazit36 Die Finanzkrise und die Staatsverschuldung in Europa36.1 Die Finanzkrise36.2 Die Schuldenkrise in Europa36.3 Die eingeleitete Sparpolitik36.4 FazitGlossarFachbegriffe Deutsch-EnglischStichwortverzeichnis
[1]

Hinweis zum Urheberrecht:

Alle Inhalte dieses eBooks sind urheberrechtlich geschützt.

Bitte respektieren Sie die Rechte der Autorinnen und Autoren, indem sie keine ungenehmigten Kopien in Umlauf bringen.

Dafür vielen Dank!

Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft - Steuern - Recht GmbH

[IV]Titel der Originalausgabe: »Economics«, 5th Edition

N. Gregory Mankiw and Mark P. Taylor

® 2020, Cengage Learning EMEA

Translation Copyright ® 2021 by Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft • Steuern • Recht GmbH.

All rights reserved

Ins Deutsche übertragen von Marco Herrmann,

Christian Müller, Diana Püplichhuysen

Lehrmaterialien für dieses Lehrbuch finden Sie unter www.sp-dozenten.de (Registrierung erforderlich).

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Print

ISBN 978-3-7910-4996-0

Bestell-Nr. 20729-0004

EPDF

ISBN 978-3-7910-4997-7

Bestell-Nr. 20729-0151

EPub

ISBN 978-3-7910-4998-4

Bestell-Nr. 20729-0100

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

® 2020, Cengage Learning EMEA

® der deutschen Übersetzung 2021 Schäffer-Poeschel Verlag

für Wirtschaft · Steuern · Recht GmbH

N. Gregory Mankiw/ Mark P. Taylor

Grundzüge der Volkswirtschaftslehre

8. Auflage, August 2021

www.schaeffer-poeschel.de

[email protected]

Bildnachweis Cover: ® blvdone, shutterstock

Produktmanager: Alexander Kühn

Lektorat: Bernd Marquard, Stuttgart

Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart

Ein Tochterunternehmen der Haufe Group

[V]Die Verfasser

Autoren

N. Gregory Mankiw ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University. Er studierte an der Princeton University und am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Als Hochschullehrer hielt und hält er Vorlesungen zu Makroökonomik, Mikroökonomik, Statistik und Grundlagen der Volkswirtschaftslehre. Professor Mankiw ist ein überaus produktiver Autor und nimmt regelmäßig an wissenschaftlichen und politischen Debatten teil. Zusätzlich zu seiner Lehr-, Forschungs- und Autorentätigkeit forschte er im National Bureau of Economic Research, war Berater der Federal Reserve Bank in Boston und des Congressional Budget Office. Von 2003 bis 2005 war Mankiw Vorsitzender des Council of Economic Advisers, er war auch Berater des Kandidaten Mitt Romney während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2012.

Mark P. Taylor ist Dekan der John M. Olin Business School an der Washington Universität, USA. Zuvor war er Dekan der Warwick Business School an der Universität Warwick und Professor für Internationale Finanzen. Seinen ersten Abschluss erwarb er in Philosophie, Politik und Volkswirtschaftslehre an der Universität Oxford. An der Universität London schloss er das Studium der Volkswirtschaftslehre mit dem Master ab und promovierte anschließend in Ökonomie und Internationalen Finanzen. Professor Taylor lehrte und lehrt Volkswirtschaftslehre und Finanzen an verschiedenen Universitäten (u. a. Oxford, Warwick und New York) und in verschiedenen Veranstaltungen (Grundlagen-, Fortgeschrittenen- und Doktorandenveranstaltungen). Er arbeitete als leitender Wirtschaftswissenschaftler beim Internationalen Währungsfonds und bei der Bank of England. Bevor er Dekan der Warwick Business School wurde, war er leitender Direktor bei Black Rock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, wo er an internationalen Anlagestrategien arbeitete, die auf makroökonomischen Analysen basierten. Seine Forschungsarbeiten wurden in vielen Journals und wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht. Professor Taylor ist weltweit einer der am häufigsten zitierten Ökonomen. Er war auch Mitglied einer Beratergruppe für Faire und Effektive Märkte an der Bank of England.

Mitwirkender Autor

Andrew Ashwin hat über 20 Jahre Erfahrung als Dozent für Wirtschaftswissenschaften. Er hat einen Abschluss als Master of Business Administration (MBA) und hat an der Universität Leicester über die Idee und die Bewertung von Schwellenkonzepten in der Wirtschaftswissenschaft promoviert. Ashwin ist ein erfahrener Autor, der mehrere Studientexte unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades und Publikationen für Fachzeitschriften verfasst hat, die sich auf seine Forschung bezogen auf sein Promotionsvorhaben richten. Er hat auch an der Entwicklung von Online-Lehrunterlagen am Institute of Learning and Research Technologies an der Universität Bristol mitgear[VI]beitet. Andrew Ashwin war vorsitzender Prüfer einer großen Qualifikationsvergabestelle für Betriebswirtschaft und Wirtschaftswissenschaften in England und arbeitet als Berater für das Office of Qualifications and Examinations Regulation (Ofqual). Ashwin hat ein großes Interesse an Beurteilung und Lernen in den Wirtschaftswissenschaften und ist akkreditierter Gutachter am Chartered Institute of Educational Assessors. Er ist Herausgeber des Journals der Economics, Business and Enterprise Association (EBEA).

[VII]Die Bearbeiter der deutschen Auflage

Dr. Marco Herrmann hat an der Freien Universität Berlin Volkswirtschaftslehre studiert und am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Leipzig promoviert. Er ist heute bei der ECC – European Commodity Clearing AG im Bereich Clearing Strategy tätig.

Univ.-Prof. Dr. Christian Müller ist seit 2008 Professor für Wirtschaftswissenschaften und Ökonomische Bildung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Er promovierte 1999 und habilitierte 2004 in Volkswirtschaftslehre an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Ökonomische Bildung, Theorie der Wirtschaftspolitik sowie Wirtschafts- und Unternehmensethik.

Diana Püplichhuysen (M. A., MBA) studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sowie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seit 2014 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ökonomische Bildung tätig und promoviert hier zum Dr. rer. pol. Ihre Dissertation befasst sich mit Entrepreneurship im Kontext der Migrationsökonomik.

[IX]Vorwort der deutschen Bearbeiter zur 8. Auflage

Wir leben in turbulenten Zeiten. Das Corona-Virus hat die Gesellschaft und die Wirtschaft in Deutschland und der Welt in nie dagewesener Weise durcheinandergebracht. Auch in unserer deutschen Bearbeitung des »Mankiw«, des international führenden Lehrbuchs für Volkswirtschaftslehre, nehmen wir darauf deshalb immer wieder Bezug. Aber auch andere aktuelle Fragen der Wirtschaftspolitik wie die Regulierung des Fahrdienstleisters Uber, die Bereitstellung von Internetbandbreiten in Indien, der Handelskrieg zwischen China und den USA oder die Gewährung von Subventionen für E-Autos werden in dieser Ausgabe aufgegriffen, diskutiert und in die größeren Zusammenhänge der Volkswirtschaftslehre eingeordnet. Bei alledem ist auch die neue, 8. deutsche Auflage der »Grundzüge der Volkswirtschaftslehre« durch ihren lebendigen und engagierten Schreibstil gekennzeichnet. In bewährter Weise werden wiederum überall, wo es möglich ist, Mathematisierungen vermieden und die behandelten Theorien und Modelle in möglichst intuitiver Weise dargestellt.

Die neue Auflage nimmt auch die immer wieder aufflammende Kritik an allzu stark vereinfachenden Vorstellungen eines kühl und rational kalkulierenden Homo oeconomicus auf, der die grundlegenden Modelle der neoklassischen Standardtheorie der Volkswirtschaftslehre prägt, und zwar zugunsten sogenannter heterodoxer Ansätze, denen nunmehr der gesamte Teil 8 des Lehrbuchs gewidmet wird. Einen viel höheren Stellenwert erhält dabei die mittlerweile mit mehreren Nobelpreisen ausgezeichnete Informations- und Verhaltensökonomik. Völlig neu ist auch das Kapitel 19, das Überblicke über die Erkenntnisse der Institutionenökonomik, der feministischen Ökonomik und der Komplexitätsökonomik gibt. Die Betrachtung unterschiedlicher Marktstrukturen wurde in dieser Ausgabe um einen Überblick über die Theorie der bestreitbaren Märkte (Kapitel 14) ergänzt. Und in Kapitel 17 wirft das Lehrbuch nach den gewohnt gründlichen Vorstellungen der Regel vom komparativen Vorteil nun auch einen Blick auf weitere Außenhandelstheorien wie das Heckscher-Ohlin- und das Stolper-Samuelson-Theorem. Wichtige Finanzmarktthemen haben jetzt ihren Platz in Kapitel 24 gefunden.

Wir Überträger der deutschen Ausgabe haben uns wiederum nicht auf eine bloße Übersetzung der englischsprachigen Vorlage – der 5th European Edition von »Economics« – beschränkt, sondern diese wie üblich auf die Lebensumstände deutschsprachiger Leserinnen und Leser übertragen. So behandeln wir außer der Corona-Krise, die erst nach dem Erscheinen der britischen Originalpublikation ausbrach, die aktuelle Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland, die Marktmacht von Unternehmen wie Google oder Edeka und die daraus folgenden Regulierungsbestrebungen der deutschen und europäischen Kartellbehörden, die Hyperinflation in Venezuela und natürlich auch den Brexit.

Einen besonderen Vorzug der deutschen Ausgabe sehen wir auch im begleitenden Arbeitsbuch von Dr. Marco Herrmann, das eine exzellente Möglichkeit bietet, die behandelten Theorien und Modelle anhand von Wiederholungsfragen sowie praxisnahen Aufgaben und Anwendungen zu festigen und zu vertiefen. Das Arbeitsbuch [X]erscheint zeitgleich mit der neuen deutschen Auflage des Lehrbuchs komplett überarbeitet.

Wir danken dem Verlag, namentlich Herrn Dipl.-Betriebsw. Alexander Kühn, für die überaus angenehme und vielversprechende Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt unserem Lektor, Herrn Dipl.-Volksw. Bernd Marquard, dessen Sachverstand, Professionalität und Liebe zum Detail uns wiederum eine enorme Hilfe waren.

März 2021

Marco Herrmann, Christian Müller und Diana Püplichhuysen

[XI]Inhaltsübersicht

Teil 1 Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Teil 2 Die Theorie der Wettbewerbsmärkte

Teil 3 Eingriffe in Märkte

[XII]Teil 4 Unternehmensverhalten und Marktstrukturen

Teil 5 Faktormärkte

Teil 6 Ungleichheit

Teil 7 Handel

[XIII]Teil 8 Heterodoxe Ökonomik

Teil 9 Makroökonomische Daten

Teil 10 Die realökonomische Entwicklung auf lange Sicht

Teil 11 Zinssätze, Geld und Preise auf lange Sicht

[XIV]Teil 12 Die Makroökonomik der offenen Volkswirtschaft

Teil 13 Kurzfristige wirtschaftliche Schwankungen

Teil 14 Internationale Makroökonomik

[XXIII]Abkürzungsverzeichnis

Abkürzungenglischer Begriffdeutscher BegriffKapitelAFCaverage fixed costdurchschnittliche fixe Kosten5ARaverage revenueDurchschnittserlös5ATCaverage total costdurchschnittliche Gesamtkosten5AVCaverage variable costdurchschnittliche variable Kosten5BCbudget constraintBudgetgerade4CconsumptionKonsum, privater Verbrauch20DdemandNachfrage2eexchange ratenominaler Wechselkurs (in Mengennotierung)27Eexpendituresgeplante Ausgaben30FCfixed costfixe Kosten5Ggovernment purchasesStaatsausgaben20Iindifference curveIndifferenzkurve (des Konsumenten)4IinvestmentInvestitionen (im makroökonomischen Kontext)20KcapitalKapital (Realkapital)5LlabourArbeit5Mquantity of moneyGeldmenge26MCmarginal costGrenzkosten5MDdemand for moneyGeldnachfrage30MPCmarginal propensity to consumemarginale Konsumquote30MPKmarginal product of capitalGrenzprodukt des Kapitals10MPLmarginal product of labourGrenzprodukt der Arbeit5MPSmarginal propensity to savemarginale Sparquote30MRmarginal revenueGrenzerlös5MRSmarginal rate of substitutionGrenzrate der Substitution4MSmoney supplyGeldangebot26NCOnet capital outflowNettokapitalabfluss27NXnet exportsNettoexporte20OCopportunity costOpportunitätskosten17PpricePreis (im Angebots-Nachfrage- Diagramm)3P(domestic) price levelPreisniveau (Index, im makroökonomischen Kontext)27P*foreign price levelPreisniveau des Auslands (Index, im makroökonomischen Kontext)27QquantityMenge2QDquantity demandedNachfragemenge3QSquantity suppliedAngebotsmenge3rinterest rateZinssatz24[XXIV]Rreserve ratioReservesatz der Banken25SsupplyAngebot (im Angebots-Nachfrage- Diagramm)3SsavingErsparnis (im makroökonomischen Kontext)23Ttaxes (minus transfer payments)Steuern (abzüglich Transferleistungen des Staates)23TCtotal costGesamtkosten5TRtotal revenueGesamterlös3Vvelocity of moneyUmlaufgeschwindigkeit des Geldes26VCvariable costvariable Kosten5VMPLvalue of the marginal product of labourWertgrenzprodukt der Arbeit15Wwage(Nominal-)Lohn15Yquantity of output (real GDP)(gesamtwirtschaftliches) Produktionsniveau, Einkommen (real)26

[XXVI]Hinweise für den Benutzer

Jedes Kapitel dieses Buches wird durch verschiedene Elemente strukturiert. Sie helfen Ihnen, die vorgestellten ökonomischen Ideen und Sachverhalte besser zu verstehen.

[XXVII]