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Zwei quietschende Gummihühner, eine Handvoll Schläger und zwei Teams voller Spielverrückter: Mehr braucht es nicht für das neue Lieblingsspiel der Outdoorfans. Ob Geschicklichkeit wie beim Minigolf, Schlagkraft wie beim Baseball oder … Beim Gummihuhngolf ist alles gefragt. Vor allem aber: Spaß und Teamgeist. Denn nur gemeinsam kann man das Huhn über alle Hindernisse am Ende ins Ziel fliegen lassen.
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Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Inhaltsverzeichnis
Gummihuhngolf - mehr als nur ein Spiel
Gummihuhngolf - bevor’s los geht …
Das Spielmaterial
Der Parcours - Infos vorab
Der „See“ - ein Muss für jeden Parcours
Der Parcours - erste Hindernis-Ideen
Der Parcours - für GHG-Rookies
Der Parcours - für GHG-Profis
Von der Idee zum Spiel - wie alles begann
Das offizielle Gummihuhngolf-Regelwerk
Das Turniersystem
Impressum
Gummihuhngolf - mehr als nur ein Spiel
Christoph Sonntag
wurde 1975 in Brühl geboren. Der Diplom-Sozialpädagoge ist Bildungsreferent der Katholischen jungen Gemeinde im Diözesanverband Köln, leitet Fortbildungen im Bereich „Spielerische Erlebnispädagogik“ und gestaltet erlebnis- und spielorientierte Trainings für Teams und Gremien.
Spätestens, wenn das Gummihuhn in hohem Bogen durch die Luft segelt, ist die Skepsis vergessen und selbst Spielemuffel können sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Der Spaßfaktor ist beim Gummihuhngolf garantiert und es bedarf neben ein wenig Spielfreude keiner Vorkenntnisse oder besonderer Fähigkeiten, um dabei zu sein.
Ambitionierte Spieler können zudem intensiv über ideale Raumaufteilung, Laufwegoptimierung und Abschlagtechniken philosophieren und während des Spiels bestimmte Schlagabfolgen absprechen.
Aber Gummihuhngolf ist nicht nur ein lustiges Spiel, sondern eignet sich auch als großes sportliches Ereignis.
Nach einer sehr erfolgreich durchgeführten ersten Deutschen Meisterschaft 2012 in Köln, gab es von verschiedenen Institutionen in mehreren Bundesländern bereits weitere kleinere Turniere und Meisterschaften. Womöglich wird eines Tages noch der Ruf laut nach einem „DGHGDV“ (Deutschen Gummihuhngolfdachverband).
Dass Gummihuhngolf jemals olympisch wird, ist wohl eher unwahrscheinlich. Aber es würde mich freuen, wenn durch dieses Buch noch mehr Menschen ihre Liebe zum Gummihuhngolfen entdecken. Und wer weiß – vielleicht gehört der Anblick von fliegenden Gummihühnern in städtischen Grünanlagen demnächst ja genauso zum Alltag wie die Slackline oder andere Trendsportarten …
Wie dem auch sei. Ich wünsche allen Gummihuhngolf-Enthusiasten auf jeden Fall viel Spaß beim Spielen und immer das richtige Gefühl für das Huhn.
Euer Christoph
Gummihuhngolf - bevor‘s los geht …
Das Spielprinzip beim Gummihuhngolf ist ganz einfach: Wie beim herkömmlichen Golfsport geht es darum, ein Spielobjekt – in unserem Fall ein Gummihuhn – mit so wenig Schlägen wie möglich in ein vorher festgelegtes Ziel zu befördern. Es gibt jedoch Unterschiede und bei der Wertung der Schläge eine Besonderheit.
Die Spielregeln:
Gespielt wird in mehreren Teams (2 – 4 Teams pro Runde).
In jedem Team spielen etwa 2 – 6 Personen zusammen.
Alle Teams starten nacheinander mit ihrem Huhn vom gleichen Abschlagpunkt aus und führen immer abwechselnd einen Schlag aus.
Beim Abschlagen des ruhenden Huhns müssen sich die Spieler eines Teams immer abwechseln und dabei eine vorher festgelegte Reihenfolge einhalten.
Sobald ein Schlag beendet ist, bleibt das Huhn an der entsprechenden Stelle liegen und das nächste Team darf sein Huhn schlagen.
Die Lage des Huhns darf nie verändert werden, d.h., das Huhn muss so geschlagen werden, wie es liegen geblieben ist.
Das Gleiche gilt für alle vorhandenen Hindernisse: Diese dürfen nicht weggeräumt oder zur Seite geschoben werden und müssen so akzeptiert werden, wie sie sind.
