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Gustav Klimt (1862-1918) war zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur einer der einflussreichsten Künstler, sondern gründete zudem die Bewegung der Wiener Secession. Mithilfe dieser Bewegung übte er Kritik an der traditionellen Kunst, die sich durch ihren Widerstand gegen Veränderungen sowie Intoleranz gegenüber bestimmten modernen Vorstellungen auszeichnete. Klimt ließ sich durch den langsamen aber sicheren Niedergang sowie die Vielfalt der Kulturen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie inspirieren. Bei Klimt spielten Erotik und Sinnlichkeit eine sehr große Rolle, und neben Schiele und Kokoschka zählte er zu den großen Meistern des Expressionismus. Das vorliegende Buch vereint eine erlesene Auswahl Klimts bekanntester Gemälde und einen Text, der den außergewöhnlichen Eklektizismus dieses großen Künstlers zu vermitteln vermag.
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Seitenzahl: 108
Veröffentlichungsjahr: 2012
Autoren:
Jane Rogoyska und Patrick Bade
Layout:
Baseline Co. Ltd
61A-63A Vo Van Tan Street
4. Etage
Distrikt 3, Ho Chi Minh City
Vietnam
© Confidential Concepts, worldwide, USA
© Parkstone Press International, New York, USA
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Alle Rechte vorbehalten.
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Jane Rogoyska und Patrick Bade
Inhalt
Die Wiener Secession
Klimts Leben
Anfänge
Secession
Skandale
Fin de siècle in Wien
Geliebte und Freunde
Zeichnungen und Skizzen
Gesellschaftsporträts
Ornamente und Nacktheit
Klimts Vermächtnis
Seine Werke
DIE FABEL
IDYLLE
THEATER IN TAORMINA
LIEGENDER WEIBLICHER AKT
INNENANSICHT DES ALTEN BURGTHETERS BLICK GEGEN DEN ZUCHAUERRAUM
BILDNIS DES PIANISTEN JOSHEPH PEAMBAUR
ALTE GRIECHISCHE KUNST I
LIEBE
MUSIK I
REINZEINCHNUNG FÜR DIE ALLEGORIE „TRAGÖDIE“
FISCHBLUT
KOMPOSITIONPROJEKT FÜR „MEDIZIN“
PALLAS ATHENE
BILDNIS SONJA KNIPS
PLAKAT FÜR DIE AUSSTELLUNG SECESSION I
NUDA VERITAS
NUDA VERITAS (DETAIL)
SCHUBERT AM KLAVIER
UMARMUNG DES LIEBESPAARES
INSEL IM ATTEREE
GOLDFISCHE
JUDITH MIT DEM HAUPT DES HOLOFERNES
BILDNIS GERTHA FELSOVAYI
BEETHOVEN-FRIES: VERLANGEN NACH DEM GLÜCK
BILDNIS EMILIE FLÖGE
BUCHENWALD I
DIE HOFFNUNG I
WASSERSCHLANGEN I
WASSERSCHLANGEN II
DIE DREI LEBENSALTER
BILDMIS DER MARGARETHE STONBOROUGH-WITTGENSTEIN
WERKYORLAGE ZUM STOCLET-FRIES
GARTEN MIT SONNEMBLUMEN
BILDNIS FRITZA RIEDLER
MEDIZIN
HYGIEÍA (DETAIL AUS DERr „MEDIZIN“)
BILDNIS DER ADELE BLOCH-BAUER I
HOFFNUNG II
DER KUSS
DER KUSS (DETAIL)
DANAË
SCHOLOSS KAMMER AM ATTERSEE I
BILDNIS EINER FRAU MIT HUT UND FEDERBOA
JUDITH II
DAME MIT SCHWARZEM FEDERHUT
LEBEN UND TOD
BAUERGARTEN MIT KRUZIFIX
OBERRÖSTERREICHISCHES
BILDNIS ADELE BLOCH-BAUER II
MARIA MUNK AUF DEM TOTENBETT (RIA MUNK I)
BILDNIS MÄDA PRIMAVESI
BILDNIS EUGENIA PRIMAVESI
DIE JUNGFRAU
MALCESINE AM GARDESEE
BILDNIS DER BARONIN BACHOFEN-ECHT
HÄUSER IN UNTERACH AM ATTERSEE
BILDNIS FRIEDERIKE MARIA BEER
GARTENWEG MIT HÜHNERN
KIRCHE IN UNTERACH AM ATTERSEE
DIE FREUNDINNEN
BABY (WIEGE)
ADAM UND EVA (UNVOLLENDET)
DIE TÄNZARIN
DIE BRAUT (UNVOLLENDET)
Biografie
Abbildungsverzeichnis
Notes
Nagender Kummer, (Detailder zweitenTafel des Beethoven-Frieses), 1902.
Wiener Secession, Wien.
Acht Jahre Sezession (März 1897 – Juni 1905)[1]
Kritik – Polemik – Kronik
Von Ludwig Hevesi, Wien 1906
Der Stadtrat hat in diesen Tagen, in erleuchteter Stunde, den Beschluß gefaßt, der „Vereinigung bildender Künstler Österreichs“ unter gewissen Bedingungen, die allerdings noch einiger Milderung bedürfen, einen Baugrund an der neuen Ecke der Wollzeile in Wien[2] zu überlassen, zur Errichtung eines Kunstausstellungsgebäudes. Man nennt das eine „Wiener Lokalnachricht“, aber in ihr steckt noch weit mehr Bedeutung als in sämtlichen Lokalrubriken der letzten Zeitungsjahrgänge. Mit dieser Nachricht ist ein Zauberwort ausgesprochen, das Fesseln sprengen und Tote beleben soll. Eine Stadterweiterung steht in Aussicht, die der Kunstszene zugute kommen soll; die Kunststadt Wien, diese ungeheure Kleinstadt, soll endlich ein Groß-Wien, ein wirkliches Neu-Wien werden. Überrascht werden es die Wiener hören, denn die Verschworenen haben auf ihrem Rütli in tiefster Stille gearbeitet; heute spricht die getane Tat, denn das kühne Unternehmen ist künstlerisch als auch finanziell bereits abgesichert, vorläufig für die nächsten zehn Jahre. Es war eine Gruppe jüngerer Künstler von starkem, modernem Blut, deren Tatkraft diese Bewegung in Gang gesetzt hat, die seit langem konsequenteste in Wien, seitdem das geniale Temperament Hans Makarts von hier aus die ganze Kunstwelt in Brand gesteckt. Es kann etwas daraus werden, wie die Vereinigung der „Elf“ in Berlin, die ihre Werke in Schultes Kunstsalon ausstellen, oder eine sogenannte „Sezession“ wie in München, Paris und anderen internationalen Kunststädten; ein Exodus auf den Heiligen Berg, halb Gegenbewegung, halb Neugründung. Ein „Antisalon“, der naturgemäß immer stark den Charakter eines Salons der Zurückgewiesenen haben wird. Aber diese jungen tapferen Wiener sind zugleich besonnene Patrioten. Sie wollen weder Frondeurs, noch Wassergeusen sein und auch keinen Guerillakrieg gegen Akademie und das Künstlerhaus führen. Es ist nicht die Sucht, den „Alten“ ein Schnippchen zu schlagen, die sie kitzelt. Sie wollen niemanden ärgern, sich auch nicht selber aufspielen, sie wollen einfach danach trachten, die urtümliche, klassische österreichische Kunst auf die internationale Stufe der heutigen Zeit zu heben.
Die Künstler selbst fassen ihre Absicht in folgende Worte:
Julias Tod, 1886.
Bleistift und Deckweiß, 27,6x42,4cm.
Kopf des liegenden Mannes (Deckengemälde deskaiserlichen Theaters in Wien),1886-1888.
Schwarze Kreide und Deckweiß,
28x43cm. Grafische Sammlung Albertina, Wien.
Trotzdem ist die V. b. K. Ö eine kriegerische Gesellschaft, denn sie will den Schlendrian in der Kunst bekämpfen. Jedoch wird sie dieses Ziel nicht durch spektakelnde Polemik erreichen, sondern durch Verfolgung rein künstlerischer Ziele; durch die Erziehung des „Auges“ der Masse zu einem tiefen Verständnis der lebendig fortschreitenden Kunstentwicklung. Das Bessere, das sie zu bieten gedenkt, wird dann der Feind des Guten sein, um wieviel mehr also des Schlechten. Diese Aufgabe muß mit Ausdauer unternommen werden; dem Publikum das „Schlechte“ abzugewöhnen. Das „Schlechte“ muß einfach unmöglich gemacht werden, in dem die Nachfrage „zum Schweigen gebracht wird“. Einige renommierte Namen mögen beweisen, wie tief die Notwendigkeit einer solchen Renaissance selbst von bedeutenden Künstlern empfunden wird, die gewiß über jeden Verdacht jugendlicher Streberschaft erhaben sind. Altmeister Rudolf Alt als Ehrenpräsident: Welche Anschuldigung sollte durch diese einzige Tatsache nicht widerlegt sein? Und mancher akademische Professor steht mit in der Phalanx; Myslbek, Hellmer, Julian Falat, Hynais. Unter unseren Jungen sind es besonders Engelhart und Moll, deren Energie die Bahn gebrochen hat; Bernatzik, Bacher, Klimt, Krämer, Knüpfer, Mayreder, Ottenfeld, Stöhr, Jettel und Dei sind dem Bund bereits beigetreten.[3] Und das junge Ausland jubelt ihnen seinen Gruß zu. Neu-München, Neu-Berlin stehen Seite an Seite mit Neu-Wien. Stuck, Marr, Herterich, Dettmann, KuehI, Dill und viele andere, ja selbst Pariser Meister, haben sich als „auswärtige“ Mitglieder angemeldet. Ein Jugendbund ist immer international, denn alle Jugendbünde haben ein gemeinsames Interesse: das Leben zu zelebrieren. Für Wien bedeutet diese allgemeine Zustimmung eine künstlerische Sicherstellung. Wird es doch von Jahr zu Jahr schwerer, einer Wiener Kunstausstellung einen europäischen Charakter zu verleihen. Selbst bei der letzten Internationalen Austellung im Künstlerhause genügten die von der Regierung bewilligten 30.000 Gulden nicht, um ausländische Werke anzukaufen. München, Berlin, Dresden lassen ihre Galerien mit der Weltbewegung Schritt halten und versehen dadurch ihren intellektuellen Nachwuchs mit modernem Bildungsstoff. In Wien werden die Verhältnisse dagegen immer enger; ohne den Kaiser und den Fürsten Liechtenstein wäre hier überhaupt alles längst eingeschlafen. Gerade auch auf der diesjährigen Frühjahrsausstellung sieht man es mit erschreckender Deutlichkeit, auf welchem Isolierschemel Wien steht. So wenig Inspiration ist schon lange von keiner Jahresausstellung geboten worden. Man verhält sich untereinander wie in einem Privatklub, man kennt sich gegenseitig bereits so auswendig, dass niemand mehr etwas Neues zu sagen hat. Das Ganze ist auf etwa ein Dutzend Augen verteilt, durch die man denn doch noch auf den Grund einer starken lebendigen Künstlerseele blicken kann. Die Gründe für diese Versumpfung sind ja nicht unbekannt; auch wir haben sie bei verschiedenen Anlässen grell genug beleuchtet. Der Boden in der Akademie und dem Künstlerhaus ist bedeckt mit Splittern von Lanzen, die in Sachen dieses erledigten Lehrstuhls, jenes zu vergebenden Preises, dieses Auftrags und jenes Juryspruches gebrochen wurden. Die Schattenseiten aller offiziell und zunftmäßig geübten Kunstpflege haben sich in der Enge der Wiener Verhältnisse geradezu verhängnisvoll offenbart. So ist es zugleich ein Akt der Selbsthilfe, wenn die glücklicherweise unverwüstliche Spannkraft dieses Volksschlages sich endlich in einer Befreiungstat Luft macht. Die neue Vereinigung wird endlich wieder einen künstlerischen Wettbewerb ermöglichen. Es wird in Wien so Einiges nicht mehr möglich sein; z. B. daß es ein Schindler, zwei Jahre vor seinem Tode, auf der Höhe seiner Meisterschaft, nicht durchsetzen konnte, auf der Jahresausstellung 28 Bilder aufhängen zu dürfen, oder daß die 14 Bilder, die ihm dann doch zugestanden wurden, zusammenhangslos in den Räumen des Hauses verteilt wurden. Ein neuer Schindler wird eben in die Wollzeile gehen.
Allegorie der „Skulptur“, 1889.
Bleistift und Aquarell, 44x30cm.
Links: Griechische Kunst, 1890-1891.
Öl auf Gips, 230x80cm.
Kunsthistorisches Museum, Wien.
Rechts: Ägyptische Kunst II,1890-1891.
Öl auf Gips, 230x80cm.
Ägyptische Kunst I (Junges Mädchen mit Horus),1890-1891.
Öl auf Gips, 230x230cm.
Kunsthistorisches Museum, Wien.
Frauenporträt (Frau Heymann?), um 1894.
Öl auf Holz, 39x23cm.
Kunsthistorisches Museum, Wien.
Ein eigenes Ausstellungsgebäude, wie in München, muß dieses neu entzündete Feuer der Bewegung, wie ein Kamin, am Laufen halten. Ein neues, freies Künstlerhaus. von dem aus sich vielleicht sogar die Akademie erobern lässt. Von dort aus kann sich endlich eine moderne Kunstgalerie, ein Wiener „Luxembourg“[4] zusammenfinden. Der gesamte Reinertrag der Ausstellung ist der Anlage einer solchen modernen Galerie gewidmet; sie wird als die natürliche Blüte aus diesem reichlich genährten Stamme hervorsprießen. Das neue Haus wird ein Sammel- und Brennpunkt jetzt zerstreuter österreichischer Kräfte sein, und aus dieser Speisekammer wird sogar die Provinz gespeist werden können, durch „Elite-Ausstellungen“ in allen größeren Städten, damit auch die Enterbten des Kunstgenusses lernen, sich als Glieder eines schönen Leibes zu fühlen. Es wird da viel Segen zu stiften sein. Auch Kunst fürs Volk kann und soll abfallen. Und wenn etwa Rechtshörer an die Verwaltung dieses Hauses die Bitte um freien Eintritt stellen sollten, so wird man hoffentlich weise genug sein, einen Modus für die Gewährung dieser Bitte zu finden, damit das Kunstbedürfnis dieses Nachwuchses geschürt werde, der doch, so Gott will, einst die Werke des malenden und modellierenden Nachwuchses kaufen soll.[5]
Zu den hocherfreulichen Erscheinungen dieser ganzen Bewegung gehört es, daß die Begeisterung sich diesmal mit Überlegung paart. Ohne irgendwelche Utopien an die Wand zu malen, auch ohne Fanfare und Feuerwerk, sind die jungen Leute der Vereinigung die Sache gleich praktisch angegangen. Man hat reiche Kunstfreunde ins Vertrauen gezogen, so daß die Maßgebenden des Stadterweiterungsfonds und der Gemeinde Wien beizeiten die Wichtigkeit des Unternehmens erkannten. Alle Elemente könnten diese Kühnen günstig erwerben. Nicht oft hat in Wien die Tatkraft Einzelner so rasch den Boden für eine rein künstlerische Schöpfung bereitet. Allen, die das irgend gefördert haben, gebührt der Dank des Gemeinwesens. Und die Angelegenheit ist bereits so weit gediehen, daß selbst die Pläne des neuen Hauses bald fertig sein werden. Auf dem bewilligten Gelände von über 1200 Quadratmetern wird sich inmitten einer geschmackvollen Anlage ein Kunstpalast von etwa 650 Quadratmetern Grundfläche erheben. Er ist als stattlicher Hochparterrebau geplant, mit Oberlicht, ohne Fenster, die Außenwände mit Fresken bedeckt, so daß Wien zugleich eine neue bauliche Zierde gewinnt. Die Geldmittel zur Ausführung und zum Betrieb liegen auch bereit und so hoffen die Künstler, bis zum neuen Jahre ihr neues Heim eröffnen zu können.
„Mögen weitblickende Kunstfreunde,“ so schließt die V. b. K. Ö. ihren kurzen orientierenden Aufruf, “mögen in erster Linie kunstbegeisterte Wiener die idealen Bestrebungen unserer Vereinigung würdigen und tatkräftigst fördern, mögen Mäzene und Künstler gemeinsam dem Ziele zustreben, Wien zu dem zu gestalten, zu was es in so hohem Maße prädestiniert ist, zur Kunststadt Wien.“
(27. März 1897.)
Nach dem Regen, 1899.
Öl auf Leinwand, 80x40cm.
Nixen (Silberfische), 1899.
Öl auf Leinwand, 82x52cm.
Baum des Lebens, Entwurf für den Stoclet-Fries in Brüssel (Detail),um 1905-1909.
Karton, 138,8x102cm.
Museum für Angewandte Kunst, Wien.
„Ich interessiere mich nicht für die eigene Person als Gegenstand eines Bildes, sondern mehr für andere Menschen, vor allem weibliche ..."
Die Welt, in die Gustav Klimt uns in seiner Malerei einführt, ist eine Welt des Überflusses und der Muße, voller Schönheit, Sinnlichkeit und Erotik und weit entfernt von der Hast der heutigen, harten, postmodernen Zeit. Die von ihm behandelten Themen Allegorien, Porträts, Landschaften und erotischen Bildnisse sind äußere Ereignisse, sie erschaffen eine Welt, in der Schönheit alles andere beherrscht.
In der Art, wie er Farben und Ornamentik verwendet, spürt man den Einfluss, den die japanische und altägyptische Kunst sowie das byzantinische Ravenna auf ihn ausgeübt haben. Die flache, zweidimensionale Perspektive seiner Gemälde und die oft nur stilisierten Bilder verleihen seinem Werk eine tiefe Sinnlichkeit. Ein Werk, in dem die Frauenfigur vor- und über alles herrscht.
Klimts Jugendwerk machte ihn schon ungewöhnlich früh berühmt. Er stammte aus bescheidenen Verhältnissen; sein Vater, Ernst Klimt, war Goldschmied und Kupferstecher und konnte seine achtköpfige Familie nur unter großen Schwierigkeiten ernähren.
