Beschreibung

Höchst vergnüglich - Kuck mal, wer da spricht! Heitere Episoden über die Schwangerschaft, erzählt aus Expertensicht: Ein Kind berichtet in kurzen, amüsanten Texten von seinen aufregenden Abenteuern im Mutterleib, begleitet von witzigen Farbzeichnungen. Millionen Eltern weltweit haben den zeitlosen Klassiker des dänischen Humoristen Willy Breinholst bereits schmunzelnd gelesen. Hübsches, bequemes, luxuriös ausgestattetes Einzimmerappartement, gut isoliert, mit allem erdenklichen Komfort, eigenem Ein- und Ausgang, für den Zeitraum von 9 Monaten ab sofort an ruhigen Mieter abzugeben; Vollpension, Kinder willkommen, eine Traumwohnung mit vielen Möglichkeiten, sich einzunisten. Jederzeit unverbindlich zu besichtigen. Dieses Buch ist kein Schwangerschafts-Ratgeber - vielmehr eine unterhaltsame Lektüre für alle Eltern, Großeltern und solche, die es werden wollen.

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Seitenzahl: 52


Inhalt

CoverÜber den AutorTitelImpressumIn glücklichen UmständenWohnung zu vermietenDarf ich hier wohnen?Könnt ihr mich sehen?Könnt ihr mich jetzt sehen?Ich werde langsam ich!Meine Mami nenne ich Mami!Wer klopft da?Du, jetzt wiege ich drei Gramm!Hört mal … Mein Herz klopft!Hi, hi, ich kann strampeln!Oh, ich muss Bäuerchen machen!Junge oder Mädchen?Mensch, ich kann spucken!Könnt ihr meine hübschen Ohren sehen?Werde ich ein Brustkind?Ich kann Mami treten!Mami ist die Allerbeste!Papi mischt sich ein!Es ist einfach himmlisch!Mami, was machst du da?Ich habe … hick!Ich bin total verheult!Uff, Wein brennt in den Augen!Lasst mich in Ruhe!Seid doch etwas leiser!Mami weintMensch, mir geht’s gut!Jetzt hat Mami Windeln gekauft!Für Papi gibt es Grenzen!Ich plaudere mit MamiMami und Papi haben ProblemeÜber mich sind Bücher geschrieben worden!Darf ich überhaupt hier sein?Mmh … lutschen macht Spaß!Ich mache zu viel Hallo!Jetzt hat Mami eine Wiege gekauft!Jetzt ist Mami im siebten Monat!So groß! Schon vierzig Zentimeter!Mami wird immer dickerIhr solltet Mami mal im Umstandskleid sehen!Papi macht Spaß!Papi nimmt meine Oma auf den Arm!Jetzt ist Mami im achten Monat!Schade, Mami ist schlecht gelaunt!Jetzt ist Mami im neunten Monat!Ich will aber nicht geboren werden!Ich bleibe, wo ich bin!Papis Zustand macht uns Sorgen!Wie soll das bloß enden?Ich habe die Hebamme reingelegt!Hätte ich mich bloß nicht herumgedreht!Sie geben mir keine Chance!Was macht ihr denn da?Hallo, Mami ... Hallo, Papi ... Namenstage

Über den Autor

Der Däne Willy Breinholst ist unbestritten der meistgelesene Humorist der Welt. Seine Bücher erschienen in über 100 Ländern und erreichten eine Gesamtauflage von mehr als 65 Millionen. Mit seinem zauberhaften Hallo, hier bin ich ist er seit Jahren auf den Bestsellerlisten vertreten und dafür ins Guinness Buch der Rekorde gekommen.

Willy Breinholst

Hallo, hier bin ich

Meine vergnüglichen Abenteuer auf derneunmonatigen Reise bis zur Geburt.Für Eltern und solche, die es werden wollen

Übersetzung aus dem Dänischen vonIsabella Nadolny

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe

des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

Für die Originalausgabe:

© 1973, 1976, 1978 by Willy Breinholst

Für die digitale deutschsprachige Ausgabe:

Copyright © 2017 by Bastei Lübbe AG, Köln

Covergestaltung: Christin Wilhelm, www.grafic4u.de unterVerwendung einer Illustration von Mogens Remo

Illustrationen: Mogens Remo

Datenkonvertierung E-Book:

hanseatenSatz-bremen, Bremen

ISBN 978-3-7325-4476-9

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

In glücklichen Umständen

Seit Urzeiten herrscht über den Begriff Empfängnis und den Geburtsvorgang Uneinigkeit. Wie wir alle wissen, wurde Jesus von Nazareth vom Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren. Zeus ging schwanger mit Athene. Als während der Geburtswehen die Austreibungsperiode begann, griff der Gott der Schmiede, Hephaistos, zur Axt und spaltete mit wohlgezieltem Kaiserschnitt den Schädel des Zeus – und hervor sprang eine vollständig entwickelte Athene. Leukomedon wurde von einem Vulkan geboren, dem Ätna auf Sizilien. Der Philosoph Peresilis hat selbst berichtet, er sei einem Erdhügel entsprungen, auf dem ein Priester versehentlich einen Tropfen Weihwasser verschüttet hatte. Odin hatte mit der Erde einen Sohn namens Thor, und Huitzilopochtli, der Kriegsgott der alten Azteken, wurde von einem Federball, den seine Mutter an der Brust trug, empfangen und geboren. So bemerkenswert dies alles ist: Das Allerfantastischste, Unglaubhafteste und Erstaunlichste an Empfängnis und Geburt, das man bis heute kennt, wird in diesem Bändchen geschildert. Ob Sie es glauben oder nicht: Das meint man, wenn von »anderen Umständen« die Rede ist …

Wohnung zu vermieten

Hübsches, bequemes, luxuriös ausgestattetes Einzimmerapartment, gut isoliert, mit allem erdenklichen Komfort, eigenem Ein- und Ausgang, für den Zeitraum von neun Monaten ab sofort an ruhigen Mieter abzugeben; Vollpension, Kinder willkommen, eine Traumwohnung mit vielen Möglichkeiten, sich einzunisten. Jederzeit unverbindlich zu besichtigen.

Darf ich hier wohnen?

Moment mal! Was geht hier eigentlich vor? Ich komme da nicht ganz mit. Ich bin ganz durcheinander. Ja, kriege ich am Ende die Wohnung vielleicht gar nicht? Ich werde vorwärtsgerissen, wie aus einer Kanone gefeuert. Ich begreife nicht, worum es geht, aber mein Instinkt sagt mir, dass ich für die nächsten neun Monate eine Wohnung brauche, und deswegen muss ich …

HILFE! Alle anderen Spermien drängeln und schubsen mich und versuchen, mich zu überrennen. Passt gefälligst auf, ja, und lasst mich vor …

Könnt ihr mich sehen?

Du meine Güte, ist das hier ein Getümmel! Die Sache war die, verstehen Sie: Kaum hatte sich das Gerücht verbreitet, man erwöge ernstlich, jemanden in das nette Wohnschlafzimmer reinzunehmen – es hatte lange genug leergestanden, und jetzt ermöglichte die Wirtschaftslage eine Vermietung –, setzte ein riesiger Zulauf ein. Wir waren mindestens drei- bis vierhundert Millionen potenzieller Mieter, und jeder wollte der Erste sein, verstellte dem anderen den Weg und drängte sich vor, aber eine Million nach der anderen fiel zurück, und schließlich blieb nur ein Einziger übrig, der Winzling ICH. (Wenn Sie mich sehen wollen, müssen Sie sich ein Elektronenmikroskop besorgen, denn ich bin noch sehr, sehr klein.) Jetzt brauche ich nur noch mit der Hausverwaltung Kontakt aufzunehmen, dann wird, wie ich annehme, das mit dem Mietvertrag schon in Ordnung gehen …

Könnt ihr mich jetzt sehen?