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Sie ist so talentiert! Und doch muss sie ein besonderes Arrangement mit ihrem neuen Vermieter treffen ... Durch ihn kommt sie auf eine tolle Idee für eine Bilderserie. Wird sie damit Erfolg haben? Und was ist eigentlich mit der hübschen Kellnerin, die sich als Aktmodel zur Verfügung stellt? ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet! E. K. Stase garantiert heiße Geschichten mit Ekstase!
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Seitenzahl: 101
Veröffentlichungsjahr: 2021
Hanna
Malerin der Lüste
E. K. Stase
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Inhaltsverzeichnis
Ein unanständiges Angebot
Das erste Mal
Vorbereitungen
Lazy sunday
Erna und der Römer
Der Besuch der alten Dame
Ein Ende und ein Anfang
Epilog
«Hanna, sieh mal, das wäre doch was für dich» - Sybille war ganz aufgeregt und winkte mich zu sich. Sie saß am Küchentisch vor ihrem Computer und war, wie so oft in den letzten Wochen dabei, eine neue Bleibe für mich zu suchen.
Ich verstand sie ja auch, schließlich wohnte ich jetzt fast ein halbes Jahr bei ihr und das ging ihr zunehmend auf die Nerven. Ihre Wohnung war nicht besonders groß und sie hatte mir schon einen Raum – nämlich ihr eigenes Schlafzimmer - abgetreten, in welchem ich wohnte und schlief und arbeitete – ja, ich bin Malerin und eine Staffelei, die ganzen Farben, all das brauchte schon viel Platz und manchmal reichte der im Schlafzimmer nicht.
Dann stand das ganze Zeug auch mal auf dem kleinen Balkon oder bei gutem Licht in der Küche und das ging manchmal nicht ohne Farbkleckse am Boden ab und, na ja, wie gesagt, es begann, sie zu nerven.
Besonders ärgerlich war, dass sie sich mit Egon, ihrem Freund nur noch im Hotel treffen konnte. Der war nämlich verheiratet und die Wohnung bis zu meinem Einzug ihr Liebesnest gewesen. Das Sofa im Wohnzimmer war natürlich völlig ungeeignet für ihre Sexspiele und mit einer Zuhörerin hinter der dünnen Gipskartonwand – das ging gar nicht.
Mir war das ja auch alles schrecklich unangenehm, aber seit mich mein langjähriger Freund und Malerkollege aus unserem gemeinsamen Atelier hinausgeworfen hatte, weil er sich Hals über Kopf in eine neue Muse verliebt hatte, stand ich praktisch auf der Straße. Ich hatte mein ganzes Geld gemeinsam mit ihm in den Ausbau des Hauses gesteckt, in dem wir gelebt hatten, musste einen Kredit zurückzahlen und die Einkünfte aus meiner Kunst waren auch nicht so toll.
Vor allem jetzt nicht, weil eigentlich male ich nur Menschen, bevorzugt nackt, bevorzugt historische Themen, aber dazu ist eben ein Atelier notwendig und Platz – alles, was ich hier nicht hatte.
Also begnügte ich mich mit irgendwelchen Stillleben, abstraktem Scheiß und manchmal vom Balkon aus mit Stadtlandschaften, Bäumen oder Straßenbildern – alles nicht zufriedenstellend und mein Galerist begann auch schon, ungeduldig zu werden.
«Hanna», sagte er, «ich will Menschen sehen, üppige Weiber, nackte Götter, kopulierende Faune, keine Hochhäuser im Mondlicht!»
Ja, das war eben meine Spezialität – der menschliche Körper in seiner Nacktheit und Sexualität und da hatte ich mir durchaus schon einen Namen gemacht. Einmal hatte ich Sybille gebeten, mir Modell zu sitzen, einfach nur nackt, auf einem Sofa, die Beine leicht gespreizt und mit einer Hand eine Brust umfassend, aber sie hatte brüsk abgelehnt: «Hanna, du bist meine beste Freundin und ich liebe dich, aber bei deinem Schweinkram mache ich nicht mit, hörst du. Darauf musst du verzichten, solange du bei mir wohnst!»
Das war schade, weil sie für ihre 40 Jahre ein wirkliches Prachtweib war, richtig scharfe Möpse hatte und eine haarige Muschi, die man hätte wunderbar darstellen können – ich wusste das, weil wir uns ja notgedrungen öfter im Bad trafen und sie sich über mich lustig machte, weil ich mich täglich rasierte zwischen den Beinen. «Wieso tust du das, sieht ja sowieso keiner!»
«Weil ich das Selbst liebe, erstens dieses Gefühl der totalen Nacktheit und zweitens tue ich es gerne, es macht mich irgendwie an!»
«Na ja, wie du meinst», sagte sie dann und betrachtete mitleidig meine kleinen Titten, was heißt Titten – außer Brustwarzen habe ich eigentlich kaum etwas vorzuweisen, aber dafür waren die extrem sensibel. Nur mein Po ist noch empfindlicher, was Berührungen anging – ich bin wahrscheinlich die einzige Frau auf Erden, die man durch Postreicheln zum Orgasmus bringen kann.
Aber das war alles in den Hintergrund gedrängt, daran war nicht einmal zu denken, bevor ich nicht eine Bleibe gefunden hatte.
Also trat ich neugierig hinter sie und warf einen Blick auf das Display.
«Oh, mein Gott» entfuhr es mir – es war ein Traum.
Ein reetgedecktes Häuschen mit einem großen Dachfenster, in einem wunderschönen Garten mit Blumenwiese, Obstbäumen und einem kleinen Vorplatz. Der war mit roten Ziegeln gepflastert, auf denen Terrakotta-Töpfe mit großen Oleanderpflanzen standen und eine hölzerne Sitzgruppe unter einer Weinlaube.
«Sybille, wo steht das und was kostet es?»
«Warte hör zu – es ist wirklich unglaublich: «Dieses Urlaubsdomizil des Landschaftsmalers Franz Germoser in unmittelbarer Nähe des Chiemsees steht zur Vermietung. Konditionen nach Absprache.
Das Haus verfügt über Wohnküche, Schlafzimmer, Bad und Abstellraum im Erdgeschoss und Atelier im ausgebauten Dachgeschoss.
Der Garten umfasst 1000 m², der Mieter verpflichtet sich, ihn entsprechend in Stand zu halten, die notwendigen Gerätschaften sind vorhanden.
Bei Interesse rufen Sie ...»
Dann stand da eine Telefonnummer.
Ich war ganz aufgeregt: «Oh, das wäre ideal, stell dir vor, ein Atelier, mein Gott, aber was wird das kosten?»
«Ruf an, dann weißt du es!»
Das tat ich auch und eine tiefe Männerstimme mit bayrischem Timbre meldete sich: «Ja, bitte?»
«Guten Tag, Götze – ich interessiere mich für das Häuschen, das Sie vermieten!»
«Grüß Gott, ja, dann kommen Sie doch und schauen es sich an.»
«Wissen Sie, ich bin selbst Malerin und es ist genau das, was ich suche, aber sagen Sie bitte, was haben Sie sich denn vorgestellt, als Miete?»
«Ja, da müssen Sie schon herkommen, dann werden wir uns sicher einig. Ja wenn Sie Malerin sind, das ist ja schön, das hätte sich mein Onkel sicher gewünscht. Kommen Sie einfach her, dass wir uns kennenlernen. Von wo sind Sie denn?»
«Aus Würzburg!»
«Na, das ist ja nicht so weit. Sagen Sie, wann können sie da sein?»
Ich wollte nicht warten: «Morgen Mittag, ist Ihnen das recht?»
«Ja, wunderbar, wenn Sie in Prien sind, rufen Sie an, dann hole ich Sie ab!»
Gut, Herr ...?
«Germoser, wie der Maler!»
«Gut, Herr Germoser, dann bis morgen!»
Ich brach in Allerherrgottsfrühe auf und ratterte mit meinem alten Golf Richtung Süden. Es war ein herrlicher Maimorgen und ich war bester Laune, aber auch ein wenig bang. Inständig hoffte ich, dass die Miete leistbar sein würde – ich wusste, in dieser Umgebung würde ich zu einer Spitzenform auflaufen.
Nachdem ich von einer Tankstelle kurz vor Prien Herrn Germoser angerufen hatte, kaufte ich mir einen Espresso und erwartete ihn, an mein Auto gelehnt.
Ich war dezent gekleidet – Jeans und ein T-Shirt, Sandalen und ein buntes Band in den Haaren, damit mir die schwarzen Locken nicht allzu wild ins Gesicht hingen.
BH trug ich natürlich keinen – die Größe gab es nicht für Erwachsene und meine Nippel waren eben zu sehen und drückten sich durch den Stoff, aber das konnte ich nicht verhindern – sie führten ein Eigenleben und wurden selbst beim leisesten Windhauch hart. Ich hatte mich schon so daran gewöhnt, dass es mir nicht mehr auffiel.
Nicht so natürlich Herr Germoser, ein stattlicher Mann mittleren Alters, vielleicht zehn Jahre älter als ich, aber durchaus gut in Schuss. Er trug die offenbar unvermeidlichen Lederhosen und ein kurzärmeliges Hemd und alles, was da aus den Kleidungsstücken heraus schaute, war sonnengebräunt und ziemlich muskulös.
Seine graumelierten Haare waren nach hinten gekämmt und seine blauen Augen hefteten sich sofort auf meine Brustwarzen, die, als würden sie das merken, besonders hart geworden waren.
Er reichte mir die große Pranke und sagte: «Hallo, Frau Götze, schön, sie zu sehen. Fahren Sie mir nach, es sind nur zehn Minuten!»
Er stieg in seinen Geländewagen und zügig fuhren wir an Prien vorbei übers Land, durch grünende Felder und kleine Waldstücke. Im nächsten Dorf passierten wir den Kirchplatz und bogen in eine schmale Straße ein, die in einen Feldweg mündete. Nach etwa 500 Metern sah ich rechts bereits den Obstgarten, der gerade in voller Blüte stand und dahinter das Haus. Ich spürte, wie sich mein Herzschlag beschleunigte - es war noch viel schöner als auf den Bildern, viel größer und der Vorplatz so gemütlich – mit zitterten die Knie, als ich ausstieg.
Herr Germoser breitete die Arme aus: «Bitte schön, das ist es! Gefällt es Ihnen?»
«Ach, es ist wunderschön, genau das, was ich mir immer schon gewünscht habe.»
«Na, dann warten Sie erst mal, bis Sie es von innen gesehen haben», sagte er verschmitzt grinsend und dabei leuchteten seine schönen blauen Augen.
Umständlich kramte er einen großen Schlüssel aus der Hosentasche und sperrte auf – am liebsten hätte ich einen Luftsprung gemacht. Es war fast vollständig möbliert, hauptsächlich mit Antiquitäten, die vom guten Geschmack des Besitzers zeugten – nicht bloß irgendwo zusammengekauftes altes Geraffel – nein, eine tolle Mischung aus Bauernmöbeln, Biedermeier und noch älter, dazu ein gemauerter Herd, eine urgemütliche Sitzecke und viele Bilder des alten Germoser – Landschaften und Szenen aus dem Dorfleben – nicht mein Stil, aber total passend zur Aura dieses Hauses.
Das Schlafzimmer war einfach – ein Bett fehlte, das musste ich kaufen, aber Schränke, Kommoden waren da und in gutem Zustand. Das Bad war hell und sauber, Duschkabine und Wanne – alles bestens.
Aber das Tollste, das Sahnehäubchen wartete im Dachgeschoss – ein lichtdurchfluteter Raum, duftend nach Strohdach und Holz, nach Aceton und Farben und das schönste Atelier, das ich je gesehen hatte.
Ich ging auf und ab, genoss das Hallen der Schritte auf den dicken Dielen und sah zum Fenster hinaus, auf die blühenden Bäume und die Wiese mit den ersten bunten Blumen.
Dann drehte ich mich zu ihm um und erwischte ihn, wie er ganz verzückt auf meinen Po gesehen hatte. Er wirkte auch gar nicht verlegen – er schien eher zu der Sorte Mann zu gehören, die sagen: «Wenn du nicht willst, dass ich mir das anschaue, dann zieh halt einen Kittel an!»
Ich ließ mir nichts anmerken und fragte rundheraus: «Herr Germoser, wie viel?»
Genauso rundheraus nannte er den Preis: «1500 Euro Kaltmiete.»
Resigniert nickte ich: «Ja, ja, das habe ich befürchtet – tut mir leid, dann wird nichts draus, das kann ich mir einfach nicht leisten.»
Traurig ging ich an ihm vorbei und wollte mich an den Abstieg machen, über die schmale Treppe nach unten.
Er hielt mich am Arm zurück: «Jetzt warten Sie doch! Wie viel können Sie denn?»
Ich blieb stehen und schüttelte den Kopf: «Ach wissen Sie, das kann ich so schwer sagen – wenn es wieder normal läuft mit meinen Bildern, dann kann ich vielleicht sogar die 1500 bezahlen, aber momentan höchstens die Hälfte und ich weiß auch nicht, wann sich das bessert. Das weiß man in meinem Geschäft nie. Aber ich müsste mich erst hier einrichten, dann Modelle suchen, etliche Bilder malen, dass mein Galerist sie auch aushängt, also ein halbes Jahr, vielleicht sogar ein Jahr lang werde ich das wohl kaum schaffen.»
Er kratzte sich am Kinn, starrte mich an, wieder so unverhohlen unverschämt, als wollte er mich ausziehen mit seinen Blicken und dann sagte er: «Na ja, unter gewissen Umständen ..., könnte man ja ...!»
«Ja?», fragte ich neugierig, «was meinen Sie?»
«Werden Sie alleine hier leben, Frau Götze?»
«Ja, würde ich, wenn ich könnte. Ich bin alleinstehend!»
«Ich auch, Witwer, schon seit ein paar Jahren.»
«Oh das tut mir leid, aber was hat das …?»
«Sie sind eine sehr schöne Frau! Ich meine, sehr …, na wie soll ich sagen, sehr aufregend!»
«Herr Germoser? Was wollen Sie mir sagen?» - ich wagte nicht zu glauben, was ich dachte.
«Na ja, ich könnte mir schon vorstellen, sagen wir einmal, auf die Hälfte der Miete zu verzichten, wenn Sie ...?»
«Herr Germoser, wenn ich was?»
Er machte eine wegwerfende Handbewegung, atmete einmal tief durch und sagte: «Ach verflixt, wir sind doch erwachsene Leute. Schlafen Sie halt zweimal im Monat mit mir und wir machen 500!»
Die einzige mögliche Antwort wäre gewesen, ihm eine Maulschelle zu verpassen, kehrtzumachen und das Weite zu suchen. Jede anständige Frau hätte das auch sofort gemacht und ihn womöglich auch noch wegen sexueller Nötigung oder Erpressung angezeigt. Wie gesagt, jede anständige Frau.
Aber war ich das?
