Heartless Dynasty - Der Erbe - K.I. Lynn - E-Book
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Heartless Dynasty - Der Erbe E-Book

K.I. Lynn

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Beschreibung

Er regiert sein Imperium mit eiserner Hand - bis sie sein Herz erobert ...

Atticus De Loughrey ist der neue Erbe des riesigen De Loughrey-Imperiums - allerdings nur unter einer Bedingung: Er muss innerhalb eines Jahres heiraten. Da kommt ihm sein unvergesslicher One-Night-Stand mit einer Fremden gerade recht, denn Atticus kriegt Ophelia Evans nicht mehr aus dem Kopf. Und bietet ihr kurzerhand den Deal ihres Lebens an: Für zehn Millionen Dollar wird sie seine Frau und fünf Jahre lang ein Teil seiner Welt. Ihre einzige Bedingung? Keinen Sex. Doch Ophelia merkt schnell, wie schwer es ist, dem König der De Loughreys zu widerstehen ...

"Eine Geschichte voller Liebe, Romance, Drama, Prickeln und schlagfertigen Dialogen. Es fiel mir unfassbar schwer, es aus der Hand zu legen." GOODREADS

Band 1 der HEARTLESS-DYNASTY-Reihe von Bestseller-Autorin K. I. Lynn

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Seitenzahl: 375

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhalt

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Stammbaum der Familie de Loughrey

Die Autorin

Die Romane von K. I. Lynn bei LYX

Leseprobe

Impressum

K. I. LYNN

Heartless Dynasty

DER ERBE

TEIL 1

Roman

Ins Deutsche übertragen von Hans Link

Zu diesem Buch

Atticus de Loughrey ist der neue Erbe des riesigen de Loughrey-Imperiums – allerdings nur unter einer Bedingung: Er muss innerhalb eines Jahres heiraten. Da kommt ihm sein unvergesslicher One-Night-Stand mit einer Fremden gerade recht, denn Atticus kriegt Ophelia Evans einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und bietet ihr kurzerhand den Deal ihres Lebens an: Für zehn Millionen Dollar wird sie seine Frau und fünf Jahre lang ein Teil seiner Welt. Ihre einzige Bedingung: keinen Sex. Doch Ophelia merkt schnell, wie schwer es ist, dem König der de Loughreys zu widerstehen …

Liebe Leser:innen,

wie schön, dass Sie dieses Buch in der Hand halten! Heartless Dynasty war mir eine Herzensangelegenheit. Diejenigen von Ihnen, die mir folgen, wissen, dass mein Leben im letzten Winter nicht einfach war, aber ich habe es endlich geschafft!

Heartless Dynasty war eine Idee, die 2019 geboren wurde, und ich wusste sofort, dass es eine mehrbändige Reihe werden würde. Die Titel standen sofort fest, und im Handumdrehen hatte ich acht Familienmitglieder parat.

Dieses Buch … Der Erbe ist etwas lang geworden, sodass es für die deutsche Ausgabe in zwei Bände geteilt wurde. Ging es nicht kürzer? Nein, weil hier der Rahmen für die gesamte Reihe vorgegeben wird. Alle acht Mitglieder dieser umfangreichen Familiensaga werden vorgestellt ebenso wie die Welt, in der sie leben.

Die folgenden Bände werden kürzer ausfallen, aber nicht weniger komplex sein.

Playlist

Wow – Zara Larsson

Must Be The One – She Wants Revenge

Eyes Closed – Halsey

Blow Your Mind – Dua Lipa

Hold Me Down – Halsey

Lions Inside – Valley of Wolves

Take Me To Church – Hozier

It Was Always You – Maroon 5

Queen of Broken Hearts – blackbear

Not Afraid Anymore – Halsey

Castle – Halsey

One Thing Right – Marshmello and Kane Brown

The World We Made – Ruelle

Can’t Get Enough – Jaxson Gamble

Until We Go Down – Ruelle

Stay – Rihanna (feat. Mikky Ekko)

Fallin’ (Adrenaline) – Why Don’t We

Where We Come Alive – Ruelle

Lonely – Benny Blanco

Don’t You Want Me – Human League

Unstoppable – Sia

Fire on Fire – Sam Smith

Always Been You – Shawn Mendes

Dancing With The Devil – Demi Lavoto

Follow You – Imagine Dragons

The Business – Tiesto

Weak – AJR

The Time of Our Lives – The Venice Collection

Secrets and Lies – Ruelle

Save Your Tears – The Weekend

Monsters – Ruelle

Stay With Me – Sam Smith

Obsession – Animotion

Closer – Nine Inch Nails

Lasting Lover – Sigala

Damals

Vor zehn Monaten …

Die Frau unter mir war ganz bei der Sache. Heiß und feucht. Jedes Stöhnen von ihren Lippen, jedes Aufkeuchen, wenn ich in sie stieß, jagte mir einen Schauer über den Rücken.

Ich hatte nicht erwartet, am Ende in die unwiderstehlichen Augen einer blonden Sirene zu schauen, als ich mit meinem Cousin in einen der schicken Clubs ging, die ihm gehörten, um etwas zu trinken. Ich ließ mich nicht oft mit Frauen ein, und wenn doch, nahm ich sie jedenfalls nicht mit nach Hause.

Na ja, nicht direkt nach Hause. In ein Hotel, das mir gehörte.

Vor einigen Stunden war ich widerstrebend über eine Türschwelle getreten, hinein in den Sumpf, bekannt als Nachtclub. Sofort kribbelte meine Haut, und ich kämpfte gegen den Drang an, kehrtzumachen und mich an meinen Zufluchtsort zurückzuziehen, aber ein Arm, der sich auf meine Schulter senkte, hielt mich davon ab.

»Denk nicht mal dran, Cousin«, sagte Rhys und zog mich durch die Menschenmenge hinein in das Meer sich wiegender Leiber.

Die Musik dröhnte, und als wir an den Boxen vorbeikamen, hämmerte mein Kopf im gleichen Rhythmus.

»Das muss nicht sein«, bemerkte ich, als wir uns dem samtenen Seil am Fuß einer Treppe näherten, wo ein Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst Wache hielt.

»Guten Abend, Omar!«, begrüßte Rhys ihn mit einem freundlichen Lächeln.

Der Wachposten erwiderte das Lächeln. »’n Abend, Mr de Loughrey«, antwortete er, dann löste er das Seil aus seinem Haken und trat beiseite. »Amüsieren Sie sich gut.«

»Das ist der Plan«, rief Rhys zurück, als wir die Treppe zur VIP-Lounge hinaufgingen.

Nach einer harten Woche voller Auseinandersetzungen wollte ich nur noch in mein Bett sinken und mich ein paar Stunden lang nicht bewegen, aber wie gewöhnlich interessierte sich niemand für meine Wünsche.

»Entspann dich. Wir sind hier, um den Abend zu genießen und vielleicht die Gesellschaft von ein, zwei Damen. Oder drei, wenn wir Glück haben.«

Clubratten waren nicht mein Fall, aber das bedeutete nicht, dass ich die Aussicht darauf nicht genießen konnte.

Wir traten in die VIP-Lounge, in der sich Sofas und ein Tisch befanden, versteckt hinter großen, schweren Vorhängen. Kurz darauf kam eine spärlich bekleidete Kellnerin herein und nahm unsere Bestellung entgegen.

»Würdest du dich bitte entspannen?«

Ich musterte Rhys mit schmalen Augen. »Sagt die Schlange.«

»… zu dem Löwen. Wenn irgendjemand irgendjemanden frisst, dann du mich.«

Ich stieß den Atem aus und rieb über die Bartstoppeln an meinem Kinn.

»Wir haben etwas zu feiern.«

»Das ist sechs Monate her«, protestierte ich.

Er verdrehte die Augen. »Sechs Monate seit deiner Ernennung zum CEO, und du hast diesen Erfolg kein einziges Mal gefeiert.«

»Es ist schwer, etwas zu feiern, von dem ich immer gewusst habe, dass es mir zusteht.«

»Ein Erfolg ist es trotzdem. Du hast den Posten nicht nur bekommen, weil du der Erstgeborene bist. Du hast dir den Arsch aufgerissen, um es bis ganz nach oben zu schaffen.«

Er hatte recht. In jungen Jahren hatte man mir eingebläut, dass ich der Beste sein musste und dass nur der Beste das Erbe der de Loughreys in die Zukunft führen würde. Wenn ich es nicht bis nach ganz oben schaffte, würde wer auch immer sich als würdig erwies, den Thron besteigen.

Dem Sog der Musik folgend trat ich zum Geländer, ließ den Blick über die Menge schweifen und beobachtete die Lichter, die im Takt zu den wummernden Bässen blinkten. Für meinen Geschmack war es zu laut hier, aber Rhys hatte recht – es war Zeit zu feiern.

Jahrelang hatte ich alles geopfert, um es bis an die Spitze zu schaffen – bis zu dem Punkt, an dem die Firma mein Leben war. Jede Minute des Tages verbrachte ich damit, über die vielen Zahnrädchen unseres annähernd zweihundert Jahre alten Familienunternehmens nachzudenken. Wir waren aus den Kämpfen der industriellen Revolution unversehrt hervorgegangen, hatten die Weltwirtschaftskrise überlebt und mit immer neuen Technologien expandiert.

»Sind das graue Haare, die ich da in all diesem Dunkelblond sehe?«, fragte Rhys und zwang mich auf diese Weise, seine unmittelbare Anwesenheit zur Kenntnis zu nehmen.

Ich schürzte die Lippen und drehte mich zu ihm um. Seine grauen Augen funkelten vor Erheiterung. Es waren die gleichen Augen wie die meines jüngeren Bruders Hamilton. Die gleichen Augen, wie mein Vater und mein Onkel sie hatten, ebenso wie mein Großvater.

Die Augen eines Raubtiers.

Eine interessante Beobachtung.

Meine eigenen Augen waren blau wie die meiner Mutter – warm genug, um jemanden zu fesseln, kühl genug, um jemandem Einhalt zu gebieten, und berechnend genug, um selbst die Abgebrühtesten das Fürchten zu lehren.

»Nicht mehr graue Strähnen als in deinen dunklen Locken. Du musst zum Friseur gehen.«

Rhys fuhr sich mit der Hand durch das Haar, das den Punkt, an dem er es sich hätte schneiden lassen müssen, um einige Wochen überschritten zu haben schien. »Ist viel besser so, wenn ich mich zwischen den Schenkeln einer Frau von ihr lenken lassen will.«

Eine Vorstellung, bei der er nicht falsch lag. Meine Kopfhaut kribbelte vor Verlangen nach genau dem.

»Ich wette, wir könnten etwas Hübsches für dich finden, mit dem du deinen Abend krönen könntest.«

»Es wäre einfacher, Bridget oder Antonia anzurufen.« Die beiden Frauen wurden oft als Dates für irgendwelche Anlässe eingeladen oder auch für einen Abend, an dem ich Erleichterung brauchte.

»Wo bleibt da der Spaß? Und die Spannung? Der Kitzel einer geschmeidigen, reizvollen jungen Frau, die dir den Schwanz wärmt?«

Traurigerweise weckte seine bloße Beschreibung das Verlangen nach alldem.

»Woher nimmst du die Energie?«

»Erstens ist mein Gehirn nicht sieben Tage die Woche rund um die Uhr mit der Firma verdrahtet. Zweitens verschwende ich nicht all meine überschüssige Energie im Fitnessstudio. Und drittens genieße ich die Jagd. Ein hungriger Schwanz wird tun, was immer notwendig ist, um sich in die feuchte Wärme einer engen Pussy zu versenken.«

»Dir ist schon klar, dass du langsam wie Hamilton klingst.«

Er zuckte die Achseln. »Ich bin nicht so schwanzgesteuert wie er. Meine Gelüste sind raffinierter, und ich gehe ihnen nicht jede Woche nach. Außerdem haben die hirnlosen Tussis, die er sich normalerweise ins Bett holt, nur wenig Reiz für mich. Ich ziehe es vor, eine Frau zu erobern.«

»Ich bin hier, um mich zu entspannen.«

»Und es gibt nichts Entspannenderes, als hier oben, wo Hunderte von Leibern nur wenige Meter entfernt sind, im Mund einer Frau zu kommen.«

»Ich werde darüber nachdenken.«

Er seufzte und lehnte sich an das Geländer.

»Wenn du dir die Anstrengung schenken willst, erzähl einfach, wer du bist. Ich habe schon erlebt, dass Frauen sich geradezu darum gerissen haben, sich um mich zu kümmern, nachdem sie gehört haben, wie ich heiße. Jeder kennt den Namen de Loughrey. Verdammt, wir sind eine amerikanische Ikone.«

Bevor ich eine Erwiderung zustande bringen konnte, kam die Kellnerin mit unseren Drinks, und ich nahm mit Freuden ein paar kräftige Schlucke von der bernsteinfarbenen Flüssigkeit.

Während ich das tat, beobachtete ich, wie eine Frau mit kurzem blonden Haar von der Tanzfläche ging und sich auf den Weg zur Bar machte. Sie wirkte ein wenig deplatziert, was meine Aufmerksamkeit erregte. Während die meisten Frauen von engen Stofffetzen umhüllt waren, die sich an ihre Körper schmiegten und ihre Brüste betonten, flatterte der Rock dieser Frau hinter ihr her. Es war eher ein Kleid für eine Gartenparty als für einen Abend im Club.

Der dunkle Marineton bildete einen starken Kontrast zu ihrer blassen Haut, und ein weißer Schimmer tanzte über den Stoff und durchbrach die Monotonie.

Niemand folgte ihr, und sie suchte sich einen freien Platz am unteren Ende des Tresens. Während ich mich mit Rhys unterhielt, sah ich immer wieder in ihre Richtung, und keine Menschenseele näherte sich ihr.

Nachdem ich mein Glas geleert hatte, schaute ich erneut zu ihr hin und sah, dass sie immer noch allein war.

All das Gerede von Rhys über die Jagd – und ein wenig Entspannung durch den Alkohol – ließen meinen Kopf schwirren.

»Ich werde mein Glas auffüllen lassen.«

Er legte die Stirn in Falten. »Cindy ist gleich wieder da.«

Ich räusperte mich und stand auf. »Ist schon in Ordnung.«

Er schüttelte den Kopf. »An der Bar tobt das Chaos. Ich an deiner Stelle würde das lassen.«

»Ich komme schon wieder zurück«, versicherte ich und wartete nicht auf eine Antwort, sondern zwängte mich durch die schweren Vorhänge und ging über den dunklen Flur.

Mein Herz hämmerte lautstark, als ich die Treppe hinunterschlenderte und einen genaueren Blick auf sie werfen konnte. Sie nippte an einem Glas mit einer durchsichtigen Flüssigkeit. Vielleicht Gin Tonic?

Irgendetwas an ihr passte nicht hierher, abgesehen von ihrer unglaublichen Ausstrahlung. Sie hatte sich eigens für den Abend zurechtgemacht, eher konservativ im Vergleich zu den anderen Frauen, der Rock ihres Kleides saß lose und reichte ihr bis zur Mitte des Oberschenkels. Der Alkohol schien sie nicht zu enthemmen. Ihre Aufmerksamkeit war auf die Wand hinter dem Barkeeper gerichtet, und meine Neugier wuchs nur noch mehr. Ich wünschte mir beinahe verzweifelt zu erfahren, was in ihrem Kopf vorging. Sie zog mich magisch an.

»Was wird gefeiert?«, fragte ich. Die Worte waren heraus, bevor ich überhaupt bemerkte, dass ich mich zu ihr vorgebeugt hatte.

Sie zuckte zusammen und drehte sich mit großen braunen Augen zu mir um. Normalerweise fühlte ich mich nicht zu Frauen mit kurzem Haar hingezogen, aber der nicht allzu kurze Pixie schien zu ihr zu passen. Hohe Wangenknochen, riesige Augen, makellose Haut und tief rosafarbene, küssenswerte Lippen zierten ihr ovales Gesicht.

»Verzeihung. Ich wollte Sie nicht erschrecken.«

Sie blinzelte und schüttelte lächelnd den Kopf. »Nein, entschuldigen Sie, ich war mit meinen Gedanken woanders. Was haben Sie gefragt?«

»Was feiern Sie?«

Sie seufzte. »Ich habe heute Geburtstag.«

Ich zog die Stirn kraus. »Und warum wirken Sie dann so niedergeschlagen?«

Sie betrachtete das Glas in ihrer Hand. »Ehrlich, ich frage mich, was zum Teufel ich hier verloren habe.«

Ich sah mich um und bemerkte niemanden, der zu ihr zu gehören schien. »Sagen Sie bitte nicht, dass Sie allein hier sind.«

Sie wandte den Blick ab und schluckte. »Alle hatten bereits etwas vor.«

Ich lehnte mich zurück. Sie hatte etwas an sich, das mich anzog, etwas, das danach schrie, sie nicht im Stich zu lassen – meine kleine Nymphe, die ganz allein auf ihrem Felsen saß.

Ich streckte die Hand aus. »Kommen Sie mit.«

»Was?« Sie schaute auf meine dargebotene Hand hinab.

Ich stieß ein kurzes Lachen aus. »Ich habe einen Tisch. Wir werden Ihnen beim Feiern helfen.«

Sie schüttelte den Kopf. »Danke, aber ich denke, ich gehe einfach nach Hause.«

»Ich bestehe darauf.« Ich lenkte die Aufmerksamkeit des Barkeepers auf mich und rief ihn herbei.

»Ja, Sir. Was kann ich für Sie tun?«

»Können Sie ihren Drink bitte zusammen mit einem Bourbon nach oben bringen lassen? Pur?«

»Geht in Ordnung, Sir.« Er griff nach ihrem Glas und achtete nicht auf ihren Protest.

»Und was immer sie bisher bestellt hat, regeln Sie das.«

»Ja, Sir.«

»Was tun Sie da?«, fragte sie mit großen Augen.

Ich räusperte mich und schaute auf meine Hand hinab. Mit einem Schnauben ergriff sie sie, und ich schwelgte in der Wärme ihrer Berührung, während sie von ihrem Hocker rutschte, ihre Handtasche unter den anderen Arm geklemmt. Sobald sie auf den Füßen stand, legte ich ihre Hand in meine Armbeuge und führte sie davon. Als wir die Treppe erreichten, wurde die Musik leiser, da wir uns von den Boxen entfernten. Der Wachmann, der dort stand, nickte mir zu und trat beiseite, damit wir hinaufgehen konnten.

»Wie heißen Sie?«

»Ophelia.«

»Ophelia. Was für ein wunderschöner Name. Ich heiße Atticus.«

»Wohin gehen wir? Die Tische sind dort unten.« Sie zeigte über ihre Schulter, eine leichte Besorgnis lag in ihrem Ton.

In der Hoffnung, sie davon zu überzeugen, dass ich nichts Anrüchiges im Sinn hatte, schenkte ich ihr ein herzliches Lächeln, etwas, das nur wenige Menschen je von mir bekamen. »In die VIP-Lounge.«

Ihre Lippen öffneten sich, und sie sah mich mit großen Augen an. Wir gingen die letzten Stufen hinauf und traten in den schwach beleuchteten Korridor mit den langen, dicken Vorhängen auf einer Seite. Sobald wir in der Mitte angekommen waren, teilte ich die Vorhänge und führte sie hindurch.

Rhys musterte die Frau mit großen Augen, als sie die VIP-Lounge betrat.

»Wen haben wir denn da?«, fragte er und verzog die Lippen zu einem Grinsen. Das Glitzern in seinen Augen war mir sehr wohl bewusst, und mir entging auch nicht das Feixen, das heißen sollte: Ich hab’s dir doch gesagt.

»Ophelia«, stellte sie sich vor und hielt ihm die Hand hin. Rhys, ruinös wie immer, ergriff sie und küsste sie.

»Womit habe ich eine solche Schönheit verdient?«

Sie zog eine Braue hoch. »Funktioniert dieser Spruch tatsächlich?«

Zur Überraschung beider musste ich lachen. »Ich hab’s dir gesagt, deine Sprüche sind übertrieben, und das ist der beste Beweis dafür.«

»Was hat er gesagt, um Sie hier heraufzulocken?«, fragte er sie, dann funkelte er mich an. »Und meine Sprüche wärmen mir in jeder Nacht, in der mir danach ist, das Bett.«

»Er hat nicht viel gesagt, nur dass ich ihm folgen soll.«

»So direkt, Atticus. Ich bin schockiert.«

Ich musterte ihn mit schmalen Augen und nippte an dem Drink, den die Kellnerin mir hingestellt hatte. »Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es der beste Weg zum Erfolg ist, Dinge direkt auszusprechen.«

»Ophelia, beantworten Sie mir bitte eins: Kommt man bei Ihnen mit Schmeichelei nicht weiter? Atticus ist ziemlich unverblümt, und Frauen bezeichnen ihn häufig als unsensibel. Sie machen mich neugierig.«

»Es war weniger das, was er gesagt hat, aber mir scheint, ich nehme da eine unterschwellige Andeutung wahr, dass es irgendeine Verbindung zwischen uns gibt. Ja, er hat mich überredet, ihn zu begleiten, aber das bedeutet nicht, dass ich zu ihm gehöre.«

Rhys beugte sich näher vor. »Bedeutet es, dass Sie den heutigen Abend gern an meiner Seite verbringen würden?«

»Nein.«

Ich grinste darüber, dass sie keinen Augenblick zögerte. Sie fiel nicht auf ihn herein.

»Warum nicht?«

»Weil Sie verdammt schlüpfrig sind«, antwortete sie wie aus der Pistole geschossen.

Wieder konnte ich mein Lachen nicht unterdrücken. Was zur Hölle war los mit mir? Rhys’ Verwirrung über meine Reaktion spiegelte sich in seinen weit aufgerissenen Augen wider.

»Er hat jetzt schon zweimal gelacht. Ich werde Sie bitten müssen, ihn wieder hinunterzubringen und mit dem richtigen Atticus zurückzukehren, aber zuvor noch eine Frage: Warum ein so harsches Urteil?« Rhys verströmte geradezu verletzten Stolz.

»Es liegt an Ihrem Verhalten. An den Schwingungen, die Sie aussenden.«

»Und das heißt, dass Sie ihm mehr vertrauen als mir?« Rhys war ernsthaft gekränkt und amüsiert zugleich. Wenn man bedachte, dass ich bekannt war als der skrupellose König, fand ich es interessant, dass sie auch nur einen Hauch von Vertrauen in mich setzte.

»Ihre Intuition ist gut. Ruinöse Rechtsverdreher sind verdammt schlüpfrig«, warf ich ein.

Rhys musterte mich scharf. »Darf ich dich daran erinnern, dass es sich um eine Schlüpfrigkeit handelt, die du mehr als einmal zu deinem Vorteil benutzt hast?«

Ich neigte mein Glas in seine Richtung. »Stimmt. Aber wir reden nicht über ein geschäftliches Unterfangen, sondern über die Gesellschaft einer Frau.«

»Was macht ihr Jungs ganz allein hier oben?«, fragte sie und setzte unserem Gezänk damit ein Ende.

Rhys lehnte sich zurück. »Wir versuchen, uns nach einer harten Woche zu entspannen.«

Ich lachte spöttisch. Obwohl Rhys normalerweise distanziert und abgebrüht war, hatte er auch etwas Verspieltes an sich. Er war geselliger als ich, doch ich wusste, warum er die Drinks in sich hineinkippte und warum er sich hinter einer Fassade versteckte. Ich sah die dunkle Leere – wenn auch nur kurz – hervorblitzen.

»Was machen Sie beruflich, Ophelia?«, fragte ich, neugierig, was die kleine Nymphe an meiner Seite betraf.

»Im Moment arbeite ich als Kellnerin.«

Ich hatte auf etwas Interessanteres gehofft, um eine Erklärung für ihren Reiz zu finden. Trotzdem versetzte es meiner Neugier keinen Dämpfer.

»Im Moment?«, fragte Rhys mit einem schnellen Emporzucken seiner Brauen.

Sie nickte. »Ich habe einen Abschluss in Biologie und war eine Weile als Pharmavertreterin tätig, aber das hat mir nicht gefallen. Ich habe einfach noch nicht herausgefunden, was ich tun will.«

Das war schon interessanter. Zumindest war sie intelligent.

»Was machen Sie beruflich?«, fragte sie und wandte sich mir zu. Irgendetwas schien zwischen uns zu fließen, was mir vorher nicht aufgefallen war, und ich genoss die siedende Hitze, die zwischen uns pulsierte.

Ich warf einen Blick zu Rhys, bevor ich sie mit einem angespannten Lächeln bedachte. Ich wollte es ihr nicht verraten. Es würde die Atmosphäre zerstören, und ich genoss die gemeinsame Zeit mir ihr wirklich.

»Ich bin ins Familienunternehmen eingestiegen. Langweiliger Kram.«

»Hatten Sie keine andere Wahl?«

Ich biss die Zähne zusammen. »Nicht wirklich.«

»Seine Zukunft stand vom Tag seiner Geburt an fest«, vertuschte Rhys die Wahrheit und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Gesprächsthema.

»Und was ist mit Ihnen? Sie sind Rechtsanwalt, nicht wahr?«

Rhys grinste. »Firmenanwalt.«

Seine Antwort war nicht direkt eine Lüge, er unterließ es lediglich zu erwähnen, dass es sich um das Familienunternehmen handelte.

»Helfen Sie mir auf die Sprünge, ist das besser oder schlechter als ein Winkeladvokat?«, fragte sie.

Ein weiteres Lachen platzte aus mir heraus. Was war in mich gefahren? Ich war nicht der Typ, der Gefühle zeigte. Etwas an meiner kleinen Nymphe lockte mich aus meinem Schneckenhaus heraus.

Entgegen ihrer Äußerung gehörte sie sehr wohl zu mir, wenn auch nur für diesen einen Abend.

»Sie verletzen mich, Ophelia.«

Sie schüttelte lächelnd den Kopf. »Ich bezweifle, dass es viel gibt, das Sie verletzen könnte. Wie hat Atticus Sie genannt? Einen ruinösen Rechtsverdreher?«

»Ich mag kratzbürstige Leute.«

Sie zuckte die Achseln, dann drehte sie sich zu mir um. »Was ist mit Ihnen?«

Mein Herz donnerte in meiner Brust, während sie mich mit ihren braunen Augen durchdringend ansah.

»Kratzbürstig oder nicht, das tut nichts zur Sache. Ich genieße Ihre Gesellschaft so oder so.«

Sie lehnte sich wieder auf dem Sofa zurück und schmiegte die Schultern unter meinen Arm. Die Strömung zwischen uns intensivierte sich, und da, wo sie an mir lehnte, kribbelte es feurig.

»Gewonnen, Atticus.«

Vielleicht würde ich heute Abend doch jemanden mit nach Hause nehmen.

Ophelia

Der Alkohol wärmte mich, aber nicht so sehr wie der Mann, an den ich während der vergangenen Stunde immer näher herangerückt war. Auch wenn der Abend mies angefangen hatte, amüsierte ich mich bestens mit diesen beiden attraktiven Fremden in der VIP-Lounge des Angelino.

Es war einer der heißesten Clubs in der Stadt, und ich war nur aufgrund der Einladung meiner Freundin Jennifer hergekommen.

Die mich dann auf die letzte Minute hatte hängen lassen. Warum auch immer. Wir hatten uns während der letzten Jahre kaum gesprochen, aber sie hatte auf eine Nachricht auf Facebook reagiert und mich eingeladen.

Also war ich hergekommen und hatte ihren Namen benutzt, der auf der Liste stand – vermutlich hatte es seine Vorteile, mit einem Profibaseballspieler zusammen zu sein –, und wurde an der langen Schlange von Männern und Frauen vorbeidirigiert, die darauf hofften, die Schwelle übertreten zu dürfen.

Ich war zwei Schlucke davon entfernt, die Bar wieder zu verlassen und den Abend frühzeitig zu beenden, als Atticus an meiner Seite auftauchte. Seine blauen Augen hielten mich in ihrem Bann gefangen, seine Stimme sorgte dafür, dass ich wieder hellwach wurde, und das waren nur die beiden ersten Dinge, die mir an dem Mann auffielen.

Ein Bartschatten betonte sein starkes Kinn; er hatte eine gerade Nase, perfekt gestyltes hellbraunes – möglicherweise dunkelblondes – Haar und Brauen in der gleichen Farbe, die seinen intensiven Blick beschatteten.

Und dann seine Lippen.

Ich entflammte bei der bloßen Vorstellung, seine Lippen könnten über meine Haut streichen. Ich zwang mich, den Blick abzuwenden und mich auf den anthrazitfarbenen Anzug zu konzentrieren, der sich auf die denkbar vollkommenste Weise an ihn schmiegte.

Als ich nach seiner Hand griff und vom Barhocker rutschte, war ich angenehm überrascht von seiner Größe. Obwohl ich selbst eins fünfundsiebzig war und es mit meinen Heels auf über eins achtzig brachte, überragte er mich immer noch um etliche Zentimeter.

Zwei Stunden später war ich immer noch wie gebannt von seinen Augen, seinen Lippen und seinem Körper, genau wie im ersten Moment. Seine Stimme hatte mich von Anfang an feucht werden lassen vor Verlangen. Ich war gerade erst in die VIP-Lounge zurückgekehrt, nachdem ich den Waschraum aufgesucht hatte, wo ich meinen Tanga ausgezogen und ihn in die Tasche meines Kleides gestopft hatte, weil mir die kühle Luft lieber war als das Gefühl von Nässe.

Als ich durch den schweren Vorhang trat, begrüßte mich Atticus’ warmes Lächeln.

»Sie sind nicht davongelaufen.«

Ich zog eine Braue hoch und sah ihn an. »Ist das die euphemistische Umschreibung dafür, dass ich hätte gehen sollen?«

Er stand auf und trat auf mich zu, als ich zum Geländer ging. Rhys war in meiner Abwesenheit verschwunden und hatte uns mit dem heftigen Knistern der Anziehung, die uns zueinander trieb, allein gelassen.

Ich schluckte hörbar und schaute über die Menge hinweg, während ich versuchte, die lüsternen Gedanken unter Kontrolle zu bekommen, die der Anblick des attraktiven Mannes in mir weckte.

Meine Hüften wiegten sich im Takt, während ich meinen Gedanken freien Lauf ließ und mich in ihnen verlor. Ich keuchte unwillkürlich auf, als es mich heiß überlief, und die Bewegung meiner Hüften wurde langsamer.

Atticus’ starke Brust hatte meinen Rücken berührt. Seine Arme rahmten mich zu beiden Seiten ein und drückten mich gegen das Geländer. Die Wärme seines Körpers benebelte meine Sinne. Der Hitze seines Atems auf meinem Nacken folgte die leichte Berührung seiner Lippen und seiner Bartstoppeln. Ich lehnte mich gegen ihn.

»Ich mache das eigentlich nicht, um nicht zu sagen nie, aber ich habe ein Hotelzimmer, ein paar Häuserblocks entfernt. Ich würde es außerordentlich bedauern, wenn der Abend hier und jetzt enden würde«, sagte er dicht an meinem Ohr, seine Stimme tief und rau, voll und kräftig, und ein Schauer überlief mich.

Jedes Wort, das der Mann sprach, vermittelte eine Aura von Macht, und seine Stimme strahlte Selbstbewusstsein aus.

Ich hatte noch nie einen One-Night-Stand gehabt, aber angesichts der spürbaren Anziehung und dem Mann hinter mir hatte ich das Gefühl, dass sich das in Kürze ändern würde.

»Es wäre auch für mich das erste Mal«, entgegnete ich, während ich den Kopf schräg legte und mich fester an ihn schmiegte.

Er stieß ein tiefes Stöhnen aus, bevor er sachte unterhalb meines Ohres an meinem Hals knabberte, was mir ein Zittern durch den Körper jagte.

»Ist das ein Ja?« Er rieb die Hüften an meinem Hintern, und mir klappte der Unterkiefer herunter bei dem Gefühl seines harten Schwanzes, der sich an mich presste.

Ich bewegte meinerseits die Hüften und drückte sie kurz an ihn, bevor ich mich umdrehte, um ihn anzusehen. Seine Augen waren dunkel, seine Lippen nur Zentimeter von meinen entfernt. Ich reckte den Hals, um an seiner Unterlippe zu knabbern, dann strich ich mit der Zunge darüber, um das Brennen zu lindern, und mir gefiel, wie seine Augen sich verdunkelten.

»Ja.«

Er streckte die Hand aus, umfasste mein Kinn und hielt mich fest, während er seine Lippen entschlossen auf meine drückte. »Lass uns gehen.«

Rhys kam genau in dem Moment herein, als wir aufbrachen, und die Überraschung auf seinem Gesicht verwandelte sich in ein wissendes Feixen.

»Ich wünsche euch eine gute Nacht«, sagte er zwinkernd.

»Gute Nacht. Es war mir ein Vergnügen«, antwortete ich, während Atticus mich aus der Lounge und den Flur entlang zog.

Sein Verhalten hatte fast etwas Hektisches an sich, so wie er durch die Menge pflügte, aber als wir es nach draußen auf die Straße geschafft hatten, entspannte er sich.

»Ich wollte dich nicht verlieren«, war alles, was er sagte, bevor er ein gemäßigteres Tempo anschlug.

Meine Hand lag warm in seiner, als wir einige Häuserblocks entlang zum Le Magnifique schlenderten, einem Fünf-Sterne-Hotel, in dem ich mir einen Aufenthalt niemals hätte leisten können.

Seine Berührung war auf eine verzweifelte Weise nachdrücklich, eine Weise, die das Feuer in mir mit jeder noch so kleinen Bewegung schürte. Er schien meine Hand nicht loslassen zu können. Und je weiter wir gingen, umso fester hielt er mich. Hatte er Angst, dass ich meine Meinung ändern würde? Als hätte ich überhaupt eine Wahl.

Ich hatte mich noch nie mehr zu einem Mann hingezogen gefühlt. Noch hatte ich mir jemals verzweifelter gewünscht, die Lippen oder den Körper eines Mannes auf mir zu spüren.

Irgendwie schafften wir es, im Aufzug nicht übereinander herzufallen, aber wir waren kaum durch die Tür getreten, als er mich auch schon an die Wand drückte und seine Lippen auf meinen landeten. Das Feuer, das in dem Moment aufgelodert war, als ich zum ersten Mal in seine saphirfarbenen Augen geblickt hatte, entflammte zu einem tobenden Inferno und brachte mein Blut zum Sieden.

Er hielt mein Kinn fest, bohrte Daumen und Zeigefinger hinein, während er mich küsste und die andere Hand in mein Haar krallte, bevor er damit durch die kürzeren Strähnen fuhr und mich an sich presste.

Seine wirbelnde Zunge versetzte mich zunehmend in Ekstase, und ich war zu sehr darin gefangen, um zu bemerken, dass er den Reißverschluss am Rücken meines Kleides öffnete, bis das Oberteil herunterglitt und der Stoff sich tief auf meinen Hüften sammelte.

Ein leichter Ruck am Reißverschluss, und mein Kleid war ein Häufchen Stoff zu meinen Füßen.

»Kein Slip?«, knurrte er.

»Ist draufgegangen.«

»Draufgegangen?«

»Ja. Er war feucht von deiner Nähe.«

Ein Stöhnen entwich ihm, und die Intensität, die er abstrahlte, verstärkte sich. »Sag mir, warum.«

Meine Finger krallten sich in seine Brust, und ich biss mir auf die Unterlippe. »Weil mir jedes Wort aus deinem Mund direkt in die Klitoris fährt.«

Seine Lippen verzogen sich zu einem selbstgefälligen Lächeln.

»Deine ganze Kleidung scheint draufgegangen zu sein«, bemerkte er und ließ den Blick bis ganz nach unten wandern, sodass mir noch heißer wurde.

»Auch das ist deine Schuld. Ich glaube, du wolltest mich nackt sehen.«

Er ließ die Hand zwischen meine Schenkel gleiten, und ich schnappte nach Luft, als seine Finger meine Klitoris streiften und dann weiterwanderten, bis er zwei Finger in mir vergraben hatte. Ein schriller Schrei entfuhr mir, meine Muskeln verkrampft von der jähen Explosion von Lust.

»Ich denke, da könntest du recht haben. Willst du wissen, was ich weiß?«, fragte er. Meine Augen wurden glasig, und meine Lippen teilten sich, während seine Finger sich in mich hinein und wieder heraus bewegten und dabei über meine Klitoris glitten.

»W-was weißt du?«

Er drückte meinen Mund auf und schob seinen Daumen zwischen meine Lippen. Sofort leckte ich daran, was mir ein ersticktes Stöhnen eintrug. »Dass du grandios aussehen wirst, wenn du auf meinem Schwanz kommst.«

Ich beugte mich vor und umfasste die Beule in seiner Hose, was ein leises Grollen in seiner Brust erzeugte und einen noch härteren Griff seiner Finger.

Verdammt, war er groß.

Er drückte meinen Kopf nach hinten, und sein Daumen glitt genau in dem Moment aus meinem Mund heraus, als seine Zähne über meinen Hals kratzten.

Er hatte die vollkommene Kontrolle, und es fühlte sich so gut an.

»Weißt du, was ebenfalls großartig aussehen wird?«, fragte ich. Mein Atem wurde mit jedem Zug mühsamer, während er mich dem Orgasmus entgegentrieb.

Er küsste und knabberte sich seinen Weg an meinem Hals entlang, bevor er sachte in mein Ohrläppchen biss. »Nämlich?«

Ich drehte den Kopf so, dass ich näher an sein Ohr herankam, und er ließ die Hand sinken und legte sie mir behutsam in den Nacken.

»Meine Lippen um deinen Schwanz gelegt«, flüsterte ich und drückte ihn. Er stöhnte, dann biss er mir in den Hals, bevor seine Berührung von meinem Körper verschwand.

Ich stieß ein Wimmern aus, aber als ich in seine Augen schaute, sandte sein Raubtierblick, der meinen erwiderte, einen Strom der Erregung durch mich hindurch.

»Auf die Knie mit dir.« Er zog sein Anzugjackett aus, bevor er seinen Gürtel öffnete und dann seine Hose zu Boden sinken ließ. Als meine Knie die Marmorfliesen berührten, war ich auf Augenhöhe mit seinem Schwanz. Es war eine Weile her, seit ich einem Mann so nah gekommen war, und ich erinnerte mich nicht daran, jemals so eingeschüchtert gewesen zu sein.

Ich erschauerte vor Erwartung und streckte die Hand aus. Sein Schwanz war warm, schwer und lang. Ich war kein zierliches kleines Ding, aber ich konnte ihn kaum umfassen. Meine inneren Muskeln krampften sich schon zusammen und konnten es gar nicht erwarten, ihn in mir zu spüren, wie er mich ausfüllte, wie er mich dehnte.

Ich schaute in seine dunklen Augen auf, die mich ansahen. Er umfasste abermals mein Kinn, bevor er mir den Daumen in den Mund schob.

»Saug daran, genauso«, knurrte er, bevor er mich losließ.

Ich beugte mich vor und strich mit der Zunge über die Unterseite seines Schafts, dann schnippte ich gegen die Spitze, bevor ich die Lippen darum schloss. Ich arbeitete mich weiter nach unten vor und liebte jeden Seufzer und jede leise Äußerung, die ihm entfuhr.

»Du hast recht. Du bist ein göttlicher Anblick mit meinem Schwanz in deinem Mund.«

Ich ließ ihn los und arbeitete mich weiter vor. Meine Zunge umkreiste eins seiner Eier, bevor ich es in meinen Mund saugte. Ein gezischter Fluch drang durch seine zusammengebissenen Zähne, und ich wiederholte die Bewegung auf der anderen Seite, während ich meine Hand um seinen Schwanz schloss und auf und ab bewegte. Dann nahm ich ihn wieder tief in den Mund.

»Verdammt, du bist gut.« Er drückte gegen meinen Hinterkopf, und ich würgte, außerstande, so weit zu gehen, wie er es sich wünschte.

Ein weiteres leises Knurren vibrierte tief in seiner Brust und er zog mich auf die Füße. Mir entwich ein Keuchen, als er meiner Klitoris einen schmerzhaften, aber lustvollen Schnips versetzte, bevor er vortrat und meinen Hintern umfasste.

Er grub die Finger in meine Pobacken, während er mich hochhob und ich ihm instinktiv die Beine um die Taille schlang.

»Du hast einen fantastischen Arsch. Ich werde es genießen, dich von hinten zu nehmen und zu beobachten, wie er auf und ab hüpft, wenn du mich aufnimmst.«

»Verheißungen, Verheißungen«, entgegnete ich, bevor ich ihm sachte in den Hals biss. Ein Grollen rumorte in seiner Brust, bevor er sich auf den Weg ins Schlafzimmer machte.

Ich spürte die heiße Spitze seines Schwanzes, die mit jedem Schritt auf meine Haut klopfte. Noch ein paar Meter weiter, und mein Magen schlug einen Purzelbaum, als wir aufs Bett fielen. Er presste seine Lippen auf meine, und ich verlor mich in dem berauschenden Hunger, mit dem er mich in Besitz nahm.

Er zog sich zurück, und ich stieß ein Wimmern aus, was mir einen weiteren Klaps auf meine Klitoris eintrug. »Du bist eine gierige kleine Nymphe«, sagte er, während er an seiner Kleidung nestelte. Seine Krawatte verschwand als Erstes, gefolgt von seiner Weste, seinem Anzughemd und seinem Unterhemd.

Sein Anzug, der wie eine zweite Haut gesessen hatte, hatte den Körper eines Gottes unter seinem kostbaren Stoff verborgen. Schlanke, straffe Muskeln, eine starke, breite Brust und ebensolche Schultern, ein definierter Unterleib und sogar das himmlische V, das ein Stöhnen wert war. Der Mann war die männliche Spezies in Vollendung.

Ich lehnte mich nach vorn, um meine Heels abzustreifen, aber er hielt meine Hand fest.

»Lass die fürs Erste an.« Er umfasste meine Brust, zog meine Brustwarze zwischen die Finger und ließ mich aufschreien. »Mmmh, dieser Laut gefällt mir.«

Wieder zog er sich zurück, nahm ein Kondom aus der Nachttischschublade und streifte es sich über. Ich presste meine Schenkel aneinander und biss mir auf die Unterlippe, fasziniert von dem makellosen Exemplar von Männlichkeit vor mir.

Ich rutschte auf dem Bett nach oben, bevor er mit starken Händen meine Schenkel auseinanderdrückte und sich die Lippen leckte, während er auf mich hinabschaute.

Er tippte mit seinem Schwanz gegen meine Klitoris, sodass ich zusammenzuckte und die Hüften an ihm rieb, während er sich in die richtige Position brachte.

»Hier ist eine der Verheißungen für dich«, erklärte er und ließ dann seine Hüften gegen meine gleiten. Jeglicher Gedanke verflog, als er in mich eintauchte und mich auf eine Weise ausfüllte, wie ich niemals zuvor, so glaubte ich, ausgefüllt worden war. Meine Lider flatterten, und mein Mund öffnete sich, während er mich dehnte. Seine Lippen bewegten sich an meinem Ohr, aber ich war immer noch verloren in dem anfänglichen Schock und der damit verbundenen Wonne. »Ich werde dich so heftig nehmen, dass du nicht mehr laufen kannst, wenn ich mit dir fertig bin.«

Das Tempo, das er vorgab, war heftig und gnadenlos, und mein Rücken wölbte sich unter seinem Ansturm. Seine Lippen waren Feuer und Sünde, und ich brannte unter ihrer Berührung.

»Atticus.« Ich wimmerte, den Kopf zurückgeworfen.

»Du fühlst dich so verdammt gut an.« Er stöhnte, bedeckte meinen Hals mit flüssigem Feuer und ertränkte mich in Verlangen, während ich um mehr bettelte. Ich verlor vollends die Fähigkeit zu denken und wurde mit jedem Stoß von Lust verzehrt, während er mich höher und höher hinauf in die Ekstase trieb.

»Schau mich an«, knurrte er. Wieder umfasste er mit einer Hand mein Kinn und drehte mein Gesicht dorthin, wo er es haben wollte.

Ich zwang mich, die Augen zu öffnen, und verlor mich sofort in der Intensität seines Blickes.

Das kehlige Stöhnen, das er ausstieß, trieb mich dazu, mich noch fester um ihn herum zusammenzukrampfen. Seine Stöße wurden aggressiver und schneller, und ein Schrei entfuhr mir, als jeder meiner Muskeln sich anspannte und dann wieder lockerte.

»Das ist es, verdammt, komm«, raunte er.

Das letzte harte Klatschen seiner Hüften auf meinen registrierte ich kaum, aber ich spürte jedes Zucken seines Schwanzes in mir.

Er keuchte an meinem Hals, und ich wusste, dass mein Atem sich genauso anhörte.

Wow.

Noch nie hatte ein Mann mit mir so etwas getan, was Atticus gerade getan hatte. Zum einen kam ich. Heftig. Und es war ein Gefühl, als sei das nur ein Versprechen auf mehr. Zum anderen war die Chemie zwischen uns überwältigend.

Nach einem Weilchen zog er sich zurück, ein entspanntes Grinsen auf dem Gesicht. Ich wimmerte, als er aus mir herausglitt, denn ich vermisste das Gefühl, ihn in mir zu spüren.

Er stand auf, streifte das Kondom ab und warf es in den Mülleimer.

»Wasser?«, fragte er auf dem Weg durch die Tür.

»Ja, bitte.« Ich rollte mich gerade rechtzeitig herum, um zu beobachten, wie sein sündhafter Hintern sich entfernte.

Happy Birthday für mich!

Der Abend hatte eine komplette Hundertachtzig-Grad-Wendung beschrieben verglichen mit dem, was ich mir beim Verlassen meiner Wohnung vorgestellt hatte.

Als er zurückkam, reichte er mir eine Wasserflasche, die ich gierig leerte, während er neben mir saß. Er hielt die Speisekarte vom Zimmerservice in der Hand und klappte sie auf, bevor er sie mir reichte.

»Ich habe Hunger. Du auch?«

Ich blinzelte ihn an. »Irgendwie habe ich von der ganzen Bewegung Appetit bekommen.«

»Bestell dir, was immer du willst. Du wirst die Kalorien brauchen.«

Ein Schauer fuhr mir über den Rücken, als ich den rauen Unterton in seiner Stimme hörte. »Ach ja?«

Er feixte. »Ich bin noch nicht fertig mit dir.«

»Wirklich?«, fragte ich, biss mir auf die Unterlippe und überflog die Speisekarte. Ein Seufzer der Enttäuschung entrang sich mir. »So spät am Abend gibt es nicht mehr viel.«

»Such dir aus, was immer du willst. Mach dir keine Gedanken wegen der Uhrzeit.«

»Weshalb kriegst du eine Sonderbehandlung?«, fragte ich, neugierig darauf, woher sein Selbstbewusstsein rührte.

»Wir sind im Penthouse. Vertrau mir.«

Das war der Moment, in dem ich es wirklich begriff – wir befanden uns tatsächlich im Penthouse.

Irgendwann in den frühen Morgenstunden hatten wir uns beide der Erschöpfung ergeben und waren eingeschlafen. Als ich aufwachte, stellte ich fest, dass ich mich an Atticus’ Seite gekuschelt hatte. Mein Kopf ruhte auf seiner Brust, und unserer beider Beine waren ineinander verschlungen.

Ich legte den Kopf in den Nacken und stellte fest, dass blaue Augen mich betrachteten, dann spürte ich die weiche Liebkosung von Fingern auf meinem Rücken.

»Guten Morgen.«

Mein Gesicht brannte, und ich wandte den Blick ab. »Guten Morgen.«

Ich hatte eher gedacht, dass er mich hinauswerfen würde, als er fertig mit mir gewesen war, und ich hätte voller Scham den Weg zur U-Bahnstation antreten müssen, aber das war ganz und gar nicht passiert. Obwohl ich keine Beteuerung irgendeiner Art erwartete oder wollte, genoss ich den Frieden zwischen uns ungemein. Die Schwingungen zwischen uns waren unbeschwert und leicht, während die Wärme seiner Haut mir bis tief in meine nach Zuneigung hungernden Knochen drang.

»Wie fühlst du dich?«, fragte er, ohne in seinen Liebkosungen innezuhalten.

»Etwas wund, aber gut. Und du?«

»Hungrig.«

Ich schaute wieder auf und begegnete seinem Blick. Das Strahlen in seinen Augen hatte sich in Dunkelheit verwandelt. Der intensive Moment wurde von dem Knurren seines Magens unter meiner Hand unterbrochen.

Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen, genauso wenig wie er. »Was willst du als Erstes?«

»Beweg die Hand ein wenig weiter nach unten, dann wirst du es vermutlich herausfinden.«

»Zuerst ins Bad.« Ich löste mich von ihm und vermisste sofort seine Wärme, als ich durch den Raum flitzte, um mich zu erleichtern. Sobald ich fertig war, kam Atticus herein und ging zum Waschbecken, wo er nach einer Zahnbürste griff. Ein Blick auf das andere Waschbecken offenbarte eine zweite Zahnbürste, und ich folgte seinem Beispiel und unterzog meinen Mund einer schnellen Säuberung.

Als er fertig war, ging er zu der riesigen Dusche und stellte sie an. Ich konnte den Blick nicht von seinem Schwanz abwenden, der auf und ab hüpfte, hart und bedürftig und durch und durch hypnotisierend, vor allem nach den Ereignissen der vergangenen Nacht.

Atticus zog mich mit sich in die Dusche und drückte mich mit dem Rücken gegen die kalten Kacheln. Genau wie in der Nacht zuvor hob er mich hoch, und ich schlang die Arme um ihn, während warmes Wasser auf uns herabströmte. Er neckte mich mit den Lippen, strich damit über meine, zog sich zurück, und sein Grinsen begrüßte mich. Bevor er es noch einmal tun konnte, umfasste ich mit beiden Händen sein Gesicht und zog seinen Mund zu meinem herunter.

Was als träge Liebkosung begonnen hatte, eskalierte schnell und führte zu etwas Wildem. Ich genoss jede Sekunde. Ein rauer Seufzer kam über meine Lippen, als ich die Spitze seines Schwanzes spürte, und ich ließ mich darauf hinabsinken.

Diese Bewegung schien seinen Rausch in einen langsamen genüsslichen Rhythmus zu überführen.

»Du bist absolut göttlich.«

Wenn auch wund von unserer gemeinsamen Nacht, wuchs in mir langsam ein Brennen, das mit jedem Stoß stärker wurde.

»Ich will kommen«, zischte er und schaute auf die Stelle hinab, wo wir miteinander verbunden waren, bevor er meinen Blick wiederfand. Er griff zwischen uns und strich mit den Fingern über meine Klitoris. Wir stöhnten beide, und er biss die Zähne zusammen.

»Komm, Ophelia.« Der Druck seiner Finger verstärkte sich mit der Geschwindigkeit seiner Stöße. »Du musst kommen, Baby. Für mich.«

Meine Oberschenkel zitterten, als ich mich um ihn herum zusammenkrampfte, und ich warf den Kopf in den Nacken und schrie. Er bohrte mir die Zähne in den Hals und stöhnte, als er sich zurückzog. Sein Schwanz pulsierte, als sein Sperma herausschoss und auf meinen Brüsten und meinem Bauch landete.

Als wir beide runterkamen, hob ich die Hand und zog seine Stirn auf meine hinab. »Woher kommst du noch mal?«

Er prustete leise und drückte seine Lippen auf meine. »Komm schon, waschen wir uns.«

Sobald wir sauber waren und ich mich abgetrocknet hatte, taumelte ich auf die Tür zu, um herauszufinden, wo mein Kleid abgeblieben war. Hinter mir ertönte ein leises Lachen, und ich stützte mich an der Wand ab.

»Ja, ja, ein guter Job.«

Wieder lachte er. »Ich bin für meinen übertriebenen Ehrgeiz bekannt.«

Mit einem gewissen Schmerz, ein wenig Schwäche und einiger Anstrengung beugte ich mich vor und hob mein Kleid vom Boden auf. Als ich seine Hände auf meinen Hüften spürte, schnappte ich nach Luft. Ein Stöhnen entfuhr ihm, und er rieb sich an mir.

»Zeig mir deine Pussy nicht, wenn du nicht meinen Schwanz willst. Dann will ich dich nur umso mehr.«

Ich spürte, wie er hinter mir hart wurde. »Hast du eine ganze Packung Viagra geschluckt oder so was?«

»Du bist die Droge. Mehr Aufputschmittel brauche ich nicht.« Stöhnend stieß er mit den Hüften gegen meine. »Ich liebe es, diesen Hintern zu betrachten.«

Ich richtete mich auf, aber es hinderte ihn nicht daran, seine Hände über mich hinwegwandern zu lassen. Eine Hand lag auf einer Brust, während die andere zwischen meine Beine glitt.

»Atticus«, wimmerte ich.

»Verdammt, ich liebe es, wenn du meinen Namen auf diese Weise sagst.«

Ich bettete den Kopf wieder an seiner Schulter. »Ich sollte gehen.«

»Sollte?«

»Es ist bereits nach zwölf.« Na gut, gerade mal ein paar Minuten.

Er tauchte die Finger in mich hinein, dann hob er sie an meine Lippen. Ich öffnete den Mund und schmeckte mich selbst, als ich seine Finger sauber leckte.

»Du bist die absolute Perfektion«, flüsterte er mir ins Ohr, bevor er zurücktrat. Ich schwankte ein wenig. »Ich lass dir einen Wagen kommen.«

Ich zog mein Kleid hoch und griff in meinen Rücken, um den Reißverschluss zuzuziehen. »Ist schon gut. Ich kann die Bahn nehmen.« Ich wollte weg, damit es nicht peinlich wurde, aber ich stellte fest, dass meine Beine mir nicht gehorchen wollten, und ließ mich auf einen nahen Stuhl fallen.

Atticus griff nach seinem Handy. »Ich glaube, ich habe versprochen, dich so hart zu vögeln, dass du nicht mehr gehen kannst.«

Das hatte er getan, und oh, ich hatte geglaubt, er sei einfach ein weiteres Arschloch, das große Reden schwang. Nein, er hatte Wort gehalten, und ich spürte es überall.

»Okay, ich hätte vielleicht nichts einzuwenden gegen ein Taxi.«

»Ich denke, ich kann etwas Besseres besorgen als eine dieser Schmuddelkisten.«

Ich blinzelte ihn an. Welche andere Option gab es noch?

»Wann immer du so weit bist, wartet ein Wagen vor dem Haus auf dich«, verkündete er einen Moment später. »Ich kann dich nicht überreden zu bleiben, oder?«

Ich schüttelte den Kopf. »Tut mir leid. Ich muss heute Abend arbeiten.«

Er zog mich an seine Brust und hielt mich fest umschlungen. »Danke für eine wunderbare Nacht«, sagte Atticus und drückte mir Küsse auf die Wangen und dann einen auf die Lippen.

»Danke für einen sehr denkwürdigen Geburtstag. Es ist definitiv einer, den ich nie vergessen werde«, gestand ich. Ich glaubte nicht, dass diese Nacht sich toppen ließ.

»Ich habe gar nicht gefragt, wie alt du geworden bist.«

»Sechsundzwanzig.«

»Hm.«

»Hm, was?«, fragte ich, unsicher, ob der Laut gut oder schlecht war.