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Im TV hat Tim Raue in seiner Serie "Herr Raue reist" 18 Länder – verteilt über den gesamten Globus – bereist und nicht nur Land und Leute, sondern vor allem die Gastronomie kennengelernt. Dieses Buch bringt die kulinarische Weltreise von Tim Raue in die eigene Küche. Vom geschmorten Ochsen aus Madrid, über weiße Maissuppe aus Mexico City bis zur frittierten Dorade aus Phuket. Der Sternekoch vereint alle Rezepte der drei Staffeln in einem Buch. Wissenswertes zu den einzelnen Regionen sowie spannende Adressen der besten Lokalitäten, Shops und Manufakturen der Welt runden das Buch ab und machen es damit zur perfekten Mischung aus Kochbuch und Reisebegleiter.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 228
Veröffentlichungsjahr: 2023
IN 18 FOLGEN UM DIE WELT
AMERIKA
VANCOUVER
NEW ORLEANS
MEXICO CITY
HAVANNA
RIO DE JANEIRO
AFRIKA
MARRAKESCH
KAPSTADT
EUROPA
LISSABON
MADRID
LYON
ST. MORITZ
SIZILIEN
WARSCHAU
KRETA
ASIEN
ISTANBUL
PHUKET
SINGAPUR
TOKIO
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Als Kind habe ich für einige Jahre in einer hessischen Kleinstadt gelebt. Es war eine von Gewalt dominierte Zeit, die mich stark geprägt hat. Auf dem Weg zur Schule befand sich ein Schrebergarten, in dem ich regelmäßig in einen Wohnwagen eingestiegen bin, um den Unterricht zu schwänzen und allein zu sein. Ich habe selbst geschmierte Brote gegessen, den Spiegel gelesen und mich weggeträumt, hinein zwischen die Wolkenkratzer von New York oder an die kalifornische Küste. Kinder mit Problemen träumen sich an andere Orte, denn Reisen im Kopf ist ihr einziger Weg raus aus der Wut und Angst, die sie umgibt. An Kochen habe ich dabei keine Sekunde gedacht.
Später habe ich mein Glück in der Küche gefunden, einem Ort, an dem ich gut war, der mich mit Ehrgeiz erfüllt hat und der mich zu dem gemacht hat, was ich heute bin. Ein wichtiger Teil meiner Ausbildung bestand aus Reisen. Ich habe als junger Koch niemals einen Cent zur Seite gelegt, sondern alles Geld mit augenöffnenden Fresstouren zu den französischen Küchengöttern, den britischen Avantgardisten oder den spanischen Molekulardenkern verbraten.
Reisen ist die beste Art, Geld auszugeben und sich trotzdem zu bereichern. Es wurde von der Sehnsucht zu einer regelrechten Sucht für mich – und ist es geblieben. Nicht zuletzt deswegen habe ich das Eingesperrtsein, dieses allumfassende nicht Wegdürfen in der Coronapandemie als so schrecklich empfunden. Den Moment, als wir für Herr Raue reist! im ersten Flugzeug saßen, das nach der Öffnung der thailändischen Grenzen auf Phuket landen durfte, werde ich nie vergessen. Es hat uns die Welt mit anderen Augen sehen lassen und mir wieder bewusst gemacht, dass ich einen Traum leben darf. Denn genau das ist Herr Raue reist! für mich: ein Traum. Ich bin allen, die an der Verwirklichung der mittlerweile drei Staffeln mitgearbeitet haben, für immer dankbar.
Die Idee entstand in einer Zusammenarbeit mit Jens Bujar und Arnim Butzen. Jens hat mich als Produzent mit wertvollen Tipps und mit seinem Team mit einer Engelsgeduld durch die Trips gecoacht. Arnim war derjenige, der die Chuzpe hatte zu sagen: „Tim Raue frisst, säuft und flucht sich durch die Welt und quatscht dazu, wie ihm der Schnabel gewachsen ist? Machen wir!“ Gleichzeitig hatte er von Anfang an die Vision, die Resultate nicht nur als Serie zu streamen, sondern sie auch erlebbar zu machen. Das haben wir mit den Dinner-Abenden der Gerichte in unserem Restaurant Tim Raue und mit Kochboxen für Fuh Kin Great realisiert, sowie nun mit diesem Kochbuch, das alle 18 Episoden – so hoffe ich – nachvollziehbar macht.
Natürlich werde ich immer wieder gefragt, was der beeindruckendste Ort oder das außergewöhnlichste Essen war, das ich auf diesen Reisen kennengelernt habe. Das ist das gleiche Dilemma wie die Frage nach den Lieblingskindern: Es gibt sie nicht. Oder sollte sie zumindest nicht geben, denn natürlich habe ich einen Moment, der ein klein wenig magischer war als andere: Es war die Zubereitung eines Fischeintopfs in einer Bretterhütte einer Fischfarm in den Gewässern vor Singapur, als uns ein heftiger Sturm überrascht hatte und die Gischt um uns herum schäumte und alles wackelte. Aber es sind so viele Momente und so viele Menschen, die einen Eindruck hinterlassen haben – und genau deswegen haben wir dieses Buch gemacht. Um sie zu würdigen und zu verewigen.
Und um diesem Jungen, der damals mit blauen Flecken in seinem geheimen Versteck saß, zuzuflüstern: Das Träumen hat sich gelohnt!
Tim Raue
DIE DIVERSE
Vancouver ist Stammgast in den Top Ten der lebenswertesten Städte der Welt. Das ist wenig verwunderlich, denn die drittgrößte Stadt Kanadas ist eine wunderbare Metropole, deren Magie in ihrer Diversität und Offenheit liegt. Die Gründe dafür liegen in ihrer historischen DNA als Immigrantenstadt. Durch den Goldrausch im Nordwesten des amerikanischen Kontinents wuchs Vancouver beinahe über Nacht aus dem Boden. Hier haben viele Ethnien – von europäischen bis asiatischen Einwanderern – ihr Glück gesucht und sind geblieben. So hat man in einem wuseligen Restaurant wie dem Chinatown BBQ in Vancouver heute eher das Gefühl, in Hongkong zu sitzen, als in Kanada. In der Innenstadt blinken Schilder von koreanischen, japanischen und indischen Restaurants, die von italienischen und französischen Feinkostläden ergänzt werden.
Was heißt das aber für die kanadische Küche? Die Gerichte mit typisch kanadischen Zutaten wie Ahornsirup, Pekannüssen und Lachs, die ich gegessen habe, waren zwar spektakulär, aber eine spezifische Handschrift ist dabei schwer auszumachen. Das Hauptaugenmerk bei der kanadischen Küche liegt vielmehr auf einer hohen Qualität der Lebensmittel: Man verwendet hier saftige Plattpfirsiche, wie ich sie nur aus Spanien kenne, die süßen Erdbeeren duften wie zur Hochsaison in Deutschland und zum Großteil kommt alles aus Kanada.
Was mich direkt zu Andrea Carlson und ihrem Burdock & Co geführt hat. Ihr kleines Restaurant mit seiner offenen Fensterfront, das als Hipstercafé durchgehen könnte, hat nur zehn Tische. Andrea ist Pionierin der Farm-to-Table-Küche und war 2022 die erste Restaurantbetreiberin und Küchenchefin, der in Kanada ein Michelin-Stern verliehen wurde. Sie kreiert thematische Menüs mit ordentlich Wumms, die durch ihre Liebe zu Blüten verbunden sind. Letztere verarbeitet sie zu weißem Kimchi oder verwendet sie mit Vorliebe zum Würzen. Ihre Kreationen präsentieren sich feenhaft, zart und fein auf dem Teller, entwickeln am Gaumen aber eine Wucht, die so unvermittelt aufzieht wie ein Sturm in den Bergen von Whistler.
Dass man in Vancouver aromatische Abenteuer mit Naturgewalten vergleicht, kommt nicht von ungefähr, denn das urbane Gemälde der Stadt ist nur komplett mit dem Rahmen, der sie umspannt: die archaischen Weiten von British Columbia. Man kann von Vancouver aus in kürzester Zeit mit einem Wasserflugzeug die gegenüberliegende Halbinsel Victoria Island besuchen, um Wale zu besichtigen. Oder aber man fliegt gleich über hohe Berge und tiefe Täler zu den Chatterbox Falls, einem beeindruckend energetischen Wasserfall, gelegen am Ende eines Fjords und Teil eines Naturparks der First Nation.
115 KM2
FLÄCHE
675.218
EINWOHNER (2017)
9 STD
VOR
DEUTSCHLAND
Angesichts solcher Naturschauspiele fühlt man sich als Mensch sehr klein. An diesem magischen Ort war ich sicherlich auch empfänglicher für die Botschaft von Can-dice, einer Angehörigen der First Nation, die mir beim Blaubeerenpflücken ihre Sicht auf die Natur, den Respekt gegenüber dieser und die Bräuche ihres Volkes gezeigt hat, was mich tief und nachhaltig beeindruckt hat. Natur bedeutet für mich normalerweise vor allem, mich am Strand zu entspannen, aber die eindringlichen Weiten und Wälder von British Columbia sind mir noch lange im Gedächtnis geblieben. Wie auch das grandiose Softeis bei Perverted Icecream. Das war wirklich Porno!
Früher Goldrausch, heute Aromenachterbahn! Hier verschmelzen Natur und Urbanität zu einer einzigartigen Kulisse: Vancouver ist eine atemberaubende Metropole an der Westküste Kanadas mit einer noch viel beeindruckenderen Vielfältigkeit ihrer Küchen. Von erstklassigen Fischgerichten in Gastown über authentische asiatische Aromen in Chinatown bis hin zu innovativen Farm-to-Table-Restaurants in Kitsilano bietet die Stadt für jeden Gaumen etwas.
Traditionen, Spiritualität und Verbundenheit mit der Natur: Die Vertreter*innen der First Nation zelebrieren in ihren Gerichten aus frischen Meeresfrüchten wie Lachs und Muscheln sowie Wildkräutern und Beeren ihre jahrhundertealten Traditionen. Diese einzigartigen Aromen und Zubereitungsarten erzählen Geschichten von ihrer respektvollen Nachhaltigkeit und der reichen Geschichte.
Ein kulinarisches Paradies mit Marktständen, Fischbuden, Bäckereien und den besten Bagels, die ich bis dato gegessen habe.
–
Public Market
1689 Johnston St.
Vancouver, BC V6H 3R9
@granvilleisland_publicmarket
granvilleisland.com
Intensiv geröstete Mandeln, Pekan- und weitere Nüsse. Mein Favorit waren die mit Sriracha gewürzten und gerösteten Pekannüsse.
–
@thenutmerchant
thenutmerchant.com
Pure Sünde sind die hier gezauberten Weltklasse-Petitessen aus Pekannuss, Karamel, Vollmilchschokolade und einer Prise Salz, sowie die Karameläpfel und der Fudge.
–
@old.world.fudge
Das Restaurant von Andrea Carlson, lokale Vorreiterin der Farm-to-Table Küche. Seit 2022 trägt sie als erste weibliche Küchenchefin von Vancouver einen Michelin-Stern.
–
2702 Main St.
Vancouver, BC V5T 3E8
@burdockandco
burdockandco.com
Cooler Laden in Chinatown mit Vintage-Sneakers und Vintage-Sportswear der letzten 30 Jahre.
– 83 E Pender St.
Vancouver, BC V6A 1S9
@privateandcompany
privateandco.ca
Der Laden ist vollständig in Schwarz gehalten und von eindeutig zweideutigen Slogans durchzogen. Letztendlich wird hier aber einfach hammergeiles Softeis serviert – und das nicht zu knapp!
–
797 Thurlow St., Vancouver, BC V6E 3V5
@pervertedicecream, pervertedlicks.com
Hier kocht Stefan Hartmann, der 2014 als Ein-Sterne-Koch nach Vancouver ging und im Wedgewood nach Jahren als Privatkoch wieder auf der kulinarischen Bildfläche erscheint.
–
845 Hornby St., Vancouver, BC V6Z 1V1
@wedgewoodhotel, wedgewoodhotel.com
Eine Farm in British Columbia, die Honig und Marmeladen herstellt – sowie den besten aromatisierten Ahornsirup, den ich gegessen habe.
–
346-208th Street, Langley, BC V2Z 1T7
@thepreservatory, thepreservatory.com
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit 60 Min.
Schwierigkeit
Marinade
2 EL Salz
4 Lachsfilets (à 50 g)
Sauce
3 EL Ahornsirup
1 EL Srirachasauce
1 EL Sojasauce
Das Salz mit 400 ml Wasser verrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Die Lachsfilets waschen und trocken tupfen. Dann in der Salzlösung 15 Minuten marinieren lassen. Herausnehmen, abspülen und trocken tupfen.
Den Backofen auf 50 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ahornsirup, Sriracha- und Sojasauce in einer Schüssel verrühren, dann die Lachsstücke damit bestreichen und im Ofen etwa 12 Minuten garen.
Anrichten
Danach herausnehmen, mit der restlichen Sauce bestreichen und servieren.
FÜR ALLE SINNE
Die ersten Happen, die ich in Vancouver bei Seafood City im Granville Public Market voller Gier gegessen habe, bestanden aus diesen drei Zutaten, die auf drei verschiedene Arten zubereitet waren. Und was soll ich sagen? Sie waren süß, salzig, fettig und pikant! Schlicht und doch raffiniert.
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit 150 Min.
Schwierigkeit
300 g Vollmilchschokoladentropfen
½ TL Kokosöl
170 g Pekannusskerne
60 g Butter
100 g brauner Zucker
70 g Agavendicksaft
100 g gezuckerte Kondensmilch geräuchertes Meersalz (z. B. von Maldon)
Über einem Wasserbad bei schwacher Hitze 200 g Vollmilchschokoladentropfen schmelzen. (Die Temperatur darf nicht über 45 °C steigen!) Dann die restlichen Schokoladentropfen und das Kokosöl dazugeben und die Schokolade wieder auf 32 °C erwärmen. Die Schokoladenmischung auf eine Silikonbackmatte für Macarons gießen. Die Schokolade vollständig abkühlen lassen, dann die Schokoplättchen in einen luftdicht verschließbaren Behälter füllen und in den Kühlschrank stellen.
Die Pekannüsse grob hacken und bei mittlerer Hitze in einer Pfanne trocken rösten. Achtung: Die Pfanne nicht zu stark erhitzen, da die Nüsse sonst schnell verbrennen!
Die Butter in einem Topf zerlassen, braunen Zucker, Agavendicksaft und Kondensmilch dazugeben. Bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis die Temperatur 112 °C erreicht. Dann vom Herd nehmen und kühl stellen.
Die Schokoladenplättchen und die Karamellmasse aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem kleinen Löffel, der in heißem Wasser angewärmt wurde, etwas Karamellmasse auf die Hälfte der Schokoladenscheiben verteilen. Jeweils einige Pekannussstücke und etwas Meersalz darüberstreuen. Mit einem Brenner jeweils kurz abflämmen. Danach eine weitere Schokoladenscheibe darauflegen, ebenfalls kurz abflämmen, damit die oberste Schicht anschmilzt, und nochmals mit etwas Meersalz und Pekannussstücken bestreuen. Die Schokotürmchen 20 Minuten kühl stellen und servieren.
SÜNDIGE VERFÜHRUNG
Achtung, Suchtgefahr! Die pure Sünde! Danke, Kevin von Olde World Fudge, für diese absolute Götterspeise!
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit 80 Min.
Schwierigkeit
4 Manzaragarnelen
2 TL rosa Pfefferkörner, zerdrückt
5 g Salz, zzgl. etwas mehr
6 Erdbeeren
6 Radieschen
1 Stange Rhabarber
50 ml Reisessig
50 ml Limettensaft
1 TL Agavendicksaft
Rhabarbersud
100 g Rhabarber (Rest der Stange, siehe oben)
4 Kirschtomaten
1 EL Reisessig
1 Spritzer Srirachasauce
1 Sternanis
1 Msp. Xanthan (Verdickungsmittel)
Liebstöckel-Sauerampfer-Öl
10 g Liebstöckel
10 g Sauerampfer
20 g Blattspinat
100 ml Rapsöl
Zusätzlich
Rapsöl zum Braten
4 Apfelblüten
Die Manzaragarnelen waschen und die Schwänze ausbrechen. Den rosa Pfeffer mit dem Salz vermischen und die Garnelen darin wälzen. Dann 10 Minuten ruhen lassen.
Die Erdbeeren waschen und putzen. Dann in Scheiben schneiden. Eventuell einen Ausstecher verwenden, wenn die Erdbeeren zu groß sind. (Es sollten etwa 4 Scheiben pro Person entstehen.)
Die Radieschen mit einem kleinen Perlenausstecher ausstechen. (Es sollten 3 Kugeln pro Person entstehen.)
Den Rhabarber schälen und ebenfalls mit einem kleinen Perlenausstecher ausstechen (5 Kugeln pro Person). Dann mit Reisessig, Limettensaft, Agavendicksaft und etwas Salz vermischen. Alles vakuumieren und 10 Minuten marinieren lassen.
Den restlichen Rhabarber in Stücke schneiden. Die Kirschtomaten waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Dann beides mit 200 ml Wasser, Reisessig und Srirachasauce in einem Topf aufkochen. Alles 10 Minuten ziehen lassen. Dann die Mischung kurz mit dem Stabmixer pürieren, durch ein Küchentuch abgießen und abtropfen lassen. Dabei den Sternanis in das Auffanggefäß legen, damit der Sud nur leicht damit parfümiert wird. Dann sofort den Sternanis entfernen und das Xanthan einrühren, bis der Sud etwas andickt. Alle Zutaten für das Liebstöckel-Sauerampfer-Öl in einer kleinen Schüssel vermischen, 20 Minuten ziehen lassen und durch ein Sieb streichen.
Anrichten
Die Beize von den Garnelen abstreifen. Dann die Garnelen in einer Pfanne mit etwas Rapsöl anbraten. Erdbeerscheiben, Rhabarber- und Radieschenkugeln auf Tellern anrichten und mit etwas Sud beträufeln. Jeweils eine gebratene Garnele darauflegen, mit etwas Liebstöckel-Sauerampfer-Öl und den Apfelblüten garnieren und servieren.
BLÜTENREICH
Andrea kocht im Burdock & Co auf eine einzigartige Weise. Ihre Gerichte sind ihre ureigenen Kreationen, für die es keinen Referenzgeschmack gibt. Sie treibt sich selbst immer weiter an, kreiert thematische Menüs, die nur eines eint: ihre Liebe zu Blüten. Sie verwendet sie nicht zu dekorativen Zwecken, sondern verarbeitet sie zu weißem Kimchi oder würzt mit ihnen – und das durchaus mit ordentlichem Wumms.Als Hommage an ihre grandiose Küche widme ich ihr dieses komplexe Gericht aus Rhabarber, Apfelblüten und feinstem Krabbenfleisch, bei dem ich in den Gewässern vor Vancouver gelernt habe, wie man die Dinger fischt.
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit 120 Min.
Schwierigkeit
Cheesecake-Creme
150 g Frischkäse
(Doppelrahmstufe)
150 g griechischer Joghurt
Mark von ½ Vanilleschote
Saft und Zeste von ½ Bio-Limette
3 EL Agavendicksaft
Blaubeerkompott
300 g Blaubeeren
50 ml Wildheidelbeersaft
(z. B. von Van Nahmen)
1 EL Speisestärke
Limettensirup (nach Belieben)
Knusperhippe
60 g Eiweiß
50 g zimmerwarme Butter
50 g Weizenmehl Type 405
50 g Zucker
Limettensirup
100 ml Limettensaft
100 g Rohrohrzucker
20 ml Agavendicksaft
Korianderöl
10 g Koriander
20 g junger Spinat
90 ml Rapsöl
Zusätzlich
2 Avocado
3 EL Limettensirup
10 Blaubeeren, halbiert
Zeste von ½ Bio-Limette
1 Kästchen Korianderkresse
Alle Zutaten für die Creme in einer Schüssel verrühren und beiseitestellen.
Die Blaubeeren waschen, trocken tupfen und mit dem Heidelbeersaft in einem Topf leicht köcheln lassen, bis aus den Beeren die Flüssigkeit austritt. Die Speisestärke mit etwas Heidelbeersaft in einer kleinen Schüssel verrühren und in den Topf geben. Alles gut verrühren, dann mit dem Pürierstab kurz pürieren und mit Limettensirup nach Belieben abschmecken.
Für die Hippe alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrühren, dann 10 Minuten kühl stellen. Den Backofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf eine Silikonbackform mit Mulden (z. B. von Moldbrother) streichen und 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, die Hippen sofort aus der Form stürzen und in einem luftdicht verschließbaren Behälter trocken lagern.
Für den Limettensirup alle Zutaten mit 20 ml Wasser in einem kleinen Topf vermengen und einmal aufkochen. Die Mischung 5 Minuten köcheln lassen und danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Koriander und Spinat waschen, trocken schütteln, dann mit Rapsöl vermischen und mit dem Stabmixer pürieren. Die Mischung 10 Minuten ziehen lassen und danach durch ein feines Sieb streichen.
Anrichten
Die Avocados schälen, den Kern entfernen und aus dem Fruchtfleisch mit einem Ausstecher Kugeln ausstechen. Die Kugeln mit Limettensirup vermischen und kurz marinieren lassen. Die Cheesecake-Creme in einen Spritzbeutel geben und ringförmig auf Teller spritzen. In der Mitte Avocadokugeln, halbierte Blaubeeren und etwas Blaubeerkompott anrichten. Mit Limettenzeste bestreuen. Die Hippe darauflegen. Korianderkresse waschen, darüberstreuen und servieren.
MEINE VERNEIGUNG
Candice hat mich von allen Menschen, die ich in Vancouver getroffen habe, am meisten beeindruckt. Als ich mit ihr in Chatterbox Falls Blaubeeren gepflückt habe, erzählte sie mir, dass es bei ihnen Brauch ist, die erste Schale gepflückter Beeren jemandem zu schenken und damit die Natur und die Gemeinschaft zu ehren. Ich ehre sie nun mit diesem Blaubeerdessert, das man nur mit einer Silikonform von Moldbrothers nachkochen beziehungsweise backen sollte, wenn man es in seiner ganzen Schönheit zelebrieren möchte.
Zutaten für 4 Drinks
Zubereitungszeit 60 Min.
Schwierigkeit
Muschelsud
500 g Muscheln
20 ml Olivenöl
50 g Staudensellerie
50 g Lauch
50 g Zwiebeln
50 g Möhre
Safranpulver
150 ml Weißwein
1 EL Petersilie, gehackt
Salz und frisch gemahlener
Pfeffer
Zusätzlich
Saft von 1 Zitrone
Wasabisalz
300 ml Tomatensaft
4 TL Agavendicksaft
2 EL Meerrettich
4 Spritzer roter Tabasco
4 Spritzer Worcestersauce
Eiswürfel
24 cl Wodka
4 Stangen Staudensellerie
Die Muscheln in Wasser einlegen und säubern. Dann in einer Pfanne mit dem Olivenöl anbraten. Staudensellerie und Lauch waschen und putzen, Zwiebel und Möhre schälen. Alles in Stücke schneiden und ebenfalls in der Pfanne kurz anbraten. Dann etwas Safran dazugeben. Mit dem Weißwein ablöschen. Petersilie sowie 500 ml Wasser hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles 12 Minuten köcheln lassen. Weitere 10 Minuten ziehen lassen, danach durch ein Sieb abgießen. Die Muscheln beiseitestellen. Den Sud abkühlen lassen.
Anrichten
Den Zitronensaft auf einen tiefen Teller und etwas Wasabisalz auf einen zweiten Teller geben. Den Gläserrand von vier Longdrinkgläsern mit Zitronensaft benetzen. Dann den Gläserrand in das Wasabisalz drücken. Den Muschelsud mit Tomaten-, Agavendicksaft, Meerrettich, Tabasco und Worcestersauce verrühren. Einige Eiswürfel in die vorbereiteten Gläser füllen und jeweils 6 cl Wodka hinzufügen. Mit dem Tomaten-Muschel-Sud aufgieße, alles verrühren und servieren.
ANTI-HANGOVER
Innerhalb von nur einer Sekunde von schläfrig und verkatert zu geschockt und hellwach! Auf dem Boot von Dane und Robert hat mir Robert den heftigsten Drink ever serviert: einen Caesar. Er besteht aus Muschelsud, Tomatensaft, Meerrettich, Worcestershiresauce und Tabasco und knallt am Gaumen wie ein Silvesterfeuerwerk erster Güte. Satt macht er auch – und hellwach sowieso!
DIE FREIZÜGIGE
Der entscheidende Schritt in meiner Karriere war, als ich die asiatische Küche und damit eine neue Philosophie von Süße, Säure und vor allem Schärfe in mein Kochen integrierte. Die erste Schärfe meines Lebens war jedoch eine andere: Tabasco. Die klebrige orangene Flasche mit ihrem feurigen Inhalt kenne ich seit meinem sechsten Lebensjahr und sie wird auch heute noch in zahlreichen Restaurants verwendet. Die Produktionsstätte von Tabasco auf Avery Island etwa 200 Kilometer westlich von New Orleans zu besuchen war daher eine meiner Herzensangelegenheiten. Ich fühlte mich wie ein Sommelier, der das Weingut besucht, das ihn zum Wein gebracht hat, und nun vor den Rebstöcken steht, die sein Leben und seine Liebe geprägt haben.
Im Fall von Tabasco verläuft das etwas weniger romantisch, denn in einem Raum mit gemaischten Chilischoten kniet man nicht vor Ehrfurcht, sondern kämpft mit einer tränenden Nase und Husten. Die Luft brennt vor Schärfe und kratzt am Körper. In den Lagerhallen von Tabasco reift Chilipaste in den unterschiedlichsten Stadien der Fermentation in 60 000 Fässern – ein imposanter Anblick und ebenso beeindruckend wie die Tatsache, dass McIlhenny & Co. in fünfter Generation als Familienbetrieb geführt wird.
New Orleans selbst merkt man auch knapp zwanzig Jahre nach der Katastrophe immer noch die Folgen des Hurrikans Katrina an. In der einstigen Millionenstadt leben heute etwa nur noch 600 000 Menschen, was die Energie der Stadt stark verändert hat. Trotzdem legen ihre Einwohner eine Offenheit und Liebenswürdigkeit an den Tag, die ich für ungewöhnlich halte und die demonstriert, warum New Orleans eine Ausnahmestellung in den USA besitzt. Die Stadt ist für ihr historisches French Quarter und dessen einzigartige Bauten ebenso bekannt wie für seine Freizügigkeit. Alkohol ist in der Öffentlichkeit erlaubt, was The Big Easy zu einem Anziehungspunkt für ein Partyvolk macht, das vor der amerikanischen Prüderie flieht und es hier so richtig krachen lässt. Wenn Amerikaner feiern, kennen sie kein Morgen, und so stellt das Geschehen auf der Bourbon Street regelmäßig die härteste Malle-Meile in den Schatten.
Typisch für die Region ist aber auch die Cajun-Küche, eine Mischung aus karibischer und französischer Küche, die vor allem aus Eintöpfen besteht, in denen alles landet, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Im tiefsten Süden der USA, am Ende des Mississippi am Golf von Mexiko, geht es nicht um kulinarische Feinheiten.
907 KM2
FLÄCHE
376.971
EINWOHNER (2021)
7 STD
VOR
DEUTSCHLAND
Hier wird mit vollen Händen gewürzt, die Cajun-Küche ist intensiv, scharf und pikant wie das typische Poor Man’s Gumbo. Alles, was ich in New Orleans gegessen habe, hat sich direkt auf meine Hüften gelegt. Gleichzeitig steht in dieser Region Kochen für Gemeinschaft, es geht darum, einen großen Topf mit Essen zu kochen, aus dem sich alle bedienen. Diese Selbstlosigkeit und diese Freude, mit seiner Kochkunst andere glücklich machen zu wollen, habe ich noch an keinem anderen Ort der Welt erlebt.
New Orleans ist für mich eine der ungewöhnlichsten Städte Amerikas, wahrscheinlich weil sie so gänzlich unamerikanisch daherkommt und nach ihren eigenen Regeln spielt. Einfach, In-your-Face-Mentalität und am Teller richtige Hüftschocker. New Orleans mag vielleicht nicht elfenhaft sein, aber in ihm steckt pure Magie— wie die Voodoo-Queens und -Kings noch immer täglich bei ihren Sitzungen beweisen.
Die klassischen Karnevalsfarben in New Orleans sind Violett, Gold und Grün. Für mich ist es aber Feuerrot! Sei es nun der höllisch scharfe Tabasco-Ansatz oder die frischen Flusskrebse vom Grill. O.k. Der Rotwein in der Grand Dame der old-line Restaurants der Stadt, dem Galatoire’s, passt auch gut ins Farbschema!
Die Wiege von Schärfe. Hier wird in fünfter Generation die weltweit bekannte Tabasco-Sauce hergestellt.
–
32 Wisteria Rd.
Avery Island, LA 70513
tabasco.com/visit-avery-island/tabasco-tour/
Der hier mit Sahne gepimpte Zichorienkaffee gilt als die Inspirationsquelle von Starbucks. Bekannt für seine Süßspeisen wie Beignets.
–
800 Decatur St.
New Orleans, LA 70116
shop.cafedumonde.com
Hier werden seit den 1920er-Jahren die legendären Po’Boys serviert, eine spezielle Sandwich-Form. Eines der bekanntesten Restaurants von New Orleans.
–
538 Hagan Avenue
New Orleans, LA 70119
parkwaypoorboys.com
New Orleans ist die Wiege der Cocktailkultur, nirgendwo wird das moderner interpretiert als in dieser Bar. Ebenfalls empfehlenswert ist die Sazerac Bar im Roosevelt Hotel.
–
727 Toulouse St., New Orleans, LA 70130, maisondeville.com/peychaud-s
Großes Restaurant im französischen Stil auf der Bourbon Street mit einer beeindruckenden Auswahl an Weinen. Dazu eine französische Küche aus den 1980er Jahren, völlig oldschool, angestaubt und deswegen so charmant.
–
209 Bourbon St.
New Orleans, LA 70130
galatoires.com
Ein traditioneller Supermarkt, der frisch geräucherte Fleischwaren anbietet und dafür weit über die Region hinaus bekannt ist.
–
1111 St John St., Lafayette, LA 70501, johnsonsboucaniere.com
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit 90 Min.
Schwierigkeit
Wels
100 g Weizenmehl Type 405
100 g Kartoffelstärke
1 TL Kurkumapulver
½ TL Korianderpulver
1 TL Backpulver
1 Ei
220 ml kaltes Mineralwasser
1 TL Salz
4 Welsfilets (à 150 g)
Pflanzenöl
Koriandermayonnaise
3 Eigelb
1 EL Dijon-Senf
400 ml Rapsöl
2 El Zitronenöl
20 g Koriander
2 Bio-Zitronen, Saft und Abrieb
Salz
1 EL Agavendicksaft
1 TL grüner Tabasco
Limetten-Jalapeño-Gel
150 ml Einlegesud von Jalapeños
100 ml Limettensaft
6 EL Holunderblütensirup
Grüne Tapioka
1 Bund Petersilie
100 g Agavendicksaft
2 EL Senf
200 ml veganer Dashi-Fond
100 ml Reisessig
40 ml Zitronenöl
80 ml Sonnenblumenöl
2 TL grüner Tabasco
20 ml Limettensaft
Salz
100 g kleine Tapiokaperlen
Zusätzlich
1 Kopfsalatherz
Petersilienkresse
1 TL Jalapeños, fein gehackt
Mehl, Stärke, Kurkuma-, Korianderpulver und Backpulver vermengen. Das Ei dazugeben und nach und nach das kalte Mineralwasser unterrühren. Darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen. Mit Salz würzen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Die Welsfilets waschen, durch den Teig ziehen, etwas abtropfen lassen und in einer Fritteuse im Öl bei 170 °C etwa 7 Minuten vorsichtig ausbacken. Auf einem Küchenpapier entfetten lassen.
Die Eigelbe mit dem Senf verrühren und unter stetigem Rühren beide Ölsorten in einem dünnen Strahl einlaufen lassen. Den Koriander waschen, fein hacken und mit den restlichen Zutaten unter die Mayonnaise mischen.
Jalapeño-Sud, Limettensaft, Holunderblütensirup und 150 ml Wasser in einem Topf aufkochen und abkühlen lassen. Dann in einem Standmixer zu einem glatten Gel verarbeiten.
Die Petersilie waschen, grob hacken und in kochendem Salzwasser 5 Sekunden blanchieren. Dann in Eiswasser abschrecken. In einem Standmixer zu einem glatten Püree verarbeiten. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Dressing mixen.
Die Tapiokaperlen in etwa 2 l Wasser glasig kochen. Herausnehmen und mit kaltem Wasser abspülen. Mit dem grünen Dressing vermengen.
Anrichten
Das Kopfsalatherz waschen, halbieren und mit etwas grüner Tapioka marinieren. Den gebackenen Wels auf einen Teller legen und den Salat mit der grünen Tapioka darauf verteilen. Gehackte Jalapeños darüberstreuen und mit dem Limetten-Jalapeño-Gel beträufeln. Die Mayonnaise separat dazu servieren.
FISCHSTÄBCHEN MAL ANDERS
Backfisch kennen wir auch in Deutschland, der Twist bei diesem Gericht sind jedoch die wunderbar auflockernden Aromen von Kopfsalat, grüner Chili und der pikanten Säure der Limette. Ich bin mir sicher, dass ich damit einen coolen Streetfood-Truck erfolgreich in New Orleans betreiben könnte.
Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit 120 Min.
Schwierigkeit
Flusskrebssuppe
2 Lorbeerblätter
2 kg Flusskrebse (küchenfertig)
Flusskrebsschalen
4 EL Rapsöl
2 EL Koriandersamen
3 EL Tomatenmark
500 ml Weißwein
2 l Flusskrebssud
1 EL Kreuzkümmel
2 EL Pfefferkörner
Salz
200 g Süßkartoffeln, geschält
40 g Zwiebel, grob gehackt
50 g Tomaten, grob gehackt
50 g rote Paprika, grob gehackt
2 TL Orangenöl
1 l Flusskrebsbrühe
100 ml Mangopüree
4 EL Srirachasauce
2 EL Honig
4 EL Fischsauce
200 g Sahne
Zusätzlich
1 rote Paprika
8 gelbe Kirschtomaten
1 Orange
4 EL Mais (aus der Dose)
4 EL Butter
50 g Sahne
Chilipulver und Ysopzweige
In einem Topf 3 l Wasser und die Lorbeerblätter sprudelnd aufkochen lassen. Die Flusskrebse waschen, dazugeben und 3 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und im Sud abkühlen lassen. Die Flusskrebse herausnehmen, Schwänze ausbrechen und kühl stellen. Schalen und Sud zur Weiterverarbeitung aufbewahren.
Die Flusskrebsschalen in einer Pfanne mit Öl anrösten. Koriandersamen und Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten. Dann mit dem Weißwein ablöschen. Den Flusskrebssud und Kreuzkümmel, Pfefferkörner und etwas Salz hinzufügen. Den Fond bei mittlerer Hitze auf die Hälfte einkochen lassen, anschließend durch ein Sieb passieren.
Süßkartoffeln, Zwiebel, Tomaten und Paprika in einem Topf mit dem Orangenöl anschwitzen. Sie sollen nicht bräunen.
Die restlichen Zutaten außer der Sahne dazugeben und köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Dann die Sahne hinzufügen. Mit dem Pürierstab zu einer glatten Suppe verarbeiten.
