Herzchenhölle mit Happy End - Bärbel Muschiol - E-Book
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Herzchenhölle mit Happy End E-Book

Bärbel Muschiol

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Beschreibung

Eine Romcom voller Herzklopfen, Chaos und der Erkenntnis, dass sich die Liebe nicht planen lässt. Lila Bennett hat einen klaren Standpunkt: Der Valentinstag ist laut, rosa und völlig überbewertet. Als sie kurz vor dem 14. Februar in ihre Heimatstadt Willow Creek zurückkehrt, um dort den alljährlichen Valentinstagsmarkt zu retten, rechnet sie mit einem organisatorischem Chaos, neugierigen Nachbarn und viel zu viel Herzchen-Deko - aber ganz sicher nicht damit, selbst Teil der Lösung zu werden. Denn Willow Creek ist sich einig: Nichts verkauft sich besser als eine gute Liebesgeschichte. Plötzlich soll Lila gemeinsam mit Ethan Cole, dem ruhigen Mann mit dem trockenen Humor und der erstaunlichen Fähigkeit, selbst das größte Durcheinander gelassen zu betrachten, ein Paar spielen. Öffentlich, überzeugend und selbstverständlich ohne echte Gefühle. Es ist schließlich nur ein Deal. Dumm nur, dass sich Gefühle nicht an Absprachen halten. Zwischen Interviews, Kleinstadtgerüchten und einem Kuss, der eigentlich nur für die Öffentlichkeit gedacht war, beginnt Lila zu begreifen, dass sich die Liebe nur selten planen lässt - und dass ein Happy End manchmal genau dort wartet, wo man es am wenigsten vermutet. Eine humorvolle, warmherzige Valentinstags-Romance über Fake Dating, kleine Städte mit großen Meinungen und der leisen Erkenntnis, dass sich Gefühle niemals wirklich planen lassen. Mit Happy End.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 68

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Herzchenhölle mit Happy End

Ein Valentinstag mit unerwarteten Nebenwirkungen

Herzchenhölle mit Happy End

Ein Valentinstag mit unerwarteten Nebenwirkungen

© [2026] [Bärbel Muschiol]

[email protected] Rechte vorbehalten.

Dieses eBook ist ein Werk der Fiktion. Namen, Charaktere, Handlungen und Orte sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, Firmen, Ereignissen oder Schauplätzen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kein Teil dieses eBooks darf ohne ausdrückliche Genehmigung der Autorin reproduziert, gespeichert oder in irgendeiner Form - elektronisch, fotomechanisch, durch Kopie oder andere Verfahren - übertragen oder weitergegeben werden, es sei denn, die gesetzlichen Bestimmungen erlauben dies ausdrücklich.

Inhaltsverzeichnis

Herzchenhölle mit Happy End

Ein Valentinstag mit unerwarteten Nebenwirkungen

Vorwort

1. Kapitel – Valentinstag ist kein Verbrechen, aber er fühlt sich verdächtig nach einem an

2. Kapitel – Ich sage Nein, doch Willow Creek beginnt bereits zu planen

3. Kapitel – Nähe entsteht nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt.

4. Kapitel – Ein Interview, das harmlos beginnt und unerwartet endet.

5. Kapitel – Ein Name aus der Vergangenheit, der Gefühle in Bewegung setzt

Kapitel 6 – Eine Nacht, mit überraschender Nähe

Kapitel 7 – Ein Kuss für die Öffentlichkeit und ein zweiter für mich.

Kapitel 8 – Ein Happy End ohne Glitzer, aber mit uns.

Bonuskapitel – Ein paar Wochen später

Danke

Vorwort

Diese Geschichte ist für alle, die den Valentinstag eher mit hochgezogenen Augenbrauen als mit Herzchen feiern. Für alle, die behaupten, sie bräuchten keinen besonderen Tag, um Gefühle zu haben - und dann trotzdem überrascht werden, wenn genau dieser

Tag alles durcheinanderbringt.

‚Herzchenhölle mit Happy End‘ist aus der Idee entstanden, dass Liebe selten dann auftaucht, wenn man sie einplant, und fast nie so aussieht, wie man sie sich vorgestellt hat.

Manchmal kommt sie leise, manchmal unbequem und manchmal verkleidet als völlig absurde Abmachung, die eigentlich nur ein paar Tage halten sollte.

Diese Novelle ist eine Einladung, kurz stehen zu bleiben, zu schmunzeln, vielleicht innerlich den Kopf zu schütteln und sich trotzdem auf Nähe einzulassen.

Ohne Glitzer. Ohne große Versprechen. Aber mit Ehrlichkeit, Wärme und der leisen Hoffnung, dass man nicht alles allein tragen muss.

Ich wünsche dir ein paar schöne Lesestunden, ein bisschen Herzklopfenund vielleicht den Gedanken, dass Happy Ends oft dort beginnen,

wo man sie am wenigsten erwartet.

Danke, dass du diese Geschichte liest.

Bärbel

1. Kapitel – Valentinstag ist kein Verbrechen, aber er fühlt sich verdächtig nach einem an

Wenn es eine Liste mit Dingen gäbe, die ich mir für mein Leben sorgfältig abgewöhnt habe, dann stünde der Valentinstag ziemlich weit oben, direkt zwischen ‚Small Talk mit Fremden im Zug‘ und ‚freiwillig Herzluftballons aufblasen‘.Und genau deshalb weiß ich in dem Moment, in dem mein Handy um kurz nach sieben Uhr morgens vibriert, dass das nichts Gutes bedeuten kann. Denn Anrufe zu dieser Uhrzeit kommen entweder von Menschen, die etwas wollen, oder von Katastrophen, die bereits entschieden haben, mir so richtig auf den Keks zu gehen.„Sag mir bitte, dass jemand gestorben ist“, murmele ich in mein Kissen, während ich rangehe, und ja, das ist hart, aber deutlich besser als alles, was ich in den nächsten fünf Minuten zu hören bekomme.„Lila“, höre ich die viel zu wache Stimme meiner Mutter, die für diese gottlose Uhrzeit viel zu fröhlich ist, „du bist doch in Boston, oder?“Ich schließe die Augen und sehe Willow Creek vor mir, diesen verschneiten Ort mit seinen knapp dreitausend Einwohnern, die sich kollektiv darauf geeinigt haben, dass Privatsphäre eine Frage der Interpretation ist und Liebe ein öffentliches Ereignis sein sollte, am besten mit Lichterketten.„Noch“, erwidere ich vorsichtig.„Gut“, antwortet sie, und das ist der Moment, in dem ich weiß, dass mein Noch ein zeitlich sehr begrenztes Verfallsdatum hat, „dann hast du ja Zeit.“Zeit, denke ich, ist in Willow Creek ein dehnbarer Begriff. Meistens bedeutet er, dass jemand Hilfe braucht und beschlossen hat, dass ich genau die Richtige dafür bin, weil ich irgendwann einmal Marketing studiert habe und seitdem für alles zuständig bin, was irgendwie nach Organisation aussieht.„Was ist passiert?“ Ich setze mich leise gähnend auf.Es folgt ein Atemzug, der verdächtig nach Dramapause klingt.„Der Valentinsmarkt steht kurz davor, abgesagt zu werden.“Ich starre auf die weiße Wand meines Apartments und warte darauf, dass sich so etwas wie Mitgefühl in mir ausbreitet, doch es kommt nichts, stattdessen nur eine leise, sehr befriedigende innere Stimme, die mir ein leises „endlich“ zuflüstert.„Das ist aber schade“, sage ich trotzdem, weil ich kein Monster bin.„Der Hauptsponsor ist kurz davor abzuspringen, weil Willow Bay versucht, ihn abzuwerben. Willow Bay will dieses Jahr ebenfalls einen Valentinsmarkt organisieren.“Willow Creek und Willow Bay sind zwei direkt aneinandergrenzende Städte, die, seit ich denken kann, versuchen, miteinander zu konkurrieren.Meine Mum spricht weiter: „Außerdem steckt die Deko im Schnee fest, und das Maskottchen hat sich beim Aufbau den Knöchel verstaucht“, fährt sie fort, als würde sie mir die Zutaten für einen besonders schlechten Film aufzählen.„Ihr habt ein Maskottchen?“, hacke ich überrascht nach.„Natürlich“, sie klingt empört, „was glaubst du denn?“Ich glaube, dass ich gerade auf dem direkten Weg zurück in meine Kindheit bin, und zwar mit Karacho.

Zwei Stunden später sitze ich in meinem Auto und fahre Richtung Willow Creek.Mein Kofferraum ist voller Sachen, die für die fünf Tage bis zum 14. Februar reichen müssten, und mein Kopf ist voller Argumente, warum das alles eine verdammt schlechte Idee ist, während draußen die Landschaft langsam von Großstadtgrau zu Schneewiesenweiß wechselt und mein Handy im Minutentakt Nachrichten empfängt, die alle denselben Tenor haben: Gott sei Dank bist du da.Willow Creek empfängt mich mit einem handgemalten Banner über der Hauptstraße, auf dem in roten Buchstaben ‚LOVE IS IN THE AIR‘ steht, und ich überlege kurz, ob es zu spät ist, um einfach wieder umzudrehen.„Lila!“, ruft jemand, noch bevor ich richtig geparkt habe, und natürlich ist es Mrs. Parker aus dem Blumenladen, die aussieht, als hätte sie persönlich einen Vertrag mit der Farbe Rosa unterschrieben.„Du bist ein Segen“, sie umarmt mich, bevor ich protestieren kann, „wir haben dich so gebraucht.“Ich lächle, nicke und atme, während mein inneres Ich langsam einen Fluchtplan entwirft.

Das Rathaus ist warm, laut und dekoriert, als hätte ein explodierter Süßwarenladen hier seine letzte Ruhestätte gefunden, und während mir der Stadtrat erklärt, wie dramatisch die Lage ist, wie wichtig dieser Markt für die Gemeinschaft ist und dass die Liebe schließlich das beste Marketing sei, habe ich das ungute Gefühl, dass dieser Satz noch eine Rolle spielen wird.„Wir brauchen eine Geschichte“, konstatiert Stadtrat Miller schließlich und lehnt sich zu mir vor, als würde er mir ein Staatsgeheimnis anvertrauen.„Eine Geschichte?“, wiederhole ich verwirrt.„Etwas Echtes“, ergänzt er, „etwas, das die Leute berührt und das Willow Bay nicht hat.“Ich sehe in die erwartungsvollen Gesichter um mich herum und weiß, dass sie nicht von Plakaten sprechen.„Nein.“Sie lächeln alle, als hätte ich Ja gesagt.Und dann öffnet sich die Tür, und Ethan Cole kommt herein, mit Schnee auf seinen massiven Schultern und einem Ausdruck in seinem kantigen Gesicht, der eindeutig sagt, dass er lieber irgendwo anders wäre.

Von seiner Präsenz, die die Stimmung im Raum auf eine sehr unangenehme Weise ruhiger macht, will ich lieber gar nicht erst anfangen …Ethan, denke ich, der Junge, der mir früher dabei geholfen hat, mein Fahrrad zu reparieren, ohne dabei auch nur ein Wort zu viel zu sagen, und der jetzt offenbar der inoffizielle Alleskönner dieser Stadt ist und dessen Blick viel zu interessiert auf mir liegen bleibt.„Perfekt“, meint meine Mutter und klatscht begeistert in die Hände.Ich habe keine Ahnung, was sie meint, aber mein Magen zieht sich unangenehm zusammen, fast so, als ob er eine Vorahnung hätte.„Ihr beide“, meint Stadtrat Miller und deutet zwischen Ethan und mir hin und her, „seid genau das, was wir brauchen.“Ethan hebt skeptisch eine Augenbraue, und ich verschränke in einer unmissverständlich abweisenden Art die Arme vor der Brust.„Wofür genau?“„Für die Liebe“, Mrs. Parker seufzt theatralisch und mir wird schlecht.Um uns herum breitet sich eine seltsame Stille aus, und in dieser Stille wird mir langsam aber sicher klar, dass der Ärger gerade erst angefangen hat und dass ich mir sehr bald wünschen werde, ich hätte diesen Anruf einfach ignoriert …