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Was wir zu wissen glauben. Und was wir nie hinterfragt haben.
Seit über 200 Jahren gelten Impfstoffe als unantastbar - als medizinische Errungenschaft jenseits jeder Kritik. Doch was, wenn ein großer Teil dieser Gewissheiten auf Mythen, Ideologien und politischem Opportunismus beruht? Dieses Buch ist eine Einladung zum Umdenken: sachlich, historisch fundiert und unbequemer, als es vielen lieb sein wird.
Die Geschichte hinter der »heiligen Kuh«
In Impfstoffe - Mythologie, Ideologie und Realität nehmen John Leake und Dr. Peter A. McCullough Sie mit auf eine faszinierende Reise durch 3 Jahrhunderte Medizingeschichte. Von den ersten Pockeninokulationen im 18. Jahrhundert über die großen Impfkampagnen des 20. Jahrhunderts bis hin zur mRNA-Ära nach 2020 zeichnen die Autoren ein Bild, das sich deutlich von der gängigen Berichterstattung unterscheidet.
Anhand historischer Daten, medizinischer Studien und politischer Entscheidungen zeigen sie, wie Impfstoffe zu einem nahezu religiösen Glaubenssatz wurden - und warum kritische Fragen zunehmend tabuisiert werden.
Wissenschaft braucht Zweifel - keine Dogmen
Dieses Buch plädiert für etwas, das in der modernen Debatte oft fehlt: eine nüchterne Risiko-Nutzen-Abwägung, Transparenz und offene Diskussion. Warum gingen viele Infektionskrankheiten bereits vor der Einführung von Impfstoffen stark zurück? Welche Rolle spielten Hygiene, Ernährung und Antibiotika wirklich? Und weshalb genießen Impfstoffhersteller heute eine beispiellose Haftungsfreistellung? Die Antworten darauf sind unbequem - aber notwendig.
Ein Buch für kritische Denker
Wer verstehen will, wie medizinische Wahrheiten entstehen und warum sie hinterfragt werden müssen, findet in diesem Buch eine der fundiertesten und provozierendsten Lektüren unserer Zeit. Hier erhalten Sie eine faktenreiche, klug argumentierte und hochaktuelle Analyse eines der sensibelsten Themen unserer Zeit. Dieses Buch verändert Ihren Blick - dauerhaft.
8 wichtige Gründe, warum Sie dieses Buch lesen sollten
Impfstoffe ist das Ergebnis einer mehrjährigen Forschungsarbeit und stützt sich auf Hunderte von akribisch recherchierten Quellen. Hier sind die 8 wichtigsten Gründe, warum Sie dieses Buch lesen sollten:
»Dr. Peter McCullough hatte die ganze Zeit recht.« Joe Rogan
»Dr. Peter McCullough und John Leake haben das beinahe Unmögliche geschafft. Eine derart scharfsinnige Kombination aus Geistes- und Medizingeschichte, Kulturanalyse sowie knallharter medizinischer und wissenschaftlicher Darstellung wäre wohl keinem anderen Autorenteam gelungen. Impfstoffe wird Sie die Medizingeschichte in einem neuen Licht sehen lassen und Ihnen zeigen, wie das Kollektivbewusstsein - manipuliert von mächtigen Interessen - völlig aus der Luft gegriffene Illusionen verbreiten kann. Dieses Buch ist unverzichtbar, wenn man sich in unserer hektischen Zeit zurechtfinden will, und es wird uns - als gut geschriebener Klassiker der Medizingeschichte - garantiert alle überleben.« Dr. Naomi Wolf
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2026
1. Auflage Februar 2026
Copyright © 2025 by Skyhorse Publishing, Inc.
Titel der amerikanischen Originalausgabe: Vaccines – Mythology, Ideology and Reality
Copyright © 2026 für die deutschsprachige Ausgabe bei
Kopp Verlag, Bertha-Benz-Straße 10, D-72108 Rottenburg
Alle Rechte vorbehalten
Übersetzung aus dem Amerikanischen: Peter Hiess
Satz und Layout: Mohn Media Mohndruck GmbH, Gütersloh
Umschlaggestaltung: Stefanie Riedlinger
ISBN E-Book 9783989921603
eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
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Kopp Verlag
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www.kopp-verlag.de
John Leake Dr. Peter . McCullough, MPH
Impfstoffe
Mythologie, Ideologie und Realität
Kopp Verlag
Das Wort Vakzin (Impfstoff) ist vom lateinischen Wort vaccinus – »von Kühen stammend« – abgeleitet. Der britische Arzt Edward Jenner prägte diesen Begriff in seiner 1798 erschienenen Abhandlung An Inquiry into the Causes and Effects of the Variolae Vaccinae [dt. etwa: »Eine Untersuchung über Ursachen und Wirkungen der Variolae-Impfstoffe«]. Die beiden letzten Wörter des Titels bedeuten »Pocken der Kuh« oder Kuhpocken. Jenner stellte die Theorie auf, dass Kuhpockenerreger bei Menschen eine leichte Erkrankung hervorrufen, sie aber gleichzeitig vor den weit gefährlicheren Pocken schützen. Sein Vorschlag einer Inokulation mit einer abgeschwächten Form des Krankheitserregers, um dadurch schwere Erkrankungen zu verhindern, wurde zur zentralen Idee der Infektionsmedizin und ist es bis heute geblieben. Das Wort »Vakzin« wurde später für Impfstoffe gegen alle ansteckenden Krankheiten verwendet. Seine oben erwähnte Herkunft ist erstaunlich zutreffend, weil Impfstoffe die ultimative »heilige Kuh« sind, also »eine Vorstellung, Sitte oder Institution, die, vor allem ungerechtfertigt, als über jede Kritik erhaben betrachtet wird (Bezug nehmend auf den Respekt der Hindus für die Kuh als heiliges Tier)« – so die gängige Definition einer »heiligen Kuh«.
Vor dem Jahr 2020 haben wir die »heilige Kuh« Impfstoffe nie infrage gestellt. Erst 2020, als wir die gewaltigen Täuschungsmanöver bei der Einführung der COVID-19-Impfstoffe mitansehen mussten, begannen wir, die gesamte Impfgeschichte zu hinterfragen. Seit damals haben wir methodisch die Literatur über Impfungen durchforstet, bis hin zu den Ursprüngen im 18. Jahrhundert, als erstmals ein Pocken-Inokulationsverfahren namens Variolation angewandt wurde. Das vorliegende Buch enthält eine kurze Geschichte und kritische Betrachtung dieses wichtigen Bestandteils des Gesundheitswesens und seiner Entwicklung in den vergangenen 300 Jahren.
Wir wollen gleich zu Anfang festhalten, dass wir keine »Impfgegner« sind – ein Propagandabegriff, mit dem jeder belegt wird, der auch nur leiseste Zweifel an der Lehrmeinung zu Impfstoffen anmeldet. Die Bezeichnung »Impfgegner« wird häufig dazu eingesetzt, Andersdenkende zu denunzieren, so wie einst das Wort »Ketzer« in den europäischen Religionskriegen von etwa 1517 bis 1648. Wir sind vielmehr heterodoxe Denker und hegen nicht die Absicht, Impfstoffdogmen durch Anti-Impfstoffdogmen zu ersetzen. Sowohl extreme Impfbefürworter als auch -gegner neigen dazu, viel zu kategorisch zu sein und nur in Entweder-oder-Mustern zu denken. Fanatische Impfbefürworter wollen jeden gegen alles impfen, ohne auch nur eine Risiko-Nutzen-Bewertung in Betracht zu ziehen. Fanatische Impfgegner wiederum betrachten sämtliche Impfstoffe als gleichermaßen gefährlich und betrügerisch, ohne die Möglichkeit zu erwägen, dass ein bestimmter Impfstoff bestimmten Personen unter bestimmten Umständen einen gesundheitlichen Vorteil bringen könnte, der das Risiko aufwiegt. Auf beiden Fronten zieht man gern Schlüsse, die durch die verfügbaren und oft uneindeutigen Beweise und Fakten nicht gestützt werden.
Das Wort »Impfstoff« bezieht sich auf verschiedene Verfahren, die in die komplexe Körperbiologie eingreifen, um eine Immunität gegen diverse Erreger hervorzurufen. Wir bewerten die bekanntesten und beliebtesten Impfstoffe auf einer Einzelfallbasis, lehnen aber den Grundgedanken dahinter nicht ab. Vielmehr halten wir es für ein ehrenwertes Unterfangen, jede Art von Leiden, Behinderung und Tod zu verhindern; daher schenken wir dem Impfschutz gegen schreckliche Krankheiten wie Kinderlähmung und Rötelnembryofetopathie hier auch die gebührende Beachtung. Der Wert von Impfstoffen verringert sich jedoch eindeutig, wenn sie Nebenwirkungen aufweisen, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder gar zum Tod führen. Darin liegt die entscheidende Bedeutung des Versuchs, den Nutzen und die Risiken von Impfstoffen – vor allem, wenn sie für den Schulbesuch oder die Berufsausübung vorgeschrieben sind – zu ermitteln und gegeneinander abzuwägen.
Während der COVID-Pandemie verkündeten Impfbefürworter immer wieder, »sich an die Wissenschaft zu halten«, als wäre die Wissenschaft eine beschlossene Sache und befinde sich in ihrem Alleinbesitz. Doch selbst bei einer nur oberflächlichen Betrachtung der Medizingeschichte stellt sich heraus, dass bisher noch jede Generation ihr Verständnis des menschlichen Körpers und seiner Erkrankungen schwer überschätzt hat. Nur ein arroganter Narr würde annehmen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse seien ausgerechnet in seiner Generation auf dem Höhepunkt angelangt. Echte wissenschaftliche Forschung zeigt uns immer wieder, wie viel wir noch nicht wissen. Wie Oliver Wendell Holmes Sr. es ausdrückte: »Wissenschaft ist die Topografie der Unkenntnis. Von ein paar hoch gelegenen Punkten aus triangulieren wir riesige Flächen und schließen dabei unendlich viele unbekannte Einzelheiten ein.« Diese Beobachtung von Holmes beschreibt die Geschichte der Impfstoffentwicklung bis zum heutigen Tag sehr treffend, wie man an der Tatsache sieht, dass mRNA-Impfstoffe (deren Wirksamkeit auf Messenger-RNA – also Boten-Ribonukleinsäure – beruht) gegen COVID-19 übereilt entwickelt und der Menschheit untergeschoben wurden, obwohl man praktisch keine Ahnung hatte, was diese neuartigen Injektionen mit dem Körper anrichten würden.
Wir Menschen haben seit Langem die Gewohnheit, einfache Lösungen für komplexe Probleme zu suchen. Wenn man uns mit einem lebensbedrohlichen Phänomen konfrontiert, greifen wir naturgemäß zu einer Waffe, um dagegen anzukämpfen. Impfstoffe werden seit jeher als Waffe zur Abwehr von Krankheiten betrachtet, vor allem, wenn es scheinbar keine andere Hoffnung gibt. Das erklärt auch, warum die Menschen aufeinanderfolgende Versionen von Impfstoffen so begeistert angenommen haben, bevor sie überhaupt dazu imstande waren, deren Nutzen und Risiken objektiv zu beurteilen. Immer wenn wir unsere Hoffnungen auf die Lösung eines drängenden Problems setzen (oder fest genug daran glauben), neigen wir dazu, in unserer Bewertung dieser Lösung voreingenommen zu sein. Seit der ersten öffentlichen Inokulationskampagne im Boston des Jahres 1721 folgen Massenimpfungen nicht unbedingt einer strengen wissenschaftlichen Methode – im Gegenteil, man verlässt sich dabei viel eher auf Schätzungen, Hasardspiele und ungezügeltes Experimentieren. Viele der leidenschaftlichsten Befürworter solcher Impfkampagnen ließen sich von religiösem Eifer, Wunschdenken, Ideologie, dem Wunsch nach beruflichem und gesellschaftlichem Ansehen und Geld – viel Geld – leiten.
Bei der Grundüberlegung, was für einen Impfstoff spricht, ist die Frage, ob sein Nutzen die Risiken überwiegt, einer der wichtigsten Aspekte. Die Fakten zu Nutzen und Risiken lassen sich jedoch nur mithilfe unvoreingenommener Forschungen, vollständiger Transparenz und uneingeschränkter Diskussion ermitteln. Durch das Verbot kritischer Überprüfungen kam es noch nie in der Geschichte zu einer Weiterentwicklung des Wissens. Während der COVID-19-Pandemie ging die weitverbreitete Zensur zur Unterdrückung der »Impfzögerlichkeit« im Endeffekt nach hinten los, weil sie das Misstrauen gegenüber Impfbefürwortern und deren Motiven weckte. Die Impfstofftechnologie kann nicht sicherer und wirksamer werden, wenn man sie nicht hinterfragen und kritisch evaluieren darf. Ebenso wenig lässt sich eine vollständige Untersuchung der Ursachen von Autismus und anderen chronischen Erkrankungen durchführen, wenn es verboten ist, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass dabei die unzähligen Impfungen in der Kindheit eine ursächliche Rolle spielen. Wir hoffen, dass unser Buch eine qualifiziertere und weniger dogmatische Diskussion über den Nutzen und die Risiken von Impfungen ermöglichen wird.
Kapitel 2
Die Pocken kommen nach Boston
Die Pocken sind eine der ältesten und furchtbarsten Geißeln der Menschheit. Sie verursachen schwere grippeartige Symptome, gefolgt von einem roten Hautausschlag. Die roten Flecken können auf dem ganzen Körper auftreten und werden zu schmerzhaften Blasen, die dann aufplatzen und verschorfen, was für den Rest des Lebens Narben hinterlässt. Im 18. und 19. Jahrhundert forderten Pockenausbrüche viele Opfer, die Sterberate lag zwischen 14 und 30 Prozent. Man weiß bis heute nicht genau, woher die Krankheit stammt; Vermutungen reichen vom Industal über Ägypten bis zum Horn von Afrika, wo bei gewissen Tierarten andere Pockenviren auftreten. Für die Pocken selbst gibt es jedoch kein tierisches Erregerreservoir. Die Krankheit lässt sich nur schwer durch die Menschheitsgeschichte verfolgen, da uns nur fragmentarische Beschreibungen zur Verfügung stehen, die eventuell auf Pocken schließen lassen. Aaron von Alexandria, ein jüdischer Arzt aus dem 7. Jahrhundert, gilt als frühester Autor, der die Krankheit beschrieb. 20 Seine Werke wurden ins Arabische übersetzt und später vom persischen Arzt Rhazes (850–932) zitiert. Rhazes glaubte, dass die Pocken im Zuge der arabischen Eroberung um das Jahr 640 nach Ägypten gelangt waren.
Woher auch immer sie kamen – im 15. Jahrhundert waren die Pocken in Europa offenbar endemisch. Im folgenden Jahrhundert griffen sie auf die spanischen Kolonien in der Neuen Welt über, wo sie indigene Völker vernichteten, die über keine Immunität gegen die Krankheit verfügten. Im 17. Jahrhundert wurden dann Ausbrüche in den britischen Kolonien Massachusetts und New York verzeichnet. Englischsprachige Menschen bezeichneten die Krankheit gemeinhin als »the pox« [dt. etwa: Bläschen]. Erst im 16. Jahrhundert gab man ihr den Namen »smallpox«, um sie von den größeren Läsionen zu unterscheiden, die auf den Körpern von offensichtlich an Syphilis erkrankten Menschen auftraten und die erstmals 1495 in Neapel beschrieben wurden. 21 In gelehrten Kreisen nannte man die Pocken auch häufig Variola, nach dem lateinischen Ausdruck für Pusteln oder Blattern, der wahrscheinlich von varus (»Pickel«) oder varius (»scheckig«) herstammt.
Befasst man sich mit der Geschichte der Pocken, so muss man wissen, dass ihr Erreger, das Variolavirus, erst im 20. Jahrhundert gefunden und beschrieben wurde. Zuvor hatte es nämlich noch keine Laborverfahren zur Isolierung und Charakterisierung von Viren gegeben. Autoren aus dem 18. Jahrhundert nannten die Pocken ein »Virus«, verwendeten diesen Begriff jedoch noch im Sinne des lateinischen Wortes virus, das »Gift« bedeutet. Damals verstand man unter einem Virus noch »ein Kontagium des Erregers einer Infektionskrankheit, das im Körper des Infizierten produziert wird und andere mit derselben Krankheit infizieren kann«. 22 Der moderne, wissenschaftliche Gebrauch des Wortes, der sich auf krankheitsverursachende, submikroskopische Organismen bezieht, setzte sich erst mit der Entwicklung der Virologie im 20. Jahrhundert durch.
Im 18. Jahrhundert glaubte man, dass Krankheiten wie die Pocken durch engen Körperkontakt übertragen werden. Daher verwendete man für sie auch den Begriff Kontagion (»Ansteckung«), vom lateinischen contagio (con, »zusammen mit«, und tangere, »berühren«). Ein damit zusammenhängendes Wort, das ebenfalls im 18. Jahrhundert gebraucht wurde, ist Epidemie (vom altgriechischen epidēmia, »im Volk verbreitet«, aus epí, »auf, bei, dazu«, und dēmos, »Volk«). Bevor sich die Keimtheorie im 19. Jahrhundert als wissenschaftliche Disziplin durchsetzte, nahm man an, dass sich Krankheiten wie die Pocken durch Kontakte zwischen Menschen aus anderen Orten im Rahmen von Entdeckungsreisen, Handel und Krieg übertrügen. Die Mechanismen der Verbreitung von Krankheiten waren jedoch noch kaum verstanden.
Beschäftigt man sich mit der Medizingeschichte, so ist es immer ratsam, auch die Herkunft von Wörtern zu untersuchen, da man dadurch oft Einblicke in die Gedankenwelt der Menschen erhält, die diese Wörter verwendeten. So war beispielsweise das Wort »inokulieren« ein Begriff aus dem Gartenbau, der »veredeln« im Sinne von »eine Knospe oder einen Trieb in eine andere Pflanze propfen« bedeutet. Es stammt vom lateinischen Verb inoculare (in, »in«, und oculus, »Auge, Knospe«) ab. 1714 schrieb Dr. Emanuel Timonius einen Brief aus Konstantinopel an den englischen Naturhistoriker John Woodward, der dieses Schreiben dann der Royal Society vorstellte. Woodward legte dar:
Der Verfasser dieser genialen Abhandlung hält zuerst fest, dass die Tscherkessen, Georgier und andere Asiaten das Verfahren eingeführt haben, sich die Pocken durch eine Art Inokulation zu verschaffen. Dies praktizieren sie seit etwa 40 Jahren unter den Türken und anderen in Konstantinopel. … Diejenigen, denen diese Inokulation verabreicht wird, weisen nur sehr geringe Symptome auf und merken in manchen Fällen gar nicht, dass sie krank oder malad sind. Die Schönen schätzen daran besonders, dass das Verfahren keine Narben oder Löcher im Gesicht hinterlässt. 23
