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Ein Grashüpfer namens Johann, sprang mit großen Sätzen durch die Wiese und informierte sich auf diese Weise, ob neue Gäste zugezogen- und ob die alten Bekannten alle den harten Winter überlebt hatten. Zufrieden hüpfte Johann übers Gras, alle seine Freunde und Bekannten hatten den frostigen Winter gut überstanden.
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Silke May
Johann der Grashüpfer
Kinderbuch
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
1
2
Impressum neobooks
Tiefblauer Himmel breitete sich über der großen Schafwiese aus. Es herrschte lebhaftes Treiben in der Luft sowie am Boden, es prägte das morgendliche Bild eines bunten Getümmels. Alle waren sie unterwegs, die Bewohner oder Gäste der kleinen Wiese. Die warmen Tage im Mai nutzten sie alle aus, so wie die Ameisen die ihre Behausungen nach den langen Wintermonaten ausbesserten.
Ein Grashüpfer, sein Name war Johann, sprang mit großen Sätzen durch die Wiese und informierte sich auf diese Weise, ob neue Gäste zugezogen und ob die alten Bekannten alle den harten Winter überlebt hatten. Johann gab sich selbst diesen Namen, nachdem er ihn, im Schlosspark gehört hatte. Ein stattlicher Diener hieß Johann, der Grashüpfer war von dessen Erscheinung so begeistert, dass er sich seinen Namen aneignete. Schließlich war er auch eine stattliche Erscheinung, wie er von sich glaubte.
Zufrieden hüpfte Johann übers Gras, alle seine Freunde und Bekannten hatten den frostigen Winter gut überstanden. Die ersten Marienkäferchen flogen durch die Lüfte und die Ameisen waren auch schon emsig unterwegs. Während er so durch die Gegend hüpfte, sah er auf einem Grashalm einen kleinen Marienkäfer sitzen, der sich hoch oben sitzend in der Umgebung umsah.
»Einen schönen guten Morgen, wünsche ich dir«, sagte er höflich vom Boden aus.
Das Marienkäferchen wunderte sich über die Begrüßung, wo sie doch niemanden sehen konnte. Sie guckte in alle Richtungen und konnte aber niemanden erblicken, was sie überraschte, denn schließlich hatte sie einen weiten Rundumblick.
»Ich wünsche dir auch einen schönen guten Morgen du unsichtbares Wesen.« Der grüne Grashüpfer musste lachen. »Ich bin doch nicht unsichtbar, wie kommst du denn darauf?«
»Weil ich dich nur sprechen höre und nicht sehen kann«, antwortete das Käferchen.
»Na du bist gut! Wie wäre es …, wenn du statt nur in die Luft auch mal auf den Boden runter sehen würdest.«
