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Sie weiß noch nicht, was sie in diesem Verlies erwartet! Doch allein ihre Neugier hält sie dort unten... Sie wird so viel erleben! ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 30
Veröffentlichungsjahr: 2020
Julia und die Bestie
BDSM Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Das Wochenende stand vor der Tür und mit diesem stand das alljährliche Mittelalterspektakel auf der Burg Thesenfels an. Die Menschen kamen von weither, um diesem Spektakel beizuwohnen, denn es gab viel Amüsement vor Ort. Der Burgherr achtete sehr darauf, dass die Zeit um einige Jahrhunderte zurückgedreht wurde und die Besucher in eine andere Zeitrechnung versetzte. Dazu gab es natürlich die üblichen Marktstände.
Julia, die diese Veranstaltung fast jedes Jahr besuchte, freute sich. Extra für dieses Fest hatte sie sich ein Kleid mit mittelalterlichem Touch aus dem Internet bestellt. Stilvoll wollte sie schon gekleidet sein, denn sie wusste, zum Abschluss der Veranstaltung wurde die schönste Maid gekürt.. Sie mochte diese mittelalterlichen Veranstaltungen recht gern, doch diese Veranstaltung sollte ihr in sehr lebendiger Erinnerung bleiben.
Dachte sie später daran zurück, lief es ihr immer noch eiskalt den Rücken herunter – wer hätte auch so etwas ahnen können.
Das mittelalterliche Spektakel
Es war wie in jedem Jahr – bereits morgens um zehn Uhr bekam Julia kaum noch einen Parkplatz. Sie fluchte. Wäre sie doch mit der Bahn und dann mit dem Bus hoch zur Burg gefahren. Dumm von ihr, zu einer solchen Veranstaltung, die Massen von Menschen anzog, auch noch ihr Auto zu nehmen.
Sei’s drum. Es galt einen Parkplatz zu finden, und sie hatte Glück. Vor ihr hatte ein Mann die Nase voll. Sein Mercedes passte weder quer noch längs in die kleine Parklücke hinein und voller Frust verließ er den Parkplatz, Julia huschte mit ihrem kleinen Twingo hinein. «Tja, nicht immer sind ‚dicke‘ Autos empfehlenswert. Siehst du Kurti, -so nannte sie ihren Twingo- haben wir doch wieder ein Plätzchen ergattert.» Sie lächelte still vor sich hin.
Plötzlich überkam sie eine merkwürdige Kälte. Sie erschauerte regelrecht. Spielte ihr Unterbewusstsein ihr einen Streich?
Sie sah zum Himmel hinauf. An ihm konnte es nicht liegen. Auch die Luft war angenehm mild, doch Julia war immer noch eiskalt. Schauer der Angst liefen ihr über den Rücken. Sie konnte sich das überhaupt nicht erklären. Die Erklärung würde alsbald kommen, und sie würde sehr nachhaltige Auswirkungen haben.
Julia, die Stammgast auf diesem Festival war, bemerkte, dass derzeitig das Ritterturnier lief, was sie nicht so sehr interessierte.
Sie flanierte ein wenig herum, schaute sich die Stände an, kaufte hier ein paar Kräuter, da ein paar Salben, die man sonst nirgendwo mehr fand. Auch ein schönes Tuch erregte ihre Aufmerksamkeit, doch sie beschloss es beim Hinausgehen zu kaufen, dann musste sie es nicht die ganze Zeit mit sich herumtragen.
Gut besucht war die Veranstaltung schon immer, denn der Besitzer der Burg rührte ordentlich die Werbetrommel – doch so voll wie in diesem Jahr, daran konnte sich Julia nicht erinnern.
Im letzten Jahr war sie mit Freunden hier gewesen, doch diese konnten sich für das Mittelalter nicht begeistern. Es war schon so, man traf immer wieder auf vertraute Gesichter. Diese Veranstaltung lockte eben eine besondere Klientel an.
Plötzlich wurde es Julia wieder etwas wärmer, ja geradezu heiß und sie beschloss, in den Räumen der Burg Kühlung zu suchen. Teile dieser waren zur Besichtigung freigegeben. Auch hier waren bezaubernde Stände aufgebaut, für Essen und den Ausschank an Getränken war ebenfalls gesorgt worden, doch Julia war all das immer noch zu eng. Die Menschenschar war in diesem Jahr geradezu unerträglich.
