Jungjäger-Ratgeber - Ausrüstung - Stefan Straßer - E-Book

Jungjäger-Ratgeber - Ausrüstung E-Book

Stefan Strasser

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Beschreibung

Wer ein guter Jäger werden will, muss Praxis und Wissen sammeln – auch wenn er keinen erfahrenen Lehrprinzen an der Seite hat. Dieser Leitfaden ist die perfekte Unterstützung für frischgebackene Weidmänner, doch selbst "alte Füchse" werden wertvolle Anregungen zum Selbermachen von zahlreichen "jagdlichen Helferlein" finden! Das Buch widmet sich der Optimierung der Ausrüstung: Wärmequellen für den Winter, Imprägnierung der Kleidung, Erste-Hilfe-"Must haves", DIY-Mückenschutz, handgefertigte Schießstöcke, Gewehrauflagen oder Waffenschutz, Werkzeuge und ihre Pflege, Tipps und Tricks zur Wartung oder Aufbewahrung von Waffen & Munition, selbst hergestelltes praktisches Zubehör fürs Auto u. v. m.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 309

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Stefan Straßer

Jungjäger-Ratgeber

Ausrüstung

Von Kleidung über Waffen, Munition bis zu Werkzeug und Auto

Leopold Stocker Verlag

Graz – Stuttgart

Umschlaggestaltung: DSR Werbeagentur Rypka GmbH, 8143 Dobl/Graz, www.rypka.at

Titelbild: iStock/Avalon_Studio

Alle übrigen Bilder stammen vom Autor (außer wenn direkt bei den Fotos anders angegeben).

Der Inhalt dieses Buches wurde vom Autor und vom Verlag nach bestem Gewissen geprüft, eine Garantie kann jedoch nicht übernommen werden. Die juristische Haftung ist ausgeschlossen.

Die in diesem Buch verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich immer gleichermaßen auf weibliche und männliche Personen. Auf eine Doppelnennung und gegenderte Bezeichnungen wird zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der

Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Hinweis: Dieses Buch wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Die zum Schutz vor Verschmutzung verwendete Einschweißfolie ist aus Polyethylen chlor- und schwefelfrei hergestellt. Diese umweltfreundliche Folie verhält sich grundwasserneutral, ist voll recyclingfähig und verbrennt in Müllverbrennungsanlagen völlig ungiftig.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne

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Leopold Stocker Verlag GmbH

Hofgasse 5/Postfach 438

A-8011 Graz

Tel.: +43 (0)316/82 16 36

Fax: +43 (0)316/83 56 12

E-Mail: [email protected]

www.stocker-verlag.com

ISBN 978-3-7020-2295-2

eISBN 978-3-7020-2338-6

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger jeder Art, auszugsweisen Nachdruck oder Einspeicherung und Rückgewinnung in Datenverarbeitungsanlagen aller Art, sind vorbehalten.

© Copyright by Leopold Stocker Verlag, Graz 2025

Layout und Repro: DSR Werbeagentur Rypka GmbH, 8143 Dobl/Graz

Fragen, Wünsche oder Anregungen?

Kontaktieren Sie uns!

www.stocker-verlag.com/jungjaeger-ratgeber-ausruestung-feedback/

Hier finden Sie auch weitere Informationen über unser Programm und können sich für unseren Newsletter anmelden.

Inhalt

Vorwort

Jungjäger-Ratgeber Band 1 bis Band 4

Erklärung vorab

Jagdbekleidung

Allgemeines zur Kleidung & zum Schuhwerk

Alternativen zu „klassischer“ Jagdkleidung

Allgemeine Tipps zur Jagdbekleidung

Kopfbedeckung allgemein

Allgemeines zur Tarnung

Fußbekleidung allgemein

Ausrüstung und Tipps für den Winter

Ausrüstungsgegenstände, die ich immer dabei habe

Waffen

Aufbewahrung

Tipps zum Umgang mit Waffen

Allgemeine Tipps für Waffen

Waffen reinigen

Schalldämpfer

Kurzwaffen

Optik

Praktische Tipps zu Spektiv & Fernglas

Das Zielfernrohr (ZF)

Wärmebildkameras, Nachtsichtgeräte etc.

Entfernung messen/schätzen

Munition

Allgemeines zu Kalibern

Einige Beispiele für gängige Geschosse

Bleifreie Munition (Büchse)

Bleifreie Munition contra bleihaltige Munition (Schrot)

Allgemeine Tipps zum Munitionstransport

Schießen

Einschießen der Langwaffe

Was beim Schießen beachtet werden muss

Tontaubenschießen oder „Die Kunst, vorbeizuschießen“

Praktische Helfer beim Schießen – selbst gemacht

Gewehrauflagen

Schießstöcke, Pirschstöcke etc.

Erste Hilfe

Hilfreiches Material

Mögliche Verletzungen bei der Jagd

Erläuterung des ABCDE-Algorithmus

Praktische Erste-Hilfe-Tipps

Erste Hilfe für den Hund

Das Mobiltelefon im jagdlichen Einsatz

Pro & contra

Praktische Tipps für die Handy-Nutzung

Werkzeug

Messer

Praktische Tipps zum Werkzeug des Jägers

Praktische Tipps zum Basteln

Fortbewegungsmittel des Jägers

Vom Revierfahrrad bis zum Quad

Ein paar Gedanken zum Jagdauto

Praktische Tipps für das Auto des Jägers

Transport von Ausrüstung, Werkzeug, Wild …

Nachwort

Danksagung

Stichwortverzeichnis

Kleidung & Schuhe

Ansitzsack innen nicht verschmutzen

Bergschuhe

Einfarbig contra Tarnmuster

Einlegesohlen

Erfrierungen vermeiden (Hände/Finger)

Fransen- und Blätter-Tarnanzüge

Gamaschen (Gummistiefelschaft)

Geräuschtarnung

Gewehr- und Sitzfutteral

Ghillies

Gummistiefel

Gummistiefel, Winterwarme

Gummistiefelschaft-Gamaschen

Hände/Finger vor Erfrierungen bewahren

Handschuhe

Harzflecken in der Jagdkleidung

Haut vor Kälte schützen

Imprägnieren von Jacken und Hosen

Imprägnieren von Wollhandschuhen

Jacken und Hosen imprägnieren

Jahreszeitengemäß kleiden

Juckreiz sofort abstellen

Kalte Ansitznächte überstehen

Kälteschutz (Haut)

Kälteschutz-Overall

Klettverschluss säubern

Lodenmütze

Militärkleidung hat gute Qualität

Mückenschutz selbst gemacht

Müdigkeit auf der Kanzel

Notwendige Ausrüstungsgegenstände („Verpackungsplan“)

Reißverschluss besser greifbar machen

Rutschsichere Schuhe

Schlafsackschuhe

Schnürstiefel

Schuhe einfetten

Schuhsohlen griffig machen

Signalmützen oder Baseballcaps

Sitzheizung“ im Ansitzsack

Socken

Stiefel schonend trocknen

Tarnanzüge (Fransen und Blätter)

Tarnung

Tarnung im Winter

Überschuhe

Uhrzeit (Wie spät ist es?)

„Verpackungsplan“ f. notwendige Ausrüstungsgegenstände

Winterstiefel, Spezielle

Winterwarme Gummistiefel

Wollhandschuhe imprägnieren

Waffen

Aufbewahrung (Schalldämpfer im Waffenschrank)

Aufbewahrung von Kurzwaffen

Aufbewahrungssystem (Verpackungsmaterial)

Dellen im geölten Holzschaft beseitigen

Drückjagden, Sicherheit bei

Entladen

Ersatz für Patches/Reinigungsfilze

Fächer für den Waffenschrank

Feuchter Gewehrriemen

Filzfliesen oder Isomatte im Waffenschrank

Flintenpflege

Gewehrriemen

Gewehrriemen (Gegen rutschende)

Gewehrriemen contra Gewehrfutteral

Gewehrriemen im Waffenschrank fixieren

Gewehrriemen, Feuchter

Gewehrriemen, Schnellverschluss

Griffkugel für Repetierer

Halbautomaten (Vorsicht mit Schalldämpfer)

Holzschaft, Dellen beseitigen

Hülsen polieren einmal anders

Hülsen zum Wiederladen reinigen

Kickstopp Marke Eigenbau

Klappern abstellen (Metallteile Gewehrriemen)

Kurzwaffe, besserer Griff an der

Kurzwaffe: Taktisches Durchladen

Kurzwaffe: Verlustsicherung

Kurzwaffen: Allgemeines

Kurzwaffen: Aufbewahrung

Laden

Leuchtkorn für die Schrotflinte

Licht im Waffenschrank

Mündungsschoner zum Schutz vor eindringendem Schmutz

Nachladen

Nachsuchenführer, Waffenschutz für

Nachteile (Schalldämpfer)

Patches/Reinigungsfilze, Ersatz

Pflege (Schalldämpfer)

Platz im Waffenschrank

Präzision (Schalldämpfer)

Repetierer, Größere Griffkugel

Resteverwertung (Waffenreinigung)

Riemen für Flinte kürzen

Rutschende Gewehrriemen

Schaftpflege

Schalldämpfer (Material)

Schalldämpfer: Aufbewahrung im Waffenschrank

Schalldämpfer: Nachteile

Schalldämpfer: Pflege

Schalldämpfer: Präzision

Schalldämpfer: Vorsicht bei

Halbautomaten!

Schalldämpfer: Vorteile

Schießen

Schießstand, Sicherheit am

Schnellverschluss am Gewehrriemen

Schulterpolster (Trageriemen alter Reisetaschen)

Schulterpolster aus Filz

Selbst gebasteltes Waffenreinigungsgerät

Sicherheit am Schießstand/bei Drückjagden

Sichern

Stechen

Tarnung der Waffe

Tetrapack als Halterung

Verlustsicherung (Kurzwaffe)

Verpackungsmaterial als

Aufbewahrungssystem

Vorteile (Schalldämpfer)

Waffe laden/sichern

Waffe nachladen bzw. entladen

Waffe stechen/schießen

Waffe tarnen

Waffe trocken blasen

Waffen vor Feuchtigkeit schützen

Waffenfutteral mit kleinem Packmaß

Waffenhalterungen im Waffenschrank selbst bauen

Waffenreinigung („Resteverwertung“)

Waffenreinigungsecke, Ordentliche

Waffenreinigungsgerät zum Mitnehmen

Waffenreinigungsgerät, Selbst gebastelt

Waffenschrank

Waffenschrank, Fächer

Waffenschrank, Filzfliesen oder Isomatte im

Waffenschrank, Licht im

Waffenschrank, Mehr Platz im

Waffenschrank, Noch mehr Platz im

Waffenschutz für

Nachsuchenführer

Wiederladen (Hülsen reinigen)

Wiederlader aufgepasst

Zweibein

Optik

Absehenvarianten

Alternative Entfernungsermittlung durch Berechnen

Befestigung v. Wärmebildgerät (WBG) u. Nachtsichtgerät (NSG)

Beschlagen des Okulars verhindern

Beschlagen vermeiden (Fernglas)

Blendendes Licht & Adaptionszeit

Dämmerungskurzsichtigkeit

Einstellung des Zielfernrohrs (ZF)

Entfernungsermittlung durch Berechnen

Entfernungsmesser (Laser)

Fastex- oder Knopfverschluss am Fernglasriemen

Fernglas als Ersatz-Zweibein?

Fernglas freihändig stabil halten

Fernglas: Beschlagen vermeiden

Fernglas: Okularschutz

Fernglas-Baumelei bei der Pirsch abstellen

Fernglasriemen: Fastex- oder Knopfverschluss

Halterung auf der Ansitzeinrichtung (Spektiv)

Handycam als Spektiversatz

Indirektes Sehen

Killflash (Lichtschutzblende) – Original und Nachbau

Kurze Entfernung (Schuss mit der Langwaffe)

Laser-Entfernungsmesser

Lichtschutzblende „Killflash“ – Original und Nachbau

Lichtschutzblende für das Objektiv

Lichtschutzblenden: Nachteil

Nachtbeobachtung an der Kirrung

Nachteil von Lichtschutzblenden

Nachtsichtgerät (NSG) auf der Ansitzkanzel

Nachtsichtgerät (NSG) für den schmalen Geldbeutel

Nachtsichtgerät (NSG): Befestigung

Nano-Durchblick

Objektiv: Lichtschutzblende

Objektiv: Schutz

Offene Visierung aufpeppen

Okular: Im Anschlag das Beschlagen verhindern

Okularschutz für das Fernglas

Okularverstellung (verstellt sich zu leicht)

Okularverstellung markieren

Optikreinigungstücher, Alternative zu teuren

Optikschutzkappen gegen Verlieren sichern

Reflexvisier

Schuss mit der Langwaffe auf kurze Entfernung

Sehen in der Dämmerung

Sehen, Indirektes

Spektiv auf der Pirsch stabilisieren

Spektiv-Halterung auf der Ansitzeinrichtung

Stoßdämpfung für Zielfernrohre

Vergrößerungswechsel (Zielfernrohr)

Verstelldaten (Zielfernrohr)

Visierung, Offene

Wärmebildgerät (WBG)

auf der Ansitzkanzel

Wärmebildgerät (WBG): Befestigung

Zielfernrohr (ZF): Einstellung

Zielfernrohr statt Spektiv

Zielfernrohr: schneller Vergrößerungswechsel

Zielfernrohr: Schutz des ZF-Objektivs

Zielfernrohr: Stoßdämpfung

Zielfernrohr: ZF-Schutz aus Loden, Filz oder Neopren

Zielfernrohr: ZF-Verstelldaten immer dabei

Zielfernrohrmontage

Zielfernrohrschutz, wenn Sie keine Waffentasche nutzen

Munition

Abschüsse nach Kalibergruppen bzw. Kalibern

Blei- und Stahlschrot-Alternative: Kupfer

Bleifrei ist teuer und nicht zu bekommen (Vorurteil)

Bleifreie Geschosse erzeugen gefährliche Abpraller (Vorurteil)

Bleifreie Geschosse vergrößern die Fluchtdistanz (Vorurteil)

Bleifreie Geschosse verschmieren die Läufe (Vorurteil)

Bleifreie Geschosse: hoher Gasdruck führt zur Waffensprengung (Vorurteil)

Bleifreie Munition ist unpräzise (Vorurteil)

Bleimunition (Untersuchungen & politische Entscheidungen)

Deformierer

Gerbsäure in Leder-Patronentaschen neutralisieren

Kalibergruppen bzw. Kaliber (Abschüsse)

Klappernde Patronen

Kleinere Kaliber – mehr Wildbret-Schäden?

Kupfer (Alternative zu Blei- und Stahlschrot)

Leder-Patronentaschen (Neutralisieren der Gerbsäure)

Magazintasche selbst nähen

Munition verschlossen transportieren

Munitionshersteller (Konsequenzen politischer Entscheidungen)

Neutralisieren der Gerbsäure in Leder-Patronentaschen

Normalpatrone

Overkill

Patronen- und Magazintasche, Kombination

Patronenhalterung, Selbst genäht

Pen-Clip

Schießen wir mit Kanonen auf Spatzen?

Schrotpatronengürtel ist kaputt?

Selbst genähte Magazintasche

Selbst genähte Patronenhalterung

Teilzerleger

Vollzerleger

Wiederlader (Konsequenzen politischer Entscheidungen)

Schießen

Einschießen (Selbst)

„Tarnstock“ bzw. getarntes Dreibein

Abzugskontrolle

Anschlag

Anschusstisch fürs Revier

Anschusstisch in Leichtbauweise, Selbst gebauter

Anschusstisch mit einklappbaren Füßen, Selbst gebauter

Ansprechen

Ansprechfehler vermeiden

Aufbewahrung der Stöcke

Aufsatz für den Pirschstock, Variabler

Dreibein

Dreibein mit Aluminiumschiene

Dreibein mit Klemmadapter

Dreibein, Fotostativ als

Dreibein, Waffenhalterung am

Dreibein-Anschusstisch selbst bauen

Dreibein-Aufrüstung

Einbein/Dreibein

Einschießauflage selbst bauen

Einschießen im Revier

Einschießen von kombinierten Waffen (Laufkühlung)

Einschießfass/Einschießkanister

Fehlschüsse wegstecken

Fotostativ als Dreibein

Getarntes Dreibein („Tarnstock“)

Gewehrauflage für die Kanzel

Gewehrauflage, Haken als

Haken als Gewehrauflage

Halbautomaten (Patronenauswurf)

Haltung der Schusshand

Haselnuss-Pirschstock mit Gehörngabel

Hinterschaftauflage, Pirschstock mit

Klemmadapter selbst gebastelt

Konsequentes Schießtraining

Längenmarkierung (Pirschstock)

Laufauflage, Gepolsterte

Laufkühlung (Einschießen von kombinierten Waffen)

Mobiler Revierkugelfang

Noch eine Gewehrauflage (Anschusstisch)

Patronenauswurf bei Halbautomaten

Pirschstock (allgemeines)

Pirschstock im Anschlag richtig stabilisieren

Pirschstock im Dunkeln wiederfinden

Pirschstock mit Hinterschaftauflage

Pirschstock mithilfe von Riemen stabilisieren

Pirschstock, Reiner

Pirsch-Zweibein

Pirsch-Zweibein aus Nordic-Walking-Stöcken

Revierkugelfang, Mobiler

Ruhig Atmen (beim Schießen)

Sandsack an der Waffe, Kleiner

Sandsäcke, Selbst genähte

Sandsackschlauch

Schießkino bzw. Simulation zu Hause

Schießrucksack, Spezieller

Schießtraining (erster Schuss)

Schießtraining, Konsequentes

Selbst bauen (Dreibein-Anschusstisch)

Selbst bauen (Einschießauflage)

Selbst einschießen

Selbst gebastelt: Klemmadapter

Selbst gebauter Anschusstisch in Leichtbauweise

Selbst gebauter Anschusstisch mit einklappbaren Füßen

Selbst genähte Sandsäcke

Silhouetten aus Kunststoff

Silhouetten aus Sperrholz oder Gips

Spezieller Schießrucksack

Stöcke, Aufbewahrung der

Transport (Pirschstock)

Upgrade-Pirschstock

Vierbein

Vierbein aus Holzleisten

Vorderschaftauflage

Waffenauflage immer dabei

Waffenhalterung am Dreibein

Wahrnehmungsphysiologie

Walkingstock in Pirschstock verwandeln

Zielbild

Zielscheibenrahmen für Schrot und Kugel

Erste Hilfe

Akupressur – die drei Druckpunkte zur Schmerzbekämpfung

Drück- und Stöberjagden, Verletzungsgefahr auf

Erste Hilfe kann jeder

Erste-Hilfe-Kurs auffrischen

Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Hund, Grundlegende

Erste-Hilfe-Päckchen für den Hund

Erste-Hilfe-Päckchen, „Resteverwertung“ für abgelaufene

Erste-Hilfe-Rucksack

Erste-Hilfe-Tasche für die Jagd, Erweiterte

Erweiterte Erste-Hilfe-Tasche für die Jagd

Hepatitis E

Lebensgefährliche Verletzungen – systematische Vorgehensweise

Resteverwertung für abgelaufene Erste-Hilfe-Päckchen

Rettungsdecke im Gewehrschaft

Rettungsfolie unter der Kleidung anlegen

Rettungskette

Transport des verletzten Hundes

Verletzte systematisch untersuchen

Verletzter Hund (Transport)

Verletzungen, Drei Arten von

Verletzungen, Lebensgefährliche

Verletzungsgefahr auf Drück- und Stöberjagden

Zecken

Das Mobiltelefon im jagdlichen Einsatz

Auslesen der Wildkamera

Entfernungsermittlung auf der Jagd

Feuchtigkeitsschutz

Google Maps: Revierkarte erstellen

Handydisplay dimmen

Jagd-Apps

Jagd-Apps (welche gibt es jetzt?)

Kartenmaterial auch offline auf dem Mobiltelefon:

Revierkarte mit Google Maps erstellen

Wildkamera einfacher auslesen

Werkzeug

Akkuschrauber

Axt „aufpimpen“

Axtstiel genau einpassen

Beil „aufpimpen“

Beilstiel genau einpassen

Bohrer (Tiefenmarkierung)

Bohrmaschine

Bügelsäge: Schärfen von Sägeblättern

Cuttermesser, Unscharfes

Drähte verdrillen

Ersatzkette

Griffe, Keine rutschigen

Große Flächen schnell imprägnieren

Gurte

Imprägnieren (große Flächen)

Jagd- und Outdoormesser

Kabelverbindung

Kettensäge, Transportwanne

Kettensäge: Bock zum Schärfen

Kettensäge: Welche Werkzeuggröße

Klappmesser reinigen

Klappsäge: Schärfen von Sägeblättern

Lange Schrauben in trockenes Holz leichter eindrehen

Messer schärfen

Messerklinge beim Schärfen schützen

Meterstab

Nagelspitze stumpf schlagen

Pinsel „frisch“ halten

Rost im Werkzeugkasten?

Schärfen der Kettensäge (Bock)

Schärfen von Messern

Schärfen von Sägeblättern (Bügelsäge/Klappsäge)

Schrauben leichter eindrehen

Spaten, Tragehilfe für den

Steckschlüsselsatz bzw. Ratschensatz, Beschriftung von

Stromaggregat

Taschenmesser reinigen

Tiefenmarkierung an Bohrern

Tragehilfe für den Spaten

Transportwanne für die Kettensäge

Verdrillen (Drähte)

Werkzeug auffällig lackieren

Werkzeugkasten für die Bastelwerkstatt

Werkzeugkasten, Rost im

Fortbewegungsmittel des Jägers

Anfahrhilfe bei schlechten Untergrundverhältnissen

Anfahrhilfe, Selbst gebaut

Anhänger-Stecker

Anhänger-Transportsicherungsnetz

Ausrüstung – wie halte ich Ordnung im Auto?

Außenspiegel eisfrei halten

Auto-Mini-Büro

Autoscheiben: innen beschlagen

Autoscheiben: Kondenswasser innen

Autositze: Blutflecken entfernen

Befestigung der entladenen Waffe bei der Fahrt im Revier

Beladen des Heckträgers zur Wildbergung

Betriebsstoffe nachfüllen

Blutflecken von Autositzen entfernen

Deckel für die Mörtelwanne

Dellen im Jagdauto entfernen

Entladene Waffe bei der Fahrt im Revier (Befestigung)

Fahrrad-Heckträger/Wildträger

Fahrzeugtarnung

Frontschutzbügel: Wildbergegitter

Geruchsbelästigung im Auto entgegenwirken

Heckträger einfach beladen

Heckträger nur für Raubwild/Raubzeug

Heckträger: sauberer Wildtransport

Heckträger-Transportbox

Innen beschlagene Autoscheiben (Abhilfe)

Jagdauto (Worauf es ankommt)

Kleines Jagd-Auto – zusätzlicher Stauraum

Kondenswasser innen auf den Autoscheiben

Küchenpapier, Für alle Fälle mitnehmen

LED-Lichter bzw. Kabellampen

Lichttarnung

Mini-Kompressor

Mofa, Moped, Roller

Mörtelwannen für die Ausrüstung

Optimierung des Revierfahrrads

Ordnung im Auto (viel Ausrüstung)

Quad

Revierfahrrad (Optimierung)

Revierfahrrad (Transport der Waffe/Ausrüstung)

Revierfahrrad (Vorteile)

Sandbleche (Luftlandebleche)

Scheibenenteiser, Selbst gemacht

Schlechte Untergrundverhältnisse (Anfahrhilfe)

Schonbezüge fürs Jäger-Auto

Selbst gebaut: Anfahrhilfe

Selbst gefertigt: Waffenfutteral für die Kopfstützen des Autos

Selbst gemacht: Scheibenenteiser

Spannungswandler, Einsatz

Standheizung im Jagdauto

Stiefelknecht

Transport der Ausrüstung/Waffe am Revierfahrrad

Transport von Fallwild im „normalen“ Auto

Transportbox (Heckträger)

Transportsicherungsnetz (Anhänger)

Vorteile eines Revierfahrrades

Waffe bei der Fahrt zum Revier bzw. vom Revier nach Hause?

Waffenfutteral für die Kopfstützen des Autos, Selbst gefertigtes

Waffenhalterung im Waffenschrank oder am Auto, Zusätzliche (abnehmbare)

Waffentasche an den Kopfstützen des Autos befestigen

Wasserflasche zum Händewaschen

Werkzeugkiste bzw. Kommode fürs Jagd-Auto

Wild im Heckträger sauber transportieren

Wildbergegitter am Frontschutzbügel

Wildbergung (Heckträger einfach beladen)

Wildträger (Fahrrad-Heckträger)

Wildunfall – Transport im „normalen“ Auto

Zusätzlicher Stauraum (kleines Jagd-Auto)

Vorwort

Nach mittlerweile über 43 Jahren Berufstätigkeit, zwei veröffentlichten Büchern („Snipermilitärisches und polizeiliches Scharfschützenwissen kompakt“ und „Homedefense“, beide erschienen im ARES Verlag Graz) und 26 Jagdjahren bin ich zur Auffassung gelangt, dass ich mich auf meine wahre Leidenschaft – die Jagd – konzentrieren sollte. Der am Anfang des Jägerlebens flapsig getätigte Spruch gegenüber einem Prüfer der Jägerkorona („Zur Jagd geboren, zur Arbeit gezwungen“) bekommt aufgrund des bald bevorstehenden Ruhestandes eine ganz andere Gewichtung. Endlich Zeit! … Hoffe ich …

Im Lauf der Jagdjahre habe ich viel Erfahrung gesammelt und genug der kleinen und größeren Problemchen rund um die Jagd und die Ausrüstung kennengelernt. Viele dieser Ärgernisse können mit wenig Aufwand und etwas handwerklichem Geschick beseitigt werden und schonen sowohl das Nervenkostüm als auch die Magenschleimhäute und zudem den Geldbeutel des Jägers. Ich habe einige Anregungen über die Jahrzehnte hinweg in Jagdzeitschriften gelesen und übernommen bzw. abgeändert, bin auf viele Problemlösungen selbst gekommen oder habe mir Ideen von Jagdkameraden abgekupfert. Eine genaue „Ursachenforschung“ hinsichtlich der Urheberrechte ist mir hier im Verlauf eines Vierteljahrhunderts leider nicht mehr möglich. Möge der eine oder andere Leser verzeihen, wenn hier unbeabsichtigt „Ideenraub“ betrieben wurde. Bei einigen Themen war auch mal etwas Alkohol bei ausgelassener Stimmung im Kreise der Jagdkameraden im Spiel. Vielleicht kennen Sie das: Einer redet Blödsinn, ein anderer steigt etwas ernster auf diesen Blödsinn ein und der Dritte bringt einen gewinnbringenden Lösungsvorschlag. Andere Sachen entsprangen schlicht nur der Improvisation vor Ort bei der Revierarbeit oder in der Werkstatt aufgrund „Zeit- und Materialmangels“ bei akutem Bedarf. Wochenende oder Feierabend – Sie verstehen!

Meine Eltern entstammen der Kriegsgeneration (Jahrgänge 1924 und 1927) und waren von daher sehr sparsam. So lernte ich von Kindesbeinen an schon „Nachhaltigkeit“, als es diesen Begriff im normalen Sprachgebrauch noch gar nicht gab. Ein zusätzlicher Antrieb kam von Seiten jugendlicher „Klimaaktivisten“. Die outeten sich als Anhänger der „Heiligen Gretel aus Schweden“ (Greta Thunberg, „Klimaaktivistin“ und Schulschwänzerin, der die Bewegung „Fridays for Future“ zugeschrieben wird). Diese vier (drei Jungen und ein Mädel) vom Schulunterricht heimkehrenden Jugendlichen sahen mich häufig vor der Garage werkeln und warfen mir eines Tages tatsächlich vor, meine Generation (1964) und besonders ich würde durch den Ressourcenverbrauch ihre Zukunft und ihr Leben (speziell das des Mädchens) vernichten. Sie zeigten auf meinen bösen Pick-up, den ich als Revierfahrzeug und als besonders schlimmen Diesel auch täglich auf dem Weg zur Arbeit nutze (35 km einfach). Außerdem würde der Gebrauch meiner Werkzeuge unnötig Strom verbrauchen. Der Ausgang der Unterhaltung endete ungefähr 27:1 für den alten, weisen Mann. Deshalb habe ich zusätzlich den Ehrgeiz entwickelt, diesen jungen Menschen „Nachhaltigkeit“ zu beweisen. Viele der „Basteleien“ in diesem Buch bzw. für das Jagdrevier resultieren auf der Weiterverwendung von Gegenständen, die ich noch vor ein paar Jahren weggeworfen hätte. Man kann mich jetzt als Geizhals oder Sonderling ansehen, aber mir gefällt es schon seit Jugendzeiten, aus Altem etwas Neues zu machen, meinen Kopf anzustrengen und meine Hände zu benutzen – und nun konnte ich diesen jungen Menschen vorführen, was man alles weiterverwenden kann. Auch wenn es etwas länger dauert. Nebenbei bemerkt: Einer der vier Jugendlichen findet mich mittlerweile „voll cool“ und hilft sogar ab und zu mal mit, die anderen drei sind nach den beschriebenen ruhigen, sachlichen und faktenbasierten Unterhaltungen und Erklärungen ansatzweise auch bekehrt bzw. nehmen lieber einen anderen

Nachhauseweg, um nicht wieder argumentativ an die Wand genagelt zu werden. Läuft! Zumindest für mich. Ich versuche, Ansätze für Problemlösungen zu liefern, die zum Nachbau, Abändern oder einfach nur zum Zeitvertreib dienen.

Mir liegen besonders die Jungjägerinnen und Jungjäger am Herzen, die sich häufig bei der ungewohnten Revierarbeit alleine gelassen fühlen und aufgrund des schmalen Geldbeutels meinen, sie könnten das eine oder andere nicht erwerben oder erledigen. Darüber hinaus hoffe ich, dass diese Tipps und Anregungen eine Hilfe für alle Alters- und Handwerkerklassen bieten. Gelernte Handwerksmeister mögen mir in den jeweiligen Themengebieten etwaige Fehler zugestehen. Ich habe in einem „anderen Leben“ das Handwerk des Schreiners erlernt und dann beruflich eine völlige Umorientierung vollzogen. Schweißen habe ich nie gelernt, Mauern ebenso wenig, ich bin kein Elektriker, Schneider, Landwirt oder Sattler, aber ich habe keine Berührungsängste und freue mich immer wieder, handwerklich etwas Neues auszuprobieren oder zu erlernen. Natürlich geht auch einmal etwas schief und ich produziere Ausschuss! Aber das treibt mich normalerweise nur noch stärker an. Fehlt mir ein Werkzeug und ich habe passendes Material, baue ich mir so manches lieber selbst, bevor ich eine Unmenge Geld ausgebe. Das schont den Geldbeutel und ich gehe meiner Frau nicht auf die Nerven! Vor diesem Hintergrund bitte ich bei den Meistern um Nachsicht, wenn manche Lösungen lediglich „Heimwerker- oder Bastlerniveau“ haben.

Bei den zwischen den Bastelarbeiten eingefügten Überlegungen und Informationen zu verschiedenen Themen will ich mich definitiv nicht als „Jagdpapst“ in Szene setzen, das bin ich nicht! Dennoch möchte ich einige mir besonders wichtig erscheinende Themen ansprechen und zum Nachdenken anregen. Viele Jäger mögen in den thematisierten Bereichen völlig andere Erfahrungen gemacht oder Ideen gehabt haben. Ich schildere hier lediglich meine persönlichen Erfahrungen in den Revieren, die ich als Jagdaufseher betreue oder betreute.

Dieses Buch soll zur Eigeninitiative anregen und Denkanstöße liefern, um zur Lösung eigener Schwierigkeiten beizutragen und vielleicht sogar dazu animieren, ein „Bastelfuchs“ zu werden. Das Buch erhebt keinen Anspruch auf Perfektion oder vollständige Übermittlung sämtlicher notwendiger Ratschläge, das kann es auch aufgrund des umfangreichen jagdlichen und handwerklichen Wissensgebietes nicht! Es ist lediglich eine kleine Hilfestellung. Ich wäre in meiner jagdlichen Anfangszeit froh gewesen, wenn ich eine „Bastelfibel“ fürs Jagdrevier gehabt hätte und geballt Praxistipps hätte nachlesen können. Mit dieser Einleitung möchte ich den Leser nun in eine hoffentlich kurzweilige und hilfreiche Lektüre entlassen.

Viel Spaß beim Nachbauen oder Entwickeln eigener Ideen, passen Sie auf Ihre Finger auf und beachten Sie die Unfallverhütungsvorschriften. Für eventuelle Unfälle kann ich keine Haftung übernehmen.

Stefan Straßer, Dezember 2024

PS: Apropos Haftung: Wissen Sie, warum in Amerika die Gewehrläufe so lang sind? Damit die ganzen Warnhinweise darauf Platz finden!

Jungjäger-Ratgeber

Band 1 bis Band 4

Erklärung Vorab

Ich hatte meine Tipps, Anleitungen und Ratschläge rund um die Jagd ursprünglich als ein Werk geplant. Der Verlag hat nach Prüfung des umfangreichen Manuskriptes vorgeschlagen, mehrere Bände daraus zu machen, anstatt einen „Mega-Wälzer“ mit rund 650 Seiten. Daher möchte ich den Aufbau der Buchreihe erklären. Bei der Überlegung, wie denn die Ratschläge thematisch am besten gegliedert werden sollten, erschien mir und meiner Lektorin die nachfolgende Reihung am sinnvollsten.

Band 1 und 2 erscheinen zeitgleich im Frühjahr 2025:

Band 1: Ausrüstung

Womit fängt man an, wenn man zur Jagd geht? Man zieht sich seine Jagdbekleidung an, greift sich die erforderliche Ausrüstung, die Waffen und die Munition, das Werkzeug, packt alles ins Auto. Daher geht es im ersten Band um all diese Themen und vor allem darum, wie man Kleidung, Waffenaufbewahrung, das Jäger-Auto usw. optimieren kann.

Band 2: Revierarbeit

Der zweite Teil der Buchreihe widmet sich all den Revierarbeiten, die nötig sind, um ein Revier gut bejagbar zu machen. Es geht z. B. um das Anlegen und Pflegen von Pirschsteigen, um Anleitungen zum Bau und zur Verbesserung von Ansitz- und Fütterungseinrichtungen bis hin zu Tipps rund um die Jagdhütte.

Band 3 und 4 werden im Jahr 2026 erscheinen:

Band 3: Jagdarten (Arbeitstitel)

Was man im Jagdkurs theoretisch über verschiedene Jagdarten gelernt hat, wird im dritten Teil der Buchreihe vom Autor praxisnah vertieft. Eine Hilfestellung für junge Jäger, die Jagd weidgerecht auszuüben sowie hilfreiche Praxis-Tipps für Ansitz-, Drück-, Blatt-, Fuchs- und Nachtjagd u. v. m.

Band 4: Nach erfolgreicher Jagd (Arbeitstitel)

Im vierten Teil geht es um den Umgang mit erlegtem Wild: Auch hier lernen Jungjäger vom erfahrenen Autor, wie sie mit der „Beute“ umgehen. Praktische Tipps zur Bergung des Wildes, Anleitungen zu dessen Versorgung und Anregungen, das hochwertige und gesunde Wildbret zu kulinarischen Köstlichkeiten zu verarbeiten. Und natürlich dürfen Anleitungen und Tipps zur Trophäenpräparation nicht fehlen.

Eingestreut in die einzelnen Teile gibt es noch „Sonstiges“ für Tipps und Helferlein, die sich keinem Kapitel richtig zuordnen lassen. Ein kleiner Ausflug in die Weidmannssprache soll das Werk abrunden.

Zu allen Bereichen gibt es etwas zu sagen, zu basteln, zu improvisieren, zu reparieren, zu tüfteln, zu verbessern und zu lernen. Ich hoffe, dass ich mit dieser Gliederung einen sinnvollen und logischen Aufbau vollzogen habe, dem auch leicht zu folgen ist.

Band 1: Ausrüstung

Jagdbekleidung

Allgemeines Zur Kleidung & Zum Schuhwerk

Wer jetzt erwartet, dass „DIE“ Empfehlung für genau „DAS EINE“ Produkt kommt, wird enttäuscht werden. Nichts im Leben ist individueller als die Auswahl der Kleidung. Deshalb möchte ich zunächst einen groben Überblick geben, was unbedingt sein muss und später verschiedenste „Verbesserungsvorschläge“ und andere praktische Tipps die Jagdkleidung betreffend anführen.

Sich den Jahreszeiten entsprechend kleiden

Ich teile meine Jagdbekleidung grob in Sommer- und Winterkleidung auf und verwahre die nicht benötigte Kleidung in einem Seesack auf, sodass sie bis zum nächsten Einsatz in einem halben Jahr nicht verstaubt.

Sommer

dünne Jagdkleidung mit langen Ärmeln

stabiles Schuhwerk

Kopfbedeckung nach Wunsch (Hut oder Kappe)

Sommerkleidung je nach Witterung oder Wind „aufrüsten“

Winter

Funktionsunterwäsche dünn und dick (erst die Socken anziehen, dann die lange Unterhose; so rutschen die Socken nicht so leicht beim Gehen), Feuchtigkeitsableitende Wäsche direkt auf der Haut, dann die wärmende Schicht Unterwäsche.

Jagdhose, wenn möglich aus Loden oder mit Winterfutter

Pullover, darüber Fleecejacke (evtl. mit dünner Kapuze)

Überhose/Kälteschutzhose; Hosenträger hinten und vorne über Kreuz

Winterstiefel/Gummistiefel mit Neoprenfutter (Gummistiefel hinterlassen meiner Erfahrung nach die geringste Geruchssignatur)

Jagdjacke aus Faserpelz oder Loden, zusätzliche Kälteschutzjacke oder Mantel

dunkle Fingerhandschuhe und/oder Fäustlinge

Wollschal, Schlauchschal, Sturmhaube oder Shemagh („Palästinenser-Tuch“)

warme Mütze mit Ohrenklappen und Mützenschild

Fazit:

Jagdkleidung muss zweckmäßig, lageangepasst, warm oder kühlend (je nach Temperatur und Jahreszeit), witterungsbeständig, robust und leise sein.

Ziehen Sie an, worin Sie sich wohlfühlen, Sie sind auf der Jagd und nicht auf dem Laufsteg!

Alternativen zu „Klassischer“ Jagdkleidung

Es gibt äußerst funktionale und modisch geschnittene Jagdbekleidung in einfach brauner oder olivgrüner Farbe oder mit Tarnmustern, mit Klima- und Geruchsstopper-Membran, mit oder ohne Kniepolster oder Warnfarbe, wasserdicht und atmungsaktiv, aber auch nicht unbedingt günstig. Andererseits spielt – besonders bei Jungjägern – der Geldbeutel eine große Rolle. So wird der durch Jagdkurs und durch die Erstanschaffung der Waffen und Zieloptik finanziell geschröpfte Jagdneuling wahrscheinlich auf den Surplus-Handel (Handel mit neuer oder gebrauchter Militärkleidung und -Ausrüstung) zurückgreifen und sich (gebrauchte) Militärkleidung kaufen. Wenn ich an meine Jungjägerzeit denke, war das genau so! „Für den Wald tut’s das schon noch!“ Was habe ich mich geärgert, als ich mir als Jungjäger eine zivile und definitiv nicht gerade günstige Jagdhose gekauft und diese beim ersten Arbeitseinsatz an einem rostigen Nagel eingerissen habe … so war für mich der künftige Bekleidungsweg vorgegeben: Bundeswehrklamotten für die Arbeit und Individualjagd, „modischere“ Jagdkleidung für die Gesellschaftsjagd.

Im deutschsprachigen Raum ist es meiner Erfahrung nach durchaus so, dass aus der bäuerlichen Jagdkultur heraus ältere Trachtenjacken und -hosen sowie Lodenmäntel oder Walkjanker aufgetragen werden. Scheuen Sie sich nicht, auch die „Krachlederne“ auszuführen, wenn es üblich und sinnvoll ist. Wer aber wie ich in einem Zecken-Risikogebiet jagt, wird auch im Sommer eine lange Hose bevorzugen.

Militärkleidung hat gute Qualität

In den 1990er Jahren erfolgte bei der deutschen Bundeswehr die Umstellung von „Steingrau-oliv“ auf „Flecktarn“, sodass die olivgrüne Bekleidung im Militär-Gebrauchtwarenhandel billig zu erstehen war. Ebenso stellten etwa zu der Zeit andere Länder ihr Militär von „einfarbig“ auf „fleckig“ um, sodass selbst Hosen und Jacken in Lodenstoff günstig zu kaufen waren. Ich denke hier z. B. auch an die „Filzlaus“ der Bundeswehr oder die schwedische oder belgische Armee. Spätestens hier begann meine persönliche Zuneigung zu kratzigem Loden, besonders in der Übergangszeit und im Winter. Loden hält einfach ewig im Vergleich zu meiner anderen Jagdkleidung. Meine Jagd-Goretexjacke hat schon die eine oder andere Stelle, an der sich vom Lagerfeuer abspringende Glut durchgebrannt hat. Die Lodenbekleidung hat mehr Lagerfeuer-Einsätze hinter sich als alle anderen Sachen, aber sie hat noch kein einziges Loch. Die Membran in moderner Jagdkleidung unterliegt der Alterung und wird irgendwann einmal brüchig und durchlässig. Wenn Sie übermäßig auf Mode Wert legen, sind Sie nach ein paar Jahren wieder in der Beschaffung und müssen wieder viel Geld in die Hand nehmen.

Surplus versus „Tracht“ – eine deutliche Klarstellung: Nur weil meinerseits häufiger der Blick in Richtung Militär-Gebrauchtwarenhandel gelenkt wird, heißt das nicht, dass Sie nur dort einkaufen sollen. Häufig kann man aber genau dort zu einem unschlagbar günstigen Preis Taschen, Werkzeug oder Kleinmaterial finden. Aber Sie sollen nicht in vollständiger „Uniform“ mit Koppelzeug den Eindruck bei Spaziergängern erwecken, als wären sie in einem Manövergebiet! Das trägt ein völlig falsches Bild in die Öffentlichkeit! So etwas mache ich nicht, auch wenn auf den Fotos, die großteils extra für das Buch gemacht wurden, manchmal der Eindruck entstehen mag – das liegt aber wie gesagt daran, dass ich für die Arbeit im Revier oder in der Werkstatt häufig meine gebrauchten Militärklamotten trage. Eine sinnvolle Kombination bildet die richtige Essenz.

Allgemeine Tipps zur Jagdbekleidung

Jacken und Hosen imprägnieren

Seit der Einführung atmungsaktiver Membranen bei Outdoor- und Jagdbekleidung ist die Imprägnierung und Pflege der Oberbekleidung in der Bevölkerung etwas in den Hintergrund getreten. Ist ja auch bequemer. Sollte dann doch einmal etwas Regen durch die Nähte sickern oder die Membran zu alt und damit brüchig werden, bietet der Handel Nahtdichtungsmittel und Imprägniersprays. Ich selbst habe auch eine Goretex-Jagdjacke, nutze sie aber trotzdem relativ selten. Sie ist leicht, warm, bequem, aber mir ist sie schlicht auch zu laut. Ich trage lieber meinen alten Bundeswehr-Parka, Militär(Tarn)jacken oder Lodenkleidung. Als Imprägnierung der Jagdbekleidung (außer für Loden) verwende ich selbst hergestelltes Imprägnierwachs. Mir war wieder einmal das fabrikmäßig hergestellte Imprägnierwachs (das ich auch ausprobiert habe) zu teuer. Ein kleiner Block Grönlandwachs von z. B. Fjällräven für 10 € (= über 100 €/kg, qualitativ definitiv hochwertig) hat mich etwas erschreckt. So kam ich auf die Idee, das Wachs selbst herzustellen. Das Mischungsverhältnis beträgt 9:1 bzw. 8:2 Teile Paraffinwachs (Teelichter) zu Bienenwachs. Das Paraffin gibt es zu einem Zehntel des Imprägnierwachs-kg-Preises im Onlinehandel und das Bienenwachs vom Imker des Vertrauens vielleicht sogar geschenkt. Sie müssen nur die Komponenten im Wasserbad schmelzen und verrühren. Bitte nicht auf offener Flamme schmelzen, das Wachs könnte anfangen zu brennen. Einen Wachsbrand können Sie nicht mit Wasser löschen! Gießen Sie das geschmolzene und gründlich vermischte, flüssige Wachs in einen kleinen Behälter und lassen Sie es auskühlen.

Den zu imprägnierenden Bereich gleichmäßig und dicht mit Wachs einreiben und anschließend erwärmen, bis sich das Wachs verflüssigt und vom Stoff aufgesaugt wird. Sie können auch mit dem Bügeleisen mit dazwischen gelegtem Backpapier arbeiten. Stufe „2“ am Bügeleisen reicht aus.

Beim Imprägnieren gehen Sie dann folgendermaßen vor: Reiben Sie das Wachs direkt in die Jackenfasern ein, bis ein durchgehender, weißlicher Film auf der Jacke oder Hose erscheint. Gut, das dauert eine gewisse Zeit und nervt auch etwas. Anschließend nehmen Sie eine Heißluftpistole (niedrigste Stufe) oder einen Fön, stellen ihn auf Stufe „2“ und wärmen mit dem Luftstrahl das Wachs an, bis es sich verflüssigt und vom Stoff aufgesogen wird. Der weißliche Farbton verschwindet und der Stoff erhält seine ursprüngliche Farbe zurück. Eventuell müssen Sie die Prozedur nochmal wiederholen, aber der Stoff ist definitiv wasserabweisend.

Der gewachste Baumwollstoff lässt Wasser abperlen.

Allerdings muss ich noch einen Nachteil erwähnen. Die Atmungsaktivität des Stoffes leidet darunter. Deshalb wachse ich meine Jacken und Hosen nur partiell (Parka: Kapuze, Schulterbereich und Oberseite der Ärmel; Hose: Vorderseite; Rucksack: alles, außer dem Rückenteil, meine Zeltbahnen und Jagdtaschen komplett).

Nach dem Wachsen fühlt sich der Stoff „speckig“ an und ist auch geringfügig „steifer“ geworden. Sie können das ja mal ausprobieren. Sollten Sie mit dieser Art der Imprägnierung nicht zufrieden sein, haben Sie Ihre Kleidung deshalb nicht ruiniert. Das Wachs geht beim Waschen wieder raus! Da die Wachs-Imprägnierung mit der Zeit nachlässt, müssen Sie diese also immer wieder einmal wie beschrieben auffrischen.

Harzflecken in der Jagdkleidung

Sie lassen sich leichter entfernen, wenn das Harz gefroren ist. Im Winter lassen Sie bei Frost die Kleidung draußen hängen, sonst legen Sie das Kleidungsstück für einige Zeit ins Gefrierfach. Die groben Harzstücke können Sie leicht abkratzen, eventuell verbliebene Rückstände reiben Sie am besten gut mit Speiseöl ein und verfrachten das Stück dann in die Waschmaschine. Es sollte nach dem Waschen kein Harz mehr vorhanden sein.

Das gilt auch ähnlich für harzverklebte Hände. Reiben Sie vor dem Waschen Ihre Hände mit etwas Speiseöl oder notfalls Butter ein und waschen Sie sie erst dann mit Wasser und Seife.

Klettverschluss säubern

So praktisch Klettverschlüsse auch sind, so üben sie doch auf alles Mögliche eine ungeahnte Anziehungskraft aus. Besonders Hundeführer, die ihre Vierbeiner ständig im Einsatz haben und sie mit einer Schutzweste versehen, können das bestätigen. Kletten, Haare, Gras und Schmutz verhindern mit der Zeit ein adäquates Verschließen und sicheren Halt. Wenn ein Klettverschluss „verstopft“ ist, hilft der Einsatz einer Messingbürste oder Zündkerzenbürste. Bürsten Sie das Klettband einfach frei. Das ist zwar etwas mühselig, aber die Kletthaken werden in der Regel nicht beschädigt und das Klettband ist anschließend wie neu.

Ich persönlich sehe den Gebrauch von Klettverschlüssen an der Jagdkleidung eher gemischt. Sicher ist die Benutzung bequem, weil ich nicht umständlich einen Knopf einfädeln muss, wenn ich eine Jackentasche verschließen will. Allerdings ist beim Öffnen einer Klettverschluss-Taschenpatte die Geräuschentwicklung besonders in der Nacht beeindruckend!

Mit einer Draht- oder Messingbürste kann das Klettband gesäubert werden.

Reißverschluss besser greifbar machen

Besonders bei Kälte hat wohl jeder Jäger das Problem, mit Handschuhen den kleinen Zipper an der Jagdjacke oder dem Rucksack greifen zu können. Ich bringe deshalb u. a. Lederlaschen am Reißverschluss an. Eine Bekannte machte noch den Vorschlag, ich solle doch die Lederlaschen so groß dimensionieren, dass ich Löcher in das Leder stanzen kann, so könnte ich in diese Löcher Patronen stecken und hätte diese schnell greifbar, wenn ich mit Drilling oder Bockbüchsflinte jagen würde. Das ist einen Gedanken wert, ich habe das noch nicht ausprobiert, befürchte aber den Verlust der einen oder anderen Patrone in der Dunkelheit oder im Dickicht.

Lederlasche oder eine Kunststoffperle mit Nylonschnur am Zipper befestigen.

Kopfbedeckung Allgemein

Grundsätzlich sollte der Jäger ganzjährig eine Kopfbedeckung tragen. Sie schützt das Haupt im Sommer vor direkter Sonnenbestrahlung und im Winter vor Kälte. Abgesehen davon bietet sie auch Schutz vor Verletzungen, wenn Sie sich mit dem Kopf einmal stoßen sollten. Es ist zumindest eine Stoff- oder Filzschicht zwischen Haut und Ast. Abgesehen davon kann die Kopfbedeckung schon einmal als weiche Gewehrauflage dienen.

Signalmützen oder Baseballcaps

Auf Gesellschaftsjagden ist es Vorschrift, auffällige Warnkleidung zu tragen. Besonders im Herbst und Winter nutze ich eine Wintermütze der Bundeswehr in „Signalrot“. Leider gibt es an ihr wie auch an vielen im Handel erhältlichen Mützen und Baseballcaps keine Schlaufe, an der der überreichte Erlegerbruch befestigt werden kann. Deshalb können Sie einfach von der Innenseite her zwei Sicherheitsnadeln durch die Mütze stechen, sodass außen zwei übereinanderliegende Stege entstehen. Dort kann der Bruch eingesteckt und befestigt werden.

Durch zwei von innen befestigte Sicherheitsnadeln kann auch auf einem Besaballcap ein Erlegerbruch befestigt werden.

Lodenmütze

Besonders in der Übergangszeit liebe ich meine Feldmütze aus Lodenstoff, da ich mit ihr bei unangenehmem Wind durch Herabklappen des Ohrenschutzes auch Nacken und Ohren wärmen kann. Hinsichtlich des Erlegerbruchs habe ich hier einfach einen breiteren Lodenstreifen angenäht. Von außen unsichtbar, nimmt dieses kleine Accessoire den Bruch sicher auf.

Apropos: Da immer wieder Diskussionen ausbrechen, wie und wo der Erlegerbruch zu tragen ist, hier nochmal eine Gedächtnisauffrischung mit einem Merksatz

„R“echts wie „R“ehbock, „L“inks wie „L“eiche.

Der Erlegerbruch kommt rechts an die Kopfbedeckung, mit der Oberseite nach außen. Bei einer Beerdigung trägt man den Trauerbruch links am Hut, mit der Unterseite nach außen. Am offenen Grab wird der Trauerbruch vom Hut genommen und ins offene Grab geworfen.

Meine Bergmütze mit abklappbarem Ohrenschutz und angenähtem Lodenband.

Mückenschutz selbst gemacht

Zur Abwehr dieser lästigen Plagegeister kann man zur „Chemischen Keule“ in Form von Sprays oder zum Einreiben greifen. Allerdings besteht die Gefahr, dass man damit das begehrte Wild verstänkert oder mit Hautausschlag auf die Mittel reagiert. Dann bleiben also noch Verdunstergeräte (siehe „verstänkern“) oder das Moskitonetz, das man sich über den Kopf zieht. Leider sind viele der im Handel erhältlichen Moskitonetze relativ eng geschnitten, sodass sie an der Haut anliegen und die Plagegeister einfach durch die Maschen in die Haut stechen.

Ein etwas anderer Weg: Beim Discounter fand ich ein schwarzes Kunststoff-Moskitonetz, wie es für Fliegenschutzgitter an Tür und Fenster verwendet wird. Der niedrige Preis gab den Ausschlag zum Kauf. So schnitt ich mir ein Stück in den Maßen 80 × 80 cm herunter und trennte in der Mitte ein Loch mit ca. 18 cm Durchmesser heraus bzw. schnitt es kreuzweise in der Mitte ein, sodass es über meinen Jagdhut passte, ohne über die breite Krempe zu rutschen. Der Rand des Netzes wurde umlaufend innen und außen eingefasst. Den unteren Rand des angelegten Moskitonetzes können Sie entweder in die Jacke stecken oder mit einer Bleischnur versehen. Das Moskitonetz ist geräumig genug, um nicht an der Kopfhaut oder am Hals anzuliegen. Die schwarze Farbe gewährt guten Blick nach außen und dunkelt das helle Gesicht ab.

Oft hilft auch ein sogenannter Netzschal, wie Sie ihn im Handel erstehen können. Mit ihm können Sie alternativ auch Waffe und Ausrüstung abtarnen.

Juckreiz sofort abstellen

Manchmal finden trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein paar dieser stechenden Plagegeister einen Weg zur Haut und „machen ihren Job“. Als Soforthilfe gegen Juckreiz hilft bei mir, wenn ich sofort mit dem Fingernagel ein Kreuz über dem Stich in die Haut drücke.

Moskitonetz unter der Kapuze meiner Jagdjacke

Moskitonetz über Hut bzw. Feldmütze

Allgemeines Zur Tarnung

Farbe der Kleidung: einfarbig contra Tarnmuster

Jägergrün, Olivgrün, Erdbraun, Earth-khaki, Steingrau-oliv, Mausgrau, Feldgrau und wie die Farbtöne alle heißen – alle gedeckten Farben eignen sich zum Tragen bei der Jagd. Sie sollen lediglich einigermaßen in die Umgebung passen. Da Wild Farben anders wahrnimmt als der Mensch, gibt es auch „Ausreißer“. Dazu später mehr.

Als ich meinen Jagdschein machte, war die Verwendung von Tarnmustern bei der Jagdkleidung noch verpönt. Während in anderen Ländern der Gebrauch militärischer oder ziviler Tarnmuster bei der Jagd bereits gang und gäbe war, ging man in Deutschland noch traditionell „einfarbig in Jägergrün“ zur Jagd. Lediglich die grau-olive Bundeswehr-Moleskinbekleidung, die bis Ende der 1980er Jahre dienstlich getragen wurde, eroberte die Lodenfraktion im Sturm. In meinem jagdlichen Umfeld kenne ich jedenfalls nur wenige Jäger, die nicht mindestens ein derartiges Kleidungsstück hatten. Zugegeben, die Bundeswehrhose im Moleskinstoff, das Feldhemd, der Parka und der Pullover sind aber auch bequem! Darüber hinaus trage ich heute noch meine alte Schwedische Lodenuniform in Feldgrau oder die Bundeswehr-„Filzlaus“ während der Übergangszeit und im Winter. Mit der Entwicklung ziviler Tarnmuster (Treebark, Realtree, Wetlands, Max4