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Dieser Leitfaden richtet sich an alle „Dosenöffner“, die sich in Bezug auf industriell gefertigtes Katzenfutter die unterschiedlichsten Fragen stellen. Es soll eine kleine Hilfestellung im unübersichtlichen Dschungel der Futtermitteldeklarationen bieten, ohne dabei zu wissenschaftlich zu werden und ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Ziel dieses Buches ist, allen Katzenbesitzern unter anderem zu ermöglichen, die Deklarationen auf den Katzenfutterdosen bzw. –beuteln „lesen“ und das jeweilige Futter in Bezug auf Qualität und Zusammensetzung einschätzen zu können.
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Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2013
Birgit Panzer
Katzenfutter Leitfaden für „Dosenöffner“
Basiswissen für Samtpfoten-Besitzer über Katzenfutter und Co.
Books on Demand
Dieses Buch widme ichmeiner lieben Mama,die mich immer tatkräftigbei all meinen Projektenunterstützt und Katzenüber alles liebt.
Vorwort
Die Katze
Bedeutung Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche
Kalorien-Bedarfsrechnung
Berechnung des Kohlenhydratanteils im Futter
Berechnung der Energiedichte des Futters
Vergleich Trockenfutter, Feuchtfutter und „Maus“
Trockenfutter
Fette
Vitamine
Vitaminbedarf der Katze
Mineralien (Mengen- und Spurenelemente)
Mineralstoffbedarf der Katze
Aminosäuren
Gras
Milch
Gemüse
Zucker
Futtermitteldeklarationen lesen und verstehen
Erklärung Inhaltsstoffe
Die Fragen, die sich viele Katzenbesitzer in Bezug auf Katzenfutter stellen sind vielfältig. Was braucht meine Katze? Ist das Futter gut, das ich füttere? Sind ausreichend Nährstoffe, Mineralien und Vitamine enthalten, damit der Bedarf der Katze gedeckt ist oder muss ich noch etwas zufüttern? Wie hoch ist eigentlich der Kohlenhydratanteil? Soll ich lieber Feucht- oder Trockenfutter füttern? Oder beides? Was bedeutet eigentlich Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche? Kann ich meiner Katze Milch geben und ist es gut, wenn ich Gemüse unter das Futter mische?
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele ernährungsberatenden Bücher sehr wissenschaftlich geschrieben sind und so sehr ins Detail gehen, dass man das soeben erst gekaufte Buch schnell wieder ins Regal stellt.
In diesem Buch werden die häufigsten Fragen über Katzenfutter beantwortet und die Dinge, die man über Katzenfutter wissen sollte erläutert, ohne hierbei zu sehr ins Detail zu gehen. Ziel ist es hierbei, allen Katzenbesitzern unter anderem zu ermöglichen, die Deklarationen auf den Dosen bzw. Beuteln „lesen“ und das jeweilige Futter einschätzen zu können.
Die Katze ist ein obligater Carnivor (obligater Fleischfresser).
Die Nahrung eines Fleischfressers besteht hauptsächlich aus Eiweiß und Fetten tierischer Herkunft. Auch heutzutage gibt es noch Katzen, die sich ausschließlich von Mäusen ernähren. In der Regel frisst eine solche Katze pro Tag ca. 10 bis 15 Mäuse. Eine Maus hat etwa 30 kcal und besteht aus ca. 70% Wasser, 14% Protein, 10% Fett, 2% Kohlenhydraten und Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Ballaststoffen.
Da Katzen einen kurzen Verdauungstrakt haben, sollte die Nahrung hochverdaulich sein. Ihre Fähigkeit Stärke (Reis, Mais, Kartoffeln, etc.) zu verdauen, ist begrenzt. Deshalb sollten Katzen Stärke nur in aufgeschlossener Form (gekocht) und in begrenzter Menge zu sich nehmen.
Den größten Teil ihres Wasserbedarfs deckt die Katze über die Nahrung ab. Sie trinkt wenig.
Tips: Die Katze trinkt mehr, wenn der Wassernapf nicht in unmittelbarer Nähe des Fressnapfes oder der Katzentoilette steht. Um die Flüssigkeitsaufnahme der Katze zu erhöhen, kann man etwas Wasser/Brühe mit unter das Futter mischen. Katzenbrunnen steigern die Lust der Katze am Trinken, da die meisten Katzen „fließendes“ Wasser bevorzugen.
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