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Eine Geschichte zwischen zwei Menschen, die befreundet sind. Da taucht eine merkwürdige Person auf, die anscheinend alles zu wissen scheint. Angst und Neugier lösen sich ab. Vernunft wird durch Emotionen ausgeschaltet, auch wenn man noch so skeptisch ist und versucht, alles von der analytischen Seite zu betrachten. Doch fast vergessene Sehnsüchte, vergangene Liebe und die Erinnerung lassen oft jegliche Vorsicht vergessen. Man folgt einem Mann - einer Frau - doch gewiss nicht in ein beschauliches Leben.
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Seitenzahl: 14
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Sieglinde Breitschwerdt
Laura
Eine düstere SCI-FI-Geschichte
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Laura
Impressum neobooks
Der Asphalt glänzte und ihre Schritte hallten in der rauen, eisigkalten Nacht.
Reklameschilder wechselten ständig ihre Farben.
Laura schlenderte durch die Straßen.
Hin und wieder blieb sie stehen und besah sich die Auslagen der Schaufenster.
In einer kleinen Seitenstraße entdeckte sie einen Imbiss.
Zielstrebig ging sie darauf zu.
Normalerweise machte sie sich nichts aus Fritten, Hamburger oder dergleichen, doch jetzt – ganz plötzlich – erfasste sie ein unbändiger Heißhunger nach einem Cheeseburger.
Kurz vor dem Imbiss blieb sie plötzlich stehen und sandte ein Kurzgebet nach oben – oder irgendwo hin. Sie hatte vergessen, sich Geld am Automaten zu holen. Sie öffnete ihre Handtasche und suchte in ihrem Portemonnaie nach Geld. Nur ein hastig zusammengefalteter Bon war in dem Fach für die Geldnoten. Sie atmete erleichtert auf, als sie das Fach für die Münzen aufmachte. Einen Dollar und fünfundzwanzig Cents zählte sie. Sie seufzte – also nur einen Hot dog und keinen Cheeseburger. Eine Cola war momentan nicht bezahlbar, aber ein Orangensaft. Nochmals zurückzugehen und auf der anderen Straßenseite an den Geldautomaten zu gehen, dafür war sie viel zu müde.
Ein kleiner, schmächtiger Puertoricaner stand hinter dem Tresen, lächelte und erkundigte sich nach ihren Wünschen.
„Einen Hot dog und ein Orangensaft, bitte!“
Er nickte eifrig, warf ein blassbraunes Würstchen in die Friteuse, zapfte Cola in einen Pappbecher.
Laura sah sich musternd um.
Die Friteusen glänzten, die Zapfhähne schimmerten, der Tresen war blankgescheuert – und dennoch wirkte alles schäbig, fast ärmlich.
„Eine Cola für die Dame!“
Die markante Männerstimme ließ sie zusammenzucken.
Neben ihr stand ein Fremder, übergroß mit dichten dunklen Haaren.
