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Kennst du deinen Traum? Traust du dich, ihn zu leben? "Lebe deine Träume" wird dich zum Denken anregen. Es gibt vieles, über das es nachzudenken gilt, um seinen Traum, sein Ziel erreichen und leben zu können. Das Buch erläutert, was Networkmarketing ist, was Networkmarketing kann und wie man im Leben Resultate und Erfolg erzielt. Wenn du deinen Traum leben willst, ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Viel Spaß beim Lesen!
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Seitenzahl: 96
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Danke
Ich danke dem Leben, sowie ich auch allen wundervollen Menschen danke, die mein Leben zusätzlich bereichern.
Ich danke euch dafür, dass ihr mich darin unterstützt, meinen Traum zu leben.
Ich lebe meine Träume und hoffe, du tust es auch.
Dieses Buch habe ich mit einer großen Verbundenheit und Liebe zu einer Branche geschrieben, von der ich immer ein Teil sein werde.
Ich schrieb es in der Hoffnung, der Branche einen besseren Ruf verleihen zu können und alle daran zu erinnern, dass es in unser aller Verantwortung liegt, gut auf diese Branche achtzugeben.
Ich hoffe, du empfindest das Buch als hilfreich und lehrreich. Camille
Kapitel 1 Meine Kindheit.
Kapitel 2 Meine Karriere.
Kapitel 3 Network Marketing.
Kapitel 4 Die Liebe zur Branche.
Kapitel 5 Die Wahl der richtigen Firma.
Kapitel 6 Was sagt die Gesetzgeburg?
Kapitel 7 Bist du es wert, Erfolg zu haben.
Kapitel 8 7 Stufen, um im Einklang mit sich selbst zu leben
Kapitel 9 Die Komfortzonen.
Kapitel 10 Jetzt bist du bereit...
Kapitel 11 Tägliche Aufgaben.
Kapitel 12 Die 100 Stück Liste.
Kapitel 13 Warum Meditation?
Kapitel 14 Facebook und die einzigartigen Möglichkeiten.
Kapitel 15 Bist du ein Verkäufer?
Kapitel 16 Du bist ein Abbild der fünf Menschen....
Kapitel 17 Frag in der 3. person.
Kapitel 18 Attraction Marketing.
Kapitel 19 Visionboard.
Kapitel 20 Das Gesetz der Anziehung..
Kapitel 21 Telefonate zu dritt.
Kapitel 22 Feel – felt – found.
Kapitel 23 Nimm teil.
Kapitel 24 Viel Spaß bei der Arbeit
Das habe ich noch nie gemacht-das kann ich bestimmt.
Astrid Lindgren, Pippi Langstrumpf
1971 ist mein Geburtsjahr. Meine Eltern arbeiteten beide in Branchen, die sie mit Zufriedenheit erfüllten. Mein Vater war selbständiger Gärtner und meine Mutter arbeitete mit ihrem Hobby als Strickdesignerin für eine große Frauenzeitschrift. Ich habe erlebt, dass es Menschen am besten geht, wenn sie sich mit Dingen beschäftigen, für die sie sich begeistern.
Ich machte eine Ausbildung, hatte aber noch keine Ahnung, worin meine Leidenschaft besteht, bevor ich nach abgeschlossener Ausbildung, eine Festanstellung am Ministerium für Soziales bekam. Ich bekam eine Leitungsposition und war zuständig für alle anliegenden Konferenzen. Ich liebte jeden Tag in meinem Job.
2000 kam mein Sohn zur Welt. Bis dahin liebte ich meinen Job und hatte Pläne, mich in diesem Bereich selbständig zu machen. Doch durch die Geburt meines Sohnes starb dieser Plan auf ganz natürliche Weise.
Das Schicksal brachte uns für eine Zeit lang in die USA. Mein Sohn Christoffer verbrachte sein erstes Lebensjahr dort. Ich war zu Hause und herzte ihn den ganzen Tag. Ich empfand es als unbeschreibliches Privileg, diese erste Zeit so intensiv mit meinem Sohn erleben zu dürfen, zumal ich die Hoffnung auf ein eigenes Kind schon aufgegeben hatte. Als ich mit 29 Jahren endlich schwanger wurde, gab es für mich nicht den geringsten Zweifel, ich wollte Vollzeitmutter sein. Meine Pläne, selbständig zu werden, wurden erst einmal at acta gelegt.
Mein Sohn wurde meine Passion, zum Mittelpunkt und zur wichtigsten Aufgabe meines Lebens. Einen gesunden Sohn zu gebären, mit ihm ganz viel Zeit verbringen zu können und ihn von Anfang an mit ganz viel Selbstwertgefühl und Liebe zu füllen, war für mich die Erfüllung.
Heute darf ich mir selbst auf die Schulter klopfen, da ich heute einen 18-jährigen jungen Mann meinen Sohn nennen darf, der sein Leben äußerst gut meistert, ein sehr gesundes Selbstwertgefühl besitzt und den ich über alles liebe. Er ist mit einer Mutter aufgewachsen, die genau wie meine eigenen Eltern, ihrer Leidenschaft gefolgt ist, indem sie immer auf sich selbst gehört hat, was richtig und was falsch ist und auch danach gehandelt hat.
Als wir aus den USA zurückkehrten, musste ich eine neue Passion im Leben finden. Mein Traum, mit einem Konferenzbüro selbständig zu sein, ließ sich nicht damit vereinen, alleinerziehend zu sein.
Ich weigerte mich, 37 Stunden pro Woche arbeiten zu müssen und meinen Sohn nur ein paar Stunden täglich in wachem Zustand sehen zu können. Ich wurde selbständig und bekam die Möglichkeit, für eine dänische Firma zu arbeiten, indem ich durch Networkmarketing Kleidung verkaufte.
Heute lebe ich meine Leidenschaft und habe meinen Platz gefunden. Vor diesem Buch schrieb ich das Buch „Get yourself a job“, das davon handelt, seine Passion im Leben zu finden und dieser auch zu folgen. Es handelt sich um eine Art Nachschlagewerk, wo man erfährt kann, wie ich es erreicht habe, dieses fantastische Leben, das ich heute habe, leben zu dürfen. Ein Leben als Schriftsteller, Vortragshalter und Teamleiter in einer Networkmarketing- Firma.
Das Glück wird niemals kleiner dadurch, geteilt zu werden.
Auf dem Gymnasium hörte ich zum ersten Mal von Networkmarketing. Ich ging damals auf ein Handelsgymnasium und mein damaliger Freund ging in die Parallelklasse zusammen mit Jørgen. Jørgen berichtete von der Branche und davon, dass man in dieser Branche innerhalb kürzester Zeit sehr viel Geld verdienen könne. Damals ging es um ein Gesundheitsprodukt, vom dem man unter anderem abnehmen konnte.
„Du brauchst dich nur als selbstständiger Vertriebspartner betätigen und dann kommt das Geld ganz von allein.“
Das war ja fast zu gut, um wahr sein zu können, dachte ich und musste dann auch feststellen, dass das absolut nicht der Wirklichkeit entsprach.
Aber meine Neugierde war geweckt und mit ihr der Gedanke, diese Branche könnte eine Möglichkeit für mich sein, selbständig zu werden. Ich nahm teil an einem Treffen, wo ich introduziert wurde, wie man -nach heutigem Stand auf sehr amerikanische Weise- ein Produkt verkaufte. Das Produkt war gut und die Möglichkeit, Geld damit zu verdienen, war groß. Es war die Rede von schwindelerregenden Summen und teuren Autos. Man brauchte angeblich nur damit anzufangen, selbstständiger Vertriebspartner zu werden und mit seinen Freunden und seiner Familie zu sprechen.
Gesagt, getan. Meiner Meinung nach brauchten alle dieses Produkt. Aber zuerst musste ich mich selbst mit dem Produkt vertraut machen und da ich stets auf Diät war, verwendete ich das Produkt selbst und nahm auch ab. Es bestand aus zahlreichen Vitaminen und Ballaststoffen und ich spürte schnell einen guten Effekt des Produktes. Da ich davon überzeugt war, dass alle Menschen dieses Produkt brauchten, sah ich auch die Möglichkeit, viel Geld verdienen zu können.
Im Vorfeld verkaufte ich bereits Unterwäsche an meine Freundinnen durch Homeparties und war es daher gewohnt, „Geld an meinen Freunden zu verdienen“. Selbst war ich auch stets dazu bereit, meine Freunde zu unterstützen, wenn ich eins ihrer Produkte gebrauchen konnte.
Das Produkt war damals noch nicht in Dänemark zugelassen. Ein Journalist bekam Wind davon, dass das Produkt nach Dänemark gekommen war und schon bald war das Produkt auf der Vorderseite einer großen dänischen Zeitung. Ich musste erkennen, dass ich nicht dazu in der Lage war, gegen die Macht der Presse anzukämpfen. Auf jeden Fall nicht zum damaligen Zeitpunkt. Ich warf das Handtuch und stellte den Verkauf des Produktes ein. Ich selbst nahm das Produkt jedoch noch viele Jahre lang zu mir.
So stiftete ich zum ersten Mal Anfang der 90er Jahre Bekanntschaft mit der Networkmarketingbranche, die auch MLM (multi level marketing) genannt wird. „Multi“ bedeutet mehrere, „Level“ steht für Niveau und „Marketing“ handelt davon, wie man ein Produkt oder einen Service von der Firma zum Verbraucher schafft.
Es sollten einige Jahre vergehen, bevor ich erneut mit der Branche konfrontiert wurde.
Dies geschah erst 2004, als ich aus den USA zurückkehrte, nachdem ich dort in Philadelphia meinen Mutterschutz mit meinem Sohn Christopher verbracht hatte.
Eine ehemalige Schulfreundin rief mich an und berichtete von einer dänischen Kleidungsfirma, die ihre Produkte mithilfe von Networkmarketing an Frauen verkaufte. Sie erzählte davon, dass jeder die Möglichkeit habe, die Kleidung zum Einkaufspreis zu kaufen. Das Konzept war ganz neu in Dänemark und dieses Mal waren alle Produkte zugelassen. Ich war sehr interessiert und schon ein paar Tage später traf ich das Ehepaar Jane und Kristian. Beide waren äußerst sympathisch und kamen mit ihrer gesamten geschmackvollen Kollektion zu mir nach Hause.
Ich hatte ein paar Freundinnen eingeladen und zwei von uns bestellten sofort Kleidung, um diese verkaufen zu können und um andere zu finden, die ebenfalls die Kleidung verkaufen wollten. Ganz schnell wurde dieses Geschäft für uns beide zu einer Goldgrube. Das Konzept war genial, entweder wurde man fester Kunde und bekam die Kleidung zum Einkaufspreis, ohne Bindungen, oder man konnte die Kleidung direkt durch mich kaufen, ohne Zwischenhändler. Es ging super schnell. Allen meinen Freundinnen und meinem gesamten alten Netzwerk stattete ich Besuche ab und verkaufte wie nie zuvor.
Doch 2007 bekam ich plötzlich einen Anruf. Der Inhaber der Firma war persönlich bankrottgegangen und jeglicher Handel wurde mit sofortiger Wirkung unterbunden. Das war ein riesiger Schock. Meine gesamte Einkommensgrundlage war weg. Hier beschloss ich, nie wieder mit Networkmarketing zu arbeiten.
2010 lernte ich jedoch gesundheitsfördernde Produkte kennen, die zugelassen waren und himmlisch schmeckten. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich eine Boutique in Roskilde und beschloss, der Branche doch noch eine Chance zu geben.
Ich erlebte selbst einen guten Effekt des Produktes und wusste, dass ich es verkaufen konnte, da ich selbst positive Erfahrungen mit dem Produkt gemacht hatte.
Nach einem Jahr hörte ich jedoch damit auf, die Produkte zu verkaufen, da das dänische Team, in dem ich arbeitete, begann, mir zu diktieren, wie ich verkaufen sollte. Ich MUSSTE ständig meine selbstständigen Vertriebspartner anrufen und Druck auf sie ausüben, damit sie neue selbstständige Vertriebspartner und Kunden fanden. Da ich nicht dazu bereit war, auf andere Menschen Druck auszuüben, sagte ich das auch. Das resultierte dann darin, dass sie selbst meine selbstständigen Vertriebspartner anriefen und Druck auf sie ausübten. Nach kurzer Zeit und nachdem ich mehrmals ohne Erfolg darum gebeten hatte, dies zu unterlassen, zog ich mich aus der Firma zurück.
2013 kam eine gute Freundin mit einem neuen, fantastischen Produkt. Ein Produkt einer Firma, die es noch nicht offiziell in Dänemark gab und von der ich ein Teil werden konnte. Es war jedoch für mich nicht der richtige Zeitpunkt. Ich hatte viele andere Projekte laufen.
Im Februar 2014 werden Firma und Produkt in Dänemark zugelassen und meine Freundin war in vollem Gange. Ich verfolgte das Ganze nebenbei und sah, welchen Erfolg sie hatte. Im Mai fing ich dann doch auch in der Firma an und erzielte innerhalb von drei Monaten eine Position, die nur zwei Prozent erreichten. Nach erneuten drei Monaten hatte ich eine Position inne, die nur ein Prozent erreichte. Niemand hatte mir erzählt, dass es schwer sein könnte und ich war voller Elan. Der in Aussicht gestellte Bonus spornte mich zusätzlich an. Das ist nicht besonders dänisch, aber wir sind alle verschieden und ich mag es, für meinen Einsatz belohnt zu werden. Ich war wahnsinnig begeistert, sowohl vom Produkt als auch von der Firma und das war für alle spürbar. Alle, die mir begegneten, wurden entweder Kunden oder selbstständige Vertriebspartner. Alle spürten meine positive Energie und wollten daran teilhaben.
Ich hatte zwar die notwendige Energie, doch nicht die Gründer der Firma, wodurch das Kartenhaus zusammenfiel. Meine Position in der Firma konnte ich dadurch auch nicht halten. Zum Schluss war ich nicht mehr dazu in der Lage, einem anderen Menschen in die Augen zu blicken und zu sagen, dass man in der Firma viel Geld verdienen könne, denn das tat ich selbst nicht mehr.
Außerdem war die gute Energie nicht länger spürbar, die ich vorher für sowohl Produkt als auch Firma hatte. Ich muss zu 100 Prozent für eine Firma und ihre Produkte einstehen können, um weiterhin meine kostbare Zeit dafür zu verwenden.
