Lehre für ein Schnabeltier - Charlie Richards - E-Book

Lehre für ein Schnabeltier E-Book

Charlie Richards

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Beschreibung

Unterwegs: Der größte Segen des Lebens kann in den dunkelsten Momenten kommen. Bevor ein weiteres schwieriges Jahr am College beginnt, genießen Kai Sudderson und seine Freunde ihren Urlaub in Kansas. Kai nutzt das abgelegene Teichsystem hinter seiner gemieteten Hütte, um schwimmen zu gehen … in seiner Schnabeltierform. Er lebt mit seiner Tante und seinem Onkel zusammen und hat noch nie jemanden getroffen, der die Fähigkeit besitzt, sich in ein Tier zu verwandeln. Jedenfalls bis er sich in einer Biberfalle verfängt und von einem Pinguinwandler gerettet wird. Kai nutzt die Gelegenheit, nicht nur mehr Wissen zu erlangen, sondern auch medizinische Behandlung zu bekommen, und begleitet seinen neuen Freund nach Hause. Dort trifft er Dorian Yaris, der – auch wenn er viel älter ist und sehr ernsthaft – Kai interessiert wie kein anderer je zuvor. Dann erklärt Dorian, was es mit Gefährten auf sich hat, aber wird Kai offen dafür sein, sich mit jemandem zu verbinden, der so offensichtlich anders ist, oder wird er alles leugnen und in sein früheres Leben zurückkehren? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing. Länge: rund 24.000 Wörter

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

ÜBER CHARLIE RICHARDS

Lehre für ein Schnabeltier

Unterwegs: Der größte Segen des Lebens kann in den dunkelsten Momenten kommen.

Bevor ein weiteres schwieriges Jahr am College beginnt, genießen Kai Sudderson und seine Freunde ihren Urlaub in Kansas. Kai nutzt das abgelegene Teichsystem hinter seiner gemieteten Hütte, um schwimmen zu gehen … in seiner Schnabeltierform. Er lebt mit seiner Tante und seinem Onkel zusammen und hat noch nie jemanden getroffen, der die Fähigkeit besitzt, sich in ein Tier zu verwandeln. Jedenfalls bis er sich in einer Biberfalle verfängt und von einem Pinguinwandler gerettet wird. Kai nutzt die Gelegenheit, nicht nur mehr Wissen zu erlangen, sondern auch medizinische Behandlung zu bekommen, und begleitet seinen neuen Freund nach Hause. Dort trifft er Dorian Yaris, der – auch wenn er viel älter ist und sehr ernsthaft – Kai interessiert wie kein anderer je zuvor. Dann erklärt Dorian, was es mit Gefährten auf sich hat, aber wird Kai offen dafür sein, sich mit jemandem zu verbinden, der so offensichtlich anders ist, oder wird er alles leugnen und in sein früheres Leben zurückkehren?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Kontras Menagerie ist ein Spin-Off der Reihe Die Wölfe von Stone Ridge. Die Reihen können unabhängig voneinander gelesen werden, dies idealerweise entsprechend der Nummerierung der Bände innerhalb der Reihe. Aufgrund der Überschneidungen innerhalb der verschiedenen Reihen, die in der Welt von Stone Ridge angesiedelt sind, empfiehlt es sich, die Bände entsprechend ihrer Reihenfolge innerhalb der gesamten Welt zu lesen. Eine Übersicht über die empfohlene Lesereihenfolge gibt es auf der Website von Me and the Muse Publishing.

Länge: rund 24.000 Wörter

CHARLIE RICHARDS

Lehre für ein Schnabeltier

Kontras Menagerie 17

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Educating the Platypus“:

Charlie Richards

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2020

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

Übersetzt von: Sage Marlowe

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Widmung

Für Thoth – Hier ist dein Schnabeltierwandler. Ich hoffe, dir gefällt die Geschichte genauso gut wie mir. Danke für alles!

Kapitel 1

Kai Sudderson versuchte, trotz des Schmerzes, der durch sein Hinterteil und seine Wirbelsäule strahlte, zu denken. Verdammte Trapper! Alles, was er hatte tun wollen, war ein Bad im Teich zu nehmen. Offensichtlich mochte aber jemand die Biber nicht, die den nahe gelegenen Damm gebaut hatten, und hatte ihnen eine Falle gestellt. Es war einfach Pech gewesen, dass er es sie mit seinem Hinterteil getroffen hatte.

Immerhin war es nicht mein Fuß. Dann könnte ich die Oberfläche nicht erreichen.

So wie es war, konnte Kai geradeso seinen Kopf über die Wasseroberfläche halten. Er konnte Atem holen, war aber nicht in der Lage, zu entkommen. Ja, so ist das mit einer Falle, dachte er säuerlich. Kai holte tief Luft, tauchte unter Wasser und inspizierte die Vorrichtung. Er versuchte, die Teile zu packen, die auseinandergezogen werden mussten, um die Falle zu öffnen, aber das erwies sich mit seinen Schwimmhäuten schnell als unmöglich.

Kai tauchte auf und unterdrückte ein Wimmern, als das Treiben an der Oberfläche an seinem eingeklemmten Hinterteil zerrte und eine neue Welle von Schmerz durch ihn schoss. Rote Fäden wirbelten im Wasser. Dieses Mal konnte er seine Angst nicht zurückhalten, als ihm der Gedanke an Raubtiere, die ihn witterten, kam.

Nach einigen weiteren Jammerlauten gelang es Kai, sich unter Kontrolle zu bringen. Er trieb im Wasser, holte tief Luft und beruhigte seinen Herzschlag. Ein seltsamer Geruch kitzelte seine Sinne. Als Wandler wusste Kai, dass er einen besseren Geruchssinn hatte als seine Freunde – Brock, Korbin und Tyson – die alle Menschen waren.

Das war nicht der einzige Unterschied. Obwohl er in seiner menschlichen Gestalt einen Meter zweiundsiebzig groß war und dabei ein wenig moppelig, kleiner und weniger durchtrainiert als seine Freunde, war er stärker, schneller und heilte sehr viel schneller. Als Kai sich den Arm gebrochen hatte, musste er dies tatsächlich vor seiner Tante Courtney und seinem Onkel Mark verbergen, da er wusste, dass er nicht ins Krankenhaus gehen konnte. Gut, dass seine Freunde da gewesen waren, um ihm zu helfen.

Kai wünschte, sie wären jetzt bei ihm.

Wenn Wünsche Pferde wären …

Er kannte den Rest dieses Sprichworts nicht, aber da er ungefähr zu diesem Zeitpunkt eine Bewegung auf der anderen Seite des Teichs bemerkte, wo dieser sich in einen Wasserlauf ergoss, verschwand der Gedanke ohnehin aus seinem Kopf. Er versuchte sich zu drehen, um besser sehen zu können, ohne weiter an seinem Hinterteil zu zerren. Wellen auf der Oberfläche ließen die Position von etwas erkennen, das auf ihn zusteuerte, aber er hatte noch nie etwas Derartiges gerochen.

Kai fragte sich, ob das irgendwie am Wasser lag oder ob er wirklich noch nie ein Tier gerochen hatte wie das, das sich gerade näherte. Er bekam seine Antwort kurz darauf. Als er die schwarz-weiße Kreatur sah, die auf ihn zu schwamm, hätte er vor Verblüffung beinahe einen Mundvoll Wasser geschluckt.

Ein Pinguin! Es ist ein verflixter Pinguin! Wie kann das sein?

Doch das war es! Es war wirklich einer. Das Wesen trieb schnatternd neben ihm an der Oberfläche und tauchte dann unter Wasser. Kai sank ebenfalls unter die Oberfläche und verfolgte die Bewegungen der Kreatur mit seinem eher schlechten Sehvermögen. Er wünschte, er hätte seine Brille, wusste aber aus Erfahrung, dass er keine Schwimmbrille auf seinem pelzigen Kopf tragen konnte. Er hatte es versucht.

Der Pinguin umkreiste ihn und schien die Falle an seinem Hinterteil zu inspizieren. Kai glaubte nicht, dass das Tier – Moment mal, waren Pinguine nicht Vögel? – ihn als mögliche Mahlzeit betrachten würde, aber er stieß trotzdem ein langsames Grollen aus, um es zu warnen.

Der Pinguin legte den Kopf schief und schaute ihn durch das Wasser an. Aus irgendeinem Grund dachte Kai tatsächlich, dass der Vogel … besorgt erschien. Dann tauchte der Pinguin auf, und Kai spiegelte die Bewegungen des anderen Tieres wider, während er sich fragte, was es bloß wollte. Hölle, woher war es gekommen?

Plötzlich lief ein Schaudern durch den Körper des Vogels. Muskeln und Knochen schienen unter der Haut zu gleiten, sodass sie groteske Wellen zu schlagen schien. Kai schnappte nach Luft, plötzlich dankbar, dass sein Kopf über der Wasseroberfläche war. Die schwarze Haut des Pinguins verblasste, die weißen Stellen verdunkelten sich und der Körper des Vogels veränderte sich.

Innerhalb von zwanzig Sekunden starrte Kai keinen Pinguin mehr an, sondern einen Mann! Ein Mann mit größtenteils blondem Haar, dessen Spitzen schwarz gefärbt waren, und einem schlanken Oberkörper. Große blaue Augen starrten ihn mit unverkennbarer Sorge an.

Dieser Typ ist auch ein Gestaltwandler!

Kai hatte so viele Fragen und doch wurde ihm klar, dass er plötzlich die Antworten fürchtete. Als er herausgefunden hatte, dass er sich in ein Schnabeltier verwandeln konnte, hatte er online nach Informationen über Werwölfe gesucht und nicht gemocht, was er zu lesen bekam. Sie waren immer als Monster oder die Bösen in Filmen dargestellt worden, also hatte er aufgehört zu suchen.

Nun stand – na ja, schwamm – Kai vor einem anderen seiner … Art.

„Kannst du dich verwandeln, während du in der Falle steckst?“

Heilige Ka-melkuh! Weiß dieser Typ, dass ich auch ein Wandler bin? Woher?

Der andere Mann knabberte an seiner Unterlippe, während er ihn musterte. „Verdammt, du musst unter Schock stehen. Bleib, wo du bist. Wir holen dich raus.“ Dann schritt der Fremde durch das knapp einen Meter tiefe Wasser zum Ufer.

Als der Mann sich entfernte, erwachte Kai schließlich aus seiner Schockstarre. Er grunzte wild und versuchte, die Aufmerksamkeit des Fremden wiederzugewinnen.

Es funktionierte.

Der Pinguin-Gestaltwandler drehte sich wieder zu ihm um. Er musste etwas in seinem Gesichtsausdruck gelesen haben oder vielleicht seinem Geruch – Kai konnte erkennen, was manche Leute fühlten, wenn er sich genug auf ihren Geruch konzentrierte –, denn der Fremde lächelte beruhigend. „Entspann dich, Kumpel. Ich werde dich nicht so im Stich lassen. Ich muss nur meinen Gefährten finden. Ich glaube, er wird wissen, wie man diese Tierfalle öffnet.“

Kai zwang sich zu nicken, was in seiner jetzigen Form nicht gerade sehr einfach war.

Der Fremde nickte zurück und schenkte ihm ein weiteres beruhigendes Lächeln. Dann drehte er sich um und stieg das Ufer hinauf. Er schaute sich um und schrie dann: „Hunter! Wo bist du?“ Der Mann hob den Kopf und schnupperte im Wind. Dann fing er an, flussabwärts zu joggen, während er wieder brüllte: „Hunter!“

Als er außer Sicht verschwand, beschleunigte sich Kais Puls. Er hoffte sehr, dass der Fremde bald zurückkehren würde, denn er wurde langsam müde.

Ein oder zwei Augenblicke später rief eine andere, tiefere Stimme: „Yuma! Was ist los? Warum schwimmst du nicht?“

„Ich habe jemanden in einer Falle gefunden. Ich brauche Hilfe“, antwortete Yuma und seine Stimme verriet, dass es sich um den Namen des Pinguin-Gestaltwandlers handelte.

„Eine Falle? Soll ich die Jungs holen?“, fragte Hunter.

„Nein, Gefährte“, antwortete Yuma. „Ich denke, wir kommen damit klar.“

Kai strengte seine schlechten Augen an und suchte die Waldgrenze ab. Er konnte nur ein paar Meter in den Wald sehen und Nervosität breitete sich in ihm aus. Schließlich nahmen zwei verschwommene Figuren Gestalt an und bald konnte er den schlanken Blonden neben einem größeren, dunkelhaarigen Mann erkennen.

Der Kerl hockte sich neben den Teich. Er warf einen Blick zwischen dem Damm und Kai hin und her, trat dann ins Wasser und ging auf ihn zu. Als er Yuma folgen sah, wurde Kai plötzlich klar, dass der Pinguin-Mann sich nicht die Mühe gemacht hatte, sich anzuziehen. War das für einen Gestaltwandler normal? Einfach nackt rumlaufen?

„Nun, verdammt, eine Biberfalle“, grummelte Hunter. „Es sollte ein paar Pfähle geben, die wir hochziehen können, dann können wir dich und die Falle ans Ufer tragen und herausfinden, wie man sie aufklappt.“ Hunter verzog das Gesicht. „Aber es wird wahrscheinlich höllisch weh tun. Bist du bereit dafür?“

Kai fand es etwas beunruhigend, dass ein völlig fremder Mensch mit ihm sprach, während er noch ein Schnabeltier war, zumal dieser Typ nach einem Menschen roch. Nicht einmal seine Freunde machten das oft. Trotzdem nickte er.

„Okay“, grollte Hunter. „Los gehts.“

Hunter holte tief Luft und tauchte unter Wasser. Yuma folgte seinem Beispiel. Kai tauchte den Kopf unter und beobachtete sie. Er sah, wie Hunter auf zwei Metallstäbe deutete, die durch Laschen an den Seiten der Falle führten und in den Boden versenkt waren. Yuma nickte und griff dann nach dem links von Kai. Hunter packte den rechts. Hunter formte mit dem Mund die Worte drei, zwei, eins.

Sie rissen beide nach oben. Schmerz durchfuhr Kai, als die Falle ruckte. Er schrie, aber das Geräusch wurde vom Wasser gedämpft. Er fing sich gerade rechtzeitig, bevor er einen Schluck schmutzigen Wassers in die Lunge saugte. Schwarze Flecken tanzten vor seinen Augen und er bemerkte kaum den Arm unter seinem Körper, der sein Gewicht abstützte, als er durch das Wasser glitt. Eine Hand umfasste seinen Kiefer und hielt seine Nasenlöcher über dem Wasser.

„Nur noch ein bisschen“, grollte Hunter. „Halte durch, Kumpel.“

Gelegentlich schossen Schmerzblitze durch seinen Körper und Kai wünschte, er könnte einfach ohnmächtig werden. Währenddessen gab Yuma Worte von sich, die Kais schmerzüberwältigtes Gehirn nicht verstehen konnte.

Dann raste Pein, wie Kai sie noch nie zuvor empfunden hatte, seinen Rücken hinauf. Selbst als die Falle ihn erwischte, hatte es sich nicht so angefühlt. Er riss die Augenlider auf, schnappte nach Luft und schaute auf seinen Körper, versuchte, seinen Verstand so weit zum Laufen zu bringen, dass er verstehen konnte, was diese Fremden mit ihm machten.

Kai blinzelte zweimal und konzentrierte sich schließlich genug, um zu sehen, dass die Falle entfernt worden war. Er erkannte, dass das Wiedereinsetzen des Blutkreislaufs in Verbindung mit dem Pulsieren der Wunden an seinem jetzt freien Hinterteil die Wellen fast lähmender Schmerzen verursachte.

Kai stieß ein leises, erbärmliches Wimmern aus und rollte sich auf die Seite.

---ENDE DER LESEPROBE---