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»Chili Kisses« von Michi McMillan ist eine neue Short-Story-Reihe. Stilvoll und spannend wird über eine Reise zur sinnlich leidenschaftlichen »Leichtigkeit …auf der Finca« (Chili Kisses 1) erzählt. Mit energiereichen Ermutigungen werden die Workshop-Teilnehmer charmant und einfühlsam geführt. Wobei immer ein spezieller Workshop: »Textilfasten - der Weg zur Leichtigkeit« die Grundlage der Short-Story-Reihe ist. Ein angeregtes Abenteuer rund um die Ermutigungen von Mitch und seinen Teilnehmern die angeregt werden, sich einfach „zu trauen“, mutig für sich und vor anderen textilfrei zu sein und einfühlsamer im Umgang mit dem Gegenüber zu werden. Für alle, die zaudern und zögern, werft die Bedenken über Bord und lasst euch mitreißen auf dem Weg zur Leichtigkeit!
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Veröffentlichungsjahr: 2022
Inhaltsverzeichnis
Die Anreise
Die Finca
Die Leichtigkeit
Der erste Tausch
Noch ein Wechsel
Die Abreise
Weiter Bücher…
Impressum
Michi McMillan
Leichtigkeit … auf der Finca
.:: Short Story 1 ::.
Anmerkung des Autors
Einige besondere Menschen hatten Einfluss auf das Entstehen dieser Short Story Reihe »Chili Kisses«, bei denen ich mich sehr herzlich bedanke!
Besonderen Dank geht an meine Lektorinnen und an meine Stammleserinnen, die mich durch ihre frechen, wilden und wunderbaren Rückmeldungen inspiriert haben, diese Reihe genauso zu schreiben.
Die Personen, Orte und die Handlung in der Short Story Reihe »Chili Kisses« sind frei erfunden. Etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, Orten, lebenden oder verstorbenen Personen wären rein zufällig.
Vorwort
Die Short Story Reihe »Chili Kisses« von Michi McMillan ist nichts für prüde Menschen. (Auf einer Pilcher PJ1 - James PJ10 Skala eingeordnet als PJ9)
Mit einer frischen Schreibweise und vielen energiereichen Ermutigungen gelingt es charmant und einfühlsam, die Leser auf einer besonderen Reise spielend zu verführen. Stilvoll und spannend erzählt, über eine Reise zur sinnlich leidenschaftlichen »Leichtigkeit …auf der Finca« (Band 1).
Wobei ein spezieller Workshop:»Textilfasten - der Weg zur Leichtigkeit« die Grundlage der Short Story Reihe ist.
Ein spannendes Abenteuer rund um die Ermutigungen von Mitch und den Workshop-Teilnehmern erwartet euch.
Für alle, die zaudern und zögern, schmeißt die Bedenken über Bord und lasst euch mitreißen auf dem Weg zur Leichtigkeit!
Der Blick schweifte langsam durch den Einstiegsbereich. Er saß schon eine Zeitlang am betreffenden Gate und inspizierte eingehend die große Fensterfront. Es war noch sehr früh am Morgen und die Helligkeit des Tages kam gemächlich zum Vorschein. Sein Blick war noch müde von der Nacht und noch reichlich leer. Mitch zögerte einen Augenblick, dann nahm er einen kräftigen Schluck von seinem lecker duftenden Kaffee mit Milch, den er sich vorsorglich besorgt hatte. Er freute sich schon sehr auf den ersten Cafe con Leche vor Ort. Dieser Duft war so himmlisch. Eigentlich müsste es ein Superfood sein, sinnierte er und genoss ihn mit ausgedehnter Hingabe.
Noch in Gedanken versunken, erreichte sein Blick inzwischen den hinteren Eintrittsbereich, dieser war etwas dunkler als die anderen, aber man konnte eine Frau erkennen, die sich ihren Weg durch das Halbdunkel bahnte. Mitch stockte und schaute prüfend auf seine Uhr. Er hatte so zeitig noch nicht mit ihr gerechnet.
Sie blickte sich suchend um und steuerte dann direkt auf ihn zu. Die Auswahl fiel ihr nicht schwer. Außer ihm hatten nur noch eine junge Frau, ein älteres Ehepaar und eine Familie mit Kindern in den Sitzgelegenheiten Platz genommen. Darum konnte er es nur sein, den sie suchte. Ganz einfach über das Ausschlussverfahren ermittelt. Eine gewisse Restunsicherheit blieb natürlich. Daher fragte sie vorsichtig, als sie unsicher vor ihm stand: »Mitch?«
»Ja?«, erwiderte er zögernd und fügte lächelnd hinzu: »Nina?«
Erleichternd strahlte sie zurück. »Ja, Nina! Schön dich jetzt auch persönlich kennenzulernen, Mitch«, und streckte ihm freudig die Hand entgegen.
Mitch stand auf, ergriff ihre Hand und zog sie zu sich heran. Einer innigen Umarmung folgte ein herzlicher Kuss, den sie freudig und erleichtert erwiderte. Ergänzend schloss sich eine lange Umarmung an, in der sich allmählich ihre Anspannung löste, je länger sie ihn mit geschlossenen Augen festhielt.
Sie war noch völlig unsicher, was sie auf dieser abenteuerlichen Reise alles erwarten würde. Ihre Freunde schüttelten alle ablehnend ihren Kopf, wie sie sich auf sowas Abstruses einlassen konnte. ›Textil-Fasten, der Weg zur Leichtigkeit‹ lautete der Seminartitel, das hatte Nina ja noch nie gehört. Aber sie verbuchte es als ihren ersten Erfolg. Über alle Widerstände hinweg, es doch gewagt zu haben. Ja, sie hatte sich getraut! Sie hatte es tatsächlich gemacht und war voller Vorfreude, auch wenn noch manche Ungewissheit mitschwang.
Diesmal wollte sie sich trauen und heraus aus der Komfortzone kommen. Auch wenn das bedeutete, sich auf der Finca nur textilfrei zu bewegen. Alle sechs Teilnehmer waren ebenfalls die ganze Zeit nackt. Nur zum Essen am Tisch war ein leichtes Baumwolltuch zulässig. Wer wollte, durfte es sich um die Hüfte wickeln. Und jegliche gegenseitigen Berührungen waren nicht nur jederzeit erlaubt, sondern vielmehr erwünscht und extra empfohlen. Die Teilnehmer mussten sich vorab in mehreren Videomeetings kennenlernen und gegenseitig aussuchen. Die finalen sechs Reisenden hatten sich zuletzt mehrfach auch hüllenlos virtuell gesehen und für gut befunden. Nur so konnte gewährleistet werden, einen harmonischen Aufenthalt unter den speziellen Bedingungen zu ermöglichen. Und ein gewolltes Näherkommen zu ermöglichen, um der Leichtigkeit den nötigen Anschub zu verpassen. Grundbedingung war natürlich ein freies Single-Herz aller Frauen und Männer auf der Finca.
Vor allem freute sich Nina über die wohlwollende Zustimmung der anderen Fünf, die sie auch nackt ansehnlich fanden, wie sie die anderen im Gegenzug auch. Dabei fungierte Mitch nicht nur als Moderator bei den ›Virtuellen Sauna Meetings (VSM)‹, so wie er sie liebevoll bezeichnete, da jeder, zu den ohnehin warmen Außentemperaturen, auch noch zusätzlich den Raum auf heiße sommerliche Grad heizen sollte, sondern ebenfalls als Motivator, der diese Reisen auch jeweils organisierte. Mit seiner charmant aufbauenden und bejahenden Art schaffte Mitch es, eine wunderbare Atmosphäre zum Wohlfühlen entstehen zu lassen, die es allen leicht machte, ihre Hemmungen und Vorbehalte einfach ablegen zu können. Zu den üblichen Reisedokumenten, die unterschrieben werden mussten, gesellte sich zudem eine pauschale Einvernehmlichkeitsvereinbarung jeglicher Berührungen und sexueller Handlungen untereinander. Wenn es also dazu kommen sollte, setzte diese Vereinbarung das Einvernehmen aller Seminarteilnehmer voraus. Sie war unverzichtbar, ohne die Zustimmung konnte man die Reise nicht antreten. Hierbei ging es ja gerade um das Zulassen, sich endlich trauen. ›Ja, dafür war sie jetzt bereit! Mehr als bereit. Es kann losgehen‹, sinnierte Nina in ihre innige Umarmung hinein.
»Na, da ist aber ein großer Haufen Steine vom Herzen geplumpst«, witzelte Mitch, setzte sich und zog sie behutsam auf den Platz neben ihn.
»Ja Mitch, ist alles so neu, ungewohnt und anders«, beichtete Nina erleichtert. Sie fühlte sich gleich sehr wohl in seiner Nähe. Das spürte sie sofort. »Du riechst so gut«, schob sie geschwind nach, nachdem sie sich noch ein extra Näschen gegönnt hatte.
»Danke Nina, sehr lieb von dir. Das kann ich nur zurückgeben«, schwärmte er erfreut. Sie hielt noch immer seine Hand und machte nicht den Anschein, sie demnächst loslassen zu wollen.
»Dankeschön! Das ist doch schon mal prima, dass wir uns gegenseitig gut riechen können, oder was meinst du?«
»Ja, das ist nach Sehen und Hören der dritte wichtige Sinn«, erklärte er und wirkte beruhigend auf sie ein. »Betastet haben wir uns ebenfalls gerade. Du fühlst dich sehr angenehm an«, lächelte er warmherzig und ergänzte: »Aber, das Schmecken kam entschieden zu kurz«, zwinkerte Mitch ihr animierend zu.
»Du meist also, da besteht noch Nachholbedarf?«
»Definitiv!«
»Da kann ich helfen«, bestätigte sie überraschend keck und neigte sich sogleich zu ihm hinüber. Nina legte zart ihre Hand in seinen Nacken und presste ihre Lippen sanft auf seine. Sie schlossen beide genüsslich die Augen, öffneten leicht ihren Mund und umspielten jeweils sinnlich die Zunge des anderen. Mitch stöhnte kurz auf und vernahm das gleiche von Nina. Sie lösten langsam ihren Kuss und sahen, wie sich ein überraschendes Grinsen über ihre Gesichter zog. Sie mussten beide herzlich lachen.
»So, das hätten wir erfolgreich nachgeholt«, witzelte Mitch zufrieden.
»Sowas von!«, bestätigte Nina und war von sich selbst sehr überrascht. Mitch musste bereits einen positiv Einfluss auf sie haben, dass sie dies so beherzt durchgezogen hatte. Es war wunderbar. Diese ›erneuerte‹ Nina gefiel ihr gut. Anderenfalls war sie gespannt, was sie sich wohl als Nächstes, und zwar einfach so, trauen würde. »Wann treffen wir die anderen?«
»Nach der Ankunft am Flughafen von Palma, im Café vor dem Parkhaus mit den Mietwagen«, erklärte er, »aber Lena kommt erst eine Stunde später aus Wien«, fügte er noch hinzu.
»Ah ok«, nickte sie zustimmend.
»War das für dich eben normal oder eher unerforschtes Neuland?«
»Das war der Hammer und für mich ein absolutes Neuland! Durch dich hatte ich das gute Gefühl, es wäre jetzt richtig so und eine gute Gelegenheit für den ersten Schritt zum ›sich trauen‹!«
»Und? War es jetzt für dich schlimm oder unschön?«, erkundigte sich Mitch fürsorglich und hielt ihr beruhigend die Hand.
»Nein, ganz im Gegenteil. Es war wunderbar befreiend, irgendwie so leicht und entspannend«, bestätigte sie euphorisch. »Ist das jetzt der Anfang von dem beschriebenen Weg zur Leichtigkeit?«, wollte sie mit strahlenden Augen wissen.
»Ja, das ist er. Ein guter Anfang«, bestätigte Mitch ihr. »Möchtest du eine weitere Stufe voranschreiten?«, fragte er ruhig, war sich aber nicht sicher, ob sie dafür schon bereit war.
»Eine weitere Stufe?« Nina überlegte. Auf ihrer Stirn kräuselten sich die Falten zu tiefen Furchen. Sie brummte grüblerisch vor sich hin und strich sich mit ihrem Finger gedankenversunken über das Kinn. »Ja! Ok! Was soll‘s! Ich trau mich noch mehr. Was müsste ich tun, Mitch?«, verblüffte sie ihn erneut und rutschte auf ihrem Sitz aufgeregt hin und her.
»Nun gut«, überlegte Mitch und musterte sie kurz. »Ich sehe, du bist sehr zugeknöpft. Mindestens zwei der Knöpfe deines Kleides solltest du öffnen, besser drei, und bitte ›keinen BH‹ mit 85 B ist das noch machbar. Du musst frei atmen. Es darf dich nichts zuschnüren«, schlug er ihr vor. Mitch stellte den Kopf schräg und zwinkerte ihr ermutigend zu. Dann wartete er auf ihre Reaktion.
»Das ist alles? Ich dachte, jetzt kommt wer weiß was«, entgegnete sie ihm fast übermütig.
»So so Frau 85 B, du meinst, da geht noch mehr?«
»Na klar, bin gerade so schön in Fahrt und voll Adrenalin!«
»Ok! Wenn du dich traust, dann zieh noch dein Höschen aus!«
Kaum ausgesprochen, da wechselten ihre Gesichtszüge fließend zwischen euphorisch, selbstzweifelnd, ärgerlich, zuversichtlich und ernüchternd.
Wortlos sprang sie auf und lief auf direktem Weg in Richtung Toilette. Mitch schaute ihr überrascht hinterher und war gespannt, für was oder wieviel sie sich entscheiden würde. Er trank gierig seinen restlichen Kaffee aus und entsorgte den Becher anschließend in dem dafür vorgesehenen Behältnis.
Er hatte kaum wieder Platz genommen, da schoss Nina aus der Tür der Damen-Toilette und steuerte direkten Weges auf ihn zu. Fast bei ihm angelangt, sah er ihr süffisantes Grinsen, was sie versuchte krampfhaft zu unterdrücken. »So der Herr! Es ist angerichtet!«, kommentierte sie knapp. Dabei konnte sie sich ein zufriedenes Schmunzeln nicht verkneifen. Sie setzte sich dicht neben ihn und hielt Mitch ihren freigelegten Ausschnitt direkt unter seine Nase. »Ist das so ausreichend für den Anfang?«
Er betrachtete ihr spontanes Werk eingehend, schob dann bedächtig seinen Kopf ganz dicht zu ihrem und schaute ihr tief in die Augen. Nina bewegte sich keinen Millimeter und war gespannt, was als Nächstes passieren würde. Sie verharrte wie eingefroren, schloss ihre Augen und spürte plötzlich seine weichen Lippen sachte auf ihren. Nina öffnete langsam ihren Mund, schob erwartungsvoll ihre Zunge zu ihm und erwiderte die sinnliche Geste bereitwillig. Sie spürte, wie Mitch mit seinem Finger sanft in ihren Ausschnitt glitt und behutsam über ihre Brustwarze strich. Ein wohliger Schauer durchfuhr sie vor Verzückung und sogleich stellten sich ihre Nippel erigiert auf. ›Oh, war das schön. So elektrisierend schön. Sollte er tatsächlich recht behalten mit seinen sinnlichen Empfehlungen?‹, sinnierte Nina berauscht. Sie löste sich freudestrahlend von ihm und flüsterte: »Oh Gott, das war sooo wunderbar. Was machst du nur mit mir?«
»Ich mach doch kaum was. Du machst das Entscheidende und du lässt etwas Wichtiges zu. Und siehe da, ein fabelhafter Anfang zu einer wunderbaren Leichtigkeit«, bestätigte er Nina und strich ihr sanft über die Wange. Sie schmunzelte beseelt und lehnte sich wunderbar befreit in ihren Sitz zurück.
Mittlerweile wurde ihr Flug aufgerufen. Sie reihten sich entspannt in die Schlange ein und trotteten später feixend zu ihren Plätzen an Bord. Sie waren weit hinten, in der vorletzten Reihe. Die Sitzplätze hinter ihnen und gegenüber blieben frei. Wenig später, nachdem der Flieger annähernd seine Reiseflughöhe erreicht hatte und die Servicewagen bereits durch waren, tippte Nina ihm kokett auf die Schulter: »Und Mitch, wie geht es jetzt weiter?«
»Na du bist mir eine«, schmunzelte er schelmisch, »du möchtest dich jetzt hier an Bord mehr trauen?
