Magisches Kompendium - Das Große Werk - Frater Lysir - E-Book

Magisches Kompendium - Das Große Werk E-Book

Frater LYSIR

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Beschreibung

Das Große Werk! Warum existiert man? Warum lebt man? Welche Aufgaben und Bestimmungen besitzt man in dieser, seiner Inkarnation? Woher kommt man und wohin wird man gehen? Dies alles sind essenzielle Fragen, die die Menschheit beschäftigen, jedoch jeder nur für sich selbst beantworten kann. Im eigenen Inneren, im eigenen Zentrum, im eigenen Sein, wird man auf eine Fülle von Antworten und vor allem auf Möglichkeiten stoßen. Das Große Werk ist wie eine lebendige Matrix, eine kraft der Schöpfung und auch der Zerstörung, eine Chance der Evolution und der Involution – auf allen Ebenen. Die verschiedenen Bereiche des eigenen Lebens und der eigenen Existenz sind so gigantisch, dass man sie niemals vollkommen überblicken kann, da man selbst ein vollkommener Kosmos, ein Universum, in einem Multiversum ist. Man selbst ist ein Stern unter Sternen, ein vergöttlichtest Selbst, im Reigen mit anderen göttlichen Schwingungen, Energien und Entitäten. Durch das Arbeiten und das Wirken im eigenen Inneren, tritt man bewusst in das Außen, um sich weiter zu harmonisieren, seine Fundamente zu erschaffen und seine Lebensaufgaben zu meistern. Stück für Stück wird man seinen Weg erkennen, fühlen, annehmen und auch verstehen können, sodass man neben seinen Lebensaufgaben, auch seine Existenzaufgabe illuminieren wird, um so wahrlich kosmisch und im Großen Werk zu agieren. Doch um sich hier zurechtzufinden, ist es essenziell, auf allen Ebenen zu verstehen, was das Große Werk ist. Dieses Buch bietet tiefgründige und überlegte theoretisch-philosophische Aufschlüsselungen, wie auch praktische Arbeiten, die sich im astral-meditativen und im rituell-realen Bereich befinden, sodass man hier aktiv und willentlich seine Chancen, Hoffnungen, Gelegenheiten, Aktionen und Zielsetzungen erreichen und meistern kann, im Einklang mit dem eigenen, wahren Willen. So wird man seine verschiedenen Facetten erfassen und leben können, wodurch man mehr und mehr in eine Ausgeglichenheit und ein Ebenmaß schreitet, wodurch das eigene Leben und das eigene Dasein erfüllt werden wird. Für immer!

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Seitenzahl: 459

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Frater Lysir

Magisches Kompendium - Das Große Werk

Das Erkennen und Verstehen der eigenen Existenz- und Lebensaufgaben

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Magisches Kompendium – Das Große Werk

Prolog „Magisches Kompendium“ – Das Große Werk

Terranauten, Psychonauten, Fleischhüllen und der Mensch

Freiheitliche Gedanken und große Taten

Energetische Arbeiten, Invokationen und Channelings

Das Große Werk – Philosophien und Definitionen

Rituelle und Astral-Meditative Praxis im Großen Werk

Astralreise ins Große Werk

Rituelle Arbeit im Großen Werk

Epilog der gesamten Buchreihe

Quellenangabe

Impressum neobooks

Magisches Kompendium – Das Große Werk

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Magisches

Kompendium

Das Große Werk

Das Erkennen und Verstehen der eigenen Existenz- und Lebensaufgaben

Lysir

01.01.2015 – 31.10.2019

Allgemeiner Hinweis: Das MAGISCHE KOMPENDIUM ist als ein Gesamtwerk zu sehen, in welchem zum Teil auch mit anderen SCHRIFTEN gearbeitet wird. Primär sind dies die freien Schriften „DEEnoch“ und „Bwhebb“ verwendet. Wenn man also doppelte, „einzelne“ oder „unsinnige lateinische Buchstabenkombinationen“ findet, wird es sich um henochische bzw. hebräische Buchstaben handeln. Es können aber auch Ogham-Schriftzeichen oder Malachim-Symbole sein, die durch eigene Fonds erschaffen und auch ins Dokument integriert wurden. Doch nicht ALLE READER können ALLE Schriften darstellen. Wenn es sich um essenzielle Bereiche handelt, wurden die Schriftblöcke als GRAFIKEN dargestellt, sodass man sie dennoch lesen kann. NICHT in jedem eBook der Reihe „MAGISCHES KOMPENDIUM“ wird man auch entsprechende Schriftfonds treffen.

Impressum

Copyright: © 2019 LYSIR

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Reden lernt man durch Reden.

Denken lernt man durch Denken.

Magie durch das Leben!

Das Große Werk! Warum existiert man? Warum lebt man? Welche Aufgaben und Bestimmungen besitzt man in dieser, seiner Inkarnation? Woher kommt man und wohin wird man gehen? Dies alles sind essenzielle Fragen, die die Menschheit beschäftigen, jedoch jeder nur für sich selbst beantworten kann. Im eigenen Inneren, im eigenen Zentrum, im eigenen Sein, wird man auf eine Fülle von Antworten und vor allem auf Möglichkeiten stoßen. Das Große Werk ist wie eine lebendige Matrix, eine Kraft der Schöpfung und auch der Zerstörung, eine Chance der Evolution und der Involution – auf allen Ebenen. Die verschiedenen Bereiche des eigenen Lebens und der eigenen Existenz sind so gigantisch, dass man sie niemals vollkommen überblicken kann, da man selbst ein vollkommener Kosmos, ein Universum, in einem Multiversum ist. Man selbst ist ein Stern unter Sternen, ein vergöttlichtest Selbst, im Reigen mit anderen göttlichen Schwingungen, Energien und Entitäten. Durch das Arbeiten und das Wirken im eigenen Inneren, tritt man bewusst in das Außen, um sich weiter zu harmonisieren, seine Fundamente zu erschaffen und seine Lebensaufgaben zu meistern. Stück für Stück wird man seinen Weg erkennen, fühlen, annehmen und auch verstehen können, sodass man neben seinen Lebensaufgaben, auch seine Existenzaufgabe illuminieren wird, um so wahrlich kosmisch und im Großen Werk zu agieren. Doch um sich hier zurechtzufinden, ist es essenziell, auf allen Ebenen zu verstehen, was das Große Werk ist. Dieses Buch bietet tiefgründige und überlegte theoretisch-philosophische Aufschlüsselungen, wie auch praktische Arbeiten, die sich im astral-meditativen und im rituell-realen Bereich befinden, sodass man hier aktiv und willentlich seine Chancen, Hoffnungen, Gelegenheiten, Aktionen und Zielsetzungen erreichen und meistern kann, im Einklang mit dem eigenen, wahren Willen. So wird man seine verschiedenen Facetten erfassen und leben können, wodurch man mehr und mehr in eine Ausgeglichenheit und ein Ebenmaß schreitet, wodurch das eigene Leben und das eigene Dasein erfüllt werden wird. Für immer!

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Inhaltsverzeichnis

Titel Seite

Prolog „Magisches Kompendium“ – Das Große Werk 6-13

Terranauten, Psychonauten, Fleischhüllen und der Mensch 14-57

Freiheitliche Gedanken und große Taten 58-74

Energetische Arbeiten, Invokationen und Channelings 75-89

Das Große Werk – Philosophien und Definitionen 89-123

Definition „Großes Werk“ 99-122

Rituelle und Astral-Meditative Praxis im Großen Werk 124-130

Astralreise ins Große Werk 131-165

Entspannung des physischen Körpers und des Geistes 132

Aktivierung der Haupt- und Nebenchakren 132-138

Aktivierung des Alpha- und des Omega-Chakras und Kreation einer eigenen Merkaba / Merkava 139

Aktivierung der kosmischen Chakren 140-142

Die eigentliche Arbeit / Astralreise 142-162

Rückkehr in die Realität 163-165

Rituelle Arbeit im Großen Werk 166-250

Erklärung und Einleitung 166-168

Energetisierung des Körpers 169-170

Dodekagrammritual – Zwölfsternritual 171-175

Undekagrammritual – Hendekagrammritual – Elfsternritual 175-182

Dekagrammritual – Zehnsternritual 183-196

Nonagrammritual – Neunsternritual 196-202

Oktagrammritual – Achtsternritual 202-206

Heptagrammritual – Siebensternritual 207-211

Hexagrammritual – Sechssternritual 212-216

Pentagrammritual – Fünfsternritual 217-223

Tetragrammritual – Quadratritual 223-230

Tritosgrammritual – Dreieckritual 231-232

Hauptteil durch Linie und Punkt 232-235

Verabschiedung, Schließung und Bannung 236-250

Epilog der gesamten Buchreihe 251-253

Quellenangabe 254-256

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Prolog „Magisches Kompendium“ – Das Große Werk

Die vorliegende Buchreihe, die die Hauptüberschrift „Magisches Kompendium“ trägt, ist in viele, viele Bände gesplittet. Im Endeffekt muss man alle Bände und Bücher als ein Großes Werk sehen, ein Werk, mit welchem man arbeiten kann und auch arbeiten soll. Daher ist es kein lineares Werk, welches man unbedingt von vorn nach hinten lesen muss! Nein, es ist zwar ein vollständiges Werk, doch muss jeder selbst schauen, welche Bereiche für die eigene, aktuelle Entwicklung essenziell sind. So kann man einzelne Bücher, die autark gedruckt sind, eher als Kapitel des „Magischen Kompendiums“ sehen.

Im vorliegenden Buch wird das Thema „Das Große Werk“ angesprochen und in allen Einzelheiten beleuchtet. Aus philosophischen Blickwinkeln werden die verschiedensten Überlegungen angestellt, erklärt und beleuchtet, sodass man sich im Vorfeld die Fragen stellen und beantworten kann, welche Aufgaben man besitzt, warum man inkarniert ist, und was der Sinn des Lebens ist. Natürlich sind diese Fragen für den Einzelnen sehr wichtig, doch auch in Bezug auf das menschliche Streben nach Erfüllung und Perfektion, stellen diese Fragen einen Rahmen zur Verfügung, in den man expandieren kann. So wird man in den ersten Kapiteln des Buches auf Begriffe stoßen, die einen zum Nachdenken anregen. Was ist man? Wer ist man? Warum ist man hier? Welche Aufgaben besitzt man, in seinem Leben und in seiner Existenz? Dies alles sind Fragen und Bestandteile, die zum Großen Werk gehören, genauso wie die exakten und korrekten Antworten auf diese Fragen. Doch wie sehen solche Antworten aus? Etwas Unerklärliches kann nicht erklärt werden, dennoch kann es intuitiv, magisch und auch gnostisch erfasst werden. Die Gnosis ist hierbei die innere Weisheit, das Verstehen, das Wissen, das Annehmen der eigenen Logik und der Intuition, wie auch das Verständnis, dass man deutlich mehr ist, als die Summe seiner Teile.

Das Buch stellt unbequeme Fragen, auf die das menschliche Ego nicht immer einfach reagieren wird. Was ist das Leben? Was ist das eigene Leben? Ist man Mensch oder ist man mehr?

Diese Fragen beziehen sich darauf, dass alle Menschen kosmische Akteure sind, dass alle Menschen wahrlich von den Sternen kommen und zu den Sternen zurückkehren, um in einem energetischen Gefüge sich selbst vollkommen zu erfahren, zu erleben und zu harmonisieren. Hierbei kann man sich die Frage stellen, ob man ein Reisender auf der Erde ist, ein Erforscher, ein Mensch, der die Wissenschaft und auch die Spiritualität liebt und forciert, ein Mensch, den man mit dem Begriff „Terranauten“ beschreiben kann, oder ob man ein Mensch ist, der die eigene Seele, den eigenen Geist, die Seelenpfade, die energetischen Körper und die geistreichen und schöpferischen Fähigkeiten des eigenen Menschseins annehmen, verstehen und lenken will. In diesem Kontext würde man die Bezeichnung „Psychonaut“ verwenden können, da man seine eigene Seele, seine Psyche, bereist, erforscht, kartografiert, analysiert und vor allen Dingen erleuchtet.

Doch bei allen feierlichen Gedanken und großen Taten, die der Mensch vermag, muss stets reflektiert werden, was der Mensch alles ist. Doch was ist der Mensch? Eine Ansammlung von Zellen? Ein höheres, göttliches Wesen, welches inkarniert ist, um den Kosmos zu erfahren, und auch zu evolutionieren? Ein energetisches Konstrukt, eines hochschwingenden Geistes, der nichts mit irgendeinem „Menschsein“ zu tun hat? Es gibt so viele Fragen, und es gibt noch viel mehr Antworten. Antworten beziehen sich immer auf einen besonderen Willen, doch wie sieht der Wille des Menschen aus. Es gibt verschiedenste Blickwinkel, die sich auf den menschlichen Willen anwenden lassen. Ob dies nun der Wille des Tagesbewusstseins ist, der freie Wille, der reine Wille oder auch der höhere Wille, kommt jeweils auf den Bemessungsgrad der menschlichen Dynamik an. Welche expansiven und göttlichen Energien kann man sein Eigen nennen? Hierauf werden tiefgehende, philosophische, magische und kosmische Antworten gegeben, die erneut eine Denkkaskade auslösen werden. Es geht um eine ständige Evolution des eigenen Seins, um eine Evolution des Geistes und auch um eine Evolution des eigenen Bewusstseins, welches man erweitern, erleuchten, verändern und transzendieren kann. Die Macht der Gedanken, das fokussierte Einsetzen diese Dynamik und auch das Verständnis, wer und was man ist, sind absolute essenzielle Bestandteile des eigenen Großen Werkes. Doch was ist das Große Werk? So gibt es hier eine sehr genaue Aufschlüsselung, wie dieser magisch-philosophische Begriff adaptiert und auch transformiert werden kann.

Welche Blickwinkel gibt es auf diese Bezeichnung „Großes Werk“, welche Darstellungen, welche Meinungen, welche Maximen und welche praktischen Arbeiten, sodass man nicht nur in einem Gedankenexperiment agiert, sondern auch in der Realität.

Gerade die Realität, die von den verschiedenen Sinneseindrücken des Menschen mitbestimmt wird, ist nicht immer einfach zu sensibilisieren. Was ist alles real, was ist surreal und wie steht das eigene Leben zu diesen beiden Extremen der Realität und Surrealität? Auch hier wird man ausführliche Abschnitte finden, die eine riesige Fülle an Gedankenexperimenten enthalten, sodass auch hier wieder der eigene Verstand gefordert und gleichzeitig auch gefördert wird. Eine solche Förderung sieht auch dahingehend aus, dass man sich mit verschiedenen Energien bewusst und gewollt verbinden kann, um einen Informationsaustausch zu generieren. So werden in diesem Buch neben energetischen Arbeiten und Invokationen auch Channelings aufgegriffen. Was ist ein Channeling? Eine einfache energetische Kanalisierung von bestimmten Energien, oder steckt mehr dahinter? Wie kann man sicher sein, dass man nicht nur mit seiner eigenen Fantasie spricht und welche Möglichkeit eines Channelings gibt es überhaupt? Wer kann eigentlich alles channeln? Jeder Mensch? Oder braucht man gewisse Voraussetzungen? Auch diese Fragen werden klar und deutlich beantwortet, sodass es auch hier verschiedene Arbeitshinweise gibt, wie man selbst channeln kann.

Ein sehr wichtiger und sehr essenzieller Teil dieses Buches, ist die Definition des Begriffes „Großes Werk“, eine Definition, die nicht einfach ist, die sehr verschachtelt und verschlungen ist, hierfür aber eine immense Fülle an Informationen enthält. Durch diese Verschachtelung, durch das verschlungene Agieren in der Definition, ist es hilfreich, sich eine sehr ausführliche Erklärung anzueignen, eine Erklärung, die in diesem Buch selbstverständlich gegeben wird. So wird die Definition „Großes Werk“ haarklein und den absolut allen Einzelheiten aufgeschlüsselt, wodurch neue Möglichkeiten ersonnen werden, Möglichkeiten der Selbsterkenntnis, der Selbstanalyse und vor allen Dingen der Selbstevolution.

Man wird mehr und mehr verstehen, dass das Große Werk wie ein lebender Organismus agiert, wie eine Matrix, wie ein Uhrwerk, wie ein menschliches Gehirn. Unendlich viele Analogien sind möglich, unendlich viele Analogien sind umsetzbar, doch in dieser Unendlichkeit muss der einzelne Mensch seinen wahren Platz finden.

Mit der Hilfe dieses Buches wird es zumindest ermöglicht, dass die jeweiligen Gedankengänge, Überlegungen, Maximen, Sichtweisen und vor allen Dingen Arbeitserfahrungen des einzelnen Menschen in ein kosmisches Geflecht gegeben werden, welches eigenständig agieren kann.

Das eigenständige Agieren wird hier natürlich auch noch einmal durch praktische Arbeitsmöglichkeiten forciert. So gibt es eine lange, sehr tiefgreifende, geführte Astralarbeit, die die eigenen Energiezentren im Körper, wie auch die kosmischen Chakren und alle energetischen Körper des Menschen in einer besonderen Art und Weise in die Arbeit, in das Große Werk, einflechten kann bzw. einflechten wird. So wird man hier eine geistige Expansionsmöglichkeit besitzen, die auf der einen Seite ein Startpunkt ist, wodurch man wieder eigene Forschungen, Überlegungen, Arbeitschancen und Maximen entwickeln kann, und auf der anderen Seite eine Schablone, ein Fundament, eine Richtungsweisung, sodass man sich nicht im Kosmos und zwischen den Sternen verirren kann.

Aller Anfang ist schwer, doch wie schon das Sprichwort sagt, Übung macht den Meister. Im Großen Werk geht es um eine Meisterschaft, um eine Meisterschaft, die sich auf das eigene Ich, auf das eigene Selbst, auf das eigene Sein und auch auf den gesamten evolutionären Kosmos bezieht. Hochschwingende Entitäten, eigene Anteile, autarke Existenzen und Wesen, sind alles Begleiter, die man bewusst ansprechen kann, um auf der einen Seite mehr über das eigene Große Werk zu erfahren, und auf der anderen Seite bewusst in seinem eigenen Großen Werk zu agieren. Eine solche Möglichkeit bietet auch ein entsprechendes Ritual, ein Ritual, welches sich auf den Eintritt in das Große Werk bezieht.

In diesem Ritual werden sehr viele Schritte angeboten, rituelle Schritte, die man auf der einen Seite erfüllen kann, jedoch nicht zwingend erfüllen muss, da das Ritual aus sehr vielen Bausteinen besteht, und man ohne Weiteres selbst entscheiden kann, mit welchen Bausteinen man arbeiten will. Das Verständnis, die Kontaktierung der eigenen Anteile, sodass man sich mehr und mehr mit seinem Großen Werk verbindet, ist so individuell, dass es hierfür im Grunde weder ein Ritual noch eine geführte Meditation geben kann.

Dennoch wurden hier entsprechende Arbeiten ersonnen, die eine gewisse Universalität besitzen, gleichzeitig aber die Individualität des Menschen respektieren, fördern, anheben und begünstigen. So wird man im Ritual, welches sich auf die Arbeit im Großen Werk bezieht, wahrlich mit einer „Heiligen Lichtgeometrie“ arbeiten können, sodass man viele verschiedene Ritualfragmente, die sich auf spezielle Energien beziehen, die alle durch dynamische Polyeder dargestellt werden, erfahren kann.

Das Ritual beginnt mit einem Zwölfstern, mit einem Dodekagramm, welches die zwölf archetypischen Schwingungen der Sternzeichen besitzt. Diese werden jedoch nicht speziell mit den Bezeichnungen der Sternzeichen versehen, sodass hier eine gewisse Universalität herrscht, und man sich nicht auf die Bezeichnungen der Sternzeichen einlassen muss.

Es geht dann weiter, mit einem Undekagramm (einem Hendekagramm), welches die elf Schwingungen des Etz Chajim, des Baums des Lebens repräsentiert, sodass hier die dualen Energien aller Sephiroth und aller Qlippoth betitelt werden. Danach wird ein Dekagramm gezogen, welches die Macht der verschiedenen himmlischen Hierarchien, der Engelschöre, versinnbildlicht. Das nächste Polygramm wird dann natürlich ein Nonagramm, ein Enneagramm sein, sodass auch hier wieder archetypische Schwingungen von den verschiedenen Ziffern berücksichtigt werden, die Ziffern 1–9. Danach wird ein Oktagramm erschaffen, wodurch in diesem Kontext die Energien des achtfachen Weges aufgeschlüsselt werden. Nach dem Oktagramm folgt natürlich ein Heptagramm, welches die archetypischen Schwingungen der klassischen, astrologischen Planeten beinhaltet. Das Hexagramm, welches dann fokussiert wird, stellt die energetische Verschmelzung zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen dar. Danach kommt das Pentagramm, welches hier die fünf Vokale und somit den perfekten Menschen darstellt, also eine Verbindung zu den fünf Elementen. Dann erfolgt ein Tetragramm, also ein Quadrat, um einen weiteren energetischen Fokus zu erzeugen, sodass dann ein Dreieck, ein Tritosgramm, eine Trinität erschaffen wird. Zum Schluss folgt nur noch eine Linie, die zwei Punkte miteinander verbindet, sodass hier eine Art „Startbahn“ für eine Merkaba / Merkava, ein universelles kosmisches Vehikel, geschaffen wird. Alles gipfelt dann in dem einen Punkt, in dem Ursprung, der das Eine und das Alles ist. Dies ist der Mittelpunkt des Kreises, in welchem der Übergang in andere energetische Sphären existieren wird.

Man kann jedes einzelne Polygramm ausführen, man kann aber auch die verschiedenen Polygramme ohne Weiteres überspringen, um selbst zu schauen, welche grundsätzlichen Schwingungen man benötigt, um das Ritual auszuführen, eine Arbeitsmöglichkeit im Großen Werk zu entsinnen und auch ein eigenes Verständnis, was das eigene Große Werk ist. Alles in allem ist es ein kompliziertes und hochenergetisches Ritual, welches sich auf die eigenen Fähigkeiten, Meisterschaften und Eigenarten des Menschen bezieht, der das Ritual ausführt. Natürlich ist in diesem Kontext auch der Zielpunkt essenziell, denn jeder Mensch bestimmt sein eigenes Ziel selbst.

Dieser Band, der 26. Band des „Magischen Kompendiums“, wurde sehr bewusst auf die Position der „Sechsundzwanzig“ gesetzt, da diese magische Zahl wahrlich den Geist des Menschen erhöhen, erwecken, transformieren und transzendieren kann. Das ganze Buch kann man als Werkzeug begreifen, als Werkzeug, welches aber nicht ohne Weiteres für den einfachen, profanen Verstand zu handhaben ist. Je mehr man sich erkannt hat, je stärker man sich selbst vertraut, je machtvoller die eigenen fokussierten Energieströme sind und je weiser die eigenen Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden, desto effektiver wird man sein Großes Werk verstehen, wird man in sein eigenes Großes Werk eintreten, und wird man in dem Großen Werk, geschwisterlich und Seite an Seite mit anderen kosmischen Entitäten, arbeiten und helfen können!

So sind diese theoretischen und praktischen Aufschlüsselungen, Arbeiten, Handhaben und Wirkweisen in diesem Buch, so erstellt, dass sie vollkommen autark und eigenständig verwendet werden können, wodurch man gezielte Übersichten und Arbeitsvorschläge zum Thema „Das Große Werk“ erhalten kann. Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch nur ein Fragment, ein Fragment eines viel größeren Werkes, welches sich wie ein magisches Netzwerk verhält, da die einzelnen Bücher / Kapitel miteinander bewusst verwoben sind, sodass man für sich schauen kann, welche Schwingungen und Kommunikationsformen dieses Netzwerk benötigt.

Durch diese Erkenntnis beginnt die Transzendenz, sodass man sich selbst evolutionieren kann, und versteht, welche Formen man bereits beherrscht und kennengelernt hat, und welche noch in der eigenen Sammlung, im Bestand und im Repertoire fehlen.

Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendiums“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer! Die Bereiche, die durch das „Magische Kompendium“ abgedeckt werden lauten: „Meditation“, „Energiekörper und energetische Anteile“, „Energiezentren und Chakren“, „Sigillenmagie“, „Planetenmagie“, „Die Kunst der Divination“, „Tarot und Kabbalistik“, „Die Magie – Theorie und Praxis“, „Magischer Schutz“, „Heilarbeiten und die Lehre der Elemente“, „Die Macht der Malachim-Symbole“, „Alchemie“, „Mors Mystica, andere Tode und Initiationen“, „Selbstanalyse und Selbsterkenntnis“, „Schattenarbeit“, „Rituale und Kerzenmagie“, „Schamanismen“, „Satanismus, Höllenbruten und die Macht der Dschinns“, „Exorzismen, Mantren und Beschwörungen“, „Engel und Erzengel – Praktische Magie der Angelistik“, „Henochische Magie und Rituale – Theorie und Praxis“, „Kabbalah – Wissen und Weisheit im Sephiroth und Qlippoth“, „Lichtarbeit“, „Quanten- und Matrixmagie“, „Sternenkollektive“, „das Große Werk“, „Runen und Runenmagie“, „Runeninitiationen“, „Wissen und Weisheit des Nordens“, „Praxis der nordischen Magie“, „Voodoo“, wie auch „Chaosmagie“! Das Buch OMEGA ist der Schlussstein der Buchreihe und bezieht sich auf Channelings! Genau deswegen schrieb ich:„Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendium“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!“

Wenn man also auf der Suche nach magischem Wissen ist, welches man auch in der Praxis anwenden kann, wird man nach und nach immer weitere Bände des „Magischen Kompendiums“ finden können!

In Bezug auf das Gesamtkonzept des „Magischen Kompendiums“ gilt, dass die praktischen Fragmente alle auch praktisch erarbeitet und ausprobiert worden sind, sodass durch die Dynamiken und Möglichkeiten der Rituale, der Meditationen, der Astralreisen, der Riten und der weiterführenden Prozesse, die es in dieser Buchreihe gibt, nach und nach eine hohe Zielgenauigkeit erschaffen wurde.

Diese Zielgenauigkeit wird sich auf die eigene Evolution beziehen, denn da der Kosmos voller Humor steckt, ist die Selbstevolution einfach nur ein Spiel, ein Spiel des Lebens und ein Spiel der Existenz. Natürlich sind alle Rituale, Riten, Meditationen und Astralreisen so konzipiert, dass man sie alleine ausführen kann, da nicht jeder den Halt und die Unterstützung einer magischen Gemeinschaft bzw. Familie besitzt. Doch wenn man will, kann man die Arbeiten auch ohne Weiteres als Gruppenarbeit verwenden bzw. verstehen. Ferner lade ich jeden ein, dass die bestehenden Arbeiten selbstständig und individuell, und für den privaten Eigengebrauch, erweitert werden, sodass man für sich schauen kann, dass man den Ritualen, Riten, Meditationen und Astralreisen den letzten und absolut individuellen Schliff geben kann. Bei allen praktischen Arbeiten, allen Ritualen, allen Riten, allen Meditationen und allen astralen Reisen, gilt, dass es stets nur Vorschläge und Methoden sind, die man alle für sich selbstständig verändern, erweitern oder auch ergänzen kann – vielleicht sogar ergänzen muss?!

Dies kann sehr passend und erfolgreich sein, doch es kann auch töricht und gefährlich sein. So ist nun einmal die Magie! Die Kreativität eines jeden magischen Menschen kann sich selbst erkennen und erwecken, wenn man Schablonen als Fundamente erkennt, und sich selbst etwas aus diesen Fundamenten erschafft, wodurch man seinem eigenen Selbst folgt, und nicht irgendeinem Autor, der im Endeffekt seine magischen Wege, Erfahrungen, Ansichten, Meinungen und Maximen einfach nur veröffentlicht hat, um sich selbst Werkzeuge zu erschaffen, die individuelle, aber auch universelle Noten beinhalten.

So will ich nun jedem, der den Weg zu diesem Buch / Kapitel und auch zu dieser gesamten Buchreihe gefunden hat, viel Spaß und Erfolg wünschen. Gleichzeitig will ich aber auch eine obligatorische Warnung mit auf den Weg geben!

Alle Arbeiten und beschriebenen Ausführungen – egal, ob diese in der Theorie oder in der Praxis eine Anwendung finden – werden stets auf eigene Gefahr vollzogen! Das Problem mit der Magie ist nicht, ob sie funktioniert, sondern dass sie funktioniert! Daher muss sich jeder selbst prüfen, ob er wirklich für diese geistigen und energetischen Arbeiten bereit ist. Wenn dies so ist … schreite mutig voran und vergöttliche dich selbst! SO SOLL ES SEIN!

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Terranauten, Psychonauten, Fleischhüllen und der Mensch

Warum ist man am Leben? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist Leben? Dies alles sind philosophische Fragen, die uns Menschen schon immer berührt und bewegt haben, sodass ganze Generationen von Menschen sich auf solche Fragestellungen bezogen – und auch immer noch beziehen –, um zu erkunden, warum man eigentlich hier ist, auf der Erde, in der dritten Dimension, in der Materie. Aus biologischer Sicht geht es einfach nur darum, dass ein zellulärer Aufbau vorhanden ist, wodurch ein Stoffwechsel ermöglicht wird, sodass Wachstum, Expansion bzw. Reproduktion und hierdurch die Artenerhaltung zugelassen werden. Aus biologischer Perspektive ist das Leben daher auf eine Effektivität ausgelegt, sodass ein absolutes Optimum erreicht wird, was wiederum bedeutet, dass die Art an und für sich erhalten bleibt und eben nicht ausstirbt. Zwar ist diese Art linear, also sterblich, doch durch die Reproduktion, durch die Vermehrung, durch die Ausbreitung wird das lineare Leben unendlich – zumindest, wenn es um Arten geht, die sich nicht unbedingt selbst vernichten wollen, wie der Mensch. Doch alles stirbt, alles ist vergänglich, alles lebt, und alles hat einen Grund. Im magischen Kontext ist dieser Grund sehr einfach zu betiteln, jedoch so gut wie unmöglich zu erklären. Auf der einen Seite ist dieser Grund das höhere Selbst, welches wiederum dem kosmischen Sein unterstellt ist, welches wiederum ein Teil des Großen Werkes ist. Genau darum geht es in diesem Buch, doch bevor man zu den Konzepten des Großen Werkes hingehen kann, muss man erst einmal verifizieren, was das Leben ist, welche Eigenschaften es besitzt und in welcher Daseinsform es existiert. Wenn man sich die biologische Erklärung des Lebens anschaut, dass es um einen zellulären Aufbau geht, um Stoffwechsel, um Wachstum und Reproduktion, kann man sagen, dass im biologischen Sinne das Leben irgendwie doch langweilig ist, oder? Wenn man sich dann aber das Leben auf biologischer Ebene anschaut, wie komplex es ist, wie kompliziert, welche Prozesse hier ablaufen, was es bedeutet, einen zellulären Aufbau zu haben, einen Stoffwechsel, die Fähigkeit des Wachstums und der Reproduktion, ist man sehr schnell geneigt, von einem Wunder des Lebens zu sprechen. Leben ist Schöpfung, Leben ist Zerstörung, Leben ist Tod, Leben ist Neubeginn. Das Leben ist also ein Kreislauf, ein Kreislauf, der über gigantisch viele Blickwinkel verfügt, und den man aus jedem Blickwinkel neu erfinden und somit auch neu definieren kann. Die Definition des Lebens ist für einen Menschen, der gesund, wohlhabend, jung, erfolgreich (in Bezug auf die Selbstverwirklichung) und strebsam ist, eine ganz andere Definition, als von einem Menschen, der krank, arm, alt, gebunden oder versklavt und faul ist. Alleine eine Definitionsmacht zu besitzen, ist hier schon gigantisch. Doch auch Tiere und Pflanzen haben diese Definitionsmacht, selbst wenn diese Fähigkeit, in Bezug auf den Menschen, ganz anders aussieht.

Eine Eiche wird eine andere Lebensdefinition haben als ein Eichhörnchen, was nicht nur der Größe, der Lebenserwartung und den biologischen Grundsätzen geschuldet ist. Auch hier kann man wieder einen Vergleich mit dem Menschen ziehen, denn es geht primär darum, dass man schaut, wo der gemeinsame Nenner liegt. Ist der gemeinsame Nenner die Möglichkeit bzw. der Zwang, Sauerstoff zu atmen? Nein, definitiv nicht! Es gibt Leben auf der Erde, welches nicht auf Sauerstoff angewiesen ist. Wenn es nur darum geht, dass einzelne Gerüste existieren, ein Stoffwechsel, die Fähigkeit von Wachstum und Reproduktion, dann sind auch die verschiedenen Viren und Bakterien unter dieser Definition anzutreffen, auch wenn man bei vielen Viren sagen muss, dass sie nicht wirklich leben, sondern maximal dem Leben nahestehen sind (für eine Reproduktion brauchen Viren sehr oft sogenannte Wirtskörper oder Wirtszellen, sodass hier die eigenständige Reproduktion auf Fremdsystemen basiert). Also muss ein anderer gemeinsamer Nenner gefunden werden, sodass man vielleicht sagen kann, das Leben hängt mit der Natur zusammen. Die Frage ist in diesem Kontext, was ist die Natur? Ist die Natur nur der organische Teil des Planeten Erde? Was ist denn mit dem anorganischen Teil, und was ist, mit den Bereichen, die außerhalb der Erde liegen? Die Vokabel „Natur“ kommt wieder aus dem lateinischen („natura“, abgeleitet von „nasci“) und kann in etwa mit den Begriffen „Wesen“, „Charakter“, „Geburt“, „Leben“ bzw. wenn man sich auf die Wortwurzel, auf das Verb bezieht, mit „entstehen“, und mit „geboren werden“ übersetzt werden. Wenn man dann aber etwas tiefer gehen will, kann man das Wort „Natur / Natura“ auch mit den Begriffen „Äußeres“, „Charakter“, „Denkungsart“, „Ding“, „Eigenart“, „Eigenschaft“, „Element“, „Gattung“, „Geburt“, „Geschlecht“, „Geschöpf“, „Gesinnung“, „Gestalt“, „Grundstoff“, „Individuum“, „Kreatur“, „Lage“, „Möglichkeit“, „Naturell“, „Natürlichkeit“, „Schöpfung“, „Sinnesart“, „Stoff“, „Substanz“, „Urstoff“, „Veranlagung“, „Welt“, „Weltall“, „Weltordnung“ übersetzen. Das sind viele Begriffe, die sich nur auf das lateinische Wort beziehen. Wenn man ins Griechische wechseln würde, würde man auf das Wort „φύσις“, „physis“ stoßen, sodass man hier einen Brückenschlag zum Begriff „Physik“ schaffen kann, was in der Erklärung einfach die fundamentale Erklärung der Gesetze der Natur ist.

Die Philosophie versucht hier einen Brückenschlag, was jedoch nicht so einfach ist, da man nicht ohne Weiteres sagen kann, dass die Natur eine Welt oder eine Sphäre ist, die durch den Menschen nicht erschaffen wurde, bzw. ein Gebiet ist, in welchen der Mensch keine oder nur geringfügige gestaltende Veränderungen ermöglichen kann. Hierbei wird auch vergessen, dass geistige, seelische, energetische und physische Eigenschaften eine Natur ausmachen können, genauso wie die stoffliche Beschaffenheit irgendeines Dinges.

Man findet hier also ein Begriff, der so mannigfach ist, dass er kaum zielgenau erklärt werden kann, da es immer wieder auf den Blickwinkel ankommt. Man könnte auch einfach sagen, dass die Natur alles ist, das komplette Sein, die komplette Existenz. Dies würde jedes materielle Ding auf jeden Fall mit einschließen, würde dann aber auch sofort die Frage aufwerfen, was mit den rein energetischen, mit den immateriellen Dingen ist? Lebt ein Atom? Leben die Neutronen und Protonen im Kern des Atoms, was es mit den Elektronen? Was ist, wenn man die Protonen und Neutronen weiterhin aufsplittet und weitere „Teilchen“ definiert, wie zum Beispiel die Quarks? Man würde irgendwann an einen Punkt kommen, wo alles reine Spekulation ist. Vor allen Dingen, wenn man berücksichtigt, dass man aktuell nur in der Existenz ist. Was ist mit der Nicht-Existenz? Belebte Natur! Unbelebte Natur! Tierische Natur! Menschliche Natur! Kosmische Natur! Wenn man hier eine weitere Vokabel finden muss, finden will, dann ist die Bezeichnung „Großes Werk“ sehr passend, da es offensichtlich um irgendetwas Großes geht, was irgendwas macht, agiert, wirkt, expandiert, lebt? Doch man beginnt sich jetzt schon, im Kreise zu drehen. Man wird auf diese philosophischen Fragen nur Antworten finden, wenn man sich selbst erforscht, da man selbst der Definitionsgeber ist, und diese alleinige Macht für sich verwenden muss. Ob man nun diese Definitionsmacht philosophisch oder magisch betrachten will, ist in diesem Kontext irrelevant, denn hier sind Philosophie und Magie auf jeden Fall sehr enge Geschwister. Es gibt so viele Definitionen vom Leben, von der Natur, vom Dasein, von der Existenz, sodass hier jedes Mal nur Teilaspekte hervorgehoben werden, welche natürlich wieder angreifbar und diskutabel sind. Wenn es wirklich darum geht, dass man das Leben einfach als eine Möglichkeit von Bewusstsein, Aktivität, Triebhaftigkeit, Erregbarkeit und Veränderlichkeit definieren will, welches sich in einer Existenz ausdrückt, die dynamisch und teleologisch (also eine bestimmte Ziel- und Zweckbestimmtheit besitzt, sodass hier Abläufe und Kausalitäten zu erkennen sind) ist, wird man dennoch auf die zu beobachtende Seite des Lebens eingehen, was den größten Teil der Magie einfach auslässt. Ist das Leben jetzt primär mit einer materiellen Natur versehen oder mit einer geistigen? Oder muss man hier sogar noch fragen, ob es nicht auch eine energetische Natur gibt? Man wird in diesem Kontext immer wieder auf Begriffe, Wörter, Vokabeln und Meinungen stoßen, die man auf der einen Seite zerlegen und zerfetzen kann, wo man bessere Ideen hat, andere Erfahrungen und auch differenziertere Vorstellungen, doch gleichzeitig wird man auch immer wieder an Grenzen stoßen, wo man sagen muss, dass man es nicht mit einer 100-prozentigen Sicherheit sagen kann.

Unendlich viele Menschen, Philosophen, Magier, Okkultisten, Mystiker, Naturwissenschaftler und religiöse Individuen haben Erklärungen, Zitate, Meinungen und Definitionen ersonnen, die irgendwie das Leben umreißen. Sie alle haben recht und sie alle haben unrecht.

Wenn Aristoteles sagt, dass das Leben sich durch eine Selbstbewegung auszeichnet, hatte natürlich recht, gleichzeitig aber auch unrecht, da das Leben noch viel mehr ist. Wenn man dann auf die beiden Philosophen Immanuel Kant und René Descartes eingeht, wird man auch hier wieder weitere Begrifflichkeiten finden, die sich auf den Tatwillen, auf das Denken, und auf die Umsetzung bzw. die Erfüllung von Bedürfnissen beziehen. Die beiden Denker Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche hingegen beziehen sich eher auf Faktoren der Expansion, der Macht, der Zielorientiertheit und einer gewissen „willentlichen Energetik“, also auf den Willen selbst, welcher wieder aber aufgesplittet werden kann, in den normalen menschlichen Willen, in den freien Willen, in den reinen oder magischen Willen und in den höheren Willen, was wiederum zum höheren Selbst zum Atmankörper führt.

Wie man sieht, befindet man sich aktuell in einer sehr verzwickten Lage, die absolut komplex ist, und auf der einen Seite ein verworrenes Netz, gleichzeitig aber auch eine schöpferische Matrix ist, da hier sich weitere Gedanken selbst gebären können.

Wenn man sich in diesem Kontext verschiedene Zitate von Philosophen anschaut, wird man auch wieder verschiedene Sichtweisen bekommen, doch eine klare Definition ist nicht vorhanden. Es sind zum Teil hilflose Versuche, etwas Unerklärliches, zu erklären. So spiegeln sich hierbei aber doch grundsätzliche Gedanken zur Natur und auch ein grundsätzliches Verlangen wider, was den Menschen, die Natur und das Leben selbst ausmachen. So ist der Wille offensichtlich doch eine existenzielle Größe, die sich essenziell auf das Leben, und somit auch auf die Natur, bezieht.

Was sagen denn bekannte Philosophen, Schriftsteller, Denker und Wissenschaftler über das Leben? Albert Einstein sagte zum Beispiel „Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.“, während der Schriftsteller Charles Dickens eher die Frage stellt, „gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?“ Der Philosoph Demokrit, misst der Freude im Leben einen hohen Wert zu, denn er sagt „ein Leben ohne Freude, ist die eine Reise ohne Gasthaus“, während der Dichter Gottfried Keller sagt „Leiden, Irrtum und Widerstandskraft, halten das Leben lebendig.“ Der Philosoph Friedrich Ast hingegen ist der Meinung „das Leben ist Ewiges und Zeitliches zugleich, das ewige ist sein Wesen, das zeitliche seine Form ohne Bildung. So ist das Leben auf ewige Weise Einheit und Gegensatz zugleich. Die Harmonie des Lebens finden wir im Geiste, dem wahrhaft wirklichen Leben“, was schon einen Brückenschlag zur energetischen Ebene langsam formt.

Wenn man dann zum Abschluss noch die interessante Aussage von dem Entwicklungsbiologen Edwin Conklin nimmt, der sagte „die Entstehung des Lebens auf der Erde mit dem Zufall erklären heißt, von der Explosion einer Druckerei das Zustandekommen eines Lexikons zu erwarten“, was eine lustige Analogie ist, und darauf deutet, dass es offensichtlich irgendeinen Masterplan gibt, irgendein Konstrukt, irgendein Großes Werk, irgendein Schöpfer, der im Hintergrund agiert und eben nicht alles dem Zufall überlässt, maximal einem ZU-fall.

Doch letztlich ist man immer noch nicht weiter, wenn es um den Sinn des Lebens geht. In diesem Kontext muss man natürlich begreifen, dass mit der Vokabel „Sinn“ auch ein Zweck gemeint ist, wobei man dann wieder sagen kann, dass ein Zweck meistens etwas verfolgt, sodass hier ein prinzipielles Ziel existiert. Doch gibt es ein solches Ziel? Gibt es Lebensziele, vielleicht sogar ein Existenzziel, wenn man davon ausgeht, dass man verschiedene Leben, verschiedene Inkarnationen, aber nur eine Existenz hat? Wer bestimmt dann das Ziel, das Lebensziel, das Existenzziel? Das Ego? Dann ist es für einige Menschen relativ einfach, die verschiedenen Lebensziele zu erreichen. Viele Lebensziele lassen sich dann mit dem Wort „Wochenende“ sehr deutlich umreißen, genauso wie mit den Wörtern „Orgasmus“, „Lachen“, „Spaß“, „Adrenalin“, „Macht“, „Wissen“ oder auch „Auto“, „Urlaub“, „Kinder“, „Familie“! In diesem Kontext bedeutet es einfach, dass der Mensch den Zweck seines Lebens dadurch bestimmt, dass hier eine Sinnhaftigkeit, ein sinnvolles Agieren gefunden und ausgeführt wird. Wie sinnvoll jetzt „das Lachen“, „der Spaß“, „das Adrenalin“, „die Macht“ „der Urlaub“ oder auch „der Orgasmus“ ist, muss wieder jeder Mensch selbst definieren. So kommt man also auch nicht weiter. Vielleicht geht es also eher darum, dass man versteht, was einen glücklich macht. Doch Glück ist hierbei auch wieder so eine Vokabel, die man auf eine Stufe mit „Natur“, „Leben“ oder auch „Existenz“ und „Dasein“ setzen kann. Es ist mehr ein philosophischer Begriff, wie die „Seele“, wie „Gott“, wie „Liebe“, wie „Weisheit“ oder wie „Geist“. Doch alles bezieht sich auf eine Aktion, auf Bewegung, somit auf Evolution und Expansion. Es geht um kausale Prozesse, die Aktionen und Reaktionen hervorrufen, sodass man in diesem Fall agieren und reagieren kann bzw. muss, bzw. soll. Irgendwie erinnert das alles an ein Spiel, was vielleicht auch daherkommt, dass sehr oft gesagt wird „Das ganze Leben ist ein Spiel“ … Man kann es alleine spielen, man kann es mit anderen spielen, man kann es gegen andere spielen, man kann es gegen sich selbst spielen, man kann es neu erfinden, und man kann die Spielfläche auch verlassen. So geht es hier also auch wieder um Möglichkeiten, um Reaktionen, um Aktionen, um Kausalitäten, um Wirkmechanismen, die man nicht immer im ersten Augenblick erkennen und verstehen kann.

Das Leben ist selbstverständlich, wobei man hier die wortwörtliche Bedeutung berücksichtigen muss, da es um das Verständnis oder die Verständlichkeit des eigenen Selbst geht. Was ist das Selbstverständnis des Menschen? Was ist die Selbstliebe, was ist die Selbsterkenntnis, was ist die Selbstanalyse? Es sind alles Werkzeuge, Bestandteile und Möglichkeiten, eine Erfüllung zu erlangen, eine Erfüllung, die sich nicht aus dem Ego gebiert, sondern vom eigenen höheren Selbst kommt.

So kann man selbstverständlich das Leben als biologischen und materiellen Akt sehen, man kann hier aber auch einen energetischen und magischen Akt erkennen, wodurch verstanden werden kann, dass man nicht nur der Schmied seines Schicksals ist, sondern, in Bezug auf das Lebensspiel bzw. auf das Spiel der eigenen Existenz, ein Spielgestalter, ein Spieleentwickler, ein Spielemeister, ein Mitspieler, ein Gegenspieler und der Spieler selbst ist, der Protagonist des Spiels, des Lebens des eigenen Großen Werkes. In diesem Kontext wird man sicherlich irgendwann dazu übergehen, dass das Leben nicht nur auf der materiellen Ebene stattfindet. Wenn man sich die Mystik, die Magie und den Okkultismus anschaut, wird immer gesagt, dass der Mensch deutlich mehr als die Summe seiner Teile ist. Schon alleine dies impliziert, das Leben mehr als nur Masse bzw. biologische Komponenten ist.

Der Mensch hat verschiedene Fragmente, Anteile, Energiekörper, Schwingungen, Leben und Tode. In der Reihe „Magisches Kompendium“ wurde bereits gigantisch viel über verschiedene Bereiche geschrieben, die man grundsätzlich verstehen muss, wissentlich und auch energetisch, um die Essenz aus diesem Buch selbst zu generieren. Dieses Buch ist das sechsundzwanzigste Buch der Reihe „Magisches Kompendium“, und auch wenn die Bücher jedes Mal autark für sich existieren, gibt es natürlich immer wieder Begriffe, Fachvokabeln, Sichtweisen, Erfahrungen und auch Fakten, die auf der einen Seite berücksichtigt werden müssen, auf der anderen Seite aber nicht immer haarklein aufgeschlüsselt werden können, da es ansonsten immer wieder Textwiederholungen gibt. Wenn man sich mit der Magie beschäftigt, wenn man sich mit der Energiearbeit beschäftigt, wenn man das Konzept der Schattenarbeit und der Lichtarbeit so weit verstanden und integriert hat, dass man sich selbst analysiert und verstanden hat, wird man irgendwann auf eigene und innere Prozesse stoßen, die eine neue Ebene erschließen. Hierbei ist es wichtig, dass man ein gewisses Fundament besitzt. Dieses Fundament kann man am besten durch kabbalistische Fachvokabeln bzw. durch den Pfad des Flammenschwerts im Lebensbaum, im Etz Chajim, verstehen und erkennen. Da der Etz Chajim den Sephiroth und den Qlippoth mit einschließt, die Ordnung und das Chaos, das Licht, das Zwielicht, den Schatten und die Finsternis, sodass man sich zur Allwissenheit bewegt, so ist hier eine Erkenntnis und ein Verstehen sehr sicher.

Doch um hier auch sinnvoll agieren zu können, und sich auch durch die vier kabbalistischen Welten Assiah (Welt der Materie), Jetzirah (Welt der Archetypen und der Energieformen), Beriah (Welt der Götter / Göttinnen und der Dualität, Welt des geformten Urgedankens / der Urenergie) und Aziluth (erste Welt, Ursprungsebene, in der es keine klare Dualität gibt) zu bewegen, muss man seine Körper kennen. Dieses „Kennen“ muss so konzipiert sein, dass man seine energetischen Körper verstehen und erreichen kann, sodass man hier einen wahren und innigen Kontakt erschafft, der es möglich macht, dass man sein Tagesbewusstsein in diese Körper zu übermitteln weiß, um so bewusst und autark auf den verschiedenen Ebenen zu wirken. So muss man sich hier sehr genau über seinen physischen Körper, Ätherkörper, Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper, Spiritueller- bzw. Kausalkörper, Intuitions- bzw. Buddhikörper und Atmankörper im Klaren sein, auch wenn die oberen Energiekörper (Spiritueller- bzw. Kausalkörper, Intuitions- bzw. Buddhikörper und Atmankörper) nicht einfach zu erreichen sind. Im gleichen Atemzug gilt es aber sich auch selbst so weit zu erkennen und zu harmonisieren, dass man in den verschiedenen Welten bestehen kann, was wiederum bedeutet, dass man im kabbalistischen Sinne die Sephiroth des Sephiroth und die Qlippoth des Qlippoth erklimmen, verstehen und integrieren muss. Dies gilt natürlich auch wieder für alle vier Welten, da jede der Welten einen „eigenen“ oder auch „separaten“ Baum besitzt – außer Aziluth, da gibt es eigentlich keinen Sephiroth und keinen Qlippoth mehr, da hier die Konzepte zusammengefasst sind, sodass man hier wahrlich von einem Etz Chajim, einem Lebensbaum sprechen kann. Wenn man sich also auf eine solche Reise begeben will, an deren Ende das Große Werk und die All-Wissenheit (die Sphäre Daath in allen kabbalistischen Welten) steht, sollte man verstehen, was es bedeutet, die einzelnen Stufen zu erklimmen. Ich will hier nicht im Einzelnen auf die jeweiligen Sephiroth und Qlippoth eingehen, da es hier zu bereits Bücher von mir gibt. Wer sich im Allgemeinen ein wenig über die Thematik der Kabbalah informieren will, kann dies ohne Weiteres durch das Buch „Magisches Kompendium – Kabbalah – Wissen und Weisheit im Sephiroth und Qlippoth; ISBN: 9783748546887“ erreichen. Wenn man sich hier aber schon auskennt und in eine kosmische Transformations- und Transzendenzarbeit schreiten will, kann sich die Buchreihe „Pfad des Flammenschwertes“ anschauen, da der erste Band „Pfad des Flammenschwertes – Kabbalah und Pfadarbeiten ISBN: 9783737575829“ nicht nur Grundlagen und Theorien über den Sephiroth und den Qlippoth beinhaltet, sondern auch geführte Astralreisen, die sich auf die Pfade des Sephiroth beziehen, auf alle 33 Pfade (also einschließlich der Sephiroth des Sephiroth). Wenn man jedoch eher in eine rituelle Richtung gehen will, um hier wahre Initiationszyklen zu erleben, muss sich entscheiden, ob man den Sephiroth wählt, oder den Qlippoth.

Wobei, aus der Praxis für die Praxis … den Sephiroth und dann den Qlippoth, da eben beide Bereiche für die eigene Entwicklung, die eigene Evolution essenziell sind, gerade, wenn man im Großen Werk frei und selbstbestimmt agieren will. Hierzu kann man dann die Bücher „Pfad des Flammenschwertes – Kabbalah – Rituale des Sephiroth; ISBN: 9783748567561“ und „Pfad des Flammenschwertes – Kabbalah – Rituale des Qlippoth ISBN: 9783748567578“ verwenden und sich selbst in die Tiefen der Kabbalah bewegen, was nicht immer einfach und auch nicht unbedingt ungefährlich ist, da der Qlippoth mit extremen Lebensbereichen auf der Erde zu vergleichen ist, was bedeutet, dass hier der Mensch überleben kann, aber es kein einladendes Klima gibt.

Doch um hier zumindest in groben Zügen die Eigenschaften zu benennen, die man in sich selbst verstehen, integrieren, harmonisieren und auch aktivieren muss, will ich hier erwähnen, worum es auf dieser kabbalistischen Reise geht. Man startet letztendlich damit, dass man sich bewusst ist, was die eigene Materie ist, das eigene Königreich, das eigene Umfeld und wie man hier mit den Möglichkeiten der vier Elemente Erde, Feuer, Luft und Wasser agieren kann. Im gleichen Kontext muss man aber auch verstehen, dass hier eine Schöpfung existiert, was im Umkehrschluss bedeutet, dass es auch immer wieder zu einer Vernichtung, einer Destruktion kommen kann. So wird in zyklischen Prozessen das eigene Leben immer wieder damit konfrontiert werden, dass das eigene Königreich, das eigene Heim, die eigene Ordnung, ins Chaos gestürzt wird. Die geordneten Verhältnisse werden einer kosmischen Anarchie übergeben, sodass das eigene Leben wahrlich auf den Kopf gestellt wird. Hier muss man stark sein, man muss wissen, wer und was man ist, sodass man sich darauf besinnen kann, welche Grundwerte man in seinem eigenen, innersten Kern hat. Doch es geht auch darum, sich ein echtes Fundament zu gießen, ein Fundament des Selbst, aus welchem man zu den höheren Regionen starten kann, auf welches man aber auch seinen inneren, kosmischen Sternentempel errichten kann, was wiederum bedeutet, dass man hier mit dem fünften Element, dem Element Äther, dem Geist, der Quintessenz aus den vier Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser agieren kann. Doch auch hier ist es wieder so, dass in zyklischen Abständen das eigene Fundament geprüft wird. Es wird geschaut, ob man wirklich sein Fundament aus Stahl bzw. aus unzerstörbaren Dingen erschaffen und gegossen hat, oder ob man sein Fundament auf Sand gesetzt hat, und mit tönernen Füßen einen Überbau errichtete. Hier greift dann das Prinzip der qlippothischen Energien, die alles in Ruinen verwandeln, und jeglichen Überbau zerstören. Doch wenn man dies gemeistert hat, geht die Reise weiter, sodass man seine eigene Mentalität, seine eigene Kausalität, seine eigene Logik und seine innere Heilung meistern kann. Es geht um die Pracht, um die Herrlichkeit, sodass man versteht, welche kausalen Prozesse man im kosmischen Sinne verwenden kann, auf welchen energetischen Wellen man reiten kann, und in welchen kosmischen Windschatten man seine eigenen Arbeiten ausführen kann.

Doch auch hier gibt es natürlich wieder einen Gegenpol, eine qlippothischen Gegenbewegung, die hier in den Argwohn, in die Listigkeit, in die Konfusion geht, sodass man hier wieder schauen und prüfen muss, wie die eigene Mentalität, die Logik und die Gesundheit konzipiert sind, ob hier den kosmischen Ansprüchen genüge gewährleistet werden kann. Wenn man auch diese Prüfung gemeistert hat, geht es weiter in die eigene Emotionalität, in die Intuition, in den eigenen Ursprung, dass hier um das wahre, eigene Blut, das Blut des Kosmos geht. Hier kann man seinen Sieg erreichen, seinen Sieg über sich selbst, seinen Sieg über seine niederen Triebe, den Sieg über seine Inkarnation, sodass man hier beginnt, seine Lebensaufgaben zu erkennen, zu verstehen, anzunehmen und zu bearbeiten, sodass man diese vollkommen erfüllen kann. Im gleichen Atemzug gilt es hier aber auch wieder zu verstehen, dass man in einer dualen Welt lebt, sodass man seine Intuition verliert, und auch in eine regelrechte Idiotie hineingleiten kann. Alles wird in eine Niederlage hineingedrückt, und man muss sich selbst daraus befreien, aus der Beschränktheit, der geistigen Armut, der Bedeutungslosigkeit und des geistigen Begriffsmangels. Auch dies wird nicht einfach werden, dennoch ist es lohnend, da der nächste Schritt die Schönheit und die Harmonisierung sein wird. Man wird sein wahres, höheres Selbst erreichen, man wird seinen Kern erreichen, seine innere Sonne, sodass man sich hier selbst erleuchten kann. Man wird sein eigenes, goldenes Herz zum Schlagen bringen, man wird sich selbst salben, sodass man zu Recht den Titel „Christus“ tragen kann, was einfach nur „der Gesalbte“ bedeutet. Dies ist der wahre Schritt zur Erleuchtung. Doch im Gegenzug muss man auch verstehen, was eine Harmonisierung bedeutet, dass man sich seiner eigenen Hässlichkeit stellen muss, seinen eigenen Schatten, seiner eigenen Finsternis. Auch dies muss wieder gewährleistet werden, da man ansonsten im Großen Werk zerschmettert werden wird, wenn man mit seiner eigenen Hässlichkeit konfrontiert wird, ohne dass man diese verstanden, bearbeitet, angenommen und harmonisiert hat. Erst wenn man sich wirklich und wahrhaftig kennt, wenn man all seine Facetten im Licht, im Zwielicht, im Schatten und auch in der Finsternis erkannt und verstanden hat, sollte man sich in die höheren Regionen wagen, da es ein zu großes Gefahrenpotenzial ist, wenn die eigenen niederen Beweggründe gegen einen verwendet werden können. Man könnte es einfach so sagen, dass man vorher sich seiner Leichen im Keller bewusst sein muss, bevor diese gegen einen verwendet werden können. Der nächste Schritt führt in die Strenge und in die Ernsthaftigkeit, sodass hier noch einmal geprüft wird, was man benötigt, was wirklich zum eigenen Selbst gehört und was nur überflüssiger Ballast ist. Hier hat man noch einmal die Chance, seinen Ballast freiwillig abzugeben, doch alles, was überflüssig und unnütz ist, dennoch festgehalten wird, wird mit kosmischer Gewalt, mit kosmischer Strenge, mit kosmischer Ernsthaftigkeit weggeschnitten werden.

Hier lernt man, dass Ernsthaftigkeit und Strenge, genauso wie Mut und Tatendurst kosmische Grundattribute sind, die man wahrlich verinnerlichen und auch leben muss, wenn man im Großen Werk agieren will. Selbstverständlich gibt es auch hier wieder qlippothischen Ausläufer, die dem entgegenstehen, sodass man hier mit seiner Feigheit konfrontiert wird, mit seiner Mutlosigkeit, mit seiner Weichheit um, mit seiner Unstetigkeit. Wenn man jedoch auch diese Erkenntnisse gemeistert hat, wenn man hier weiter an seinem eigenen Selbst gearbeitet hat, um auch hier wieder harmonische Prozesse zu initiieren, wird man weiterreisen können, weiter zu der Gnade, der Barmherzigkeit, dem Langmut und der Vergebung, da man begreifen wird, dass Strenge und Ernsthaftigkeit immer Hand in Hand mit Barmherzigkeit und Vergebung bzw. Gnade laufen müssen. Doch es wäre nicht der Kosmos, der Dual agiert, wenn es nicht auch hier entsprechende Gegensätze geben würde. So muss man sich auch der eigenen Gnadenlosigkeit stellen, der Unbarmherzigkeit, der Rache und der niederen Triebe, die sich in diesem Fall nicht auf das Ego beziehen, sondern auf die eigene Finsternis. Erst wenn man hier wiederum eine Meisterschaft erlangt hat, wird man in die höchste Triade eingeführt werden, sodass man hier sich seiner Urweiblichkeit, seiner Anima-Energie bewusst werden wird, wodurch man Wissen, Intelligenz und Erkenntnis erreicht, die gigantisch und kosmisch sind. Die qlippothischen Energien, die hier wiederum als Prüfer auftauchen, und eine verstörende Weiblichkeit skizzieren, genauso wie die Dummheit und den Unverstand, sind harte Widersacher, die es zu überflügeln gilt. Denn nur wenn man die eigene Dummheit, den eigenen Unverstand begreift, versteht, annimmt und transformiert, wird man in den nächsten Bereich gelangen, in den Bereich der Weisheit, des Verständnisses, der kosmischen Entdeckung und der Urmännlichkeit, der Animus-Energie. Die Prüfung wird hier in der eigenen Torheit liegen, in der Verfälschung der Animus-Energie, sodass man sich selbst gefangen nehmen kann und vergeht. Doch wenn man hier wiederum die eigene, innere Meisterschaft erlangt hat, wird man in die Allwissenheit gelangen, wobei man vorher in den Abgrund, in den Abyss fahren muss, um hier die Prüfung des Versagens zu durchleben und auch zu durchleiden. Man wird im Abgrund zerstört werden, man wird vollkommen vernichtet werden, man wird verbrannt werden, sodass man sich dann neu arrangieren, neu erfinden, neu erschaffen und neu schöpfen kann, wodurch man wahrlich ein Phönix aus der Asche wird und ist. Wenn man diesen Punkt erreicht hat, wird man reflektieren, in welcher kabbalistischen Welt man diese Prüfungen gemeistert hat. Letztlich wird diese zyklische Transformation viermal existieren. Es gibt vier kabbalistische Welten, wobei man hier ganz klar sagen muss, dass in der ersten Welt, in Aziluth, solche dualen Konzepte nicht mehr greifen, und hier eigentlich das Große Werk wahrlich vollzogen, ausgeführt und gelebt wird.

Doch wenn man sich diese verschiedenen Attribute anschaut, wenn man versteht, dass das Große Werk gigantisch ist, wenn man verinnerlicht, dass das Große Werk bedeutet, dass man nicht nur hier in der Materie, in der Realität agieren muss, sondern auch in seiner Seele, in seiner Psyche, dann wird man wahrscheinlich verstehen, warum die Überschrift so gewählt wurde, wie sie lautet: Terranauten, Psychonauten, Fleischhüllen und der Mensch.

Dies alles erinnert vielleicht ein wenig daran, dass man sich manchmal vorstellen kann, dass das ganze Leben nur eine Illusion ist, dass alles nicht real ist, dass man lapidar sagt, dass man in einer Matrix lebt, in Anlehnung an die Filmtrilogie „Matrix“, was bedeutet, dass man in einer gigantischen Simulation existiert, die miteinander vernetzt ist, und aus der man so gut, wie nicht herauskommen kann. Ja, es erinnert doch ziemlich an viele Alltage, wo immer alles gleich ist. Doch, was ist, wenn dies alles Real ist. Gut, wir gehen mal davon aus, dass wir nicht als energetisches Futter in Alkoven liegen und von Maschinen kontrolliert werden. Doch, was ist, wenn man alles nur träumen würde. Wenn alles zu jedem Zeitpunkt neu entstehen würde? Die „Traumzeit“ (was eigentlich in der Übersetzung etwas krumm und unpassend ist) ist ein fixer Bestandteil der Kultur bzw. der Mythologie der Aborigines. Es geht hier in diesem Konzept nicht um das Träumen selbst, sondern um einen energetischen Fluss.

Im Konzept der Traumzeit geht es darum, dass alles in einer ständigen Bewegung ist, dass es um spirituelle Netzwerke, Gewebe, Matrizen geht, sodass alles miteinander verbunden ist, hierbei aber nicht eine so strenge Linearität hat, wie die Vorstellungen in den monotheistischen Religionen. Es geht hierbei eher darum, dass das komplette Dasein, raum- und zeitlos ist, sodass man in diesem Konzept sagen kann, dass das eigene Leben eigentlich nur eine Illusion ist. Alles ist in einem permanenten, unablässigen Schöpfungsprozess vereinigt, sodass hier immer wieder energetische Kaskaden entstehen, weitere Traumzeiten kreieren, wodurch eine absolute Unendlichkeit erschaffen wird. Dennoch gibt es in diesen Netzwerken Brennpunkte, oder auch Knotenpunkte, die in der Mythologie der australischen Ureinwohner sich an besonderen Orten in der Natur, an Landmarken, manifestieren. Man könnte dies auch mit den sogenannten „Ley-Lines“ oder mit den „kaiserlichen Drachenpfaden“ vergleichen. Die Quelle von allem Leben, ist das energetische Konzept, welches selbst die Traumzeit ist, bzw. welches selbst das gesamte Gefüge ist, was raum- und zeitlos ist. Hier passt natürlich wieder das Wort „Matrix“ sehr gut ins Konzept, wobei hier die Schöpfung allgegenwärtig, fortwährend, unendlich, ohne Anfang und ohne Ende ist. Gleichzeitig existiert aber für den Menschen selbst eine Linearität, eine Bewegung durch diese Traumzeit von A nach B, sodass man in seinen Träumen bzw. über Traumpfade in die Vergangenheit reisen kann, um hier seine Ahnen, seine Wurzeln, sein Selbst zu treffen, zu verstehen und auch anzunehmen. Hierbei sind diese sogenannten Träume aber energetische Reisen, die man eher mit den Arbeiten der Energiekörper in der Magie vergleichen kann. Hierbei geht es aber nicht um eine Begrenzung auf die Astralebene, sondern es sind alle Energiekörper eingeschlossen. Man könnte hier auch sogar eine Verbindung zum sogenannten Lichtkörper schaffen.

So besitzt diese energetische Möglichkeit, die man eben als Traumzeit deklariert, die Quintessenz der Lebensenergie, sodass hier die Verknüpfung zwischen energetischen Körpern sehr deutlich erkennbar ist. In diesem Fall kann man auch sagen, dass jeder Tod, jedes Aufhören der Inkarnation, des Lebens, nicht als ein Ende gesehen wird, sondern als eine Transformation, als eine neue Möglichkeit, die Traumzeit zu erfahren.