Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Quanten- und Matrixmagie! Die Magie ist das Studium des Daseins, die Lehre des Kosmischen und die kunstvolle Wissenschaft der Selbstvergöttlichung. Hierbei geht es NICHT um die Physik oder um physikalische Vergleiche, Theorien, Ideen oder Meinungen. Die Quanten- und Matrixmagie ist ein Zweig der Magie, der von der Begriffswahl vielen fragwürdig vorkommen wird, in der Praxis aber die Erkenntnis generiert, was es bedeutet, wenn man auf seinen inneren, wahren Machtkern zugreifen kann, um sich selbst zu expandieren. Die Theorien der Quantenphysik spielen hierbei KEINE ROLLE! Bei dieser Art der Magie geht es wahrlich um die Frage, "WIE VIEL" Macht man in seinem Inneren besitzt und "WIE GROSS" die jeweiligen Möglichkeiten sind, die man in den kosmischen NETZWERKEN umsetzen kann. So ist das Wort "Quantum / Quanten" in diesem Kontext als wortwörtliche Entsprechung zu verstehen und NICHT als Versuch, einen weiteren wissenschaftlichen Begriff mit Gewalt und ohne Verstand in die Magie zu pressen. Nein, denn das Wort "Quant", welches man mit "wie viel" oder auch mit "wie groß" aus dem Lateinischen übersetzen kann, gibt der Quantenmagie die Bedeutung, dass man wahrlich erkennt, WAS man ist, WAS man vermag, WIE man sich selbst im magischen Sinne ausdrücken kann, WELCHE Fähigkeiten und Möglichkeiten man hat, und in welchem kosmischen Netzwerk, in welcher stellaren Matrix, man agiert, um sich selbst harmonisch zu evolutionieren, sodass man die Magie im Alltag innerhalb von Sekunden gezielt umsetzen kann. Man wird in praktischen und ausführlichen theoretischen Aufschlüsselungen und Gedankenexperimenten, die verschiedenen Wirkmechanismen seines eigenen Energiesystems und seiner eigenen magischen Arbeiten erkennen können, sodass man hier seine eigene Matrix leben kann, um den Schritt zur Transzendenz und zur Selbstvergöttlichung auszuführen. Dies wird auch praktisch in einer rituellen Arbeit umgesetzt. Es ist der Schlüssel und der Zugang zu den eigenen Tiefen und Höhen, wodurch man eine Macht und Kraft entfesseln wird, die auf die Frage nach dem "wie viel" oder dem "wie groß", nur eine Antwort hervorbringen kann: UNENDLICH!
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 389
Veröffentlichungsjahr: 2019
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Frater Lysir
Magisches Kompendium - Quanten- und Matrixmagie
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Magisches Kompendium – Quanten- und Matrixmagie
Prolog „Magisches Kompendium“ – Quanten- und Matrixmagie
Eine theoretische Erklärung über die Wirkweisen der Magie und der kosmischen Evolution!
Magische Wege der Matrixmagie
Mediation und Informationsbeschaffung durch die energetischen Körper
Magischer Glaube und Glaube der Magie
Ontologie – das Bindeglied zwischen Magie und Evolution
Quantenmagie
Kosmische Evolution mit der Quantenmagie
Beseelte Geister und das „Ich bin“ der kosmischen Gnosis
Praxis der Quanten- und Matrixmagie
Epilog der gesamten Buchreihe
Quellenangabe
Impressum neobooks
*
*
*
*
*
Magisches
Kompendium
Quanten- und Matrixmagie
Lysir
01.01.2015 – 31.10.2019
Allgemeiner Hinweis: Das MAGISCHE KOMPENDIUM ist als ein Gesamtwerk zu sehen, in welchem zum Teil auch mit anderen SCHRIFTEN gearbeitet wird. Primär sind dies die freien Schriften „DEEnoch“ und „Bwhebb“ verwendet. Wenn man also doppelte, „einzelne“ oder „unsinnige lateinische Buchstabenkombinationen“ findet, wird es sich um henochische bzw. hebräische Buchstaben handeln. Es können aber auch Ogham-Schriftzeichen oder Malachim-Symbole sein, die durch eigene Fonds erschaffen und auch ins Dokument integriert wurden. Doch nicht ALLE READER können ALLE Schriften darstellen. Wenn es sich um essenzielle Bereiche handelt, wurden die Schriftblöcke als GRAFIKEN dargestellt, sodass man sie dennoch lesen kann. NICHT in jedem eBook der Reihe „MAGISCHES KOMPENDIUM“ wird man auch entsprechende Schriftfonds treffen.
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Reden lernt man durch Reden.
Denken lernt man durch Denken.
Magie durch das Leben!
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Quanten- und Matrixmagie! Die Magie ist das Studium des Daseins, die Lehre des Kosmischen und die kunstvolle Wissenschaft der Selbstvergöttlichung. Hierbei geht es NICHT um die Physik oder um physikalische Vergleiche, Theorien, Ideen oder Meinungen. Die Quanten- und Matrixmagie ist ein Zweig der Magie, der von der Begriffswahl vielen fragwürdig vorkommen wird, in der Praxis aber die Erkenntnis generiert, was es bedeutet, wenn man auf seinen inneren, wahren Machtkern zugreifen kann, um sich selbst zu expandieren. Die Theorien der Quantenphysik spielen hierbei KEINE Rolle! Bei dieser Art der Magie geht es wahrlich um die Frage, „WIE VIEL“ Macht man in seinem Inneren besitzt und „WIE GROSS“ die jeweiligen Möglichkeiten sind, die man in den kosmischen NETZWERKEN umsetzen kann. So ist das Wort „Quantum / Quanten“ in diesem Kontext als wortwörtliche Entsprechung zu verstehen und NICHT als Versuch, einen weiteren wissenschaftlichen Begriff mit Gewalt und ohne Verstand in die Magie zu pressen. Nein, denn das Wort „Quant“, welches man mit „wie viel“ oder auch mit „wie groß“ aus dem Lateinischen übersetzen kann, gibt der Quantenmagie die Bedeutung, dass man wahrlich erkennt, WAS man ist, WAS man vermag, WIE man sich selbst im magischen Sinne ausdrücken kann, welche Fähigkeiten und Möglichkeiten man hat, und in welchem kosmischen Netzwerk, in welcher stellaren Matrix, man agiert, um sich selbst harmonisch zu evolutionieren, sodass man die Magie im Alltag innerhalb von Sekunden gezielt umsetzen kann. Man wird in praktischen und ausführlichen theoretischen Aufschlüsselungen und Gedankenexperimenten, die verschiedenen Wirkmechanismen seines eigenen Energiesystems und seiner eigenen magischen Arbeiten erkennen können, sodass man hier seine eigene Matrix leben kann, um den Schritt zur Transzendenz und zur Selbstvergöttlichung auszuführen. Dies wird auch praktisch in einer rituellen Arbeit umgesetzt. Es ist der Schlüssel und der Zugang zu den eigenen Tiefen und Höhen, wodurch man eine Macht und Kraft entfesseln wird, die auf die Frage nach dem „wie viel“ oder dem „wie groß“, nur eine Antwort hervorbringen kann: Unendlich!
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Inhaltsverzeichnis
Titel Seite
Prolog „Magisches Kompendium“ – Quanten- und Matrixmagie 6-11
Eine theoretische Erklärung über die Wirkweisen der Magie und der kosmischen Evolution 12-35
Magische Wege der Matrixmagie 35-68
Definition Wille 50
Mediation und Informationsbeschaffung durch die energetischen Körper 68-80
Magischer Glaube und Glaube der Magie 81-94
Ontologie – das Bindeglied zwischen Magie und Evolution 95-130
Quantenmagie 130-146
Kosmische Evolution mit der Quantenmagie 146-159
Beseelte Geister und das „Ich bin“ der kosmischen Gnosis 160-182
Praxis der Quanten- und Matrixmagie 183-216
Energetisierung und Kreierung des Arbeitsraumes 186-188
Energetische Kurzaktivierung des Protagonisten 189
Bannung und Schutz 189-193
Energetische Fokussierung und Kontaktierung der höheren Ebenen 194-195
Astraler Tempelbau 196-200
Weben der persönlichen NETZE / Matrizen 200-209
Verabschiedung / Entlassung der Energien 209-211
Bannung und Schließung des Rituals 212-215
Epilog der gesamten Buchreihe 217-219
Quellenangabe 220-222
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Die vorliegende Buchreihe, die die Hauptüberschrift „Magisches Kompendium“ trägt, ist in viele, viele Bände gesplittet. Im Endeffekt muss man alle Bände und Bücher als ein großes Werk sehen, ein Werk, mit welchem man arbeiten kann und auch arbeiten soll. Daher ist es kein lineares Werk, welches man unbedingt von vorn nach hinten lesen muss! Nein, es ist zwar ein vollständiges Werk, doch muss jeder selbst schauen, welche Bereiche für die eigene, aktuelle Entwicklung essenziell sind. So kann man einzelne Bücher, die autark gedruckt sind, eher als Kapitel des „Magischen Kompendiums“ sehen.
Im vorliegenden Buch wird das Thema der „Quanten- und Matrixmagie“ angesprochen und in allen Einzelheiten beleuchtet. Doch in diesem Buch werden keine naturwissenschaftlichen, physikalischen und magischen Bereiche wild zusammengewürfelt. Die Physik spielt in diesem Werk kaum eine Rolle. Es geht hier um die Magie, um die Entfaltung des Selbst, um Werkzeuge, die jeder Mensch zur Verfügung hat. Auch wenn der Begriff „Quanten“ von der Physik sehr oft verwendet wird – gerade in den letzten 50 Jahren – ist es dennoch ein freier Begriff, der einfach die Frage nach dem „wie viel“ und dem „wie groß“ stellt. Wie groß sind die eigenen, magischen und evolutionären Fähigkeiten? Wie viel will man in seinem eigenen Leben, in seinem eigenen Dasein verändern, um sich zu harmonisieren, sich auszugleichen, sich zu transformieren und letztlich auch zu evolutionieren? Diese Fragen muss jeder für sich selbst beantworten, doch wird dieses Buch entsprechende Hilfestellungen anbieten. So wird erst einmal in kleinen und sehr genauen Schritten geschaut, wie der Umstand „Magie“ eigentlich definiert ist bzw. wie Magie funktioniert. Funktioniert Magie überhaupt? Ja, Magie funktioniert! Das Wie, das Wann, das Warum und das Womit, sind hier Fragen, die erklärt und abgeklärt werden, sodass man nicht nur intuitiv eine vollkommen neue Sichtweise auf das eigene magische Wirken erhalten wird, sondern auch einen logisch kausalen Blickwechsel vollziehen kann. In diesem Kontext wird darauf eingegangen, welche Macht die einzelnen Wörter besitzen, wie eine Definition sein kann, wie beengt einige Taten durch Definitionen werden, und wie wichtig oder unwichtig solche Definitionen für das eigene magische Wirken sind.
Es werden Fundamente gegossen, sodass man selbst Gedankenräume, Gedankenbauten erschaffen kann, die man dann Stück für Stück mit Leben füllen wird. Dieses Leben wird magisches Leben sein, wodurch man Stück für Stück in eine Ebene eindringen wird, die sich auf die energetischen Grundwerte der Magie bezieht. Man wird also in einen Bereich vorstoßen, in dem erneut die Frage nach dem „wie groß“ und dem „wie viel“ gestellt und beantwortet werden wird, was erneut die Vokabel „Quanten / Quantum“ mit sich bringt.
Doch da es neben der Quantenmagie auch um die Matrixmagie geht, wird selbstverständlich auch hier ein sehr genauer Blick auf eine magische Arbeitsmöglichkeit geworfen, die sich auf Vernetzungen bezieht. Hierbei ist aber auch wichtig zu verstehen, was das Wort Matrix alles impliziert. So ist es nicht nur eine Verflechtung, eine Verwebung oder ein Filigran, nein, im wortwörtlichen Sinne ist es wahrlich eine Gebärmutter, da man aus diesem energetischen Gefüge Fantastisches erschaffen und schöpfen kann. So wird man hier ganz klar verstehen können, wie man Hindernisse, Abkürzungen, Barrieren und auch Lernchancen erkennen, verwenden oder auch überwinden kann. Man wird auf eine energetische Komplexität stoßen, die alles umgibt und alles durchdringt, sodass man nach und nach auf diese Schwingungen vollkommen bewusst zugreifen kann, um neue Bereiche für die eigenen Möglichkeiten zu entdecken und auch zu erschaffen.
Es gibt unendlich viele Wege in der Magie, genauso wie es unendlich viele Netzwerke gibt. Die Kunst ist es, die einzelnen Netzwerke zu identifizieren, zu verifizieren und auch zu verwenden, sodass man sich auf der einen Seite nicht selbst verfängt und verwickelt, und auf der anderen Seite ein absolutes Optimum erreicht, wenn es um das Durchqueren und das Verwenden dieser Netze geht. So werden hier die Wege der Logik und auch die Wege der Intuition erklärt und beschrieben, wodurch man neue Sichtweisen mit alten Ideen verknüpfen kann, um hier schöpferisch tätig zu sein und zu werden. Bei diesen ganzen verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten und Unterfangen, spielt natürlich der eigene Wille eine essenzielle Rolle. So wird hier auch noch einmal darauf eingegangen, was der Wille ist. Dieser wird definiert, sodass man verstehen kann, wie der Wille agiert, was der Wille ist, welche Unterschiede es gibt und welche Möglichkeiten im Willen verborgen sind.
Ein weiteres Kapitel bezieht sich auf den magischen Glauben und auf den Glauben der Magie, sodass hier verschiedene Sichtweisen, Blickwinkel, Maximen und Meinungen vertreten werden, die auf der einen Seite Unterschiede besitzen, auf der anderen Seite aber doch untereinander Verflechtungen aufweisen, die erneut eine Matrix, ein Netzwerk schaffen. Hierdurch kann man sich selbst die verschiedensten Schlüssel generieren, Schlüssel der Ontologie und der Quantenmagie. Wenn man sich die magischen Wirkweisen anschaut, wenn man verstanden hat, warum Magie wirkt, wie sie wirkt, wird man sein eigenes Leben mehr und mehr bewusst in die Hand nehmen können, sodass man effektive Veränderungen bewirkt, um sich selbst auszugleichen, sein Umfeld neu zu gestalten, um in einem wahren Zentrum der Ruhr und des Friedens zu agieren.
Wie immer im Rahmen der Buchreihe „Magisches Kompendium“ gibt es selbstverständlich auch hier wieder praktische Arbeiten und Anleitungen, die sich einmal auf eine Meditation bzw. auf eine astrale Arbeit beziehen, und ein anderes Mal auf ein sehr besonderes Ritual, welches sich in die Tiefen der Quanten- und Matrixmagie hineinbegibt. Die geführte Meditation ist so konzipiert, dass man überhaupt erst einmal verstehen und begreifen kann, aus welchen Anteilen, Fragmenten, Energien, Schwingungen und Möglichkeiten das eigene Energiekonstrukt, das eigene Sein, das eigene Selbst, besteht. Da in den theoretischen Blöcken haarklein erklärt wird, wie man herausfinden kann, ob eine magische Operation gelingt oder zum Scheitern verurteilt ist, kann man in dieser meditativen Praxis ein Konstrukt erfahren, welches auf der einen Seite die Intuition fördert und auch fordert, gleichzeitig aber auch die eigene Ratio, die Logik und die eigene Kausalität in essenziellen Schnittstellen einarbeitet. Mehr und mehr wird man sich selbst erkennen können, man wird sich verstehen können, man wird über sich gigantisch viel lernen, sodass man dieses Wissen gezielt bei allen erdenklichen magischen Operationen anwenden kann, um schon im Vorfeld auszuloten, ob die Zielsetzung, die Arbeitsfrüchte tragen wird, oder ob man hier noch weitere Veränderungen unternehmen muss.
Wenn man sich dann dem Ritual zuwendet, wird man sich ein energetisches Konstrukt erschaffen, welches auf der einen Seite nicht nur einen gigantischen kosmischen Schutz verspricht und besitzt, sondern auf der anderen Seite auch wahrlich ein kosmisch-göttliches Atelier ist.
So wird man in diesem Ritual seine verschiedenen Energiezentren, seine Chakren, genauso wie seine Energiekörper in besonderer Art und Weise ansprechen, wodurch wieder im eigenen System neue Erkenntnisse gewonnen und auch regelrecht erschaffen werden. Da es bei dieser Arbeit auch um den Kontakt zu höheren Energien, hören Schwingungsformen geht, wird im rituellen Teil die Möglichkeit erschaffen, sich einen astralen Tempelbau zu erlauben. Hierdurch wächst noch einmal der eigene Einflussbereich, da man nicht nur auf der materiellen Ebene ein Ritual ausführt, sondern gleichzeitig auch einen Ritus auf der Astralebene. Hierdurch ist die jeweilige Arbeit kaum an Effektivität zu übertreffen. Da es in der Quanten- und Matrixmagie darum geht, dass man sich eigene Konstrukte, eigene Filigrane, eigene Netze webt, bezieht sich natürlich ein großer Teil des Rituals auf genau solche Praktiken. Hier spielen dann auch die platonischen Körper eine essenzielle Rolle, jene geometrischen Gebilde, die von Natur aus schon eine sehr hohe Energieschwingungsrate besitzen. Alles in allem stellt das Ritual eine omnipotente Arbeitsmöglichkeit dar, die allein den Willen des Protagonisten als eine Art Beschränkung verstehen kann. Da der Wille des Menschen, der magisch aktiv und fokussiert arbeitet, jedoch unendlich ist, kann man sich in diesem Kontext vorstellen und ausmalen, welche Macht ein solches Ritual mit sich bringt.
So sind diese theoretischen und praktischen Aufschlüsselungen, Arbeiten, Handhaben und Wirkweisen in diesem Buch, so erstellt, dass sie vollkommen autark und eigenständig verwendet werden können, wodurch man gezielte Übersichten und Arbeitsvorschläge zum Thema „Quanten- und Matrixmagie“ erhalten kann. Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch nur ein Fragment, ein Fragment eines viel größeren Werkes, welches sich wie ein magisches Netzwerk verhält, da die einzelnen Bücher / Kapitel miteinander bewusst verwoben sind, sodass man für sich schauen kann, welche Schwingungen und Kommunikationsformen dieses Netzwerk benötigt.
Durch diese Erkenntnis beginnt die Transzendenz, sodass man sich selbst evolutionieren kann, und versteht, welche Formen man bereits beherrscht und kennengelernt hat, und welche noch in der eigenen Sammlung, im Bestand und im Repertoire fehlen. Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendiums“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!
Die Bereiche, die durch das „Magische Kompendium“ abgedeckt werden lauten: „Meditation“, „Energiekörper und energetische Anteile“, „Energiezentren und Chakren“, „Sigillenmagie“, „Planetenmagie“, „Die Kunst der Divination“, „Tarot und Kabbalistik“, „Die Magie – Theorie und Praxis“, „Magischer Schutz“, „Heilarbeiten und die Lehre der Elemente“, „Die Macht der Malachim-Symbole“, „Alchemie“, „Mors Mystica, andere Tode und Initiationen“, „Selbstanalyse und Selbsterkenntnis“, „Schattenarbeit“, „Rituale und Kerzenmagie“, „Schamanismen“, „Satanismus, Höllenbruten und die Macht der Dschinns“, „Exorzismen, Mantren und Beschwörungen“, „Engel und Erzengel – Praktische Magie der Angelistik“, „Henochische Magie und Rituale – Theorie und Praxis“, „Kabbalah – Wissen und Weisheit im Sephiroth und Qlippoth“, „Lichtarbeit“, „Quanten- und Matrixmagie“, „Sternenkollektive“, „das Große Werk“, „Runen und Runenmagie“, „Runeninitiationen“, „Wissen und Weisheit des Nordens“, „Praxis der nordischen Magie“, „Voodoo“, wie auch „Chaosmagie“! Das Buch OMEGA ist der Schlussstein der Buchreihe und bezieht sich auf Channelings! Genau deswegen schrieb ich:„Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen Kompendium“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist, auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!“
Wenn man also auf der Suche nach magischem Wissen ist, welches man auch in der Praxis anwenden kann, wird man nach und nach immer weitere Bände des „Magischen Kompendiums“ finden können!
In Bezug auf das Gesamtkonzept des „Magischen Kompendiums“ gilt, dass die praktischen Fragmente alle auch praktisch erarbeitet und ausprobiert worden sind, sodass durch die Dynamiken und Möglichkeiten der Rituale, der Meditationen, der Astralreisen, der Riten und der weiterführenden Prozesse, die es in dieser Buchreihe gibt, nach und nach eine hohe Zielgenauigkeit erschaffen wurde.
Diese Zielgenauigkeit wird sich auf die eigene Evolution beziehen, denn da der Kosmos voller Humor steckt, ist die Selbstevolution einfach nur ein Spiel, ein Spiel des Lebens und ein Spiel der Existenz. Natürlich sind alle Rituale, Riten, Meditationen und Astralreisen so konzipiert, dass man sie alleine ausführen kann, da nicht jeder den Halt und die Unterstützung einer magischen Gemeinschaft bzw. Familie besitzt.
Doch wenn man will, kann man die Arbeiten auch ohne Weiteres als Gruppenarbeit verwenden bzw. verstehen. Ferner lade ich jeden ein, dass die bestehenden Arbeiten selbstständig und individuell, und für den privaten Eigengebrauch, erweitert werden, sodass man für sich schauen kann, dass man den Ritualen, Riten, Meditationen und Astralreisen den letzten und absolut individuellen Schliff geben kann. Bei allen praktischen Arbeiten, allen Ritualen, allen Riten, allen Meditationen und allen astralen Reisen, gilt, dass es stets nur Vorschläge und Methoden sind, die man alle für sich selbstständig verändern, erweitern oder auch ergänzen kann – vielleicht sogar ergänzen muss?!
Dies kann sehr passend und erfolgreich sein, doch es kann auch töricht und gefährlich sein. So ist nun einmal die Magie! Die Kreativität eines jeden magischen Menschen kann sich selbst erkennen und erwecken, wenn man Schablonen als Fundamente erkennt, und sich selbst etwas aus diesen Fundamenten erschafft, wodurch man seinem eigenen Selbst folgt, und nicht irgendeinem Autor, der im Endeffekt seine magischen Wege, Erfahrungen, Ansichten, Meinungen und Maximen einfach nur veröffentlicht hat, um sich selbst Werkzeuge zu erschaffen, die individuelle, aber auch universelle Noten beinhalten.
So will ich nun jedem, der den Weg zu diesem Buch / Kapitel und auch zu dieser gesamten Buchreihe gefunden hat, viel Spaß und Erfolg wünschen. Gleichzeitig will ich aber auch eine obligatorische Warnung mit auf den Weg geben!
Alle Arbeiten und beschriebenen Ausführungen – egal, ob diese in der Theorie oder in der Praxis eine Anwendung finden – werden stets auf eigene Gefahr vollzogen! Das Problem mit der Magie ist nicht, ob sie funktioniert, sondern dass sie funktioniert! Daher muss sich jeder selbst prüfen, ob er wirklich für diese geistigen und energetischen Arbeiten bereit ist. Wenn dies so ist … schreite mutig voran und vergöttliche dich selbst!
SO SOLL ES SEIN!
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Was ist Magie? Magie ist! Wie funktioniert Magie? Durch die individuelle, energetische Verwendung des Selbst! Im Grunde sind die vier Sätze mit den insgesamt 15 Wörtern absolut ausreichend, sodass das Buch bzw. das Kapitel, über die Wirkweise der Magie und somit auch der magischen Evolution, hier schon zu Ende sein könnte. Den Rest kann man mit Bildern vollstopfen, sodass man zumindest ein paar Seiten füllen kann. Das Problem ist nur, dass die vier Sätze und die 15 Wörter jedoch bei vielen Menschen auf keine Resonanz im Inneren stoßen werden, sodass hier der Intellekt des Menschen rätselt, was das denn heißen soll „Magie ist“?! Nun, die Frage, was Magie alles ist, und wie man sie am sinnigsten für sich, als gesamt Wesen, einsetzen kann, ist natürlich so alt wie die Menschheit, so alt wie der Kosmos und so alt die wie Zeit. Dies ändert aber nichts an der Antwort, die immer noch lautet „Magie ist!“ OK, so kommt man nicht weiter, denn diese Aussage löst eher Verwirrung als Klärung aus. Obwohl man aus magischer Perspektive sagen muss, dass allein durch die Aussage „Magie ist“, alles, was man zur Magie sagen kann, gesagt wurde, gesagt wird, und gesagt werden wird. „Magie ist!“ – Nicht mehr und nicht weniger. Ein „mehr“ würde die Aussage „verschleiern“, sodass hier weitere Begriffe auftauchen, die man erneut definieren und in einen besonderen Kontext setzen muss, und ein „weniger“ würde für die Ratio vollkommen unlogisch sein, da man auf die Frage „Was ist Magie“ nicht einfach mit „Magie!“ oder mit „Ist!“ antworten kann. Wobei man im gleichen Atemzug schon sagen muss, dass auch mit der Aussage „Magie ist!“ die Ratio und auch der Intellekt schon genug „zu tun“ haben, da auch hier kaum ein greifbarer Sinn, den man im normalen Sprachgebrauch meistens irgendwann findet, zu bekommen ist. Es ist irgendwie kein richtiger Satz. Gleichzeitig drängt der Satz „Magie ist“ schon beinahe die Ratio dazu, dass der Satz vervollständigt wird. Man könnte so viele tolle Begriffe, Satzfragmente und Zusatzerklärungen einfügen, um der Ratio und dem Intellekt entsprechendes Futter zu bieten. Aber nein, dies wird hier einfach nicht gemacht, obwohl man schreiben könnte:
„Magie ist, Energiearbeit!“ / „Magie ist, ritualisieren!“ / „Magie ist, meditieren!“ / „Magie ist, Evolution und Transformation!“ / „Magie ist, das Erlangen von Weisheit!“ / „Magie ist, die Triebfeder der Veränderung des Geistes!“ / „Magie ist, das Wissen und die Kunst, in der Welt seinen wahren Willen zu leben!“ / „Magie ist, die Erkenntnis und das Leben der Inkarnationsaufgabe!“ / „Magie ist, das bewusste Leben und Handeln eines individuellen Geistes!“ und, und, und! Man könnte hier wahrlich unendlich viel schreiben, auch Aussagen wie „Magie ist, das Wunder der Geburt!“ / „Magie ist, das Erleben eines Sonnenaufgangs!“ / „Magie ist, das Lösen von lebenswichtigen Aufgaben und Problemen!“ / „Magie ist, das Erfinden von nützlichen Dingen im Alltag“ / „Magie ist, den Menschen zu finden, den man liebt!“ / „Magie ist, zusammen alt zu werden!“ / „Magie ist, gesund und glücklich zu sein!“ und, und, und. Man sieht, dass es hier viele weitere Begriffe gibt, die man dann wieder erklären und definieren muss. Ferner müsste man hier auch beginnen und raten und zu philosophieren, denn … was ist denn „Glück“, oder was wäre denn eine „Veränderung des Geistes“? Man sieht, dass man hier viele neue Probleme kreieren würde, die einen dennoch keinen Schritt näher an die Beantwortung der Frage bringen, was denn Magie nun ist. Das Gleiche gilt auch für die kosmische Evolution des „gesamten Ichs“, also vom „Selbst“, wovon der Mensch ein winziger Teil ist und welches man in die „menschlich-materielle Inkarnationsdrohne“ (der menschliche Körper mit seinen Bewusstseinen, die sich auf das organische Gehirn beziehen), das „magische Ich“, das „höhere Selbst“ (der Atmankörper), das „Sternen-Ich“ und das „kosmische Sein“, bzw. das „Kollektiv-Ich“ aufteilen kann. Man wird auch hier unendlich viele Möglichkeiten der Definition finden, und alle werden die menschliche Ratio und den Intellekt nicht befriedigen. Es gibt so viele Begriffe und man wird diese einfach nicht erklären können! In der gesamten Buchreihe „Magisches Kompendium“ habe ich einige Definitionen abgedruckt, die definitiv nicht immer einfach zu verstehen sind. Meist habe ich sie dann auch aufgeschlüsselt, sodass man eben einfacher „zwischen den Zeilen“ lesen kann. Informelle Texte werden immer Wortspiele sein, es werden immer Informationen auf den verschiedensten Ebenen generiert werden, sodass man ständig einen offenen und auch wachsamen Geist besitzen muss, da man sonst in ein gedankliches Chaos driftet. Dennoch ist es leider eine Tatsache, dass man, gerade in Bezug auf Erklärungen und Definitionen, verstehen muss, dass all die schönen Wortspiele wertlos sein werden, wenn nicht der wahre Geist im eigenen Selbst das Verständnis der Energie des Wortes verinnerlichen kann.
Man kann alles lesen, man kann alles aufsaugen, doch dies ist noch längst kein Verarbeiten, und erst recht kein Begreifen. All die schönen und netten Definitionen haben keinen Wert, da sie für sich allein nie bestehen können. Jede Definition wird Bestandteile besitzen, die erneut definiert werden müssten oder zumindest könnten. Wortbedeutungen, die in der heutigen Zeit vergessen sind, hindern jedoch keinen Menschen daran, dennoch Wörter zu verwenden, die überhaupt nicht verstanden werden. „Toleranz“ ist so ein tolles Wort! Wir müssen alle tolerant sein – total tolerant. Das Wort „Tolerant“ kommt aus dem Lateinischen und leitet sich von der Vokabel „tolerantia“ ab, was man mit „Duldsamkeit“, „Nachgiebigkeit“ oder auch mit „Ergebung“ übersetzen kann. Wenn man sich aber in der heutigen Gesellschaft die Wortbedeutung, die gewollte Wortbedeutung, anschaut, geht es einfach darum, dass man Stillschweigen übt, dass man brav und gehorsam ist, keinen Widerstand leistet und sich bloß nicht gegen die breite Masse, gegen den Mainstream stemmt. Man soll etwas eben erdulden, etwas ertragen und aushalten – ob man jetzt will, und kann oder auch nicht. In diesem Kontext könnte man das Beispiel nehmen, dass man bei 5 °C Außentemperatur vollkommen nackt draußen steht, eine nasse Wolldecke trägt und diese allein durch seine Körpertemperatur trocknen soll. Ist doch kein Problem, oder? Bei einigen tibetischen Mönchen gibt es solche Übungen, auch wenn es sich um Leinentücher und nicht um Wolldecken handelt. Allein durch die Energiesteuerung im Körper wird so viel thermische Energie fokussiert, dass die Tücher trocknen. Es ist also prinzipiell möglich, sodass man dann jedem Menschen es einfach mal so zutrauen kann, oder? Nein! Nein? Warum nicht?!? Man ist doch nicht intolerant, oder? Ach so! In diesem Kontext ist das Wort nicht gemeint? Es geht um Maximen und Philosophien, es geht um Religionen und Glaubenssätze, es geht um Vorlieben und Lebensarten. Aha! Und warum muss ich andere Religionen ertragen? Muss ich es ertragen, wenn die Magie mit dem Wort „Aberglauben“ geschmäht wird? Muss ich die Dummheit der Menschen tolerieren, die nicht wissen, dass der „Aberglaube“ in der grundsätzlichen Bedeutung auf einen „Überglauben“, auf einen „Glauben hinter dem normalen Glauben“ zielt. Erst im Rahmen des Versuches des Christentums, alles, was sich nicht dem monotheistischen Weltbild unterordnen wollte, zu verunglimpfen, wurde das Wort „Aberglaube“ als „falscher Glaube“, als „Widerglaube“ gedeutet.
Wörter! Um eine kleine Vorstellung davon zu vermitteln, was man alles bedenken muss, wenn man nur mit Worten und nicht mit dem Geist, oder der Seele, forscht, will ich hier eine Reihe von Definitionen aufführen, die einen kleinen Eindruck davon vermitteln können, warum Sprache niemals Geist ist, und warum jede Definition eine ganze Kaskade an neuen Definitionen hervorbringen kann. Hierbei sind in den Definitionen stets Wörter unterstrichen, die man wieder definieren kann, bzw. die auch dann definiert sind. Fangen wir mit einem ganz einfachen Wort an, mit dem Wort RAUM, denn wir leben ja alle in Räumen … Welträume, Lebensräume, Gedankenräume …
Raum: Die unendliche, dreidimensionale Entfaltungsmöglichkeit, in der alle materiellen Gebilde angesiedelt sind.
Dimension: Ein Größenmaß in einer signifikanten Bestimmung / Ausdehnung.
Ausdehnung: Eine ununterbrochene Fläche von einem Etwas.
Etwas: Ein nicht spezifiziertes oder namenloses Ding, egal ob Körper, Stoff oder Begriff.
Ding: Objekt, aber auch Körper, Stoff oder Begriff einer bestimmten Gattung von Etwas.
Objekt: Ein dinghaftes und erkennbares Etwas.
Materie: Substanz oder Ding, das einen Raum / eine Position beansprucht und eine individuelle, signifikante Masse besitzt.
Position / Ort: Die lokalen und geometrischen Koordinaten von Etwas.
Bewegung: Wechsel eines signifikanten Standpunktes von Etwas.
Masse: Die Menge der Materie, die ein Körper besitzt.
Träge Masse: Der Widerstand der Materie, die ein Körper besitzt, gegenüber Geschwindigkeitsveränderungen.
Gravitationsmasse: Das Wirkungsvermögen, das von einem Objekt in einem Gravitationsfeld erfahren wird.
Gravitation: Die Kraft der Anziehung, welche auf Massen ausgeübt wird.
Gewicht: Senkrechte Kraft, der ein Objekt mit Masse durch die Gravitation ausgesetzt ist.
Körper: Ein Ding mit drei räumlichen Dimensionen und einer spezifischen Masse und Form.
Kraft: Beschleunigung eines Objektes, multipliziert mit seiner Masse.
Kraftfeld: Ein Raumbereich, um ein Objekt, wobei dieses Objekt eine Kraft auf ein anderes Objekt ausüben kann, mit dem es nicht in Zusammenhang steht.
Energie: Eine Wirksamkeit, Arbeit zu verrichten, im physikalischen Sinne.
Arbeit: Kraft, multipliziert mit einer zurückgelegten Strecke.
Beschleunigung: Anteil der Veränderung einer Geschwindigkeit.
Geschwindigkeit: Anteil der Stellungsveränderung verhältnismäßig zur Zeit.
Widerstand: Eine Kraft, die dazu tendiert, lineare Aktionen zu retardieren.
Zeit: Eine Gegebenheit, die eine Dauerhaftigkeit feststellt.
Punkt: Ein Objekt, das nulldimensional ist.
Richtung: Ausdehnung parallel eines Bezuges z. B. räumlicher Koordinaten.
Entfernung: Ausdehnung von Etwas zwischen mindestens zwei Endzielen.
Tja, man sieht … es ist nicht so einfach. Ich habe hier bewusst fundamentale Begriffe genommen, die in der Physik häufig Verwendung finden. Dies liegt natürlich daran, dass der Titel des Buches einige Menschen aus diesem Bereich doch sehr intolerant werden lässt, sodass die Schreie nach dem „Aberglauben“ wieder sehr laut sein werden. Nun ja, sei es drum.
Wenn man sich nun mal die Definitionen genauer ansieht, wird man erkennen, dass alles irgendwie miteinander verbunden ist, und dass es keine Definitionen gibt, die alleine stehen können. Durch eine reflektierte Überprüfung der oben angeführten Beispiele, kann man sagen, dass Worte und Definitionen immer Beziehungen zwischen Dingen herstellen, die man nur mit erneuten Definitionen erklären kann. So muss man also akzeptieren, dass es hier um die relativen Beziehungen geht, da jeder Beobachtungspunkt, also jeder, der sich mit einer Definition auseinandersetzt, Bestandteil eines Netzes, einer Matrix, ist, was wiederum heißt, dass es im physischen Universum keinen Ort absoluter oder nicht mit anderen Punkten in Beziehung stehender Beobachtung gibt. So ist auch das rein physikalische Universum ein Matrixkonstrukt.
Definitionen über Definitionen. Einige sind für die Ratio sinnig, andere nicht. Wenn man wollte, könnte man sehr viele denkbare Begriffe so definieren, dass der jeweilige Begriff einfach mit dem Wörtchen „ist“ oder ggf. auch „sind“ definiert sind. „Was sind Engel?“ – „Engel sind!“ „Was ist kosmische Evolution?“ – „Kosmische Evolution ist!“ OK, OK, dies alles bringt nichts, sodass ich dann im Folgenden erklären werde, wie man die jeweiligen Definitionen, welche für das Selbst vollkommen klar und mehr als ausreichend sind, auch dem eigenen Tagesbewusstsein, der eigenen Ratio und dem Intellekt, schmackhaft machen kann.
Ganz einfach wird dies nicht werden, denn es müssen unbeschreibliche Dinge beschrieben werden. Ferner sind die Erklärungen, die sich natürlich aus praktischen Erfahrungen und aus theoretischen Überlegungen ergeben, auf meine Person skizziert, was bedeutet, dass ich hier eine Art „Übersetzungsmatrix“ zwischenschalten muss, um den beschrittenen Weg auch für fremde Augen sichtbar zu machen. Hierbei werden mein Tagesbewusstsein und mein magisches Ich zusammen mit meinem Sternen-Ich agieren. Nicht immer einfach, aber möglich, sodass sich hier der henochische Begriff „ZIRDARR“ entwickeln kann, was man mit dem philosophischen Konzept des „Steins der Weisen“ vergleichen kann. Vielleicht ist es hierbei nicht schlecht, wenn man mit einem fiktiven Dialog startet, sodass man von Beginn ab verstehen kann, dass dies „etwas“ für den Menschen ist. Natürlich ist dies selbstverständlich, und doch nicht unbedingt greifbar, denn auch wenn sich die Magie seit Anfang der Zeit, und seit dem Anfang der Menschen, etabliert hat, sind immer wieder neue Themengebiete entstanden, sodass man die Magie im Grunde nie umgrenzen bzw. bestimmen oder definieren kann. Man kann alles irgendwie „magisch“ nennen – die Geburt, den Tod, das Wetter, die Sonne, den Regen usw. Vieles kann man sich nun naturwissenschaftlich erklären, doch wenn man als Mensch, mit einem freien Geist, einen Sonnenaufgang, einen Regenbogen oder eine besondere Wolkenkonstellation sieht, kann man schnell den Satz „das ist magisch / das ist Magie“ formulieren. Doch kann man dies anderen Menschen erklären? Was ist denn das „Magische“ an einem Sonnenaufgang, Sonnenuntergang oder einem Regenbogen? Das sind doch normale Dinge, die täglich auf der Welt irgendwo passieren. Auch wenn man nicht jeden Tag einen Regenbogen sehen kann, wird es diese Erscheinung schon irgendwo geben. Wie würde wohl ein Dialog zwischen einem profanen Menschen und einem magischen Menschen aussehen, wenn man davon ausgeht, dass der profane Mensch unvoreingenommen der Magie gegenübersteht und nicht sofort alle spirituellen, esoterischen und magischen Menschen in die Schublade der „Spinner und Verschwörungstheoretiker“ packt. Vielleicht würde ein Gespräch wie folgt ablaufen:
Profaner: „Hey, Magier! Was ist Magie?“
Magier: „Spannende Frage! Magie ist!“
Profaner: „Hä? Was?“
Magier: „Magie ist! Magie iiiisssstttt! Sie ist alles und alles ist Magie!“
Profaner: „Wieso? Bin ich etwa magisch?“
Magier: „Ja! Du bist magisch, göttlich, kosmisch und im Endeffekt bist auch du alles!
Profaner: „Warum? Ich kann doch gar nicht alles sein. Wie soll das gehen?“
Magier: „Jeder bestimmt seine Realität und es gibt viele Ebenen des Daseins, sodass du im gesamten Gefüge des Seins auch alles sein kannst. Wenn du diesen Gedanken natürlich nur auf die materielle Existenz beziehst, dann kannst du natürlich nicht alles sein, obwohl deine Gedanken es immer noch sind, sodass zumindest ein Teil von dir immer noch ALLES ist.“
Profaner: ?????
Magier: !!!!!
Profaner: „Verstehe ich nicht!“
Magier: „Du verstehst es schon, doch du kannst es noch nicht greifen und verwenden!“
Profaner: „Das ist mir zu kompliziert. Ich glaube, dass du einfach zu weit vom nicht magischen Alltag entfernt bist!“
Magier: „Da Magie alles ist, und alles Magie ist, kann ich weder zu nah, noch zu weit von einem Alltag entfernt sein!“
Profaner: „Was soll das heißen?“
Magier: „Ein Mensch, kann menschlich erkennen! Ein Tier, kann tierisch erkennen! Eine Energie, kann energetisch erkennen! Ein Ding, kann dinglich erkennen! Ein magischer Mensch, kann magisch-menschlich erkennen! Gleiches kann Gleiches und Anderes kann Anderes erkennen, denn alles andere scheint ein Irrtum zu sein, oder? Ein denkender Mensch ist ein Meister und ein Magier und kann somit meisterlich und magisch erkennen! Denkst du, dass du denkst?“
Profaner: „Ja! Ich weiß sogar, dass ich denke!“
Magier: „Gut, Meister!“
Profaner: „Meister?“
Magier: „Natürlich! So sage mir Meister, was ist Magie?“
Profaner: „Magie ist, dass man alles erklären kann und das man sein kann, was man will. Man ist also ein Meister, weil man ein Meister sein will, ein Meister des Lebens. So ist die Magie die Erkenntnis, dass man als Meister erkannt werden kann, wenn man dies will. Man wird jedoch nur als Meister erkannt, wenn der andere es erkennen kann, was wiederum Magie ist. Ja?“
Magier: „Ich weiß es nicht, denn du bist der Meister! Wenn du es so sagst, dann ist es so, nicht wahr? Du wolltest eine Erklärung der Magie haben und hast jemanden gesucht, den man als Meister oder als Fachkundiger beschreiben kann. Gefunden hast du einen Meister, nämlich dich! Gleichzeitig wirst du mich erschaffen haben, da du ja wolltest, dass jemand den ersten Anstoß zu deiner Meisterschaft macht, nicht wahr? Ich danke dir, für meine Erschaffung, Meister!“
Profaner: „Oh, du bist so seltsam. Aber du bist auch philosophisch. Doch du verwirrst mich. Es ärgert mich, wenn ich verwirrt bin. Lass das! Ich weiß zwar, dass sich hier eine philosophische Tiefe ergibt, doch ist das Gefühl der Verwirrung stärker, als das der Erkenntnis. Ich weiß jetzt so viel, dass ich weiß, dass ich NICHTS weiß. Ich bin kein Schritt weiter!“
Magier: „Schau! Auch ich bin ein Meister, denn ich habe dich erschaffen, um mich zu fragen. Ich frage mich hierbei aber, warum ich immer Fragende erschaffe, die solche Fragen stellen? Verwirrend! Irgendwo und irgendwie muss ich Humor und einen Knall haben, sonst würde ich dies alles nicht schaffen, oder doch erschaffen?!?!“
Profaner: „Was?!?! OK, du hast auf jeden Fall einen Knall!“
Magier: „Ja, wie jedes Universum auch! Eine Art Ur-Knall! Dies ist der Moment des Erschaffens und der Schöpfung! Doch wie ich sehe, ist meine Schöpfung nicht perfekt. Du als Meister kannst mich verstehen, es aber nicht fassen. So muss ich über meine Unfähigkeit meditieren. Ich gelobe, dass ich mich bessern werde, da ich es will. Wenn es mir wahrlich gelingt, wird es mir möglich sein, dass ich dich intelligenter konstruieren werde, sodass du mich dann intelligenter konstruieren kannst, denn du bist der Meister, der mich erschaffen hat!“
Profaner: (Seufz! Stöhn! Roll mit den Augen) – vergiss es! Magie ist alles! OK! Alles ist magisch! Ein Baum ist so magisch, wie ein Ritual und ein Ritual, ist so magisch, wie ein Auto, welches dann wieder so magisch ist, wie ein Sonnenaufgang oder wie ein Lagerfeuer! Das Leben ist Magie! Ja, ja!“
Magier: „Ja! Du hast es erkannt!“
Profaner: „Was!?! Ach, lass mich in Ruhe!“
Magier: „Ganz ehrlich? Ich finde dieses tolle und absolut konstruierte Gespräch, sehr gut und uneingeschränkt passend. Und so will ich dir wirklich und wahrhaftig sagen: Jeder, der die Aussagen „Magie ist!“ verstanden hat, kann nun gehen! Wer jetzt nach dem Gespräch erneut für sich erkannt hat, was Magie ist, den fordere ich erneut auf, das Werk zu beenden, mit der Bitte, dass man die Ratio einmal kurz zu Wort kommen lassen soll, denn vielleicht möchte die Ratio doch noch etwas mehr erfahren! Der Geist müsste sich zwar dann dem Fleisch beugen, aber das ist so weit OK, oder? Also sage mir … wer bist du?“
Profaner: „Ich bin immer noch der gleiche Mensch. Und dieser Mensch geht jetzt! Tschüss!“
Magier: „So soll es sein! Die Methode ist das Wissen, welches Wissen schafft. Das Wissen des Glaubens, der sich zu Gnosis entwickelt hat, und in den Weiten des Seins sich selbst erkennt und findet. Für immer im Jetzt und im Dann!“
ENDE des Gesprächs!
Und? Kennt man solche Gespräche? Wohl eher nicht, oder? Doch vielleicht hat man ja doch hier irgendwelche Vergleiche und Ideen, Ideen, die magisch sind, und die man dann wieder erklären und definieren muss, ja? Vielleicht!
Bei den ganzen Definitionen der Magie, kann man natürlich auch „sehr klassische“ Formulierungen wählen, sodass man als Leser wieder andere Sichtweisen, Meinungen und Blickwinkel erhalten kann. Daher will ich jetzt einmal einige der gängigen und klassischen Definitionen des Begriffes „Magie“ abdrucken:
Definition 1:
Magie (von altgriechischen μαγεία mageía ‚Zauberei‘, ‚Blendwerk‘), abgeleitet vom Altiranischen „Mager“, bezeichnet die Zuordnung von bestimmten Kräften an Gegenstände, Ereignisse oder Lebewesen, die diese normalerweise nicht besitzen. Durch Rituale, Beschwörungen (etwa mittels Zaubersprüchen), Gebete, oder Invokationen versuchen Menschen Einfluss auf diese Mächte zu gewinnen, um sich vor ihnen zu schützen oder sich ihrer Unterstützung und ihres Schutzes zu versichern. Dazu sollen diese Kräfte wirksam auf die Umwelt übertragen werden, um sowohl das eigene als auch das Wollen, Handeln und Schicksal anderer Menschen willentlich zu beeinflussen, was nach naturwissenschaftlicher Betrachtungsweise irrational erscheint. https://de.wikipedia.org/wiki/Magie – am 14.10.15 abgerufen)
Definition 2:
Magie ist die Kunst des eingeweihten Magiers, seinen Willen in einer Weise auf einen beobachteten Ist-Zustand der Umgebung einwirken zu lassen, sodass im Ergebnis ein neuer gewünschter Soll-Zustand beobachtet wird, ohne dass eine direkte Beeinflussung durch rein physikalisch erklärbare Gesetzmäßigkeiten erkennbar ist. (Quelle: http://www.astrolantis.de/blog-schwarze_magie.php – am 14.10.15 abgerufen).
Definition 3:
„Magie ist die Wissenschaft und Kunst, Veränderungen in Übereinstimmung mit dem Willen herbeizuführen.“ (Aleister Crowley; Frater V.D.; Schule der hohen Magie, Band 1, ISBN 3-7787-7182-5; Seite 22)
Definition 4:
„Magie ist die höchste, unumschränkteste und göttlichste Kenntnis der Naturphilosophie, fortschrittlich in ihren Arbeiten und wundervollen Operationen durch ein richtiges Verstehen der inneren und okkulten Tugend der Dinge; sodass, wenn wahre Mittel auf den rechten Patienten angewendet werden, dadurch seltsame und bewundernswerte Wirkungen hervorgerufen werden. Daher sind Magier gründliche und fleißige Erforscher der Natur; wegen ihres erlernten Geschicks verstehen Sie es, wie eine Wirkung vorhergewusst werden kann, was dem gewöhnlichen Menschen wie ein Wunder erscheinen soll.“ (Die Goetia des Legemeton von König Salomon; Aleister Crowley; Magick – Buch vier; Band 2; Teil III, Magie in Theorie und Praxis, ISBN: 3-901134-10-7; Seite 15)
Definition 5:
„Magie ist die Evolutionstriebfeder des individuellen, bewussten Seins (nicht des Bewusstseins, nicht des EGOs), welches sich, durch den wahren Willen, transformieren, und somit evolutionieren will.“ (von Lysir).
Definition 6:
Magie IST! Alles und Nichts! (von Lysir)
Definitionen über Definitionen! Erklärungen über Erklärungen! Mit welcher kann man sich aber selbst am besten identifizieren? Mit allen? Mit keiner? Im Endeffekt muss jeder Mensch FÜR SICH Definitionen erschaffen, da man so erst einmal begreift, wovon man spricht.
Die Definition von Aleister Crowley wird in der magischen Literatur sehr gerne verwendet, da der Magier Crowley einfach eine „bekannte Größe“ ist. Die Definition ist so aufgeschlüsselt, dass man einfach davon ausgehen kann, dass die Magie mit der Wissenschaft und mit der Kunst gleichgesetzt wird, sodass man auch hier wieder den Begriff der Wissenschaft definieren kann, bzw. auch definieren muss. Gut, die Wissenschaft ist einfach eine Methode, welche mit wissenschaftlichen Daten, Ergebnissen und Resultaten arbeitet, um hier neue Erkenntnisse zu generieren. Hierbei liegen im Grunde die Ziele immer außerhalb der eigentlichen Wissenschaft, da die Ziele nicht in den gesetzten Parametern existieren. Zwar können die Ziele von den Methoden der Wissenschaft erreicht werden, doch ist hier die Wissenschaft einfach als „Mittel zum Zweck“, oder als „Denkvehikel“ zu betrachten.
Wenn man jetzt den Menschen und die Magie vergleichen will, kann man sagen, dass das Ziel des Menschen in dem Bereich der „heiligen Göttlichkeit“ liegt, im Bereich des Numinosen, also einer „gestaltlosen Göttlichkeit“. Hierbei geht es natürlich um die Selbstevolution, um die Selbstvergöttlichung, sodass man sein volles Potenzial erkennen, verstehen und auch anwenden kann. Wenn man so will, kann man hier das Postulat „Religion ist das Ziel, Glauben ist eine Methode“ verwenden, was wiederum bedeutet, dass die Religion außerhalb der Religion existiert. Hierbei muss man aber auch wieder die wortwörtliche Erklärung bzw. Wortbedeutung des Begriffes „Religion“ berücksichtigen. Das lateinische Wort „religio“ kann einfach als eine Art der „Sorgfalt“ oder auch mit „gewissenhafte Berücksichtigung“ übersetzt werden. Auch die Übersetzungen / Bedeutungen des „Bedenkens“, des „Achtgebens“ und des „Aufmerkens“ können hier gefunden werden. Hierbei ging es eigentlich um eine sorgfältige und getreuliche Umsicht, die mit Fleiß und bewussten Überlegungen versehen war, sodass man Vorschriften und Anleitungen auch umsetzen kann, bzw. konnte. Gut, mittlerweile ist der Begriff „Religion“ einfach eine Sammelbezeichnung, welche man im positiven Sinne als Weltanschauung und als philosophisches Konzept betrachten kann, im negativen Sinne aber auch als Hirnwäsche und als Entschuldigung für Charaktermängel, Perversionen und allgemeine Abartigkeiten, die man mit dem gesunden Menschenverstand einfach nicht schönreden kann. Hierbei ist es egal, ob es um Missbrauch, um Attentate oder um andere Komplotte geht. Leider ist die Wissenschaft oft der Religion sehr nahestehend. Hingegen sind die Religion und die Magie nicht wirklich verwandt. In der Magie geht es nicht um Glauben, sondern um angewandtes Wissen; es geht um Weisheit, die man sich selbst aus Wissen, Handlungen und Taten erschaffen kann. Daher hat die Magie viel mit dem Numinosen zu tun, mit der göttlichen Schwingung des Seins. Man könnte es auch so sehen, dass der Glauben der Religion dem Wissen bzw. der Gewissheit der Magie weicht. Wenn man seinen Glauben durch Wissen / Gewissheit ersetzt, bewegt man sich aus einem religiösen Umfeld in ein magisches Konstrukt. Wenn es um Wissen und Gewissheit geht, kann man auch seine Ratio und seinen Intellekt mit ins Boot holen, etwas, das in Bezug auf den Glauben und die Religion schwierig ist. Zwar wird immer wieder gern gesagt, dass man auch den Intellekt und die Ratio mit der Religion verknüpfen kann, doch dies wird von sehr wenigen Gläubigen gemacht. In Bezug auf die Religion wird alles Mögliche geglaubt, egal, was es ist.
Ewiges Leben zusammen mit Jesus, jeder bekommt ein Haus und einen Weinstock, 72 Jungfrauen im Paradies, Engel spielen Harfe oder die ewige Verdammnis und furchtbare Qualen in der Hölle, wenn man sündigt und ggf. am Freitag mal keinen Fisch isst. Ja, ja, Religion ist lustig. Gut, manche Menschen, die meinen, dass sie in der magischen Szene agieren, sind genauso lustig. Hier werden Engel materiell evoziert, es werden überall reale Gnome, Trolle, Elfen und Feen gesehen, die materiell durch die Landschaft rennen / fliegen und auch das Beschwören von Unwettern, die fliegenden Feuerbälle aus den Fingerspitzen und die Kunst der Teleportation / Telekinese sollten nebenbei beachtet werden. Ja, ja, auch Magie ist lustig. Man sieht, dass durch den Faktor „Mensch“ (vielleicht auch „naiver / unwissender / beschränkter Mensch“) die Religion und die Magie doch Parallelen besitzen. Und die Wissenschaft? Nun, hier werden eigentlich die Ratio und der Intellekt stärker involviert, auch wenn in den letzten Jahren der Glaube eine beachtliche Größenordnung in der breiten Wissenschaft eingenommen hat, da man eben doch nicht alles ohne Weiteres beweisen und vor allem reproduzieren kann. Doch man kann erst einmal sagen, dass der Glaube nichts für die Ratio ist und dass hier lieber die Wissenschaft bereitstehen sollte. Ratio! Intellekt! Wenn man es mal genauer betrachten will, kann man sagen, dass der Mensch primär über das ZNS, das zentrale Nervensystem, zusammengesetzt aus Gehirn und Rückenmark, gesteuert wird – zumindest auf den ersten wissenschaftlichen Eindruck. Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass das Tagesbewusstsein des Menschen, also wieder die Ratio und auch der Intellekt, durch viele, viele andere Faktoren mitbestimmt werden, Faktoren, die sich auch mit magischen Fachvokabeln beschreiben lassen. Ratio und Intellekt werden u. a. durch Emotionen mitbestimmt, genauso wie über Lern- und Erfahrungsmuster. Hier kann man ohne Weiteres sagen, dass die Energiekörper, speziell der Emotional-, der Mental- und auch der Ätherkörper, das Tagesbewusstsein / den physischen Körper beeinflussen. Das Problem mit der Wissenschaft ist hier einfach die Tatsache, dass etwas beschrieben werden soll, eine Art System (der Mensch), obwohl man im Inneren des Systems ist und hier keine Chance besitzt, eine Neutralität zu wahren. Die Wissenschaft, die den Menschen beschreibt, beschreibt sich selbst, d. h., die Wissenschaft erklärt, wie der Mensch funktioniert, bzw. funktionieren müsste. Da es sich jedoch hierbei um eine menschliche Tätigkeit handelt, müssen sich diese Erkenntnisse notwendigerweise auf unsere Vorstellungen von Wissenschaft auswirken, d. h., man muss bedenken, dass ein System sich selbst beschreibt.
Wenn man es etwas überspitzt sehen will, versucht der Mensch, sich selbst zu beschreiben, in dem er sich zuerst eine Rüstung anzieht, dann eine Wolldecke überwirft, um sich dann vor einen Spiegel zu stellen und sich zu wundern, dass irgendwie als „verkehrt“ (bzw. spiegelverkehrt) herum ist. Dadurch, dass man sich in eine Rüstung gesteckt hat, ist in diesem fiktiven, überspitzen Beispiel das eigene Sichtfeld sehr stark eingeschränkt. Dann kommt noch die Decke hinzu, sodass man noch nicht einmal die genauen Konturen erkennen kann. Der Spiegel ist zwar hier ein wichtiges Werkzeug, doch wird man so keine großen Erkenntnisse über das physische und psychische Innenleben des Menschen machen, egal, ob jetzt mit Rüstung und Decke oder ohne. Man kann zwar anfangen zu beschreiben, wie man aussieht bzw. was man im Spiegel erkennen kann, doch werden die Folgerungen definitiv nicht korrekt sein. Jede Erklärung besteht aus Beobachtungen von Phänomenen, die sich in Systemen von Konzepten neu formulieren bzw. neu erschaffen werden. Diese Erklärungen können jedoch nicht von allen Menschen zu gleichen Teilen angenommen und verwendet werden. Letztlich wird es um Gruppierungen gehen, um Gruppierungen, die sich der Religion, der Wissenschaft oder der Magie verschrieben haben. Gruppierungen können jedoch nur etwas „annehmen“, was ein Validitätskriterium, also eine Gültigkeit, besitzt, welches es ermöglicht, die Erklärung zu akzeptieren. Doch es sollte klar sein, dass die Gruppen der Religion, der Wissenschaft und der Magie untereinander sehr verschiedene Validitätskriterien besitzen. Um hier etwas Licht in die verwirrende Dunkelheit des Geistes zu bringen, kann man im Wesentlichen VIER Bedingungen unterscheiden, die beim Aufstellen einer fachspezifischen Erklärung erfüllt sein müssen:
NUMMER 1: Die Beschreibungen von den jeweils zu erklärenden Phänomenen, müssen in einer Art und Weise erfolgen, die für die Gruppierung der Beobachter annehmbar ist, d. h., es muss eine gemeinsame Kommunikationsbasis gefunden werden, sodass man nicht nur eine „gemeinsame Sprache“ spricht, sondern sich auch auf dem gleichen Level unterhält, sodass der Sender der Botschaft sich sicher sein kann, dass der Empfänger es auch versteht. Fachsprachen sind hier ein treffendes Beispiel, wobei man hier eher die Wissenschaft als die Magie zum Vergleich bitten muss, da leider die fachspezifischen Vokabeln in der Magie eben NICHT immer identisch und allgemein bekannt sind.
Beispiel der Magie: Wenn man in der magischen Literatur „PTR“ liest, wird hiermit das sehr bekannte Pentagrammritual gemeint, welches ursprünglich aus der magischen Riege des „Hermetic Order of the Golden Dawn“ gekommen ist. Da jedoch das Konzept dieses Rituals primär der Schutz einer magischen Arbeit sein soll, kann dieses Ritual auch erweitert bzw. verändert werden. Um nun aber sinnig über das PTR reden zu können, sollte man die Fachvokabeln „Energetisierung durch das kabbalistische Kreuz“, „Aktivierungsvokabeln des kabbalistischen Kreuzes“, „Pentagramm“, „Ritual“, „Gottesnamen (Jehova, Adonai, Ehieh, Agla)“ und „die vier Erzengel Raphael, Gabriel, Michael und Uriel“ kennen.
NUMMER 2: Es müssen Konzepte, Ausfertigungen und auch Vorstellungen erarbeitet werden, sodass die Grundlage geschaffen wird, dass die zu erklärenden Phänomene in einer Art und Weise erfolgen, die für die Gruppierung der Beobachter annehmbaren ist, d. h., es muss eine praktische Arbeitsweise bzw. eine praktische Ausfertigung erschaffen werden, sodass man die „Beschreibungen“, die man unter der NUMMER 1 erhalten hat, auch umsetzen kann. Es geht also um praktische Arbeitsanweisungen, die so formuliert sein müssen, dass alle, die den jeweiligen Level, der unter NUMMER 1 beschrieben wird, erreichen können und mit dieser Arbeitsanweisung auch arbeiten können. Auch hierzu wird man wieder fachspezifische Vokabeln verwenden müssen.
