Beschreibung

Ein zauberhaftes Duo zum Verlieben

Die 7-jährige Ella hat eine ganz normale Familie: chaotischer kleiner Bruder, Papa und Mama. Hm, na ja, Ellas Mama ist nicht gaaaanz so wie andere Mütter. Denn: sie ist eine wischwaschechte Fee! Und Ella - ist ihre kleine Junior-Fee. So eine Feen-Mama ist super praktisch, wenn mal morgens wieder keiner Milch besorgt hat, oder die extra pingelige Nachbarin spontan zum Tee vorbeikommt. Denn, Hokuspokus, zaubert Mami dann - eine Kuh in die Küche und fliegenden Muffinteig. Wie gut, dass Ella ihrer Mama zur Hand geht, die ist nämlich die Allerallerbeste auf der Welt und immer guter Laune - nur mit dem Zaubern, da hapert es manchmal ein bisschen.

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EPUB

Seitenzahl: 59


Aus dem Englischen von Anja Galić

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Für Rex und Sissy

1. Auflage 2018 © 2018 der deutschsprachigen Ausgabe cbj Kinder- und Jugendbuchverlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, Neumarkter Straße 28, 81673 München Alle deutschsprachigen Rechte vorbehalten © 2018 Sophie Kinsella Die englische Originalausgabe erschien 2018 unter dem Titel »Mummy Fairy and Me« bei Puffin Books, einem Imprint der Verlagsgruppe Penguin Random House Ltd., London Übersetzung: Anja Galić Umschlagkonzeption: *zeichenpool, München Umschlag- und Innenillustrationen: Frau Annika MP • Herstellung: UK Reproduktion: Reproline mediateam, München ISBN 978-3-641-21939-0V001

www.cbj-verlag.de

 

MAMI FEE & ICH

REPARATURIBUS!

Reparatur-Zauber-Chaos und Feenstaub

CUPCAKE-IBUS!

Turbozauber für eine tolle Teeparty

GESUNDIBUS!

Die Feengrippe und das fliegende Bett

WIEDERHOLIBUS!

Ein feenflinkes Wettrennen auf dem Schulfest

 

 

Hallihallo

Ich heiße Ella Brook und lebe in Cherrywood. Ich habe blaue Augen und dunkelbraune Haare.

Meine allerallerbesten Freunde in der Schule sind Tom und Lenka.

Meine allerallerschlimmste Feindin ist Zoe. Sie wohnt im Haus nebenan und ist meine absolut Nicht‐beste‐Freundin. Sogar wenn sie lächelt, sieht sie ziemlich gemein aus. Ihr lernt die drei später noch genauer kennen.

Und das ist meine Mami. Sie sieht aus wie eine ganz normale Mami … aber das ist sie nicht. Sie kann sich nämlich in eine Fee verwandeln.

Dazu muss sie bloß dreimal mit dem Fuß aufstampfen, in die Hände klatschen, mit dem Po wackeln, ganz laut »Marshmallow« rufen und …

TADAAA!

Schon ist sie schwuppdiwupp Mami Fee.

Ich finde es toll, wenn sie Mami Fee ist, weil sie dann Flügel hat, die wunderbar schimmern, und eine silberne Krone, die wie ein Sternenhimmel funkelt. Sie kann fliegen und sich unsichtbar machen und außerdem kann sie richtig zaubern.

Mami hat sich vor Kurzem einen neuen Zauberstab gekauft. Der ist wirklich richtig cool. Er heißt Magic Smart V5 und ist kein normaler Zauberstab. Er ist nämlich gleichzeitig ein kleiner Computer mit magischem Bildschirm UND Turbo‐Zauber‐Taste.

Heutzutage haben die meisten Feen so einen Magic Smart. Es gibt extra Feen-Apps, Feen-Mailprogramme und Feen-Spiele. Wenn ich brav bin, erlaubt mir Mami manchmal, damit zu spielen (aber die Zauberfunktion schaltet sie vorher immer aus).

Meine Tante Jo und meine Omi sehen die meiste Zeit genauso normal aus wie Mami, aber die beiden können sich auch in Feen verwandeln. Ich bewundere Tante Jo sehr, weil sie so gut mit ihrem Magic Smart V5 umgehen kann. Sie kennt alle Zauberformel-Zahlencodes auswendig. Tante Jo kann wirklich unglaublich gut zaubern.

Omi will keinen Magic Smart. Sie mag keine Sachen, die Pieptöne von sich geben. Deswegen hat sie immer noch einen ganz einfachen altmodischen Feen-Zauberstab mit einem Stern an der Spitze. Omi sagt, dass er sie bis jetzt noch nie im Stich gelassen hat. Und außerdem hat sie mit ihm beim Großen Feen-Zauberwettbewerb dreimal hintereinander den ersten Preis für den besten Zauberspruch gewonnen.

Letztes Jahr hat Tante Jo ihn auch gewonnen. Tante Jo hat schon ganz viele Feen-Zauberwettbewerbe gewonnen.

Mami noch keinen einzigen.

Wenn Mami keine Fee ist, dann ist sie Chefin in einem Büro. Das bedeutet, sie sagt den Leuten, was sie tun sollen. Das kann meine Mami echt gut. Und sie kann auch echt schöne Gutenachtgeschichten erzählen und beim Autofahren singen. Sie ist die allerbeste Mami der Welt.

Nur zaubern kann sie nicht besonders gut. Ihr werdet bald erfahren, was ich damit meine.

Alle Mädchen aus meiner Familie verwandeln sich in eine Fee, wenn sie groß sind. Ich werde später auch mal eine.

Dann wachsen mir schimmernde Flügel und ich bekomme meinen eigenen Magic Smart. Ich freu mich schon so, dass ich es kaum erwarten kann. Mami nennt mich immer ihre kleine Junior-Fee.

Ich darf zwar noch keinen Zauberunterricht nehmen, aber ich versuche trotzdem schon, so viel wie möglich übers Zaubern zu lernen. Mami nimmt auf FeeTube einmal pro Woche an einem tollen Online-Zauberkurs teil. Ihre Lehrerin heißt Fenella. Sie ist natürlich auch eine Fee und bringt Mami alles bei, was man über Zauberei wissen muss. Ich schaue immer zu und versuche, mir die ganzen Zauberformel-Zahlencodes für den Magic Smart zu merken.

Mami gibt sich auch sehr viel Mühe, sich alles zu merken. Ich bin mir sicher, dass sie schon ganz bald besser zaubern kann.

Wenn Mami gerade mal keine Fee ist, dann sieht ihr Magic Smart V5 wie ein ganz piepnormales Handy wie jedes andere aus.

Das ist eine gute Tarnung, weil nämlich absolut NIEMAND wissen darf, dass Mami eine Fee ist. Ich darf es noch nicht einmal meinen Freunden erzählen.

Ollie ist mein kleiner Bruder. Er ist erst ein Jahr alt und er kann sich nicht in eine Fee verwandeln. Alle sagen, dass wir uns ähnlich sehen, aber das stimmt gar nicht, weil er noch ein Baby ist und ich nicht mehr. Er kann noch nicht mal richtig sprechen.

Sein absolutes Lieblingswort ist

Wuzzi-wuzzi-wuzzi.

Mein Papi kann sich auch nicht in eine Fee verwandeln und zaubern kann er auch nicht. Papi sagt aber immer, dass er dafür extra gut einparken kann.

Reparatur-Zauber-Chaos und Feenstaub

Es fing an einem Samstagmorgen an. Wir saßen gerade beim Frühstück und Ollie schnappte sich den Milchkrug.

»Vorsichtig, Ollie!«, sagte Mami.

Aber es nützt absolut nichts, wenn man zu Ollie »vorsichtig« sagt.

Er schwenkte den Krug hin und her und verschüttete Milch auf dem Tisch.

»Stell ihn hin, Ollie«, sagte ich und versuchte, ihm den Krug wegzunehmen, aber er ließ ihn nicht los.

»Gib Mami den Krug, mein Schatz«, sagte Mami. Aber als sie danach griff, drückte Ollie den Krug wie einen Teddy an sich. Mami nahm ihm den Krug aus den Händen, aber Ollie schnappte ihn sich sofort zurück … und auf einmal schwappte die ganze Milch auf den Boden.

Ollie sagte: Wuzzi-wuzzi-wuzzi.

Mami sagte: »Er weiß noch nicht, dass er so was nicht machen soll.«

Ich glaube schon, dass er es wusste.

Überall war Milch – unter dem Tisch, unter den Stühlen und in jeder Bodenritze. Nur im Krug war keine mehr.

»Ist nicht weiter schlimm«, sagte Papi. »Ich flitze schnell zum Supermarkt.«

»Das dauert viel zu lange«, sagte Mami. »Wir brauchen die Milch jetzt sofort.«

Sie stampfte dreimal mit dem Fuß auf, klatschte in die Hände, wackelte mit dem Po, rief laut: »Marshmallow«, … und TADAAA! Schon war sie eine Fee.

Ich staune jedes Mal, wenn Mami zu Mami Fee wird. Plötzlich funkelt alles an ihr, und wenn sie ihre wunderschönen schimmernden Flügel bewegt, fühlt sich das auf der Haut an wie ein warmer Wind. Sogar ihr Lächeln ist dann noch strahlender.