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Eine gewöhnliche Nacht.
Eine gewöhnliche Bar.
Zwei außergewöhnliche Männer.
Als die beiden fast identisch aussehenden, großen und perfekten Männer in das Restaurant treten, in dem Brittany arbeitet, erwartet sie auf gar keinen Fall, dass sie in ihre Richtung schauen.
Aber sie schauen nicht nur, sie starren.
Und sie erwartet auch kein Angebot, das so heiß ist, dass sie es kaum glauben kann. Aber sie nimmt es an. Erwartungsvoll.
Und dank einer Nacht der Lust verliert sie jedes Interesse an andere Männer auf dem Planeten.
Sie kann nicht aufhören, an sie zu denken.
Sie zu wollen.
Sie zu brauchen.
Aber sie sind nicht, wonach sie scheinen.
Sie sind nicht menschlich, sondern Drache und Reiter.
Bestie und Drachenkind.
Sie leben, um die Menschheit zu beschützen. Das Leben zu beschützen.
Aber der Krieg brodelt…
Drache gegen Drache,
Bruder gegen Bruder,
Eis gegen Feuer.
Brittany schenkt ihnen bald nicht nur ihr Herz,
sondern findet sich mitten in einem Krieg wieder, den sie kaum verstehen kann.
Und ihre Liebe ist nicht nurist der Schlüsselzu ihrem Überleben, sondern zu ihnen.
Und für das Überleben der gesamten Welt.
Mensch, bist du bereit von einem Drachen und von seinem Reiter verführt zu werden?
Bist du bereit zu brennen?
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Veröffentlichungsjahr: 2018
Ohne Titel
Über Markiert um Mitternacht
Kapitel Eins
Kapitel Zwei
Kapitel Drei
Kapitel Vier
Kapitel Fünf
Kapitel Sechs
Kapitel Sieben
Kapitel Acht
Kapitel Neun
Kapitel Zehn
Kapitel Elf
Kapitel Zwölf
Kapitel dreizehn
Epilog
Markiert vom Sternenlicht
Bücher von Claire Conrad (Deutsch)
Bücher von Claire Conrad (English)
Über Claire Conrad
Eine gewöhnliche Nacht.
Eine gewöhnliche Bar.
Zwei außergewöhnliche Männer.
Als die beiden fast identisch aussehenden, großen und perfekten Männer in das Restaurant treten, in dem Brittany arbeitet, erwartet sie auf gar keinen Fall, dass sie in ihre Richtung schauen.
Aber sie schauen nicht nur, sie starren.
Und sie erwartet auch kein Angebot, das so heiß ist, dass sie es kaum glauben kann. Aber sie nimmt es an. Erwartungsvoll.
Und dank einer Nacht der Lust verliert sie jedes Interesse an andere Männer auf dem Planeten.
Sie kann nicht aufhören, an sie zu denken.
Sie zu wollen.
Sie zu brauchen.
Aber sie sind nicht, wonach sie scheinen.
Sie sind nicht menschlich, sondern Drache und Reiter.
Bestie und Drachenkind.
Sie leben, um die Menschheit zu beschützen. Das Leben zu beschützen.
Aber der Krieg brodelt…
Drache gegen Drache,
Bruder gegen Bruder,
Eis gegen Feuer.
Brittany schenkt ihnen bald nicht nur ihr Herz,
sondern findet sich mitten in einem Krieg wieder, den sie kaum verstehen kann.
Und ihre Liebe ist nicht nur ist der Schlüssel zu ihrem Überleben, sondern zu ihnen.
Und für das Überleben der gesamten Welt.
Wenn man es in der Dunkelheit donnern hört,
schaut man dann suchend in den Himmel?
Die meisten Menschen tun das nicht.
Ich bin kein Mensch.
Ich bin ein Drache.
Iavo, der Beschützer, der Erste meines Namens.
Und ich verwandle mich in das, was ich jage.
Ein Riven.
Ein Drache ohne einen rettenden Partner,
der ihn erfüllen kann.
Mein menschlicher Reiter glaubt daran, dass wir ohne sie überleben können.
Jahrelang, wenn wir es müssen.
Er liegt falsch.
Die Dunkelheit verschlingt mich bereits.
Die Drachenkönigin hat uns in diese Stadt geschickt, um auf Jagd zu gehen.
Um die üblen Menschen zu vernichten, die hinter Riven her sind.
Nicht, um sich zu verlieben.
Nicht, um einen Partner zu finden.
Nicht um sie zu verführen.
Sie zu erobern
und für immer zu unserer zu machen.
Aber in dem Moment, in dem ich sie sehe,
weiß ich sofort,
Sie gehört mir.
Sie weiß es bloß noch nicht.
Mensch, bist du bereit von einem Drachen und von seinem Reiter verführt zu werden?
Bist du bereit zu brennen?
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Copyright 2018 Tydbyts Media
Markiert um Mitternacht:
Das Zeichen des Drachen, Buch 1
Claire Conrad
Copyright des Coverdesigns 2017 von ebook indie covers
Alle Rechte vorbehalten.
Dieses Buch ist ein Werk der Fiktion. Namen, Leute, Orte und Ereignisse sind im Ganzen ein Produkt der Phantasie des Autors oder werden fiktiv benutzt. Jegliche Ähnlichkeiten zu irgendwelchen Personen, lebendig oder tot, sind rein zufällig.
Brittany Anderson, Chicago, Illinois
Mit einem Seufzer der Erleichterung bog ich auf den Parkplatz vor Dave‘s Tavern ein. Die Neonschrift blinkte immer wieder kurz auf und war offensichtlich kurz davor komplett seinen Geist aufzugeben. Das D und das T waren bereits kaputt. Aus der Entfernung war nur ave‘s avern erkennbar.
Die Bar und die Gaststätte waren in einem alten Lager und hatten den zu erwartenden rustikalen Look. Dave wollte, dass es natürlich, bequem und durchweg gemütlich war. Es gab Picknicktische aus Holz und Hufeisen als Deko an den Wänden. Wenn ich da nicht gearbeitet hätte, wäre es nicht meine erste Wahl für das Abendessen gewesen, aber es fühlte sich mehr wie ein Zuhause an, als meine heruntergekommene Wohnung und ich hatte nicht zu Mittag gegessen. Frühstück hatte ich auch nicht. Und Dave ließ mich fast immer umsonst essen.
Während ich mein Auto parkte und von einigen anderen umgeben war, fühlte ich mich etwas entspannter. Es war eine Erleichterung, Leute um mich herum zu haben. Und es war wahrscheinlich das erste Mal, dass ich mich freute, ein Pärchen draußen rauchen zu sehen. Alles schien normal, ruhig – sicher. Nach meinem merkwürdigen Weg durch den Park brauchte ich das Gefühl von Sicherheit, das mir durch andere Leute gegeben wurde.
Ich ging rein und bahnte mir meinen Weg durch die herumstehenden Leute und ließ mich auf einem Barhocker nieder. Ich lächelte, während sich der Bartender, ein guter Freund und Chef, zu mir begab. „Hey, Dave.“
„Da ist mein Mädchen. Hunger?“ Dave war alt genug, um mein Vater zu sein und er verhielt sich auch so und passte immer genau auf, was jede Nacht in der Bar los war und stellte immer sicher, dass auch die schlimmsten Ärsche wieder ihren Weg durch die Tür fanden.
„Bin am Verhungern. Kann ich einen Burger, Fritten, ein Bier und einen Schuss Tequila bekommen?“
Er runzelte die Stirn, aber er stellte ein Schnapsglas auf den hölzernen Tresen und füllte es mit seinem besten Tequila auf, nahm eine Ecke einer Limone und legte sie auf eine Serviette. „So schlimm, was?“
Ich griff nach dem Salz und ließ den Alkohol die anhaltende und merkwürdige Kälte vom Parkplatz wegbrennen. „Nicht unbedingt super.“ Ich hatte die Limone im Mund, als der andere Bartender, Pete, näherkam, um zu lauschen.
Pete hatte vor einem Jahr sein Studium abgebrochen und versuchte sich als Musiker. Während nicht viele Leute mit dieser Wahl einverstanden waren, konnte ich es nachvollziehen. Der Mann hatte Talent und sah auch noch ziemlich gut aus. Seine Arme waren von Tätowierungen verziert und war groß und schlank. Er hatte keine Probleme, Frauen abzubekommen. Er hatte vermutlich mit jeder einzelnen Frau, die hier gearbeitet haben, geschlafen – mit jeder außer mir.
„Wann kommst du wieder arbeiten, Brittany? Die neuen Mädels sind unbeholfen und machen mir meine Arbeit wesentlich schwerer.“ Er lehnte sich gegen die Bar und lächelte mir zu.
Ich zuckte mit den Schultern und lächelte. „Hey, ich habe mir diesen Urlaub verdient.“ Ich hatte genügend Geld gespart, um mindestens einen Monat frei zu machen. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, um meinen Bruder besser kennenzulernen. Vielleicht wollte ich auch einfach nur mit dem Auto los. Mal darüber nachdenken, was ich mit meinem Leben anstellen wollte.
„Ach ja? Nun, falls dir langweilig wird, sag Dave Bescheid. Wir brauchen zusätzliche Hilfe diese Woche.“
„Na gut.“ Ich würde aushelfen. Das tat ich immer. Aber es war nicht meine Absicht, für den Rest meines Lebens zu kellnern. Das Geld war normalerweise echt gut, aber die Arbeit an sich – und für meinen Rücken – nicht. Es war auch echt frustrierend, sich bei einer großen Party den Arsch aufzuarbeiten, wenn alle dann geizig sind und nur ein paar Dollar Trinkgeld geben, obwohl die Rechnung ein paar Hundert Dollar hoch war und ich das ganze Essen und die Dutzenden Getränkebestellungen gebracht habe. Und dann dieses ständige „He, Süße, krieg ich etwas Ketchup?“, nur um dann damit zum Tisch zurückzukommen und von jemand anderem zu hören, was noch fehlt. Für zwei, drei Stunden ist es immer dasselbe.
Aber genau das war ja die Arbeit. Manchmal waren die Kunden wirklich freundlich und gaben gutes Trinkgeld und andere Male waren sie nur nett, um guten Service zu erhalten aber waren geizig und gaben dann kein Trinkgeld – oder einfach nur Vollidioten, die erst gar keinen Gedanken an Trinkgeld verlieren. Ich hatte kein Interesse daran, schon zurück zu gehen, und ich konzentrierte mich sowieso auf andere Sachen. Sobald ich meinen Bruder fand, hatte ich vor, einen Job irgendwo in einem Büro zu bekommen. Ich konnte Telefonanrufe annehmen und recht schnell tippen. Ich kannte mich mit Computern aus. Es war nicht der beste Plan, aber ich hoffte, dass es wenige betrunkene Idioten geben würde, die ohne Einladung nach meinem Arsch grabschten.
Dave stellte mir ein Glas meines Lieblingsbieres unter die Nase und runzelte die Stirn. „Wie viel hast du gespart, Brittany?“
„Genug, Dave, glaub mir.“ Ich nahm einen großen Schluck und konnte endlich dieses unbehagliche Gefühl aus dem Park abschütteln.
Wir sprachen alle zwischen ihren Kunden, während ich meinen Weg durch die erstaunlichen Speisen und das verhältnismäßig gute Bier bahnte. Ein Hockeyspiel lief auf dem einen und ein Basketballspiel auf dem anderen Kanal. Gelegentlich schrie jemand an der Bar, wenn seine Mannschaft ein gutes Spiel ablieferte.
Draußen saßen Familien und Geschäftsleute am Pier mit Blick aufs Wasser und genossen große Steaks und Hummer, die in Butter eingetaucht wurden. Daves Leuchtschrift mochte vielleicht den Geist aufgeben, aber das Geschäft lief gut. Es war immer gut gewesen. Es war eine lokale Kneipe und jeder von hier wusste, wo die besten Steaks und Meeresfrüchte gefunden werden konnten.
Aber hier drinnen in der Bar war ich mehr als zufrieden mit meinem Burger und Bier.
Schlussendlich war und bin ich einfach nur ein Mädchen vom Lande.
Die weltlichen Geräusche schwirrten um mich. Je länger ich im vertrauten Umfeld saß, desto besser fühlte ich mich. Ich hatte meinen Burger halb aufgegessen, da ging die Tür auf und aus dem Augenwinkel heraus, sah ich, wie zwei Männer eintraten. Ich konnte eine Veränderung in der Luft spüren und schaute wie jede andere Frau – egal ob sie alleine saß oder sich unterhielt – um die Bar herum, um sie beim Eintreten zu beobachten.
Ich hatte die Tür gehört, aber mich wenig darum geschert, mich umzudrehen. Aber, zum Teufel, wenn sie interessant genug waren, um die Aufmerksamkeit jeder Frau im Raum auf sich zu ziehen, wollte ich sehen, was los war.
Ich versuchte, sie unauffällig anzuschauen, aber das war schwierig. Obwohl ich mir recht sicher war, dass ich nicht mehr als die anderen Frauen bemerkt werden würde.
Als ich einen guten Blick erhaschte, sah ich, was die anderen gesehen hatten. Ihre Präsenz war magnetisierend. Meine Weiblichkeit rührte sich, als ich dem ersten in die Augen schaute. Grün. Intensiv. Fokussiert.
Lust. Sex. Verlangen. Alle das konnte ich in seinen Augen sehen… und er sah zu mir.
Der Raum drehte sich und ich bemerkte, dass mein Atem stoppte.
Ich hatte immer geglaubt, dass diese Art der Reaktion ein Mythos war, und nur in den romantischen Romanen passierte, aber ich konnte buchstäblich nicht wegschauen. Er hielt meinem Blick für eine Minute stand und begann dann, um die Bar zu schauen, als ob er nach jemandem suchte. In diesem Moment merkte ich, dass mich auch der zweite direkt anstarrte. Meine Nippel waren bereits hart, aber meine Pussy presste sich zusammen und alles fühlte sich schwer an, als ob ich einfach nur in eine Pfütze dahinschmelzen und sie tun lassen würde, was auch immer sie mit mir anstellen wollten.
Ich griff nach meinem Bier. Meine Hand zitterte so sehr, dass es übergeschwappt wäre, wenn das Glas voll gewesen wäre.
Oh mein Gott, es waren Zwillinge.
Während ich so da saß und in ihrem Netz gefangen wurde, fiel es meinem Gehirn schwer, die Tatsache zu begreifen, dass es nicht nur einen, sondern zwei dieser herrlichen Geschöpfe gab. Den einzigen Unterschied, den ich meiner kurzen Einschätzung nach sehen könnte, war, dass der, der mich anstarrte, einige Zentimeter größer war. Und ihre Augen. Die Augen des einen waren grün wie dickes Sommergras. Die des anderen hatten einen merkwürdig hypnotisierenden bernsteinfarbenen Schimmer, und als er mich so anstarrte, hatte ich das Gefühl, als würde er in meine Seele blicken.
Sprechen wir über lächerlichen, romantischen Unsinn. Die gruselige Episode im Park musste mich mehr durcheinander gebracht haben, als ich es geglaubt hatte.
Ich hatte den Tequila genossen und daran genippt, so dass er auf meiner Zunge zwischen den Bissen meines Burgers brannte. Aber als ich meinen Blick von diesem Sex-Gott mit bernsteinfarbenen Augen und seinem feurig heißen Begleiter losreißen konnte, trank ich, was übrig war und schloss meine Augen in der Hoffnung, das Brennen des Alkohols würde meine Libido von ihren sehr gefährlichen Gedanken ablenken. Nämlich, dass ich die feuchte Créme-Füllung in einem Sex-Gott-Sandwich wäre.
Als ich meine Augen öffnete, war ich wie gelähmt. Er stand unmittelbar vor mir. Sein Geruch berauschte mich wie eine Droge und ich dachte an wilden Wind und Lagerfeuer und Männer. Ich habe noch nie etwas derartiges gerochen und ich fragte mich, ob es unglaublich teures Parfüm oder einfach nur er war.
Mein Pussy schob die Gedanken aus meinem Kopf, und schrie direkt wieder vor und brüllte mich an, damit ich dieses Exemplar mit zu mir nach Haus nehmen und eroberte. Ihn tief zu nehmen. Mich zu ergeben.
Was zum Teufel war mit mir los? Ich hatte keine Zeit für diesen Mist. Ich ging nicht oft mit Männern aus, geschweige denn mit Fremden in Bars und...
Er lächelte und mein gesamter Körper war wie unter Feuer. Ich rückte auf dem Hocker hin und her, während ich mich der Lust für den Mann, der vor mir stand, hingab. Es war eine merkwürdige Reaktion.
Sie waren heiß, aber es war nicht normal für mich, wie ich auf sie reagierte. Möglicherweise war es schon zu lange her, seit ich das letzte Mal Sex gehabt hatte. In diesem Moment schien es eine Ewigkeit her zu sein. Ich musste mich zusammenreißen, um nichts dummes zu sagen, oder schlimmer, etwas dummes zu tun. Wie mir über meine Lippen zu lecken.
Plötzlich waren sie so trocken, dass ich mich nicht davon abhalten konnte. Sein Blick folgte der Bewegung mit einer derartigen Aufmerksamkeit, die ich noch nie bei einem Mann gesehen hatte. Ich wollte, dass er mich küsste. Genau hier. Vor allen in der Bar. Aber er bewegte sich nicht. Beobachtete mich bloß. Er brachte mich zum Schmelzen. Und zum Winden. Und noch mehr.
Nach einer Weile fand ich schließlich meine Stimme wieder. „Hallo.“ Der Gruß ähnelte eher einem Krächzen. War ja klar, dass ich meinen inneren Frosch rausließ, wenn sich mir ein heißer Mann näherte.
Er sprach nicht; er fuhr nur damit fort mich anzustarren und kippte seinen Kopf, um mich zu mustern. Mir sofort wärmer. Mein Körper erhitzte sich genug, dass ich mir Luft zuwedeln wollte, wie ein verrückter Hund in der Hitze mitten im Sommer.
Seine Blicke ließen die Hitze zwischen meinen Beinen zu einer vibrierenden Not werden. Ich fragte mich, wie rot mein Gesicht jetzt war, da die Hitze bis in meine Wangen gestiegen war. Ich schwitzte am ganzen Körper. Er hatte immer noch nichts gesagt, wahrscheinlich, weil er wusste, was er war. Dieser Mann war sich mehr als bewusst darüber, wie schön er war, wie wild er alle Frauen in seiner Nähe machte.
Ich war eine ganz normale Frau. Ich hatte nie an Vampire oder Werwölfe oder irgendeinen mystischen, magischen Unsinn geglaubt. Aber so laut, wie das logische Teil meines Kopfes schrie, dass hier etwas nicht richtig war, war mein Körper noch lauter und erklärte meinem Kopf, dass ich die Klappe halten sollte, damit ich das bekommen könnte, was ich verlangte. Ihn. Nein, sie. Sie beide. Ich wollte sie beide.
Der andere Zwilling ging immer noch um die Bar herum. Ich konnte nicht herausfinden, ob er nach jemandem oder etwas suchte. Er schaute in die Sitzecken und betrachtete die Leute, die darin saßen, auch wenn sie ihm merkwürdige Blicke zurückgaben.
Das Grinsen von Bernstein-Augen ging in ein Lächeln über, was seine perfekten Zähne zeigte. Ich spürte plötzlich den Drang, mich an ihn zu drücken. Ich spürte ein starkes Verlangen, das einem körperlichen Bedürfnis glich und ich umklammerte mit meinen Händen die Tischkante des Tresens, um sicherzustellen, dass ich nirgendwo hinging.
Was zum Teufel war los mit mir? Das alles war verrückt.
Der kleinere Zwilling ging schließlich wieder zu seinem Bruder zurück und stand direkt neben ihm, und sah mich neugierig an. Ich spürte immer noch die Lust, aber sie hatte etwas nachgelassen, jetzt da eine dritte Person ins Spiel kam.
„Ich bin Zach und das ist mein Bruder Iavo. Er ist stumm.“ Die Art und Weise, wie es der Grünäugige sagte, war so beiläufig, als ob er sagen würde, dass sein Bruder ein Architekt war. Ich war erleichtert, dass es einen Grund gab, warum Iavo nichts zu mir gesagt hatte. „Er möchte mit dir schlafen; er möchte, dass du mit uns schläfst."
Zach ging einen Schritt nach vorne und berührte meine Wange mit seiner, während er die Haare an meinem Ohr beiseiteschob. Seine Haut brannte fast an meiner. Es fühlte sich unbeschreiblich an.
Meine Augen waren so weit geöffnet, dass sie fast herausfielen. „Es tut mir leid?“ war das einzige, was mir in den Kopf kam, während mich seine Nähe und die Hitze, die von seiner Haut abstrahlte, schaudern ließ. Der Duft seiner Haut. Er roch göttlich. Mehr nach Mann, weniger wild. Nach Kiefern und Hitze und Sex.
Ich würde in Ohnmacht fallen, wenn ich wieder anfing zu atmen.
Zachs Lippen berührten mich leicht am Ohr, als er mir mit erhitzter Stimme zuflüsterte: „Komm zu unserer Hütte. Komm spielen. Ich verspreche dir, dass du nicht enttäuscht sein wirst.“
Hitze schoss wieder durch meinen Körper und zog ein Schaudern mit sich. Ich merkte, dass Iavo nach vorne gekommen war und seine Hand auf meinen Schenkel gelegt hatte. Die Hitze in meinem Körper breitete sich über seine Finger aus. Das, was da zwischen uns war, glich einer unleugbaren Anziehung und selbst wenn ich so tun wollte, als wäre ich keine leichte Beute, war ich mir nicht sicher, dass ich das tatsächlich könnte.
„Brauchst du Hilfe, Brittany?“ Petes Stimme holte mich wieder in die Wirklichkeit zurück und ich schüttelte schnell meinen Kopf. Zu schnell. Eher wie ein Kleinkind mit dem großen, bösen Erwachsenen, der damit drohte, ihm die Süßigkeit wegzunehmen.
Ich schluckte stark und wusste, bevor ich es tat, dass, wenn ich versuchen würde, zu sprechen, nur ein peinliches Krächzen herauskommen würde. „Nein, Pete, aber Danke.“ Ich wollte dieses Zuckerstück ganz für mich allein haben.
Der Stumme wandte seinen Blick dem Bartender zu und etwas fast furchterregendes blitzte in seinen bernsteinfarbenen Augen auf.
Ohne Zögern legte Zach seine Hand auf die Schulter seines Bruders. „Iavo, setz dich dort drüben hin, während ich mit der Dame spreche.“ Iavo schaute mit seinen verärgerten Augen auf seinen Bruder, aber ging rüber zu einem Ecktisch und setzte sich hin. Ich sah, wie eine der Frauen, die sie von der anderen Seite der Bar beobachtet hatte, sich ihren Weg zu ihm bahnte.
Zach schenkte mir wieder seine Aufmerksamkeit und sagte ruhig: „Wenn du nicht mit zwei Männern gleichzeitig umgehen kannst, musst du es mir jetzt sagen.“ Zärtlich strich er mir eine lose Strähne aus dem Gesicht und steckte sie hinter mei [...]
