Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Das Ebook enthält 3 Kurzgeschichten, die das Thema Food-Fetish, hier im Speziellen Mett, beinhalten. Die Geschichten heißen: Steffen, der Lokomotivführer, Klaus und die Mettfrau und Nina und ihre geheime Leidenschaft. Weitere Kurzgeschichten zum Thema Food-Fetish sind geplant, u. a. Leberwurst.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 23
Veröffentlichungsjahr: 2018
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Martin Schmitt
Me and my Mett
3 Food-Fetish Geschichten mit Mett
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Einleitung
1. Steffen, der Lokomotivführer
2. Klaus und die Mettfrau
3. Nina und ihre geheime Leidenschaft
Impressum neobooks
Mein Name ist Martin Schmitt und ich interessiere mich für Menschen, die sich für Food-Fetish interessieren. So reise ich durch die Republik und treffe mich mit Leuten, die mir von ihren Neigungen explizit und ausführlich berichten wollen.
Meine ersten beiden Erlebnisse, die ich niederschreiben und veröffentlichen möchte, handeln von Männern, Frauen und Paaren, deren große Leidenschaft Mett (Hackfleisch) und Lewwerworschd (Leberwurst) ist.
Das vorliegende Ebook beinhaltet drei Geschichten von Leuten, deren große Leidenschaft Mett ist. Und auch wenn man dem Ruhrgebiet nachsagt, dass dort die größten Fans der roten Fleischmasse leben, habe ich mich mit Leuten aus dem Rhein-Main-Gebiet getroffen, wo man die rohe, rote Delikatesse mit Zwiebelauflage ebenfalls mehr als nur zu schätzen weiß.
Viel Spaß bei den folgenden drei Geschichten:
Steffen, der Lokomotivführer
Klaus und die Mettfrau
Nina und ihre geheime Leidenschaft (Okay, so geheim ist sie dem Leser dieses Büchleins nun auch wieder nicht)
Die erste Person, die ich im Rahmen meiner Food-Fetish Recherche getroffen habe, ist Steffen gewesen. Er ist ein leicht untersetzter Mittzwanziger, der seinen Job als Lokomotivführer bei der Deutschen Bahn über alles liebt. Er fährt jeden Tag seine S-Bahn zwischen Frankfurt am Main und Wiesbaden hin und her. Sein Job ist seine Leidenschaft. Er kann nicht ohne ihn sein. Aber ist er seine größte Leidenschaft, frage ich ihn. Ich möchte wissen, ob es denn da nicht noch etwas anderes gibt, was ihn beschäftigt, was ihm einen Kick gibt, der seines Gleichen sucht. Da wird der hellhäutige junge Mann plötzlich, ja ich möchte sagen, mettrot im Gesicht. Ein verschmitztes Lächeln kommt auf, seine Stimme wird schwach - aus Verlegenheit. Für einen kurzen Augenblick bricht er den Blickkontakt zu mir ab, nur um ihn dann wieder aufzunehmen und selbstbewusst zu nicken.
»Mett!«, sagt er mit überzeugter und starker Stimme.
»Mett!?«, erwidere ich mit leicht fragendem Unterton.
»Ja! Mett! Mett ist das Geilste überhaupt. Mett, das ist ..., das ist ...«
Dann gibt er grunzende und schnaubende Laute von sich.
»Mett, ... das ist wie eine geile, junge Frau, die sich einfach vor dir auszieht und sagt: Los - fick mich, du geile Sau! So wie du, kann es mir niemand besorgen. Fick mich! Los!«
Ich sehe ihn an. Sein Blick wird fest und stark.
»Mett ist einfach ... einfach! Mett, das gibt mir alles, was mir sonst niemand geben kann!«
Aus seinem mettroten Kopf wird ein richtig dunkelroter Ball.
