Mein schmutziges Hobby | Erotische Geschichten - Simona Wiles - E-Book

Mein schmutziges Hobby | Erotische Geschichten E-Book

Simona Wiles

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9,99 €

Beschreibung

Dieses E-Book entspricht 200 Taschenbuchseiten ... Befriedigenden Sex haben und dazu noch Geld verdienen? Mit einem schmutzigen Hobby geht das! Sie inserieren auf einschlägigen Webseiten und bieten sich fremden Männern an, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Dass sich das Ganze auch finanziell auszahlt, ist ein netter Nebeneffekt. Begleiten Sie verheiratete Frauen und Singles, Studentinnen und gestandene Frauen, die in der Chefetage arbeiten. Lesen Sie von zärtlicher Liebe, Dirty Talk und dominanten Spielen ... Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 280

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Impressum:

Mein schmutziges Hobby | Erotische Geschichten

von Simona Wiles

 

Simona Wiles, Jahrgang 1980, ist in Süddeutschland geboren und lebt dort mit Mann, Kind und zwei Hunden. Ihre ersten erotischen Kurzgeschichten entstanden während eines Creative-Writing-Workshops. Der Beifall der anderen Teilnehmer/-innen brachte sie dazu, ihrer Leidenschaft für Erotik und gute Bücher selbst Ausdruck zu verleihen. Ideen für ihre Geschichten gehen ihr nicht aus – hat sie doch selbst eine wilde Jugend hinter sich. Während Simona ihrer Schreibsucht anfangs auf dem heimischen Familiencomputer frönte, tobt sie sich inzwischen an ihrem eigenen Laptop aus. Sie schreibt hauptsächlich erotische Kurzgeschichten. Wenn sie gerade nicht über einer neuen Story brütet, arbeitet sie als Office-Managerin in einer Autofirma.

 

Lektorat: A. K. Frank

 

 

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © Photographer_ME @ shutterstock.com

Umschlaggestaltung: MT Design

 

ISBN 9783750709515

www.blue-panther-books.de

Das saftige Stückchen

Da stand er, lächelnd mit einem Glas Wein in der Hand, ganz wie ein Gentleman, dachte sie. Eigentlich hatte sie vor ihm da sein wollen, um sich noch etwas frisch zu machen, aber es hatte einen Unfall auf der Landstraße gegeben, sodass sie gerade so pünktlich angekommen war. Sie war so gespannt auf diesen Mr. X, wie er sich auf der Erotikwebseite nannte, dass sie vor Aufregung bereits feucht war.

»Hallo«, sagte er und hob grüßend sein Glas.

»Hallo«, erwiderte sie und lächelte ihn an, während sie die Tür hinter sich schloss. Glücklicherweise trug sie ihre Dessous bereits vor Arbeitsantritt in der Bäckerei unter dem Kittel, was sie jedes Mal heißmachte, weil niemand etwas davon ahnte. Im Moment bedeckte ein langer Trenchcoat ihr Outfit.

»Auch ein Glas?«

Sie nickte und kam näher, stellte ihre Tasche unauffällig auf den Boden und musterte den fremden Mann, den sie in den nächsten Stunden äußerst intim kennenlernen würde. Er sah gut aus, war weder dick noch dünn, sondern genau richtig. Sein Gesicht war sympathisch, er hatte braune Augen, ein ausgeprägtes Kinn, dunkle akkurat geschnittene Haare und sogar Grübchen in den Wangen, wenn er lächelte. Grübchen fand sie sexy. Vielleicht machte er etwas Sport, doch das würde sie erst herausfinden, wenn er nackt war. Wenn sie seine Muskeln knetete wie ihre Brötchen, dachte sie schmunzelnd. Und den Rest von ihm ebenfalls.

Er schenkte ihr ein Glas Wein ein und reichte es ihr, dabei betrachtete er sie zwar verstohlen, doch sie merkte es und lächelte ihn offen an.

»Du gefällst mir«, sagte er und stellte sein Glas auf den Tisch.

»Du mir auch«, antwortete sie und trank einen großen Schluck von dem Wein. Als er näher kam, konnte sie sein Rasierwasser riechen. Sie starrte auf den Krawattenknoten, das dunkle Hemd darunter und den Stoff seiner Anzugjacke. Er musste Geschäftsmann sein, anders konnte sie sich seine Aufmachung nicht erklären.

»Ich bin übrigens Mr. X«, lächelte er.

Sehr geheimnisvoll, dachte sie. Er nannte nicht seinen wirklichen Namen.

In ihr begann es zu vibrieren.

»Und ich das saftige Stückchen«, grinste sie zurück.

***

Wie so oft stand Marianne um ein Uhr in der Nacht auf und frühstückte, dann fuhr sie in den Familienbetrieb, die Bäckerei Sand, um die ersten Brötchen und Brote zu backen. Diese Woche hatte sie die Morgenschicht übernommen, nächste Woche würde sie ab sieben Uhr im Verkaufsraum stehen, um den Kundinnen und Kunden Brot, Kleingebäck und Brötchen zu verkaufen.

Sie war in dem kleinen Ort beliebt, in dem ihre Familie seit Generationen die Bäckerei betrieb. Bei den Kunden galt sie als sehr freundlich und zuvorkommend, sie besaß Fachwissen und Verkaufstalent und empfahl hin und wieder ein neues Brot, das sie selbst kreiert hatte.

Von ihrem umtriebigen Nebengewerbe, dem sie nach dem Ende ihrer Schicht nachging, ahnte niemand etwas.

***

Er lockerte seinen Krawattenknoten und musterte ihre Figur von oben bis unten. Was er sah, schien ihm zu gefallen, obwohl der lange dünne Mantel es noch verhüllte. Sie lächelte ihn verführerisch an.

»Und wie heißt du wirklich?«, fragte sie.

»Ist das wichtig?« Er grinste.

»Nun, es geht um die Bezahlung. Manchmal muss ich etwas deutlich werden, du verstehst?« Obwohl sie allmählich geil wurde, blieb sie sachlich. Noch. Erst wollte sie dieses Thema klären.

Er ging zu einem der gepolsterten Sessel und entnahm einer Aktentasche seine Geldbörse. Daraus fischte er ein paar Scheine und legte sie auf den Tisch.

»Richtig so?«

Sie nickte, nachdem sie die Geldscheine betrachtet und gezählt hatte. Es war mehr, als sie auf der Webseite für ihre Dienste verlangte. Nun stand einem genüsslichen Stelldichein nichts mehr im Weg, dachte sie schmunzelnd und beobachtete den Mann, wie er sich die Krawatte vom Hals zog und seine Hemdknöpfe öffnete. Zwischen ihren Schenkeln wurde es langsam heiß.

Marianne hatte ein heißes Hobby. Sie bot ihre Dienste unter einem Nicknamen an und fuhr zu deren Ausübung in die fünfzig Kilometer entfernte Stadt. Dort traf sie sich mit interessierten Männern, die sich zwischen den Schenkeln einer kräftigen Frau austoben wollten. Dieses Hobby hatte gleich zwei Vorteile: Sie verdiente zusätzlich Geld und bekam es dabei auch noch ordentlich besorgt. Ein Umstand, den sie sehr genoss.

Marianne hatte weder einen Freund, noch war sie verheiratet, weil die Leute aus dem Ort - vor allem die Männer - eher schlanke Frauen zu bevorzugen schienen. Sie selbst war jedoch kräftig gebaut, mit vielen Rundungen an den entsprechenden Stellen. Sie trug Körbchengröße D und hatte ausladende Hüften. Wenn einer ihrer Hobbykunden sie vögelte, dann bebte ihr Fleisch, was diese unheimlich geil fanden. Ihre Beine waren stämmig und ihre Hände breit mit kraftvollen Fingern. Ihr Gesicht mit den großen blauen Augen war hübsch, zumindest wurde ihr das oft gesagt. Marianne machte es nichts aus, dass die Männer aus dem Ort, die in ihrem Alter waren, ihr keine begehrlichen Blicke hinterherwarfen. Denn seitdem sie ihr geiles Hobby ausübte, wusste sie, dass es Typen gab, denen ihre Rundungen mehr als gefielen und dass sie sie sehr erotisch fanden.

»Willst du mir nicht zeigen, was du hast?«, grinste Mr. X lüstern. Mittlerweile hatte er sein Jackett von den Schultern gestreift und es über die Sessellehne gelegt.

»Möchtest du es auspacken?«, fragte sie kokett zurück und legte den Kopf schief. Ihre Hände steckten in den Manteltaschen. Sie dankte ihrem Instinkt, dass sie vor Arbeitsbeginn in der Bäckerei ihre Dessous bereits angezogen hatte. Vor einigen Wochen war sie auf diese Idee gekommen, seitdem behielt sie diese Maßnahme bei, wenn sie am gleichen Tag ein Treffen mit einem Kunden hatte. Es war schwierig, für ihre Körpermaße etwas Passendes zu finden, das auch noch sexy war, aber sie hatte sich mit genügend Stofffetzen eingedeckt, die ihre wichtigsten Körperregionen notdürftig verhüllten.

»Auspacken? Das klingt ja wie Weihnachten«, lachte der Mann und trat auf sie zu. Er öffnete langsam die Knöpfe ihres Trenchcoats und öffnete ihn. »Eigentlich wie Weihnachten und Ostern zusammen«, schnurrte er zufrieden, als er sah, was sie zu bieten hatte.

***

Marianne schloss die Backstube auf und drehte die Öfen an, damit sie vorheizten. Dann zog sie ihre Jacke aus, schlüpfte in einen weißen Kittel und zog eine Haube über ihre Haare. Sie wusch ihre Hände sehr gründlich und warf einen Blick in den Bestellblock, um herauszufinden, was und in welcher Menge sie heute vorbereiten und backen musste.

Während sie die Zutaten für die ersten Brote sorgfältig abwog und mit der Maschine mischte, freute sie sich bereits auf ihren Feierabend. Denn etwa um elf Uhr heute Vormittag würde sie wieder einen Kunden in der Stadt im Hotel treffen. Er sah nach dem Bild, das er ihr gesendet hatte, ganz gut aus und hatte ihr über die Chatfunktion der Webseite, bei der sie als SaftigesStückchenDD angemeldet war, mitgeteilt, dass sie ihm von einem Freund empfohlen worden war. Sie hatte neugierig nachgefragt, wer denn dieser Freund sei, und die Antwort hatte ihr ein leises Schmunzeln entlockt: »Mein Freund? Er nennt sich Mr. X.«

Sie starrte in die Teigschüssel und dachte an den mysteriösen Mr. X, den sie letzte Woche erst kennengelernt hatte. Seinen tatsächlichen Namen hatte sie während des ganzen Treffens über nicht erfahren. Nachdem Mr. X sie äußerst großzügig bezahlt hatte, erübrigte sich das sowieso. Manchmal musste sie zu außergewöhnlichen Maßnahmen greifen, um das Geld für ihre Dienstleistung zu erhalten, deshalb drängte sie oft darauf, die Namen der Kunden zu kennen. Aber diese Probleme hatte sie glücklicherweise selten.

Marianne begann, den Teig zu portionieren und abzuwiegen, damit sie gleichgroße Brote erhielt. Alle Laibe wurden von Hand geformt und ordentlich durchgeknetet, das war Tradition. Ihre Gedanken schweiften zu dem mysteriösen Mr. X zurück, der bereits im Hotel auf sie gewartet hatte.

***

Seine Hände waren schmal und langgliedrig. Schöne Hände, dachte sie, während diese über ihre Brüste glitten, als wollten sie prüfen, ob das alles echt war. Sie blickte auf den Mund des Mannes, der dicht vor ihr stand. Seine Lippen gefielen ihr. Lippen zum Küssen - Kusslippen. Beinahe hätte sie gekichert. Dann stellte sie sich vor, wie diese Lippen sich auf ihre Möse legten, um an ihr zu saugen. Sie wurde noch nasser, als sie bereits war, und diese Hände, die sich unter den dünnen Stoff ihres BHs schmuggelten, trugen dazu bei. Sie zupften an ihren Brustwarzen, dann legten sie sich auf die ganze Busenpracht und schoben dabei den BH nach oben, bis beide Brüste prall und blank dalagen.

»Wie geil«, knurrte Mr. X.

Sie wölbte leicht den Rücken, um ihm ihre Titten anzubieten. Ihre Nippel waren hart, und ihre Haut prickelte vor Verlangen. Genauso wie zwischen ihren Beinen.

***

Marianne begann, das erste Brot zu kneten und zu schlagen. Sie grub ihre Finger in den weichen Teig, walkte ihn mit kräftigen Bewegungen durch und dachte an den Mann, der letzte Woche etwas Ähnliches mit ihr gemacht hatte. Zwischen ihren Schenkeln kribbelte es, ihr Slip wurde feucht, als sie sich an die Hände des Mr. X erinnerte. Bisher hatte sie nur wenige Kunden gehabt, die sie so heiß gemacht hatten. Verträumt knetete sie den Brotteig und stellte sich dabei vor, wie ihre Brüste auf die gleiche Weise massiert wurden.

***

Er knetete ihre prallen Brüste, die anscheinend größer waren als alles, was er bisher zwischen den Fingern gehabt hatte. Jedenfalls sagte er das mit dieser heiseren, geilen Stimme, während er ihr den Trenchcoat von den Schultern zog und sie mit gierigen Augen kurz musterte, bevor er ihr den BH vom Körper riss.

Dann setzte er sich auf die Sessellehne und legte seine Hände auf ihren Busen. Dabei nahm er die steifen Nippel zwischen die Finger und zog an ihnen. Sie warf den Kopf zurück und stöhnte, denn was er da machte, geilte sie wahnsinnig auf. Sie liebte es, wenn die Männer sich über ihre großen Brüste hermachten.

Als sie einen Blick in seinen Schoß warf, war sie elektrisiert. Was sich dort abzeichnete, versprach einen geilen, vergnüglichen Mittag oder sogar Nachmittag, je nachdem, wie ausdauernd ihr Kunde war. Was sie selbst betraf, so konnte sie immer.

***

Marianne formte den Brotlaib und setzte ihn behutsam auf das Backblech, indem sie eine flache Kelle zu Hilfe nahm und sie unter den Laib schob. Dann ritzte sie die Oberfläche des Brotes ein und nahm sich den nächsten Teig vor. Wieder knetete und massierte sie die weiche Masse, nahm sie und schlug sie auf die Arbeitsfläche, knetete den Teig erneut, bis er ihrer Meinung nach genügend Luft enthielt und geformt werden konnte. Das Gleiche machte sie mit den restlichen Teiglingen, sie schlug und knetete sie, setzte die geformten Laibe auf das Blech und nahm ein Messer, mit dem sie die stilisierten Initialen der Bäckerei einritzte, damit der Teig beim Backen nicht an den Seitenrändern aufriss. Während sie all das tat, was reine Routine war, wurde sie immer heißer auf einen Fick, denn die Gedanken an Mr. X und das Treffen mit ihm vorige Woche geilten sie auf.

***

Mr. X lächelte, als sie ihm den Rücken zuwandte und sich etwas vorbeugte. Er versetzte ihr einen spielerischen Klaps auf ihr ausladendes Gesäß, dann spürte sie seine Hände, wie sie über ihre Haut dort streichelten. Ein erneuter Klaps ließ sie kichernd quietschen - dieser Mann wusste, wie er eine Frau scharfmachen konnte. Seine Finger kneteten ihren Hintern, packten fest zu und sie spürte, wie der süße Schmerz geradewegs zwischen ihre Beine fuhr. Sie brannte dort inzwischen. Es wurde Zeit, dass der Mann seinen Feuerwehrschlauch herausholte, fand sie.

Als sie sich umdrehte, schnappten seine Kusslippen nach ihren Brüsten und sogen sie leicht ein. Seine Zunge leckte flink über ihre Nippel. Die Hände gruben sich in ihren Arsch. Allmählich glaubte sie, vor Lust zu bersten. Wann endlich würde dieser Mister sie vögeln? Doch sie musste sich in Geduld üben, musste ihm die Führung überlassen und seine Wünsche respektieren. Schließlich ging es hier um ihn. Sie würde schon nicht zu kurz kommen, das war sie bisher nie. Atemlos spürte sie ihre Brüste anschwellen, während die Nippel abwechselnd in diesem gierigen Mund verschwanden. Sie stöhnte vor Gier.

***

Sie schob das Blech mit den Brotlaiben in den vorgeheizten Ofen und stellte die Temperatur sowie die vorgeschriebene Zeit ein. Die sich ausbreitende Hitze in der Backstube trug zu ihrer eigenen Hitze bei. Vor allem, weil sie heute die gleichen Dessous trug wie an dem Tag, als sie es mit Mr. X getrieben hatte. Ihr Höschen war mindestens genauso nass gewesen wie jetzt. Sie wandte sich der Bestellliste zu und begann, den Teig für die Brötchen zu mischen. Sie wog alles sorgfältig ab, war jedoch nicht ganz bei der Sache, vor allem nicht, als sie die Milch für die Milchbrötchen zugab. Dabei dachte sie an eine völlig andere Milch.

***

Es würde vermutlich noch dauern, bis Mr. X abspritzte, denn er ließ sich reichlich Zeit, um sich an ihrem Körper aufzugeilen. Sie war jetzt nackt, er hatte ihr den Slip ausgezogen und sie hatte sich auf das Bett gelegt. Er war angezogen - immer noch, wie sie feststellte. Wollte er nicht endlich in ihr auf Tauchgang gehen?

Er wollte nicht. Lieber wollte er ihren Saft probieren. Deshalb musste sie sich auf sein Gesicht setzen, was sie mit dem größten Vergnügen tat. Sie kniete sich über ihn, er schob sich noch weiter zwischen ihre Beine und dann spürte sie seine lange Zunge, wie sie an ihr herum schleckte.

Sie warf stöhnend den Kopf zurück. Alles in ihr war angespannt, vor allem dort unten, wo Mr. X schmatzte und seine Lippen auf ihre nasse Spalte presste. Sie musste an sich halten, um nicht vor Geilheit loszukreischen. Nein, sie wusste, was sich gehörte. Kreischen gehörte in die letzte Phase, wenn der Kunde sich in ihr versenkte und in geile Zuckungen verfiel, während er sie in den Himmel stieß. Trotzdem keuchte und stöhnte sie schwer, sie bewegte ihr Becken auf seinem Gesicht und genoss diese geile, gierige Zunge, die um ihre Kirsche kreiste. Sie musste völlig offen daliegen, zwischen klaffenden, geschwollenen Schamlippen - denn so fühlte es sich an.

Als sie die harte Wölbung in der Hose sah, konnte sie sich nicht mehr beherrschen. Sie ließ sich nach vorn fallen, dann zerrte sie an dem Knopf und dem Reißverschluss der Hose und holte ein heißes langes Teil zum Vorschein, das glücklich zu sein schien, endlich an der frischen Luft zu sein.

Der Mann unter ihr knurrte, als sie die Eichel mit ihrem Mund verschlang.

***

Marianne spürte, wie ihr Becken schwer wurde, weil alles Blut sich dort staute. Sie war in diesem Moment so scharf auf einen Fick, dass sie kurz überlegte, ob sie sich mit dem runden Holz, das sie zum Auswellen des Teigs benutzte, Erleichterung verschaffen sollte. Es war schließlich wie ein Stab geformt und lang genug auch, dachte sie. Ihre Spalte prickelte unerträglich, aber Marianne warf einen Blick auf die Uhr und beeilte sich, den Brötchenteig aufzuteilen, jedem Teig unterschiedlichste Zutaten wie Körner oder Kräuter zuzufügen und ihn dann von Hand zu kneten. Wieder glitten ihre Gedanken zu Mr. X, der von ihrer saftigen Muschi getrunken hatte.

***

Er schmatzte und saugte an ihrer Klit, während sie sich an seinem heißen Stab gütlich tat. Sie walkte und massierte ihn, sodass er größer wurde und die ersten durchsichtigen Tropfen von seiner Spitze perlten. Sie leckte sie ab, dann knetete sie ihn weiter und vergaß auch die prallen Hoden nicht, die wie dicke große Bälle darunter lagen. Die Hände des Mannes glitten über ihren Hintern und pressten ihre Arschbacken zusammen, sie gruben sich in ihr Fleisch und kneteten es. Er kann bei uns anfangen, dachte sie. Er kann Brötchenteig kneten.

Seine Zunge umkreiste ihr saftiges Stückchen Fleisch zwischen ihren Beinen und leckte breit darüber, sodass sie tief stöhnte. Genau an das hatte sie gedacht, als sie nach einem passenden Nicknamen gesucht hatte - an ihre saftige Pflaume, die ständig geil war. Wobei sie auch an das saftige Stückchen der Männer denken musste, schließlich quollen dort verheißungsvolle Tropfen heraus, die die Reibung in ihr intensivierten. Vor Geilheit vergaß sie beinahe, Mr. X weiter zu verwöhnen.

»Ich will dich vögeln«, hörte sie ihn in ihre Spalte sagen. Sofort schwang sie vorsichtig ihr Bein über seinen Kopf und drehte sich auf den Rücken.

»Nein«, sagte er lächelnd. »Erst mal von hinten.«

***

Oh ja, das liebe ich, dachte Marianne, während sie die Brötchen knetete und formte. Ficks von hinten waren unglaublich geil. Die Kunden hörten dann kaum noch auf, sie zu vögeln, weil sie es geil fanden, ihr bebendes Fleisch zu beobachten, die schwingenden Brüste, die kreisenden Hüften. Sie legte die geformten Brötchen vorsichtig auf ein Blech, um sie noch ein wenig gehenzulassen, und nahm sich den nächsten Teig vor. Scherzhaft formte sie einen langen Schwanz daraus, setzte noch zwei runde Teigstücke darunter und nickte zufrieden. So ähnlich hatte auch der Schwanz von Mr. X ausgesehen: dick und lang, einfach unglaublich. Bei manchen Kunden, die eher klein und schmächtig waren und auf kräftig gebaute Frauen standen, waren die Schwänze entsprechend wenig ausgeprägt, und Marianne musste sich sehr konzentrieren, dann etwas von ihnen zu spüren. Doch auch das war glücklicherweise selten der Fall. Und falls doch, dann gab sie sich hinterher den Rest. Aber dieser Mr. X hatte in sie gehämmert, dass es eine wahre Freude gewesen war. Schnell knetete sie das Teigstück zusammen und formte ein längliches Brötchen daraus, das fast so aussah wie ihre Pflaume zwischen den Beinen. Fehlt nur noch Zuckerguss, dachte sie schmunzelnd, und die Möse war perfekt.

Während sie weitere längliche Brötchen knetete und formte, dachte sie an das »erst mal von hinten« von Mr. X.

***

Sie drehte sich folgsam auf den Bauch und hob ihren Hintern, bis sie die fordernden Hände des Mannes spürte, die ihr Gesäß kneteten. Er schob ihre Arschbacken auseinander, dann strich er mit einem Finger durch ihre nasse Pflaume und knurrte lüstern, als sie begeistert stöhnte. Er setzte seinen Stab an ihren Eingang und schob sich in sie. Sie krallte sich in das Laken und stemmte ihre Knie auf die Matratze, um ihm Widerstand zu bieten. Er drang in sie ein, weitete ihre Möse und brachte sie zu einem entzückten Stöhnen, als er endlich tief in ihr war. Es war köstlich! Als er nicht gleich zu stoßen begann, bewegte sie fordernd ihre Hüften und hörte ihn leise lachen.

»Du ungeduldiges Stück!«

»Ja«, keuchte sie und schob sich ihm entgegen. Nicht nur ungeduldig, sondern auch saftig, dachte sie. Er ließ es zu, dass sie sich auf seinem Stab vor und zurückbewegte, sich holte, was sie wollte, denn sie war mehr als geil. Doch dann versetzte er ihr einen schmerzhaften Klaps und knurrte: »Ich bin dran!«

Der süße Schmerz verstärkte ihre Lust, doch sofort hörte sie auf und überließ ihm die Führung. Sie spürte, wie er seinen Schwanz wieder und wieder in sie trieb, wie ihr Körper zu beben begann und ihre Brüste unter ihr hin und her schwangen, weil sie mittlerweile auf alle viere gegangen war. Die Reibung war unerträglich, köstlich und verlangend zugleich. Sie nahm seinen Rhythmus auf, bewegte sich mit ihm in Einklang und genoss seine Hände, die sie fest packten und an sich zogen. Zwischen ihren Schenkeln schmatzte es.

***

Sie stöhnte leise, weil das Kribbeln zwischen ihren Beinen allmählich unerträglich wurde. Wenn sie so weitermachte, musste sie noch mal nach Hause fahren und sich umziehen, anstatt gleich zum Hotel zu dem Treffen mit dem Freund des Mr. X. Aber andererseits - war es so schlimm, wenn sie bereits nach Geilheit duftete?

Sie legte die länglichen Brötchen auf ein zweites Blech und holte die Brote aus dem Ofen, weil der Summer ertönte. Geschickt drehte sie eines mit einem sauberen Tuch um und klopfte mit den Knöcheln darauf. Es klang hohl - genau richtig. Die Brote waren fertig, also stellte sie das Blech zum Abkühlen in einen Wagen und wandte sich der nächsten Sorte Brötchen zu, deren Teig sie zunächst zubereiten musste. Diese würden mit Sesam, Mohn und Kürbiskernen bestreut. Sie wog die Zutaten ab, rührte sie zusammen und knetete den Teig - so wie Mr. X ihren Arsch geknetet hatte.

***

Er war so geil auf sie, dass er laut keuchte, während er in sie stieß. Sein Schwanz zuckte in ihr, er rieb und massierte ihre Spalte, und sie spürte, wie ihr Orgasmus sich langsam ankündigte. Alles in ihr sehnte sich danach, gleichzeitig genoss sie diese Phase, in der sie bis in alle Ewigkeit hätte bleiben können - gierig, geil, bebend.

Mr. X vögelte sie nach Strich und Faden, bis er von dieser Position genug zu haben schien, denn er zog sich aus ihr zurück und befahl ihr, sich auf den Rücken zu legen. Was sie auch tat. Hauptsache, er fickte sie gleich weiter, dachte sie, während sie sich herum rollte. Sie sah die lüsternen Augen, die sich gierig verengt hatten und auf ihren Brüsten klebten.

Sie hob mit ihren Händen ihren Busen lächelnd an, weil sie genau wusste, wie scharf das die Männer machte. Und richtig: Mr. X beugte sich nach vorn, versenkte seinen heißen Stab in sie und legte sich auf ihren Körper, um ihre Brüste zu lecken, zu kneten und zu massieren. Sie schlang triumphierend ihre Beine um seine Hüften, als sei sie eine Mausefalle und er die Maus. Sein Schwanz arbeitete in ihr, nicht zuletzt, weil sie ihn mit ihren Unterschenkeln in sich hinein presste, die sie auf seinen Hintern legte, und er sie mit zuckenden Hüften stieß.

Sie wölbte ihren Rücken und wand sich unter ihm, keuchte und stieß begeisterte Seufzer aus. Diese Reibung in ihr, sie war so geil, so intensiv! Mit jedem Stoß traf Mr. X auch ihre Kirsche, die weit offen lag und danach gierte, bis zum Bersten anzuschwellen und gereizt zu werden.

***

Marianne sah wieder auf die Uhr und beeilte sich, mit den verschiedenen Brötchensorten fertig zu werden. Sie mussten noch aufgehen, bevor sie sie in den Ofen schieben konnte. Dann würde sie noch ein wenig Kleingebäck wie Laugenbrötchen und Brezeln vorbereiten, bevor sie die Backstube säuberte und verschwinden konnte. Wenn nur ihre wahnsinnige Geilheit nicht wäre! Wieder wanderten ihre Gedanken zu dem Holzstab, mit dem sie es sich besorgen könnte. Die Versuchung war groß. Ihr Slip war bereits durchgesaftet, weil sie so nass bei all diesen Gedanken an Mr. X geworden war. Zwischen ihren Schenkeln vibrierte und zog es fast schmerzhaft, während sie mit ihren kräftigen Fingern den Brötchenteig durchwalkte. Allein wenn sie an ihren ersten Orgasmus bei diesem Kunden dachte, wurden ihre Knie schwach. Denn als dieser Mr. X sie so wunderbar heftig gestoßen hatte … … war sie innerhalb weniger Sekunden gekommen. Sie schrie und zuckte, während der Mann auf ihr laut keuchte und weiter in sie hämmerte, als ob er kein Pardon kannte. Und obwohl ihre Spalte ihn intensiv massierte, kam er noch immer nicht. Sie ließ den Orgasmus durch ihren Körper rauschen und war für Sekunden wie bewusstlos. Ihre Augen verdrehten sich vor Geilheit, trotzdem spürte sie den harten Stab in ihrer Möse, der sie unaufhörlich penetrierte. Mr. X legte seine Hände auf ihren prallen Busen, der unter ihm bebte, und saugte ihre Brustwarzen in seinen Mund. Es war fast schmerzhaft - und erregend dazu. Wusste er, was er in ihr anrichtete? Denn seine Zähne knabberten an ihr, der süße Schmerz entfachte ihre Lust neu und sie sah den Mann fast ungläubig an. Er grinste. »Ich bin noch lange nicht fertig mit dir«, raunte er und zog sich urplötzlich aus ihr zurück. Er stand auf und kniete sich neben ihren Kopf, hielt ihr seinen vibrierenden Schwanz hin. Sie nahm ihn zwischen ihre Hände, wichste ihn mit einer gekonnten Drehung, als ob sie Teigzöpfe zubereiten würde, und steckte sich seine Eichel in den Mund, um an ihr zu lecken. Sie konnte sich selbst schmecken.

***

Marianne kostete von dem Brötchenteig, weil er genau richtig gewürzt werden musste. Außer den Körnern fügte sie noch eine Kräutermischung hinzu und schmeckte die Masse ab. Salz war bereits vorhanden. Sie nickte zufrieden und dachte an den leicht salzigen Geschmack ihrer Möse, den sie von Mr. X’ Schwanz abgeleckt hatte. Sie stöhnte leise und presste ihre Scham gegen die Kante der Arbeitsfläche, ging dabei leicht auf die Fußballen und drückte ihr Schambein daran. Wenn sie doch nur Zeit hätte, um sich daran zu reiben! Oder es sich auf der Toilette selbst zu besorgen! Die Geilheit war beinahe nicht mehr auszuhalten. Wie gut, dass sie ausgerechnet heute einen Kunden hatte, der sie hoffentlich ordentlich durchvögelte. Marianne hoffte, dass dieser Freund von Mr. X sie heftig rannahm, denn ihre Lust brauchte auf jeden Fall mehr als einen Fick. Außerdem hoffte sie, dass er genauso großzügig wie Mr. X war. Sie machte sich daran, den Teig in Portionen aufzuteilen und diese zu Brötchen zu formen, auf das Backblech zu legen, einzuritzen - sie stellte sich ihre eigene Spalte dabei vor - und mit Körnern zu bestreuen. Dabei dachte sie darüber nach, ob sie nach dem ersten Abspritzen von Mr. X vielleicht ähnlich ausgesehen hatte: über und über besprenkelt.

***

Mr. X stöhnte, als er kam. Sein heißer Saft spritzte auf sie, besprenkelte ihren Körper mit weißer Milch, während sein Schwanz in ihren Händen zuckte. Wie schade, dachte sie im ersten Augenblick. Sie wäre gerade für die zweite Runde bereit gewesen. Aber Mr. X schien noch nicht fertig zu sein, denn seine Latte blieb hart, selbst als sie sie gründlich mit ihren Händen gemolken hatte. Überrascht blickte sie in die lüsternen Augen des Mannes. »Ich sagte doch: Ich bin noch lange nicht mit dir fertig«, grinste er sie an.

»Umso besser«, antwortete sie lächelnd und richtete sich auf. Sie setzte sich auf die Bettkante und kraulte seine Eier. Dann leckte sie seinen Schaft sauber, und Mr. X nahm mit seiner Fingerspitze etwas von den Tropfen von ihrer Haut und leckte sie ab. Seine Hand legte sich auf ihre große Brust und knetete sie genüsslich, während er langsam seine Hüften bewegte und dadurch seinen Schwanz in ihrem Mund hin und her schob. Sie war begeistert, weil er hart blieb.

»Leg dich noch mal hin, ja?«, bat er sie.

»Natürlich.« Sie legte sich auf den Rücken und Mr. X setzte sich auf ihren Bauch. Er drückte seine harte Latte ein wenig nach unten und rieb sie zwischen ihren großen Brüsten. Sie drückte sie zusammen, gab ihm dadurch Reibung. Seine Augen wurden wieder dunkel, denn als sie das Kinn nach unten drückte und ihren Mund etwas öffnete, leckte ihre Zungenspitze über seine Eichel - jedes Mal, wenn sie über ihren Brüsten zum Vorschein kam.

Es machte ihn so geil, dass er fast nicht aufhören konnte.

***

Das erste Brötchenblech wanderte in den heißen Ofen, und Marianne stellte sich vor, wie der Schwanz von Mr. X sich gefühlt haben musste, als er immer wieder in ihren ›Ofen‹ gewandert war. Sie glaubte, dass sie sich mindestens so heiß wie ein Backofen anfühlen musste, so scharf wie sie momentan auf einen Fick war. Eigentlich war diese Geilheit ganz praktisch, dachte sie schmunzelnd. Immerhin war sie trotz der frühen Uhrzeit, zu der sie in der Nacht aufgestanden war, hellwach. Das Adrenalin strömte durch ihre Adern, ihre Brüste und Spalte waren geschwollen - was wollte ein Mann mehr? Sie war so was von bereit, und wenn in diesem Augenblick ein Penisträger durch die Tür käme, würde sie sich vermutlich hemmungslos auf ihn stürzen und vögeln. Sie atmete tief durch. Dann versuchte sie, sich auf das Backen zu konzentrieren, indem sie weitere Bleche in den Ofen schob, konnte jedoch nicht verhindern, dass sie erneut an Mr. X denken musste.

***

Er vögelte ihre Brüste und keuchte, wenn seine Eichel ihre nasse Zunge berührte. Irgendwann hielt er es nicht mehr aus. Er wollte, dass sie auf ihm saß und ihn ritt. Es war eine der Stellungen, die sie am liebsten mochte, denn so konnte sie sich holen, was sie brauchte.

Mr. X rollte sich auf den Rücken und zog sie über sich. Ihre Brüste baumelten über seinem Mund, er schnappte nach ihnen und streckte seine Zunge raus. Sie wusste kaum, wo ihr der Kopf stand - er geilte sie mit seiner Zunge an ihren Nippeln auf und gleichzeitig mit seinem Schwanz, der sich zwischen ihre Schenkel drängte und darauf wartete, dass sie ihn zuritt.

Der Mann drückte ihre Hüften runter, also half sie kurz mit ihrer Hand nach, damit seine Latte den richtigen Weg fand. Sie nahm ihn mit kreisenden Hüften auf und stöhnte dabei. Meistens war die zweite Runde noch besser als die erste, das wusste sie aus Erfahrung. So war es auch hier: Sie hob und senkte ihr Becken, während Mr. X ihre prallen, großen Brüste gierig anstarrte und mit seinen Händen bedeckte. Hin und wieder hob er seinen Oberkörper, um über ihre Nippel zu lecken, ansonsten genoss er es, geritten zu werden. Sie stöhnte, wurde schneller, wippte auf ihm auf und ab. Ihre Brüste hüpften mit und geilten den Mann auf, sodass er mit wildem Knurren zum zweiten Mal kam und tief in ihr abspritzte. Sie führte ihre Hand an ihre Knospe und rieb sie, bis sie endlich explodierte, denn Mr. X hatte sie dazu ermuntert. Sie fragte sich, ob sie ihn wiedersehen würde.

***

Um sechs Uhr kam die zweite Schicht, die den Verkauf übernehmen würde. Lore Stakend begrüßte Marianne fröhlich, brachte ihre Tasche in den winzigen Personalraum und zog ihren Kittel an. Marianne half ihr, die fertigen Brote und Brötchen in die Körbe zu füllen, dann widmete sie sich den letzten Brötchen, die in dem heißen Ofen allmählich goldbraun wurden. Sobald sie fertig waren, füllte sie sie in einen Korb und brachte ihn zu Lore, die mittlerweile die ersten Kunden bediente.

Endlich Feierabend, dachte Marianne zufrieden und zog sich vor ihrem Spind den Bäckerkittel aus. Sie warf ihn in ihre Tasche, zog ihren Trenchcoat an und verabschiedete sich von Lore.

»Bis morgen!« Dann eilte sie zu ihrem Wagen, um das fünfzig Kilometer entfernte Hotel aufzusuchen, wo sie den Freund von Mr. X treffen würde.

Die lange Fahrt machte ihr nichts aus. Es war ihr lieber, ihre geilen Kunden weit entfernt zu treffen, als dass die Gerüchte in dem Ort, wo sie als Bäckerin arbeitete, aufkochten. Das Hotel bot einen nahen Parkplatz an. Marianne stellte sich darauf und eilte in das reservierte Zimmer, um sich frisch zu machen. Glücklicherweise hatte sie noch etwas Zeit, um sich den Duft der Brötchen von der Haut zu waschen und sich umzuziehen. Denn seitdem sie morgens ständig geil und mit nasser Spalte in der Backstube stand, packte sie sich eine zweite Garnitur Dessous ein. Bald würde ihr neuer Kunde kommen, in mehr als einer Hinsicht. Sie hörte schon Schritte vor der Tür und schaffte es gerade noch, den BH zu verschließen und sich lächelnd zu dem Mann umzudrehen, der voller Vorfreude das Hotelzimmer betrat.

Die scharfe Schnecke

Nadja band den schönen Rosenstrauß zusammen, den sie mit etwas Schleierkraut ergänzt hatte, und wickelte ihn in raschelndes Papier ein. Dann übergab sie ihn dem Herrn, der lächelnd vor ihr stand und seine Geldbörse gezückt hatte.

»Das macht zwölf Euro fünfzig, bitte.« Sie lächelte freundlich. Der Mann bezahlte, nahm den Strauß und verabschiedete sich.

Sie sah ihm nachdenklich hinterher. Der Kunde erinnerte sie an letzte Woche, als sie sich mit einem Typen getroffen hatte, der ihm ähnlich sah. Dieser Typ war supersanft und zärtlich gewesen, hatte sie sogar mit seinem Mund verwöhnt und war mit einem geilen Stöhnen gekommen. Als er sich verabschiedete und ihr ein zusätzliches Trinkgeld in die Hand drückte, hatte er ihr zugeraunt, dass er sich wieder melden würde.

Seitdem Nadja sich vor über einem Jahr auf dieser Webseite angemeldet hatte, verdiente sie unglaublich gut. Tagsüber verkaufte sie Blumen und in der Nacht ihren Körper. Ihre Entscheidung, heiße Nächte mit fremden Männern zu verbringen, hatte sie jedoch nicht vom Geld abhängig gemacht. Sie liebte Sex in allen möglichen Variationen und Stellungen, Hauptsache, er war sanft und liebevoll. Auf der Webseite war ihr Nickname ›Blümchenschnecke‹ sozusagen Programm, denn die Männer, die sie mit diesem Namen anzog, sodass sie sie für eine Nacht buchten, mochten es ebenfalls zärtlich. Und mit ihrem kleinen Hobby als Nebenverdienst konnte sie inzwischen sowohl ihre hübsche Eigentumswohnung abbezahlen als auch eine zusätzliche Wohnung anmieten, in der sie ihre nächtlichen erregenden Sessions abhielt.