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Persönlich, nahbar und voller Menschlichkeit – mitreißend erzählte Erinnerungen von Barbara Honigmann, der »Meisterin des biographischen Porträts« Deutschlandfunk »Eigentlich war es kein Kreis, eher ein Kosmos, ein Universum, das mich in meiner Kindheit und Jugend umstrahlte.« Barbara Honigmann erzählt vom Leben und Überleben der Freunde ihrer Eltern, die den Lagern der Nazis und des Gulag entkamen. Junge jüdische kommunistische Intellektuelle, die für ihre Ideale teuer bezahlten und von denen einige doch immer wieder Auswege fanden. Mischka zum Beispiel brachte in ihrer Moskauer Zweizimmerwohnung in den Siebzigerjahren Dichter und Dissidenten zusammen, die dem Sowjetregime die Stirn boten. Vor dem Hintergrund der mörderischen Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts bestechen diese mitreißend erzählten Erinnerungen an Bekannte, Gefährten, geliebte Menschen vor allem durch ihre Freundlichkeit, ihre Wärme, ihren Witz.
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Seitenzahl: 117
Veröffentlichungsjahr: 2026
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»Eigentlich war es kein Kreis, eher ein Kosmos, ein Universum, das mich in meiner Kindheit und Jugend umstrahlte.« Barbara Honigmann erzählt vom Leben und Überleben der Freunde ihrer Eltern, die den Lagern der Nazis und des Gulag entkamen. Junge jüdische kommunistische Intellektuelle, die für ihre Ideale teuer bezahlten und von denen einige doch immer wieder Auswege fanden. Mischka zum Beispiel brachte in ihrer Moskauer Zweizimmerwohnung in den Siebzigerjahren Dichter und Dissidenten zusammen, die dem Sowjetregime die Stirn boten. Vor dem Hintergrund der mörderischen Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts bestechen diese mitreißend erzählten Erinnerungen an Bekannte, Gefährten, geliebte Menschen vor allem durch ihre Freundlichkeit, ihre Wärme, ihren Witz.
Barbara Honigmann
Mischka
Drei Porträts
Hanser
Cover
Über das Buch
Titel
Fußnoten
Über Barbara Honigmann
Impressum
Mischka
Max und Yvette
Peter Thomas Klaus Wolfgang
Eigentlich war es kein Kreis, eher ein Kosmos, ein Universum, das mich in meiner Kindheit und Jugend umstrahlte, umschloss und beschränkte mit seinen vielförmigen, mäandernden, ineinandergreifenden oder parallelen, in späteren Jahren auch auseinanderstrebenden Bahnen. Dieser Kosmos ersetzte mir die Familie, die ich nicht hatte. Auch meine Eltern hatten ja keine Familie, keine Eltern oder Geschwister oder sonst Verwandte, die meisten waren tot, und viele waren in den fremden Ländern geblieben, in die sie geflohen waren, und meist hatten sie sich schon in den Jahren ihrer Jugend von ihren Familien entfernt, als sie im jugendlichen Überschwang aus ihren gutbürgerlichen Familien aufgebrochen waren, um revolutionären Ideen zu folgen. Die meisten waren deshalb in Berlin gelandet, das in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts, im Gegensatz zu ihren oft provinziellen Herkunftsorten wie Brünn und Graz und Riga oder Kowno, nicht nur eine brodelnde, in jeder Hinsicht anregende und aufregende Stadt war, sondern auch eine der Hauptstädte der Komintern, der Kommunistischen Internationale, neben Moskau die Hauptstadt der kommunistischen Bewegung. Das war der Ort und die Zeit, in der dieser Kreis entstand, alle stammten wie gesagt aus bürgerlichen, wenn nicht sogar großbürgerlichen jüdischen Elternhäusern, wie Mischka und Paul, deren Väter Großindustrielle waren, die beiden Schwestern Rabinowitsch aus Kowno, die in Berlin ihre späteren Ehemänner trafen, die ungarischen Micky und Gyury, die nach dem Scheitern der ungarischen Räterepublik 1919 zuerst nach Wien geflohen waren, wo sie meine Mutter kennenlernten, und dann nach Berlin, genauso wie Irén und ihr Mann Aladár, die ebenfalls aus Budapest geflüchtet waren. Hilde war als Brunhilde Rothstein noch im galizischen Tarnopol geboren, später aber in Frankfurt aufgewachsen, wo ihre mütterliche Familie herkam und der Vater ein Geschäft eröffnen konnte; dort ging sie zur Schule, verkürzte ihren Namen auf Hilde und pflegte für den Rest ihres Lebens den hessischen Dialekt und die nostalgische Erinnerung an Frankfurt. Mischka war aus Moskau von der Partei nach Berlin delegiert worden. Sie alle waren mehr oder weniger um die Inprekorr gescharrt, die Zeitschrift der Komintern, die in Deutsch, Englisch, Französisch und noch einigen anderen Sprachen erschien, um die kommunistischen Ideen in Europa zu verbreiten, natürlich in der sowjetischen Auslegung, deren glühende Anhänger damals alle in diesem Freundesuniversum waren. Nach der Machtergreifung der Nazis in Deutschland wurde die Zentralredaktion nach Paris verlegt und die Zeitung von dort weitervertrieben, zum Teil über die Schweiz, von wo sie Hilde, die inzwischen von der Partei dorthin abkommandiert worden war, nach Deutschland hinüberschmuggelte, bis sie dabei erwischt wurde, für ein Jahr ins Gefängnis kam und danach nach Polen abgeschoben wurde. Von dort fand sie jedoch Mittel und Wege, sich nach Paris abzusetzen und weiter in der Redaktion der Inprekorr zu arbeiten, deren letzte Nummer 1938 erschien.
Zu diesem Zeitpunkt hatten auch schon alle anderen aus dem Freundeskreis Berlin und Deutschland und Wien und Österreich verlassen und Zuflucht in der Schweiz, in Frankreich, in Großbritannien und in den USA gesucht. Mischka allerdings war von der Partei nach Moskau zurückbeordert worden, und damit war ihr ein noch schrecklicheres Schicksal beschieden, denn als die Freunde, die in den westlichen Exilen überlebt hatten, nach dem Ende des Krieges wieder zurückkehrten, musste Mischka in Sibirien noch zehn Jahre auf das Ende ihrer Verbannung warten.
Irén war aus dem Exil in Frankreich nach Budapest zurückgekehrt, arbeitete wieder für die Kommunistische Partei, die nun dort an der Macht war, wurde Pressesprecherin des Parteivorsitzenden János Kádár und stieg sogar zur Präsidentin des ungarischen Journalistenverbandes auf. Und wahrscheinlich wegen dieser prominenten Stellung in der Parteihierarchie blieb sie dann bei den Gesprächen und Diskussionen mit den Freunden über Politik besonders diskret, nachdem sich die revolutionäre Glut im Freundeskreis in späteren Jahren in verschiedenen Abstufungen deutlich abgekühlt hatte. Sie aber hielt der Partei die Treue, obwohl ihr Mann schon im Pariser Exil »liquidiert« worden war, wie sich Irén jedoch erst viele Jahre später eingestand. Er war ein avantgardistischer Dichter, hatte seinen jüdischen Namen irgendwie magyarisiert. Ursprünglich hieß er Korach, was eigentlich ein ungewöhnlicher jüdischer Name ist und sicher eine Verdrehung, da Korach doch der Anführer der »Rotte Korach« war, der, von priesterlichem Geschlecht, die Rebellion gegen Moses anführte und dann mitsamt seiner Rotte von der Erde verschlungen wurde. Doch dem avantgardistischen Dichter, Iréns Mann, erging es auch nicht besser, denn er starb jung und gesund, ähnlich geheimnisvoll, unter ungeklärten Umständen, eines frühen Morgens im Jahre 1937, nachdem er abends in einem Pariser Restaurant mit anderen Genossen der Komintern zu Abend gegessen hatte. Erst sehr viele Jahre später gestand sich Irén ein, dass er bei diesem Essen wohl vergiftet worden war. Denn parallel zu dem Terror der Nazis in Deutschland wurde zur gleichen Zeit auch in der Sowjetunion, wie es Mischka dort erfahren musste, gesäubert, verhaftet, liquidiert, zum Beispiel durch Vergiften, das war wohl manchmal praktischer als Erschießen, besonders im Ausland.
Der alte Freundeskreis traf sich dann in den sechziger und siebziger Jahren oft in Budapest, wo Irén für alle großzügig Plätze in den Ferienheimen der Partei in den Budapester Hügeln, am Balaton oder am Donauknie reservierte; ich begleitete meine Mutter oft dorthin, manchmal waren auch Kinder dabei, später Jugendliche so wie ich, sie waren meine Freunde, so etwas wie meine Cousins und Cousinen, aber oft kam ich auch allein mit meiner Mutter und tauchte in den Kosmos ein, der mir die Familie ersetzte.
Aus Wien, wo sie jetzt zum Teil wieder lebten und das auch nicht so weit von Budapest entfernt liegt, brachten sie mir, meiner Mutter und Irén unendlich viele West-Geschenke, Kleider, Kosmetik, aber auch Bücher und Platten mit. Aber nicht nur wegen der Geschenke liebte ich diese Treffen und fühlte mich als Teil einer Familie. Später brachte ich manchmal meine Freunde aus Berlin mit dazu, und wir genossen die großzügigen Residenzen auf dem Budapester Rosenhügel oder am Donauknie, dort gingen wir aber nicht etwa spazieren oder wandern oder schwimmen, sondern saßen und diskutierten vom Frühstück bis in die Nacht und hörten dabei die neuesten Platten mit den entsprechenden Hits der Beatles oder der Stones.
Im Jahre 1967 brachten die Freunde aus Wien das im Westen gerade auf Deutsch erschienene Buch Marschroute eines Lebens von Jewgenija Ginsburg mit. Der erste Satz lautet: »Das Jahr 1937 begann genau gesagt schon 1934. Genauer gesagt, am 1. Dezember 1934. Morgens um vier schrillte das Telefon.« Es gibt nicht viele Bücher, von denen ich sage, sie hätten mein Leben verändert, aber dieses griff wirklich in mein Leben ein, ja, es klärte mich mit der langen Erzählung der Odyssee von Verhaftung und Zuchthaus, Einzelhaft und Folter, Deportation und Zwangsarbeit im Gulag in Workuta, Kolyma, Magadan auf. Dieses Wort, GULAG, die russische Abkürzung für »Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager«, wurde wenig später von Alexander Solschenizyn mit seinem Buch Archipel Gulag in den Weltwortschatz eingebracht.
Jewgenija Ginsburg war eine enge Freundin von Mischka, und Mischka, die nach der Verbannung nun wieder in Moskau lebte, hatte, wie einige andere Freunde auch, das Manuskript der Marschroute mit drei, vier Durchschlägen abgetippt und weiterverteilt an Freunde, die es jeweils auch wieder mit drei, vier Durchschlägen abtippten, so dass es dann zunächst im Samisdat, sam heißt auf Russisch selbst, also im Selbstverlag erschien, bevor es im Tamisdat, tam heißt dort, also im Ausland gedruckt wurde, zuerst in Italien und dann bald auch in verschiedenen Übersetzungen und 1967 eben auch auf Deutsch erschien.
Das erfuhr ich natürlich erst später, als Mischka es mir in ihrer Küche erzählte, in der auch oft Jewgenija Ginsburg mit herumsaß. Meinen ersten Besuch bei Mischka in Moskau hatte mir Hilde vermittelt, ihm folgten während einiger Jahre, ich war inzwischen Studentin, noch viele andere Besuche, und wie schon bei Irén in Budapest schauten dann auch mehrere meiner Berliner Freunde vorbei, wurden empfangen, weitergereicht und entdeckten dabei, so wie ich, eine neue Welt, die Welt der sowjetischen Dissidenten-Bewegung der frühen siebziger Jahre, die uns DDR-Kindern von Kommunisten noch viel verschlossener war als die jenseits des Eisernen Vorhang, mit der es ja in dem Kosmos der Remigranten in den westlichen Ländern vielfältigen Verkehr und Austausch gab.
Zu jedem Einzelnen aus diesem Kreis, dem Kosmos, dem Universum, hatte ich ein besonderes Verhältnis, ein engeres oder distanzierteres, jeder von ihnen umsorgte mich auf seine Art. Zwei Frauen jedoch, Mischka und Hilde, waren mir auf gewisse Weise noch inniger verbunden, sie kannten sich beide auch am längsten durch die Parteiarbeit in der ehemaligen Berliner Komintern-Zelle. Sie waren beide kinderlos geblieben, und das war vielleicht der Grund, warum sie mich gewissermaßen als Tochter adoptierten, in der Rolle von Mitmüttern oder Nebenmüttern. Beide haben mich in ihrer »Mutterrolle« in zwei Sphären geleitet, die ansonsten weniger hell beleuchtet, sondern fast unsichtbar am äußeren Rand des Universums der alten Kommunistengarde geblieben waren, die jüdische und die dissidentische Sphäre. Obwohl alle in diesem Kreis jüdisch waren, schien das ohne Gewicht zu sein, außer für Hilde, die in der DDR keine ganz so prominente Stellung im Parteiapparat hatte wie Irén in Budapest, jedoch als Chefredakteurin eines sehr beliebten Magazins einen gewissen Freiraum beanspruchen konnte. Sie hatte sich aus ihrer Jugendzeit in der jüdischen Schule und vor allem bei den jüdischen Pfadfindern in Frankfurt noch einen zionistischen Schwung erhalten, den sie hoffte, mir übermitteln zu können. Zu dem Freiraum, den ihr die DDR gewährte, gehörte nämlich auch die jährliche Reise nach Israel, dorthin hatten sich einige Verwandte aus Frankfurt und Tarnopol retten können, was ihren Eltern und ihrer Schwester nicht geglückt war, die wurden in der Schoa umgebracht. Hilde sprach mir von Israel und einer jüdischen Zusammengehörigkeit, die sonst in diesem Kreis eigentlich unausgesprochen blieb, obwohl sie so selbstverständlich war.
Und sie war es also auch, die mich zu Mischka nach Moskau schickte, die dann meine zweite Mitmutter wurde. Hilde kannte mein Projekt, zum Abschluss meines Studiums der Theaterwissenschaft eine Arbeit über Wsewolod Meyerhold, diesen avantgardistischen russischen Theatermann, zu schreiben und über ihn zu forschen. Sicher wollte mir Hilde durch den Kontakt mit der Moskauer Mischka, ihrer alten Komintern-Freundin und Genossin, nicht nur den Zugang zu meinen Theaterforschungen erleichtern, sondern auch den zu dieser anderen Sphäre in der sowjetischen Welt ermöglichen, der verdeckten, ja dissidentischen, die ansonsten im Dunkeln blieb. Im Übrigen fuhr Hilde nie nach Moskau, keiner aus dem Kreis der alten Freunde fuhr je nach Moskau; diese Stadt, dieses Land, die Sowjetunion, der doch früher ihre ganze Liebe galt, hat keiner von ihnen je betreten.
Mischka in Moskau war die erste Person, die mir nach der Lektüre von Jewgenija Ginsburgs Buch nun sozusagen leibhaftig die schwarze Sphäre des kommunistischen Kosmos eröffnet hat, die von den alten Freunden wenn nicht geleugnet, so doch eher beschwiegen wurde, ähnlich der jüdischen Sphäre, als ob diese beiden Aspekte den Raum ihres weiten Kosmos einschränkten. Eine neue Topografie eröffnete sich mir, die Ortsnamen Workuta, Kolyma, Magadan fügten sich nun zu denen, die ich mein ganzes Leben vorher gehört hatte, Auschwitz, Theresienstadt, Buchenwald sowie die Flucht- und Emigrationsrouten nach England, nach Amerika, nach Palästina, nach Schanghai.
18.10.1972
Moja Dotschenka, dorogaja moja dewotschka, liebes Töchterchen, mein liebes Mädchen!
Im November wird das Taganka-Theater in Berlin gastieren und Juri Ljubimow in der Akademie auftreten und über sein Theater sprechen, Du musst Dich noch erkundigen, wann genau. Es wäre wichtig, dass Du hingehst! Du hörst Dir seinen Vortrag an und meldest Dich dann bei der Diskussion, erzählst von Deinen Eindrücken, die Du hier schon von seinem Theater hattest, so viele Leute in Berlin werden das nicht von sich sagen können, und dann versuchst Du, Dich hinterher direkt an ihn zu wenden. Fragst ihn, ob ein Praktikum an seinem Theater für Dich möglich wäre. Sage ihm auch gleich, dass Du in Moskau Bleibe und Verpflegung hast und es Dir einzig und allein um die Arbeit und die Erfahrung am Taganka-Theater geht.
Ansonsten viel Aufregung und Sorgen hier. Eine Freundin von mir, wir sind zusammen im Gefängnis gewesen, wollte Selbstmord begehen. Man hat sie gerettet, aber sie liegt nun in einem fürchterlichen Zustand im Krankenhaus. Da sie niemanden hat, der sich um sie kümmert, laufe ich nun jeden Tag ins Krankenhaus.
Ich freue mich so sehr auf Deinen Besuch und Aufenthalt hier!
Ich umarme Dich
Deine Mischka
Natürlich eilte ich zu der Veranstaltung in der Akademie der Künste, stellte meine Frage und bereitete dann meine Reise nach Moskau vor. Nachdem ich Moskau schon einmal mit einer Reisegruppe besucht hatte, das war unauffälliger und weniger aufwendig, reichte ich nun die Papiere zum Erhalt eines Visums ein. Damit begann eine endlose Prozedur von Formularen, die auszufüllen waren und in denen ich Mischkas vollständigen Namen, meiner Gastgeberin also, einzutragen hatte, den ich so überhaupt erst erfuhr, Wilhelmine Hermannova Slawusdkaja hieß sie nämlich in aller Länge, geborene Magidson. Später reichte ich auch Anträge ein, um Mischka nach Berlin einzuladen, das war dieselbe bürokratische Prozedur. »Ich habe eingereicht«, hieß die Formel, die in diesen Jahren immer wieder ausgesprochen wurde, für die Reisen hin oder her, gefolgt von genaueren Angaben zu dem, was beim Einreichen und später bei der Ankunft, Anmeldung und Registrierung beim Moskauer OVIR, dem Wohnbezirksamt, noch zusätzlich hinübergereicht werden sollte, am besten Bargeld, Dollars natürlich, aber auch Zigaretten, Kosmetik, Unterwäsche oder Strumpfhosen für die Beamtinnen. Dafür schämte sich niemand in Moskau, nicht beim Geben und nicht beim Nehmen. In Berlin waren sie etwas gehemmter.
