3,49 €
Mutegi Atieno ist überrascht, als er entdeckt, dass es sich bei dem Mann, der in einem kaputten Pick-up Truck am Straßenrand gestrandet ist, um seinen Gefährten handelt. Seine erste Annahme erweist sich als falsch, und er erfährt, dass die Frau und das Baby bei Ben Moore nicht seine Frau und seine Tochter sind, also hat Mutegi tatsächlich eine Chance, den Menschen zu beanspruchen. Aber zuerst müssen Mutegi und seine Freunde das Trio vor dem sadistischen Ex-Mann von Bens Schwester retten. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der Mann Ben und Cassie durch drei Staaten gejagt hat, um seine Tochter zurückzuholen, obwohl das Gericht ihn für ungeeignet hielt. Wenn es Mutegi gelingt, die Geschwister vor dem Verrückten zu retten, kann er dann auch einen Weg finden, seinem menschlichen Gefährten zu sagen, dass er ein Wandler ist? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 22.500 Wörter
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2019
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
ÜBER CHARLIE RICHARDS
LESEPROBE:
Mutegis Süßer
Mutegi Atieno ist überrascht, als er entdeckt, dass es sich bei dem Mann, der in einem kaputten Pick-up Truck am Straßenrand gestrandet ist, um seinen Gefährten handelt. Seine erste Annahme erweist sich als falsch, und er erfährt, dass die Frau und das Baby bei Ben Moore nicht seine Frau und seine Tochter sind, also hat Mutegi tatsächlich eine Chance, den Menschen zu beanspruchen. Aber zuerst müssen Mutegi und seine Freunde das Trio vor dem sadistischen Ex-Mann von Bens Schwester retten. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der Mann Ben und Cassie durch drei Staaten gejagt hat, um seine Tochter zurückzuholen, obwohl das Gericht ihn für ungeeignet hielt. Wenn es Mutegi gelingt, die Geschwister vor dem Verrückten zu retten, kann er dann auch einen Weg finden, seinem menschlichen Gefährten zu sagen, dass er ein Wandler ist?
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 22.500 Wörter
CHARLIE RICHARDS
Mutegis Süßer
Kontras Menagerie 1
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Mutegi’s Sweet One“:
Charlie Richards
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2019
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:
Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.
Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.
Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
Bitte beachten:
Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Für Jaime, meinen Pferdetrainer, für deine Bereitschaft, deine ehrliche Meinung zu den Vor- und Nachteilen meiner potenziellen Springpferde abzugeben.
Mutegi Atieno fegte den Freeway hinunter, und seine Harley grollte zwischen seinen Schenkeln, als er die Gang seines Alphas die kurvenreiche Straße entlang führte. Er dachte an die Leute zurück, die sie vorhin nach dem Frühstück verlassen hatten. Sein Freund, Brad Nadeau, hatte seinen Gefährten gefunden und sich entschieden, bei dem Rudel des Mannes zu bleiben. Mutegi würde ihn vermissen, nachdem sie über zwanzig Jahre Teil der gleichen Biker-Gang gewesen war. Er hatte sich zu ihnen gesellt, da er von seiner Familie verstoßen wurde, weil er sich als schwul outete, und sich in den Vereinigten Staaten gestrandet wiederfand.
Er warf einen Blick in den Rückspiegel auf all die Männer, die ihn umgaben, und lächelte. Mutegi und seine Freunde hatten die vorherrschenden Vorstellungen anderer Gestaltwandler als falsch erwiesen. Viele bigotte Leute dachten, es sei unmöglich, dass Wandler schwul sein konnten, aber jeder in ihrer Gang war schwul, alle dreizehn Mitglieder. Eine weitere lächerliche Vorstellung war, dass Gruppen mit Mitgliedern verschiedener Spezies nicht funktionieren konnten, aber in ihrer Gang gehörten keine zwei Personen der gleichen Art von Wandler an. Sie alle wurden von Kontra angenommen, ihrem de facto-Alpha, und sie alle funktionierten gut zusammen.
Als er an diesem Morgen an erster Stelle fuhr, entdeckte Mutegi einen Truck, der ein Stück weiter voraus am Straßenrand stand, offenbar mit einer Panne. Die Hügelkuppe, die sie gerade erreicht hatten, gab ihm eine gute Gelegenheit, um das gestrandete Fahrzeug zu betrachten. Nachdem es auf den kurvigen Bergstraßen keinen weiteren Verkehr gab, bot die erhöhte Motorhaube des heruntergekommenen 56er Pick-ups einen verkommenen Gegensatz zu den unberührten, hoch aufragenden Bäumen zu beiden Seiten von ihnen.
„Kontra, am Fuß des Hügels steht ein Fahrzeug. Es scheint eine Panne zu haben. Die Haube ist oben, und ich sehe zwei Erwachsene in der Nähe stehen. Möchtest du anhalten und sehen, ob wir ihnen helfen können?“, fragte er über das Mikrofon in seinem Helm.
Nach einer Pause antwortete Kontras tiefe Stimme: „Sicher, Mutegi. Ich werde Adam und Yuma zu dir schicken. Der Rest von uns wird ein Stück zurück bleiben. Es macht keinen Sinn, sie zu erschrecken, indem wir als ganzer Haufen über sie hereinbrechen.“
Das Herz aus Gold des massigen Grizzlywandlers erstaunte Mutegi immer wieder aufs Neue. Der Mann versuchte, es hinter seinen Tätowierungen, dem Ziegenbärtchen und seiner wilden Erscheinung zu verbergen, und der Mann konnte heftig sein, unheimlich heftig. Er war immerhin ein Grizzly. Aber an dem gelegentlich gequälten Ausdruck in den Augen des Mannes erkannte Mutegi, dass es einigen schlimmen Scheiß in der Vergangenheit des Wandlers gab. Kontra Belikov blieb immer stehen, um zu helfen, wenn er es konnte, und mehr als einmal fragte Mutegi sich, ob Kontra es als eine Art Buße betrachtete.
Mutegi erreichte den Fuß des Hügels, verlangsamte sein Motorrad und brachte es drei Meter hinter dem Truck zum Stehen. Als er sein Bein rüber geschwungen und seinen Helm ausgezogen hatte, wusste er, dass die Menschen ihre Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet hatten. Die beiden Personen wechselten einen Blick, dann ging der Mann langsam, vorsichtig auf ihn zu. Mutegi wusste, dass viele Leute Biker einschüchternd fanden.
Er hob die Mundwinkel in einem Lächeln und hoffte, ihre Nervosität etwas zu lindern. „Hallo, zusammen“, grüßte er, hielt seinen Ton ruhig und freundlich. „Kein Sprit mehr?“ Wenn es so einfach wäre, könnten sie leicht helfen. Jeder Biker führte in einer Satteltasche einen Kanister mit siebeneinhalb Litern Benzin mit sich. Es wäre übel bei einem Unfall, aber diese Maßnahme hatte sie schon mehrmals vor dem Liegenbleiben gerettet.
„Nein, der Motor ist überhitzt, als wir über den Hügel fuhren, also haben wir angehalten, um ihn abkühlen zu lassen. Der Truck sprang wieder an, aber dann begann er zu qualmen, also mussten wir stehenbleiben“, gab der Mann sichtlich ungern zu.
Mutegi nickte und hörte, wie die Motorräder der anderen Wandler hielten. „Mein Freund Adam ist Mechaniker. Möchten Sie, dass er einen Blick darauf wirft?“
Der Mensch zögerte immer noch, also trat er vor, überwand die letzten zwei Meter zwischen ihnen und streckte eine Hand aus. „Ich heiße Mutegi Atieno. Wir berechnen Ihnen keine Kosten. Es gibt keine Stadt fünfzig Kilometer in beide Richtungen und der Verkehr ist auf dieser Straße dünn.“ Er grinste. „Wir sind vielleicht eine raue Biker-Gang, aber wir möchten nur helfen.“
Schließlich lächelte der Mann und legte seine Hand in Mutegis. „Ja, Entschuldigung. Es war nur ein schlechter Tag bisher. Ich glaube, ich sollte einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen, nicht wahr? Ich bin Ben. Ben Moore.“
Die Worte machten für Mutegi keinen Sinn. Sein Gehirn hatte abgeschaltet, sobald der Mensch seine schwielige Hand in seine gelegt hatte, und der Duft des Mannes in seine Nase gekrochen war. Gefährte! Sein Tier schrie sein Verlangen, den Mann zu beanspruchen, heraus. Mutegi bemühte sich, sein Warzenschwein zu kontrollieren, und ermahnte es. Er konnte den Menschen nicht einfach anspringen. Das würde den Mann sicherlich ausflippen lassen. Außerdem stand eine Frau in der Nähe der Motorhaube, und dem Weinen nach zu urteilen, lag ein Baby in dem Autositz, der in der Mitte der Sitzbank des kleinen Pick-ups angeschnallt war – wahrscheinlich seine Frau und sein Kind. Scheiße!Was für ein Pech!
Offensichtlich hatte er zu lange gestarrt, denn der Mann zog diskret seine Hand zurück. Mutegi kam wieder zu sich und nickte. „Richtig.“ Er drehte sich um und sah Adam und Yuma, die beide interessierte Blicke auf ihren Gesichtern hatten. „Adam, er sagt, der Motor ist überhitzt. Nachdem sie ihn abkühlen gelassen hatten, dauerte es ein paar Minuten, aber dann fing er an zu qualmen.“
„Nun, fick mich. Das hört sich nach einer kaputten Zylinderkopfdichtung an“, murmelte Adam schroff. „Ich werde einen Blick darauf werfen.“
Adam ging auf die Motorhaube zu, woraufhin die Frau sich auf sie konzentrierte. Sie legte eine Hand auf Bens Arm, zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Ben drehte sich zu ihr um. Mutegi versuchte, nicht vor Eifersucht zu knurren, aber er wusste, dass er nicht so recht erfolgreich war, als Yuma die Brauen hochzog.
Er starrte in die Bäume, nicht bereit, dem fragenden Blick des kleinen Wandlers zu begegnen. Yuma wandte sich an Ben und grinste. „Wohin fahrt ihr?“
„Minneapolis, Minnesota. Meine Eltern wohnen dort oben“, sagte er, und der vorsichtige Ausdruck kehrte wieder in seine Augen zurück.
„Oh, das ist eine schöne Gegend. Ich liebe es im Winter, der ganze Schnee und das Eis. So schön.“ Yuma grinste und betrachtete die schlanke Gestalt der Frau. „Ich wette, Ihre Frau würde toll aussehen in einem rosa Schneeanzug, wie sie sich auf einem Schneemobil an Ihnen festhält. Ein absolut atemberaubendes Bild.“
Die Augen der Frau weiteten sich, und sie sah Ben an. Ben starrte den kleinen Gestaltwandler an. „Was zur Hölle soll das heißen?“
Yumas Brauen hoben sich überrascht, und er bedeckte seinen Mund mit der Hand. „Oh, es tut mir leid. Meine Freunde sagen mir immer, dass ich auf meine Worte achten soll. Ich scheine keinen Hirn-zu-Mund-Filter zu haben.“ Dann kicherte er. „Ich bin schwul, also glauben Sie nicht, dass ich mich an Ihre Frau ranschmeißen will. Das tue ich nicht.“ Er zwinkerte der Frau zu. „Nichts für ungut, Schätzchen, aber ich würde nicht wissen, was ich mit Ihnen machen soll!“
Das brachte die Frau dazu, zusammen mit Yuma zu lachen. „Ich kann sehen, dass das ein Problem wäre“, antwortete sie. „Ich bin Cassie“, fügte sie hinzu, und streckte die Hand aus. „Cassie Moore.“
Statt ihre Hand zu schütteln, ergriff Yuma sie, legte sie auf seinen Arm und führte die Frau in Richtung der Fahrerkabine des Pick-ups. „Ich sehe, Sie haben ein kleines Junges im Truck. Wie alt ist sie?“
„Sie ist acht Monate …“
Der Rest des Gesprächs war für Mutegi verloren, weil Ben diese Gelegenheit nutzte, um näher an ihn heranzutreten. „Hm. Man würde meinen, sie wären beste Freunde, die sich lange nicht gesehen haben“, sagte er, neigte den Kopf und beobachtete, wie seine Frau mit Yuma sprach.
Mutegi grinste. „Yuma hat diesen Effekt auf Leute.“
„Und Sie haben kein Problem damit, dass er …“ Ben winkte mit der Hand, aber Mutegi wusste, was der Mann fragte.
„Nein. Yuma ist ein guter Mann“, beharrte Mutegi. Nun, war das nicht einfach beschissen? Ben war nicht nur verheiratet und hatte ein Kind, sondern er war auch ein Schwulenhasser. Mutegi widerstand dem Drang zu seufzen. Nicht nur, dass seine Familie ihn beschissen hatte, und ihn ohne Geld und irgendeine Möglichkeit, in seine Heimat in Afrika zurückzukehren, in den Vereinigten Staaten sitzengelassen hatte, das Schicksal verarschte ihn auch noch. Er warf einen Blick über die Schulter. Zumindest hatte er noch seine Wandler-Gang.
Adam rettete ihn davor, sich zu überlegen, wie er Small Talk machen sollte. „Nun, ich habe eine gute Nachricht und eine schlechte Nachricht.“
„Sagen Sie mir lieber zuerst die schlechte Nachricht“, murmelte Ben mit hängenden Schultern.
Mutegi widerstand dem Drang, einen Arm um den Mann zu legen und ihn so zu trösten, denn er wusste, dass der Kontakt nicht willkommen sein würde. Adam wischte sich die Hände an einem Lappen ab, den er aus seiner Gesäßtasche zog, und antwortete: „Der Zylinderkopf ist kaputt gegangen, als der Truck überhitzt hat. Jetzt läuft Frostschutzmittel in die Benzinzufuhr, was zu der hübschen Rauchsäule führt. Ihr werdet einen Abschleppwagen brauchen.“
Bens Gesicht wurde blass. „Was ist dann die gute Nachricht?“
Grinsend sagte Adam: „Wenn wir erst einmal in einer Stadt angekommen sind, kann ich ihn reparieren und es kostet euch nur das Ersatzteil. Es wird nicht mal lange dauern. Vielleicht einen Tag oder so.“
„Warum sollten Sie das machen?
