Nehmt den Seiteneingang - Peter R. Blank - E-Book

Nehmt den Seiteneingang E-Book

Peter R. Blank

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Beschreibung

Als Ende des Jahres 2019 von einem sehr aggressiven Virus - SARS-CoV-2, berichtet wurde, welches in der Millionenmetropole Wuhan aufgetreten sei und sich sehr schnell verbreite, nahm man die Nachricht interessiert hin, ekelte sich nur davor, dass es auf einem Fischmarkt auch geschlachtete Fledermäuse zu kaufen gab. Beruhigend war, dass die chinesische Regierung scheinbar alles im Griff hatte und dass sie als eine der Notmaßnahmen Wuhan mit 11 Millionen Einwohnern abgesperrt hatte. Wuhan kannte damals niemand und China war weit entfernt. Dass man in nur einer Woche ein 1000 Bettenkrankenhaus bauen konnte und bereits schon am achten Tag die ersten Patienten behandelte, war nach unseren Erfahrungen mit dem Flughafen BER in Berlin etwas abenteuerlich und wenig glaubwürdig. Die Situation spitzte sich in den Folgewochen allerdings dramatisch zu, als in Bergamo in Italien die Krankheit epidemisch ausbrach und das Militär die vielen an Corona gestorbenen Menschen mit LKWs abtransportieren musste. Das war schockierend. In Folge sprach die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits am 30. Januar 2020 von einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite und stufte im März 2020 die von dem Virus verursachte Krankheit COVID-19 als Pandemie ein. Was danach geschah, kann man sich im Nachhinein heute kaum noch vorstellen. Die Auswirkungen reichten in alle Bereiche hinein und stürzten viele Menschen in persönliche Not, grenzten viele aus und diffamierten sie. Die Gesellschaft schien gespalten zu sein oder war auf dem Weg es zu werden. Aggressionen waren zu spüren. Die Nerven lagen blank. Besonders betroffen waren neben Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen auch Kindergärten und die Bildungseinrichtungen. Diese wurden geschlossen oder deren Besuch stark eingeschränkt. Viele Menschen waren mit den verhängten Maßnahmen nicht einverstanden und versuchten trotz allem, ein normales Leben zu führen - teilweise mit grotesken Anzeichen, wie etwa Hamsterkäufen oder dem Tragen ungewöhnlicher Schutzkleidung. Viele andere, die erkrankt waren und von ihren Familien getrennt wurden, erlitten nicht wiedergutzumachende psychische Qualen, wie Depressionen, Angstzustände oder Schlafstörungen. Viele starben einsam in Isolation. Angst und Stress bestimmte bei vielen Menschen deren Alltag. Neben Fragen, ob da alles mit rechten Dingen zugeht, begleiteten uns verstörende, aber auch amüsante Geschichten in dieser Pandemie.

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Seitenzahl: 141

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Corona Virus in China

Strategeme der Chinesen?

Schreckensbilder aus Italien

Italien musiziert

Das 200 Meter Limit

In Zeiten der Pandemie – Behördengang

Die Invasion

Nehmt den Seiteneingang

Im Namen des Volkes

Heimlicher Enkeltausch

Reisebeschränkungen

Impfungen

Weihnachten ist dieses Jahr öfters

Die Schlacht um Troja - eine Strategeme

Der Kontrolleur

Ene mene Muh

Medizinische Einrichtungen

Onkologische Abteilung

Seniorenheim

Hospiz 1

Hospiz 2

Kinder und Jugendliche

Aufarbeitung 1 - Wir werden einander verzeihen müssen

Aufarbeitung 2

Fakten-Check

Quellennachweis

Anhang

‚ Vorwort

Ende des Jahres 2019 berichteten die Medien erstmals über ein neuartiges Virus, das SARS-CoV-2, welches man in China, der Millionenmetropole Wuhan identifiziert hatte. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, es in einem Fischmarkt entdeckt zu haben, in welchem auch geschlachtete Fledermäuse verkauft wurden.

Das Virus sei sehr aggressiv und verbreite sich sehr schnell. Die chinesische Regierung hätte umfangreiche Notmaßnahmen ergriffen und Wuhan abgesperrt.

Diese Meldung saß und würgte im Hals.

Die Situation spitzte sich in den Folgewochen dramatisch zu, sodass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits am 30. Januar 2020 von einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite sprach und im März 2020 die von dem Virus verursachte Krankheit COVID-19 zur Pandemie erklärte.

Was danach geschah kann man sich im Nachhinein heute kaum noch vorstellen. Die Auswirkungen reichten in alle Bereiche hinein und stürzten viele Menschen in persönliche Not, grenzten viele aus und diffamierten sie. Die Gesellschaft schien gespalten zu sein oder war auf dem Weg es zu werden.

Besonders betroffen waren Kindergärten und die Bildungseinrichtungen, die geschlossen oder deren Besuch stark eingeschränkt wurden.

Wie sah das Leben in Italien, der Schweiz, Spanien und in Deutschland aus?

Mit Erlebnissen und Berichten möchte ich dazu beitragen, die Erinnerung an diese außergewöhnliche Zeit lebendig zu halten. Es zeigt sich deutlich, dass viele Menschen mit den damals verhängten Maßnahmen nicht einverstanden waren. Trotz aller Einschränkungen versuchten sie, ein Stück Normalität in ihrem Alltag zu bewahren.

Andererseits gab es zahlreiche Menschen, die an der Krankheit litten und von ihren Familien getrennt wurden. Für viele von ihnen bedeutete diese Isolation nicht wiedergutzumachende seelische Belastungen und psychische Qualen. Nicht wenige mussten ihr Leben einsam in völliger Abgeschiedenheit beenden. Die allgegenwärtige Angst und der ständige Stress bestimmten das Leben vieler Menschen in dieser Zeit.

Angesichts dieser Erfahrungen erscheint eine umfassende Aufarbeitung der Geschehnisse als zwingend erforderlich. Obwohl die Bedeutung einer solchen Aufarbeitung erkannt wurde, ist sie bisher entweder gar nicht oder nur sehr zögerlich in Angriff genommen worden.

Corona Virus in China

Bereits im Dezember 2019 wurden Covid-19 Infektionen in China festgestellt. Anfang Januar wurden Wärmebildkameras an der Metrostation in Peking und Wuhan aufgestellt, um alle Passagiere zu screenen /1/. Damit sollte die „Früherkennung, die frühzeitige Berichterstattung und die frühzeitige Isolierung von Erkrankten Personen möglich sein. Ebenfalls war angedacht, damit eine frühzeitige Diagnose und gegebenenfalls eine frühzeitige Behandlung“ durchführen zu können.

Die ermittelten Erkrankungsdaten entwickelten sich sprunghaft und man setzte verschärfte Regelungen in Kraft.

Vom 23. Januar 2020 an, wurden sämtliche Zug- und Flugverbindungen aus der Elf-Millionen-Stadt Wuhan eingestellt, ebenso alle Bus-, U-Bahn- und Fährverbindungen. Die Einwohner Wuhans wurden angewiesen, die Stadt nicht zu verlasse5n. Bibliotheken, Museen und Theater sagten Veranstaltungen ab.

Zu diesem Zeitpunkt hatten aber viele Chinesen ihre Stadt schon wieder verlassen, um in Europa, insbesondere in Italien, ihre Arbeit nach den Feiertagen wieder aufzunehmen.

Zur Eindämmung der Epidemie wurde In Wuhan ein Koordinierungszentrum eingerichtet, um schnellstmöglich weitere Maßnahmen ergreifen zu können. Offiziell wurden zu diesem Zeitpunkt 500 Infektionen bestätigt; ebenso 17 Todesfälle, die alle in Wuhan und der Provinz Hube eingetreten waren. Epidemiologen schätzten die Zahl der Infizierten am 22. Januar 2020 auf etwa 4000.

Vom 17. Februar 2020 an galten für die gesamte Provinz Hubei weitere verschärfte Maßnahmen.

Die Beschränkungen sahen vor, dass alle nicht wesentlichen öffentlichen Orte geschlossen werden mussten und dass Massenveranstaltungen untersagt wurden.

Apotheken und Supermärkte blieben geöffnet, mussten aber bei jedem Eingelassenen die Körpertemperatur bestimmen. Zusätzlich mussten von jedem Käufer von Erkältungsmitteln alle Personaldaten erfasst werden. In der gesamten Provinz werden die Zufahrten zu allen Dörfern und Gemeinden gesperrt, um Ausreisen zu kontrollieren und Externen den Zugang zu verwehren. Der Betrieb aller Fahrzeuge ist untersagt mit Ausnahme von Transport-, Feuerwehr-, Rettungs- und Polizeifahrzeugen.

Zeitgleich lief eine dreitägige Tür-zu-Tür-Erfassungsaktion in allen Gemeinden an, mit dem Ziel, ausnahmslos alle bisher unerkannten Fälle zu identifizieren und aufzunehmen /1/

Alle Städte wurden buchstäblich abgeriegelt und die Zufahrtsstraßen gesperrt, das öffentliche Verkehrssystem heruntergefahren.

Folgerichtig schlossen die großen Restaurants und Büros ihre Filialen. Starbucks schloss 2000 seiner Filialen, McDonald’s 300, Ikea 30 seiner Möbelhäuser. Auch deutsche Großunternehmen stellen sich auf die Maßnahmen ein und unterbanden folgerichtig Dienstreisen von und nach China.

Die Feiern zum chinesischen Neujahrsfest in Peking, mit vielfältigen Großveranstaltungen und touristischen Attraktionen wurden bereits einen Tag zuvor am 23. Januar 2020 abgesagt. Am 25. Januar waren bereits 56 Millionen Menschen in 16 Städten von den Quarantänemaßnahmen betroffen.

Ähnlich wie unser spätere Covid-Pass App wurden in China bereits Mitte Februar mit Hilfe von Handy Apps die Bewegung der Bevölkerung überwacht, um die Quarantänemaßnahmen durchzusetzen und um Kontaktpersonen zu identifizieren. Diese Apps waren allerdings viel weitgehender als die bei uns im Einsatz Befindlichen.

Verknüpft mit verschiedenen Online-Diensten wie Alibaba und anderen, konnten sämtliche relevanten Daten ausgelesen und kenntlich gemacht werden. Je nach festgestellten Krankheitsgrad wurde den Smartphone-Besitzern ein Farbcode auf ihr Gerät überspielt, die immer mit sich geführt werden musste. Grün bedeutete, dass der Besitzer freien Zugang zu bestimmten Einrichtungen hatte, während der mit der gelben Markierung für sieben Tage in Quarantäne musste und der mit der roten Farbmarkierung zwei Wochen in der Isolation verbringen musste.

Quarantänemaßnahmen von Einreisenden in Hongkong wurden elektronisch überwacht und deren Reisedaten vom Immigration Office in das Datensystem der Gesundheitsbehörden eingespeist. Eine allgemeine Maskenpflicht wurde eingeführt und im Gesundheitswesen generell das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung für alle Mitarbeiter vorgeschrieben

Die ergriffenen Maßnahmen tangierten laut Amnesty International zahlreiche Menschenrechte. Im Gegensatz dazu wurde die chinesische Entschlossenheit, die Pandemie in den Griff zu bekommen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelobt zum Missfallen des US-Präsidenten Trump.

Aber wer kümmert sich schon um Menschenrechte in China?

Strategeme der Chinesen?

Anfang Februar 2020 verblüffte die deutsche Medienlandschaft ihre Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem Bericht aus China. Man wurde darüber informiert, dass man in Wuhan ein Notfallkrankenhaus für tausend Patienten innerhalb einer Woche erstellt hätte.

Die Aufnahme zeigten unzählige Kräne, die sich in Windeseile bewegten und man sah dieses Krankenhaus regelrecht aus dem Boden wachsen. Der eingespielte Kommentar informierte:

Aufgrund der dramatisch ansteigenden Zahl von Erkrankten wurde vom 23. Januar bis zum 2. Februar 2020 in Wuhan ein erstes Notkrankenhaus, das Huoshenshan-Krankenhaus erbaut, das für etwa 1000 Betten konzipiert war und planmäßig am 3. Februar in Betrieb genommen wurde.

Das ist ein Fake schoss es mir sofort durch den Kopf, als ich an diesem Abend die Bilder aus Wuhan sah. Die Bilder zeigten im Zeitraffer den Bau eines Krankenhauses, welches innerhalb einer Woche nach dem Beginn der Baumaßnahmen fertiggestellt war. Als Krönung des Ganzen besuchte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping mit Schutzmaske die ersten Kranken und übermittelte ihnen seine Unterstützung zumindest seine Genesungswünsche.

Gleich am folgenden Morgen rief ich Klaus auf der anderen Seite des Mittelmeers an und wir diskutierten das gezeigte Spektakel.

In unserer Diskussion erörterten wir, dass dieser Virus schon seit über 15 Jahren bekannt ist und sich vermehren konnte, dass wir aber nie Informationen erhielten, ob die Leute an der uns bekannten Grippe oder an dem Corona Virus erkrankt und an ihm gestorben waren. Unsicherheit. Corona war doch all die Jahre unser Begleiter. Wir nahmen es nur nicht wahr bzw. wurden nicht darüber aufgeklärt. Grippe-Zeit eben.

Wir wussten durchaus, dass immer wieder neue Grippemittel entwickelt werden mussten, um der Grippe Paroli bieten zu können. Die Viren selbst mussten sich weiter entwickeln, um ihren Bestand nicht zu gefährden und um gegen die pharmazeutischen Mittel neue Schlupflöcher zu finden und - immer erfolgreich gefunden haben.

Also doch nichts Neues, was uns momentan, wie eine Strafe Gottes überfallen hat. Schon zu Beginn des 21. Jahrhunderts sollen Corona Viren bekannt gewesen sein.

Oder ist das Ganze ein Fake? Könnte es nicht sein, dass die Chinesen ein Manöver angezettelt haben, um den Westen zu irritieren, ihn in Zugzwang zu bringen, mit fatalen Folgen für seine Wirtschaft?

Klaus fing an, dieses Szenario zu entwickeln. Und es machte durchaus Sinn, je länger wir diskutierten. Es wäre durchaus eine Möglichkeit, wenn auch eine uns pervers erscheinende, die Welt auf diese Weise, in Angst und Schrecken zu versetzen.

Die Möglichkeit als Volk von einer Epidemie getroffen zu werden ist durchaus nicht abwegig. Man kann sich vorstellen, dass man sich bei einem Milliardenvolk wie es die Volksrepublik darstellt durchaus auf ein solches Ereignis vorbereiten muss und es angebracht ist, ein Manöver durchzuführen, um alle Eventualitäten durchspielen zu können. Die Amerikaner hatten das im letzten oder vorletzten Jahr auch gemacht.

Die Chinesen sind bekannt, dass sie auf eine Vielzahl von Strategemen in ihrer langen Geschichte zugreifen können. Es waren Kriegslisten, vergleichbar dem Trojanischen Pferd, das bei der Schlacht von Troja (1260 vor Christus) nach 10 Jahren zur Eroberung von Troja und zum Ende des langjährigen Krieges führte.

Warum wurde Wuhan ausgewählt, fragten wir uns. Nun, eigentlich war Wuhan als Ort naheliegend, da es die berühmte Forschungseinrichtung für Virologie, das Wuhan Institute of Virology beherbergt mit dem Sitz im Bezirk Jiangxia von Wuhan in der Provinz Hubei. Es wurde 1956 gegründet und forschte spätestens seit 2016 daran herauszufinden, ob der Corona Virus einen tödlichen Verlauf für die Menschheit nehmen könnte. Schon 2004 gab es Probleme mit dem SARS-Virus, der aus dem National Institut of Virology in Peking entweichen konnte.

Wuhan mit über 11 Millionen Einwohnern im Großraum schien deshalb dafür prädestiniert zu sein. Es würde auch im Westen den notwendigen Schrecken und eine Dramatik verdeutlichen, die ihrerseits den Westen zum Handeln zwingen würde. Die Menschenmassen nur dieser Stadt stellten die Einwohnerzahlen von Rom, Madrid und Berlin in den Schatten. Erst wenn man noch München mit hinzufügte, hatte man einen Gleichstand und erreichte ebenfalls 11 Millionen Einwohner. Die wirtschaftliche Schwäche unter der China gerade litt, schien der richtige Zeitpunkt für diese Strategeme zu sein. Eine Falle also?

Uns als Ingenieuren war klar, dass es sich bei der genannten Baumaßnahme eines solchen Großkrankenhauses um eine großangelegte Strategie handeln musste. Innerhalb von 8 Tagen ein Krankenhaus mit 1.000 Betten auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern aus dem Boden zu stampfen war unmöglich. Allein der logistische Aufwand ist unter normalen Umständen für solch ein Bauwerk immens. Es handelt sich nicht nur um Hallen mit vier Wänden, sondern es umfasst die gesamte Infrastruktur, die Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen einer Klinik. Dazu gehört auch die Vorbereitung des Baugrundes mit der Verlegung der oben genannten Leitungen. Entsprechend viele Operationssäle, mit pneumologischen Einrichtungen und Intensivstationen mussten eingerichtet werden. All dies muss man für ein solches modernes Notfall-Krankenhaus speziell für die virologische Behandlung einer epidemischen Seuche vorhalten.

Dies muss vorbereitet und geplant werden. Das geht nicht in acht Tagen. Als Bauingenieure wussten wir auch, dass die Tragfähigkeit von Betonböden erst nach ausreichender Erhärtung für die Nutzung freigegeben werden kann. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn 70 % der geforderten Druckfestigkeit vorhanden sind, frühestens nach 5 bis 7 Tagen. Der Bau des Krankenhauses wurde Ende Januar mit dem ersten Spatenstich begonnen und acht Tage später am 3 Februar 2020 bereits in Betrieb genommen.

Daraus schlossen wir, dass dieses Krankenhaus von langer Hand speziell für diese Strategeme vorgeplant und vorbereitet wurde. Nur ließ sich alle Welt von diesen verblüffenden Zeitraffer-Aufnahmen blenden. Fehlten nicht ein paar Tage, ein paar Monate in den Clips? Wer wollte es nachvollziehen. Mit den Bildern unserer unendlichen Baustelle BER im Kopf erstarrten wir in Bewunderung. Eine solche Leistung verdiente einfach Respekt und lenkte von den Strategemen ab, die sich im 21. Jahrhundert mit Sicherheit deren digitalen Möglichkeiten bediente. Das macht Sinn.

Mittlerweile redeten alle nur noch von diesem Corona Virus, seiner epidemiologischen Ausdehnung, die schnell zu einer Pandemie explodierte. Grenzen waren zu schließen und weitere Notfallmaß-nahmen mussten ergriffen werden. Wer wollte da noch über eine Kriegslist nachdenken?

Wir, die wir einer Ausgangssperre unterzogen waren hatten die Zeit, um ingenieurmäßige Überlegungen anzustellen. Es war, als würden wir ein Puzzle zusammensetzen. Es passte eins zum anderen. Als mir dann noch ein Link einfiel, den ich morgens erhalten hatte, schien es, dass unsere Überlegungen richtig sein mussten.

Da hatte ein gewisser Dean Koontz bereits im Jahr 1981 in seinem Roman The Eyes of Darkness von einem Killer Virus Wuhan-400 geschrieben und was noch erschreckender war: Diese Augen der Dunkelheit bedrohten die Menschen im Jahre 2020. Etwas Kaltes lief meinen Rücken hinunter. War es Wuhan-400?

Im Zuge kommunistischer Propaganda riegelte derweil die chinesische Führung vor aller Weltöffentlichkeit die 11-Millionenstadt Wuhan von der Außenwelt ab. Staatspräsident Xi Jinping besuchte medienwirksam einige ausgewählte Kranke mit harmlosem Mundschutz in der neuen Mammut-Klinik, winkte ihnen freundlich zu und ermutigte sie. Er versprach alles zu ihrer Gesundung zu unternehmen. Das war einfach genial.

Derweil waren die Straßen menschenleer. Zuwiderhandlungen wurden mit dem Tode bedroht. Die Führung zeigte Stärke und Entschlossenheit.

Insgesamt entstanden in Wuhan 16 Notkrankenhäuser, unter anderem in Sport- und Messehallen der Stadt. Ob alle mit derselben Geschwindigkeit erstellt wurden, war nicht mehr interessant.

Stimmt es, was man jetzt hörte, dass in dem Augenblick, wo unsere zusammenbrechende Wirtschaft mit Milliardenbeträgen gestützt werden musste, die Chinesen sich die Hände reiben würden? Erwartungsgemäß gingen die Börsenwerte der Gemeinschaftsunternehmen in den Keller. Warten sie noch ein Weilchen, bis sie ihren Tiefpunkt erreicht haben, um sie dann mit staatlichen Geldern zu stützen, wenn nicht sogar gleich aufzukaufen? Somit befände sich ein Großteil dieser Joint Venture Unternehmen fast vollständig in chinesischem Besitz.

Am Mittag des 16. März berichtete die Börse, dass sich die Krise in China in den vergangenen Tagen offenbar durchgreifend entspannt hätte. Den Behörden sei es gelungen, die Seuche auf die Krisenprovinz Hubei und ihre Metropole Wuhan zu begrenzen. Das öffentliche Leben, der weitgehend verschonten Städte Shanghai, Hangzhou oder auch Peking würde allmählich wieder hochgefahren. Erste Restaurants und touristische Einrichtungen würden wiedereröffnet. Die Schüler werden in die Schulen zurückgeholt. Kurzum: China fährt wieder hoch. Das passt doch, um die Weltöffentlichkeit zu beruhigen! Ging unsere eingesperrte Fantasie mit uns durch, oder haben wir zu viele Krimis gelesen? War alles wirklich Zufall oder doch ein Strategem? Es ist schlecht zu beurteilen, aber es könnte ein schlüssiges Szenario sein. Mittlerweile hat sich die Lage in Italien und Spanien weiter verschärft. Die Corona-Virus-Fälle steigen weiter dramatisch an.

Mit einem Glas Weißwein prosteten wir uns über das Mittelmeer hinweg zu – nicht verrückt machen lassen.

Schreckensbilder aus Italien

Noch während wir chinesische Strategien debattierten, trafen erschütternde Nachrichten aus Bergamo Europa. Bis zu diesem Tag schien alles noch moderat abzulaufen. Aber als die Nachrichten Bilder verbreiteten, die Norditalien als besonders stark betroffene Region in den Mittelpunkt all des Schrecklichen katapultierte, war es mit der Ruhe vorbei und Entsetzen machte sich ob der Schreckensbilder aus Bergamo breit. Die Menschen gerieten teilweise in Panik. Damit rückte der Schwerpunkt des Infektionsgeschehens im März und April 2020 von China direkt nach Italien in die Region Bergamo.

Die Zahl der COVID-19-Fälle stieg so rasant an, dass das Gesundheitssystem stark überlastet war.

Die Berichterstattung, auch aus China, war so dramatisch, dass viele Menschen bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung sofort in die Krankenhäuser stürmten, um sich behandeln zu lassen. Diese waren diesem Ansturm allerdings nicht gewachsen, so dass viele Patienten in Notunterkünften behandelt werden mussten, da die Krankenhäuser überfüllt waren. Aber auch diese waren schnell überfüllt. Diese Bilder überfluteten die Welt. Berichte über erstickende Patienten verdeutlichten einen erheblichen Mangel an fehlenden Ressourcen wie Beatmungsgeräten und Schutzkleidung.

Ärzte und Pflegepersonal standen vor unvorstellbaren Herausforderungen. Überbordende Arbeitsbelastungen mit langen Schichten, emotionalen Belastungen und der ständigen Angst, sich selbst oder seine Angehörigen zu infizieren.

Vielerorts fehlten Schutzmasken. Dies war mit ein Grund für die rasante Verbreitung des Virus, da sich viele Angehörige des medizinischen Personals mit dem Virus infizierten und nicht mehr eingesetzt werden konnten. /Wikipedia/

Das Gesundheitssystem in vielen norditalienischen Provinzen war so überlastet, dass viele Patienten gar nicht oder nicht angemessen behandelt werden konnten und Klinikärzte genötigt waren, eine Triage vorzunehmen /1/

Diese ist ein wichtiges Verfahren in der Notfallmedizin und ist nötig, wenn bei vielen Patienten nur begrenzt medizinische Hilfe zur Verfügung steht. Dies war jetzt eindeutig der Fall. Fachkräfte mussten jetzt entscheiden, wer besonders gefährdet war und zugleich die größten Überlebenschancen hatte. Die Betreffenden versorgten sie dann zuerst. Keine leichten Entscheidungen. Einige Ärzte äußerten sich über diese schmerzhaften Entscheidungen, die sie dann treffen mussten. Bei vielen war es eine Entscheidung um Leben oder Tod.

Der Druck und die verzweifelte Wut der Angehörigen der erkrankten Patienten war für das gesamte medizinische Personal kaum auszuhalten.

[Triage:verständlicherweise vermeidet das Klinikpersonal die Triage und wendet sie erst dann an, wenn alle Möglichkeiten der medizinischen Versorgung ausgeschöpft sind. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv-und Notfallmedizin (DIVI) hat eigens für die Covid-19-Pandemie eine Empfehlung zusammengestellt. Auf diese Weise will