Nice’n’Rosy – Hübsch rosig - Shea Balik - E-Book

Nice’n’Rosy – Hübsch rosig E-Book

Shea Balik

0,0
4,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Willkommen in Cedar Falls, einer kleinen Stadt in North Carolina, die inmitten der Smokey Mountains liegt. Jesse Grant ist ein selbstbewusster schwuler Mann, der sich nicht scheut, bei seinem extravaganten Styling auch Make-up und hohe Absätze zu tragen. Er will sich für niemanden ändern, auch nicht, wenn das bedeutet, dass er im Laufe der Jahre in mehr als nur ein paar Schlägereien verwickelt wurde. Parker Flemming ist sich nicht sicher, was er von Jesse halten soll, als der auf ihn zukommt. Bekleidet mit Daisy Dukes, einem rosa Tank-Top und passenden Flip Flops sieht Jesse aus wie ein wahr gewordener Traum. Zu schade, dass Parker seinen Traum, einen Mann wie Jesse zu finden und sich mit ihm niederzulassen, aufgeben musste, als er nach dem Tod seines Vaters wieder zu seiner homophoben Mutter zog. Jesse war immer ein sprunghafter Typ, bis er Parker kennenlernt, der sein Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen bringt. Er ist zwar verunsichert, als Parker in die entgegengesetzte Richtung rennt, aber er lässt sich nicht abschrecken. Macht denn nicht gerade die Jagd jede Menge Spaß? Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein. Länge: rund 46.000 Wörter

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2023

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

ÜBER SHEA BALIK

LESEPROBE:

Nice’n’Rosy – Hübsch rosig

Willkommen in Cedar Falls, einer kleinen Stadt in North Carolina, die inmitten der Smokey Mountains liegt.

Jesse Grant ist ein selbstbewusster schwuler Mann, der sich nicht scheut, bei seinem extravaganten Styling auch Make-up und hohe Absätze zu tragen. Er will sich für niemanden ändern, auch nicht, wenn das bedeutet, dass er im Laufe der Jahre in mehr als nur ein paar Schlägereien verwickelt wurde.

Parker Flemming ist sich nicht sicher, was er von Jesse halten soll, als der auf ihn zukommt. Bekleidet mit Daisy Dukes, einem rosa Tank-Top und passenden Flip Flops sieht Jesse aus wie ein wahr gewordener Traum. Zu schade, dass Parker seinen Traum, einen Mann wie Jesse zu finden und sich mit ihm niederzulassen, aufgeben musste, als er nach dem Tod seines Vaters wieder zu seiner homophoben Mutter zog.

Jesse war immer ein sprunghafter Typ, bis er Parker kennenlernt, der sein Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen bringt. Er ist zwar verunsichert, als Parker in die entgegengesetzte Richtung rennt, aber er lässt sich nicht abschrecken. Macht denn nicht gerade die Jagd jede Menge Spaß?

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein.

Länge: rund 46.000 Wörter

SHEA BALIK

Nice’n’Rosy – Hübsch rosig

Cedar Falls 3

Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene

ME AND THE MUSE PUBLISHING

www.meandthemuse.com

Copyright © der englischen Originalausgabe „Nice’n’Rosy“:

Shea Balik

Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:

Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe

Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2023

Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs

URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT:

Dieses Buch darf ohne vorherige eindeutige schriftliche Zustimmung des Urheberrechtsinhabers in keinerlei Form, weder ganz noch auszugsweise, vervielfältigt und / oder vertrieben werden. Dies beinhaltet auch die elektronische und fotografische Vervielfältigung sowie zukünftig entwickelte Methoden. Ebenso ist die kostenlose Weitergabe dieses Buches, beispielsweise über sogenannte File-Sharing Sites ausdrücklich untersagt.

Mit dem Erwerb eines E-Books erhält der Käufer die Lizenz zur persönlichen Nutzung, ist jedoch nicht zur Weitergabe des Inhaltes an Dritte, weder gegen Entgelt noch kostenlos, berechtigt.

Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.

Bitte beachten:

Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.

Kapitel 1

„Verdammt!“ Jesse betrachtete die Muskeln, die sich unter der Anstrengung, die schwere Holzvitrine in Position zu bringen, anspannten. „Wer ist das? Und wo kann ich mich einschreiben, um ihn so richtig zuzureiten?“

„Hm?“ Zane drehte sich in die Richtung, in die Jesse blickte, aber fairerweise sei gesagt, dass der Raum voll von heißen Männern war. Aber nach Jesses Meinung konnte keiner von ihnen dem hübschen Kerl das Wasser reichen, den er gerade anstarrte.

So sehr er auch auf ihn zeigen und rufen wollte: „Der mit den Muskelpaketen, der jeden Mann dazu bringen würde, ein Stück von ihm zu wollen“, versuchte Jesse, etwas zurückhaltender zu sein. „Der, der die Vitrine aufstellt.“

Zane machte sich nicht einmal die Mühe, in die Richtung zu schauen, in die Jesse deutete. „Parker Flemming. Das ist der, von dem ich dir erzählt habe, der die ganzen Möbel hier anfertigt.“

Jesse erinnerte sich vage daran, dass Zane davon gesprochen hatte, einen alten Schulfreund anzuheuern, um den Innenraum der Bäckerei so einzurichten, dass er dem Hüttencharakter des Äußeren entsprach. Nun, es war auch die Atmosphäre im Inneren, denn das Gebäude sollte wie eine dieser Blockhütten aussehen.

Ehrlich gesagt, hatte Jesse gar nicht so sehr darauf geachtet. Er freute sich für Zane, dass dieser endlich seine eigene Bäckerei eröffnen konnte. Wirklich. Aber sein Freund redete immer nur von der Einrichtung und der Ausstattung und bla, bla, bla.

Gut, vielleicht war er ein wenig eifersüchtig darauf, dass Zane seinen Traum verfolgte, während Jesse feststeckte und sich nicht entscheiden konnte, was er mit dem Rest seines Lebens anfangen sollte. Er hatte sich ganz sicher nicht vorgestellt, in einer hinterwäldlerischen Stadt mitten in den Smoky Mountains zu leben. Das stand fest.

Doch dann fiel sein Blick auf Parker Flemming, den Gott unter den Menschen. Das ärmellose Karohemd des Mannes war vorne offen und zeigte all seine herrlichen Muskeln. Jesse verschluckte sich fast, als Parker sich aufrichtete, und sein Sixpack – nein, sein Eightpack – zur Schau stellte.

Mit einem Mal musste Jesse seinen Schwanz zurechtrücken, denn er wurde in seinen Daisy Dukes knallhart und begann sich abzuzeichnen. Ihm drohte der Sabber runterzulaufen, als er jeden Zentimeter von Parkers gestähltem Körper betrachtete, von seinen braunen Cowboystiefeln bis hin zu den kräftigen Oberschenkeln, die in einer Jeans steckten, die ihm wie angegossen passte.

Er schien nirgendwo ein Gramm Fett zu haben. Jesses Augen wanderten weiter nach oben, vorbei an den festen Brustmuskeln zu Parkers markantem Kinn. Kräftige Lippen, die leicht nach oben gebogen waren, zogen Jesses Aufmerksamkeit auf sich, als er sich vorstellte, dass dieses kleine Lächeln ihm gegolten haben könnte.

Erst als sein Blick den von Parker traf, wurde ihm klar, dass Parker ihn tatsächlich angelächelt hatte. Es war wie ein wahr gewordener Traum. Der heiße Typ schenkte ihm Beachtung.

Jesse stieß Zane mit dem Ellbogen an, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.

„Was?“, fragte Zane verärgert.

Jesse konnte nichts dafür, dass Zane gerade auf einer Leiter stand und versuchte, die Balken an der Decke zu reinigen. Wer machte denn so was? Es war ja nicht so, dass irgendjemand an die Decke schauen und sagen würde: „Sieh dir den ganzen Staub an. Vielleicht sollten wir hier nicht essen.“

„Willst du mir nicht den Mann meiner Träume vorstellen?“ Enttäuscht darüber, dass Parker bereits wieder damit beschäftigt war, die Abdeckplatte auf die Vitrine zu heben, wollte Jesse sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

„Dir wen vorstellen?“, fragte Zane verwirrt.

Jesse starrte seinen Freund an. „Mr. Heiß und Sexy da drüben.“

Die Art und Weise, wie Zane seinen Kopf zur Seite neigte, um Jesse anzuschauen, verriet ihm, dass Zane bereits vergessen hatte, dass Jesse nach Parker gefragt hatte. Im nächsten Moment weiteten sich Zanes Augen, bevor er sich dem fraglichen Mann zuwandte. „Jesse, ich glaube nicht einmal, dass Parker schwul ist.“

Es war klar, dass Jesse sich nicht auf Zanes Hilfe verlassen konnte. Er warf einen kurzen Blick nach unten, um sicherzugehen, dass sein rosa Tank-Top ordentlich in seine Daisy Dukes gesteckt war, und nahm ein paar Korrekturen vor. Zufrieden damit, dass er gut aussah, stolzierte Jesse in seinen passenden rosa Flip-Flops mit den Strasssteinen an den Riemen zu Parker hinüber.

Als er den Raum halb durchquert hatte, bemerkte Parker, dass Jesse auf ihn zukam. Das süße kleine Lächeln war wieder da, als der Mann ihn beobachtete. Nachdem er auf den hinreißenden Muskelberg zugegangen war, streckte Jesse seine Hand mit der Handfläche nach unten aus. „Hallo, mein Hübscher. Ich bin Jesse, Jesse Grant.“

Parker nahm seine Hand ohne zu zögern, führte sie an die festen Lippen und drückte ihm einen Kuss auf den Handrücken. Die Hitze entfachte ein Feuer an dieser Stelle, das seinen Arm hinauf und direkt in seine Leistengegend raste. Sein schmerzender Schwanz fühlte sich vernachlässigt und drängte gegen den Reißverschluss, um ebenfalls einen Kuss zu bekommen.

Dunkelbraune Augen, die mit etwas erfüllt waren, von dem Jesse hoffte, dass es Lust war, blickten in seine eigenen dunklen Augen. „Parker Flemming. Es ist mir ein Vergnügen, dich kennenzulernen, Jesse.“

Verdammt. Diese tiefe, raue Stimme ließ Jesses Schwanz zucken und danach verlangen, aus seinen Shorts zu schlüpfen. „Zu freundlich, Sir.“ Ein Schauer des Verlangens durchfuhr seinen Arm, als Parker mit dem Daumen über die Stelle strich, die er gerade geküsst hatte.

„Es ist leicht, zu einem so süßen Typ wie dir freundlich zu sein.“ Als hätte er gemerkt, was er gerade gesagt hatte, errötete Parker. Doch zu Jesses Bestürzung trat der Mann zurück und sah sich um, als ob er überprüfen wollte, ob jemand gesehen hatte, was passiert war.

Jesse war sich nicht sicher, was hier los war. Da sie sich in einer kleinen Stadt in den Südstaaten befanden, war es möglich, dass der Mann sich noch nicht geoutet hatte, aber die Art und Weise, wie Parker geflirtet hatte, sprach von Erfahrung. Trotzdem gab Jesse nicht so schnell auf.

„Ich bin erst vor kurzem nach Cedar Falls gezogen. Es wäre schön, wenn mir jemand die Stadt zeigen würde.“ Weiter wollte Jesse nicht gehen, um jemanden um ein Date zu bitten. Er war eher der altmodische Typ und erwartete, derjenige zu sein, der gefragt wurde.

Parkers Blick huschte wieder durch den Raum. „Wohnst du nicht mit Zane zusammen? Er ist doch hier aufgewachsen. Ich bin mir sicher, dass er gerne bereit ist, seinem Freund Cedar Falls zu zeigen.“ Parkers Körpersprache vermittelte plötzlich ein „Halt dich zurück“, das Jesse nur schwer übergehen konnte. „Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest, ich muss den Tresen fertig stellen, damit ich zurück in die Werkstatt komme.“

Autsch. Das war zwar nicht Jesses erste Abfuhr, aber es tat trotzdem weh. Er mochte Parker wirklich. Der Mann hatte alles, was er brauchte: Er war heiß, hatte genug Muskeln, um Jesses Zunge stundenlang zu beschäftigen, und vor allem war er ein echter Gentleman. Zumindest zu Beginn.

Um sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr die Zurückweisung wehtat, schlenderte Jesse zurück zu Zane, der so tat, als würde er immer noch putzen, anstatt Jesses Demütigung mitanzusehen. Als ob Jesse jemals glauben würde, dass Zane nicht jedes Wort mitgehört hatte.

„Ich gehe spazieren.“ Er wartete nicht darauf, ob sein Freund mit ihm reden wollte. Jesse schob sich einfach an ihm vorbei und war zur Tür hinaus.

Zu schade, dass Zane ein zu guter Freund war, als dass das hätte funktionieren können.

„Jesse, warte“, rief Zane, als er Jesse zur Tür hinaus folgte.

Mit einem Seufzer blieb er stehen, damit Zane ihn einholen konnte. „Ich will nicht darüber reden.“ Erneut begann er weiterzugehen. Zane hätte entweder zurück in die Bäckerei gehen oder ihn begleiten können, Jesse war es egal. Naja, das stimmte zwar nicht, aber er hatte nicht vor, Zane zu bitten, mitzukommen.

Er entspannte sich erst etwas, als er Zanes Schritte hörte, die mit seinen Schritt hielten. Er hätte nie daran zweifeln dürfen, dass Zane ihm folgen würde. So etwas taten Freunde nun mal und in den letzten sieben Jahren war Zane einer seiner besten Freunde geworden.

„Ich habe dich doch gewarnt, dass Parker nicht schwul ist.“ Zanes Worte waren nicht gerade hilfreich. Wenn das alles war, was er zu sagen hatte, wäre Jesse besser dran gewesen, wenn Zane in der Bäckerei geblieben wäre.

Als er sich umdrehte, um seinen Freund anzustarren, stolperte Jesse über seine Flip-Flops und wäre fast mit dem Gesicht voran auf den Asphalt geknallt. Zum Glück war Zane an seine Ungeschicklichkeit gewöhnt und vorbereitet.

Frustriert darüber, dass er diese Ungeschicklichkeit nicht loswerden konnte, spürte Jesse, wie ihm Tränen in den Augen brannten. Da er nicht weinend auf der Main Street erwischt werden wollte, ging er weiter. Egal wie vorsichtig er war, Jesse konnte nicht verhindern, dass er sich verletzte, und zwar oft. So oft, dass Zane und ihr anderer Mitbewohner Ethan angefangen hatten, in jedem Zimmer des Hauses Erste-Hilfe-Kästen aufzustellen.

Seine einzige Genugtuung war, dass die Verletzungen meist nicht so schlimm waren, dass er in die Notaufnahme musste. Jesse war sich nur nicht sicher, ob er jemals wieder einen Fuß in eine Arztpraxis oder eine Notaufnahme setzen würde. Nicht nach dem, was mit seiner Großmutter passiert war.

Da er nicht an sie denken wollte, setzte er sein Gespräch mit Zane fort. „Es tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber Parker ist sehr wohl schwul. Niemand flirtet so mit mir, wenn er nicht auf Männer steht.“ Was er nicht verstand, war, warum Parker plötzlich seine Einstellung geändert hatte.

„Das mag ja sein, aber dann hat er sich eben noch nicht geoutet. Du solltest dich vielleicht nach jemandem umsehen, der für dich greifbarer ist“, meinte Zane.

Jesse war zu durcheinander wegen Parker, um sich damit zu befassen, und beschloss, das Thema zu wechseln. „Ich überlege, mir einen Job zu suchen.“

Zane rümpfte die Nase, als hätte er gerade etwas Verdorbenes gerochen. „Der einzige Job, den du je bekommen hast, war der in dem Blumenladen in Orlando, und das auch nur, weil der Besitzer keine Lust hatte, sich blicken zu lassen, um dich zu nerven.“

Jesse hasste es, dass Zane recht hatte. Er fand nur nicht, dass es seine Schuld war, wenn er seinen Chefs erklärte, was für Idioten sie waren. „Ist es meine Schuld, dass Carl sich im Lagerraum einen runtergeholt hat?“

Zane lachte laut auf. „Nein, aber wenn du in einem Laden voller Kunden schreist ‚Alter, deine Wichse klebt überall an den Disney-Prinzessinnen-Puppen‘, dann ist das nicht die richtige Art, damit umzugehen.“

„Doch, das war es, weil es mindestens einmal pro Woche passiert ist.“ Jesse erschauderte angewidert. „In den Lagerraum zu gehen und einen fetten Glatzkopf zu sehen, der sich einen runterholt, ist etwas, das ich hoffentlich nie wieder sehen muss, niemals.“

„Es geht darum, dass du nicht gut darin bist, für andere zu arbeiten.“

Zane hatte vielleicht recht, aber was dann? Jesse hatte keine wirklichen Fähigkeiten und er hasste es zu lernen. „Was stelle ich dann den ganzen Tag mit mir an?“

Sie waren den ganzen Weg die Main Street hinauf und wieder hinunter gelaufen und befanden sich nur ein paar Geschäfte von der Bäckerei entfernt, aber auf der anderen Straßenseite. Zane deutete auf die vielen leeren Schaufenster. „Warum machst du nicht einen Blumenladen auf? Dann musst du für niemanden mehr arbeiten.“

Jesse stand da, betrachtete die drei leeren Läden vor ihnen und fragte sich, ob Zane endgültig seinen Verstand verloren hatte. „Was weiß ich schon davon, meinen eigenen Laden zu führen?“

Zane zwinkerte ihm zu. „Du hast doch praktisch Jeans Blumenexpress geleitet.“

Da hatte Zane nicht ganz unrecht. Es war toll gewesen, für Jean zu arbeiten. Sie hatte den Laden vor fünfzig Jahren eröffnet, aber als sie an Arthritis erkrankte, hatte sie Schwierigkeiten, die Blumen zu binden. Jesse war ihre letzte Hoffnung gewesen, den Laden am Laufen zu halten. Wenn es mit ihm nicht geklappt hätte, hätte sie den Laden dichtgemacht.

Für Jesse war das ein großer Druck, aber er war bereit gewesen, es zu versuchen. Nachdem er einige Monate unter Jeans Fuchtel gestanden hatte, gab es kaum noch etwas, das er nicht über Blumen wusste. Er schien sogar ein Händchen dafür zu haben, für jeden Kunden die richtigen Blumen auszusuchen.

Nachdem Zane erfahren hatte, dass seine Mutter Krebs hatte, kündigte er an, zurück in seine Heimatstadt zu ziehen, um näher bei ihr zu sein. Für Jesse war es keine Frage, dass er auch umziehen würde.

In den sieben Jahren, in denen sie zusammen gewohnt hatten, waren die drei wie Brüder geworden, und Zanes Eltern wurden zu Ersatzeltern für Jesse und Ethan. Jesse wollte nirgendwo anders sein als hier bei seiner Familie.

Anfangs war die Pflege von Zanes Mutter Cora ihre einzige Sorge gewesen, aber jetzt, wo es ihr besser ging, hatte Zane beschlossen, die Bäckerei seiner Träume zu eröffnen. Jesse hingegen wusste immer noch nicht, was er machen wollte.

Seine Großmutter hatte ihm so viel Geld hinterlassen, dass er sich keine Gedanken um Arbeit machen musste, aber Jesse gefiel es nicht, nichts zu tun zu haben. Vielleicht sollte er wirklich seinen eigenen Blumenladen eröffnen. Es wäre zwar ungewohnt, für etwas so Großes verantwortlich zu sein, aber je mehr er darüber nachdachte, desto mehr reizte es ihn.

Jesse grinste Zane an. „Also gut. Ich werde meinen eigenen Blumenladen eröffnen.“

Kapitel 2

Parker war sich nicht sicher, was er sich dabei gedacht hatte, mit Jesse zu flirten. Nun, das stimmte nicht ganz. Er hatte daran gedacht, den attraktiven Mann unter sich zu bekommen und seinen knackigen Hintern durchzuficken. Er stöhnte auf, als er diesen süßen Hintern wieder einmal die Straße entlanglaufen sah.

Er musste seine Jeans aufknöpfen, um seinem Schwanz Platz zum Atmen zu geben, während er Jesse durch die Windschutzscheibe seines Trucks beäugte. Vorhin hatte er sich nur mit Mühe beherrschen können, nicht auf den Vorschlag des Mannes einzugehen, ihm die Stadt Cedar Falls zu zeigen. Der Gedanke daran, Jesse in seine Werkstatt mitzunehmen, machte ihn hart und erregt.

Jesse hatte einfach etwas an sich, das Parker völlig aus dem Konzept brachte. Angefangen bei den langen dunklen Haaren, die ihm bis zur Hälfte des Rückens hinunterliefen, bis hin zu den Augen, die mit schwarzem Eyeliner und Mascara umrahmt waren, während rosa Lidschatten die dunklen Augen des Mannes ein wenig aufhellte.

Parker ertappte sich dabei, wie er sich über die Lippen leckte, als er an den leuchtend rosafarbenen Lippenstift auf den prallen Lippen dachte, die sich perfekt um Parkers Schwanz schmiegen würden. In der Fahrerkabine seines Trucks hörte er sich noch einmal aufstöhnen.

Während seine Augen auf Jesse gerichtet blieben, der mit Zane vor ein paar leeren Schaufenstern stand und sich unterhielt, legte Parker seine Hand um seinen pochenden Schwanz. Verdammt, das fühlt sich gut an. Während er sich streichelte, ließ Parker zu, dass ihn die Vorstellung, tief in Jesses Arsch zu versinken, verzehrte.

In seinen Gedanken beugte er Jesse über seine Werkbank im Laden, bis sein Rücken gebogen war und Parker seinen knackigen Hintern bewundern konnte. Parker griff nach vorne, um die winzigen Shorts aufzuknöpfen.

Er ließ sich Zeit und streifte sie langsam über die runden Pobacken. Parker konnte sich gut vorstellen, dass Jesse pinke Boyshorts, nein, einen Tanga, trug. Ein weiteres Stöhnen entrang sich seinen Lippen, als er sich vorstellte, wie der Riemen des Tangas Jesses Poloch vor Parkers Augen verdeckte.

Jetzt, wo er es eilig hatte, rieb Parker seinen prallen Schwanz an der verborgenen Öffnung und reizte Jesse mit dem, was gleich passieren würde. Die ganze Zeit über hörte er die Geräusche, die Jesse machte, während er Parker anflehte, ihn endlich zu vögeln.

Das Verlangen trieb Parker dazu, endlich den Tanga auszuziehen und Jesses rosa Stern freizulegen, der in Erwartung der Befriedigung bereits pulsierte. Parker fuhr mit seinen Fingern an Jesses Eingang entlang und drückte leicht dagegen.

Bevor er seine Jeans herunterzog, um seinem pochenden Schwanz etwas Erleichterung zu verschaffen, holte er das Gleitmittel aus seiner Tasche und verteilte es auf seinen Fingern, bevor er zwei Finger in Jesses engen Kanal versenkte. Der Druck war so stark, dass Parker bei dem Gedanken, wie sein Schwanz von der Hitze eingeschlossen werden könnte, fast zitterte.

Da er sich plötzlich mehr danach sehnte, in Jesse zu sein als nach seinem nächsten Atemzug, dehnte Parker ihn in Gedanken schnell zu Ende, bevor er seine Eichel an Jesses Hintertürchen ansetzte. In seinem Tagtraum brauchte er keine Kondome, als er in Jesses feuchter Hitze versank.

Allein der Gedanke daran, ungeschützt in den Mann einzudringen, ließ seinen Orgasmus über ihn hereinbrechen und raubte ihm den Atem. Er schrie auf, als die perlartige Flüssigkeit aus seinem Schwanz in seine Hand floss, aber es war ihm egal, ob ihn jemand hörte. Er war in seinem Truck und nicht viele würden sehen können, was er tat.

Als er endlich die Kraft fand, die Augen zu öffnen, starrte er in dunkle Augen, die ihn von der anderen Straßenseite aus anzulachen schienen. Die Hitze in seinen Wangen verriet Parker, dass er rot wurde, aber er glaubte nicht, dass Jesse das von dort aus, wo er immer noch mit Zane sprach, sehen konnte.

Schnell verließ er den Parkplatz der Bäckerei und fuhr direkt zu seiner Werkstatt. Das war sein einziger Zufluchtsort vor dem ganzen Wahnsinn, der sein Leben bestimmte. Zu dumm, dass er, sobald er die Werkstatt betrat, seinen Blick auf die Werkbank richtete und ihn die Bilder von Jesse überfielen, der sich nackt vorbeugte, damit Parker ihn ordentlich durchficken konnte.

Mit dem festen Vorsatz, noch etwas zu arbeiten, bevor er nach Hause gehen musste, verdrängte Parker diese Gedanken aus seinem Kopf. Er musste sich das ohnehin aus dem Kopf schlagen. Eine Beziehung mit Jesse kam für ihn nicht in Frage. Seine Mutter würde ihn unter einer Flut von religiösen Sprüchen, die ihn in die tiefste Hölle verdammen würden, aus dem Haus schmeißen.

* * * *

Parker war in seinem ganzen Leben noch nie so glücklich gewesen, einen Auftrag zu beenden. Jedes Mal, wenn er in der Bäckerei war, hielt er Ausschau nach einem Zeichen von Jesse. Wenn der attraktive Mann nicht in der Nähe war, versuchte Parker, den Druck in seiner Brust zu verleugnen, genauso wie er zu leugnen versuchte, dass sein Schwanz hart wurde, wenn er einen Blick auf die langen Haare erhaschte, die sich über Jesses Rücken bewegten, als würden sie ihm den Weg zu seinem knackigen Hintern weisen.

Oder die üppigen Lippen, die ihn an Jesse denken ließen, der vor ihm kniete und darum bettelte, Parker einen blasen zu dürfen. Das reichte aus, um ihn dazu zu bringen, auf die Toilette zu rennen und sich einen runterzuholen.

Zum Glück war Jesse heute nirgends zu sehen, als Parker den letzten Tisch so aufstellte, wie Zane es gewünscht hatte. „So, Zane, das ist der letzte.“

Zane reichte ihm einen Scheck. „Danke, Parker. Wie immer ist deine Arbeit beeindruckend.“

Parker wusste, dass er bei diesem Lob rot wurde. Egal wie alt er wurde, er konnte nicht verhindern, dass er errötete. „Nichts zu danken. Brauchst du sonst noch etwas?“

Verdammt noch mal. Warum hast du gefragt? Was ist, wenn er ja sagt?

Zane sah ein wenig nervös aus und Parker spürte, wie ihm im Magen ganz mulmig wurde, dass er ja sagen könnte. „Nein, aber ich habe noch einen Kunden für dich, wenn du Zeit hast.“

Ein Gefühl der Erleichterung überflutete seinen Körper. In diesem Moment hätte er so ziemlich allem zugestimmt. „Klar, ich bin gerne bereit auszuhelfen. Wer ist es?“

Zanes Besorgnis schien noch größer zu werden, als er auf die andere Straßenseite zeigte. „Eigentlich ist er da drüben auf der anderen Straßenseite und eröffnet dort einen Laden. Willst du mit mir hingehen, damit du dich umsehen kannst?“

Obwohl Zane sich ein wenig seltsam verhielt, stimmte Parker zu. Zu diesem Zeitpunkt konnte er wirklich nicht mehr ablehnen und er wusste auch nicht, warum er das tun sollte.

Während Zane voranging, fiel Parker auf, dass die Tür zu dem Laden, der sich ein paar Gebäude neben dem Pub seines Freundes Bram befand, einen Spalt geöffnet war. Dort musste sich der neue Laden befinden. Er war tatsächlich froh, dass ein neues Geschäft einen der leeren Läden füllte.

Die Main Street sah etwas trostlos aus, denn die Geschäfte hier konnten es sich nicht leisten, geöffnet zu bleiben. Parker hätte seinen Möbelladen gerne hierher verlegt, aber die Mieten waren zu teuer, um sie sich leisten zu können, vor allem, weil er auch ausreichend Platz brauchte, um die Möbel herzustellen.

Parker trat durch die offene Tür und blieb plötzlich stehen, als sein Blick auf seinem größten Verlangen landete. Am liebsten hätte er sich selbst in den Hintern getreten, weil er so reingelegt worden war. Dort stand Jesse mit einem selbstgefälligen Lächeln auf seinem rosa schimmernden Mund. Und als ob das nicht schon reichen würde, wurde Parkers Schwanz augenblicklich hart. Es war wie bei Pawlows Hund. Sobald er den attraktiven Mann sah, richtete sich sein Schwanz auf und vergoss Freudentränen.

„Parker, schön, dich wiederzusehen.“ Auf keinen Fall würde Parker auf diese falsche Süße hereinfallen. Jesse führte etwas im Schilde.

Parker hoffte nur, dass er es schaffen würde, ohne etwas Dummes zu tun. „Hallo, Jesse. Zane sagte, du brauchst Hilfe bei der Einrichtung deines neuen Geschäfts.“

Das Grinsen auf Jesses Gesicht verwandelte sich von selbstgefällig in geradezu verschlagen. „Ja, und da er mir deine Arbeit wärmstens empfohlen hat, hatte ich gehofft, du würdest mir helfen.“ Der Ton in Jesses Stimme deutete auf viel mehr hin, als nur darauf, dass er ihm seine Möbel anfertigen sollte. „Du weißt schon, als Gefallen für ihn.“

Na toll. Jetzt konnte er nicht mehr nein sagen, was er sonst getan hätte. Ehrlich. Zeit mit Jesse zu verbringen, würde nur zu einer Katastrophe führen. Dennoch konnte er nicht leugnen, dass er den Mann kennenlernen wollte, der seine Libido durcheinandergebracht hatte. Er musste nur eine Möglichkeit finden, Zeit allein mit dem heißen Kerl zu verbringen.

Sein Schwanz zuckte schon bei dem Gedanken, mit Jesse allein zu sein. Parker musste sich das Stöhnen verkneifen, das ihm fast entfuhr, bevor er sich selbst verriet. „Klar. Ich bin gerne bereit, dir zu helfen.“ Diese Worte besiegelten sein Schicksal, wobei er sich ziemlich sicher war, dass es mit einem gebrochenen Herzen enden würde.

„Toll“, meinte Jesse. „Ich will das Hübsch rosig zum beliebtesten Blumenladen in Cedar Falls machen.“

Lachen drang von der Tür her in den Raum. „Wie kann es bei einem Namen wie Hübsch rosig etwas anderes als der beliebteste sein?“, fragte Zane.

Lusttropfen liefen in Parkers Jeans, als er sich vorstellte, wie er Jesses Arsch hübsch rosig machen würde. „Nennst du dein Geschäft wirklich Hübsch rosig?“

Die dunklen Augen tanzten vor Heiterkeit. „Ist das nicht ein toller Name für einen Blumenladen?“ Der schlanke, attraktive Körper kam näher, seine Hüften bewegten sich hin und her, bis Jesse gegen Parker geschmiegt war.

Parker wäre fast gekommen. Er brauchte ein paar Minuten, um sich zu beruhigen, bevor er alle Vorsicht über Bord werfen und Jesse hier auf dem Boden ficken würde. „Ich hole nur schnell mein Klemmbrett und mein Maßband, dann bin ich gleich wieder da.

---ENDE DER LESEPROBE---