NPI - Neuronale Programmierung durch Imagination - Michael Dollinger - E-Book

NPI - Neuronale Programmierung durch Imagination E-Book

Michael Dollinger

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Beschreibung

Unsere Persönlichkeit entwickelt sich gemäß unserer individuellen Erfahrungen. Wie die moderne Hirnforschung feststellte, spielt es hierbei jedoch keine entscheidende Rolle, ob wir ein Erlebnis real erlebt haben oder uns dieses "nur" imaginativ vorstellten. Durch Imaginationen aktivieren wir die gleichen Bereiche im Gehirn wie beim realen Erleben und sorgen hierdurch für entsprechende neuronale Prägungen. Unser Unterbewusstsein nutzt dieses schöpferische Prinzip stetig, um unsere Persönlichkeit mittels nächtlicher Träume und spontaner Vorstellungen zu formen. NPI wird Ihnen zeigen, wie Sie Ihr Unterbewusstsein und damit Ihre Persönlichkeit selbstbestimmt auf höchst effektive Weise mittels der schöpferischen Kraft Ihrer Imaginationsfähigkeit programmieren. Dank des emotionalen Gehalts machtvoller Bilder in Kombination mit der Lenkungsfunktion der Sprache wird es Ihnen gelingen, Ihr Selbst absolut zielgerichtet nach den eigenen Wünschen zu formen und zu erweitern. Hierdurch werden Sie Ihr Selbstbewusstsein in ungeahnter Weise immer weiter steigern und Ihre Persönlichkeit frei entfalten.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 219

Veröffentlichungsjahr: 2020

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„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn

Wissen ist begrenzt.“

Albert Einstein

Inhalt

Wie Sie dieses Buch lesen sollten

Unterbewusstsein und Bewusstsein

Die Botschaft hinter den Worten

Die körperliche Komponente des Unterbewusstseins

Die Neuroplastizität

Unser Ich – eine Vielheit

Persönlichkeitsentwicklung

Die Programmierung des Unterbewusstseins

Vorüberlegungen hinsichtlich der Programmierung des

Unterbewusstseins

Technik A – Selbstachtung

Technik B – Wirkungsmacht

Technik C – Komposition Wirkungsmacht

Technik D – Komposition Handlungssicherheit

Gezielte Veränderung zwischenmenschlicher

Beziehungen

Weitere praktische Anregungen für die Imagination

Emotionale Verknüpfung

Der Veränderungsprozess

Was wäre wenn?

Technik E – Innere Überzeugung

Technik F – Die reine Aussage

Technik G – Aussage und Ausdruck

Technik H – Mit der Musik schwingen

Die Veränderung negativer emotionaler Muster

Imaginationsfreie Zeiten

Technik I – Der emotionale Hintergrund

Vergangenheit

Technik J – Zukunft

Technik K – Die Rückeroberung des natürlichen Denkens

Die Bedeutung der Formulierung

Variation

Die innere Stimmigkeit

Technik L – Vom Innen zum Außen

NPI und die Welt

Dosierung

Technik M.1 – Ich will …

Technik M.2 – Zielvorstellung

Gruß

Wie Sie dieses Buch lesen sollten

Lesen Sie dieses Buch nicht einfach nur vom Anfang bis zum Ende durch. Nehmen Sie sich stattdessen die Zeit, um die jeweilige Technik ausgiebig zu erproben und anzuwenden, bevor Sie zur nächsten übergehen – pro Technik würde ich vor dem Weiterlesen zumindest eine Woche der Anwendung empfehlen. Auf diese Weise können Sie ein persönliches Gefühl für das Gelesene entwickeln. Ein eigenständiges Erfühlen erleichtert das Verständnis der teils sehr abstrakten Inhalte ungemein. Letztlich werden Sie nur durch persönliche Anwendung ein wirklich tiefgreifendes Verständnis für die speziellen Wirkungsweisen der vorgestellten, aufeinander aufbauenden Techniken entwickeln. Betrachten Sie das vorliegende Buch deshalb bitte vorrangig als ein Übungsbuch zur schrittweisen praktischen Anwendung.

Unterbewusstsein und Bewusstsein

Inzwischen ist den meisten Menschen bekannt, dass unser Denken, Fühlen und Handeln maßgeblich durch unser Unterbewusstsein bestimmt wird. Unser Gehirn ist fortwährend damit beschäftigt, äußere und innere Eindrücke aufzunehmen, miteinander in Beziehung zu setzen und hinsichtlich ihrer Bedeutung einzuordnen.

Angesichts der in jedem Moment unseres Lebens gewaltig hohen Anzahl gleichzeitig ablaufender Hirnprozesse ist es nötig, dass der absolute Großteil davon unbewusst abläuft.

Schließlich wären wir völlig überfordert und letztlich auch nicht überlebensfähig, wenn wir beispielsweise unsere Körperfunktionen ständig bewusst steuern müssten.

Stattdessen wird unser Herzschlag automatisch reguliert oder der Speichelfluss in unserem Mund angeregt, sobald wir ein leckeres Essen riechen. Mit solch grundlegenden Funktionen muss sich unser Bewusstsein nicht beschäftigen.

Unser Bewusstsein beschäftigt sich stattdessen vorwiegend mit neuartigen Dingen oder abstrakten Problemstellungen.

Trotz verschiedener Begrifflichkeiten sollte man jedoch nicht den Fehler begehen, gedanklich eine klare Grenze zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein zu ziehen. Beide (sofern wir der Einfachheit halber von verschiedenen „Dingen“ oder „Qualitäten“ sprechen wollen) sind miteinander verwoben und stehen in einer ständigen Wechselwirkung zueinander. Da unterbewusste Prozesse für uns im Verborgenen ablaufen, scheint es uns, als würden wir Situationen direkt über unser Bewusstsein erfassen, bewerten und auf dieser Grundlage bewusste Entscheidungen treffen. Die moderne Hirnforschung zeigt jedoch, dass die unterbewussten Prozesse sehr viel schneller ablaufen als die bewussten. Wenn wir uns in eine neue Situation begeben, können wir bewusst noch gemütlich unseren Alltagsgrübeleien nachhängen, während unser Unterbewusstes bereits die Umgebung überprüft. In rasender Geschwindigkeit werden selbst kleinste Reize aus unserer Umgebung und unserem Körper aufgenommen und entsprechend weitergeleitet. Diese Reize werden miteinander in Beziehung gesetzt und mit Erinnerungen abgeglichen. In diesem hochkomplexen Prozess kommt unseren Emotionen eine entscheidende Bedeutung zu. Die Reize werden in einen Kontext gesetzt und erhalten so einen gewissen emotionalen Gehalt. Schließlich sind unsere Emotionen maßgebend, um ein Erlebnis hinsichtlich seiner Bedeutung einzuordnen. Wir alle kennen Situationen, in denen bestimmte Gerüche unweigerlich Erinnerungen in uns wachrufen. Ein Beispiel wäre, durch den Geruch von Lebkuchen sofort an die Weihnachtsfeste seiner Kindheit erinnert zu werden. Die Erinnerung hat dann auch gleich noch das zugehörige Gefühl der Geborgenheit mit im Gepäck. Möglicherweise haben einige von Ihnen nun allein durch das Lesen dieser Zeilen einen Lebkuchengeruch „in der Nase“ und empfinden einen Hauch der Freude, mit der sie als Kind ihre Geschenke auspackten. Möglich wäre es jedenfalls – auch wenn Sie es vielleicht nur ansatzweise bewusst registrieren würden. Schließlich läuft der Großteil unserer stetigen Hirnaktivität unbewusst ab. Was ins Bewusstsein dringt, entscheidet unser Unterbewusstsein.

Erkenntnistechnisch ist es unserem Bewusstsein vorgeschaltet. Das Unterbewusstsein nimmt die Reize aus unserer Umgebung und unserem Körperinneren auf, ordnet sie ein und entscheidet, welche gerade „wichtig“ genug sind, um unser Bewusstsein darauf aufmerksam zu machen und bei welchen es ausreicht, sie einfach nur unterbewusst zu registrieren und einzuordnen. Gerade weil es unserem Unterbewusstsein gelingt, in rasender Geschwindigkeit Unmengen an Informationen abzugleichen und in Beziehung zueinander zu setzen, funktioniert unsere Intuition so wunderbar. Wenn wir ein Gespräch mit einem Menschen beginnen, den wir zuvor noch nie gesehen haben, steigt schnell ein Gefühl in uns auf, welches uns vermittelt, in welchem Maße uns das Gegenüber sympathisch erscheint. Während wir bewusst zuhören, was der andere uns erzählt und uns darauf konzentrieren, was wir entgegnen können, analysiert unser Unterbewusstsein die Situation. Es registriert zum Beispiel, welche Körperhaltung der andere uns gegenüber einnimmt, in welchem Winkel er zu uns sitzt oder steht, welche Gesten er verwendet und wie er diese ausführt, in welchem Tonfall und welcher Lautstärke er spricht, welche Worte er besonders betont, welcher Unterton seine Sätze ausmacht oder welche Muskeln sich bei seinem Lachen anspannen (bei einem falschen Lachen verwenden wir teilweise andere Muskeln als bei einem echten).

Unser Unterbewusstsein hat im Laufe unseres Lebens gelernt, dass derlei Beobachtungen wichtige Rückschlüsse ermöglichen. Also sammelt es in Windeseile solche Eindrücke, gleicht sie mittels seiner internen „Datenbanken“ ab und ordnet sie ein. Welche Gefühle dieser Vorgang auslöst, hängt dabei von den assoziierten Vorerfahrungen ab. Wenn wir jemanden spontan nett finden, verweisen die beobachteten Merkmale also überwiegend auf positive Erfahrungen. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn ein Mann sich spontan stark zu einer Frau hingezogen fühlt und erst später bemerkt, dass ihn ein bestimmter Wesenszug oder Tick dieser Frau an eine frühere Liebschaft erinnert.

Unsere Intuition funktioniert deshalb so gut, weil unser Unterbewusstsein selbst vermeintlich unscheinbare Gegebenheiten einer Situation erfasst und diese Eindrücke in einem hochkomplexen Prozess mit unseren bisherigen Erfahrungen abgleicht. Es gelingt ihm, in rasender Geschwindigkeit auf Unmengen von Informationen aus unserem Leben zurückzugreifen und uns das passende, unserer eigenen emotionalen Logik entsprechende Gefühl zu liefern. Hierdurch schaffen es Menschen, die gelernt haben, ihrer Intuition zu vertrauen, immer wieder, die für sie richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Vorteil des Unterbewusstseins liegt darin, dass es auf sehr viele Informationen zurückgreifen kann, während das Bewusstsein nur einen relativen kleinen Ausschnitt beleuchtet.

Unser Bewusstsein ist hingegen ein Instrument der Fokussierung. Es konzentriert sich gerne auf die differenzierte Betrachtung einer Sache und ermöglicht uns, Impulse aus unserem Unterbewusstsein in flexibler Weise zu beleuchten. Um effizienter arbeiten zu können, überlässt das Bewusstsein Reize, die gerade weniger bedeutsam erscheinen, dem Unterbewusstsein zur Bearbeitung. Was man genauso gut umgekehrt ausdrücken kann, indem man sagt, das Unterbewusstsein wählt die Eindrücke aus, die wichtig genug sind, um sie ins Bewusstsein zu rücken. Eine solche Betrachtung zeigt, dass Unterbewusstsein und Bewusstsein nicht wirklich voneinander zu trennen sind – weshalb man sie auch als verschiedene Qualitäten ein und derselben Sache bezeichnen könnte. Dass unser Bewusstsein darauf ausgelegt ist, sich einen Teilbereich vorzunehmen und speziell diesen konzentriert zu bearbeiten, zeigt ein bekanntes Experiment. Bei diesem wurde den Probanden ein Video gezeigt, in dem sich die Spieler einer in weiß gekleideten Basketballmannschaft und Spieler einer in schwarz gekleideten Mannschaft jeweils untereinander einen Ball zuspielten. Während die Spieler durcheinander wuselten, sollten die Probanden zählen, wie oft sich die Spieler der weißen Mannschaft gegenseitig den Ball zuwarfen. Die Besonderheit des kurzen Videos war, dass während der Sequenz ein Mann in einem dunklen Gorillakostüm durchs Bild lief. Die anschließende Befragung der Versuchsteilnehmer zeigte, dass kaum einer der Probanden den Gorilla bemerkt hatte. Schließlich hatten sie sich ja auf die weißen Basketballer konzentriert. Wenn man sich das Video hingegen ohne konkreten Auftrag ansieht, fällt der Gorilla sofort auf. In diesem Fall ist die Einstellung unseres Aufmerksamkeitsfokus´ eine andere.

Es besteht also eine ständige Verbindung zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein, die in beide Richtungen funktioniert. Aus diesem Grund können wir unser Unterbewusstsein bewusst beeinflussen und prägen. Wir müssen nur lernen, seine Sprache zu sprechen.

Die Botschaft hinter den Worten

Mit Anfang zwanzig stieß ich in einer Buchhandlung mehr oder weniger zufällig auf ein Buch über positives Denken.

Davon fasziniert, besorgte ich mir nach und nach weitere Bücher zu diesem Thema. In diesen wurde immer wieder die Macht der Gedanken, die einen angeblich befähigen sollte, alle seine Ziele zu erreichen, beschworen. Obwohl ich die Prinzipien der Affirmation1 und Autosuggestion2 sofort nachvollziehen konnte und hochspannend fand, störte mich letztlich deren doch sehr eingeschränkte praktische Anwendbarkeit – die teils maßlos vollmundigen Versprechungen der Autoren gegenüberstand. In einem Buch wurde empfohlen, die eigenen Gedankeninhalte stetig zu prüfen und die negativen Inhalte durch positive zu ersetzen. Auch wenn mir klar war, dass man sich hierdurch darauf trimmt, generell positiver zu denken, schien es mir langfristig gesehen wenig komfortabel und letztlich kaum durchführbar, die eigenen Gedanken ständig zu beobachten und unerwünschte mittels willentlicher Anstrengung zu ersetzen. Beim Selbstversuch hatte ich unter dieser auf Dauer ziemlich ermüdenden Technik das Gefühl, mein spontanes Denken seiner individuellen Stimmigkeit und Natürlichkeit zu berauben und damit kognitive Ressourcen zu binden, die ich anderer Stelle gut hätte gebrauchen können. Insgesamt fand ich die Theorien, auf denen das positive Denken fußt, hochspannend, die geschilderten Techniken aber letztlich oft zu starr und blutleer.

Wie dogmatisch Texte zum positiven Denken leicht verstanden werden können, zeigt das Beispiel eines Freundes. Nachdem ich zahlreiche Bücher zum Thema verschlungen und ihm davon berichtet hatte, bot ich an, ihm eines davon zu leihen. Nach einigen Tagen gab er mir das Buch gelesen zurück und bat um ein weiteres. Er war begeistert.

In den Büchern hatte er unter anderem gelesen, dass die Worte, die unsere Mitmenschen an uns richten, Spuren in unserem Unterbewusstsein hinterlassen und uns auf diese Weise prägen. Wie wörtlich er dies genommen hatte, zeigte sich eines Abends, als er mit einem Mädchen herumalberte.

Zwischen den beiden schien gerade eine tolle Verbindung zu bestehen. Als er sie ein weiteres Mal erfolgreich geneckt hatte, lächelte sie, boxte gespielt verärgert auf seinen Arm und sagte „du bist blöd“. Genauso wie sie es in solchen Situationen gerne tat, um eine gewisse Nähe herzustellen – was mein Freund eigentlich auch wusste. Das „du bist blöd“ war sehr anerkennend und augenzwinkernd gesprochen.

Die Körpersprache war eindeutig. Bisher hatte er sich darüber gefreut, bei Mädchen solche Reaktionen hervorzurufen. Nicht aber in dieser Situation. Er erinnerte sich an das Gelesene und verfiel in die Sorge, dass das Mädchen die Botschaft, er sei blöd, in seinem Unterbewusstsein hinterlassen habe. Daraufhin durchbrach er die gelöste Atmosphäre, um dem Mädchen mit ernster Miene zu erklären, er wolle nicht als blöd bezeichnet werden. Woraufhin sie ihn fragend anschaute. Sie konnte die Situation nicht einordnen. Schließlich hatte sie einen empfindsamen Menschen vor sich, dem sie eigentlich wirklich nicht erklären musste, wie ihre Worte gemeint waren. Der Zauber des Moments war verflogen.

Obwohl mein Freund natürlich registriert hatte, dass das Mädchen seine Worte anerkennend sprach und sich noch einige Zeit zuvor über ihr Verhalten gefreut hätte, war er nun in Sorge, durch derlei Aussprüche unterbewusst belastet zu werden. Die Tatsache, dass im Bereich der Kommunikation nicht die einzelnen Worte von entscheidender Bedeutung sind, sondern die Botschaft hinter den Worten, hatte er aufgrund der Lektüre von Büchern zum positiven Denken komplett ausgeblendet.

Dabei empfindet im Alltag jeder gesunde Mensch, kommunikativ gesehen, nach eben dieser Maxime. Dass wir intuitiv verstehen, wie die Worte gemeint sind, die ein anderer an uns richtet – welcher emotionale Gehalt darin steckt – verdeutlicht, dass unser Unterbewusstsein absolut in der Lage ist, die empfangenen Botschaften richtig einzuordnen. Unser Unterbewusstsein ist bestens darauf spezialisiert, zwischen den Zeilen zu lesen und uns während einer Konversation die entsprechenden Gefühle zu senden. Ohne darüber nachdenken zu müssen, bemerken wir sofort, wenn unser Gegenüber etwas ironisch meint.

Dass uns dies bei Menschen, die wir besser kennen, zuverlässiger gelingt, hängt damit zusammen, dass unser Unterbewusstsein bezüglich dieser auf eine größere Menge gespeicherter Erfahrungen zurückgreifen kann.

In der geschilderten Situation hätte mein Freund also darauf vertrauen dürfen, dass die als positiv erkannte Reaktion des Mädchens auch als positives Ereignis abgespeichert und verschaltet würde. Schließlich hatte er mit dem Mädchen bis zu seiner für sie merkwürdigen Reaktion geschickt interagiert, Anziehung erzeugt und auch keinesfalls geglaubt, dass sie ihn wirklich für blöd halte. Schon die Tatsache, dass ihm klar war, dass die Worte „du bist blöd“ in diesem Fall anerkennend gemeint waren, verdeutlichte, dass die eigentliche, positive Botschaft im Unterbewusstsein angekommen ist. Statt sich infolge der Lektüre eines Buches dogmatischem Denken hinzugeben, hätte mein Freund einfach nur auf den allerwichtigsten und zuverlässigsten Gradmesser für die persönliche Entwicklung vertrauen müssen: die eigenen Emotionen.

Auch mit Negationen wird im Bereich des positiven Denkens oftmals sehr unduldsam verfahren. Immer wieder musste ich lesen, dass das Unterbewusstsein das Wort „nicht“ nicht kenne. Das ist so nicht richtig. Schließlich haben Sie ja nun auch erkannt, dass ich im letzten Satz ausdrücken wollte, dass ich die vorangegangene These für falsch halte. Wenn jemand zu Ihnen sagt, sie würden eine Sache nicht können, kommt diese Botschaft natürlich durchaus auch in Ihrem Unterbewusstsein an. Trotzdem vermeiden Anhänger des positiven Denkens das Wort „nicht“ in ihren Suggestionen zu Recht. Schließlich stellt es keine eigene Repräsentanz, sondern nur einen Verweis auf eine andere Sache dar. Wenn ich mir also selbst vorsage, „ich habe keine Angst“, heftet sich meine Aufmerksamkeit an das Wort „Angst“ und damit an einen unerwünschten Zustand. Besser wäre es, sich zu sagen, „ich bin mutig“ – und damit die Aufmerksamkeit und somit auch die eigene Energie auf einen erwünschten Zustand zu lenken. Wenn Sie Ihrem Kind, das gerade auf einen Baum geklettert ist, zurufen, es solle nicht herunterfallen, steigern Sie also die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich herunterfällt. Sie lenken seine Aufmerksamkeit dann auf das Herunterfallen. Vielleicht lösen Sie sogar die entsprechenden bildhaften Vorstellungen in seinem Kopf aus. Wenn Sie sich in solch einer Situation schon unbedingt genötigt fühlen, fürsorglich einzugreifen, sollten Sie Ihrem Kind also zumindest eine Botschaft senden, die seine Aufmerksamkeit auf ein erwünschtes Verhalten lenkt. So könnten Sie Ihrem Kind beispielsweise sagen, „halt dich gut fest“ und damit seine Konzentration auf das Festhalten lenken. Keinesfalls sollten Sie ihm diese Aufforderung panisch zurufen. Hierdurch würden Sie seine Aufmerksamkeit durch die Art Ihres Rufens wiederum auf eine drohende Gefahr lenken. Entscheidend sind nicht die Worte, entscheidend ist die Botschaft.

1 Zur Selbstbekräftigung (meist wiederkehrend) genutzte bejahende Aussage (z. B. „ich bin schön“).

2 Selbstbeeinflussung durch Affirmationen oder bildhafte Vorstellungen. Der Begriff geht auf einen Apotheker zurück, der im 19. Jahrhundert bemerkte, dass die Wirkung der Medikamente, die er seinen Patienten aushändigte, durch die Worte, mit denen er sie übergab, beeinflusst wurde.

Die körperliche Komponente des Unterbewusstseins

Ebenso wie Unterbewusstsein und Bewusstsein gewissermaßen als funktionale Einheit zu betrachten sind, steht auch unser Körper in einer ständigen Wechselwirkung mit unserem Geist. Dass wir Signale aus unserem Körper (wie z. B. Schmerz) bewusst wahrnehmen und die Bewegungen unseres Körpers willentlich steuern können, ist uns allen klar. Ebenso wissen wir, dass unser Gehirn als zentrale Steuerungseinheit ständig unterbewusst damit beschäftigt ist, unsere Körperfunktionen zu lenken. Die Tatsache, dass die Steuerung unserer Körperfunktionen überdies stark durch unser psychisches Erleben mitbestimmt wird, vernachlässigen wir allerdings häufig.

Falls sie bei diesem Satz gerade etwas stutzig werden und meinen Worten womöglich im ersten Moment nur wenig Glauben schenken wollen, habe ich einige ganz alltägliche Beispiele für Sie, die meine Aussage belegen. Stellen Sie sich vor, Sie werden durch etwas erschreckt. Durch den Schreck schießt sofort Adrenalin in Ihren Körper, Ihre Pupillen weiten sich und Ihr Herz beginnt zu rasen. Durch das psychische Erleben des Schrecks wird in dieser Situation also Ihr Herzschlag beeinflusst. Oder stellen Sie sich vor, Sie werden beim Lügen ertappt und laufen rot an. Allein durch das Schamgefühl, das sich in diesem Moment aufdrängt, verändert sich die Durchblutungssituation im Bereich Ihres Gesichtes. Von unserer Mimik, dem Blutdruck und der Körperspannung, die ständig von unseren emotionalen Mustern beeinflusst werden, ganz zu schweigen. Manchen Mensch sieht man förmlich an, dass sie aufgrund ihrer emotionalen Verfassung völlig verspannt sind. Anderen gelingt es dagegen, mittels bewusster Entspannungstechniken ihre Muskulatur willentlich zu lockern. Häufig greifen solche Menschen zu Entspannungstechniken, um ihren Stresspegel zu senken.

Hierdurch fördern sie ihre geistige und körperliche Gesundheit. Schließlich wurde nachgewiesen, dass unser Immunsystem in Stressphasen weniger widerstandsfähig ist als sonst. Körper und Geist stehen also in einer ständigen und vielfältigen Wechselwirkung. Deshalb können Muster in unserem Unterbewusstsein mittels ihrer emotionalen Komponente fortwährend Einfluss auf unseren Körper nehmen. Als Beispiel hierfür kann ich selbst dienen. Ohne dass ich es bewusst darauf abgesehen hätte, ging die Schuppenflechte an meinem Hinterkopf infolge der Programmierung meines Unterbewusstseins immer weiter zurück. Dies verdanke ich der Lösung einiger grundlegender psychischer Konflikte. Meine Haut wirkt nun insgesamt sichtlich reiner und gesünder.

Mein früheres nächtliches Zähneknirschen gehört inzwischen der Vergangenheit an. Stattdessen wache ich morgens mit einer angenehm entspannten Kiefermuskulatur auf.

Auch mein Blutdruck entwickelte sich durch die Programmierung meines Unterbewusstseins automatisch in höchst erfreulicher Weise. Früher litt ich durchgehend an sehr starkem Bluthochdruck. Dies hätte irgendwann mit hoher Wahrscheinlichkeit zu gesundheitlichen Problemen geführt. Durch die Beschäftigung mit NPI ist mein Blutdruck inzwischen optimal.

Neben dem gewaltigen Zuwachs an Lebensqualität habe ich durch die Programmierung meines Unterbewusstseins also auch in gesundheitlicher Hinsicht stark profitiert.

Die Neuroplastizität

NPI nutzt die Neuroplastizität des Gehirns. Dieser vielzitierte Begriff beschreibt die Fähigkeit von Synapsen3, Nervenzellen und ganzen Hirnarealen, sich je nach Gebrauch hinsichtlich ihrer Eigenschaften zu verändern. Dieser Kniff der Evolution ermöglicht uns eine höchst flexible Anpassung an wechselnde Lebensumstände.

Wissenschaftler haben beispielsweise nachgewiesen, dass sich bei Menschen, die infolge eines Oberarmbruchs in der Folgezeit nur noch ihre eigentlich weniger geschickte Hand benutzen konnten, schon nach kurzer Zeit markante hirnanatomische Veränderungen einstellten. Während der Hirnbereich, der sich üblicherweise mit der nicht mehr genutzten Hand beschäftigte, zurückging, weitete sich das Areal, das für die nun verstärkt eingesetzte Hand zuständig war. Somit hatten sich Hirnzellen hinsichtlich ihrer funktionellen Eigenschaften an die veränderten Erfordernisse angepasst.

Ähnliches zeigte sich auch bei einem anderen Experiment, bei dem die Probanden ein Klavierstück üben sollten.

Folgerichtig erweiterte sich hierbei ein für die Steuerung von Fingerbewegungen zuständiger Bereich des Gehirns.

Interessant ist, dass sich bei einer anderen Gruppe von Probanden, die sich nur im Geiste vorstellen sollten, das Klavierstück zu spielen, genau dieselben Hirnareale erweiterten wie bei den tatsächlich Übenden.

3 Verknüpfungen zwischen Nervenzellen oder Nervenzellen und anderen Zellen.

Unser Ich – eine Vielheit

Auch wenn uns ein solcher Gedanke in (einer trügerischen) Sicherheit wiegt, sollten wir uns unser inneres Selbst nicht als klar definierten, beständigen Kern unseres Seins vorstellen. Stattdessen sollten wir uns eher als vereinigendes Ganzes einer Vielheit komplexester, ineinandergreifender, offener und wandlungsfähiger Systeme begreifen. In diesem Sinne ist die Suche nach dem Ich auch immer eine Suche nach den eigenen Möglichkeiten.

Wer sich in verschiedenen Umfeldern bewegt, weiß, dass damit auch verschiedene Rollen einhergehen. So bringt die Rolle eines Familienvaters für einen Menschen komplett andere Anforderungen und Gefühle mit sich, als beispielsweise seine Rolle als Sachbearbeiter eines Unternehmens. Die Menschen in unserem jeweiligen Umfeld haben Einfluss darauf, wie wir uns selbst gerade erleben, welche Emotionen sich in uns entfalten. Sogar die Einschätzung unserer Selbst und unserer Möglichkeiten variiert mit den jeweils durch das Umfeld ausgelösten Emotionen. Und das, obwohl wir hierbei doch auch auf unsere anderweitigen Erfahrungen zurückgreifen können.

Unterschiedliche Erfahrungen führen zu unterschiedlichen Prägungen. Sollen wir beispielsweise annehmen, dass die starken Prägungen, die das Umfeld, in dem wir aufwuchsen, in uns hinterließ, unserem ursprünglichen Ich entsprechen? Nur weil wir beständig emotional gefärbt wurden und diese Färbung automatisch auch in unsere anderweitigen Erfahrungen mit einzog – ja, vielleicht von uns schon als Grundierung unseres Lebens empfunden wird? Nein, das sollten wir nicht. Dies würde einer ungebührenden, lähmenden Eingrenzung des Ichs gleichkommen. Das Ich ist pures Potenzial. Es giert stets nach Anregungen, gemäß derer es sich entwickeln kann. So ist es einem familiären Umfeld beispielsweise möglich, in einem Kind wahlweise wohlige Gefühle der Geborgenheit oder bedrückende Gefühle der Minderwertigkeit anzulegen. Entsprechend der Option, die das Umfeld schwerpunktmäßig wählte, würden sich die Persönlichkeit und letztlich auch der chemische Haushalt im Gehirn des Kindes entwickeln. Auch wenn eine solche Entwicklung als Basis weiterer Erfahrungen durch die bestehenden Prägungen unbeeinflusst immer wieder dazu neigt, sich in gewisser Weise zu bestätigen und zu festigen, sollten wir sie nicht mit einem uns begründenden Ich gleichsetzen.

Schließlich kamen die Anregungen für eine solche Entwicklung kontinuierlich von außen. Und etwas, das maßgeblich von außen angeregt wurde, können wir nicht als unser ureigenstes Ich setzen. Unser Ich ist lediglich das Potenzial, das aus den Anregungen Entsprechungen entwickelt. Da unser Ich hierin unglaublich kreativ und fleißig ist, häufen wir mit der Zeit die unterschiedlichsten Seinsarten in uns an. Deren heterogene Gesamtheit können wir gerne als Ich bezeichnen. Funktionell sollten wir unser Ich aber als das begreifen, was es in seiner ursprünglichen Reinheit in erster Linie ist: absolutes Potenzial.

Persönlichkeitsentwicklung

Bereits mit Beginn unseres Lebens verfügen wir über ein individuelles emotionales Rüstzeug, welches für unsere Persönlichkeitsentwicklung von Bedeutung ist. Dieses Buch soll aufzeigen, wie Sie darüber hinaus Ihre Persönlichkeit nach den eigenen Wünschen entfalten und Ihre Sehnsüchte verwirklichen können. Hierzu sollten Sie zunächst einige grundlegende Dinge über den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung wissen:

Die moderne Hirnforschung hat den Sitz der Persönlichkeit im vorderen Bereich des Gehirns, dem sogenannten Stirnhirn, verortet. Dieser Teil gilt als flexibelster Bereich unseres Gehirns. Unser Unterbewusstsein nimmt hier beinahe ständig Anpassungen vor. Laufend ist es damit beschäftigt, neue soziale Eindrücke mit unseren Erfahrungen abzugleichen und hinsichtlich der Bedeutung für unsere Persönlichkeit einzuordnen. Wichtig zu wissen ist, dass sich unsere Persönlichkeit auch dann entwickelt, wenn wir gerade gar keine neuen Erfahrungen machen.

Dies geschieht beispielsweise über unsere Vorstellungen.

Wenn wir an ein bevorstehendes Treffen mit einem Menschen denken, läuft vor unserem inneren Auge oft ein Film ab, der uns zeigt, wie der Termin verlaufen könnte.

Welche Bilder und Emotionen uns unser Unterbewusstsein hierbei sendet, hängt davon ab, wie unsere sozialen Interaktionen mit der beteiligten Person in der Vergangenheit verliefen. Aufgrund dieser Erfahrungen wurden, die Person betreffend, Verknüpfungen in unserem Gehirn erstellt. Wenn wir an das bevorstehende Treffen denken, werden diese Verknüpfungen aktiv und vor unserem inneren Auge erscheinen entsprechende Bilder.

Falls wir uns durch die zu treffende Person eingeschüchtert fühlen, werden wir uns beim Gedanken an das Treffen gemäß unserer Vorerfahrungen unbewusst und automatisch vorstellen, uns der Person gegenüber gehemmt zu verhalten. Diese Vorstellung wird von den negativen Gefühlen begleitet, die der andere in der Vergangenheit in uns auslöste. Immer wieder, wenn wir an den anderen denken, erleben wir die entsprechenden negativen Emotionen und Vorstellungen. Auf diese Weise festigen wir durch stetige Wiederholung dieses ungute Muster und sorgen letztlich auch ohne Zutun des anderen dafür, dass wir uns in seiner Gegenwart auf jeden Fall gehemmt fühlen. Schließlich hinterlässt jeder unserer Gedanken eine Spur in unserem Gehirn. Indem wir den „gleichen“ Gedanken in einer anderen Situation ein weiteres Mal denken, verbreitern wir (vereinfachend gesprochen) dessen Spur etwas. Allein schon dadurch, dass uns beim Gedanken an die bevorstehende soziale Interaktion mit der unliebsamen Person negative Vorstellungen in den Sinn kommen, stärken wir die entsprechende Assoziationskette – beziehungsweise „verbreitern“ wir den Assoziationsweg (um beim ursprünglichen Bild zu bleiben). Im Hinblick auf das drohende Treffen stellen wir uns gemäß unserer Erwartung also beispielsweise ein weiteres Mal vor, wie der andere respektlos mit uns spricht und wir zu gehemmt sind, um seine Dreistigkeiten gebührend abzuschmettern. Hierdurch verbreitern wir den entsprechenden neuronalen „Weg“ wieder etwas. Ich spreche vereinfachend immer wieder von „Wegen“, da dieses Bild eine sehr plastische Anschauung ermöglicht. Wir können uns einen schmalen Pfad durchs Dickicht vorstellen, der mit zunehmender Benutzung immer ausgetrampelter und breiter wird. Wenn wir das nächste Mal durchs Dickicht müssen, werden wir wieder den Pfad benutzen, statt uns durch die Büsche zu kämpfen.

Schließlich geht dies schneller und ist mit niedrigerem Energieaufwand zu bewerkstelligen. Ähnlich verfährt unser Gehirn. Die elektrischen Impulse in unserem Gehirn bevorzugen die breiten Bahnen beziehungsweise die „ausgetretenen Wege“. Neuronale Wege, die wir bewusst oder unbewusst hingegen wenig nutzen, bilden sich weitgehend zurück, da sie praktisch kaum noch benötigt werden. Was wiederum zugunsten der stattdessen bevorzugten Bahnen und Muster wirkt.

Zusammenfassend können wir also festhalten, dass die bildhaften, aus unserem Unterbewusstsein aufkeimenden Vorstellungen von sozialen Interaktionen, die wir vor unserem inneren Auge sehen, stark zur Persönlichkeitsbildung beitragen.

Wieso spreche ich im Zusammenhang mit Persönlichkeitsbildung eigentlich immer wieder von den sozialen Interaktionen? Ganz einfach, weil wir soziale Wesen sind. Unsere Mitmenschen sind von grundlegender Bedeutung für unser Vorankommen im Leben. Sie können uns glücklich oder das Leben zur Hölle machen. Welche Stellung wir im Kreise unserer Mitmenschen einnehmen, ist eminent bedeutsam für unser Selbstbewusstsein und den Verlauf unseres Lebens. Ständig ermitteln wir unseren Stellenwert, indem wir uns mit anderen vergleichen. Wenn ich das Gefühl habe, etwas gut zu können, dann deshalb, weil ich wiederholt die Erfahrung gemacht habe, diese Sache besser zu beherrschen als andere. Hätte ich hingegen immer wieder erlebt, dass mir andere Menschen diese Tätigkeit betreffend in der Regel um Längen voraus wären, käme ich nicht auf die Idee, mich entsprechender Fähigkeiten zu brüsten. Erfolgten auf die Durchführung der Tätigkeit wiederholt negative Rückmeldungen von meinem Umfeld, würde ich bewusst oder unbewusst sogar damit beginnen, diese Tätigkeit zu vermeiden – zumindest in der Gegenwart besonders kritischer Personen. Zumindest unbewusst würde ich also versuchen, befürchteten weiteren Schaden von meinem Selbstbewusstsein abzuwenden.

Schließlich ist das Selbstbewusstsein von immenser Bedeutung für den Verlauf unseres Lebens. Somit sind uns auch die Rückmeldungen unseres Umfeldes sehr wichtig. Unsichere Personen gieren geradezu nach positiven Rückmeldungen ihrer Mitmenschen. Etwas entspannter agieren dagegen gefestigtere Menschen, die sich ihrer positiven Wirkung auf ihr Umfeld sicher sind. Aus einer gewissen Grundsicherheit heraus agieren sie mutiger und freier.