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Dieses E-Book entspricht ca. 28 Taschenbuchseiten ... Der Mechaniker Tom hat eine heimliche Leidenschaft: Nylonstrümpfe. Dann taucht die Truckerlady Rockabella bei ihm auf, die wie ein Pin-up-Girl aus den 60er-Jahren aussieht. Mit seinen neu ersteigerten, authentischen Nylons heizt sie ihm mächtig ein. Da wird in der Werkstatt der Turbogang eingeschaltet … Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 40
Veröffentlichungsjahr: 2025
Impressum:
Der Nylon-Fetisch | Erotische Geschichte
von Ruby Tyler Reese
Lektorat: Ulrike Maria Berlik
Originalausgabe
© 2021 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © ssuaphotos @ shutterstock.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783750754263
www.blue-panther-books.de
Der Nylon-Fetisch von Ruby Tyler Reese
Tom blickte auf die große Uhr, die an der Wand hing und sich mit einem lauten Ticken im Sekundentakt bemerkbar machte. Dieses gleichmäßige Geräusch gefiel ihm, denn mit jedem Vorrücken des Zeigers rückte auch sein Feierabend näher. Nur noch ein paar Minuten, dann konnte er die Werkstatt für heute absperren und gemütlich nach Hause fahren. Er hatte seine Pflicht erfüllt – an einigen Mittelklasseautos geschraubt, Öl gewechselt, Schläuche, die von Mardern zerbissen waren, ausgetauscht und Kunden in Bezug auf die Betriebsfähigkeit und Werterhaltung ihres Fahrzeugs beraten. Vorbildlich!
Tom war ein großer, schlanker, attraktiver Typ und ein guter, versierter Mechaniker mit eigener Werkstatt, die er vor 15 Jahren von seinem Lehrmeister übernommen hatte, als dieser sich verdient zur Ruhe setzte. Aus dem Radio tönte ein kurzer Jingle, gefolgt von dem Hinweis, dass nun die Nachrichten des Tages verkündet wurden. Das war Toms Stichwort: Feierabend!
Bereits am Vormittag hatte ihn eine E-Mail erreicht, die ihm eine ganz besondere Postsendung ankündigte. Er konnte sich schon denken, was der Inhalt dieses Päckchens war. Wie aufregend! Er hatte lange danach gesucht und als er es endlich gefunden hatte, einen so unverschämt hohen Preis dafür geboten, dass niemand sonst bereit war, dieses Gebot zu übertreffen. Verständlich, denn eigentlich war dieser Artikel bei Weitem nicht so viel wert – für Tom schon. Das Päckchen musste bereits von seiner Frau Stella entgegengenommen worden sein. Es lag bestimmt auf der Kommode im Flur und wartete darauf, von ihm geöffnet zu werden. Während Tom mit einer kindlichen Freude darüber nachdachte, merkte er, wie sich ein prickelndes Kribbeln in der Bauchregion ausbreitete. Ein angenehmer Schauer lief ihm über den Rücken.
Mit seinem ölverschmierten Blaumann, verstaubten, schulterlangen Zauselhaaren und schmutzigen Händen schwang er sich in seinen schwarzen Pick-up und fuhr auf direktem Weg zu seinem kleinen Häuschen am Stadtrand von Quincy. Ein idyllisches Heim in malerischem Vorstadtambiente im Herzen von Illinois. So stand es damals in der Anzeige und so entsprach es auch der Wahrheit. Eigentlich ein Traum für viele, doch dieses beschauliche Leben hatte auch seine Schattenseiten – es war stinklangweilig! Jeder Tag lief nach dem gleichen Schema ab, vollkommen unspektakulär und monoton.
Hoffentlich hatte Stella das Päckchen nicht bereits ausgepackt, ging es ihm, kurz bevor er den Motor abstellte, durch den Kopf. Aber das wäre nicht ihre Art, sie hatte noch nie Post von Tom geöffnet, schließlich respektierte sie seine Privatsphäre. Während Tom die Haustür öffnete, rief er wie jeden Tag »Darling, ich bin zu Hause.«
Aus der Küche kam das ebenso bekannte Echo: »Hallo Honey, das Essen ist gleich fertig.«
Als er die Schlüssel auf der Kommode ablegte, sah er es: das Produkt seiner Begierde. Die neutral verpackte Sendung erschien auf den ersten Blick sehr unscheinbar, Diskretion ist schließlich oberstes Gebot.
»Ich gehe schnell duschen und komme dann zum Essen runter. Bis gleich«, rief er seiner Frau zu, die das nur mit einem kurzen »Okay« erwiderte.
