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Das Buch setzt sich mit den Hintergründen für unsere Prägungen und Werturteile auseinander. Behandelt werden die Aspekte - des Einflusses beim Zugang zu unseren Erinnerungen, - des Einflusses unseres Umfeldes, - des Einflusses der Kultur, in der wir leben, - des Einflusses der Religion bzw. Spiritualität, der wir uns verbunden fühlen - bis hin zur eigenen Selbstheilung aus den Erkenntnissen dieser tiefgreifenden Auseinandersetzung. Wir begegnen den grundsätzlichen Erklärungen, welche direkten und indirekten Prägungen uns beeinflussen. Aber auch vor welche Herausforderungen uns unser Gedächtnis im Bezug auf unsere Erinnerungen stellt. Das Buch schließt mit Anregungen, wie uns die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen können, ein tieferes Verständnis für uns und damit auch für unsere Sicht zu bekommen. Fazit: Nur, wenn wir unsere selbstgeschaffene Wirklichkeit überwinden und die Dinge des Lebens so wahrnehmen wie sie sind, sind wir offen für das Leben und unsere Umwelt.
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Oliver Luser
Open minded
Der Weg zu einer offenen Gesellschaft
© 2018 Oliver Luser
Verlag: Chancen-Vielfalt-SLBC UG & Co.KG, Frankfurt am Main
Druck & Vertrieb: tredition GmbH, Hamburg
Autor: Oliver Luser
Umschlaggestaltung: Oliver Luser
ISBN
Paperback:
978-3-9819569-7-9
Hardcover:
978-3-9819569-1-7
e-Book:
978-3-9819569-9-3
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Oliver Luser
Open minded
Der Weg zu einer offenen Gesellschaft
Kapitel 1 – Einleitung
Das vorliegende Buch vollendet meine bisherigen Publikationen
Nachhaltigkeitsmanagement - Als Kernbestandteil der ganzheitlichen Unternehmensstrategie,
Herzensliebe - Der bewusste Weg zur eigenen Wertschätzung
Resilienz für den eigenen Lebensweg - Interviews mit Unternehmer-Persönlichkeien
in der Art, das die einzelnen thematischen Betrachtungen zu einem ganzen zusammengefügt werden.
Das Buch „Nachhaltigkeitsmanagement - Als Kernbestandteil der ganzheitlichen Unternehmensstrategie“ behandelt soziale Verantwortung von Unternehmen.
Das Buch „Herzensliebe - Der bewusste Weg zur eigenen Wertschätzung“ entwirft, anhand von thematisch gegliederten Fragenkatalogen, einen Entwurf eines ganzheitlichen Lebensmodels.
Im Buch „Resilienz für den eigenen Lebensweg - Interviews mit Unternehmer-Persönlichkeiten“ kamen unterschiedliche Menschenzu Wort, die aus prägenden Ereignissen und ihren damit verbundenen Lebensentscheidungen berichteten.
Auf diesen unterschiedlichen Perspektiven zum Leben baut nun das vorliegende Buch auf, um sich mit den Hintergründen für unsere Prägungen und Werturteilen auseinander zu setzen.
Behandelt werden die Aspekte
Des Einflusses beim Zugang zu unseren Erinnerungen,
Des Einflusses unseres Umfeldes,
Des Einflusses der Kultur in der wir leben,
Des Einflusses der Religion bzw. der Spiritualität der wir uns verbunden fühlen
bis hin zur eigenen Selbstheilung aus den Erkenntnissen dieser tiefgreifenden Auseinandersetzung.
Wir begegnen den grundsätzlichen Erklärungen, welche direkten und indirekten Prägungen uns beeinflussen. Aber auch vor welche Herausforderungen uns unser Gedächtnis, im Bezug auf unsere Erinnerungen, stellt.
Nicht zu vergessen mit den Lebensanforderungen unseres Elternhauses bzw. unserer Lehrer, Ausbilder und evtl. Professoren, die unsere Einstellung zur Lehre, aber auch zum Beruf, stärker als uns hinlänglich bewusst ist, geprägt haben.
Das Buch schliesst mit Anregungen, wie uns die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen können, ein tieferes Verständnis für uns und damit auch für unsere Sicht zu bekommen.
Es wird uns aber auch bewusst, auf welchem Fundament wir Ergebnis unseres Lebensraumes, im großen wie in kleinen sind.
Welche Zeitspanne wir benötigen, um uns all diese Erkenntnisse klar zu machen und auf diesem Fundament zu entscheiden, wie wir damit für unseren zukünftigen Lebensweg umgehen möchten.
Ich wünsche Ihnen nun viele anregende Momente.
Kapitel 2 – Einfluss des Zugangs zu unseren Erinnerung
Wie bereits durch Freud, Frederic Bartlett und Gerald Edelmann erforscht, sind unsere Erinnerungen keine exakte Wiedergabe des tatsächlich Geschehenen.
Bei jedem Male, an dem wir von Erlebtem erzählen, vermischen sich diese Ereignisse mit unseren Vorurteilen und Veranlagungen. Diese leiten uns, obwohl auch sie nicht ein ausschliessliches Produkt unseres Selbstest sind. Hierbei verbindet sich angeborenes mit anerzogenem. Leitet damit die Breite oder Enge unserer Wahrnehmung bzw. unserer Blickweise auf eine Situation und damit auch auf unsere Erinnerungen.
Schon allein auf dieser Basis zeigt sich die Fragilität der Einschätzung unseres Erinnerungsvermögens. Fragil deshalb, da unser Werturteil im Laufe unseres Lebens permanenten Veränderungen unterworfen ist. Diese Veränderungen basieren auf direkt oder indirekt übernommenen Prägungen aus unserem Umfeld, das den gleichen individuell ausgeprägten Wandel, in unterschiedlicher Dynamik und Tiefe unterliegt. Ob Familie, Lebenspartner, Kinder, Kommilitonen, Arbeitskollegen, Chefs, Lehrer, spirituellen Führer etc.. Genauso wie die Literatur, Kunst, Musik, Nachrichten, Zeitungen, Filme oder ähnliches, mit dem wir uns beschäftigen. All das prägt und verändert damit unsere Sicht undEinstellung auf unser Leben. Nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch auf die Darstellung von Erinnerungen oder unseren Blick und unsere Wünsche sowie Erwartungen für unsere Zukunft.
Was sich daraus bereits offenbart ist der Umstand, das unsere Erinnerungen nicht statisch sind. Uns, sollten wir den Anspruch einer Beweiskraft auf unsere Erinnerungen erheben, einen Streich spielen können. Ohne das wir uns dessen bewusst sind, wenn wir uns vorangestelltes nicht immer wieder vor Augen führen.
Was wir hierbei aber noch völlig außer Acht gelassen haben ist der Umstand, das auch sehr emotionale Ereignisse wie z. B. Briefe, die uns mit vertrautem wie z. B. Orten, Situationen oder ähnlichem konfrontieren, in der Rückbetrachtung uns so stark einvernehmen können, das wir der Meinung sind, Bestandteil des Geschehenen gewesen zu sein, obwohl dies objektiv zu keinem Zeitpunkt der Fall gewesen ist.
Auch unseren direkten Einfluss auf die Struktur unsere Gehirns, haben wir uns bisher nicht vor Augen geführt. Lange Zeit wurde in der Wissenschaft von einer statischen Struktur ausgegangen. Seit Gerald M. Edelman wissen wir, das aus der Fülle der Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen und die uns prägen, wir auch Einfluss auf die Struktur unseres Gehirns nehmen. Genau genommen auf die Funktion des Gehirns . Natürlich im Rahmen der vorhandenen Begrenzungen, aber dennoch auf die Interaktion der Gehirnareale des Kortex und des Thalamus.
Auch das Unterbewusstsein ist ein Bereich, der in direktem Bezug zu unserem Erinnerungsvermögen steht. Unzählige unserer Erinnerungen werden hier verwahrt und sind für uns nicht ohne weiteres zugänglich. Erst bestimmte Ereignisse lassen uns kurzzeitig auf ausgesuchte Erinnerung Zugriff nehmen. Zum Beispiel ein bestimmter Essengeruch, der uns an ein lieb gewonnenes Essen unserer Kindheit erinnert. Der überwiegende Teil unserer Entscheidungen wird auf unser Unterbewusstsein zurückgeführt, anders wie wir dies in der Regel annehmen. Nicht das Bewusstsein, sprich, die rationale Auseinandersetzung mit einer Situation [1].
