Operation - Ich liebe mich - Insa Erdmann - E-Book

Operation - Ich liebe mich E-Book

Insa Erdmann

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Beschreibung

Auch deine Lebensaufgabe ist es dich selbst zu lieben. Das ist wohl die größte Herausforderung unseres Lebens. In diesem Buch erhältst du über Channelings viele Antworten auf wesentliche Fragen, die dir helfen diese Aufgabe zu meistern. Wie werde ich glücklich in jeder Situation, was tue ich, wenn ich immer wieder eifersüchtig bin, wie heile ich traumatische Ereignisse, wie gehe ich mit dem Verlust eines geliebten Menschen um etc. Außerdem findest du im Buch zur Unterstützung auf diesem Weg, zahlreiche praktische Übungen, die einfach im Alltag umzusetzen sind.

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Seitenzahl: 190

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek führt diesen Titel in gedruckter Form in der Deutschen Nationalbibliothek. Weitere detaillierte bibliografische Informationen finden Sie auch im Internet unter: http://dnb.ddb.de

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil (oder als Ganzes) dieses Buches darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung der Autorin Insa Erdmann reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt, übersetzt oder verbreitet werden.

© Insa Erdmann 2013

1.Auflage Lektorat: Dieter Schmitt, www.siva-natara-verlag.de Illustrationen, Cover & Satz: Oliver Bartl, www.magic-matrix.de

Verlag: Die Tankstelle

Weilimdorferstr. 25, 70839 Gerlingen [email protected]

Für meine Mutter, meinen Vater, meine Schwester und Pauli. Ihr seid meine größten Lehrer.

Einleitung

Ich bemerke immer wieder erstaunt, wie viele Menschen skeptisch auf meine Übermittlungen aus der geistigen Welt reagieren oder mit dem was ich mache, sehr wenig anfangen können. Umso mehr erfreuen mich die vielen positiven Reaktionen der Menschen, von denen ich es am wenigsten erwartet hätte.

In diesem Buch gewähre ich einen kleinen Einblick in mein Leben, damit ihr versteht, wie ich auf diesen Weg gekommen bin. Mich persönlich interessiert es auch immer brennend, wie Menschen zu dem kamen was sie heute tun.

Die letzten Jahre waren bei mir sehr turbulent, weshalb ich euch gerne etwas davon berichten möchte.

Ich arbeite nach wie vor an der Tankstelle meiner Eltern. In meiner freien Zeit gebe ich Nachrichten der geistigen Welt in Channel-Abenden und Einzelsitzungen weiter.

Glaubt bitte nicht, dass ich immer von allen Zweifeln befreit bin. Immer wieder frage ich mich: „Sind die Botschaften, die ich empfange, richtig oder spinne ich mir das alles zusammen?“ Wenn dann allerdings Klienten zu mir kommen, von denen ich nichts weiß und mein Geistführer Hilarion stimmige Antworten gibt, bin ich sicher, dass eine geistige Welt existiert.

Woher sollten die Antworten sonst kommen? Vor der Sitzung kann ich mir häufig nicht erklären, was die Themen für die Klienten zu bedeuten haben, geschweige denn, wie sie zu lösen sind. Nach der Sitzung ist in der Regel jedem klar, was jetzt zu tun ist.

Ich möchte den Menschen durch meine Bücher wieder Hoffnung vermitteln. Ich möchte ihnen zeigen, dass wir nie wirklich alleine sind und dass unser Leben nach dem Tod – eine der größten Ängste der Menschen – nicht aufhört. Unser Leben setzt sich auf einer anderen Ebene, in einer feinstofflicheren Dimension, fort. Das Ganze kann man mit einem Eiswürfel vergleichen, der schmilzt. Das Eis wird zu Wasser. Es verändert einfach seine Form, ist aber immer noch da.

So ist es auch, wenn wir nach dem Tod unseren Körper verlassen. Wir ändern nur unsere Form. Unsere ganzen Ahnen leben weiter. Entweder sind sie wieder auf der Erde, in einem anderen Leben, oder sie leben in der geistigen Welt, wofür es so viele Beweise gibt.

Ob wir das aber nun glauben wollen oder nicht, liegt wie immer in unserer Hand. Es lebt sich für mich auf jeden Fall leichter mit dem Gedanken, dass es nach dem Tod so ist, wie ich es mir vorstelle.

Zeichen | Vor 4 Jahren erlebte ich eine Sitzung bei Britta, einem bekannten Medium, die mir eine Nachricht von Hilarion übermittelte, der sagte: „Du sammelst sie und nährst sie.“

Damit hat er gemeint, dass es meine Aufgabe ist, Menschen um mich zu versammeln und mit dem zu nähren, was ich weiß, oder was mir selbst weitergeholfen hat. Deshalb gebe ich heute mein Wissen über meine Bücher und Seminare an die Menschen weiter.

Ungefähr drei Wochen später hatte ich einen Termin bei meiner Heilpraktikerin Carmen, die wie Britta die Fähigkeit hat, Hilarion zu sehen und zu hören. Plötzlich sagte sie: „Ich soll dir von Hilarion sagen: Du sammelst sie und nährst sie.“

Ich war total erstaunt, völlig platt. Genau dieselben Worte von zwei Medien, die sich überhaupt nicht kennen und in keiner Verbindung zueinander stehen. Das war für mich einer der schönsten Beweise, für die Existenz einer geistigen Welt und dass ich mir nicht alles nur einbilde. Ich hoffe, das hilft euch auch.

Am besten ist es allerdings immer noch, wenn ihr selbst die geistige Welt um einen Beweis bittet. Jeder, der darum bittet, wird zur rechten Zeit eine Antwort erhalten. Wir fragen nur zu selten ernsthaft nach einem Zeichen aus der geistigen Welt.

Letztes Jahr lag ich in der Badewanne und übte, bei klarem Bewusstsein – ohne zu channeln – zu verstehen, was Hilarion mir mitteilen will. Ich empfing in meinem Kopf die Worte: „Hörst du mich?“ Es war aber nicht so, als würde ich die Worte hören, sondern eher, als würde ich sie denken. Ich dachte natürlich gleich: „Ja klar, jetzt spinne ich komplett.“ Dann kam es noch einmal verschärft ☻.

Ich hatte ein Bild im Kopf, wie Hilarion sich an einem Lasso wie Tarzan durch mein Badezimmer schwingt und dazu schreit: „Ah i ah i ah, hörst du mich?“ – wie der Tarzanschrei im Film.

Ich schlug die Augen auf und dachte: „Insa, jetzt holen sie dich gleich ab, denn du drehst komplett durch. Als ob ein aufgestiegener Meister sich so bemerkbar machen würde.“ Ich konnte es überhaupt nicht annehmen.

Am nächsten Tag ging ich mit meiner Freundin Diana ins Musical „We will rock you“ nach Stuttgart. Vorher erzählte ich ihr von meinem Badewannen-Erlebnis, das sie mir – so glaube ich – auch nicht so ganz abgenommen hat.

Da kam ich auf die glorreiche Idee, die geistige Welt vor Diana als Zeugin um ein deutliches Zeichen zu bitten. Immer wieder betont die geistige Welt, dass, wenn wir um ein Zeichen bitten, wir dieses auch bekommen. So hab ich ganz laut gesagt: „Lieber Hilarion, wenn die Botschaft, die ich gestern in der Badewanne erhalten habe, echt war, dann bitte ich dich heute Abend um ein eindeutiges Zeichen. Vielen Dank!“

Fieberhaft lag ich den ganzen Abend auf der Lauer und wartete auf mein Zeichen. Vergeblich. Ich war stinksauer.

Nach dem Musical standen meine Freundin und ich noch kurz vor der Halle und ich sagte zu ihr: „Ich habe doch um ein deutliches Zeichen gebeten, das hast du doch gehört, oder? Dass während des Musicals drei Leute wie Tarzan an Seilen über die Bühne geschwungen sind, war doch kein deutliches Zeichen, oder?“ Ich war frustriert, drehte mich in Richtung Tiefgarage um und wollte gehen. Plötzlich blieb ich wie zur Salzsäule erstarrt stehen. Mit offenem Mund starrte ich wie gebannt auf ein großes Werbeplakat direkt vor meiner Nase.

Darauf war auf einem grünen Hintergrund Tarzan, der sich an einer Liane durch die Luft schwingt, abgebildet – vielleicht kennt ihr ja das Bild vom Tarzan-Musical. Ich konnte es nicht glauben: Mein Zeichen, ich hatte ein Zeichen bekommen! Wow!

Dies geschah genau in dem Moment, indem ich mich beschwerte. Als ich gerade aufgegeben hatte, nach dem Zeichen Ausschau zu halten. Ich war sprachlos. Hilarion hatte mir dieses Bild vermittelt und es war richtig gewesen. Es fehlte lediglich der Tarzanschrei, aber ich war auch so überzeugt. Falls ihr es nicht wissen solltet: Jedem aufgestiegenen Meister ist eine Farbe zugeordnet – und ratet mal, welche Farbe Hilarion hat? Genau: Grün. Na so ein Witzbold, oder? Was für eine Story. Was ich euch damit vermitteln will, ist Folgendes: Bittet die geistige Welt – wann auch immer – um ein Zeichen. Vertraut, und ihr werdet es auf jeden Fall bekommen. Ihr müsst nur aufpassen und auf euer Zeichen achten, um es nicht versehentlich zu übersehen und frustriert zu sein, bevor der Abend vorbei ist.

Ausbildung | Vor drei Jahren habe ich eine mediale Ausbildung, die mir wirklich viel geholfen hat, abgeschlossen. Dort lernte ich, mich vor allem auf das Positive und die versteckten Potenziale der Menschen zu konzentrieren. Das hat mich besonders inspiriert.

Welche negativen Dinge man erlebt hat, weiß jeder selbst am besten, dazu benötigt man kein Medium. Wenn ein Medium allerdings die wichtigsten Potenziale des Klienten erkennt, dann kann sich dessen ganzes Leben ändern. Wer sich auf das Gute konzentriert, verstärkt automatisch das Positive und erlebt vermeintlich Negatives nur noch am Rande bzw. erlebt es mit anderem Bewusstsein.

Im dritten Kurs dieser Ausbildung ist mir wirklich etwas Wundervolles passiert. Ich saß abends noch in gemütlicher Runde mit den Teilnehmern zusammen.

Mir gegenüber saß eine mir bis dahin fremde Frau, mit der ich ins Gespräch kam. „Was machst du so beruflich?“, fragte ich sie. „Ich bin Tierärztin, und du?“ „Ich arbeite an der Tankstelle meiner Eltern und plane, in Zukunft Abende zu veranstalten, an denen ich den Menschen dabei helfe, alle Antworten auf alle Fragen in sich selbst zu finden.“ Da schaut die Tierärztin auf mein Namensschild und sagt ganz trocken zu mir: „Ja, das sagt doch schon dein Name I N S A.“ Verwundert fragte ich: „Wieso?“

„IN SA!

‚I N‘ wie ‚in Dir‘ und ‚S A‘ wie sah‚ sehen!“

„In Dir sehen.“

Ich war total verblüfft. Was ich ihr nicht gesagt hatte, war, dass ich ja bereits ein Buch mit dem Titel „Alle Antwort ist in dir“ geschrieben hatte. Diese geniale Frau las nun aus meinem Namen vom Sinn her das Gleiche.

„In mir sehen.“ Mein Name hat seit diesem Tag für mich eine völlig andere Bedeutung. Ich war wieder einmal sprachlos. Wir hatten beide Tränen in den Augen, als ich ihr von meinem Buch erzählte. Das war für mich eine wirklich sehr bewegende Erfahrung, und ich finde es unglaublich, was man allein aus einem Namen ablesen kann. Danke dafür, liebe Johanna!

Psycho-Hygiene | Die wichtigsten Schritte meiner persönlichen Entwicklung waren immer die, bei denen ich auf mich selbst zugegangen bin.

Wir entspringen alle einer Quelle und sollten erkennen, dass wir alle Teil eines Ganzen sind. Wir sind durch nichts voneinander getrennt, außer durch unsere Vorstellung von Trennung. Zu dieser Quelle gilt es meiner Meinung nach, wieder zurückzufinden. Zu fühlen und zu erkennen, wer wir wirklich sind.

Mittlerweile habe ich über 14 Jahre regelmäßige „Psycho-Hygiene“ hinter mir und scheinbar immer noch nicht alles durch. Kennt ihr das? Unglaublich oder? Ich denke dieses Thema beschäftigt viele Menschen, die sich auf dem spirituellen Weg befinden. Hier ist noch etwas nicht in Ordnung, da habe ich noch etwas usw.

Ich habe wirklich viel ausprobiert. Alles war super und hat mir ein Stückchen weiter geholfen. Doch irgendwann dachte ich: „Das gibt es doch überhaupt nicht. Ich komme von einem Thema ins nächste. Kein Kindheitstrauma hab ich ausgelassen und noch immer bin ich nicht durch. Wann hört das endlich auf?“ Haben die Leute womöglich recht, die immer wieder zu mir sagen: „Wieso machst du denn das alles, es kommt doch eh immer wieder etwas Neues dazu?“

„Was hat sich bei mir durch all die „Psycho-Hygiene“ eigentlich verbessert?“, frage ich mich manchmal frustriert. Die Wahrheit ist: Es hat sich wirklich sehr viel verändert. Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden.

Aber sind wir nicht jeden Tag ein anderer Mensch? Wir können uns in jedem Augenblick entscheiden, ob wir das Glas als „halb voll“ oder als „halb leer“ ansehen wollen.

In den letzten Jahren erhielt ich unzählige Tipps aus der geistigen Welt. Wenn ich alle zu 100% in meinem Leben umsetzen würde, dann ginge es mir bestimmt noch viel besser. Aber das Umsetzen – es zu leben – ist das wirklich Schwere und nicht das kluge Daherreden.

Das ist auch der Grund, warum, meiner Meinung nach, so viele spirituelle Menschen nicht ernst genommen werden. Sie geben viele Tipps und Ratschläge, setzen diese aber für sich selbst nicht um. Was denkt ihr über einen Schwimmlehrer, der selbst nicht schwimmen kann?

Das Wichtigste, das wir als Beitrag für diese Welt leisten können, ist ein Vorbild für andere zu sein. Dafür sollten wir natürlich zuallererst selbst glücklich und zufrieden sein.

So viele Tausende reden davon, wie das Universum funktioniert, aber die wenigsten haben es geschafft, einen roten Stuhl in einen grünen zu verwandeln. Warum ist das so, obwohl wir wissen, dass es funktionieren muss? Wir spüren in uns, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind und trotzdem funktioniert es nicht?

Ich glaube, zwei Gründe sind dafür verantwortlich:

- Wir beschäftigen uns immer noch viel zu sehr mit Dingen, die uns nicht guttun und

- wir suchen die Schuld bei anderen.

Wir jammern: „Meine Eltern sind schuld, denn ich bin nie gelobt worden. Niemand hat mich ernst genommen und überhaupt: Ich bin der Ärmste“. Vor lauter „Ich armes Opfer“ und Selbstmitleid haben wir vergessen zu beachten, wie wunderschön, wie wertvoll und wie einzigartig wir sind.

Das ist ungefähr so, als würden wir jeden Tag vor unserem Biomüll stehen und darüber weinen, was wir alles in unserm Essen nicht verwerten konnten. Wem bringt das was? Hat das schon mal jemanden weitergebracht?

Glaubt ihr, Menschen wie Neale Donald Walsch sind weltberühmt geworden, weil sie sich immer bemitleidet haben? Bestimmt nicht. Irgendwann haben sie sich aufgerafft und das Positive in ihrem Leid oder ihrer Krankheit erkannt.

Es wird also Zeit, dass wir uns endlich damit befassen und uns fragen: „Was hat mir dieses Trauma, diese Krankheit oder diese Verletzung gebracht? Wieso sind diese Dinge in unser Leben gekommen? Wie haben wir sie erschaffen?“

Ich will wirklich nicht, dass sich hier jemand angegriffen fühlt, denn jeder, der schlimme Erfahrungen gemacht hat, besitzt ein Recht dazu erst mal frustriert zu sein. Aber es ist wirklich sehr wichtig hinzuschauen und die Dinge, die uns passieren, auf gar keinen Fall zu verdrängen. Was auch immer in unserem Leben passiert, sollten wir nicht ignorieren, sondern liebevoll und von Herzen annehmen.

Erkennen wir aber immer nur das Schlechte in den Dingen, können wir uns nicht daraus befreien und erschaffen immer wieder ähnliche Situationen. Nur dadurch, dass wir „nein“ sagen, Dinge ablehnen oder verdrängen, bleiben sie eine Belastung in unserem Leben.

Ich will euch wachrütteln, denn in jeder Situation gibt es auch immer etwas Positives für die Entwicklung unserer Seele.

Ich z. B. war als Kind viel alleine, wie viele von euch bestimmt auch. Ich könnte jetzt mein Leben lang damit hadern und mich hineinsteigern, doch davon wird der Schmerz auch nicht verschwinden. Nehme ich mein Leben aber an, wie es war und ist, finde ich Frieden mit mir und allen Beteiligten.

Wie wäre es denn, wenn ich noch einmal in diese Situation gehe, „ja“ zu ihr sage und die Gefühle und das verletzte Kind in mir annehme? Ich schaue was passiert und lasse alles zu. Als Nächstes mache ich mir Gedanken darüber, was mir diese Situation für die Entwicklung meiner Seele gebracht hat.

In meinem Fall lernte ich dadurch schon sehr früh, allein im Leben klarzukommen. Dadurch hatte ich schon immer das Gefühl, mich auf mich selbst verlassen zu können. Egal was bisher kam, ich habe es alleine bewältigt.

Ich habe jeden Tag die Wahl zu sagen: „Ich bin ein Opfer, weil ich so viel alleine war“, oder zu erkennen, dass ich nur durch diese Kindheit heute so bin, wie ich bin. Wer kann heute schon genau sagen, für was ich das in meiner Zukunft brauche oder warum meine Seele diese Erfahrung machen wollte?

Schaut euer Leben an. Schaut eure Vergangenheit an! Nehmt sie an! Dann nehmt euch an, genau so, wie ihr jetzt seid!

Hört auf, immer wieder mit eurem Leben zu hadern. Fragt euch stattdessen: „Was kann ich aus dieser Situation lernen?“ Nehmt jeden Tag und jede Sekunde, wie sie ist, und macht das Beste daraus.

Wieso wollte eure Seele das erfahren? Glaubt ihr wirklich, das war ein Zufall? Ich jedenfalls glaube das nicht. Bildet euch eure eigene Meinung, indem ihr in euch hineinfühlt. Fragt euch immer wieder: „Was war das Positive für mich an dieser Situation? Was habe ich daraus gelernt?“ Dadurch bekommt ihr Frieden in eurem Leben.

Hört auf im Biomüll zu wühlen und euch immer wieder darüber zu ärgern, was ihr nicht verwerten konntet. Genießt das Essen aus dem verwertbaren Teil der Nahrung. Konzentriert euch auf das Gute in eurem Leben.

So macht Ihr euer Leben schöner, leichter und wertvoller. Wenn ihr die Dinge schätzt und achtet, die euch das Leben schenkt, werdet ihr immer noch reicher beschenkt werden. In meinem ersten Buch erklärt Hilarion in einem Channeling, wir sollen eine Liste machen und immer wieder notieren, wofür wir dankbar sind. Dabei sollen wir vor allem die „Kleinigkeiten“ nicht vergessen. Dass wir immer zu essen haben, jederzeit warmes Wasser, ein Dach über dem Kopf und all die anderen Sachen, die wir als selbstverständlich sehen.

Wir haben so viel und trotzdem reicht es nie. Warum wollen wir immer noch mehr? Wozu? Wir denken immer: „Wenn ich dies noch habe oder das, dann ist alles gut.“ Aber wisst ihr, was wir verstehen sollten?

Es ist immer alles gut so, wie es ist.

Nur unser Ego treibt uns ständig an und fordert immer mehr. Wieso reicht uns das nicht, was wir jetzt haben? Es geht doch immer nur um das Jetzt. Etwas anderes können wir doch sowieso nicht genießen. Nur das Jetzt. Weder die Zukunft, noch die Vergangenheit, nur das Jetzt. Also lasst uns endlich anfangen, das Hier und Jetzt zu leben.

Auch wenn sich das jetzt vielleicht so anhört, ist es nicht so, dass ich das immer alles hinbekomme. Ganz bestimmt nicht. Aber ich versuche es zumindest. Es ist einfach ein Entschluss, den man fassen muss: „Ab heute erkenne ich, wie gut es das Leben mit mir meint und verstehe, wieso mir etwas passiert.“

Das ist doch wundervoll, wir müssen es nur beschließen, und schon darf es sich in unserem Leben manifestieren. Es geht immer nur um eine Entscheidung. Wie soll uns die geistige Welt dabei helfen, etwas für uns zu manifestieren, wenn wir selbst nicht genau wissen, was wir wollen?

Nehmen wir z. B. das Essen: Stellt euch vor, es liegt reichlich Gemüse vor euch auf dem Tisch. Ihr wollt daraus etwas kochen, könnt euch aber nicht entscheiden, was. Wenn wir uns nicht irgendwann entscheiden oder einfach damit anfangen, das Gemüse klein zu schneiden, liegt es so lange auf dem Tisch, bis es verschimmelt.

Also müssen wir uns zuerst entscheiden, was wir wollen und beginnen das, was wir wollen, umzusetzen. Nur so können wir ein wundervolles Essen zubereiten und es genießen.

Meine Kontakte zu Verstorbenen | Als Nächstes möchte ich euch daran teilhaben lassen, wie ich in meiner Ausbildung immer wieder übte, Jenseitskontakte herzustellen. Wie früher beim Channeling oder bei meinen ersten medialen Sitzungen dachte ich auch hier immer wieder: „Ich kann das nicht.“ Es gibt so viele Menschen die schon von klein auf Verstorbene wahrnehmen, wie sollte da ausgerechnet ich es lernen können?“

Die Antwort von Hilarion darauf ist:

Mein liebes, wundervolles Lichtkind. So wie ihr alles, was ihr könnt, irgendwann einmal auch nicht gekonnt habt. Ihr musstet laufen lernen, sprechen lernen ... Die meisten Dinge habt ihr erst erlernen müssen. So könnt ihr auch diese Dinge alle lernen, wenn ihr es wollt, wieso denn nicht? Es ist nur wichtig, dass du es vormachst, denn viele Menschen denken wie du, dass sie es selbst nicht können, sondern nur die anderen. Es geht jetzt aber in deinem und im Leben der anderen Menschen darum, es wieder zu spüren und dass sie wieder bei sich selbst ankommen. Sie dürfen wieder lernen, die Antworten auf alle Fragen in ihrem Inneren zu finden.

Ja, ich bin manchmal wirklich selbst ganz überrascht, was für Antworten kommen, wenn ich dich (Hilarion) frage. Es ist, als ob ich auf einem anderen Radiokanal als im normalen Leben eine Botschaft bekomme.

Ja, so kann man es wirklich wundervoll vergleichen, denn du hast dich wieder eingeschwungen auf die Frequenz aus der du kommst, zu der du gehörst, zu der du wieder wirst. So wisse, mein liebes, wundervolles Kind, nun können so viele Wunder geschehen, wenn ihr selbst nur erkennt, dass ihr bereits das Wunder seid, nach dem ihr euer Leben lang sucht. Ihr denkt, ihr sucht die Nadel im Heuhaufen und in Wirklichkeit seid ihr der Heuhaufen und die Nadel und alles was da ist. Ihr seid alles, was ist und alles, was es geben wird. Alle Zeit. Es gibt nichts zu tun, außer zu sein, was ihr sein wollt. Alle Zeit.

So entscheide dich nur, was du sein willst, und sei dies dann auch aus vollem Herzen.

Entscheide dich! Wer willst du sein?

Sehe, deine Entscheidung ist der erste Schritt. Dann folgt der zweite, es so oft wie möglich zu tun. Denn wie will z. B. jemand ein Schwimmweltmeister werden, wenn er nie schwimmen geht? Wie soll das funktionieren? Er muss immer wieder trainieren, um immer besser und besser zu werden, seinen Körper, seine Lungen, sein Herz ... Nur so kann er es schaffen, das, was er tut, außergewöhnlich gut zu können. Schwimmen können die meisten Menschen, damit ist man nichts Außergewöhnliches (obwohl ihr alle etwas Außergewöhnliches seid). Ja, das seid ihr. Aber in was wollt ihr außergewöhnlich sein? Entscheidet euch.

Also übte ich und übte. Ich machte Jenseitskontakte für Freunde, Bekannte und in meinem medialen Zirkel. Es gelang mir zwar schnell die Verstorbenen wahrzunehmen und ihre Botschaften zu übermitteln, doch war es mir oft zu ungenau. Zu behaupten „Hier steht ein alter Mann mit weißem Haar, der dein Ur-Ur-Opa sein könnte.“ war mir zu einfach und nicht präzise genug.

Deshalb besuchte ich ein Seminar von Pascal Voggenhuber, der sehr gute und klare Kontakte macht. Ich wollte für meine Klienten möglichst genaue Beweise dafür bekommen, dass ihre lieben Verstorbenen in der geistigen Welt weiterexistieren.

Langsam wurde ich besser und nutzte weiter jede Gelegenheit Kontakte herzustellen. Dabei erlebte ich eine witzige Sitzung mit einer Freundin, die ich damals noch nicht gut kannte. Ich nahm ihre verstorbene Mutter von der Seite wahr. Sie hatte einen Tirolerhut auf und hat gesungen: „Ich hab einen Tirolerhut, der steht mir so gut ... “

Ich dachte: „Oh weh, das kann ich meiner Freundin unmöglich so sagen.“ Ich zweifelte an der Echtheit der Botschaft und natürlich wieder einmal an meiner Wahrnehmung. Ich versuchte den Kontakt zu verstärken aber die verstorbene Mutter blieb dabei: Sie schwenkte ihren Tirolerhut und sang. In Gedanken versuchte ich sie zu fragen, ob sie noch eine andere Botschaft für ihre Tochter hat. Sie sang jedoch immer weiter.

Ich gab mir einen Ruck und teilte meiner Freundin mit, was ich wahrnahm. Sie lachte lauthals los. Ich dachte natürlich, dass sie damit nichts anfangen könnte. Sie jedoch prustete: „Damit kann ich sehr viel anfangen. Die Schwester meiner Mutter hat in Tirol gelebt, und wir waren in allen Ferien dort zu Besuch.“ Ich war mal wieder sprachlos.

Im Nachhinein war ich so froh, dass ich den Mut hatte, auszusprechen, was ich wahrgenommen hatte. Nur so bekommt man immer wieder Rückbestätigung, ob die eigene Wahrnehmung richtig ist oder nicht.

Es ist also wichtig, häufig zu üben und sich dann auch zu trauen, auszusprechen, was man wahrnimmt. Egal wie unglaublich es manchmal auch sein mag. Es ist meiner Meinung nach sogar so: Je verrückter einem erscheint, was man wahrnimmt, desto mehr Wahrheit beinhaltet die Botschaft.

Bei mir ist es nicht so, dass ich die Verstorbenen vor mir stehen sehe, wie in 3D. Ich konzentriere mich auf sie, bis mir ein Gedanke oder auch ein Bild kommt. Das ist so ähnlich, als wäre ich gestern im Schwimmbad gewesen und würde mich heute daran erinnern. Ich denke das beschreibt es am ehesten.