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Im 6. Jahrhundert wird die jungfräuliche Ablah im fernen Orient als Geschenk an den Sultan gegeben, um von dort an in seinem Harem zu leben. Gleich am ersten Abend wird sie entjungfert. Eine erotische Kurzgeschichte, die explizierte Sexscenen enthält.
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Seitenzahl: 31
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Natalie Love
Orientalische Träume
Sultan der Leidenschaft
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Orientalische Träume - Sultan der Leidenschaft
Impressum neobooks
Orientalische Träume - Sultan der Leidenschaft
6. Jahrhundert nach Christus – Anfang der Zeitrechnung…
„Sultan Emir Hani Hakim, erster seines Namen, Herrscher über das was ihr seht und was hinter der Horizontlinie liegt. Beschützer der Menschen, Herr über die unendlichen Quellen, großzügiger Gebieter und Alleinherrscher über die unendlichen Weiten der Wüste. Ich grüße euch und bringe euch die schönste Tochter meines Herren Al Asmari. Ablah, die perfekt Geformte, aus dem Haus Al Asmari geben wir in eure sorgenden Hände, dass sie euch die beste Ehefrau werde und euch viele Erben schenke! Dazu schickt mein Herr edelsten Weihrauch und Myrrhe, das reinste Gold und Silber, die klarsten Edelsteine, die euer Auge je erblicken wird und Amphoren des besten Weines und des reinsten Olivenöls! Nehmt dies als Hochzeitsgeschenke für die Vermählung mit der allerschönsten Wüstenblume aus unserer Oase. “, sprach der Gesandte der reichen und einflussreichen Familie Al Asmari und gestikulierte stark mit den Händen.
Der noch junge Sultan Emir Hani saß auf einem Podest, dass mit hunderten fein bestickten Kissen, die kunstvoll mit Perlen und Edelsteinen verziert worden waren, bedeckt war, während weibliche Dienerinnen ihm mit Palmzweigen sanft Luft zu fächelten. Der gesamte Thronsaal war prunkvoll in Gold und Purpur gestaltet und Soldaten waren mit ihren edelsteinbesetzten Säbeln im großen Saal verteilt. Emir Hani betrachtete das Aufgebot an Geschenken, die zahlreiche Diener des Gesandten von Al Asmari vor den Thron brachten und wiederholt nach draußen eilten, um weitere Gaben zu bringen. Doch das feinste Geschenk, was er heute erhalten sollte, saß in einer Sänfte, das von zwei stattlichen Kamelen in den hohen Thronsaal getragen worden war. Verborgen in einer vergoldeten Sänfte musste sie sitzen. „Zeigt sie mir!“, verlangte er und konnte kaum erwarten das als Wüstenblume hoch gepriesene Mädchen zu sehen.
Schnell brachten Diener einen Tritt, der helfen sollte, sie problemlos aus der Sänfte zu geleiten. Die Tür wurde von einem Untergebenen geöffnet und heraus stieg ein in purpurne Seide gehülltes Mädchen. Sie trug ein weites glänzendes Kleid in bordeaux und über ihren Kopf waren mehrere Schichten von schimmernder Seide gebreitet. Es schickte sich nicht für ein Frau von anderen Männern als dem eigenen betrachtet zu werden, deshalb war sie verhüllt.
Bald war sie sein!, erfüllte die Angst Ablahs Gedanken. Nun stand sie vor dem Thron, dem Thron ihres zukünftigen Ehemannes. Wie hatte doch der Abschied von ihren Brüdern und Schwestern sie tief im Herzen geschmerzt. Die Tränen hatten sie auf der wochenlangen Reise hier her begleitet und sie niemals ruhig schlafen lassen. Nie würde sie das entsetzte Aufkeuchen ihrer Mutter vergessen als ihr Vater die Entscheidung gefällt hatte Ablah nach Tayma zu schicken. Weg von ihrem geliebten Zuhause in eine fremde Oase in der sie eine der vielen Ehefrauen des Sultans in seinem Harem werden sollte. Fernab ihrer Freundinnen und der Dattelpalmen unter denen sie geliebt hatte zu sitzen und einfach in das Grün der Oase zu starren. Langsam hob sie ihren Blick empor zu Sultan Emir Hani Hakim. Durch ihre Verschleierung konnte sie ihn kaum erkennen. Doch was sie erkennen konnte, ließ ihre Wangen erröten. Der Sultan war gut gebaut und muskulös am ganzen Körper. Seine pechschwarzen Haare waren nicht kurzgeschoren, wie es sich in ihrem Heimatdorf gehörte, sondern handlange Strähnen bedeckten sein Haupt.
