Osteoporose - Wolfgang Brückle - E-Book

Osteoporose E-Book

Wolfgang Brückle

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Beschreibung

Für starke Knochen ist es nie zu spät Haben Sie gerade die Diagnose Osteoporose erhalten? Die gute Nachricht: Knochen kann man vor Osteoporose schützen und wieder aufbauen, auch wenn die Erkrankung bereits vorliegt. Wie das geht, erfahren Sie von dem Osteologen Dr. Wolfgang Brückle von der renommierten Klinik DER FÜRSTENHOF in Bad Pyrmont, eine der ersten Adressen für die Behandlung von Osteoporose. Mit effektiven Übungen und leckeren Rezepten Verdacht auf Osteoporose? Was macht der Arzt? Knochendichtemessung, die Erhebung bestimmter Laborwerte und andere Verfahren führen zu einer sicheren Diagnose. Wie geht es nun weiter? Spezielle Medikamente regen den Aufbau der Knochen gezielt an oder bremsen ihren Abbau. Sie können aber auch selbst viel tun, indem Sie sich bewegen und kalziumreich ernähren. Lassen Sie sich von den leckeren Rezepten und Übungen in diesem Buch inspirieren. Sie sind nicht allein! Viele Frauen in den Wechseljahren sind von Osteoporose betroffen, da die hormonelle Umstellung den Knochenabbau fördert. Je früher Sie also mit der Vorsorge beginnen, desto besser. Dr. med. Wolfgang Brückle ist Facharzt für Innere Medizin, Physikalische und Rehabilitative Medizin und Chefarzt für Osteologie und Rheumatologie an der Klinik "Der Fürstenhof" in Bad Pyrmont. Bei TRIAS ist von ihm erschienen "Fibromyalgie endlich erkennen - richtig behandeln".

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

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Seitenzahl: 177

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Wolfgang Brückle

Osteoporose

Stabil durchs Leben

Liebe Leserin, lieber Leser

Die Kunst zu heilen kann viele Leiden lindern Doch schöner ist die Kunst, die es versteht, Die Krankheit am Entstehen schon zu hindern.Max von Pettenkofer(1)

In früheren Zeiten wurde die Osteoporose als schicksalhafte Erkrankung älterer Frauen angesehen, galt sie doch als genauso unvermeidbar wie die Silberverfärbung der Haare und Falten im Gesicht. Die Osteoporose trat schleichend auf und wurde lange Zeit weder von den Betroffenen noch ihrer Umgebung bemerkt. Meist wurde sie anhand von Knochenbrüchen, vor allem dem typischen Oberschenkelhalsbruch, erkannt und das Risiko für weitere Knochenbrüche war hoch. Da es bis vor drei Jahrzehnten keine Möglichkeit gab, die Diagnose „Osteoporose“ vor einem Knochenbruch zu stellen, und keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten existierten, begann für die Betroffenen mitunter ein langer Leidensweg.

Heute leben wir glücklicherweise in einer Zeit, in der wir mithilfe der medizinischen Erkenntnisse viele Mechanismen der Entstehung der Osteoporose verstehen und schon die sich anbahnende Erkrankung mit modernen Diagnoseverfahren erkennen können. Uns stehen mittlerweile auch viele Möglichkeiten und Medikamente zur Verfügung, die bestehende Osteoporose wirksam zu behandeln. Vor allem können Sie selbst heute wirksam vorbeugen und sollten dies gerade dann tun, wenn persönliche Risikofaktoren für diese Erkrankung bei Ihnen erkennbar sind.

Osteoporose ist heute eine relativ häufige Erkrankung. In früheren Zeiten verstarben viele Menschen – beispielweise an weit verbreiteten Infektionskrankheiten – lange bevor sich die Komplikationen der Osteoporose überhaupt ausbilden konnten. Durch die gestiegene Lebenserwartung hat die Erkrankung in den letzten 100 Jahren stark zugenommen. In vielen Ländern wird die Erkrankung bzw. ihre Behandlung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt die Osteoporose jetzt schon zu den zehn wichtigsten Erkrankungen.

In diesem Ratgeber möchte ich Sie zunächst über die Entstehung der Osteoporose informieren und den Weg zur Diagnose erläutern. Ich möchte Ihnen die prophylaktischen Maßnahmen nahebringen, die Sie zur Stabilisation Ihrer Knochen im Vorfeld ergreifen können, Sie bei einer beginnenden Osteoporose optimal beraten und Ihnen bei Brüchen das Wissen vermitteln, wie Sie die Erkrankung in Zusammenarbeit mit Ihren Ärzten und Therapeuten aufhalten können.

Auch Angehörigen und Vertretern verschiedener Assistenzberufe kann dieser Ratgeber helfen, sich ein besseres Bild von der Osteoporose sowie ihren Ursachen, der Diagnostik und den vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten zu machen.

Dr. Wolfgang Brückle, 2013

Geleitwort

Nur Narren schwärmen von der guten alten Zeit, also von den längst vergangenen Zeiten.

Sie ignorieren nämlich, dass man damals

an einer Blinddarmentzündung starb,

durch Vitamin-D-Mangel verkrüppelt wurde,

durch immer wiederkehrende Hungersnöte gequält war

und ganz generell die Lebenserwartung um Jahrzehnte niedriger war als heutzutage.

Es kursieren heute noch viele Halbwahrheiten und Unwahrheiten, die zur Verunsicherung weiter Bevölkerungskreise beitragen. Das wirksamste Gegenmittel ist Aufklärung und Informierung der Unwissenden durch die Wissenden. Dr. Brückle zählt zu den Wissenden, wenn es um die Osteoporose, ihre Diagnostik und Therapie geht. Sein Osteoporose-Buch ist daher ein probates Mittel, um Ammenmärchen wie die folgenden zu widerlegen:

Die Osteoporose ist eine Modekrankheit, eine Alterserscheinung, nichts Besonderes also.

Sie kommt nur bei alten Frauen vor, und welcher Chauvinist kümmert sich um alte Frauen?

Sie ist sowieso nicht behandelbar, und die Verordnung von Medikamenten gegen Osteoporose ist unzulässig.

Eine Osteoporose kann auch nicht sicher diagnostiziert werden.

Und so weiter und so weiter.

Und weil das so ist, wünsche ich dem Buch von Dr. Brückle weite Verbreitung, interessierte Leserinnen und Leser und dass es dazu beitragen kann, mit Ammenmärchen aufzuräumen.

Prof. Dr. med. Helmut W. Minne

Inhaltsverzeichnis

Liebe Leserin, lieber Leser

Geleitwort

Teil I Was bedeutet Osteoporose?

1 Osteoporose verstehen

1.1 Was ist Osteoporose?

1.2 Wichtigste Ursachen der Osteoporose

1.3 Risikofaktor Alter

1.4 Die Rolle der Gene

1.5 Häufigkeit und Verteilung der Osteoporose

1.6 Warum sind Frauen besonders gefährdet?

1.6.1 Die Wirkung der Östrogene

1.6.2 Frühe Wechseljahre

1.6.3 Abhilfe Hormonersatztherapie?

1.6.4 Schwangerschaftsosteoporose

1.7 Osteoporose als Folgeerkrankung

2 Der Knochen, das größte Organ des Menschen

2.1 Stabilität und Schutz

2.1.1 Die Aufgaben des Knochens

2.1.2 Der Aufbau des Knochens

2.2 Dauerbaustelle Knochengerüst

2.2.1 Geregelter Auf- und Abbau

2.2.2 Aus dem Gleichgewicht

3 Diagnose: Osteoporose

3.1 Die allgemeine Untersuchung

3.1.1 Die Anamnese

3.1.2 Die körperliche Untersuchung

3.2 Knochendichtemessung

3.2.1 Die DXA-Methode

3.2.2 Quantitative Computertomografie (QCT)

3.2.3 Quantitativer Ultraschall (QUS)

3.2.4 Kontrolluntersuchungen

3.3 Was kann das Labor beitragen?

3.4 Der Knochen unter dem Mikroskop

3.5 Knochen und Muskeln – eine Einheit

Teil II Vorbeugen gegen Osteoporose

4 Mit der Ernährung den Knochen stärken

4.1 Kalzium für gesunde Knochen

4.1.1 Kalzium – ein wichtiger Mineralstoff

4.1.2 Die Regulierung des Kalziumstoffwechsels

4.1.3 Meine Empfehlungen für eine kalziumreiche Ernährung

4.1.4 Kalzium in Mineralwässern

4.1.5 Was tun bei Laktoseintoleranz?

4.2 Vitamin D

4.2.1 Vitamin-D-Zufuhr durch die Nahrung?

4.2.2 Entstehung des aktiven Vitamin D

4.2.3 So wirkt das aktive Vitamin D

4.2.4 Folgen des Mangels

4.3 Proteine, Phosphat und was sonst noch nötig ist

5 Rezepte zum Nachkochen

5.1 Vorspeisen

5.2 Hauptgerichte

5.3 Zwischenmahlzeiten

5.4 Kuchen

6 Bewegung

6.1 Bleiben Sie in Bewegung

6.2 Gleichgewicht bewahrt vor dem Sturz

6.2.1 Übungen für Ihren Gleichgewichtssinn

7 Weitere Tipps für gesunde Knochen

7.1 Beseitigung von Stolperfallen

7.1.1 Gute Sicht

7.1.2 Hindernisse aus dem Weg räumen

7.1.3 Sind Medikamente schuld?

7.2 Genussmittel

7.2.1 Alkohol

7.2.2 Koffein und Teein

7.3 Achten Sie auf Ihr Gewicht

7.3.1 Berrechnung des Body-Mass-Index

7.3.2 Übergewicht

7.3.3 Untergewicht

Teil III Die Osteoporose ist da – was kann ich tun?

8 Die medikamentöse Therapie

8.1 Die Basistherapie

8.1.1 Kalzium

8.1.2 Vitamin D

8.2 Bisphosphonate – die bewährte Therapie

8.2.1 Wie wirken Bisphosphonate?

8.2.2 Präparateübersicht

8.2.3 Verträglichkeit

8.2.4 Anwendungsdauer

8.2.5 Warum wirkt die Therapie nicht?

8.3 Ein neuer Weg: Antikörper gegen RANKL

8.3.1 Anwendung und Verträglichkeit

8.4 Strontiumranelat

8.4.1 Anwendung und Verträglichkeit

8.5 Parathormon

8.5.1 Anwendung und Verträglichkeit

8.6 Östrogene und ihre Abkömmlinge

8.6.1 Wie wirken Östrogene?

8.6.2 Die besonderen Östrogene: SERMs

8.6.3 Phytoöstrogene

8.7 Der Weg zum richtigen Medikament

8.8 Therapien von morgen

8.9 Nicht mehr gebräuchliche oder seltene Therapien

Teil IV Der Knochenbruch bei Osteoporose

9 Knochenbrüche – kein Grund zur Resignation

9.1 Knochenbrüche in Zahlen

9.2 Wirbelkörperbrüche

9.2.1 Schmerzen bei Wirbelkörperbrüchen

9.2.2 Verbesserte Behandlung

10 Die Diagnose des Knochenbruchs

10.1 Das klassische Röntgenbild

10.2 Andere Untersuchungsmöglichkeiten

11 Im Vordergrund steht die Schmerztherapie

11.1 Verbesserung der Knochenfestigkeit

11.2 Das richtige Schmerzmittel

11.2.1 Große Auswahl an Schmerzmitteln

11.2.2 Nichtsteroidale Antirheumatika

11.2.3 Begleitmedikamente

12 Die richtige Lagerung, Wärme und mehr

12.1 Mobilisierung in kleinen Schritten

12.2 Weitere Therapiemöglichkeiten

12.2.1 Atemtherapie

12.2.2 Bewegungsbad

12.2.3 Muskelaufbautraining

12.2.4 Übungen mit dem Theraband

12.3 Zur Erinnerung: Sturzprophylaxe

13 Hilfsmittel

13.1 Hilfen für die Wirbelsäule

13.2 Schutz für den Oberschenkelhals

13.3 Weitere Hilfsmittel für alle Fälle

13.4 Die richtigen Schuhe

14 Psychologische Unterstützung

15 Operative Verfahren

15.1 Vertebroplastie

15.2 Kyphoplastie

15.3 Rehabilitation

15.3.1 Medizinische Rehabilitation

15.3.2 Berufliche Rehabilitation

Teil V Anhang

16 Glossar

17 Fachleute für den Knochen

17.1 Dachverband Osteologie e.V. (DVO)

17.2 Bund der Osteologen

18 Leitlinien

19 Selbsthilfegruppen

Autorenvorstellung

Sachverzeichnis

Impressum

Teil I Was bedeutet Osteoporose?

1  Osteoporose verstehen

2  Der Knochen, das größte Organ des Menschen

3  Diagnose: Osteoporose

Das Erkennen von Risikofaktoren, ein besseres Verständnis der Vorgänge des Knochenauf- und -abbaus sowie zuverlässige diagnostische Methoden der Knochendichtemessung tragen dazu bei, das eigene Risiko einschätzen zu können. Informieren Sie sich.

1 Osteoporose verstehen

In den letzten Jahrzehnten hat sich neben der Zuckerkrankheit und den Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor allem die Osteoporose als sogenannte Volkskrankheit manifestiert. Stellen Sie im Folgenden fest, wie hoch Ihr persönliches Risiko ist, und erfahren Sie, wer besonders gefährdet ist.

1.1 Was ist Osteoporose?

Die Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch Abnahme von Knochensubstanz, also der Knochendichte, gekennzeichnet ist. Der Begriff „Osteo-porose“ kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich „Knochen-Durchlässigkeit“ oder eben „-Porosität“. Der von der Dichte her reduzierte Knochen verliert Stabilität und das Knochenbruchrisiko nimmt zu. Die verminderte Knochendichte an sich ist keine Krankheit, aber sie erhöht das Risiko für einen Knochenbruch. Auf die Mobilität, die Lebensqualität und sogar die Lebenserwartung haben insbesondere Brüche von Wirbeln und Oberschenkel deutliche Auswirkungen. Die zusammensinkende Brustwirbelsäule schränkt das Atemvolumen ein und nach Oberschenkelfrakturen kommt es nicht selten zu einer Lungenentzündung oder anderen Komplikationen.

Osteoporose-Risiko-Fragebogen

Nicht jeder Mensch ist in gleichem Maße durch Osteoporose gefährdet. Individuell bestehen spezielle Risikofaktoren, die teilweise unabänderlich sind, teilweise aber auch durch jeden Menschen selbst beeinflusst werden können. Der folgende einfache Fragebogen kann Ihnen schon helfen herauszufinden, ob Sie zu einer Risikogruppe gehören und besonders von prophylaktischen Maßnahmen und speziellen Vorsorgeuntersuchungen profitieren können.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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