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Dieser kompakte Ratgeber bringt dem Leser und der Leserin näher, wie Cannabis, besonders CBD, bei Panik- und Angststörungen unterstützend eingesetzt werden kann. Dabei wird erklärt, welche Wirkungsweise diverse Cannabinoide haben, wie diese genutzt werden können und worauf bei der Auswahl der Produkte geachtet werden sollte. Außerdem wird die positive Wirkung einer begleitenden Meditation erklärt und beschrieben. Wichtiger Hinweis: Dieses Buch ersetzt keine professionelle medizinische Betreuung durch ausgebildetes medizinisches Fachpersonal!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 33
Veröffentlichungsjahr: 2019
Ein Ratgeber für alle die mit Meditation und pflanzlichen Hilfsmitteln begleitend zu ihrer Therapie an sich arbeiten möchten.
Dieser Ratgeber ersetzt keine medizinische Betreuung durch speziell dafür ausgebildetes medizinisches Personal. Daher ist der Besuch bei einem Facharzt vor Beginn einer Therapie und auch vor Beginn dieser unterstützenden Selbsthilfe unerlässlich!
Die Leserin bzw. der Leser hat sich vor einer Selbsthilfe mit Cannabisprodukten über die rechtlichen Vorschriften in ihrer bzw. seiner Heimat zu informieren! Dieser Ratgeber stellt keine Anstiftung zu Straftaten dar.
Dieser Ratgeber basiert auf der im Jahre 2019 gültigen Rechtsprechung in Österreich und die darin enthaltenen Hinweise stellen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Etwaige Verstöße der Leserschaft gegen geltendes Recht können dem Verlag bzw. Autor nicht angelastet werden.
Bevor wir uns näher kennen lernen ein guter Rat: Gehen Sie zum Arzt. Egal ob Sie dieses Buch lesen oder einen anderen Ratgeber heranziehen, lassen Sie sich vorher medizinisch durchchecken.
Das hat einen ganz einfachen Grund:
Oftmals können körperliche Anzeichen vor oder während einer Panikattacke durchaus eine berechtigte Ursache haben.
Daher ist ein Besuch bei einem Facharzt bzw. einer Fachärztin unerlässlich. Körperliche Gesundheit ist die Voraussetzung um sich mit der Lösung von ein oder mehreren Problemen beschäftigen zu können.
Erst wenn Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin einen entsprechenden Befund vorliegen haben können Sie mit einer unterstützenden Selbsthilfetherapie beginnen. Und sollte Ihr Arzt oder Ihre Ärztin feststellen, dass die Ursache für Ihre Panikattacken körperlicher Natur sind: freuen Sie sich! Nur wenige Patientinnen und Patienten bekommen auf ihrem Weg zurück zu einem selbstbestimmten Leben so schnell eine hilfreiche Diagnose und Therapie.
Wenn Sie „ohne Befund“ sind, also Ihr Arzt oder ihre Ärztin keinerlei körperlichen Leiden feststellen konnte, lade ich Sie sehr herzlich ein gemeinsam den Weg vor Ihnen zu gehen. Ab jetzt haben Sie es ganz allein in der Hand. Und ja, es wird Rückschläge geben, der Weg oft verdeckt oder steinig sein. Aber keine Sorge, ich werde Ihnen hier ein paar Tipps mitgeben die Ihnen in schweren Zeiten helfen können.
HINWEIS
Sie sollten bei einer diagnostizierten Angststörung unbedingt den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin folgen. Besonders wenn Sie die Möglichkeit haben einen Therapieplatz zu bekommen.
Angst ist eigentlich ziemlich nützlich. Sie schützt uns in Situationen die wir nicht kontrollieren können und bereitet den Körper auf einen Kampf oder Flucht vor.
Das Wort Angst ist verwandt mit dem lateinischenangustusbzw.angustiaund bedeutet so viel wie „Enge, Bedrängnis“. Das Beschreibt auch ganz gut die Symptome, die wir bei einer Angstattacke erfahren.
Die Herzfrequenz steigt, die Atmung wird schneller und flacher, Muskeln spannen sich an, nicht lebensnotwendige Körperfunktionen werden heruntergefahren, wir stehen unter Spannung und würden am liebsten sofort weglaufen.
Früher war das alles sehr hilfreich. Also vor ein paar tausend Jahren war das hilfreich. Da konnte nämlich der Bruchteil einer Sekunde entscheiden, wer wen als Abendessen bekam. Der Höhlenmensch den Säbelzahntiger oder eben umgekehrt.
Aber heute wo der Mensch in Städten lebt und es keine natürlichen Fressfeinde mehr gibt ist diese Ur-Reaktion oft übertrieben. Unser Körper weiß das aber nicht und reagiert in scheinbar harmlosen Situationen genau mit diesem Programm, das er von früher kennt. Natürlich gibt es in unserem Alltag neue Situationen, die uns völlig zurecht in einen Angstzustand versetzen. Wenn wir Nachts alleine in einer dunklen, bedrohlich wirkenden Gasse auf dem Weg nachhause sind ist diese kleine Portion Wachsamkeit ein sehr guter Begleiter.
Bis hier her wäre das ja alles noch kein großes Problem, aber wenn unser Körper mit diesem Programm beginnt, wer läuft schon schreiend auf die vermeintliche Gefahr zu oder weg von ihr? Das würde zugegebenermaßen wirklich lustig aussehen, wenn Menschen ein Bewerbungsgespräch mit einem Ur-Schrei beginnen und auf den Interviewpartner zustürmen würden. Nur um die aufgebaute Anspannung wieder abzubauen und den Körper in den „Normalzustand“ zu bringen.
