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Wollen sie wissen wieso immer alles teurer wird? Wollen sie wissen weshalb die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden? Haben sie sich schon einmal gefragt weshalb sie Ende Monat immer weinger frei verfügbare Mittel haben? Ärgert sie die Tatsache, dass sie immer mehr Steuern an den Staat abliefern müssen? Dass Gebühren, Abgaben und Einschränkungen ständig zunehmen? Ist ihnen überhaupt schon einmal der Gedanke gekommen, dass man das alles viel besser und gerechter machen könnte? Und zwar von Grund auf. Nicht bloss mit kontraproduktivem ahnungslosem Aktivismus. Die schleichenden Veränderungen geschehen nicht einfach so. Hinter jedem Ereignis steht ein ganz konkreter Plan. All diese Manipulationen werden mit Hilfe eines Werkzeuges umgesetzt, welches innerhalb der letzten 300 Jahre stetig verfeinert und weiter entwickelt wurde. Mit Geld. Es ist das Werkzeug der Mächtigen die damit und mit der Unterstützung der Politik das Menschenvieh ausnutzen und eine Ausweitung der Macht und der Einflussnahme anstreben. In diesem Buch erfahren sie wie sich dieses Werkzeug entwickelt hat, wie es funktioniert, wie es eingesetzt wird und was es für verherende Auswirkungen auf unseren Wohlstand und unsere Freiheit haben wird, wenn wir daran nichts ändern. Mit diesem Verständnis sind sie in der Lage die Handlungen der Mächtigen und der Politik zu verstehen und sich so gut wie es jetzt noch möglich ist davor zu schützen.
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Seitenzahl: 98
Veröffentlichungsjahr: 2021
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Gewidmet all denen die lesen können und verstehen wollen
"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit"
Immanuel Kant
VORWORT
PECUNIA, MONEY, GELD
QUOD ILLUSTRATIO
DIE ENTSTEHUNG VON GELD
VOM SEIN ZUM SCHEIN
HALT DU SIE DUMM, ICH HALT SIE ARM!
DAS SCHLECHTE GELD VERDRÄNGT DAS GUTE
DIE AUSWIRKUNGEN VON SCHLECHTEM GELD
WAS GUTES GELD FÜR AUSWIRKUNGEN HAT
AUSBLICK
ET TANDEM
TRÄUMEREIEN
INDEX
Wieso wird das Leben immer teurer, obwohl die Produktivität ständig steigt und Produkte immer billiger hergestellt werden können? Wieso habe ich trotz Teuerungsausgleich beim Lohn Ende Monat immer weniger frei verfügbare Mittel? Weshalb muss die Wirtschaft ständig wachsen, auch in Ländern ohne steigende Bevölkerungszahlen? Warum nehmen Abgaben und Gebühren ständig zu? Weshalb steigt die globale Schuldenlast immer stärker, obwohl die Wirtschaft Gewinne macht und die Steuern steigen? Was ist die Ursache für die zunehmende Ungleichheit bei der Verteilung der Vermögen und des Wohlstandes?
Vielleicht haben sie sich solche Fragen noch nie gestellt und sie leben noch im schmerzfreien Modus getreu dem Motto, was ich nicht weiss macht mich nicht heiss! Nun wenn sie weiterhin Schmerzen vermeiden wollen, dann werfen sie dieses Buch wieder weg, bleiben sie beim Fernsehen und gönnen sie sich eine weitere Folge von BitchLoretta, Annewillnicht oder all den anderen geistreichen "Ein"-Bildungssendungen.
Wenn ihnen aber die eine oder andere Eingangs erwähnte Frage schon Mal spontan die Freude am Leben getrübt hat, dann besteht der hoffnungsvolle Verdacht dass sie eventuell an ein paar erhellenden Gedanken zu den Themen Interesse haben könnten. Folgen sie diesen Eingebungen und haben sie keine Angst davor dass es zu kompliziert sein könnte. Das ist es nämlich nicht. Es geht in diesem Buch um nichts Geringeres als um unsere Zukunft. Und daran sollte jeder ein Interesse haben.
Alle diese Themen haben eine wichtige Grundlage, die wir in der heutigen Zeit als quasi unveränderbare Realität und Gottgegebene Rahmenbedingung als Voraussetzung allgemein anerkennen. Und niemand, ausser ein paar idealistische Weltverbesserer, kommt auf die Idee, dass man daran etwas ändern könnte. Jeder Themenbereich der unser Leben mitbestimmt, lässt sich schlussendlich auf diesen einen gemeinsamen Nenner zurückführen und es gibt praktisch Nichts was nicht dadurch beeinflusst wird. Doch ohne genaue Kenntnisse darüber sind sämtliche Diskussionen, egal in welchem Bereich, immer nur hypothetische Theorien die mehr Verwirrung statt Klarheit bringen. Das Wissen über das Wesentliche und dessen aktuelle Funktionsweise lüftet den Schleier des Verwirrenden und Komplizierten. Nur Wenige haben wirklich Kenntnis darüber und das mag sie erstaunen, denn es geht um etwas womit sie täglich zu tun haben. Es geht um's Geld!
Man kann auch heute noch eine Banklehre machen, eine Kaufmännische Ausbildung oder gar Wirtschaft studieren. Man kann Börsenprofi werden, oder sich den unzähligen Wirtschaftstheorien auf wissenschaftliche Art versuchen anzunähern. Sie werde es wahrscheinlich nicht glauben wenn ich ihnen sage, dass die Meisten von denen die das tun, tatsächlich immer noch nicht kapiert haben was für Auswirkungen unser heutiges Geld für die gesamte Gesellschaft hat. Es gilt auch hier das alte Sprichwort, vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen.
Die jüngsten politischen Ereignisse waren für mich ein Alarmzeichen. Die Prozesse sind zwar schon länger am laufen, das war mir bereits seit geraumer Zeit klar, aber mit dem asiatischen Krönchen scheint sich das Tempo deutlich zu erhöhen. Nicht wissen oder gar Dummheit schütz nicht vor Konsequenzen. Das wirkliche Leben ist kein Wohlfahrtsstaat und zeigt zuweilen ganz brutal was Sache ist. Um Wissen oder gar Weisheit zu erlangen gibt es verschieden Wege. Die meisten Menschen scheinen hier masochistische Züge zu haben und wählen den Weg voller Schmerzen, denn die bekommt man mit Sicherheit wenn man laufend versucht das Unangenehme zu verdrängen. Nun ja, aus Schaden wird man angeblich klug, so sagt man. Es gibt bessere Wege. Man muss dazu nicht unbedingt studieren, man muss nur Neugierig sein, sich selber informieren und, ganz wichtig, denken können. Letzteres wird leider nicht jedem in die Wiege gelegt und deshalb wird es ab und zu notwendig, dass man die Menschheit erneut aufklärt. Und nie war dies dringender nötig als heute! Gerade weil viele Menschen glauben wir seien heute umfassend informiert und aufgeklärt und es sei deshalb unmöglich quasi die ganze Menschheit hinters Licht zu führen. Leider ist es, frei nach Immanuel Kant, immer noch so dass die meisten Menschen den Ausgang aus ihrer selbst verschuldeten Unmündigkeit immer noch nicht gefunden haben. Der Ausgang ist zugemüllt mit Errungenschaften der modernen Konsumgüter- und Unterhaltungsindustrie. Bilden sie sich deshalb ihre Meinung selber und lassen sie sich diese nicht von anderen bilden. Seien sie offen auch für unkonventionelle Gedanken. Haben sie den Mut für das wovon sie überzeugt sind einzustehen und geben sie dem Druck der Masse nicht nach. Ich gebe die Hoffnung nicht auf und bin sicher, dass gerade heute wieder Aufklärung dringend von Nöten ist. Dass dies leider eine sehr frustrierenden Angelegenheit ist, weil die meisten Menschen nicht bereit sind ihr Komfortzone zu verlassen, auch wenn diese immer enger wird, hält mich nicht davon ab diese Zeilen zu schreiben. Deshalb die Widmung ganz am Anfang, für diejenigen die verstehen wollen.
Geld regiert die Welt, ohne Moos nichts los, Money makes the world go round, ohne Zaster kein vernünftiges Laster. Geld ist also etwas zentrales, etwas sehr wichtiges. Es dreht sich in unserer modernen Leistungsgesellschaft alles ums Geld. Nein? Natürlich gibt es noch andere Werte und das ist auch gut so, denn bekanntlich macht Geld alleine nicht glücklich. Trotzdem, ohne Geld geht's nicht. Wir brauchen ein Dach über dem Kopf, zumindest an den meisten Orten auf diesem Planeten, wir brauchen Nahrung, Kleider und auch sonst entstehen die einen oder anderen Begehrlichkeiten.
Dafür arbeiten wir und für unsere Arbeit bekommen wir Geld. Mit diesem Geld befriedigen wir dann unsere Bedürfnisse. Zum einen die Grundbedürfnisse und zum anderen die restlichen Begehrlichkeiten. Wenn dann noch etwas übrig bleibt, die Betonung auf "wenn" ist legitim und kann sicher vom grössten Teil der Bevölkerung geteilt werden, so sparen wir. Wir sparen für bestimmte Ziele, Reisen, grössere Anschaffungen oder für's Alter. Dass wir für die Arbeit den grössten Teil unserer Lebenszeit im wachen Zustand aufbringen müssen, erachten wir als ganz normal. Ebenso gehen wir davon aus, dass unsere Ersparnisse zur Erfüllung der entsprechenden Ziele auch eingesetzt werden können. Wir haben uns also an gewisse Gegebenheiten gewöhnt und haben gleichzeitig auch gewisse Erwartungen rund um das Thema Geld. Dabei verlassen wir uns auf die Institutionen und Personen welche über unser aller Geld Entscheidungen treffen und somit für ein zuverlässiges Funktionieren unseres Geldsystems besorgt sind. Wir verlassen uns auf den Staat, auf die Politiker, auf die Zentralbanken und die unzähligen Wirtschaftsexperten und Ökonomen.
Dass es ab und zu Funktionsstörungen gibt, daran haben wir uns auch schon gewöhnt. Aber was interessiert mich schon der DAX oder der Dow Jones, wenn ich selber keine Aktien besitze und ich weiterhin täglich meiner Arbeit nachgehen kann und Ende Monat den Lohn dafür bekomme. Als Einzelner kann ich ja sowieso nichts ändern. Es verwundert also nicht, wenn das Interesse über einen der wichtigsten Bereiche unseres Lebens, das Geld, nicht wirklich vorhanden ist. Ende Lohn ist ja eh erst Mitte Monat. Also, was soll ich mir Gedanken über etwas machen das nicht mehr da ist. Und wenn sich einer Gedanken macht, dann darüber wie man zu mehr Geld kommt. Das wiederum ist auf legalem Wege nur mit noch mehr Arbeit möglich. Sei dies durch Arbeit direkt oder indirekt über eine bessere Ausbildung um in Zukunft bessere Verdienstmöglichkeiten zu haben.
Selten bis nie macht man sich grundsätzliche Gedanken zum Thema Geld. Es ist tatsächlich so, dass weit über 95% Prozent der Bevölkerung nur oberflächlich über unser Geld und unser Geldsystem Bescheid wissen. Um es vorweg zu nehmen, das hat fatale Auswirkungen.
Geld als Basis einer prosperierenden, arbeitsteiligen Gesellschaft hat erst unseren heutigen Wohlstand ermöglicht. Und Unkenntnis über die fundamentale Funktionsweise von Geld und was dies für unsere Gesellschaft für ein Rolle spielt, bilden den Nährboden für Missbrauch. Und dabei geht es nicht um die schönen Versprechungen ihres Bankberaters der sich um ihr Augenlicht Sorgen macht, indem er ihnen abrät das viel zu Kleingedruckte zu lesen. Es geht um Schlimmeres. Sie meinen das sei heute gar nicht mehr möglich und würde sofort gestoppt werden? Das System ist soweit ausgereift, dass Missbrauch sofort erkannt wird? Unzählige Gesetze, Auflagen und Vorschriften. Kontrollen, Überwachungs-Institutionen und nicht zuletzt der Staat sorgen doch dafür, dass das System zu Gunsten aller optimal funktioniert. Doch ist das wirklich so? Oder haben sich hier ein paar ganz Schlaue einen einseitigen Vorteil ergaunert? Zweifel sind nicht erst seit Gründung der EU und der Einführung des Euro angebracht. Hier besteht dringend Handlungs- und Aufklärungsbedarf.
Wir lernen heute in der Schule von der Zeit der Aufklärung zwischen 1650 und 1800. Ein epochaler Umbruch in der Geschichte der Menschheit. Buchdruck, Bildung und rationales Denken haben die Menschheit aus dem Dunkel der Ahnungslosigkeit herausgeholt. Vorbei war die Zeit der Unterdrückung von weisen Allwissenden, von Menschen eines höheren Standes und von windigen Haarwuchsmittel-Verkäufer. Eine gute Bildung schützt vor Quacksalber aller Art. Und heute, mit den unendlichen Ressourcen an Informationen, wo jeder mit einem Mausklick darauf zugreifen kann, ist es doch nicht mehr denkbar, dass uns irgend ein Dahergelaufener einen Bären aufbinden kann.
Es ist aber leider eine Tatsache, dass der Mensch lieber einem zuhört, der ihm das blaue vom Himmel herab, rosa gefärbt durch die entsprechende Brille, in weiteren gern gesehenen Farbschattierung von rot bis grün, ums Maul schmiert, als einem der ihn mit der Wahrheit konfrontiert. Das hat schon Gustav Le Bon in seinem Werk Psychologie der Massen sehr ausführlich dargelegt. Und so müssen wir leider akzeptieren, dass wir beim Thema Kenntnisse über Geld noch im dunkelsten Mittelalter leben. Und als Folge davon leider nicht nur beim Thema Geld.
Die Aufklärung
Obwohl die Literatur rund ums Thema Geld meilenweit Bücherregale füllt und diverse Titel die Bestsellerlisten stürmten, besteht über die wichtigsten fundamentalen Anforderungen an und Funktionen von Geld immer noch allgemeine Unkenntnis. Dies hat verschiedene Gründe. Zum einen sind nur wenige Bücher wirklich hilfreich, die meisten anderen extrem trocken, kompliziert, reine Geschichtsbücher oder voll mit grundlegend falschen Theorien. Sei dies als Resultat eines agitativen staatlichen Bildungssystems und daraus folgenden Wissenslücken, sei dies um einen stark wachsenden Berufszweig von Intellektuellen zu fördern und zu schützen, oder bewusst um ein ganz bestimmtes einseitiges Bild zu vermitteln.
Da Geld aber, wie wir eingangs festgestellt haben, eine zentrale Rolle in unserem Leben spielt, ist es existentiell wichtig darüber Bescheid zu wissen. Dass es existentiell ist, ist keine Übertreibung. Falsch eingesetzt führt ein schlechtes Währungssystem zum Kapitalverzehr und Wohlstandsvernichtung. Es müsste umgekehrt sein. Es sei denn, sie gehören zu dem kleinen Prozentsatz der Menschheit, welcher vom schlechten System profitiert. Diese kleine Schrift will hier Licht ins Dunkel bringen und die lange Tradition der Aufklärung fortführen. Das Ziel besteht darin, das was wirklich wichtig ist beim Thema Geld zu verstehen. Das wird keine wirtschaftswissenschaftliche Abhandlung über sämtliche Theorien zum Thema werden, sondern es wird bewusst so simpel wie möglich gehalten. Die Erkenntnisse die sie daraus gewinnen können, werden ihnen helfen vergangene, aktuelle und alle zukünftigen politischen Aktivitäten welche, nicht nur, die Wirtschaft und das Geld betreffen, in einem anderen Licht zu sehen und diese dadurch auch besser beurteilen zu können. Denn Geld ist nicht einfach Geld. Es gibt hier feine Details welche jedoch bereits im Bildungssystem unterschlagen und als Folge davon auch in allen späteren Diskussionen mehr oder weniger bewusst verschwiegen werden.