Reiki to Go - Wilfried Hintz - E-Book

Reiki to Go E-Book

Wilfried Hintz

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Beschreibung

Reiki to go - Weg zum Licht und zur Liebe Ein Weg in die alternative Heilmethode Reiki. Allgemeinverständlich und anwendbar. Das Buch wird die Herzen der Menschen öffnen und wegweisend für Nächstenliebe und Vertrauen sein: Ein Weg zum inneren Selbst und zum Göttlichen.

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Seitenzahl: 88

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhalt

Einführung

Reiki to go heißt so viel wie: Mit der Lebensenergie unterwegs zu sein.

To go, dieser Slogan ist in aller Munde; wie "Coffee to go", der überall zu bekommen ist und uns mittlerweile an fast allen Orten begleitet.

Zum Titel meines Buches "Reiki to go" wurde ich inspiriert durch das Buch meines ev. Pfarrers "Deus to go". Und wie der Slogan Coffee to go, den Anspruch erhebt, alles für mich in gewisser Weise für den Moment Wichtige bei mir zu haben, steht dieser Anspruch in gleicher Weise für Reiki to go. Einerseits die universelle Lebensenergie, letztlich Gott, andererseits der Genuss, die Entspannung, um für den Moment einmal abzuschalten, inne zu halten, um einfach nur mal für mich und meinen Nächsten ein wenig Zeit zu haben.

Reiki to go soll kein wissenschaftlicher, fachbezogener Abriss der Usui Lehre sein, sondern vielmehr Aspekte aufzeigen, wie groß und vielseitig die Anwendungsmöglichkeiten von Reiki sind.

Ich hoffe, damit dem Leser einen eigenen Standpunkt in Bezug auf alternative Heilmethoden vermitteln zu können, eventuell eine Orientierung im Leben zu finden, um letztlich Hilfe und einen festen Halt in Glaubensfragen zu erlangen.

In gewisser Weise ist dies ein anspruchsvolles Unterfangen, was voraussetzt, dass ich im Glauben und Denken mit mir selbst im Einklang bin, identisch, und nicht Glaube mit Kirche verwechsle (dazu später noch einmal mehr).

Der Weg zur Individuation

Mein Handwerkszeug

Mit Reiki to go habe ich also mein Handwerkszeug stets dabei, um mir, meinem Nächsten sowie der Schöpfung Heil zu bringen. Doch sollte ich mich davor hüten, in letztere, die Schöpfung eingreifen zu wollen, denn ich - wir - sind nicht Gott. Beispiel für ein Eingreifen ist z.B. der Aufruf im Netz, für Palmsonntag 2020 um 4:45 Uhr weltweit eine Meditation zur Bekämpfung und Vernichtung des Coronavirus zu veranstalten. Für mich hat letztlich alles einen Sinn, was auch immer wir aus der Pandemie lernen sollen. So habe ich mich mit meiner Reiki-Gruppe an der Aktion nicht beteiligt. Vielmehr haben wir seit Beginn der Einschränkungen eine Meditation ins Leben gerufen, mit dem Entzünden einer Kerze, um Licht, Liebe und Heil in die Pandemie, all den Kranken, Angehörigen und Helfenden zu bringen, die für das tägliche Wohl von uns allen sorgten, und das jeden Abend um 20:00 Uhr.

(Diese Erkenntnis hat auch unser Bundespräsident Frank Walter Steinmeier mit seiner Aktion "Lichtfenster" am 22.01.2021 umgesetzt.).

Wie aus dem zuvor genannten Text ersichtlich, bedarf es nicht viel um Heil zu bringen:

es genügt schon eine Kerze

dazu ein Gebet, welches die Energie noch verstärkt

die Reiki Lebens-Regeln und nicht zuletzt

unsere Hände

das Wissen um Symbole und Mantren

und vielleicht auch die Geschenke der Natur, ihre Kräuter, Bäume und Heilsteine.

In Bezug auf die Reiki-Behandlungen und Anwendungen gibt es die unterschiedlichsten Argumente, Visionen und Möglichkeiten. Sie sind so vielschichtig, wie es Meister und Lehrer gibt. Als ich meine Reiki - Ausbildung begann, sprach man nur von Einzelbehandlungen, und dabei von Ganzkörper-, Kurz- und später noch von Chakrabehandlung.

Mein letzter Lehrer, bei dem ich zum Lehrer ausgebildet wurde, erzählte uns während der Ausbildung, dass er, als er in Afrika war, nur über den Kopf die Menschen behandelt hat, da der Kopf, wie die Ohren, als auch die Füße (Fußreflexzonenmassage) den gesamten Körper wiederspiegeln. Da er bis zu 100 Menschen am Tag behandelt hatte, war gar keine Zeit für längere Behandlungen.

Der Reiki-Pilger

Ungeachtet der Möglichkeiten von Reiki, steckt gerade im Titel "Reiki to go" eine ganz besondere Variante, nämlich der Reiki – Pilger.

Vor einigen Jahren war das Pilgern auf dem Jakobsweg doch für viele eine Herausforderung, und es war fast ein Zwang, dass jeder, der zu sich finden wollte, den Jakobsweg zu absolvieren hatte. Mit dem Buch von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg" befand sich die Welle auf dem Höhepunkt.

Doch sind wir nicht alle irgendwo Pilger auf der Suche nach Glück, dem Sinn des Lebens und der Quelle des Lichtes und der Liebe? Und war letztlich nicht auch von Dr. Usui anfangs das Bestreben laut Überlieferung, Menschen auf ihrem Weg helfen zu wollen und Heil zu bringen.

Die Erkenntnis, unser Handwerkszeug stets bei uns zu haben, beim Militär würde man sagen "Equipment am Mann", hier kommt mal wieder mein Soldatenleben zum Vorschein, führt jedoch nicht automatisch dazu, dass wir jeden Menschen auf unserem Pilgerweg auch heilen können oder dürfen. Diese Erfahrung durfte auch Usui machen. Und ich glaube, ein Großteil von uns "Reikianern" hat auf seinem Weg den Ausstieg aus diesem Hamsterrad vollzogen.

Hier geht es nicht um die Frage, warum wir hier nicht Hand anlegen dürfen, vielmehr um den Hintergrund, was diese Einschränkung hervorruft. Ich erinnere mich an eine Erzählung von Usui, in der er Kranken und Bettelnden geholfen hat, um sie von der Straße zu holen, diese jedoch nach einiger Zeit vor den Toren der Stadt wiederfand, da ihnen das alte Leben besser gefiel, als für sich Eigenverantwortung zu übernehmen.

Ich glaube, jede Epoche, jedes Land, hat seine eigenen spezifischen Hintergründe zur Bewältigung des Lebens. Und ich bin davon überzeugt, dass in allen Zeiten eine gefährliche Substanz existierte und weiter existiert, die unsere Gesellschaft, und letztlich uns selbst, immer wieder zu zerstören versucht. Es sind die Gier, die Macht nach Ruhm und Herrschersucht, die Angst und ganz besonders die Zeit, die uns symbolisch die Luft zum Atmen nehmen. Ein Teufelskreis, der dazu führt, dass wir die Schöpfung und unseren Sinn des Lebens nie aus den Augen verlieren (Prediger 5,9).

Deshalb sollten wir auf unserer Reiki Pilgerwanderung immer darauf bedacht sein, dass unsere Ausrüstung gut gewählt ist und wir die notwendigsten Utensilien immer dabei haben:

Licht, Liebe, Vertrauen und vor allem Zeit.

Zeit: das wichtigste Hilfsmittel zum Heil

Ausgewählte Hilfsmittel ohne viel Schnickschnack haben mich lernen lassen, ihren Wert zu schätzen, um lange, manchmal auch beschwerliche Strecken würdevoll zu meistern.

Heute, mit etwas Abstand, erkenne ich, wie oft "fehlende Zeit" in den Vordergrund als Ausrede gestellt wird, nach der Frage des nötigen Geldes und der Angst vor der Zukunft die häufigste Ausrede unserer Rechtfertigungen.

Geprägt durch falsche Vorstellungen vom Leben und der daraus erfolgten Verwirklichung unserer Berufswahl, haben die wenigsten die Träume ihres Berufswunsches aus der Schulzeit verwirklicht und ins Leben umgesetzt.

Sie sind der Realität gewichen, Schulabschluss, Familie, Umfeld und letztlich wieder das Thema Zeit. Steine, die wir uns in den Weg legen, und die dazu führen, viele Umwege zu gehen, um vielleicht irgendwann Erfüllung zu finden.

Ernüchterung ist die Folge und "Burn out" ist das in heutiger Zeit boomende Krankheitsbild auf unserer Pilgerwanderung durchs Leben.

Deshalb ist es so wichtig, sich einmal für sich selbst Zeit zu nehmen, Einkehr zu halten und das Leben Revue passieren zu lassen, zu schauen, habe ich alles richtig gemacht? Bin ich glücklich?

Ja, und wann tue ich das? Genau jetzt.?!!!

Gedanken zum Thema „Zeit“

Und in diesem Moment der Ruhe und Stille nehme ich meinen Atemrhythmus wahr, das Heben und Senken meines Brustkorbs im Einklang mit meinem Körper, Geist und Seele. Und mir wird auf einmal bewusst, wie sehr ich diesbezüglich in der Oberfläche meiner Wahrnehmung und Achtsamkeit war und bin. Und ich glaube zu wissen, dass dieses auf unser modernes "Zeiterleben" zurückzuführen ist, welches geprägt ist, von künstlicher Knappheit, Einschränkung, Hochgeschwindigkeit und dem Verlust unserer menschlichen Werte.

Sich Zeit zu nehmen, ist in unserer Gesellschaft das höchste Gut geworden. Doch wer hat sie? Jeder wünscht sie sich, aber keiner nimmt sie sich.

Zeit ist zum größten Rätsel des Kosmos mutiert und gehört einerseits zu den vertrautesten, andererseits zu den am wenigsten verstandenen Begriffen der Menschheit.

Wir sagen: "Die Zeit fliegt uns davon! Zeit ist Geld! Wir versuchen sie zu sparen und ärgern uns, wenn wir sie vergeuden.

Aber wir wissen nicht, was Zeit wirklich ist. Wir grübeln und denken seit Jahrhunderten darüber nach, suchen Antworten auf offene Fragen und Konzepte, den Begriff Zeit wissenschaftlich erklären zu können und erkennen nicht, dass Zeit letztlich ihre eigene Magie hat, einerseits eine menschliche Erfindung als gemessene Zeit, andererseits als gefühlte Zeit, die in unserer Erinnerung als ein Nichts oder als Ewigkeit zurückbleibt.

Letztlich hängt unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit und Zeit vielmehr von der Intensität des Erlebten ab und den damit verbundenen Emotionen, die unser Zeitgefühl prägen.

Das bedingt, dass wir durch die Geschwindigkeit, Raumfahrt, Internet, etc. die Welt und uns selbst mehr und mehr aus den Augen verlieren. Und eines Tages wird es vielleicht unser Raum-Zeit- Gefühl nicht mehr geben, da sich laut Wissenschaft neue Dimensionen eröffnet haben und wir dann wie eine Katze in den Zeiten wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wandeln können.