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Leinen los! Rick Nautilus ist der jüngste und coolste Abenteurer der Weltmeere – Band 10 der spannenden Serie vom Bestsellerautor von »Die drei ??? Kids« Auf hoher See entdecken Rick, Ava und Emilio plötzlich gigantische Meerestiere! Noch dazu schwimmt ein verdächtiges Fischerboot ganz in der Nähe. Hat dessen wortkarger Kapitän etwas zu verbergen – und wie hängt das alles zusammen? Mutig forschen die drei Freunde nach. Und geraten diesmal in ein Abenteuer, das zu groß für sie sein könnte … Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde, die Ozeanerin Ava und der Piratensohn Emilio, den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. Lesespaß in Serie für alle Abenteurer, Wasserratten und Leichtmatrosen! Mit starken Bildern von Timo Grubing Bereits erschienen in der Serie »Rick Nautilus«: Rick Nautilus – SOS aus der Tiefe (Band 1) Rick Nautilus – Gefangen auf der Eiseninsel (Band 2) Rick Nautilus – Alarm in der Delfin-Lagune (Band 3) Rick Nautilus – Geisterschiff am Meeresgrund (Band 4) Rick Nautilus – Ufo in Seenot (Band 5) Rick Nautilus – Dinosaurier im Eis (Band 6) Rick Nautilus – Angriff der Haie (Band 7) Rick Nautilus – Kampf der Wasserdrachen (Band 8) Rick Nautilus – Der Fluss der Gefahren (Band 9)
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Seitenzahl: 77
Veröffentlichungsjahr: 2023
Ulf Blanck
Das Geheimnis der Seemonster
Leinen los für den größten Abenteurer der Weltmeere! Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. Auf hoher See entdecken Rick, Ava und Emilio plötzlich gigantische Meerestiere! Noch dazu schwimmt ein verdächtiges Fischerboot ganz in der Nähe. Hat dessen wortkarger Kapitän etwas zu verbergen – und wie hängt das alles zusammen? Mutig forschen die drei Freunde nach. Und geraten diesmal in ein Abenteuer, das zu groß für sie sein könnte … Von Bestsellerautor Ulf Blanck (»Die ??? Kids«) Mit starken Bildern von Timo Grubing Jeder Band ein abgeschlossenes Abenteuer
Weitere Informationen finden Sie unter www.fischer-sauerlaender.de
Ulf Blanck, 1962 in Hamburg geboren, schrieb Theaterstücke und arbeitete als Radioredakteur, bevor 1999 sein erstes Kinderbuch der Serie Die drei ??? Kids erschien. Bis heute hat er über 120 Bücher veröffentlicht. Mit Rick Nautilus geht für den leidenschaftlichen Segler ein Traum in Erfüllung: eine phantastische Abenteuerserie zu schreiben, die in den unentdeckten Weiten der Meere spielt.
Das Geheimnis der Seemonsterist der zehnte Band der Reihe Rick Nautilus.
Timo Grubing, 1981 in Bochum geboren, ist nach seinem Design-Studium in Münster in seine Geburtsstadt zurückgekehrt. Dort lebt und arbeitet er als freier Illustrator für Kinder- und Jugendbücher, Familienspiele und Comics. Er fände es super, wenn ein Hauskrake in seiner Badewanne leben würde, der ihm mit seinen acht Armen bei der Arbeit hilft!
Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchprogramm der S. Fischer Verlage finden Sie unter www.fischerverlage.de
Erschienen bei FISCHER E-Books
© 2023 Fischer- Kinder und Jugendbuch Verlag GmbH
Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main
Covergestaltung: Johannes Wiebel|punchdesign, unter Verwendung einer Illustration von Timo Grubing
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Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.
ISBN 978-3-7336-0537-7
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Spezialköder
Tauchfahrt in die Tiefe
Reiterspiele
Falsche Fischer
Die Seenadel
Monster der Tiefe
Monsterhai
Schreck am Morgen
Böse Überraschung
Blinde Passagiere
Geheimgang
Großes Theater
Schiffsratten
Die große Verwandlung
Riesengroß
Gegenzauber
Der Morgen war strahlend schön, und ein leichter Wind ließ die Nautilus auf dem Meer sanft hin und her schaukeln. Noch leicht schläfrig stieg Rick die schmale Wendeltreppe empor, steckte seinen Kopf durch die Luke und rieb sich die Augen. Er musste sich zunächst an das grelle Sonnenlicht gewöhnen. Auf dem Deck des U-Bootes hatte sich über Nacht Tau gebildet, und der Kapitän der Nautilus musste aufpassen, dass er auf dem glatten Boden nicht ausrutschte.
»He, Rick!«, hörte er plötzlich vom Heck eine fröhliche Stimme. Es war Emilio, der dort saß und seine Beine über die Bordkante baumeln ließ. In den Händen hielt er eine Angel.
»Du siehst aus, als wärst du aus dem Bett gefallen. Ich bin schon seit einer Stunde wach und versuche, uns etwas für das Mittagessen zu fangen.«
Rick tastete sich barfuß vorsichtig zu ihm. »Ich hab gar nicht gehört, dass du aus der Koje gestiegen bist, Emilio. In meiner Hängematte habe ich so tief geschlafen. Mich hätte nicht einmal ein Pottwal wach bekommen, wenn er gegen die Nautilus gekracht wäre. Hat denn schon ein Fisch angebissen?«
»Ich hoffe nicht«, erklang es in diesem Moment aus der Luke. Kurz darauf kam Ava herausgeklettert. »Ihr wisst doch, ich mag es nicht, wenn man die Meeresbewohner einfach isst. Es sind meine Freunde. Ich mache mir zum Frühstück lieber einen Salat aus Avocados, frischen Algen und geraspelter Kokosnuss.«
Emilio grinste sie an. »Das werde ich morgen essen, aber heute habe ich Appetit auf Fisch. Rick und mir reicht ja auch ein ganz kleiner.«
Der Kapitän der Nautilus musste lachen. »Und so wie es aussieht, fängt Emilio sowieso keinen Fisch. Er angelt schon seit einer Stunde erfolglos.«
»Warte nur ab, Rick. Bestimmt beißt gleich einer an. Ich habe heute meinen Spezialköder an den Haken gehängt: ein Stück Salami und Wurstpelle.«
Kaum hatte Emilio dies ausgesprochen, ruckte es plötzlich an der Angel. »Na, bitte! Man muss nur Geduld haben. Ich glaube, da hat einer angebissen.«
Ava wandte sich ab. »Hoffentlich wirklich nur ein ganz kleiner Fisch.«
Doch danach sah es nicht aus, denn Emilios Angel bog sich ungewöhnlich stark durch. Hektisch rutschte er nach hinten.
Rick hielt ihn vorsichtshalber fest. »O Mann!«, stöhnte er. »Was hat da denn angebissen?«
»Keine Ahnung, Rick. Fast hätte es mich von Bord gezogen. Ich hoffe, dass die Angelschnur nicht reißt. Hauptsache, es ist kein Haifisch.«
Mit aller Kraft drehte Emilio an der Kurbel und holte Stück für Stück die Schnur ein. »Ich glaube, jetzt würde ich doch lieber auf den Avocado-Salat von Ava umsteigen. Mir hätte ein ganz, ganz kleiner Hering gereicht.«
Rick beugte sich nach vorn und blickte ins Wasser. »Dreh weiter an der Kurbel, Emilio! Ich kann in der Tiefe den zappelnden Fisch schon erkennen.«
»Mach ich. Aber es ist echt anstrengend. Und? Was ist das für ein Fisch? Ein Hai? Ein Thunfisch? Oder ein Riesenrochen?«
Rick rieb sich die Augen. Er konnte kaum glauben, was er im Wasser erblickte. Dann drehte er sich zu Emilio. »Nein, weder noch. Es ist das, was du dir gewünscht hast: ein Hering.«
»Ein Hering?«, riefen Ava und Emilio im Chor.
Der Kapitän der Nautilus nickte. »Ja, aber ein riesengroßer. So groß wie ein Hai.«
Fassungslos blickten jetzt auch seine beiden Freunde über die Bordwand. Rick hatte nicht übertrieben: An Emilios Angelschnur zappelte ein riesiger Hering. Immer wieder schlug der Fisch mit der Schwanzflosse auf die Wasseroberfläche und versuchte, sich zu befreien.
Emilio stockte der Atem. »Unfassbar! Es ist wirklich ein Hering. Die werden normalerweise nicht größer als ein Schuh. Wie kann das sein, Rick?«
»Ich habe keine Ahnung. Aber wir wissen aus Erfahrung, dass die Ozeane kaum erforscht sind. Wir selbst haben ja auch schon einiges Außergewöhnliches entdeckt. Womöglich handelt es sich hier um eine neue Tierart aus den Tiefen der Ozeane.«
Ava lief nervös hin und her. »Egal, um was für eine Art es sich handelt. Das Tier hängt am Haken fest und leidet. So einen schweren Fisch bekommt ihr niemals an Bord, und ihr könnt den außerdem auch gar nicht aufessen. Wir müssen etwas unternehmen.«
Doch darüber brauchten sich die drei keine Gedanken mehr zu machen, denn in diesem Moment gelang es dem großen Fisch, sich von dem Angelhaken zu befreien. Blitzschnell tauchte er in die Tiefe ab.
Ava war erleichtert. »Glück gehabt. Der ist noch mal mit einem Schrecken davongekommen.«
Emilio holte den Rest der Angelschnur ein. »Und ich auch. Ich habe erst einmal die Nase voll vom Angeln. Wer weiß, was da unten noch so alles rumschwimmt.«
Rick sah sich um und kniff dabei die Augen zusammen. »Es ist unsere Aufgabe, das herauszufinden. Schließlich sind wir Forscher und Entdecker, wie meine Eltern. Womöglich haben wir hier im Südmeer eine Stelle entdeckt, wo Fische besonders gut wachsen und gedeihen? Gern würde ich mit der Nautilus auf Tauchfahrt gehen. Wie sieht es bei euch aus?«
Ava hob den Daumen. »Also ich bin hier, um Abenteuer zu erleben. Und das mit dem Riesenfisch sieht mir sehr nach Abenteuer aus. Was ist mit dir, Emilio?«
»Klar, ich bin dabei. Dann würde ich sagen: Alle Mann unter Deck, Luken zu und klarmachen zum Abtauchen.«
Eilig kletterten die drei Freunde durch die runde Luke und stiegen die Wendeltreppe hinab. Von hier aus ging es an der Bibliothek vorbei in die Kommandozentrale.
Rick stellte sich hinter das Steuerrad und setzte seine Kapitänsmütze auf. »Okay, dann starten wir das bekannte Manöver: Seeventile schließen und Luft aus den Ballasttanks blasen.«
Emilio hatte seinen Platz am Instrumentenpult eingenommen. »Aye, aye, Käpt’n. Gehen wir auf Tauchstation.« Routiniert betätigte er einige Hebel und Schalter. Dann begann es in der Nautilus zu zischen und zu blubbern.
Ava stand wie so oft vor der großen Glaskuppel am Bug des U-Bootes. Von hier aus hatte sie den besten Überblick. »Ich bin echt gespannt, was uns erwartet«, sagte sie und sah in die Tiefe. Über ihr schob sich langsam die Wasserlinie nach oben, und die Sicht zum Himmel verschwand. Schlagartig wurde alles in ein bläuliches Licht getaucht. Luftblasen stiegen auf.
»Wir sind jetzt fünf Meter tief!«, rief Emilio.
