Rick Nautilus – Der Fluss der Gefahren - Ulf Blanck - E-Book

Rick Nautilus – Der Fluss der Gefahren E-Book

Ulf Blanck

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Beschreibung

Leinen los! Rick Nautilus ist der jüngste und coolste Abenteurer der Weltmeere – Band 9 der spannenden Serie vom Bestsellerautor von »Die drei ??? Kids« Rick, Ava und Emilio erkunden den Fluss einer tropischen Insel. Da treiben ihnen riesige Baumstämme entgegen, die mit sonderbaren Zeichen markiert sind. Ein finsterer Kerl bedroht sie, und geheimnisvolle Spuren führen sie in den tiefsten Dschungel hinein. Was geht hier vor sich? Plötzlich befinden sich die drei Freunde mitten in einem gefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur sich selbst retten müssen!  Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde, die Ozeanerin Ava und der Piratensohn Emilio, den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. Lesespaß in Serie für alle Abenteurer, Wasserratten und Leichtmatrosen! Mit starken Bildern von Timo Grubing Bereits erschienen in der Serie »Rick Nautilus«: Rick Nautilus – SOS aus der Tiefe (Band 1) Rick Nautilus – Gefangen auf der Eiseninsel (Band 2) Rick Nautilus – Alarm in der Delfin-Lagune (Band 3) Rick Nautilus – Geisterschiff am Meeresgrund (Band 4) Rick Nautilus – Ufo in Seenot (Band 5) Rick Nautilus – Dinosaurier im Eis (Band 6)  Rick Nautilus – Angriff der Haie (Band 7) Rick Nautilus – Kampf der Wasserdrachen (Band 8) Weitere Bände in Vorbereitung

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Seitenzahl: 80

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Ulf Blanck

Rick Nautilus

Der Fluss der Gefahren

 

 

Mit Bildern von Timo Grubing

Biografie

 

 

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Impressum

 

 

Erschienen bei FISCHER E-Books

 

© 2023 Fischer Kinder- und Jugendbuch Verlag GmbH,

Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt

 

Covergestaltung: Johannes Wiebel|punchdesign unter Verwendung einer Illustration von Timo Grubing

 

Abhängig vom eingesetzten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.

Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.

ISBN 978-3-7336-0536-0

 

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Inhalt

Inhalt

Gefährliche Flussfahrt

Unfreundliche Begegnung

Paradies im Süßwasser

Überraschungsbesuch

Dschungelpfade

Willkommen

Panik im Wald

Molong

Auf Tauchfahrt

Yahaya Industries

Wildwasserfahrt

Fledermaus-Alarm

Goldtopf

Tauchgang in die Tiefe

Das Glück der anderen

[Leseprobe]

Riesen aus der Tiefe

Inhalt

Gefährliche Flussfahrt

7

Unfreundliche Begegnung

15

Paradies im Süßwasser

22

Überraschungsbesuch

29

Dschungelpfade

37

Willkommen

44

Panik im Wald

52

Molong

64

Auf Tauchfahrt

71

Yahaya Industries

79

Wildwasserfahrt

90

Fledermaus-Alarm

101

Goldtopf

108

Tauchgang in die Tiefe

117

Das Glück der anderen

124

Gefährliche Flussfahrt

»Land in Sicht!«, rief Rick Nautilus und zeigte nach vorn. Die Sonne über dem Südmeer war gerade aufgegangen, und die halbe Nacht stand der Kapitän der Nautilus nun schon auf dem Deck am Ruder.

Verschlafen steckte Emilio seinen Kopf aus der runden Luke des U-Boots. »Land in Sicht?«, fragte er mit müder Stimme. »Bist du dir sicher, Rick?«

»Mach doch einfach die Augen auf! Wir sind am Ziel unserer Reise. Siehst du? Da ist die tropische Insel, die wir ansteuern wollten.«

Emilio kletterte nun aus der Einstiegsluke und stellte sich neben Rick. »O Mann! Die ist ja wirklich riesig. Am Horizont sehe ich nur Grün.«

Jetzt kam auch Ava an Deck und blinzelte gegen die aufgehende Sonne. »Guten Morgen, ihr beiden. So früh wart ihr ja noch nie wach.«

Rick grinste sie an. »Stimmt, aber wie kann man schlafen, wenn ein Abenteuer auf uns wartet? Und wenn ich mir die Insel betrachte, dann riecht das gewaltig nach Abenteuer. Ich bin gespannt, was wir auf unserer geplanten Expedition alles erleben werden.«

Ava strich ihre kurzen Haare zurück. »Ich auch. Wenn wir Glück haben, entdecken wir Flussdelfine. Die sind sehr selten.«

»Ich weiß«, erwiderte Rick. »Forscher vermuten sogar, dass einige Arten ausgestorben sind.«

Emilio hatte sich inzwischen das Fernglas vom Ruderstand geschnappt und blickte hindurch. »So, wie es aussieht, hast du uns genau richtig navigiert, Rick. Dort hinten kann ich zwischen den vielen Palmen das Flussdelta erkennen: die Mündung, wo der breite Fluss aus der Tropeninsel ins Meer strömt. Der Landkarte nach muss es wirklich ein mächtiger Fluss sein.«

Rick nickte. »Und tief genug, dass wir mit der Nautilus hindurchfahren können.«

Die Nautilus war das U-Boot, welches Ricks Eltern gebaut hatten. Sie waren Nachfahren des berühmten Kapitän Nemo. Wie dieser erforschten sie die weitgehend unbekannte Welt der Ozeane. Vor einiger Zeit hatten sich Ricks Eltern, zusammen mit anderen Wissenschaftlern, an einen geheimen Ort zurückgezogen. Gemeinsam forschten sie an neuen Energiequellen und an der Rettung des Klimas. Schweren Herzens ließen sie Rick für eine Weile auf der Nautilus zurück. Sie wussten aber, dass sie sich auf ihn verlassen konnten.

Mittlerweile war immer mehr von der tropischen Rieseninsel zu erkennen. Emilio legte das Fernglas wieder weg. »Bist du dir eigentlich sicher, dass es eine Insel ist, Rick? So groß, wie die aussieht, könnten wir glatt einen neuen Kontinent entdeckt haben. Wie Kolumbus.«

»Unsinn, wozu gibt’s denn Seekarten. Wir werden den Fluss stromaufwärts fahren. Er führt sehr weit ins Landesinnere. Die Quelle befindet sich unterhalb der Berge. Diese sind so hoch, dass auf den Gipfeln das ganze Jahr über Schnee liegt.«

Emilio war begeistert. »Für mich ist die Insel perfekt: Vormittags kann man im warmen Wasser baden, und am Nachmittag geht’s in die Berge zum Skifahren. So stelle ich mir das Paradies vor.«

Nach einer Weile drosselte Rick die Fahrt, und nur noch leise glucksten kleine Wellen an den Bug der Nautilus. Die Mündung des Flusses war sehr breit.

Ein letztes Mal drehte sich Ava um und blickte über den Ozean. Tiefblau und schier unendlich erstreckte sich das Meer bis zum Horizont. »Für mich ist es ungewohnt, mich so weit vom Ozean zu entfernen. Aber genau aus dem Grund bin ich ja bei euch: Ich wollte Abenteuer erleben.«

In sanften Schwüngen schlängelte sich der breite Fluss durch den Dschungel. Sein Ufer war dicht bewachsen, und je weiter sie fuhren, desto grüner wurde es. Unheimliche Geräusche drangen aus dem Dickicht: Es waren Vogelstimmen, die sie noch nie gehört hatten. In das Konzert der fliegenden Dschungelbewohner mischte sich das Geschrei von Affen. Die Luft war feucht und sehr heiß. Unbekannte Gerüche strömten ihnen entgegen. Riesige bunte Schmetterlinge verfolgten sie und nutzten die Nautilus als Ruheplatz.

Konzentriert lenkte Rick das Tauchboot durch die Flussmitte. »Emilio, behalte bitte immer den Tiefenmesser im Auge. Ich möchte mit der Nautilus keine Grundberührung haben.«

»Aye, aye, Käpt’n! Ich passe auf. Aber unter dem Kiel haben wir gut acht Meter. Der Fluss scheint recht tief zu sein.«

Plötzlich deutete Ava aufgeregt nach vorn. »Die Gefahr kommt aber nicht von unten!«, rief sie laut. »Seht nur! Vor uns treiben dicke Baumstämme.«

Rick reagierte sofort und riss das Ruder herum. Im letzten Moment gelang es ihm, den Baumstämmen auszuweichen. »Danke, Ava«, stöhnte er. »Das war knapp. So ein fetter Stamm macht mehr als nur einen kleinen Kratzer in den Rumpf. Im Fluss zu fahren, ist anscheinend nicht ganz ungefährlich. Ich denke, ein Sturm hat die Bäume in den Strom befördert.«

Doch Emilio sah genauer hin und schüttelte den Kopf. »Ich glaube nicht, dass es ein Sturm war, Rick. Die sind ganz klar abgesägt worden. Man sieht die Schnittfläche. Wirklich seltsam, denn ich dachte, dieser Teil der Insel wäre unbewohnt.«

Unfreundliche Begegnung

Rick lenkte die Nautilus wieder zurück in die Flussmitte. »Ich dachte auch, dass dieser Teil unbewohnt ist.« Doch kaum hatte Rick erneut Fahrt aufgenommen, musste er zum zweiten Mal ausweichen. »Achtung, festhalten! Vor uns sind noch mehr Baumstämme.«

Emilio stand jetzt am Bug des U-Boots und hielt Ausschau. »Ja, du hast recht. Da treiben ganz viele Stämme den Fluss hinunter. Und alle sind eindeutig abgesägt worden.« Dann machte er noch eine Entdeckung. »Soweit ich das unter Wasser erkennen kann, sind auf den Schnittflächen irgendwelche Zeichen angebracht.«

Rick stoppte jetzt die Fahrt. »Zeichen? Was siehst du da genau?«

Emilio kam wieder zurück zum Ruderstand. »Es könnten Buchstaben oder Zahlen sein. Um das genau zu sehen, müsste man mit einer Taucherbrille reinspringen.«

Ava schob ihre beiden Freunde beiseite. »Wozu braucht man Taucherbrillen, wenn ihr mich habt.« Mit diesen Worten sprang sie mit einem großen Satz kopfüber in die Fluten. Als ihre Beine ins Wasser eintauchten, konnte man erkennen, wie diese sich in ein schillerndes Schuppenkleid verwandelten.

Ava war eine Ozeanerin und hatte zuvor mit ihrer großen Familie in den Tiefen der Meere gelebt. Eines Tages packte sie die Abenteuerlust, und an der Meeresoberfläche traf sie zufällig auf Rick und Emilio. Seitdem begleitete sie die beiden Freunde auf der Nautilus.

Emilio war ebenso aus Zufall dabei. Zusammen mit seinen Pirateneltern segelte er einst über die Weltmeere. Echte Piraten waren es aber nicht, denn sie suchten nach treibenden Schiffscontainern, die Frachter bei Stürmen verloren hatten. Emilio ging bei so einem Sturm über Bord, wurde aber von Rick auf die Nautilus gerettet. Seitdem erlebten sie zusammen Abenteuer. Emilio war sich jedoch sicher, dass er eines Tages seine Eltern wiederfinden würde.

Ava war kurz abgetaucht. Jetzt schob sie ihren Kopf wieder aus dem Wasser. »Ich hab mir die Zeichen angesehen!«, rief sie nach oben. »Zum Glück brauchen Ozeanerinnen keine Taucherbrillen. Da stehen zwei Buchstaben: X und Y. Keine Ahnung, was die zu bedeuten haben.«

»X und Y?«, wiederholte Rick. »Klingt fast schon unheimlich und irgendwie sehr geheimnisvoll.«

Die drei Freunde hatten nicht bemerkt, dass sich von der anderen Seite der Nautilus ein kleines Motorboot genähert hatte. An Deck stand ein stämmiger Mann in einem verschwitzten Hawaiihemd. Seine Augen konnte man hinter der dunklen Sonnenbrille nicht sehen.

Plötzlich wurden sie von seiner durchdringenden Stimme aufgeschreckt. »He! Was soll das?«, rief er ihnen entgegen. »Lasst die Finger von dem Holz! Das ist Privateigentum. Seid ihr etwa von der Presse? Ich kann euch nur raten, euch nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen. Das mögen wir hier nicht.«

Rick drehte sich irritiert zu dem bärtigen Mann um. »Nein, entschuldigen Sie. Wir sind nicht von der Presse. Wir haben uns nur über die vielen Holzstämme gewundert. Meine Freunde und ich erforschen diesen Fluss, müssen Sie wissen.«