Rick Nautilus – Dinosaurier im Eis - Ulf Blanck - E-Book

Rick Nautilus – Dinosaurier im Eis E-Book

Ulf Blanck

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Beschreibung

Leinen los! Rick Nautilus ist der jüngste und coolste Abenteurer der Weltmeere – Band 6 der spannenden Reihe vom Bestsellerautor von »Die ??? Kids« Im südlichen Polarmeer sichten Rick, Ava und Emilio plötzlich einen Eisberg! Ein geheimer Gang tief unter der Wasseroberfläche führt sie mitten hinein ins Innere des Berges. Dort machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Hier leben Dinosaurier! Doch noch mehr Überraschungen erwarten die drei Abenteurer. Und bald beginnt ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit …  Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde, die Ozeanerin Ava und der Piratensohn Emilio, den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. Lesespaß in Serie für alle Abenteurer, Wasserratten und Leichtmatrosen! Mit starken Bildern von Timo Grubing Bereits erschienen in der Serie »Rick Nautilus«: Rick Nautilus – SOS aus der Tiefe (Band 1) Rick Nautilus – Gefangen auf der Eiseninsel (Band 2) Rick Nautilus – Alarm in der Delfin-Lagune (Band 3) Rick Nautilus – Geisterschiff am Meeresgrund (Band 4) In Kürze erscheint: Rick Nautilus – Ufo in Seenot Weitere Bände in Vorbereitung

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Seitenzahl: 77

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Ähnliche


Ulf Blanck

Rick Nautilus

Dinosaurier im Eis Band 6

 

 

Mit Bildern von Timo Grubing

Biografie

 

 

© privat

Ulf Blanck, 1962 in Hamburg geboren, schrieb Theaterstücke und arbeitete als Radioredakteur, bevor 1999 sein erstes Kinderbuch der Serie Die drei ??? Kids erschien. Bis heute hat er über 120 Bücher veröffentlicht. Mit Rick Nautilus geht für den leidenschaftlichen Segler ein Traum in Erfüllung: eine phantastische Abenteuerserie zu schreiben, die in den unentdeckten Weiten der Meere spielt.

 

Dinosaurier im Eisist der sechste Band der ReiheRick Nautilus. Informationen zu weiteren Bänden finden sich am Ende dieses Buches.

 

© privat

Timo Grubing, 1981 in Bochum geboren, ist nach seinem Design-Studium in Münster in seine Geburtsstadt zurückgekehrt. Dort lebt und arbeitet er als freier Illustrator für Kinder- und Jugendbücher, Familienspiele und Comics. Er fände es super, wenn ein Hauskrake in seiner Badewanne leben würde, der ihm mit seinen acht Armen bei der Arbeit hilft!

 

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchprogramm der S. Fischer Verlage finden Sie unter www.fischerverlage.de

Impressum

 

 

Erschienen bei FISCHER E-Books

 

© 2022 Fischer Kinder- und Jugendbuchverlag GmbH,

Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main

Covergestaltung: Johannes Wiebel|punchdesign,

unter Verwendung einer Illustration von Timo Grubing

 

Abhängig vom eingesetzten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.

Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.

ISBN 978-3-7336-0480-6

 

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Inhalt

Kurs Südpol

Land in Sicht?

Stimmen aus dem Nichts

Auf Tauchstation

Eisige Märchenwelt

In der Eishöhle

Expedition Abenteuer

Heiße Antarktis

Dino-Alarm

Gefangen im Dinoland

Wildwasserbahn

Tauchfahrt ins Licht

Antarktisstation Amundsen

Reisende Riesen

Bohrende Fragen

1001 Dinoretter

Leseprobe

Seeungeheuer

Kurs Südpol

Weiß schäumend brach sich die Bugwelle der Nautilus, und das aufgewirbelte Wasser kräuselte sich in einer langen Spur am Heck des U-Bootes.

Rick, Ava und Emilio standen auf dem Deck, atmeten die frische Meeresluft tief ein und genossen die ersten Sonnenstrahlen des heranbrechenden Tages. Der warme Wind hatte sich über Nacht leicht abgekühlt, denn ihr Kurs führte sie weit ins südliche Meer. Noch nie waren die drei Abenteurer der Antarktischen Halbinsel so nahe gekommen.

Rick Nautilus hielt in der einen Hand eine wärmende Teetasse. Mit der anderen hatte er das Steuerrad fest im Griff. Konzentriert blickte der Kapitän des Tauchbootes dabei auf den Kompass. »Wir fahren jetzt genau Richtung Südpol. Kein Wunder, dass es langsam kälter wird.«

Ava stand neben ihm. »Ich mag lieber die wärmeren Gegenden. Das Wasser sieht auch nicht sehr einladend aus.«

Emilio hatte sich ein Handtuch als Schal um den Hals gebunden. »Das perfekte Badewetter ist es nicht gerade. Was wollen wir eigentlich so weit im Süden, Rick?«

»Ich möchte an verschiedenen Stellen die Wassertemperaturen messen. Meine Eltern hatten mit den Untersuchungen begonnen, aber ihre Arbeit hier nicht vollständig beendet. Ihr wisst ja, dass sie damals mit anderen Forschern und Wissenschaftlern aufgebrochen sind.«

Emilio nickte. »Klar wissen wir das. Sie versuchen die Welt zu retten, und wir haben dafür die Nautilus für uns allein. Zumindest so lange, bis sie wieder zurückkommen.«

Rick nahm noch einen Schluck Tee. »Richtig, und das werden sie auch schaffen. Ich weiß nur nicht genau, wann. Es geht um den Klimawandel, neue Energien und vieles mehr. Bis dahin werde ich ihre Arbeit fortführen, denn die Ozeane der Erde sind fast unerforscht. Für uns gibt es noch viel zu entdecken.«

Ava beugte sich über die Reling und blickte ins tiefblaue Meer. »Wisst ihr, wie wir Ozeaner die Wassertemperatur messen?«

Rick und Emilio schüttelten die Köpfe.

»Wir springen einfach rein und finden es heraus«, lachte Ava. Mit diesen Worten nahm sie Anlauf und hechtete gekonnt über die Reling. »Der perfekte Tag beginnt mit einem Sprung ins Meer!«, rief sie im Flug und tauchte kopfüber ins Wasser. Für einen kurzen Moment konnten ihre beiden Freunde beobachten, wie sich unter der Wasseroberfläche Avas Beine in einen Fischschwanz verwandelten. Dann tauchte sie in die Tiefe ab und verschwand im funkelnden Blau des Ozeans.

Rick zog sofort den Gashebel zu sich und stoppte die Maschine der Nautilus. Kurz darauf kam das Tauchboot zum Stehen. »Ava ist wirklich verrückt«, schimpfte er. »Die kann doch nicht einfach bei voller Fahrt von Bord springen! Was ist, wenn sie uns nicht wiederfindet?«

Emilio hingegen blieb gelassen. »Ach was, mach dir keine Sorgen, Rick. Du vergisst, dass Ava eine Ozeanerin ist. Das Meer ist für sie ihr Kinderzimmer. Die geht uns schon nicht verloren.«

Rick hatte die Teetasse gegen ein Fernglas getauscht und suchte damit den Ozean ab. »Sie hätte uns aber wenigstens vorwarnen können. Immerhin bin ich als Kapitän für alles verantwortlich.«

Plötzlich stiegen vor der Nautilus große Luftblasen auf, und Rick legte das Fernglas erstaunt beiseite. Im gleichen Moment schien sich die Wasseroberfläche wie ein Spiegelei zu wölben. Kleine Fische sprangen in die Luft. Dann schoss wie aus dem Nichts der Kopf eines gigantischen Buckelwals aus dem Wasser. Rick und Emilio hatten dieses Schauspiel schon oft beobachtet, doch diesmal raubte es ihnen den Atem: Breit grinsend stand Ava auf der Schnauze des beeindruckenden Tieres. Dann wurde sie wie auf einem Sprungbrett durch die Luft geschleudert. Im Flug verwandelte sich Ava für einen kurzen Moment zurück, um Sekunden später zusammen mit dem Wal erneut im Meer abzutauchen.

Der Buckelwal hinterließ beim Aufklatschen eine riesige Wasserfontäne, und Rick und Emilio wurden geduscht. Als sie sich das Wasser aus den Augen rieben, stand Ava schon wieder neben ihnen. »Nicht schlecht, oder?«, prustete sie vergnügt. »Die Dusche für heute habt ihr auf jeden Fall gespart.«

Emilio versuchte sich mit seinem nassen Handtuch zu trocknen. »Wie witzig, Ava. Ich hasse kaltes Wasser am Morgen.«

Auch Rick war nicht gerade begeistert und goss das Salzwasser aus seiner Teetasse. »Wir haben Glück, dass der Wal nicht auf der Nautilus gelandet ist. Der wiegt mehr als ein großer Lastwagen.«

Ava strich sich mit den Fingern durch ihre kurzen Haare. »Ach was. Der Wal und ich wussten genau, was wir taten. Du vergisst, dass ich mit den Meeresbewohnern reden kann. Zumindest so, dass wir uns gegenseitig verstehen. War doch nur ein Spaß.«

Jetzt kippte ihr Rick den Rest aus der Teetasse über den Kopf. »Na schön. Aber das habe ich in dem Moment vor Schreck tatsächlich kurz vergessen. Ich wette, der Buckelwal hatte genauso viel Spaß.«

»Und wie. Die spielen am liebsten wie kleine Kinder. Und ich muss das wissen, denn ich bin mit ihnen aufgewachsen.« Bevor Ava sich den beiden Freunden vor einiger Zeit aus Abenteuerlust angeschlossen hatte, lebte sie mit ihrer Familie in einer großen Gemeinschaft in den unbekannten Tiefen der Ozeane. Doch wie Rick wusste Ava, dass sie eines Tages ihre Eltern wiedersehen würde.

Plötzlich schien Emilio am Horizont etwas entdeckt zu haben und schnappte sich das Fernglas. »Seht euch das an! Ich glaube, dort hinten kann ich Land erkennen.«

Rick kniff die Augen zusammen. »Stimmt. Und das ist wirklich sonderbar, denn der Seekarte nach dürfte es hier kein Land geben.«

Land in Sicht?

Der Kapitän der Nautilus zeigte auf den runden Monitor hinter dem Steuerrad. »Hier, seht auf die Karte! Wir befinden uns mitten im Südmeer, und die Antarktische Halbinsel ist noch meilenweit entfernt.«

Neugierig blickte nun auch Ava durch das Fernglas. »Vielleicht ist es eine Art Nebelbank? Man kann sich auf dem Wasser schnell täuschen. Aber egal, was es ist: Es ist riesig.«

Rick stellte seine Teetasse ab und startete erneut die Maschine der Nautilus. »Ich habe keine Ahnung, was das ist. Aber wir werden es herausfinden. Haltet euch fest! Ich gebe Vollgas.«

Die starken Motoren schoben nun das Tauchboot durch die See. Je weiter sie sich näherten, desto größer wurde die ungewöhnliche Erscheinung.

Emilio klopfte gegen den Monitor. »Vielleicht ist die elektronische Seekarte kaputt!«, rief er gegen den Fahrtwind an. »Kann es sein, dass das vor uns doch schon die Antarktische Halbinsel ist? So ganz vertraue ich dem Computer nämlich nicht. Sollten wir es nicht einmal mit dem Sextanten überprüfen? Wie die alten Seefahrer. Ich kenne mich damit aus, meine Eltern haben es mir damals beigebracht. Jeder Pirat kann das.«