7,99 €
Niedrigster Preis in 30 Tagen: 7,99 €
Leinen los! Rick Nautilus ist der jüngste und coolste Abenteurer der Weltmeere – Band 1 der spannenden Serie vom Bestsellerautor von »Die ??? Kids« An Bord der Nautilus steuern Rick, Ava und Emilio eine unerforschte Insel an. Plötzlich entdecken sie eine Flaschenpost! Darin steckt jedoch keine Schatzkarte, sondern ein Hilferuf. Und eine Schnur an der Flasche führt die drei Freunde immer tiefer hinab in den Ozean … Welches Geheimnis erwartet sie da unten? Welche Gefahren lauern auf sie? Das müssen die drei Abenteuerer unbedingt herausfinden! Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde, die Ozeanerin Ava und der Piratensohn Emilio, den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. Lesespaß in Serie für alle Abenteurer, Wasserratten und Leichtmatrosen! Mit starken Bildern von Timo Grubing Bereits erschienen in der Serie »Rick Nautilus«: Rick Nautilus – Gefangen auf der Eiseninsel (Band 2) In Kürze erscheinen: Rick Nautilus – Alarm in der Delfin-Lagune (Band 3) Rick Nautilus – Geisterschiff am Meeresgrund (Band 4) Weitere Bände in Vorbereitung
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 77
Veröffentlichungsjahr: 2021
Ulf Blanck
SOS aus der Tiefe
Leinen los! Rick Nautilus ist der jüngste und coolste Abenteurer der Weltmeere – Band 1 der spannenden Serie vom Bestsellerautor von »Die ??? Kids«
An Bord der Nautilus steuern Rick, Ava und Emilio eine unerforschte Insel an. Plötzlich entdecken sie eine Flaschenpost! Darin steckt jedoch keine Schatzkarte, sondern ein Hilferuf. Und eine Schnur an der Flasche führt die drei Freunde immer tiefer hinab in den Ozean … Welches Geheimnis erwartet sie da unten? Welche Gefahren lauern auf sie? Das müssen die Freunde unbedingt herausfinden!
Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde, die Ozeanerin Ava und der Piratensohn Emilio, den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. Lesespaß in Serie für alle Abenteurer, Wasserratten und Leichtmatrosen!
Mit vielen Bildern von Timo Grubing
Weitere Informationen finden Sie auf www.fischerverlage.de
Ulf Blanck, 1962 in Hamburg geboren, schrieb Theaterstücke und arbeitete als Radioredakteur, bevor 1999 sein erstes Kinderbuch der Serie Die drei ??? Kids erschien. Bis heute hat er über 120 Bücher veröffentlicht. Mit Rick Nautilus geht für den leidenschaftlichen Segler ein Traum in Erfüllung: eine phantastische Abenteuerserie zu schreiben, die in den unentdeckten Weiten der Meere spielt.
Timo Grubing, 1981 in Bochum geboren, ist nach seinem Design-Studium in Münster in seine Geburtsstadt zurückgekehrt. Dort lebt und arbeitet er als freier Illustrator für Kinder- und Jugendbücher, Familienspiele und Comics. Er fände es super, wenn ein Hauskrake in seiner Badewanne leben würde, der ihm mit seinen acht Armen bei der Arbeit hilft!
Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendbuchprogramm der S. Fischer Verlage finden Sie unter www.fischerverlage.de
Originalausgabe
Erschienen bei FISCHER E-Books
Covergestaltung: Johannes Wiebel|punchdesign, unter Verwendung einer Illustration von Timo Grubing
Coverabbildung: Timo Grubing
Abhängig vom eingesetzten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.
Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.
ISBN 978-3-7336-0380-9
Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.
Die Nutzung unserer Werke für Text- und Data-Mining im Sinne von § 44b UrhG behalten wir uns explizit vor.
Abhängig vom eingesetzten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.
Im Text enthaltene externe Links begründen keine inhaltliche Verantwortung des Verlages, sondern sind allein von dem jeweiligen Dienstanbieter zu verantworten. Der Verlag hat die verlinkten externen Seiten zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung sorgfältig überprüft, mögliche Rechtsverstöße waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Auf spätere Veränderungen besteht keinerlei Einfluss. Eine Haftung des Verlags ist daher ausgeschlossen.
Dieses E-Book enthält möglicherweise Abbildungen. Der Verlag kann die korrekte Darstellung auf den unterschiedlichen E-Book-Readern nicht gewährleisten.
Wir empfehlen Ihnen, bei Bedarf das Format Ihres E-Book-Readers von Hoch- auf Querformat zu ändern. So werden insbesondere Abbildungen im Querformat optimal dargestellt.
Anleitungen finden sich i.d.R. auf den Hilfeseiten der Anbieter.
Auf hoher See
Flaschenpost voraus!
Auf Tauchstation
200 Meter unter dem Meer
Atlantis in Gefahr
Invasion der Quallen
Farbenspiele
Unbewohnte Insel
Piraten
Vorsicht, Haie!
Das erste Versprechen
Das zweite Versprechen
Das letzte Kapitel
Leseprobe Band 2
Geisterschiff voraus!
Dieser Morgen hätte nicht schöner sein können. Leuchtend rot ging über dem Wasser die Sonne auf, und Wellen brachen sich am Bug der Nautilus. Weiße Gischt schäumte empor und es klang, als würde man eimerweise Perlen ausschütten.
Rick hatte die Nacht wie so oft an Deck verbracht, rieb sich müde die Augen und strich mit den Fingern durch seine zerzausten Locken. Plötzlich bekam er eine Ladung Meerwasser ins Gesicht. »He! Was soll das?«, rief er erschrocken und sprang auf. »Ich hab doch letzte Woche erst geduscht.«
Von unten hörte er eine Stimme. »Dann wird’s aber allerhöchste Zeit, Rick«, tönte es zurück. »Steh auf, oder willst du den ganzen Tag verschlafen?«
Rick beugte sich über die Reling der Nautilus. Im Wasser schwamm ein Mädchen mit kurzen Haaren und frechen Augen. »Ava, der Tag ist noch lang, und ich hab gerade so was Cooles geträumt.«
Ava schwamm eine Runde um die Nautilus und sprang dabei mehrmals wie ein Delfin aus dem Wasser. Dann konnte man für einen kurzen Moment ihr schillerndes Schuppenkleid erkennen. Sie sah aus wie eine Meerjungfrau.
Rick wischte sich die Wassertropfen aus dem Gesicht. »Nun komm schon rauf, Ava! Das Frühstück ist fertig.«
»He, warum sagst du das nicht gleich?«
Ava verschwand jetzt im Wasser und tauchte tief ab. Kurz darauf schoss sie heraus und sauste wie ein fliegender Fisch in die Höhe. Was dann geschah, hatte Rick zwar schon oft gesehen, aber es war für ihn immer noch Zauberei. Denn während Ava durch die Luft glitt, verwandelte sich ihr glitzernder Fischschwanz wie durch Zauberhand in zwei lange Beine. Die grünbläulich schimmernden Schuppen verflogen in einem Nebel aus Sternenstaub, der Ava für einen kurzen Moment wie eine schillernde Wolke einhüllte. Dann erinnerten nur noch die wunderschönen Farben ihrer Shorts an den magischen Moment der Verwandlung.
Mit einem gekonnten Satz landete Ava auf dem Deck der Nautilus. »Da bin ich«, lachte sie mit heller Stimme. »Du musst nachher auch baden, Rick. Das Wasser hier im Südmeer ist herrlich warm. Was ist nun mit dem Frühstück?«
Rick deutete auf die runde Luke in der Mitte der Nautilus. »Geht gleich los. Emilio hat unten bestimmt schon alles vorbereitet. Er ist heute dran mit Frühstück machen. Ich hoffe, es gibt seine leckeren Crêpes mit Kokosnusscreme.«
Die Nautilus war ein außergewöhnliches Schiff, denn es konnte nicht nur auf dem Wasser fahren, sondern auch auf Tauchstation gehen wie ein U-Boot. Von außen sah die Nautilus gar nicht mal so riesig aus, doch die wahre Größe zeigte sich unter Deck.
Rick und Ava stiegen von oben die schmale Wendeltreppe hinunter und standen in einem länglichen Raum. Die gerundeten Wände waren vollgestellt mit den seltsamsten Apparaturen und Geräten. Überall piepte und zischte es.
Neben der Treppe war eine Tafel angebracht. Hier konnte man sich einen Überblickt über das Innenleben der Nautilus verschaffen. Oben drüber stand in goldenen Buchstaben:
Das war das Motto von Ricks Eltern und deren Vorfahren, zu denen auch der berühmte Kapitän Nemo gehörte.
Schließlich gelangten sie in die verglaste Kanzel am Bug der Nautilus. Von hier aus konnte man in alle Richtungen sehen. Über ihnen strahlte der blaue Himmel, und nach unten blickte man durch den Glasboden in die unendlichen Tiefen der Meere. Neugierige Fische hatten sich vor der gewölbten Glaswand versammelt. Schwärme von leuchtenden Laternenfischen und bunten Wimpelfischen tummelten sich im Wasser. Ein hungriger Krake zog seine Runden, und auch eine kleine Meeresschildkröte war dabei.
In diesem Moment kam gutgelaunt Emilio aus der Kombüse und stellte einen Teller mit duftenden Crêpes auf einen runden Tisch. »Guten Morgen, ihr beiden!«, rief er ihnen zu. »Zeit fürs Piratenfrühstück. Bitte sehr. Lecker, knusprig und schön ungesund. Wir brauchen übrigens bald wieder frische Kokosnüsse für die Creme. Wird Zeit, dass wir mal wieder eine Insel ansteuern. Wie wär’s mit unser Lieblingsinsel Vulcania?«
Emilio war mit seinen elf Jahren genau ein Jahr älter als Rick und lief stets barfuß, wie er es bei seinen Pirateneltern gelernt hatte. Mit Schwung verteilte er die Crêpes. »Zwei für mich, einen für Rick und einen für unsere Meerjungfrau.«
Ava sah ihn genervt an. »Emilio! Wie oft soll ich es noch sagen: Ich bin keine Meerjungfrau, sondern eine Ozeanerin, wie alle in meiner Familie. Wie sich das schon anhört: Meerjungfrau … Ich möchte mal wissen, wer sich diesen Blödsinn ausgedacht hat!«
»Ja, ja, ist schon gut, Ava.« Emilio grinste und biss in seinen Crêpe. »Hauptsache, du verwandelst dich nicht an Bord der Nautilus zum Halbfisch zurück. Dann müsste ich dich die Wendeltreppe hochtragen und ins Wasser werfen.«
Alle mussten lachen, und die Crêpes waren schnell aufgegessen.
Anschließend stand Rick auf und stellte sich hinter das große Steuerrad, das mitten in der Glaskanzel angebracht war. Doch sobald er es mit den Händen berührte, verwandelte sich die gewölbte Oberfläche in ein leuchtendes Display. Man erkannte Zahlen, und sonderbare Symbole wanderten darüber hinweg.
Direkt vor der Glaskuppel baute sich gleichzeitig ein drehender Globus auf. Durch die bläuliche Projektion konnte man hindurchgreifen.
»Nach den Eintragungen von Kapitän Nemo müssten wir eigentlich schon längst an einer Insel angelangt sein«, sagte Rick nachdenklich. »Auf den normalen Seekarten findet man sie nicht. Meine Eltern haben Nemos Aufzeichnungen extra für mich auf dieses Hologramm der Erdkugel übertragen. Vielleicht bin ich aber auch die letzten Tage vom Kurs abgewichen?«
»Oder deine Eltern haben einen Fehler gemacht?«, warf Emilio ein.
Rick schüttelte trotzig den Kopf. »Nein, die machen keinen Fehler. Diese geheimnisvolle Insel würde ich zu gern erforschen.«
Ava kam zu ihm und zeigte auf das Amulett, das Rick stets um den Hals trug. »Und was wäre, wenn du zum ersten Mal auf den Knopf drückst?«
Das goldene Amulett hatte die Form eines Seesterns, und in der Mitte befand sich ein roter Edelstein.
»Du hast doch gesagt, das wäre der Knopf für einen Notfall, oder?«
»Ja, aber das hier ist kein Notfall, Ava. Als meine Eltern damals aufbrachen, haben sie mir das Amulett geschenkt. Ich soll es aber nur benutzen, wenn ich wirklich dringend Hilfe brauche. Sie kommen dann sofort zu mir.«
